Halteverbot auf Privatgrund - auch für Motorräder??

Benutzer84258  (35)

Verbringt hier viel Zeit
Ja, sehe ich genauso.

Man sollte zu seinen Fehlern stehen. Abgesehen davon kann ich mir sowieso nicht vorstellen, dass man mit sowas durchkommt. Es ist ja nicht mal ein offizielles Schild, sondern nur angebracht von der Vermieterin.
finde ich auch!
 

Benutzer11466 

Sehr bekannt hier
Die Frage ist ja, inwieweit dieses Schild Gültigkeit besitzt.
Das ist unerheblich - auf Privatgrund hat erst mal niemand was zu suchen bzw. abzustellen. Das Schild wiederholt dies nur noch mal; ist rechtlich aber so überflüssig wie etwa die "Ausfahrt-freihalten"-Schilder.
Ich würde mein Moped auch in keiner normalen Straße an die Seite stellen. Erstens wird es da vielleicht geklaut und zweitens ist es da noch viel wahrscheinlicher, dass jemand dagegen fährt.
Dann sollte man sich überlegen, ob man eines fahren will. Es ohne Erlaubnis bzw. angemieteten Stellplatz auf Privatgelände abzustellen, ist jedenfalls keine Alternative.
Edit: Ich glaube, sie möchte erreichen, dass der Mopedfahrer eine Teilschuld bekommt, weil das Moped im Halteverbot stand...
Und das aus gutem Grund: Wenn ihre Versicherung alles zahlen muß, geht sie mit ihren Beiträgen hoch.
 

Benutzer48909 

Meistens hier zu finden
Das ist unerheblich - auf Privatgrund hat erst mal niemand was zu suchen bzw. abzustellen. Das Schild wiederholt dies nur noch mal; ist rechtlich aber so überflüssig wie etwa die "Ausfahrt-freihalten"-Schilder.

Naja, er wohnt ja auch in dem Haus... Inwieweit das dann unter "auf Privatgrund hat niemand was zu suchen" abzufassen ist wäre da ja zu klären. Ist ja nicht so, als ob ein völlig Fremder das Motorrad auf dem Grundstück abgestellt hätte.
 

Benutzer20976 

(be)sticht mit Gefühl
Der Kradfahrer hat de facto das Moped auf Privatgrund an einer Stelle geparkt, an der seitens des Privatgrund-Eigentümers dies untersagt war und mit dem Schild deutlich gemacht war, dass dort Fahrzeuge nicht halten dürfen.
Einen Stellplatz hat er nicht angemietet.

Vielleicht wäre ja sogar anderswo in dem Hof eine Stelle frei, an der er das Moped abstellen dürfte, ohne jemanden zu stören und ohne einen Stellplatz zu mieten. Darüber sollte man doch mit seinem Vermieter reden können.
 

Benutzer10111 

Verbringt hier viel Zeit
Ich kann einige der Meinungen hier nicht ganz nachvollziehen. Ich finde schon, dass Krava zu ihrem Fehler steht, allerdings auch nur in dem Umfang in dem es ihr Fehler war. Sie versucht hier nichts zu verschleiern, macht keine falschen Aussagen oder versuchte irgendwelche Winkelzüge um sich aus der Affaire zu mogeln. Sie fragt lediglich nach ob es überhaupt Sinn macht bestimmte relativ offensichtliche Tatsachen an die Versicherung weiterzuleiten, wobei ich denke, dass diese bei einer Fehler- oder Schuldfrage wesentlich kompetenter darüber urteilen kann, als normale Personen, die rechtlich nicht so versiert sind.

Ich muss schon sagen, dass es ein bisschen dreist von dem Motorradfahrer ist, sein Bike genau im Halteverbot abzustellen, da es offensichtlich von dem Grundstückseigentümer nicht gewünscht ist und dieser sich dabei wohl etwas gedacht hat. Die Stelle ist wahrscheinlich durch Lage und Übersichtlichkeit nicht zum Parken geeignet und um solchen Unfällen vorzubeugen wurden Schilder aufgestellt. Klar war es ein Fehler von Krava, dass sie gegen das Motorrad gefahren ist, aber unter den Vorraussetzungen ist es auch eine Frage wie weit es rechtliche ihre Schuld ist.
Falls sie diese Tatsachen verschweigt und den Motorradfahrer eine Teilschuld trifft, dann wäre ich mir nicht 100% sicher ob es nicht noch weitere Konsequenzen für sie haben könnte, da ihre Versicherung mehr zahlen muss als angemessen. Das hängt nun eben davon ab, ob so ein Schild eine rechtliche Aussagekraft besitzt und das nachprüfen zu lassen empfinde ich als legitim.

Off-Topic:
Sieht mir hier schon ein wenig nach Motorradfahrer gegen Autofahrer-Thread aus :tongue:


Edit:
Ob das ganze öffentlicher Verkehrsraum oder ein Privatparkplatz ist, ist häufig ein ganz schmaler Grat.
http://www.verkehrsrecht-ratgeber.de/verkehrsrecht/straftaten/content_04_02.html
http://www.fahrprofi.de/main/verkehrsrecht/verkehrsraum.html
http://verkehrsanwaelte.de/strafsachen_auch_hinterhofparkplatz_kann_oeffentlicher_verkehrsraum_sein.html

Wahrscheinlich handelt es sich um einen Privatparkplatz, der für die Personen mit einem gemieteten Parkplatz gedacht ist. Allerdings wäre der Motorradfahrer wieder ausserhalb des eingrenzbaren Personenkreises, da er nicht berechtigt ist dort zu parken. Ist wohl schon eine blöde Gesamtsituation...
 

Benutzer59943  (40)

Verhütungsberaterin mit Herz & Hund
Naja, er wohnt ja auch in dem Haus... Inwieweit das dann unter "auf Privatgrund hat niemand was zu suchen" abzufassen ist wäre da ja zu klären. Ist ja nicht so, als ob ein völlig Fremder das Motorrad auf dem Grundstück abgestellt hätte.
DIe Hausbewohner haben die Möglichkeit Stellplätze zu mieten. Die kosten natürlich und er denkt "Ich spar mir das, weil ich ja sowieso bloß ein Motorrad hab und stells einfach so in den Hof". Mit einem Auto könnte er das nicht machen, weil dann der ganze Hof dicht wäre und nicht nur ich nicht mehr zu meinem Parkplatz käme.
Ob er in dem Haus wohnt oder nicht, ist völlig unerheblich. Nur weil ich hier wohne, kann ich doch nicht andere Leute behindern.

Du hast beim Rückwärtsfahren Deine Sorgfaltspflicht verletzt und solltest dazu stehen.
Was, wenn das kein Motorrad, sondern ein wesentlich kleineres Kind gewesen wäre?
Du hast wohl noch nie Fehler gemacht oder wie?
Ich weiß nicht, ob ich dich darum beneiden soll. Von unfehlbaren Menschen halte ich nichts.

Habe ich je behauptet, dass ich nicht zu meinem Fehler stehe?
Ja ich habe das Motorrad beim Rückwärtsfahren übersehen und es deshalb umgefahren!!!
Hat das jetzt bald jeder kapiert oder wie oft muss ich es noch schreiben?? :kopf-wand

Und ja es besteht an der Stelle ein vom Vermieter bzw. Hauseigentümer verhängtes Parkverbot, eben aus dem Grund, dass dort geparkte Fahrzeuge eine Behinderung für die Aus- und Einparkenden darstellen.
Sollte jetzt langsam auch mal jeder kapiert haben, ansonsten klinkt euch doch bitte aus der Diskussion aus. Niemand muss hier antworten.

Es ist das Recht eines Jeden, abzuwägen, inwiefern ihn 100%ige Schuld trifft oder eben nicht. DU musst dich damit natürlich nicht befassen, weil du ja keine Fehler machst, aber Andere eben schon.
 

Benutzer40326 

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Ja, soviel zum Thema zu seinen Fehlern stehen.
Traurig.
Krava steht doch grundsätzlich zu ihrem Fehler.

Trotzdem ist es nicht verkehrt, die Fotos zur Versicherung zu schicken. Wenn dem Motorradfahrer eine Teilschuld nachgewiesen werden kann, dann wird er die wohl auch haben.

Und wenn er sie nicht hat, dann wird sie ihm wohl auch nicht nachgewiesen werden können. Dann ist das eben so.
 

Benutzer59943  (40)

Verhütungsberaterin mit Herz & Hund
Und wenn er sie nicht hat, dann wird sie ihm wohl auch nicht nachgewiesen werden können. Dann ist das eben so.
Eben. Dann zahlt die Versicherung und gut ist.
Selbst zahl ich sowieso nicht, kann ich bei dem Betrag nicht.
 

Benutzer53832 

Benutzer gesperrt
Edit:
Ob das ganze öffentlicher Verkehrsraum oder ein Privatparkplatz ist, ist häufig ein ganz schmaler Grat.

Das ist kein schmaler Grad. Öffentlicher Verkehrsraum ist jeder raum der tatsächlich und rechtlich öffentlich Zugängig ist.
Befindet sich keine Schranke oder Kette davor, handelt es sich um öffentlichen Verkehrsraum.


Du hast wohl noch nie Fehler gemacht oder wie?
Ich weiß nicht, ob ich dich darum beneiden soll. Von unfehlbaren Menschen halte ich nichts.

edit

Habe ich je behauptet, dass ich nicht zu meinem Fehler stehe?

Ne, das behaupte ich ja.

Ja ich habe das Motorrad beim Rückwärtsfahren übersehen und es deshalb umgefahren!!!

Gut, dann zahl doch den Schaden.
Für mich ist Dein Verhalten eine Unsitte die sich leider einbürgert.

Erst wird ein Radfahrer umgefahren, dann rennt man zum Anwalt um zu Gucken, ob der vielleicht keine Klingel oder zuwenig Profil hatte, damit man möglichst günstig bei wegkommt.

Wenn Du zu Deiner Schuld stehen würdest, dann würdest Du den Schaden bezahlen und gut ists.
 

Benutzer49751 

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Wie sich manche Leute hier aufspielen :kopfschue
E>s ist doch Kravas gutes Recht die Fotos an die Versicherung zu schicken. Schliesslich hätte sie das motorrad auch nicht umgefahren wenn es nicht dagestanden hätte. Ich finde wenn der Motorradbesitzer so fahrlässig mit seinem Mototrrad umgeht, trifft ihn (nach meiner Ansicht) schon eine Teilschuld.
Wir wissen doch alle nicht wie eng es dort ist und ob er sich nicht vielleicht total blöd hingestellt hat!
 

Benutzer59943  (40)

Verhütungsberaterin mit Herz & Hund
Ne, das behaupte ich ja.
Und das heißt, dass es stimmt oder wie?

Wenn Du zu Deiner Schuld stehen würdest, dann würdest Du den Schaden bezahlen und gut ists.
Wenn ich der Meinung wäre, dass ich völlig unschuldig wäre, dann hätte ich den Unfall wohl kaum umgehend meiner Versicherung gemeldet.

Ich hätte einen riesen Bericht dazu schreiben können, daß das ganze nicht passiert wäre, wenn ich nicht einen durchgedrehten Kollegen auf einem Motorrad verfolgt hätte.

Habe ich aber nicht, weil alleine meine Fehleinschätzung der Fahrphysik schuld an dem Schaden war.
Das war dein Fall und deine Einschätzung damals. Du hättest aber entsprechend auch das Recht gehabt, zu prüfen, ob jemand anders nicht auch mitschuld war.

In meinem Fall bin ich mir eben nicht 100%ig sicher, ob nur meine Unachtsamkeit Schuld war oder eben auch die des Motorradhalters.
Und da bin ich jetzt dabei, das abzuwägen. Nicht mehr und nicht weniger.
 

Benutzer40326 

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Erst wird ein Radfahrer umgefahren, dann rennt man zum Anwalt um zu Gucken, ob der vielleicht keine Klingel oder zuwenig Profil hatte, damit man möglichst günstig bei wegkommt.
Wenn in diesem Beispiel der Unfall nicht passiert wäre, wenn der Fahrradfahrer eine Klingel hätte oder ausreichend Profil, dann trifft den Fahrradfahrer tatsächlich eine Teilschuld, auch wenn die Hauptschuld beim Gegner liegt. Denn auch der Fahrradfahrer hätte in diesem Fall durch sein Verhalten den Unfall verhindern können.
 

Benutzer53832 

Benutzer gesperrt
. Ich finde wenn der Motorradbesitzer so fahrlässig mit seinem Mototrrad umgeht, trifft ihn (nach meiner Ansicht) schon eine Teilschuld.

Nach Deiner Meinung vielleicht, die Rechtsprechung sieht das - sogar im richtigen Halteverbot - anders.

AG Sömmerda, Aktenzeichen: 1 C544/99

Ein ordnungswidrig geparktes Fahrzeug spielt in der Haftungsfrage nach einem Unfall nur dann eine Rolle, wenn es sich auf das vorherige Verkehrsgeschehen in irgend einer Form störend ausgewirkt hat. So entschied das Amtsgericht (AG) Sömmerda in einem Urteil, das die Verkehrsrechts-Anwälte (Arbeitsgemeinschaft Verkehrsrecht im Deutschen Anwaltverein – DAV) veröffentlicht haben. Ein Autofahrer war rückwärts aus einer Grundstücksausfahrt herausgesetzt und dabei gegen einen Wagen geprallt, der auf der gegenüber liegenden Straßenseite im absoluten Halteverbot abgestellt war. Streitig war nun die Frage, ob dieser Umstand eine Mithaftung begründete. Das Gericht gab dem zurücksetzenden Autofahrer die Alleinschuld. Er hätte bei seinem Manöver in die an der fraglichen Stelle übersichtliche und ausreichend breite Straße besonders vorsichtig sein müssen, hieß es in dem Urteil. Schon ein Blick in den Rückspiegel hätte genügt, um das abgestellte Fahrzeug zu sehen. Demgegenüber falle das Falschparken, das sich auf das Fahrmanöver des Betroffenen in keiner Weise störend ausgewirkt habe, überhaupt nicht ins Gewicht.
 

Benutzer505 

Team-Alumni
Muss mal ne Lanze für krava brechen: Ich kann sie verstehen.

Fakt ist: Es ist ihr Parkplatz, den sie bezahlt und da hat keiner was drauf verloren. Dass da drumherum nichts stehen darf, wird auch seinen Sinn haben - dem Vermieter wärs sicherlich nicht unrecht einen weiteren Platz vermieten zu können. Dem Kerl ist das eigentlich klar (im Gegensatz zu dem eventuellen Kind - was das hier verloren hat, versteh ich auch nicht), es ist ihm aber wurscht, weil er a) keine Lust hat sich einen öffentlichen Parkplatz zu suchen und b) keine Platzmiete zahlen will.

Natürlich hat sie deswegen kein Recht aus Rache wie die gehörne Furie über sein Zweirad zu fahren - aber das hat sie ja auch nicht. Es war ein Unfall beim Ausparken, wie er halt mal passieren kann. Dumm gelaufen. Aber ist es nicht irgendwie klar, dass sie sich drüber ärgert, dass der Kerl überhaupt da stand, obwohl er nichts dort verloren hatte und wohl abschätzen konnte, dass sie Probleme beim Ausparken haben wird?

Sie hat ihre Schuld zugegeben und wird zahlen, aber ich finds durchaus legitim die Überlegung anzustellen, ob der Typ nicht eine Teilschuld hat - zumal er ja nicht gerade Besserung gelobt.


@krava
Schick die Fotos an die Versicherung, da können die sich mit rumärgern. Vielleicht lernt der Mensch was draus, wenn er zumindest einen Teil des Schadens (den ich übrigens als relativ hoch ansehe - wer hat denn die Höhe des Schadens bemessen?) selbst zahlen muss. Ansonsten würd ich in Zukunft jedes Mal, wenn er dir beim Ausparken im Weg steht, klingeln und ihn nett drum bitten, die Kiste umzuparken - erfahrungsgemäß geht das den Leuten nach einigen Malen auf den Senkel und sie stellen ihr Fahrzeug woanders ab.
 

Benutzer59943  (40)

Verhütungsberaterin mit Herz & Hund
...übersichtliche und ausreichend breite Straße ...
DAS wird wohl das entscheidende bei dem Urteil gewesen sein.

@krava
Schick die Fotos an die Versicherung, da können die sich mit rumärgern. Vielleicht lernt der Mensch was draus, wenn er zumindest einen Teil des Schadens (den ich übrigens als relativ hoch ansehe - wer hat denn die Höhe des Schadens bemessen?) selbst zahlen muss. Ansonsten würd ich in Zukunft jedes Mal, wenn er dir beim Ausparken im Weg steht, klingeln und ihn nett drum bitten, die Kiste umzuparken - erfahrungsgemäß geht das den Leuten nach einigen Malen auf den Senkel und sie stellen ihr Fahrzeug woanders ab.
Den Schaden hat zunächst eine Werkstatt bemessen, aber meine Versicherung hat anschließend sogar noch einen Gutachter geschickt. Inwiefern der die Summe bestätigt hat oder nicht, weiß ich nicht. Hab ich nichts gehört und ich weiß auch nicht, ob ich davon überhaupt was höre. Betrifft ja eigentlich mehr den Geschädigten. Ich werde nur am Ende ein Schreiben bekommen, wo drin steht, wieviel die Versicherung gezahlt hat und hab dann die Wahl, das wieder an die Versicherung zurückzuüberweisen oder eben nicht.

Mit dem Motorradbesitzer werd ich auf jeden Fall noch mal reden.
Als ich heute von der Arbeit heim kam, stand sein Bike erstmals NICHT an der sonst üblichen Stelle und es war eine richtige Erholung, endlich mal vernünftig einparken zu können. :smile:
 

Benutzer53832 

Benutzer gesperrt
DAS wird wohl das entscheidende bei dem Urteil gewesen sein.

Nein, das entscheidende ist, daß ein Blick in den Spiegel ausgereicht hätte.
Einen Autofahrer trifft beim Rückwärtsfahren eine enorm erhöhte Sorgfaltspflicht, eben weil das Rückwärtsfahren so gefährlich ist.
Deswegen auch der Hinweis mit dem Kind !

Du kannst ja aber gerne mal ein Foto von der Örtlichkeit machen, dann revidiere ich meine Meinung.
Fraglich ist ja auch, in wie weit das private Halteverbot diesen Bereich überhaupt betrifft.
 

Benutzer40326 

Verbringt hier viel Zeit
In dem von Novalis zitierten Urteil war die Straße übersichtlich und ausreichend breit. Das war in dieser engen Hofeinfahrt nicht der Fall.

Selbstverständlich hat niemand das Recht, ein falsch geparktes Motorrad umzufahren. Aber es ist das Recht von Krava, die Versicherung klären zu lassen, ob den Motorradfahrer dennoch eine Teilschuld trifft.
 

Benutzer53832 

Benutzer gesperrt
DAS und nur DAS war meine Frage, auf die ich eine Antwort wollte. Nichts anderes!

Reagier doch nicht so derartig empfindlich, nur weil ich eine andere moralische Position vertrete.

Wie gesagt, nur ein Foto kann hier mehr Klarheit schaffen.
 

Benutzer49751 

Verbringt hier viel Zeit
Er hätte bei seinem Manöver in die an der fraglichen Stelle übersichtliche und ausreichend breite Straße besonders vorsichtig sein müssen, hieß es in dem Urteil.
Ich glaube auch dass bei diesem Urteil die übersichtliche und ausreichend breite Strasse den Ausschlag gegeben hat. Weil wenn die Strasse nicht so übersichtlich gewesen wäre, dann hätte ev. ein Blick in den Spiegel auch nicht geholfen.

Ich bin mal an so eine Art Pfosten angefahren, von der Höhe her ungefähr so hoch wie ein Motorrad, und ich hab in alle Spiegel geschaut und ihn nicht gesehen. Meinen Schrecken kann man sich ja dann vorstellen, als es auf einmal krachte.
Aber jetzt wirst du wahrscheinlich sagen ich bin zu blöd um in die Spiegel richtig reinzuschauen oder sonstwas :tongue:
Hast du vielleicht selbst mal schlechte Erfahrungen mit sowas gemacht, wo sich vielleicht wirklich jemand um seine Schuld gedrückt hat? Weil du hier doch ein bisschen extrem reagierst?
 
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