Hallo Ich habe mal hier an die Mädels eine Frage

K

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Gast
Hallo Ich habe mal hier an die Mädels eine Frage bin 31 sitze im Rollstuhl Wohne noch bei Eltern. War vor kurzen noch in einer Beziehung für Sie war das kein Problem das ich noch bei Eltern Wohne. Sie hat gesagt ich will dich ja und wenn du durch dein Handicap noch zu hause Wohnst ist das halt so.


Was sagt ihr dazu hättet ihr damit ein Problem?
 

Benutzer12529 

Echt Schaf
Es käme auf sein Alter und vor allem die Gründe an, weshalb er noch (oder wieder) Zuhause lebt.

Aus reiner Bequemlichkeit könnte ich zb nicht so ganz nachvollziehen, erst recht nicht, wenn er überhaupt nicht in Erwägung zieht, irgendwann mal auszuziehen.
 
Zuletzt bearbeitet:

Benutzer142764  (25)

Benutzer gesperrt
Wenns anders gehen würde, fänds ichs komisch, wenn er mit ü30 noch bei seinen Eltern wohnt. Wenns gute Gründe dafür gibt, wärs voll ok.
 

Benutzer148716  (25)

Ist noch neu hier
Sehe ich auch so wie meine Vorrednerinnen. Natürlich kennen wir die Gründe nicht warum du zuhause lebst. Mir ist wichtig, dass ich einen Freund habe, der Selbständig ist und nicht mehr auf die Eltern angewiesen und vor allem sich auch emotional von seinen Eltern getrennt hat. Damit meine ich, dass es nicht mehr diese starke Eltern-Kind Beziehung gibt, denn das macht eine Beziehung sehr schwierig.
Was dich betrifft kann man es natürlich schwer sagen, weil wir dich und dein Handicap nicht kennen. Wenn du Hilfe im Alltag brauchst, dann ist es normal und völlig in Ordnung das du zuhause lebst. wenn du aber in deiner eigenen Wohnung leben könntest, es aber aus Bequemlichkeit oder anderen Dingen nicht tust, dann finde ich es schwierig.
 

Benutzer146905 

Sehr bekannt hier
Ich glaube ich würde einfach generell damit nicht klar kommen, da ich selber ein sehr... ungeschickter Mensch bin und mich dann nicht um eine weitere Person "kümmern" könnte...
 

Benutzer146454 

Klickt sich gerne rein
Ich kann mich den Vorrednern nur anschließen und ich würde erst einmal nach den Gründen fragen.
Desweiteren wäre für mich die wohnliche Situation von Bedeutung.
Wohnt ihr alle in einem Haus oder in einer Wohnung?
Hätte man die Möglichkeit auch mal ungestört zu sein oder ist man eigentlich immer irgendwie zusammen.
Das wäre ja dann auch wichtig, wenn man mit dem Partner intime Momente genießen möchte. Und ab einem gewissen Alter, will man dann doch nicht mehr leise sein müssen, damit Mutti und Vati es nicht hören ^^
 

Benutzer142227 

Sehr bekannt hier
Nein, für mich wäre das zu-Hause-Wohnen nicht unbedingt ein Problem. Wenn es eine feste Beziehung werden würde, würde ich mir jedoch wünschen, mich selbst um den gehandicapten Partner zu kümmern - sofern dass denn möglich ist. (Barrierefreiheit, andere gesundheitliche Einschränkungen, finanzielle Mittel usw).

Was mich jedoch stören würde, ist die Art, wie du mit dir bzw. deinem Körper umzugehen scheinst. Du erfragst viele Dinge über dich und deine Behinderung hier, gibst sehr viel auf die Meinungen dir fremder User, und das im Abstand von 1-2 Wochen.
Sei selbstbewusst, schäme dich nicht für dein Handicap. Gehe offen auf Menschen zu, dann wird man genauso offen auf dich zugehen! Trau dich, neue Dinge auszuprobieren, bevor du sie bei anderen Leuten erfragst. Du bist sicherlich trotz deiner körperlichen Einschränkungen ein toller Kerl und hast absolut keinen Grund dich zu verstecken. Genieße dein Leben trotz allem, was dir mitgegeben wurde und mache das beste draus.:thumbsup:

Viele Menschen ohne Handicap wohnen noch weitaus länger im Hotel Mama und nutzen dies voll aus - ohne ersichtlichen Grund (ausgenommen Bequemlichkeit^^). Und das obwohl Geld verdient wird und es einem gut geht.
 

Benutzer4590 

Planet-Liebe ist Startseite
Mit jemandem, der Ü30 noch bei den Eltern wohnt, obwohl er eine eigene Wohnung haben könnte, hätte ich ein Problem - egal ob Rollstuhl oder nicht.

Wenn ein Rollstuhlfahrer noch zu Hause wohnt, weil er im Alltag Unterstützung braucht und alleine keinen Haushalt führen könnte, hätte ich dafür natürlich Verständnis. Allerdings erwarte ich mir von einer Beziehung, dass man irgendwann zu zweit in die eigenen vier Wände zieht; mit den Schwiegereltern im selben Haus leben käme für mich nicht infrage.
 

Benutzer96776 

Beiträge füllen Bücher
Nein unter den Umständen kann ich sowas schon verstehen, wär jetzt kein Problem :zwinker:

Off-Topic:
Hab die PN nicht vergessen, ich meld mich in Kürze bei dir!
 

Benutzer72433 

Planet-Liebe ist Startseite
Mit jemandem, der Ü30 noch bei den Eltern wohnt, obwohl er eine eigene Wohnung haben könnte, hätte ich ein Problem - egal ob Rollstuhl oder nicht.

Wenn ein Rollstuhlfahrer noch zu Hause wohnt, weil er im Alltag Unterstützung braucht und alleine keinen Haushalt führen könnte, hätte ich dafür natürlich Verständnis. Allerdings erwarte ich mir von einer Beziehung, dass man irgendwann zu zweit in die eigenen vier Wände zieht; mit den Schwiegereltern im selben Haus leben käme für mich nicht infrage.
dem kann ich mich absolut anschliessen.
normalerweise ist die grenze von "bitte nicht mehr bei den eltern wohnen" für mich bei 20 jahren, alles darüber braucht einen verflucht guten grund - faulheit und zu geizig ist keiner, wenn jemand permanent hilfe braucht ist das einer.
 
K

Benutzer

Gast
Ich möchte euch das mal erklären warum ich noch zu hause Wohne. Weil ich im Alltag viel Unterstützung brauche. Ich würde gerne alleine Wohnen aber dafür bräuchte ich Assistenz Unterstützung das Verweigert mir das Sozialamt, sie würden mir als Aus weich ein Platz im Altenheim anbieten jetzt Streite ich mich wegen denn Kosten rum. Man sieht mir meine Schwere Behinderung nicht an.


Wenn ich eine Partnerin habe möchte ich mit ihr auch Späther mit ihr zusammen Wohnen.
 

Benutzer121281  (32)

Planet-Liebe ist Startseite
Ja, das wäre ein Problem für mich. Ich bin aber auch so ehrlich und gebe da zu, dass auch ein Rollstuhlfahrer oder generell eine Person, die viel Hilfe im Alltag benötigt, für mich nicht als Partner in Frage kommt.

Ansonsten befinden sich die Menschen, die potentielle Partner sein können für mich, in einem Alter, wo ich ein selbstständiges Leben in einem eigenen Haushalt erwarte.
 

Benutzer140332  (33)

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Ja, das wäre ein Problem für mich. Ich bin aber auch so ehrlich und gebe da zu, dass auch ein Rollstuhlfahrer oder generell eine Person, die viel Hilfe im Alltag benötigt, für mich nicht als Partner in Frage kommt.
Dem schließe ich mich an, käme für mich auch nicht in Frage.

Ich bin durch meinen Beruf schon sehr ausgelastet mit Hilfe/Assistenz geben, da mag ich das nicht auch noch privat haben.
Wenn jetzt mein langjähriger Partner plötzlich durch einen Unfall/whatever auf meine Hilfe angewiesen ist, ist das für mich eine andere Geschichte. Wie ich damit aber langfristig umgehen könnte, kann ich ohne den konkreten Fall nicht sagen.
 

Benutzer138371  (40)

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Wenn es in deinem Fall so ist, da du Hilfe brauchst, sehe ich da nicht so ein Problem darin.
Und wenn es dann mal sein sollte, dann kannst du ja auch in Erwägung ziehen mal mit einer Freundin zusammen zu ziehen?

Aber wenn einer "normal" ist, dann hätte ich damit schon ein wenig ein Problem, wenn der noch im Hotel Mama wohnt, und noch das Wasser "anbrennen" lässt, da er selber gar nix auf die Reihe kommt.
Ich will keine Putzfrau sein, die sich dann auch noch um ihn und seinen Krempel kümmern muss.
 
K

Benutzer

Gast
Ich kann mich den Vorrednern nur anschließen und ich würde erst einmal nach den Gründen fragen.
Desweiteren wäre für mich die wohnliche Situation von Bedeutung.
Wohnt ihr alle in einem Haus oder in einer Wohnung?
Hätte man die Möglichkeit auch mal ungestört zu sein oder ist man eigentlich immer irgendwie zusammen.
Das wäre ja dann auch wichtig, wenn man mit dem Partner intime Momente genießen möchte. Und ab einem gewissen Alter, will man dann doch nicht mehr leise sein müssen, damit Mutti und Vati es nicht hören ^^


Sehe ich auch so wie meine Vorrednerinnen. Natürlich kennen wir die Gründe nicht warum du zuhause lebst. Mir ist wichtig, dass ich einen Freund habe, der Selbständig ist und nicht mehr auf die Eltern angewiesen und vor allem sich auch emotional von seinen Eltern getrennt hat. Damit meine ich, dass es nicht mehr diese starke Eltern-Kind Beziehung gibt, denn das macht eine Beziehung sehr schwierig.
Was dich betrifft kann man es natürlich schwer sagen, weil wir dich und dein Handicap nicht kennen. Wenn du Hilfe im Alltag brauchst, dann ist es normal und völlig in Ordnung das du zuhause lebst. wenn du aber in deiner eigenen Wohnung leben könntest, es aber aus Bequemlichkeit oder anderen Dingen nicht tust, dann finde ich es schwierig.


Ich möchte dir das mal erklären warum ich noch zu hause Wohne. Weil ich im Alltag viel Unterstützung brauche. Ich würde gerne alleine Wohnen aber dafür bräuchte ich Assistenz Unterstützung das Verweigert mir das Sozialamt, sie würden mir als Aus weich ein Platz im Altenheim anbieten jetzt Streite ich mich wegen denn Kosten rum. Man sieht mir meine Schwere Behinderung nicht an.


Wenn ich eine Partnerin habe möchte ich mit ihr auch Späther mit ihr zusammen Wohnen.
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Ich kann mich den Vorrednern nur anschließen und ich würde erst einmal nach den Gründen fragen.
Desweiteren wäre für mich die wohnliche Situation von Bedeutung.
Wohnt ihr alle in einem Haus oder in einer Wohnung?
Hätte man die Möglichkeit auch mal ungestört zu sein oder ist man eigentlich immer irgendwie zusammen.
Das wäre ja dann auch wichtig, wenn man mit dem Partner intime Momente genießen möchte. Und ab einem gewissen Alter, will man dann doch nicht mehr leise sein müssen, damit Mutti und Vati es nicht hören ^^

Wir Wohnen in einer 3 Raum Wohnung.
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Dem schließe ich mich an, käme für mich auch nicht in Frage.

Ich bin durch meinen Beruf schon sehr ausgelastet mit Hilfe/Assistenz geben, da mag ich das nicht auch noch privat haben.
Wenn jetzt mein langjähriger Partner plötzlich durch einen Unfall/whatever auf meine Hilfe angewiesen ist, ist das für mich eine andere Geschichte. Wie ich damit aber langfristig umgehen könnte, kann ich ohne den konkreten Fall nicht sagen.


Ich kann dich da auch verstehen. Ich kenn das selber war mal mit einer Rollstuhlfahrern zusammen, wenn beide das gleiche Handicap das ist sehr schwer. Ich könnte es mir selber nicht mehr Vorstellen.
 

Benutzer144428  (27)

Verbringt hier viel Zeit
Ich weiß, dass es für mich nichts wäre. Das mit den Eltern ist kein Problem, da du ja ausziehen würdest und es daran liegt, dass du Hilfe brauchst. Das mit dem Rollstuhl wäre ein Problem. Ich muss mich schon so viel um mich selbst kümmern, dass ich eher Unterstützung brauche als umgekehrt.

ABER es gibt natürlich andere Menschen. Welche, die viel Liebe und Pflege zu verschenken haben. Welche, die weniger persönliche Baustellen haben als ich.
Natürlich kannst du auch sehr viel mentale Unterstützung bieten, danach suchen auch viele Frauen.
Vielleicht könntest du dich sozial engagieren (ich weiß nicht inwiefern deine Behinderung solche Sachen zulässt), bei sowas trifft man sehr tolerante und aufgeschlossene Menschen.
 

Benutzer147230 

Verbringt hier viel Zeit
Noch bei den Eltern wohnen mit 31: No-Go.
Rollstuhl? Nicht so dramatisch.

Ein sehr guter Freund von mir hat Muskeldystrophie Duchenne.
Er wohnt in einer WG. Die Krankheit ist mittlerweile recht weit fortgeschritten. Die Mitbewohner zahlen weniger Miete, dafür bringen sie ihn ins Bett, helfen mit allem, was anfällt, wenn sie zu Hause sind. Die Eltern wohnen in der Nähe und supporten auch. Aufstehen, Duschen, Essen usw. macht eine Krankenschwester.

Wie stark ist denn Deine Behinderung, wie viel Hilfe brauchst Du?
Kannst Du alleine duschen / ins Bett / zur Toilette gehen, Essen machen?
Evtl. ist ne WG eine Option. Oder stundenweise Hilfe, es muss ja nicht den ganzen Tag jemand bei Dir sein?
Bist Du berufstätig?
 
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