Habt ihr schon mal mit Eurer Geschlechterrolle gehadert?

Habt Ihr schon mal mit Eurer Geschlechterrolle gehadert?

  • w: Ja, schon öfter.

    Stimmen: 6 9,7%
  • w: Ja, gelegentlich.

    Stimmen: 6 9,7%
  • w: Nein, noch nie.

    Stimmen: 19 30,6%
  • m: Ja, schon öfter.

    Stimmen: 6 9,7%
  • m: Ja, gelegentlich.

    Stimmen: 9 14,5%
  • m: Nein, noch nie.

    Stimmen: 16 25,8%

  • Anzahl der Umfrageteilnehmer
    62

Benutzer161456 

Meistens hier zu finden
Ich habe bisher ganz subjektiv fest gestellt, dass es bei jedem Menschen einen weiblichen und einen männlichen Anteil gibt.
Mal mehr mal weniger.
Wie stark der im einzelnen ausschlägt/ ausgeprägt ist, muss jeder für sich selber heraus finden.
Das können am Ende weder die Eltern noch der Kiga oder das andere soziale Umfeld für einen leisten.

Es ist in meiner Erfahrungswelt eher so, dass man als ersten Schritt erst mal für sich selber die Eigenachtsamkeit und den Mut aufbringen muss, um zu seinem Ego zu stehen.
Und erst danach kann man auch selbstbewusst nach außen treten. Dazu bedarf es natürlich viel Kraft, Selbstbewusstsein und eine gewisse Reife.
Die haben Kinder und Jugendliche meist noch nicht.
Und so kommt es, dass bis dahin oft soziale Platzhalter in der Erziehung vorherrschen. Die verschwinden aber, sobald man sich einen entsprechenden Platz erkämpft hat.

Natürlich haben Gott und die Welt Vorstellungen und Erwartungen an dich und mich., zT. grundverschiedene,
Das ist aber in allen Lebensbereichen so, nicht nur in der Sexualität.
Auch im Beruf, im Privaten, in der Kultur...

Meiner Meinung nach heißt gute Erziehung nicht, alles offen zu halten und den Zwergen keine Leitplanken zu schenken, sondern eher sie stark zu machen, dass sie sich ausreichend gut erkennen und respektieren, um dann ihre Bedürfnisse, auch gegen Widerstände von aussen, behaupten können.
Wir werden die Welt in der wir Leben nicht grundsätzlich ändern können.
Wir können nur versuchen uns stark genug zu machen, dass wir uns darin zurecht finden.
Das ist für mich persönlich gute Erziehung.

Ein event. späteres Outing kommt dann von innen heraus, und es wird leider immer auch ein gewisser Kampf sein und bleiben.
Wichtig ist mMn. eher, dass man stark genug wird und selber aktiv .
In dem Falle bewegen sich die allermeisten anderen auch,
...zumindest heute bei uns in unserer westlich orientierten Kultur.
Und die anderen muss man halt aus seinem Leben streichen.
So ist zumindest meine eigene behütete Erfahrung mit diesem Thema bisher.

[doublepost=1503327122,1503326013][/doublepost]
Ich selber kenne das Beugen und Willen brechen aus meiner Erfahrungswelt einfach nicht mehr.
Vielleicht bin ich zu behütet aufgewachsen, vielleicht habe ich auch extremes Glück gehabt.
Aber auf jeden Fall bin ich in eine sehr toleranten Welt hinein geboren worden.
Weiß aber auch, dass es Intoleranz und Fremdenhass immer immer noch gibt, logo.
Bin ja nicht naiv.
Noch bei meinen Eltern war das laut ihren Erzählungen noch nicht so gewesen.

Off-Topic:
Mein Vater hat immer erzählt, dass er eigentlich Linkshänder war.
Aber damals gab es ein D. noch kein Pardon für Menschen, die aus der Norm fielen.
Die Linke Hand wurde ihm regelrecht ausgeprügelt...

Eine traumatische Erfahrung, die ihm zu zu seinem Tode begleitet hat.
 

Benutzer96776 

Beiträge füllen Bücher
Ich bin mit vollem Herzen dabei, und sehr gerne Frau, samt allen Klischees :tongue:
Zudem lege ich auch keinen gesteigerten Wert darauf, mich so zu benehmen, wie man es von einer Frau erwarten würde. Ich bin, wie ich bin, und fühle mich da auch zu nichts gedrängt. :zwinker:
Wenn ich etwas nicht will, dann lass ich es bleiben, wie zB schminken tu ich mich nur selten. Deswegen fühl ich mich aber nicht weniger weiblich.

Nur wenn ich meine Tage habe, wünsche ich mir immer sehnlichst, ein Mann zu sein :ashamed:
 

Benutzer91095 

Team-Alumni
Also ich wär gern beim ganzen Fortpflanzungsding ein Mann. :grin:

Versteh ehrlich gesagt gar nicht, warum immer gesagt wird, dass Frauen Kinder haben wollen und Männer nicht. Wenn dieses doofe Schwangersein und Kind-aus-sich-rauspressen-Ding nicht wäre, würd ich SOFORT Ja zu Kindern sagen.
 

Benutzer98820 

Sehr bekannt hier
Off-Topic:
Ach ja, die Fähigkeit eine Bohrmaschine zu halten, oder Tapetenkleister anzusetzengeht auch nicht ausschließlich mit einem Penisbesitz einher. Glaubte man mir auch lange nicht.
Beim Tapetenkleister fehlt mir da sogar die innere Logik, weil die typische Umgebung für "aus der Packung holen und nach auf der Packung gedruckter Anleitung verarbeiten" ja gerade die Küche ist. Wieso solltest du Reis kochen, aber nicht Kleister anrühren können? :what:
 

Benutzer71015 

Planet-Liebe-Team
Moderator
Off-Topic:
Beim Tapetenkleister fehlt mir da sogar die innere Logik, weil die typische Umgebung für "aus der Packung holen und nach auf der Packung gedruckter Anleitung verarbeiten" ja gerade die Küche ist. Wieso solltest du Reis kochen, aber nicht Kleister anrühren können? :what:
Aus dem gleichen Grund, aus dem Männer keine Waschmaschinen bedienen können? :zwinker:
 

Benutzer135804 

Planet-Liebe Berühmtheit
Ich habe bisher ganz subjektiv fest gestellt, dass es bei jedem Menschen einen weiblichen und einen männlichen Anteil gibt.
was manche als typisch männlich/typisch weiblich ansehen,ist aber eben doch nur konstruiert,wie ich bereits erklärte.abseits der biologischen gegebenheiten gibt es eben keine definition dafür,was männlich und was weiblich ist.
wenn du also subjektiv irgendwelche eigenschaften an männern oder frauen "feststellst",die eben männern oder frauen willkürlich zugeschrieben wurden - oder auch das gegenteil und diese menschen den klischees nicht entsprechen-,denkst du dabei bloß in geschlechterstereotypen.
[doublepost=1503336843,1503336757][/doublepost]
Versteh ehrlich gesagt gar nicht, warum immer gesagt wird, dass Frauen Kinder haben wollen und Männer nicht.
ist doch inhaltlich sowieso stuss.als ob ich ein kind wollen würd,nur weil ich zufällig eine vagina hab...xD wer sowas wirklich glaubt,den könnte ich niemals ernst nehmen.
[doublepost=1503337127][/doublepost]
Ich glaube übrigens nicht, dass Geschlechterrollen anerzogen sind.
Ich glaube eher, sie sind einfach ein Teil von einem und brechen sich einfach irgendwann Bahn, egal, wie man erzogen wurde,... egal was die anderen von einem erwarten.
geschlechterrollen sind teil von niemandem.ich wiederhole mich gern,wenn nötig:
Geschlechterrollen sind kein biologisches Phänomen, sondern stellen soziale Zuschreibungen dar.
 

Benutzer161456 

Meistens hier zu finden
Na :smile: also die Welt besteht doch nicht nur aus den eigenen Kindern, ein gewisses "Weiterdenken" könnte da nicht schlecht sein und ja, definitiv Deine Kinder fühlen sich mit ihren

Absolut. Daher habe ich ja nur meine Erfahrungrn geschildert.
Das du eine ander Erfahrung gemacht hast verstehe ich sehr gut.
Im einem Thread ergeben ja gerade auch unterschiedliche Erfahrungen ein bereicherndes Ganzes. Ich habe nichts falsch verstanden.:smile:

Das Thema ist bei dir bestimmt ganz anders gelagert.
Sag mal, glaubst du dass dein Sohn in eine Rolle gezwängt wurde unter der er heute leidet? Woran erkennst du das? Hat er dir davon erzählt?

Ist er unglücklich?
Wenn ja sollte man helfen, wenn nicht ist doch alles bestens, oder?:smile:

[doublepost=1503337610,1503337322][/doublepost]
was manche als typisch männlich/typisch weiblich ansehen,ist aber eben doch nur konstruiert,wie ich bereits erklärte.abseits der biologischen gegebenheiten gibt es eben keine definition dafür,was männlich und was weiblich ist.

Ob kuturell konstruiert oder nicht ist doch überhaupt nicht relevant.
Eine ideologische Scheindebatte.

Entscheidend ist nur, ob die Situation für jemanden passt oder nicht.
Wenn nein, dann ist Handlungsbedarf, wenn ja ist alles ok.
Oder willst du jemanden Vorschreiben, wie er zu leben hat.
 
Zuletzt bearbeitet:

Benutzer161456 

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Gerade Geschlechterrollen stellen ja eine Vorschrift dar.
Eine Gesellschaft ohne gewisse Anforderungen und kulturelle Erwartungen, Vorbildern oder Vorstellungen ist imA. nicht denkbar.
Das ist nur eine unerreichbare Utopie.
Es ist sogar das Wesen einer Kultur.

Ich plädiere ja gerade dafür, dass jeder so sein darf wie er mag, nur sehe ich es nicht so, dass ein Rollenbild per se ein Problem darstellt.

Solange die Gesellschaft offen und tolerant genug ist.
 

Benutzer77547 

Planet-Liebe Berühmtheit
Gerade Geschlechterrollen stellen ja eine Vorschrift dar.

Rollen sind doch keine "Vorschrift" sondern per Definition eine "Erwartung". Und Erwartungen kann man entsprechen oder auch nicht (und alles dazwischen). Klar, das kann auch zu negativen Konsequenzen führen. Aber wenn sich die negativen Konsequenzen im Rahmen halten bzw. es so gut wie keine gibt (wie in meinem Fall, wenn ich nicht alle männlichen Rollenerwartungen erfülle), dann kann man das aushalten.
 

Benutzer135804 

Planet-Liebe Berühmtheit
Ob kuturell konstruiert oder nicht ist doch überhaupt nicht relevant.
Eine ideologische Scheindebatte.
ähm nein,das ist keineswegs irrelevant,ob man über fakten diskutiert oder über stereotype ansichten.letzteres sind haltlose behauptungen,wie ich bereits zeigte.
und nein,auch keine scheindebatte.du hast keine ahnung,wie wissenschaft funtkioniert,oder?meins nicht böse.

und welche massiven auswirkungen eine solch auf geschlechterstereotypen basierte denkweise haben kann,sollte allein das aufkommen des feminismus zeigen.nicht ohne grund erwähnte ich de beauvoir...

Entscheidend ist nur, ob die Situation für jemanden passt oder nicht.
Wenn nein, dann ist Handlungsbedarf, wenn ja ist alles ok.
Oder willst du jemanden Vorschreiben, wie er zu leben hat.
nein,ich schreibe niemandem vor,wie er zu leben hat - auch wenn ich an der verbreitung eines ethischen lebensstils mitarbeite.solange man niemandem schadet durch sein handeln,ist natürlich alles ok.

es geht mir vielmehr hier darum,dass man eben nicht aufgrund des biologischen geschlechts einer person auf ihr verhalten,wünsche,vorlieben,denkweise und handeln schließen kann - weil das schwachsinn ist,wie bereits erläutert.und man jemandem eben zb nicht aufgrund seines geschlechts sagt,wie er zu leben hat.(was frauen btw sehr lange zeit passierte und anderswo noch immer der fall ist.von paternalismus hast du doch bestimmt auch schon gehört...)einfaches beispiel dazu:nur weil eine frau weibliche geschlechtsorgane hat,ist sie noch lang nicht das,was man als mütterlich bezeichnet oder hat gar überhaupt einen kinderwunsch.und natürlich hat niemand das recht,einer frau dann ein leben als hausfrau und mutter aufzuzwingen oder sie diesbezüglich unter druck zu setzen.die 50er sind zum glück vorbei...

handlungsbedarf gibt es für mich im hinblick auf diese thematik sehr wohl,denn sexismus ist nun mal scheiße und diskriminiert.und selbstverständlich bin ich gegen jede form der diskriminierung.
noch heute bekommen frauen oft nicht den gleichen lohn bei gleichem job und leistung wie männer.noch heute werden in manchen ländern mädchen beschnitten.um nur 2 beisipele zu zeigen.
[doublepost=1503338888,1503338816][/doublepost]
Gerade Geschlechterrollen stellen ja eine Vorschrift dar.
völliger unsinn.
einfach mal definitionen der begriffe nachschlagen,dann merkste das selbst.
[doublepost=1503338988][/doublepost]
nur sehe ich es nicht so, dass ein Rollenbild per se ein Problem darstellt.
ja,genau.und die unterdrückung der frau hatte natürlich mit dem weiblichen rollenbild gar nix zu tun...*ironie off*
 

Benutzer161456 

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ähm nein,das ist keineswegs irrelevant,ob man über fakten diskutiert oder über stereotype ansichten.letzteres sind haltlose behauptungen,wie ich bereits zeigte.
und nein,auch keine scheindebatte.du hast keine ahnung,wie wissenschaft funtkioniert,oder?meins nicht böse.

und welche massiven auswirkungen eine solch auf geschlechterstereotypen basierte denkweise haben kann,sollte allein das aufkommen des feminismus zeigen.nicht ohne grund erwähnte ich de beauvoir...


nein,ich schreibe niemandem vor,wie er zu leben hat - auch wenn ich an der verbreitung eines ethischen lebensstils mitarbeite.solange man niemandem schadet durch sein handeln,ist natürlich alles ok.

es geht mir vielmehr hier darum,dass man eben nicht aufgrund des biologischen geschlechts einer person auf ihr verhalten,wünsche,vorlieben,denkweise und handeln schließen kann - weil das schwachsinn ist,wie bereits erläutert.und man jemandem eben zb nicht aufgrund seines geschlechts sagt,wie er zu leben hat.(was frauen btw sehr lange zeit passierte und anderswonoch immer der fall ist.von paternalismus hast du doch bestimmt auch schon gehört...)einfaches beispiel dazu:nur weil eine frau weibliche geschlechtsorgane hat,ist sie noch lang nicht das,was man als mütterlich bezeichnet oder hat gar überhaupt einen kinderwunsch.und natürlich hat niemand das recht,einer frau dann ein leben als hausfrau und mutter aufzuzwingen oder sie diesbezüglich unter druck zu setzen.die 50er sind zum glück vorbei...

und handlungsbedarf gibt es für mich im hinblick auf diese thematik sehr wohl,denn sexismus ist nun mal scheiße und diskriminiert.
noch heute bekommen frauen oft nicht den gleichen lohn bei gleichem job und leistung wie männer.noch heute werden in manchen ländern mädchen beschnitten.um nur 2 beisipele zu zeigen.
[doublepost=1503338888,1503338816][/doublepost]
völliger unsinn.
einfach mal definitionen der begriffe nachschlagen,dann merkste das selbst.

Ich kenne durchaus die Geschicht der Frauenbewegungen und der Emanzipation.

Wenn du meine Antworten mal genau liest, wirst du fest stellen, dass ich nichts von alle dem geschrieben habe, was du mir hier vorwirfst.

Die Frauenbewegung und das Rollenbild sind zwei verschiedene Paar Stiefel.
Heute in D. zumindest.

Es gibt die nötige Offenheit bei uns, um sich davon zu befreien.
Man muss es nur wagen.
Jeder ist frei.
 

Benutzer98820 

Sehr bekannt hier
casanis casanis Naja, nur wenn es eben zu negativen Konsequenzen kommt, ist den Betroffenen vermutlich egal, ob wir uns jetzt auf "Vorschrift" oder "Erwartung" einigen.

es geht mir vielmehr hier darum,dass man eben nicht aufgrund des biologischen geschlechts einer person auf ihr verhalten,wünsche,vorlieben,denkweise und handeln schließen kann - weil das schwachsinn ist,wie bereits erläutert.
Einer Person natürlich nicht, aber ich denke, daß man statistisch schon einiges schlußfolgern kann. Man darf nur nicht den Fehler machen, auf den Einzelfall zu schließen.

einfach mal definitionen der begriffe nachschlagen,dann merkste das selbst.
Da Du über ausgeprägte Fachkenntnis verfügst, kannst Du das nicht anhand der Dir sicher geläufigen Definitionen ganz "einfach" zeigen?
 

Benutzer135804 

Planet-Liebe Berühmtheit
Die Frauenbewegung und das Rollenbild sind zwei verschiedene Paar Stiefel.
die hängen eng miteinander zusammen,wie ich bereits erklärte.zusätzlich:
"Der Fokus liegt dabei auf Fragen nach Hierarchie, Differenz, Rollen und Stereotypen von, zwischen und über Geschlechter. Die Gender Studies sind vor allem in den Kultur-, Sozial- und Geisteswissenschaften beheimatet, gelangen mitunter jedoch auch in interdisziplinären Forschungsbereichen – beispielsweise in Verbindung mit Medizin oder Boiologie – zur Anwendung. Die verschiedenen Forschungsrichtungen der Gender Studies gehen ursprünglich von einem feministischem Ansatz aus."
Gender Studies – Wikipedia
 

Benutzer161456 

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biologischen geschlechts einer person auf ihr verhalten,wünsche,vorlieben,denkweise und handeln schließen kann - weil das schwachsinn ist,wie bereits

Habe ich auch nirgends geschrieben.
Und wieso du anderen Schwachsinn unterstellst, erschließt sich mir auf Grund deiner ethisch vorbildlichen Lebensphilosophie auch nicht so ganz.
[doublepost=1503340343,1503339880][/doublepost]Meine Aussage war bisher, dass es heut zu Tage hilfreicher sei, durch Kindererziehung zu versuchen starke und selbstreflektierte Persönlichkeiten zu formen, als dass man versucht, den Menschen ihre Rollenbilder auszutreiben.
Denn das eine kommt zwangsläufig, wenn die Kinder sich entsprechend weiter entwickeln.
 
Zuletzt bearbeitet:

Benutzer135804 

Planet-Liebe Berühmtheit
Da Du über ausgeprägte Fachkenntnis verfügst, kannst Du das nicht anhand der Dir sicher geläufigen Definitionen ganz "einfach" zeigen?
öhm,ich hab nicht gender studies studiert,sondern germanistische sprachwissenschaft und philosophie.aber dadurch ist es für mich natürlich ganz normal,mich möglichst exakt auszudrücken und auf genaue wortwahl zu achten,begriffe und ihre definitionen zu beachten usw.
und warum ich dir jetzt die simplen definitionen von den begriffen geschlechterrolle und vorschrift nennen soll,wenn du die ebenso einfach nachsehen kannst,erschließt sich mir nicht.
[doublepost=1503340929,1503340359][/doublepost]
Und wieso du anderen Schwachsinn unterstellst, erschließt sich mir auf Grund deiner ethisch vorbildlichen Lebensphilosophie auch nicht so ganz.
ich nehme mir heraus,schwachsinniges handeln als solches zu bewerten.warum auch nicht?den offensichlich ist es nun mal schwachsinnig,wenn jemand vom biologischen geschlecht einer person auf deren verhalten,wünsche,vorlieben,denkweise und handeln schließt.weil man das eben nicht kann,aus einer biologischen gegebenheit auf mehr als evtl eine rein körperliche fähigkeit (im stehen pinkeln,kinder kriegen) zu schließen.

Meine Aussage war bisher, dass es heut zu Tage hilfreicher sei, durch Kindererziehung versuchen starken und selbstreflektierten Persönlichkeiten zu formen, als dass man versucht, den Menschen ihre Rollenbilder auszutreiben.
Denn das eine kommt zwangsläufig, wenn die Kinder sich entsprechend weiter entwickeln.
und mir persönlich liegt was daran,dass diese geschlechterrollen eben abgebaut werden,um eben auch gegen sexismus oder auch homophobie,die natürlich auch damit zusammenhängt,vorzugehen bzw diesen dingen die basis zu nehmen.
 

Benutzer98820 

Sehr bekannt hier
und warum ich dir jetzt die simplen definitionen von den begriffen geschlechterrolle und vorschrift nennen soll,wenn du die ebenso einfach nachsehen kannst,erschließt sich mir nicht.
Nicht mir, sondern ihm. Denn selbst wenn er Definitionen heraussucht, findet er vielleicht nicht die, von denen du ausgehst. Dann redet ihr erstmal aneinander vorbei und das kannst du ja einfach vermeiden.
 

Benutzer68775  (36)

Planet-Liebe Berühmtheit
Meinem Sohn wurden als Baby und Kleinkind (die sehr prägende Zeit) nie Rollen vorgespielt, es gab eine Person, die alles in sich vereinigte.
.

Also ich bin bauernhöfisches Großfamilienkind und in der sehr prägenden Zeit, die du ansprichst, waren wir politische Flüchtlinge.
Bei uns hat immer jeder das gemacht, was am besten konnte, so bin ich aufgewachsen... Ratten tötet nur meine Großmutter, zum Beispiel :grin:

Klar, schwere körperliche Arbeit war eher für die Männer, Kinder und Kümmern war eher für die Frauen. Ich habs ja nun mit keinem von beidem sonderlich :zwinker:

Ich sehe da ehrlich gesagt nicht viel in meinem erzieherisch geprägten Werdegang, dass mich dahin geführt hat, wie ich heute zu den Geschlechterrollen stehe, so rückblickend. In die Verlegenheit, das bei eigenen Kindern zu erleben komme ich nicht, aber die enger Freude.... die definieren sich viel mehr als "Mädchen" oder "Junge" als ich es von Erwachsenen kenne. Gehört zur Bildung des Ich Begriffs einfach dazu, und sie interessieren sich auffällig oft im Schnitt einfach für andere Dinge, so die Jungs und die Mädels.

Allerdings gebe ich zu, ich verstehe die Belastung einfach nicht - weil ich eben nie irgendwelchen Repressionen (die ich auch so aufgefasst habe) oder Angriffen ausgesetzt war, weil ich ne Frau bin. Im Gegenteil, ich habe das Gefühl andauern ungerechte Vorteile einzufahren.

Dass ich Prüfungen nicht bestanden hab, weil ich ne Frau bin, war auch genauso weil ich nicht blond bin - joa mei, Vorurteile gibts immer, damit lebe ich ziemlich entspannt. Vielleicht verstehe ich darum nicht, warum man so unglaublich aufpassen muss, sein Mädchen nicht wie ein Mädchen zu behandeln^^ meine Freundin hat auch entschieden, dass ihr der Genderquark da schnuppe ist, und ihre Kinder sich interessieren dürfen wofür sie wollen. Es kann nämlich auch in die andere "nein, du willst doch sicher mit Autos statt Puppen spielen, das willst du doch?" Schiene umschlagen. Und keine Nägel lackieren dürfen auf Kindergeburtstagen, weil das sie in eine Rolle drängt^^
 

Benutzer3277 

Beiträge füllen Bücher
Ja. Wenn man als Mann immer wieder "Körbe" von Frauen kriegt, jahrelang, dann wünscht man sich schon, eine Frau zu sein. Wenn ich mir vorstelle, die Kerle baggern mich an und ich kann auswählen, mit wem ich was anfange oder mit wem nicht - das wäre wunderbar. :thumbsup:
 
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