Habt ihr mal davon geträumt, Hausfrau zu werden?

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Weder als Kind noch als Jugendliche wollte ich Hausfrau oder Hausfrau und Mutter sein. Das wäre mir einfach nicht genug.

Sicher ist das auch ein fulltime-Job, aber ich würde mich persönlich ziemlich nutzlos fühlen und hab einfach andere Ansprüche an mich und mein Leben.
 

Benutzer50146 

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Klar haben sie das, und die Kindererziehung muss zwangsläufig teilweise ausgegliedert werden, weil Frau eben nicht alles unter einen Hut bringen kann. Irgendwo müssen eben Abstriche gemacht werden. Auch Mütter sind keine Übermenschen.
Ich habe mich entschieden, wo ich meine Abstriche mache, und das Ergebnis ist, dass ich momentan nicht in meinem Beruf arbeite.


Ich frage mich in dem Zusammenhang immer "wie viel" Mutter Kinder überhaupt brauchen und ob das Maß an Zuwendung das Kinder von berufstätigen Müttern bekommen wirklich zu wenig ist.
Ich persönlich war eigentlich immer froh das meine Mutter nicht den ganzen Tag zu Hause war und ich so meine Sachen so regeln konnte wie ich das wollte :grin: , aber das ist wahrscheinlich auch immer vom Kind und dem Verhältnis zu den Eltern abhängig.

Off-Topic:
Ich finde übrigens diesen Thread mal wieder ein gutes Beispiel dafür, dass Frauen in Deutschland sich so extrem gegenseitig angreifen, was ihre Lebensplanung betrifft. Gibts so angeblich in keinem anderen Land. - Aber auch wenn ichs mir immer wieder vornehme es nicht zu tun, bin ich natürlich mal wieder mittendrin in der Diskussion.:grin:
 

Benutzer56624  (32)

Benutzer gesperrt
Ob jemand Hausfrau werden will oder nicht, soll jedem überlassen sein, aber grundsätzlich bin ich dafür, dass man dem Beruf der Hausfrau mehr Respekt zollen sollte. Ich fände es fatal für die Bevölkerungsentwicklung in Deutschland, wenn dem Beruf der Hausfrau ein negatives Image anheftet :cry:
 

Benutzer79932 

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Off-Topic:
Ich finde übrigens diesen Thread mal wieder ein gutes Beispiel dafür, dass Frauen in Deutschland sich so extrem gegenseitig angreifen, was ihre Lebensplanung betrifft. Gibts so angeblich in keinem anderen Land.

Doch, in der Schweiz :-D Da isses noch schlimmer. Sieht man auch an der Gesetzgebung. Wobei, immerhin kriegen wir seit 2005 (!!) stolze 14 Wochen Mutterschaftsurlaub, buhu, wie progressiv...

Ob jemand Hausfrau werden will oder nicht, soll jedem überlassen sein, aber grundsätzlich bin ich dafür, dass man dem Beruf der Hausfrau mehr Respekt zollen sollte. Ich fände es fatal für die Bevölkerungsentwicklung in Deutschland, wenn dem Beruf der Hausfrau ein negatives Image anheftet :cry:

Ich finde absolut nicht, dass der Beruf Hausfrau einen schlechten Stand hat, im Gegenteil. Das scheint ja - in unseren Breitengraden - für den überwiegenden Teil sehr wohl noch der Normal- und Idealfall zu sein und es ist nach wie vor weiss-der-Teufel wie exotisch, wenn man es sich erlaubt, als Mutter weiterhin arbeiten zu gehen (und zwar NICHT als Empfangsdame an einem Nachmittag pro Woche oder in der örtlichen Kirchengruppe für drei Stunden pro Woche). Arbeitende Mütter haben imho den deutlich schwereren Stand. Ich würde gar behaupten, dass das offensichtlich ist, wenn man sich mal Gesetzgebung und Arbeitssituation so ansieht. Ich sehe nirgends, dass das Modell "Hausfrau und Vollzeitmutter" ein auslaufendes Modell ist oder gar verurteilt oder abgewertet wird.
 
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