Haben weiche/devote Männer generell kaum Chancen bei Frauen?

Benutzer86059 

Verbringt hier viel Zeit
Wie seht ihr das?
Auch dominante und stark emanzipierte Frauen wollen einen dominanten Mann, der stark und selbstbewußt ist. Um viele Frauen kennenzulernen (Stichwort Pick-Up) muss man die Situation kontrollieren, die Frau um den Finger wickeln etc. Dies verlangt starkes Selbstbewußtsein. Das Alphatier ist anscheinend der Mann, den die Frauen wollen. Er soll die Frau führen, sie begeistern, sie verführen und ihr den Weg zeigen. Er soll den Ton angeben, ihr im Bett zeigen wo es lang geht usw.

Was ist nun, wenn man aber als Mann ein Mensch ist, der auch viel nachdenkt, weniger selbstbewußt ist und nicht so gerne auf Menschen zugeht. Ein schüchterner Mensch, der auch mal wenig redet. Jemand, der auch mal von einer Frau erwartet, dass sie sagt wo es lang gehen soll und den Ton angibt. Ein Mann, der sich auch mal unterordnen will und nicht das Bedürfnis hat jede Situation zu kontrollieren. Quasi ein weicher Mann, dem die Naturdominanz fehlt. Einer, der auch im Bett devot ist.
Man kann sich zwar Dominanz etwas antrainieren, aber dennoch wird es vielfach gespielt sein.

Hat man als solcher Mann überhaupt große Chancen bei Frauen? Oder ist das einfach unsexy?
 
M

Benutzer

Gast
Erstmal trenne ich persönlich sexuelle Devotion und Dominanz von der Beziehungsebene bzw dem generellen Auftreten.

Im Idealfall sind beide Partner selbstbewusst und brauchen niemanden, der "sagt wo es langgeht". Natürlich (hier kann ich selbstverständlich nicht für alle Frauen sprechen) dürfen Männer -so wie Frauen- auch mal schwach sein und Emotionen zeigen etc. Aber wenn dies zum Dauerzustand wird, man immer auf andere angewiesen ist und sich nur unterordnet, dann wird es schwierig - und zwar egal um welches Geschlecht es sich da handelt.

Davon ab gibt es sicherlich auch Damen, die auf ganzheitliche Unterwürfigkeit stehen, ich gehöre aber nicht dazu, auch wenn ich sexuelle Devotion von Männern inzwischen durchaus schätze.
 

Benutzer56624  (32)

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Ein Mann, der verunsichert wirkt, ist unsexy. Dagegen ist ein Mann, der ein ruhender Pol ist, keine Frauen anbaggert aber trotzdem charmant mit Frauen redet, sexy. Zwischen diesen Typen ist ein großer Unterschied, finde ich. Dominant sind sie beide nicht, aber die Ausstrahlung ist anders.
 
K

Benutzer

Gast
Tut mir leid, für mich wäre das gar nichts.

Ich brauche selbstbewusste, starke und männliche Männer. Die ihren eigenen Dickkopf haben, einer Frau nicht nachrennen und klare rationale Ansagen machen. Die dominant und das Alphatier sind, und den Ton angeben.

So einen wie meinen Freund :zwinker: So ist der.

Wenn ich auflege, ruft er mich nie zurück, weil er mir nicht nachrennt - entweder ich will oder nicht. Und das macht ihn so interessant. Er richtet sich auch nie nach mir. Entweder ich entscheide sein Vorhaben oder ich habe Pech gehabt. Ein Mann, der absolut nicht abhängig ist und sein Ding macht, notfalls auch ohne mich. Egal wie beleidigt ich dann bin. Er setzt sich am Ende immer durch und hat das Zepter in der Hand.

Das ist die Art, auf die ich stehe. Bitte keine Weicheier, die wie ein Hund ihrer Frau nach dackeln. Sondern ihr Ding durchziehen. Ohne viel nachzudenken, einfach sie selbst sind, sich nicht nach andere richten.

Das macht für mich männliche Attraktivität aus.

Und männlich bedeutet für mich außerdem daß er kein Shoppen mag, mit seinen Kumpels einen saufen geht und sich auf Fußballspielen die Kehle mit Fan-Gesang aus dem Leib brüllt.

So liebe ich meinen Mann :grin:
 

Benutzer91095 

Team-Alumni
Wie seht ihr das?
Auch dominante und stark emanzipierte Frauen wollen einen dominanten Mann, der stark und selbstbewußt ist. Um viele Frauen kennenzulernen (Stichwort Pick-Up) muss man die Situation kontrollieren, die Frau um den Finger wickeln etc. Dies verlangt starkes Selbstbewußtsein. Das Alphatier ist anscheinend der Mann, den die Frauen wollen. Er soll die Frau führen, sie begeistern, sie verführen und ihr den Weg zeigen. Er soll den Ton angeben, ihr im Bett zeigen wo es lang geht usw.

Was ist nun, wenn man aber als Mann ein Mensch ist, der auch viel nachdenkt, weniger selbstbewußt ist und nicht so gerne auf Menschen zugeht. Ein schüchterner Mensch, der auch mal wenig redet. Jemand, der auch mal von einer Frau erwartet, dass sie sagt wo es lang gehen soll und den Ton angibt. Ein Mann, der sich auch mal unterordnen will und nicht das Bedürfnis hat jede Situation zu kontrollieren. Quasi ein weicher Mann, dem die Naturdominanz fehlt. Einer, der auch im Bett devot ist.
Man kann sich zwar Dominanz etwas antrainieren, aber dennoch wird es vielfach gespielt sein.

Hat man als solcher Mann überhaupt große Chancen bei Frauen? Oder ist das einfach unsexy?

Ich denke, du wirfst da zu viel in einen Topf.

Vorbemerkung: Ich selbst habe einen recht dominanten und selbstbewussten Charakter und es stimmt, mit nicht-selbstbewussten Menschen kann ich beziehungstechnisch wenig anfangen. Ich behaupte aber auch, dass jeder gesunde Mensch einen selbstbewussten und starken Partner sucht. Und das ein nicht-selbstbewusster Mensch langfristig gesehen nicht glücklich sein kann. Selbstbewusstsein ist etwas, was man sich auch aneignen kann. Lernen kann man es nicht, aber man kann es entwickeln, und das sollte man, und zwar nicht, damit man einen Partner findet, sondern damit man selbst mit sich zufrieden sein kann.

Jetzt aber zu deinem Eintopf: selbstbewusst und schüchtern zugleich zu sein ist kein Widerspruch. Auch kann jemand ruhig introvertiert und nachdenklich sein und dennoch vor Selbstbewusstsein nur so strotzen. Er muss nicht dauernd den Ton angeben, denn ich mag es, wenn der Mann freiwillig das Vertrauen zeigt und sich von mir führen lässt. Aber er muss auch das Selbstvertrauen und das Selbstbewusstsein haben, dass ich merke, dass er nicht von mir abhängig ist. Ich habe nichts gegen weiche und schüchterne Männer, ich fühle mich sogar zu ihnen hingezogen. Aber sie dürfen nicht lasch sein und sie dürfen nicht klammern, sie dürfen nicht ängstlich sein und ihren Charakter als Schwäche ansehen. Das fände ich nämlich dann wirklich ziemlich unsexy.
 

Benutzer6874  (35)

Benutzer gesperrt
Quasi ein weicher Mann, dem die Naturdominanz fehlt. Einer, der auch im Bett devot ist.

Hat man als solcher Mann überhaupt große Chancen bei Frauen? Oder ist das einfach unsexy?
Ich bin vielleicht teilweise das was man einen "weichen Mann" nennt. Mit einem teilweise echt weichen Körper, und werde immer noch manchmal für eine Frau gehalten.
Aber einen Willen hatte ich immer. Ich bin auch sehr selbstbewusst geworden und kann kämpfen wenn ich es für nötig finde.
Darum bin ich im Sex auch nicht "devot", sondern "nur" experimentierfreudig. Ich geniesse wes wenn meine Freundin in mir beim Spiel die Frau sieht. Aber das heisst nicht dass ich mich gern "beleidigen" lasse. Weil das für mich nicht zur Rolle der Frau gehört.

Was ich dem Thread-starter sagen will: die Welt ist komplizierter, es gibt nicht einfach "weiche" und "echte" Männer, auch niche "Die" Frauen.
Abgesehen davon dass grübelndes Nachdenken (wenn schon) eher männlich ist. Wenn wir bei den Klischees bleiben, dann wären die Frauen das praktische Geschlecht und die Männer die Spinner.... :zwinker:
Off-Topic:
Und wenn wir sehen wie in der Welt mehrheitlich die Frauen den Laden in Gang halten, dann müsste man schon die Männer als "das schlaffe Geschlecht" bezeichnen
 

Benutzer54399 

Planet-Liebe Berühmtheit
Hat man als solcher Mann überhaupt große Chancen bei Frauen? Oder ist das einfach unsexy?

Es gibt natürlich kein "generell" bei solchen Fragen. Irgendeine Frau wird auch den schüchternsten Mann sexy finden.
Wenn es dir allerdings um Chancen geht, dann hat ein selbstbewusster Mann ganz einfach mehr Chancen, was schon alleine daran liegt, dass so jemand im allgemeinen mehr Frauen kennenlernt.

Das Flirtverhalten und das Verhalten im Bett würde ich allerdings etwas strikter trennen. Es gehört ja z.B. schon auch etwas Selbstbewusstsein dazu seine devoten Neigungen im Bett offen zu kommunizieren.
 

Benutzer20579  (37)

Planet-Liebe ist Startseite
Auch dominante und stark emanzipierte Frauen wollen einen dominanten Mann, der stark und selbstbewußt ist.
Hm nö, ich jedenfalls nicht. Ich habe mir immer "Weicheier" ausgesucht, die mir was gekocht und gebastelt haben, die mich mit Kuchen überrascht haben und ansonsten wenig "typisch" männliche Eigenschaften hatte.

Ich bin eher dominant glaube ich, ich mache gerne Sachen, kümmere mich um Urlaube, Strom, Auto, Telefon... Einen Mann der mich da "führen" möchte, den könnte ich dann schlagen - sowas macht mich total aggressiv, ich bin erwachsen und selbstständig, ich möchte keinen, der mir die Welt erklärt (!)

Zu Hause möchte ich daher einfach einen "lieben" Mann, gerade nicht so ein Alphamännchen. Das passt einfach besser, das gibt mir die nötige Ruhe und Gemütlichkeit.

Ich suche eine Ergänzung, keine Kopie meiner selbst - das was mir fehlt, möchte ich im Mann finden, nicht das, was ich selber habe. Vielleicht habe ich selbst zu viele männliche Hormone, aber ich bin eben so :zwinker:

Im Übrigen hat das mit Optik und Sex nichts zu tun - im Bett möchte ich keinen devoten Mann, da soll das schön umgekehrt sein... und mein Geschmack geht auch eher ins Schrankige, Bärtige, Breitschultige - also so einen androgynen Mann möchte ich vom Optischen her nicht.

Quintessenz: Das kann man nicht pauschalisieren...
 

Benutzer3277 

Beiträge füllen Bücher
Hat man als solcher Mann überhaupt große Chancen bei Frauen? Oder ist das einfach unsexy?

Ich gehöre zu jenen, die skeptisch, grüblerisch und nachdenklich sind, also nicht sehr selbstbewusst auftreten, und ich kann es bestätigen, dass man damit kaum Chancen bei Frauen hat, dass das als unsexy gilt. Da ich das nicht ändern kann, muss ich mich einfach dran gewöhnen. Das Singledasein hat auch seine Vorteile. :rolleyes:
 

Benutzer78109 

Sehr bekannt hier
Einer, der auch im Bett devot ist.
Bei dem Punkt muss ich persönlich passen, so ein Mann ist absolut nichts für mich. Wie ich aber immer mal wieder höre, gibt es durchaus Frauen, die auf devote Männer stehen und auch sonst in einer Beziehung gerne die Hosen anhaben.

Schüchternheit und Nachdenklichkeit bei Männern finde ich jetzt nicht so schlimm, aber einer, der sich mir dauernd unterordnet und total entscheidungsfaul ist, so einen kann ich persönlich nicht gebrauchen. Ich habe so einen mal kennengelernt und es wirkt einfach total unsexy auf mich, wenn der Mann ständig sagt, dass ich entscheiden soll und ich soll doch immer alles regeln und der dann auch noch im Bett total unterwürfig ist. Das ist für mich einfach kein Mann, aber es gibt genügend Frauen, die das anders sehen. Von daher denke ich schon, dass auch solche Männer ihre Frauen finden :smile:
 

Benutzer48403  (51)

SenfdazuGeber
Wie seht ihr das?
Auch dominante und stark emanzipierte Frauen wollen einen dominanten Mann, der stark und selbstbewußt ist. Um viele Frauen kennenzulernen (Stichwort Pick-Up) muss man die Situation kontrollieren, die Frau um den Finger wickeln etc. Dies verlangt starkes Selbstbewußtsein. Das Alphatier ist anscheinend der Mann, den die Frauen wollen. Er soll die Frau führen, sie begeistern, sie verführen und ihr den Weg zeigen. Er soll den Ton angeben, ihr im Bett zeigen wo es lang geht usw.

Ich bin nicht dominant, aber energisch.
Ich bin nicht stark (körperlich), aber selbstbewusst
Ich habe nicht die typischen männlichen Züge, was das Aussehen betrifft, aber ich fühle mich ganz klar als ganzer Mann.
Ich verführe keine Frauen, aber unterhalte mich gerne mit ihnen.
Ich zeige einer Frau nicht den Weg, den findet sie selbst. (Stichwort Emanzipation)
Ich habe ein solides Selbstbewusstsein, aber missbrauche es nicht, um als Alphatier aufzutreten.
Ich wickle die Frau nicht um den Finger, weil ich Frauen als Menschen betrachte, die eigenständig denkende Individuen sind.
Eine Frau braucht kein Alphatier, sie will einen Mann, der zu dem steht, was er ist.
Ich brauche einer Frau nicht zu zeigen, wo es im Bett lang geht, denn zum Sex gehören zwei.
Eine Frau kann ich auch kennenlernen, ohne PUA-Gehabe vorzuspielen, da ich der Meinung bin, dass längst nicht alle Frauen auf Blender reinfallen.

Last not least:
Obiges Zitierte vermittelt mir einen Eindruck, dass Frauen als Objekte interpretiert werden, aber nicht als Menschen.

Wer eine Frau führen will, sie um den Finger wickeln will und den Ton angeben möchte, derjenige sollte sich besser einen Hund anschaffen.

Soviel zu meinen 2 Cents.
 

Benutzer98691  (31)

Benutzer gesperrt
Also gegen das Devot sein selbst habe ich nichts, aber wenn´s ein totales Weichei ist ist er nicht mein Typ...
 

Benutzer51382 

Benutzer gesperrt
Off-Topic:

Wikipedia:
"Die erfahrenen und erfolgreichen Mitglieder der Pickup-Szene bezeichnen sich als Verführungskünstler (Pickup Artist, kurz: PUA)"

Off-Topic:
Durch die ganzen beschissenen Anmachen und Spielchen wirkt Pickup einfach lächerlich.

Wäre ja noch ganz brauchbar, würde es sich auf folgendes beschränken:

1.Mut aufbauen, jemanden anzusprechen. (ganz besonders für Leute, die mit ihrem Aussehen nicht 100% zufrieden).
2.Keine Angst vor einem Gespräch zu haben.
3.Lernen mit Abweisungen umzugehen. (nicht nur Körbe)
4. Spaß an Gesprächen zu haben und nicht irgendeine Möglichkeit zu sehen.
Und 5. Man selbst sein und nicht irgendeine Rolle vorspielen.

Allerdings nicht unbedingt zum Frauen kennenlernen, sondern allgemein um besser und vorallem entspannter mit Menschen in egal welcher Lebenslage kommunizieren zu können.

Sind ja nicht nur Männer, die Angst vor einer Kommunikation mit Fremden haben, sondern auch einige Frauen. Wobei man fairerweise sagen muss, dass diese Damen es dennoch etwas einfacher haben, in ein Gespräch kommen, da sie öfter angesprochen werden als ihre männlichen Pendants.



Zum Thema: Man muss keine Frauen um den Finger wickeln. Das hört sich so eine, als würdest du davon ausgehen, dass man eine Rolle spielen muss, um interessant zu wirken.
Deine Freunde hängen doch auch nicht mit dir ab, weil du sie um den Finger gewickelt hast oder irgendeine Rolle vorgespielt hast, sondern weil sie irgendwas an dir schätzen und deswegen gerne mit dir ihre Zeit verbringen.

Auch wenn es sich abgedroschen anhört: Sei einfach du selbst. Und trau dich, deine eigenen Ansichten mit einzubringen und nicht einfach immer nur zuzustimmen, was du sicherlich auch nicht machst, wenn du mit deinen Freunden in kleiner Runde zusammen bist.
Die Frau redet ja nicht mit dir, um dich aufzufressen, sondern um dich kennenzulernen, aber wenn du dann lediglich Zustimmungen von dir gibst, dann lernt sie nicht dich, sondern sich selbst kennen.

Natürlich solltest du irgendwann auch zeigen, dass du mehr Interesse an ihr hast. Und ich denke da liegt der Hund gegraben, zuviel Interessensbekundungen auf einmal und sie fühlt sich überrumpelt. Zu wenig verunsichert sie und sie wird wohl denken: "Der möchte ja gar nichts mehr, bevor ich jetzt weiter versuche mich an ihn ranzuschmeißen und es peinlich wird, warte ich lieber ab".

Und dann wartet ihr beide ab und alles verläuft im Sand. Du wirkst in diesem Moment aber nicht devot, sondern einfach verunsichert. Wenn du dann wieder anrufst, um dich zu verabreden und sie sich Hoffnungen macht, dass du doch Interesse hast und sich dann wieder nichts bewegt, dann ist sie enttäuscht und verliert das Interesse.



Bin weder devot noch großartig dominant, ich habe meinen eigenen Kopf und meine eigenen Ansichten, die ich auch offen vertete und wem das nicht passt, der muss sich ja nicht mit mir unterhalten.
Eine dominante Partnerin würde ich überhaupt nicht akzeptieren, da ich mich einfach nicht einschränken lasse, vor allem da eine Beziehung eine Bereicherung sein sollte. (wie z.B. "Nein, du gehst heute Abend nicht weg etc")
Eine devote Partnerin allerdings auch nicht, ich möchte keinem Menschen sagen müssen, was er zu tun und zu lassen hat, da habe ich erstens keine Lust und gar keine Zeit zu.

Sehe in einer Beziehung auch nicht das Aufopfern eines Lebenswesens für das andere, sondern zwei eigenständige Menschen, die sich dadurch zusätzlich noch bereichern.


Ein guter Kumpel, den eigentlich für sehr eigenwillig (nicht wirklich dominant) gehalten habe, ist in seiner Beziehung total devot geworden. Nicht, dass ich ihn nicht mehr mag, aber er lässt sich einfach zu sehr einschränken...
Schade, dass sich soviele Menschen in einer Beziehung freiwillig (!) derart verbiegen lassen. :wuerg:
 

Benutzer32811  (34)

...!
Ich will den Typ Mann, der vor Freude Tränen in den Augen hat, wenn sein Kind etwas Neues lernt. :grin:
Mit dem ganzen Dominanzgetue kann ich nix anfangen.
Mit dem Familienmensch dagegen ne ganze Menge.
 

Benutzer51382 

Benutzer gesperrt
Ich will den Typ Mann, der vor Freude Tränen in den Augen hat, wenn sein Kind etwas Neues lernt. :grin:
Mit dem ganzen Dominanzgetue kann ich nix anfangen.
Mit dem Familienmensch dagegen ne ganze Menge.

Familienmensch ist doch eine ganz andere Schiene und hat nichts mit devot/dominant zu tun.

Nur wenn jemand lediglich passiv rumeiert und nur das wiederholt, was man vorher gesagt hat und alles tut, was man ihm sagt, dann kann man auch auf ihn verzichten.
So wird die Beziehung ziemlich einseitig, da es nur eine vorherrschende Meinung gibt.
 

Benutzer77488 

Verbringt hier viel Zeit
Ich brauche selbstbewusste, starke und männliche Männer. Die ihren eigenen Dickkopf haben, einer Frau nicht nachrennen und klare rationale Ansagen machen. Die dominant und das Alphatier sind, und den Ton angeben.

So einen wie meinen Freund :zwinker: So ist der.

Wenn ich auflege, ruft er mich nie zurück, weil er mir nicht nachrennt - entweder ich will oder nicht. Und das macht ihn so interessant. Er richtet sich auch nie nach mir. Entweder ich entscheide sein Vorhaben oder ich habe Pech gehabt. Ein Mann, der absolut nicht abhängig ist und sein Ding macht, notfalls auch ohne mich. Egal wie beleidigt ich dann bin. Er setzt sich am Ende immer durch und hat das Zepter in der Hand.

Ich mein's nicht böse, aber du hast gerade meinen absoluten Alptraummann beschrieben, gerade so soll er bitte nicht sein. :ashamed:

Ich find das nämlich nicht männlich, sondern schicht egoistisch, es gibt auch genügend Frauen, die so sind. Ein Mann, der nicht zurückruft, weil er sich zu gut dazu ist oder sich nie nach mir richtet, wäre für mich nicht im Geringsten anziehend oder interessant, es wäre für mich eher ein Zeichen dafür, dass er sehr ins sich selbst verliebt ist und sowas kann ich absolut nicht leiden - ich find's irgendwie bemitleidenswert. :ashamed:
Saufen kann ich nicht ab und betrunkene Fussballfans find ich auch nicht männlich, sondern proletisch (was nicht heißen soll, dass ich etwas gegen Fussballfans habe, ich bin selber einer und ich singe auch mit, aber ich find nix schlimmer als besoffene Typen, die wankend ihre Gesangsparolen raushauen und dann vielleicht auch noch am am Gitter hängen und auf die gegnerischen Fans schimpfen).

Aber so sind die Geschmäcker eben verschieden. Ich mag Männer, die breit und groß sind, aber ich will einen Menschen an meiner Seite, der Gefühle zeigt, sich für mich interessiert, mit dem ich reden kann, wenn ich Sorgen habe. Ein Mann, der für mich da ist, wenn ich ihn brauche und nicht abhaut, weil er schon andere Dinge vorhat. Wenn er Kummer hat, dann darf er gerne weinen, ich nehme ihn in den Arm und tröste ihn, dasselbe wünsche ich mir von ihm. Entscheidungen werden gemeinsam getroffen, ich möchte einem Mann auf Augenhöhe begegnen, ich möchte kein Frauchen sein, dass nur hinterherdackelt und sich über jede kleine Aufmerksameit von "oben" freut.
Klar soll er seine Meinungen vertreten und immer er selbst sein, aber so bin ich auch und beide können wir auch "schwach" sein ohne Angst davor haben zu müssen, den Respekt voreinander zu verlieren.

Ist es nicht wunderbar, dass für jeden etwas dabei ist und man nicht pauschalisieren kann worauf "frau" so steht?
 

Benutzer98976 

Sehr bekannt hier
Was ist nun, wenn man aber als Mann ein Mensch ist, der auch viel nachdenkt, weniger selbstbewußt ist und nicht so gerne auf Menschen zugeht. Ein schüchterner Mensch, der auch mal wenig redet. Jemand, der auch mal von einer Frau erwartet, dass sie sagt wo es lang gehen soll und den Ton angibt. Ein Mann, der sich auch mal unterordnen will und nicht das Bedürfnis hat jede Situation zu kontrollieren. Quasi ein weicher Mann, dem die Naturdominanz fehlt. Einer, der auch im Bett devot ist.
Man kann sich zwar Dominanz etwas antrainieren, aber dennoch wird es vielfach gespielt sein.
Ich halte nichts von diesem Begriff der 'Naturdominanz'. Meiner Meinung nach ist die dem männlichen Geschlecht zugeschriebene Dominanz viel mehr Resultat der Erziehung und der gesellschaftlichen Prägung.

Ich möchte weder dominant noch devot. Ich möchte einen Mann, der zu sich selbst steht - mit Stärken und Schwächen. Einen Mann, der sich nicht in Schubladen stecken lässt, weil er so vielseitig ist. Einen Mann, der sich begeistern kann und sagt was er mag - und auch, was er nicht mag.

Ein Mann, der gern die Führung übernimmt, sich aber auch gerne mal nach mir richtet. Die richtige Mischung halt. Niemand, der Angst vor seinem eigenen Schatten hat, selten den Mund aufkriegt und die Frau als Führung möchte, weil er nicht selbstbewusst genug ist - davon halte ich nichts, hatte ich gerade erst. Mein Ex wollte stehts alles nach mir richten. Er sagte auch nie etwas, wenn ich seine Grenzen überschritt - wenn überhaupt, dann wurde er trotzig wie ein Kleinkind und erwartete von mir, dass ich ihn besser verstehe, als er selbst. Dass ich mir überlege, was er jetzt brauchen/ wollen könnte - weil er einfach nicht den Mund aufkriegte, um mir das zu sagen. Kannst Du Dir annähernd vorstellen, wie anstrengend das ist?
Mir reicht die Verantwortung für mich und mein eigenes Leben, da will ich nicht auch noch für einen erwachsenen Mann zuständig sein.

Das ist im Übrigen auch bei erwachsenen Frauen nicht attraktiv und sexy. Meist sind das doch dann die Frauen, die sich in eine selbstzerstörerische Beziehung nach der anderen stürzen, weil sie nicht 'Nein' sagen können und sich alleine nichts zutrauen. Meiner Theorie nach sind das dann auch genau die Frauen, die sich mit ~30 hinstellen und verbittert sagen "Alle Männer sind scheiße".

Und die männlichen Pendants stellen sich dann hin und jammern "Frauen wollen nur Arschlöcher/ Alphatiere". Schwachsinn. Aber natürlich ist es einfacher, den anderen die Schuld für die eigenen Unzulänglichkeiten und Ängste zu geben.
 
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