Habt ihr schonmal ernsthaft an Selbstmord gedacht?

Benutzer57692  (34)

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Ich hab in der Pubertät manchmal daran gedacht (nie konkret oder ernsthaft!), aber ich hab irgendwann gemerkt, dass ich eher Aufmerksamkeit oder Mitleid will und da hätte mir Selbstmord relativ wenig gebracht.
Glücklicherweise war ich noch nie so down, um es ernsthaft in Erwägung zu ziehen.
 

Benutzer34722 

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Ja, als ich elf jahre alt war. denn für mich sah ich damals nur diesen einen ausweg, denn uns wurde mitgeteilt, dass unsere mutter nur eine sehr geringe chance hat zu überleben. damals hab ich so sehr an meiner mutter gehangen, das ich mir ein leben ohne sie nicht vorstellen konnte. ich griff zu den tabletten, aber glücklicherweise hat es meine schwester durch zufall mitbekommen und mich daran gehindert.
 

Benutzer30217 

Sophisticated Sexaholic
Es gab zwei Phasen in meinem Leben, in denen ich ernsthaft an Selbstmord gedacht habe. Die erste war mit 12 Jahren. Damals fehlte mir schlicht und einfach die Freude am Leben sowie der Sinn am Leben. Ich weiß es gab noch eine zweite Phase in meinem Leben, ich weiß allerdings nicht mehr genau, wie alt ich war. Ich tippe 18. Damals wurde mir mein Sinn im Leben genommen und ich stand erneut ohne da. Inzwischen spielen solche Gedanken nie bis sehr selten eine Rolle, da ich gelernt habe ohne wirklichen Sinn zu leben. (Ist einer etwas längere Theorie, aber sie erscheint mir persönlich logisch.)
 

Benutzer44981 

Planet-Liebe Berühmtheit
In Momenten der Verzweiflung kommt der Gedanke an Selbstmord schon mal auf... aber das waren immer nur kurze Gedanken und ich hätte niemals den Mut gehabt, das in die Tat umzusetzen.

das ist ja eigentlich IMMER der grund.
...wobei die krankheit da physisch oder psychisch sein kann...
Das ist definitiv nicht immer der Grund!
Ich kenne aus meinem Umfeld schon mal einen Selbstmord-Fall, der völlig andere, für mich durchaus nachvollziehbare Gründe hatte.

Trotzdem halte ich Selbstmord nicht für eine sinnvolle Art, Probleme zu lösen.
Höchstens über Selbstmord vor einem 100%ig sicheren, schmerzvollen und langsamen Tod durch eine Krankheit, o.ä. kann man ernsthaft nachdenken.
 

Benutzer30954 

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Ich habs im Moment echt nicht leicht..
Naja, auch so muss ich zugeben, dass ich öfter in meinem Leben dran gedacht habe..
Manchmal wenn die Ubahn kommt..
Oder wenn ich von der Arbeit zum Bus gehe..da muss ich über eine Brücke, unten die starke Strömung in der Donau..sehr hoch..
Ich schließe ab und zu die Augen und spüre Freiheit.
In letzter Zeit hab ich mir auch öfter mein Begräbnis vorgestellt.
Ich hoffe, es kommen wieder bessere Tage!
Im Alltag merkt man nämlich selten was von meinem Gemütszustand! In der Arbeit bin ich immer am Lachen..
 

Benutzer49007  (34)

Sehr bekannt hier
ja solche situationen gabe is in meinem leben. bedingt durch psychische probelme, probleme zu hause, probleme in der schule, krankheit.

zur zeit bin ich aber glüklich zufriden und habs nicht im sinn
 

Benutzer82995 

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ja habe ich :cry: das ist jetzt schon fast 2jahre her... ich war psychisch richtig am ende, habe mir die arme aufgeritzt und solche sachen... mein reli-lehrer (er hat auch psychologie studiert) hat das mitbekommen und hat eigentlich jeden tag gespräche mit mir darüber geführt, ohne ihn hätte ich mich vllt wirklich umgebracht :geknickt: er hat mir wirklich sehr geholfen, aber er hat mir auch klar gemacht das ich suizid gefährdet bin :frown:
im moment geht es mir besser, ich habe wieder spaß am leben und ritze mich auch nicht mehr... ich hoffe das bleibt auch so
 

Benutzer25480 

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Ja, die gab es. Ist aber verdammt lang her....
 

Benutzer56469  (36)

Beiträge füllen Bücher
Ja habe ich. Ist schon eniige Jahre her. War in einer depri-Phase die ca. 4 Jahre ging. Hab mich damals auch geritzt und wollte mit den Menschen in meiner Umgebung nichts mehr zu tun haben, jeder ging mir am Keks, meine Eltern, Freunde, Lehrer, und vor allem die Schule.

Hab an Selbstmord gedacht, aber nie einen Versuch gemacht meinem Leben ein Ende zu setzen, da war mir schon bewusst was ich alles versäumen würde und das wollte ich nicht.

Dank meiner damaligen Vertrauenslehrerin kam ich aus diesem Loch heraus. Regelmäßiges Ritzen mach ich seit ca. 5-6 Jahre nicht mehr. Sehr selten wenn ich den Drang danach verspüre Schmerzen zu spüren und es mir nicht gut geht kanns passieren dass ich mich schneide, das kommt allerdings "nur" alle halbe Jahr mal vor.
 
J

Benutzer

Gast
Nein, mein Leben war zwar nicht das leichteste, aber nie so schlimm, als dass ich daran hätte denken müssen.
 

Benutzer51063 

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3 Selbstmorversuche hab ich hinter mir (und zwar in verdammt frühen Jahren). heute kann ich das ganze selbst nicht mehr nachvollziehen.
Für mich ist das Thema und dieser Lebensabschnitt abgehakt in dem Sinn.
 

Benutzer53338 

Meistens hier zu finden
Ich habe wenige Tage vor meinem 17. Geburtstag versucht mir das Leben zu nehmen. Nicht weil ich sterben wollte, sondern weil ich Hilfe brauchte, obwohl ich damals der festen Ueberzeugung war einfach nur alles beenden zu wollen. Ich war damals so verzweifelt, dass ich nur noch diesen einen Weg gesehen habe. Worum es mir wirklich ging, habe ich erst viel spaeter verstanden. Bezeichne mich heute als Grenzgaenger. Steh nicht wirklich im Leben, sehne mich aber auch nicht nach dem Tod.
 

Benutzer28114 

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Jeder intelligente Mensch wird sich einmal mit Gedanken über Tod/Selbstmord/Sterben befassen, weil uns die eigene Sterblichkeit im Gegensatz zu Tieren bewusst ist. Ich persönlich würde nie Selbstmord begehen, kann aber Leute "verstehen" die es tun.
Viele Selbstmordversuche sind meiner Meinung nach viel zu überstürzt, denn für jedes Problem gibt es eine Lösung. Aber jeder Mensch ist anders und für manche ist Selbstmord auch eine Lösung - die leichteste von allen.
Bei mir hingegen ist ein Selbsterhaltungstrieb, der mich auch in scheinbar auswegslosen Situationen hoffen lässt. Wenn wer den Mut aufbringt sich umzubringen, dann müsste man auch genug Mut fürs Leben haben.
 

Benutzer55230 

Meistens hier zu finden
Jop, vor einiger Zeit ziemlich oft. Hab dann aber andere Wege gefunden.
 

Benutzer48673 

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ich würde fast sagen genausoviele machen das aber eher als eine art kurzschlussreaktion, obwohl die dinge eigentlich so schlimm garnicht sind.
stimmt. ihr habt recht. an die kurzschluss-reaktionsfälle habe ich gar nicht gedacht.

ich finde es ziemlich erschreckend wieviele menschen sich schon damit auseinandergesetzt haben. natürlich ist diese umfrage nicht mal ansatzweise repräsentativ, denn man fühlt sich ja doch eher verpflichtet abzustimmen wenn man sich mit dem thema "auskennt"...aber dennoch...ganz schön gruselig.
 
V

Benutzer

Gast
nein, noch nie. ausser vielleicht mal eine millisekunde wenn man auf dem bahnsteig steht, die u-bahn einfährt und man denkt "was wäre, wenn?".
aber das sind ja keine ernsthaften selbstmordgedanken. für solche ideen bin ich viel zu positiv und lebenshungrig, könnte mir nie vorstellen, freiwillig zu gehen. ausserdem könnte ich den menschen, die mich lieben, sowas nie antun und ich wäre eh viel zu feige. einzige ausnahme wäre vielleicht eine sehr schwere krankheit.
 
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