Haben Frau wirklich weniger Lust als Männer?

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R
Benutzer231388  (38) dauerhaft gesperrt
  • #1
Da man dazu viel widersprüchliches liest und hört, wollte ich mal nach den persönlichen Erfahrungen im Forum fragen, ob Frauen wirklich so viel weniger Lust auf Sex haben, als Männer, wie man immer hört.

Oder ob das Bild vom immer bereiten Mann und der zurückhaltenden Frau nur ein Klischee ist.

Manche Studien sagen, dass es kaum Unterschiede gibt und Frauen mindestens genauso geil, wenn nicht sogar noch versauter sind, als Männer. Die Unterschiede innerhalb eines Geschlechts seien größer als zwischen den Geschlechtern.

Ich tendiere eher dazu, dass Frauen, hormonell- und verhaltensbedingt, durchschnittlich tatsächlich deutlich weniger Lust haben als Männer. Das zeigen auch die meisten Studien. Biologisch macht es ja auch Sinn, weil Frauen stärker auswählen müssen, während Männer ihren Samen massenhaft verschießen können

Andererseits haben ja auch Frauen Sexphantasien und machen SB. Es gab sogar Zeiten, in denen Frauen als sexuell unersättlich galten.

Was ich dazu bisher gelesen und verstanden habe:

- Besonders junge Frauen sind außerhalb von Partnerschaften zunächst vorsichtiger mit der Bereitschaft zum Sex
- in der sicheren Umgebung einer Beziehung, besonders am Anfang, haben viele Frauen sehr viel Lust, oft mehrmals am Tag, manchmal sogar mehr als der Mann
- Frauen wollen längeren Sex, brauchen Lecken, etc. um zum Orgasmus zu kommen
- Frauen legen nicht so viel Wert auf Penetration, weil sie dadurch nicht kommen können, deshalb sinkt die Bereitschaft zum Sex, wenn der Mann nur rein raus will
- Frauen haben weniger sexuelle Phantasien und Gedanken, schauen weniger Pornos und masturbieren seltener
- Frauen verlieren in Partnerschaften recht schnell die Lust auf ihren Partner, brauchen mehr Abwechslung und unterschiedliche Praktiken
- die weibliche Lust unterliegt hormonell bedingt stärkeren Schwankungen und hängt vom Alter ab
- die Lust ist stark von ihrem Zyklus abhängig
- die Pille verringert die Libido
- Frauen brauchen nicht unbedingt einen Orgasmus, das Gefühl der Verbundenheit ist ihnen wichtiger
- Frauen verdrängen und verheimlichen, kulturell bedingt, ihre Lust mental, obwohl ihre Vagina schon messbar erregt ist
- Frauen brauchen stärker Gefühle von Verliebtheit und Liebe um sich auf Sex einlassen zu können
- Frauen selektieren stärker, achten nicht so sehr auf das Aussehen sondern auf Ressourcen
- Frauen werden weniger stark visuell erregt
- Frauen nehmen Lust ganzheitlicher wahr, sind weniger genitalfixiert und kommen heftiger
- Die weibliche Lust ist stark abhängig von der Stimmung und Psyche. Frauen müssen sich wohl und wertgeschätzt fühlen, um Lust zu entwickeln
- Die Lust von Männern kommt eher von innen, wird durch den Körper produziert, während sie bei Frauen eher von äüßeren Umständen abhängig ist
- Frauen benutzen mehr Sextoys
- In lesbischen Partnerschaften kommen Frauen deutlich häufiger zim Orgasmus
- Frauen wollen beim Sex mehr emotionale Zuwendung (Küssen etc.)
- bei Müttern sinkt die Lust rapide ab



Wie seht Ihr das? Wie sind eure Erfahrungen?
 
Tim__75
Benutzer231461  (50) Ist noch neu hier
  • #2
Ist nicht repräsentativ. Aber, zumindest für mich würde ich diese Hypothese bestätigen. Bei mir wird es mit den Jahren eher mehr, ich könnte quasi dauernd. Bei meiner Frau ist es gefühlt umgekehrt. Aber wie so oft kann es bei anderen gerade umgekehrt sein…
 
Jiisan
Benutzer217857  Öfter im Forum
  • #3
Es ehrt dich ja zumindest augenscheinlich, dass du dich so mit der weiblichen Lust beschäftigst. Anstatt diesen theoretischen Allgemeinplätzen hinterherzulaufen, wäre es aber mMn zielführender, dir erst mal eine Partnerin zu suchen (falls du noch keine hast, was aus deinem Post nicht ersichtlich wird) und dann mit ihr zusammen eure gemeinsame und jeweils persönliche Lust zu erkunden und zu entwickeln. DAS ist nämlich individuell und nicht so pauschaliert, wie du das momentan siehst bzw. abfragst. Bei einigen deiner 'gelesen und verstandenen' Theorien mußte ich nämlich laut lachen 😉
 
krava
Benutzer59943  (44) Verhütungsberaterin mit Herz & Hund
  • #4
Ich würde nichts davon unterschreiben.

Quellenangabe wäre mal interessant.
 
O
Benutzer207972  (36) Verbringt hier viel Zeit
  • #5
Frauen sind in aller erster Linie Menschen und daher recht unterschiedlich. Wenn du dich mit weiblicher Lust aufeinandersetzen willst, lies vielleicht ein paar moderne feministische Bücher zu dem Thema. Was Frauen und weiblich gelesene Personen gemeinsam haben, ist, dass sie in einer Gesellschaft sozialisiert wurden, in der Sex nicht frei ist von Fragen der Macht, der Ressourcen und Unterdrückung. Und Männern, die sich obsessiv mit der weiblichen Sexualität und Genitalien auseinandersetzen. Such dir weiblich gelesene Autorinnen — zum Einstieg vielleicht Ursprung der Welt von Liv Strömquist.
 
Tim__75
Benutzer231461  (50) Ist noch neu hier
  • #6
lies vielleicht ein paar moderne feministische Bücher zu dem Thema. Was Frauen und weiblich gelesene Personen gemeinsam haben, ist, dass sie in einer Gesellschaft sozialisiert wurden, in der Sex nicht frei ist von Fragen der Macht, der Ressourcen und Unterdrückung.
Wow….
 
dark horse
Benutzer188767  Meistens hier zu finden
  • #7
Hast du denn keine eigene Erfahrung? Das ist wie eine KI versucht die menschliche Psyche oder Verhalten zu verstehen. Es gibt grundsätzliche Verständnisfehler in der Materie selbst. Es gibt Frauen mit hohem Drive, niedrigem und jede Menge dazwischen. Wenn man einen/mehrere gute Sexpartner hat, dann sind die Frauen mit hohem Drive in der Regel auch sehr aktiv. Es wird gelegentlich auch Ausnahmen geben aber grundsätzlich ist deine Grundannahme Humbug, und viele Punkte die bringst haben null Kausalität mit hohem weiblichen Drive.
 
CasualFun
Benutzer218141  Öfter im Forum
  • #8
Da man dazu viel widersprüchliches liest und hört, wollte ich mal nach den persönlichen Erfahrungen im Forum fragen, ob Frauen wirklich so viel weniger Lust auf Sex haben, als Männer, wie man immer hört.
Nein ich glaube die Frage ist nicht, ob sie mehr oder weniger Lust haben, sondern wann und wie sich diese Lust frei entfalten kann.
Meine Ex sagte mal, ihr Ideal sei so 2x am Tag. Passiert ist das in der Realität, im Alltag ziemlich selten.
Meiner Meinung und Erfahrung nach braucht die Lust bei vielen (nicht allen) Frauen eine andere Atmosphäre, ein Gefühl des "sich mit dem Partner sicher fühlen", aber auch Raum für Lust. Ich denke, die Lust ist bei Frauen insgesamt "störanfälliger" als bei Männern.
Was ich dazu bisher gelesen und verstanden habe:

- (.....)

Wie seht Ihr das? Wie sind eure Erfahrungen?
Ich sehe darin ausnahmslos Pauschalisierungen, die der Individualität jeder einzelnen Frau nicht gerecht werden.
Zu jedem der genannten Punkte kenne ich Frauen, auf die das zutrifft und welche, auf die das nur teilweise oder absolut gar nicht zutrifft, oft im Gegenteil.
 
Zuletzt bearbeitet:
Schweinebacke
Benutzer78484  Planet-Liebe-Team
Moderator
  • #9
Ich hätte jetzt gesagt, das ist in langjährigen Beziehungen doch meist keine intrinsische Unlust sondern oft Frust, der zu Unlust führt. Und dafür sind Frauen vielleicht etwas empfänglicher weil sie etwas mehr mit dem Kopf vögeln als Männer.
 
O
Benutzer207972  (36) Verbringt hier viel Zeit
  • #10
V
Benutzer163532  Planet-Liebe Berühmtheit
  • #11
- Besonders junge Frauen sind außerhalb von Partnerschaften zunächst vorsichtiger mit der Bereitschaft zum Sex
In meinem Fall war das so, ja.
- in der sicheren Umgebung einer Beziehung, besonders am Anfang, haben viele Frauen sehr viel Lust, oft mehrmals am Tag, manchmal sogar mehr als der Mann
Ist bei mir der Fall, also das mit der sicheren Umgebung, aber meine Libido ist ausgeprägter als zu Beginn der Beziehung.
- Frauen wollen längeren Sex, brauchen Lecken, etc. um zum Orgasmus zu kommen
Nicht unbedingt. Ich kann auch Quickies viel abgewinnen.
- Frauen legen nicht so viel Wert auf Penetration, weil sie dadurch nicht kommen können, deshalb sinkt die Bereitschaft zum Sex, wenn der Mann nur rein raus will
Oh, ich lege sehr viel Wert darauf 😎. Obwohl ich nicht (fast nie) durch reine Penetration komme.
"Nur rein raus" ist manchmal genau die erwünschte Konstanz.
- Frauen haben weniger sexuelle Phantasien und Gedanken, schauen weniger Pornos und masturbieren seltener
Kann ich nicht bestätigen. Außer das mit den Pornos, interessieren mich tatsächlich nicht mehr so, aber ich habe früher durchaus häufiger welche gesehen.
- Frauen verlieren in Partnerschaften recht schnell die Lust auf ihren Partner, brauchen mehr Abwechslung und unterschiedliche Praktiken
Definitiv nicht der Fall.
Nach 20 Jahren habe ich immer noch Lust auf meinen Partner.
Es gab Aufs und Abs, aber generell sind wir aktuell auf einem allgemeinen Höhepunkt diesbezüglich.
Abwechslung ist toll, wer will schon täglich das immer gleiche Butterbrot essen? Aber es gibt auch Bewährtes, das ich auch nach vielen Jahren sehr schätze.
- die weibliche Lust unterliegt hormonell bedingt stärkeren Schwankungen und hängt vom Alter ab
Das trifft bei mir vermutlich teilweise zu.
- die Lust ist stark von ihrem Zyklus abhängig
JA. In meinem Fall leider ja.
- die Pille verringert die Libido
Bei mir war das nicht der Fall.
- Frauen brauchen nicht unbedingt einen Orgasmus, das Gefühl der Verbundenheit ist ihnen wichtiger
Hmm. Jein. Also ich hab schon gerne Orgasmen. Aber manchmal bin ich auch ohne super zufrieden – und befriedigt. Und kann manchmal auch so gewollt sein.
Ja, die Verbundenheit spielt eine Rolle, aber sexuelle Befriedigung ist schon das Ziel dabei.
- Frauen verdrängen und verheimlichen, kulturell bedingt, ihre Lust mental, obwohl ihre Vagina schon messbar erregt ist
Nö, kann ich nicht bestätigen. Aber ich springe halt auch niemanden an, nur weil ich ihn attraktiv finde. Ist das mit "verheimlichen" gemeint? Gut, dann ja.
- Frauen brauchen stärker Gefühle von Verliebtheit und Liebe um sich auf Sex einlassen zu können
In meinem Fall ja, zu 100%. Aber vielen wird es da sehr anders gehen, ich bin damit, hier im Forum jedenfalls, gefühlt in der Minderheit.
- Frauen selektieren stärker, achten nicht so sehr auf das Aussehen sondern auf Ressourcen
Ressourcen? Was meinst du damit?
Also mir ist schon wichtig, dass er mir optisch gefällt. Aber Aussehen alleine tut halt nichts bei mir und mir sind klassische Schönheitsideale nicht so wichtig.
Aber meinen Partner finde ich z.B. schon sehr attraktiv, das ist mit auch wichtig.
- Frauen werden weniger stark visuell erregt
Würde ich nicht bestätigen. Aber ja, ein nackter Mann reicht da für mich nicht, der Kontext ist wichtig.
- Frauen nehmen Lust ganzheitlicher wahr, sind weniger genitalfixiert und kommen heftiger
Ist bei mir (vermutlich) so.
- Die weibliche Lust ist stark abhängig von der Stimmung und Psyche. Frauen müssen sich wohl und wertgeschätzt fühlen, um Lust zu entwickeln
Bei mir ganz klar der Fall.
- Die Lust von Männern kommt eher von innen, wird durch den Körper produziert, während sie bei Frauen eher von äüßeren Umständen abhängig ist
Ja, bei mir ist das so.
- Frauen benutzen mehr Sextoys
Ist in meiner Partnerschaft so.
- In lesbischen Partnerschaften kommen Frauen deutlich häufiger zim Orgasmus
Kann ich nicht beurteilen. Ich habe keine Schwierigkeiten damit (heterosexuell).
- Frauen wollen beim Sex mehr emotionale Zuwendung (Küssen etc.)
Hm, nein, nicht unbedingt. Mein Partner ist da eher der Sex-Knutscher, ich bräuchte das nicht unbedingt.
Ich küsse sehr gerne, aber nicht unbedingt beim Sex. Emotionale Zuwendung brauche ich dabei eher weniger, das Davor und Danach ist in dieser Hinsicht für mich wichtig.
- bei Müttern sinkt die Lust rapide ab
Warum sollte das so sein? 😊
Also ja, mit ganz kleinen Kindern war das bei mir der Fall. Schlafentzug ist ein absoluter Libidokiller bei mir. Aber seit die Kids älter sind, ist das sehr anders bei mir.
Gefühlt bin ich seit 2 Jahren auf einem Libido-Höhepunkt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Nik Traverse
Benutzer197010  (47) Verbringt hier viel Zeit
  • #12
Biologisch macht es ja auch Sinn, weil Frauen stärker auswählen müssen, während Männer ihren Samen massenhaft verschießen können
Sex gehört - selbst bei Tieren schon - nicht in den Bereich der reinen biologischen Reproduktion, sondern ist ein Sozialverhalten und darum sozial geprägt. Besonders die Klischees, von denen Du sprichst.
- Besonders junge Frauen sind außerhalb von Partnerschaften zunächst vorsichtiger mit der Bereitschaft zum Sex
Zumindest haben sie nicht selten zu fürchten, als 'Schlampe' zu gelten oder sexualisierter Gewalt ausgesetzt zu sein.
- Frauen wollen längeren Sex, brauchen Lecken, etc. um zum Orgasmus zu kommen
Kann sein, kann auch anders sein. Ich hab gerade im ersten Punkt auch das Gegenteil erlebt.
- die Lust ist stark von ihrem Zyklus abhängig
Meiner Erfahrung nach teils ja, teils nein
- Frauen brauchen nicht unbedingt einen Orgasmus, das Gefühl der Verbundenheit ist ihnen wichtiger
Laut so gut wie allen Frauen, mit denen ich darüber gesprochen habe: Definitiv nicht.
- Frauen brauchen stärker Gefühle von Verliebtheit und Liebe um sich auf Sex einlassen zu können
Die einen ja, die anderen nein, und manche mal so, mal so. Männer: Dasselbe.
- Frauen wollen beim Sex mehr emotionale Zuwendung (Küssen etc.)
Oder gar keine, weil sie beides trennen.
- bei Müttern sinkt die Lust rapide ab
Oder nimmt rapide zu.

Puh, ich kann nicht mehr. Komm mir ja vor wie beim Mario Barth-Institut für Genderforschung.

Was ist eigentlich der Sinn dieser Frauen sind....-Liste?
 
Spiralnudel
Benutzer83901  (40) Planet-Liebe-Team
Moderator
  • #14
Das Forum ist natürlich kein guter Ort für repräsentative Daten, da sich hier sicherlich deutlich mehr sexpositive Frauen finden als in einem durchschnittlichen demographischen Setting. 🙂

Ansonsten haben Schweinebacke Schweinebacke und O Orelie ein paar wichtige Faktoren genannt, die für weibliche Lust eine Rolle spielen (können). Care-Arbeit ist ein Faktor, gern kombiniert mit Mental Load. Das killt bei mir zuverlässig die Lust auf partnerschaftlichen Sex (nicht aber den allgemeinen sexuellen Drive, das muss ich klar abgrenzen).

Hinzu kommt meiner Erfahrung nach auch, dass Männer sich nach ein paar Jahren oft körperlich mehr gehen lassen (schlechtere Körperhygiene, schlechtere Ernährung, kaum Sport) und sich dann wundern, dass sie nicht mehr als attraktiv wahrgenommen werden. Ich habe das sowohl in eigenen Beziehungen als auch bei Freunden gesehen und bin darüber immer noch ziemlich perplex.

Ein anderes Thema sind Hormone. Ich muss gerade OP-vorbereitend Hormone schlucken und es geht mir die meiste Zeit körperlich recht bescheiden (Übelkeit, Wassereinlagerungen, Schwitzen). Hinzu kommt eine ständige Gereiztheit, die zwischendurch von Heulkrämpfen aufgebrochen wird. 🫣 Lust auf Sex? Nee, grundsätzlich nicht. Allerdings bin ich erfahren und klug genug, um zu verstehen, dass Sex trotzdem gut und wichtig ist, also "zwinge" ich mich ein- bis zweimal pro Woche dazu. Der Sex macht dann Spaß und trägt wiederum zu mehr Harmonie bei. 🙂

Ich kenne aber auch genügend Frauen, für die das nicht infrage kommt. Sie lassen den Sex eben sein, verlieren dadurch immer mehr Lust und Drive, und überhaupt wieder Sex zu haben, erscheint undenkbar – und außerdem unnötig.
 
U
Benutzer225465  (44) Ist noch neu hier
  • #15
Ich kann das mit der Kopflastigkeit bestätigen. Ich bräuchte Sex zum Abschalten, meine Freundin kann nur Sex haben, wenn sie schon abgeschaltet ist. Ein Dilemma...
 
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O
Benutzer207972  (36) Verbringt hier viel Zeit
  • #21
Gibt's das auch auf deutsch und in Verständlich? :confused:
Google hilft bestimmt gern.

Und selbst wenn, hätte ich Angst, dass sie keinen oder viel weniger Sex als ich wollen würde.
Dann geht es ja um ein sehr individuelles Thema, bei dem dir die von Nik Traverse Nik Traverse erwähnten Mario-Barth-Allgemeinplätze nicht weiterhelfen. Jede Frau ist — wie jeder Mensch — verschieden. Und in einer Beziehung wird Sex von so vielen anderen Themenfeldern beeinflusst, von denen die wenigsten mit Penis und Vagina und Hormonen unmittelbar Zusammenhängen. Ich würde diese Angst so schnell wie möglich beiseite legen und in Beziehung (zur Not mit dir selbst) zu gehen, um an Beziehungsfähigkeit allgemein und an emotionaler Intelligenz zu arbeiten — und mich wie oben erwähnt mit solchen patriarchal geprägten Themen auseinandersetzen, die bei Frauen die Lust killen. Um all diese Dinge geht es viel mehr — als um "Frauen sind von Mars, können nicht Auto fahren und haben zu 31,34 Prozent weniger Bock".
 
Jiisan
Benutzer217857  Öfter im Forum
  • #22
Nein, eine Freundin ist leider nicht in Aussicht. Und selbst wenn, hätte ich Angst, dass sie keinen oder viel weniger Sex als ich wollen würde. Das müsste man ja vorher irgendwie abschecken. Das wäre mir nämlich sehr wichtig.
Ähm, du kannst ausser hier pauschaliert zu schreiben auch mit denen reden, die meisten beißen nicht. Und stell dir vor, vielen Frauen ist ihre persönliche Lust und Sexualität auch klar, die sprechen da manchmal sogar von selber darüber, weil ihnen das Thema in ihren Beziehungen wichtig ist.
Wichtiger für dich fände ich vor allem, dass du Frauen gegenüber auch individuell auf deren jeweilige Persönlichkeit und Eigenschaften eingehst und achtest, das ist nämlich noch wichtiger als pauschales theoretisches 'Sexwissen'. Sonst fürchte ich, wird es noch länger graue Theorie bleiben mangels Existenz einer Partnerin....
 
Zuletzt bearbeitet:
O
Benutzer207972  (36) Verbringt hier viel Zeit
  • #27
Hä, aber die wenigsten Männer verlieren doch die Lust auf Sex, wenn sie eine attraktive Partnerin haben. Wie können die Frauen dann untervögelt sein?
Du musst deine allein auf geschlechtsabhängigen Klischees basierende Sicht auf dieses Thema dringend loslassen.. und am besten im echten Sozialkontakt mit Männern und Frauen widerlegen lassen.
 
HarleyQuinn
Benutzer121281  (37) Planet-Liebe ist Startseite
  • #30
Deine Quellen würden mich tatsächlich sehr interessieren. Denn viel davon ist hart gesagt Bullshit.

Meine vergangenen Beziehungen hatten alle als grossen Problemfaktor dass ich deutlich mehr Sex wollte als meine Partner:innen.
Nein, das ist natürlich nicht in allen Beziehungen so auf der Welt.
 
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Armorika
Benutzer172677  Planet-Liebe Berühmtheit
  • #52
Off-Topic:

Geht schlecht, solange niemand konkret wird darin, was er/sie denn mit der Phrase "mental load" zum Ausdruck bringen will
Das ist keine Phrase und wenn man sich ein wenig damit beschäftigen würde, wüsste man schon recht gut, worum es da geht. Spannend ist ja, dass Du dein eigenes Urteil über die Situation der Frau im vorherigen Post sehr gut fällen konntest, ohne die geforderte Konkretisierung. Wenn da nachgehakt wird, weißt Du aber plötzlich nicht mehr genau genug, was eigentlich gemeint ist. Wie kann das denn sein?
Kann das ein Grund sein, warum wir beide hier regelmäßig so aufeinander anspringen?
Nein, den wahren Grund habe ich Dir auch schon mehrfach genannt.
Damit wäre sie ja dann doch Opfer einer "höheren Macht", der äußeren Umstände oder was auch immer?
Das hier zum Beispiel ist so ein Grund. Dem anderen hinwerfen, er geriere sich als Opfer, so von oben herab, es lächerlich machend..
Wenn jemandem beide Beine amputiert werden und er deswegen nicht mehr laufen kann, bezeichnest Du den dann auch als Opfer, das einfach nur seine Eigenverantwortung leugnet?
Nein? Warum ist das dann bei jemandem, dem durch ein Verhalten des Partners die Lust amputiert wird, etwas anderes?
Und wo ist da bei Dir die Grenze? Wie schlecht darf man mit dem Partner umgehen, bis es nicht mehr in dessen Verantwortung liegt, keine Lust auf diesen Menschen empfinden zu können?
 
ugga
Benutzer172492  Planet-Liebe Berühmtheit
  • #54
Off-Topic:

Das Gegenteil davon ist, den eignen Arsch hoch zu bekommen und selbst, aktiv etwas an der Situation und seinem Leben zu verändern.
Sowas kann auch nur von einer privilegierten Person ohne Chanceneinschränkung und Diskriminierungserfahrung kommen.

Mental Load, emotionale Arbeit, etc. sind übrigens alles wissenschaftliche Begriffe, für die sich Definitionen und konkrete Beispiele mittels Suchmaschine sehr fix finden lassen. Wenn man denn will und nicht lieber so tun möchte als hätten wir alle dieselben Möglichkeiten und Lebensbedingungen, und jede:r die/ der was anderes behauptet stelle sich an.

Nachtrag: Aufklärungsarbeit von weniger privilegierten Personen und damit wieder unbezahlte Arbeit zu erwarten ist auch so ein Klassiker.
 
Buenosaurus
Benutzer186761  (52) Öfter im Forum
  • #58
Denken fällt mir schwer.
Wichtiger als das Denken ist das Tun. Die Kenntnis aller Studien der Welt nützt dir nichts, wenn du nicht einmal eine Frau in deine Wohnung einladen kannst, weil die Wohnung zugemüllt ist.

Aber du verstehst doch Worte und Text und bist fähig ewiglange Theorien eigenständig aufzustellen.

Fragen, die dazu beitragen würden, aus deinem Opfer-Sumpf herauszukommen, beantwortest du aber nicht.

Nun wurde von EINEM User gesagt, dass du eine Intelligenzminderung hast und du beruhst dich sofort darauf.
Da greifst du aber nach dem falschen Ast. Der zieht dich nicht aus dem Opfer-Sumpf. Im Gegenteil, der drückt dich noch ein bisschen tiefer rein.

Willst du da raus?
..oder willst du dich dort weiter suhlen?
Bitte beantworte lacaracol lacaracol s Fragen. Und fang' an, deine Wohnung auszumisten.
Ich kann mich nur mit theoretisch mit Themen beschäftigen. Mein Gehirn ist so gepolt.
Dann betrachte den Austausch hier im Forum als eine Art Feldstudie. Hier kannst du tatsächlich sehen, dass keine zwei Frauen - ich verbessere mich: keine zwei Menschen gleich welchen Geschlechts! - unter identischen Umständen stets vorhersagbar gleich agieren, reagieren, empfinden. Was auch immer du hier im Forum oder in allen Studien gelernt hast: darauf kommt es gar nicht so sehr an. Es kommt darauf an, mit anderen Menschen in den Dialog zu treten und auch Unerwartetes anzunehmen.


P.S. "Mein Gehirn ist so gepolt:" Gehirne lassen sich doch tatsächlich bis zu einem gewisesen Grad ein bisschen "umpolen." Das nennt man "Lernen" und es braucht viel und wiederholte praktische Übung dazu.
 
Zuletzt bearbeitet:
Buenosaurus
Benutzer186761  (52) Öfter im Forum
  • #62
Das meiste von der Liste im Eingangsbeitrag halte ich für reine Klischees.
Ich stimme dir prinzipiell zu, obwohl ich manche der "Studien," auf die R Rolo hier anspielt, auch kenne. Ich kann nicht beurteilen, ob Rolo die Studien gelesen hat oder sich auf Medienberichte über diese Studien (also auf Quellen zweiter Hand) bezieht, was ich wahrscheinlicher finde.

Eines weiß ich sicher:
- In lesbischen Partnerschaften kommen Frauen deutlich häufiger zim Orgasmus
Dazu gab es wirklich mal eine groß angelegte Studie vor über zehn Jahren, in der tatsächlich Frauen in homosexuellen und heterosexuellen Partnerschaften repräsentativ zu ihrer Orgasmushäufigkeit beim Sex befragt wurden, und siehe da: Frauen in homosexuellen Partnerschaften "kommen deutlich häufiger zum Orgasmus" als Frauen in heterosexuellen Partnerschaften.

Das stimmt also schon mal, obwohl Rolo einen Teil der Überschrift ("... als Frauen in heterosexuellen Partnerschaften") weggelassen hat.

Trotzdem bleibt es eine seltsame Liste. Lustig (im Sinne von "gar nicht lustig") finde ich folgende Gegenüberstellung der Punktel:
- die weibliche Lust unterliegt hormonell bedingt stärkeren Schwankungen und hängt vom Alter ab
- die Lust ist stark von ihrem Zyklus abhängig
- die Pille verringert die Libido
gegenüber
- Die weibliche Lust ist stark abhängig von der Stimmung und Psyche. Frauen müssen sich wohl und wertgeschätzt fühlen, um Lust zu entwickeln
- Die Lust von Männern kommt eher von innen, wird durch den Körper produziert, während sie bei Frauen eher von äußeren Umständen abhängig ist
Ja, was denn nun? 🙈 Tatsächlich habe ich hierzu scheinbar ähnliche oder sogar die gleichen Quellen gelesen wie Rolo; jedenfalls kommt mir das alles bekannt vor (aus Büchern, Studien, Frauenzeitschriften beim Friseur...). Falsch ist das alles nicht; falsch ist nur, dass R Rolo das alles als Aufzählung ohne Einordnung präsentiert.
Wie seht Ihr das? Wie sind eure Erfahrungen?
Alles kann wahr sein, alles kann falsch sein. Es geht darum, sein Leben zu leben. "Es gibt kein richtiges Leben im Falschen," sagte einmal ein heute längst vergessener Philosoph, der ziemlich geschockt war, als ihm seine Studentinnen auf der Höhe der 1968er-"Studentenrevolution" die Hemdchen hochgehoben und ihm ihre blanken Brüste als Protestsignal gezeigt haben.

Warum auch immer.

Akzeptiere, R Rolo , dass das Leben ein absurdes Theater ist. Da kann man nichts mit Listen ordnen. Da muss man mitspielen.
 
J
Benutzer199726  (43) Sehr bekannt hier
  • #70
Ich habe jetzt nur die Überschrift gelesen und nein, auf uns als Paar trifft das nicht zu. Mein Sexdrive ist höher als seiner. Er ist sogar vermutlich höher als der der meisten Männer. Zumindest Ü40. Ich wage also zu behaupten, dass ich die meisten Männer unter den Tisch vögle/ oder masturbiere.

Viele Männer wollen das aber nicht wahrhaben, weil sie hohen Sexdrive mit Maskulinität verbinden.
Sind aber dumme Rollenbilder und Stereotypen. Bringt einem im Alltag herzlich wenig dieses Mindset zu haben.
 
J
Benutzer199726  (43) Sehr bekannt hier
  • #71
Edit.
 
Zuletzt bearbeitet:
Sorceress Apprentice
Benutzer89539  Team-Alumni
  • #72
Haha ja mein Testo-Spiegel ist auch lustig hoch.
Gab Zeiten da hatten Menschen in meinem Umfeld in der HRT weniger Testo als ich.

Aber ich gebe zu dass ich zu viele positive Effekte davon habe als dass ich es stark angehen wollen würde.
Off-Topic:
Wenn es dir damit gut geht, besteht ja auch wirklich kein Grund etwas zu ändern.
 
R
Benutzer231388  (38) dauerhaft gesperrt
  • Themenstarter
  • #73
Das meiste von der Liste im Eingangsbeitrag halte ich für reine Klischees.

Aber anhand der Antworten und Erfahrungen in diesem Thread, lässt sich schon die recht deutliche Tendenz erkennen, dass an der Behauptung der geringeren Lust der Frau schon etwas dran ist.

Es gibt ja auch noch mindestens 2 Phänomene, die sich anders gar nicht erklären lassen:

- Es gibt viel weniger Frauen, die für
Sex bezahlen
- Die meisten Prostituierten sind
Frauen
- in Beziehungen manipulieren Frauen
ihren Partner mit Sex als Belohnung
für bestimmte Gegenleistungen
 
Jiisan
Benutzer217857  Öfter im Forum
  • #74
Aber anhand der Antworten und Erfahrungen in diesem Thread, lässt sich schon die recht deutliche Tendenz erkennen, dass an der Behauptung der geringeren Lust der Frau schon etwas dran ist.

Es gibt ja auch noch mindestens 2 Phänomene, die sich anders gar nicht erklären lassen:

- Es gibt viel weniger Frauen, die für
Sex bezahlen
- Die meisten Prostituierten sind
Frauen
- in Beziehungen manipulieren Frauen
ihren Partner mit Sex als Belohnung
für bestimmte Gegenleistungen
Och nee, bitte komm jetzt nicht hier mit 'Ideen', die deine (anscheinend trotz aller Gegenrede hier im Faden doch vorgefassten) Meinung irgendwie untermauern sollen. Dass Frauen weniger bereit sind, für Sex zu bezahlen und es mehr weibliche Prostituierte gibt, hat einen vollkommen anderen Grund als die weibliche Lust oder Unlust. Und das Manipulieren ist einfach Incelgeschwätz. Natürlich gibt es solche Frauen genauso wie es manipulierende Männer gibt, aber das hat ebenfalls Nullkommanix mit Lust beider Geschlechter zu tun.
Du hast die Frage nicht beantwortet, sondern dich nur auf deine Einschränkung zurückgezogen, aber nochmal deutlich die Frage an dich: Was willst du denn mit diesem Faden überhaupt erreichen?
 
Spiralnudel
Benutzer83901  (40) Planet-Liebe-Team
Moderator
  • #75
Off-Topic:
Und was spräche dagegen, diese Strategie genau so zu nutzen wenn Du wegen Mental load eigentlich keine Lust hast? 😉
Weil der Mental Load, der meine Libido hemmt, durch Diagnostik, Psychiatriebesuche, psychische Probleme, langes persönliches Leiden, ständige Arzt- und Krankenhausbesuche und dadurch extreme Reibungen in allen (!) Beziehungen ausgelöst wird. Wenn du dir meine Beiträge im Forum ansiehst, ist schnell zu erkennen, dass ich einfach unglaublich viel zu stemmen habe – und dabei gleichzeitig meinen Mann unterstützen muss, der selbst einige Baustellen hat (und derzeit auf Hilfe wartet, was schon ewig dauert). Und selbstverständlich ist es etwas anderes, ob ich 8-9 Stunden arbeite, koche, 2-3 Termine wahrnehme und mich um die Familie kümmere, oder ob ich einfach "nur" durch ein Medikament ein bisschen stinkig bin.

Fünf Kinder, von denen mindest drei, vermutlich aber alle von der Norm abweichen, wenn man dazu noch eigene erhebliche gesundheitliche Probleme hat, machen es manchmal sehr schwer, Lust zu empfinden.

Wundert dich das? Meinen Mann jedenfalls nicht, der hat Verständnis. 🙂
 
B
Benutzer65313  Toto-Champ 2008 & 2017
  • #76
Es gibt viel weniger Frauen, die für
Sex bezahlen
- Die meisten Prostituierten sind
Frauen
- in Beziehungen manipulieren Frauen
ihren Partner mit Sex als Belohnung
für bestimmte Gegenleistungen
Weil Frauen im Gegensatz zu manchen Männern einfach nicht mit ihrer Vagina denken. Dass Frauen auf Sex stehen heißt noch nicht, dass sie dafür alles tun würden. Sagen wir mal so... manche Männer sollten aufhören, so emotional zu sein und mehr rational zu denken und außerdem realisieren, dass ihr Wunsch nach Sex nicht über der Unversehrtheit der Frau steht.
 
V
Benutzer163532  Planet-Liebe Berühmtheit
  • #77
Katzenauge123
Benutzer202690  (40) Verbringt hier viel Zeit
  • #78
Wow. Wo hast du das denn her? :ratlos:
Ich kenne das aus dem Freundeskreis.
Dass die Frauen sich die Männer durch Sex bei Laune halten.
Aber man kann es auch umgekehrt sehen.

Um ein "normales" Leben zu führen, zwingen sie sich selbst zum Sex mit dem Mann.
Bzw die Männer sind scheiße drauf, wenn sie zu lange nicht mehr von der Frau befriedigt wurden.
Ich spreche hier nicht von Wochen, sondern von wenigen Tagen.

Kenne 3 deutsche Paare, wo es so abläuft.

Ist es also die Frau die manipuliert, oder der Mann der die Frau benutzt und ansonsten schlecht behandelt.
 
O
Benutzer207972  (36) Verbringt hier viel Zeit
  • #79
Aber anhand der Antworten und Erfahrungen in diesem Thread, lässt sich schon die recht deutliche Tendenz erkennen, dass an der Behauptung der geringeren Lust der Frau schon etwas dran ist.
Was??? Das nimmst du aus dem Thread mit? Dann musst du wirklich SEHR selektiv lesen und nur das aufnehmen, was deine eigene Sichtweise bestärkt.

- Es gibt viel weniger Frauen, die für
Sex bezahlen
- Die meisten Prostituierten sind
Frauen
- in Beziehungen manipulieren Frauen
ihren Partner mit Sex als Belohnung
für bestimmte Gegenleistungen
All diese Dinge sind historisch-gesellschaftlich gewachsen und haben mehr mit dem Patriarchat als mit der Biologie von Frauen zu tun. Hättest du denn Lust, Dich mit dieser Perspektive auf das Thema auseinanderzusetzen oder willst du nur in deiner Sichtweise bestätigt werden und hier und da Sexismen loswerden?
 
Jiisan
Benutzer217857  Öfter im Forum
  • #80
Ist es also die Frau die manipuliert, oder der Mann der die Frau benutzt und ansonsten schlecht behandelt.
Können wir uns darauf einigen, dass beide Fälle ziemlich Sch... sind und eigentlich nix mit einer vernünftigen partnerschaftlichen Basis zu tun haben? Dass es so etwas immer noch gibt, sollte mE kein Grund sein, es als irgendwie normal oder gar erstrebenswert darzustellen. Hast du nicht gemacht, du kennst halt solche Fälle, aber ich gehe mal davon aus dass die dich auch eher abschrecken als vorbildlich zu wirken....
 
Katzenauge123
Benutzer202690  (40) Verbringt hier viel Zeit
  • #81
Können wir uns darauf einigen, dass beide Fälle ziemlich Sch... sind und eigentlich nix mit einer vernünftigen partnerschaftlichen Basis zu tun haben? Dass es so etwas immer noch gibt, sollte mE kein Grund sein, es als irgendwie normal oder gar erstrebenswert darzustellen. Hast du nicht gemacht, du kennst halt solche Fälle, aber ich gehe mal davon aus dass die dich auch eher abschrecken als vorbildlich zu wirken....
Es ist auf jeden Fall ungesund.
Ich sehe es nicht als normal an.

Mir tut es leid - und beide Partner sind ein Teil des kranken Systems.
Lösen tun sie sich trotzdem nicht voneinander, denn es scheint auf ihre Art und Weise ja dennoch zu funktionieren.
 
R
Benutzer231388  (38) dauerhaft gesperrt
  • Themenstarter
  • #82
Also, ich fasse mal zusammen:

Zwischen Mann und Frau gibt es, bezüglich Stärke und Art der Libido, insgesamt wohl eher nur geringe Unterschiede.

Die Unterschiede sind innerhalb der Geschlechter außerdem deutlich größer, als zwischen den Geschlechtern.

Allerdings ist die Konstanz der Libido bei Frauen, hormonell und mental bedingt, tatsächlich oft etwas geringer.
 
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Sorceress Apprentice
Benutzer89539  Team-Alumni
  • #83
Zur Prostitution und dem Vorwurf der Manipulation durch Sex:

Historisch gesehen, und ein Stück weit auch noch heute, waren Frauen von Männern wirtschaftlich abhängig. Damit war Sexualität traurigerweise oft so ungefähr die einzige "Währung", die den Frauen zur Verfügung stand. Durch die Industrialisierung wurde die Abhängigkeit noch mal verstärkt. Es gibt da auch wissenschaftliche Untersuchungen wie zur gleichen Zeit das Ideal der sexuell zurückhaltenden Frau, deren sexuelle Aufmerksamkeit der Mann sich erstmal mit Versorgung und Sicherheit erkaufen muss, viel verbreiteter wurde. Interessanterweise war auch in vielen Ostblock-Ländern, in denen die Frauen mehr Berufstätigkeit und mehr wirtschaftliche Augenhöhe hatten, das Verhältnis von Frauen zur Sexualität deutlich positiver.
 
V
Benutzer163532  Planet-Liebe Berühmtheit
  • #84
Zur Prostitution und dem Vorwurf der Manipulation durch Sex:

Historisch gesehen, und ein Stück weit auch noch heute, waren Frauen von Männern wirtschaftlich abhängig. Damit war Sexualität traurigerweise oft so ungefähr die einzige "Währung", die den Frauen zur Verfügung stand. Durch die Industrialisierung wurde die Abhängigkeit noch mal verstärkt. Es gibt da auch wissenschaftliche Untersuchungen wie zur gleichen Zeit das Ideal der sexuell zurückhaltenden Frau, deren sexuelle Aufmerksamkeit der Mann sich erstmal mit Versorgung und Sicherheit erkaufen muss, viel verbreiteter wurde. Interessanterweise war auch in vielen Ostblock-Ländern, in denen die Frauen mehr Berufstätigkeit und mehr wirtschaftliche Augenhöhe hatten, das Verhältnis von Frauen zur Sexualität deutlich positiver.
Off-Topic:

Danke für deinen (guten) Beitrag!

Ich fand schlicht die Formulierung "in Beziehungen manipulieren Frauen
ihren Partner mit Sex als Belohnung
für bestimmte Gegenleistungen" in dieser Allgemeinheit unzutreffend. Weil ja, mag vorkommen, leider. So wie viele andere negative Dinge. Es ist aber nicht "die Norm".
Ich fände es genauso falsch, zu schreiben: "In Beziehungen schlagen Männer ihre Partnerinnen". Obwohl das zweifelsohne passiert.
 
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CasualFun
Benutzer218141  Öfter im Forum
  • #85
Off-Topic:
. Ich fand schlicht die Formulierung "in Beziehungen manipulieren Frauen
ihren Partner mit Sex als Belohnung
für bestimmte Gegenleistungen" in dieser Allgemeinheit unzutreffend. Weil ja, mag vorkommen, leider. So wie viele andere negative Dinge. Es ist aber nicht "die Norm".
Off-Topic:
Können wir denn überhaupt etwas darüber sagen, was "die Norm" ist?
In die allermeisten Beziehungen haben wir doch gar keinen Einblick.
Ich würde mir nicht zutrauen abzuschätzen, in wieviel Prozent aller Beziehungen das nicht zumindest unterbewusst der Fall ist. Ich glaube, in der Einschätzung, für welchen Anteil das zutrifft spielen eigene Lebenserfahrung, Werte, unbewusste Annahmen und Projektionen eine große Rolle
 
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