Haben es Single-Männer schwerer als Single-Frauen?

Benutzer161012 

Verbringt hier viel Zeit
Single bleiben ist tragisch? Ist mir neu, ich seh die Tragik darin nicht...
Off-Topic:
Na, wenn man Liebe oder Sex sucht und das einfach nie bekommt. Das meinte ich mit "tragisch".
Wer Single so definiert, dass er/sie trotzdem Freundschaften und jederzeit Sex haben kann und damit glücklich ist: ok, Hauptgewinn!
 

Benutzer165615 

Öfters im Forum
Selbst wenn es in meinem Bauch irgendeine Intuition geben sollt, wird diese locker von all dem Getöse in meinem Kopf übertönt, so dass ich sie kaum wahrnehme.

Das Problem ist aber Haus gemacht, weil du dich dazu konditioniert hast, so zu sein. Vermutlich um damit andere "Probleme" zu übermalen. Quasi der Selbstbetrug, der halt unter "Rationalität" viel toller klingt. Am Ende aber das bleibt was es ist, ein nicht behobenes Problem. Haben wir vermutlich alle, so eine Leiche im Keller. Schlimm wird es wohl nur, wenn man so festgefahren ist das nicht mehr zu erkennen.


Aber in Situationen, in denen dieses Selbstbewusstsein nicht vorhanden ist, fällt mir das schon ziemlich schwer.

Ich halte mal fest, dass wir in unserer Entwicklung immer am Anfang stehen. Schon mal gefragt, dich selber, wo du dort den Anfang überschritten hast und "wie"? Das wäre vielleicht ein Weg, ein Schema um es in andere Situationen ähnlich zu machen. Try it! Kann es sein, dass dein Selbstbewusstsein auch sehr an der Bestätigung anderer hängt? Deine Schilderungen, mit der Angst klingen fast so als ob das der eigentliche Grund wäre. Irrationale Angst, du könntest nicht die gleiche Bestätigung haben.

sondern dass hier gleich ein ganzes Fass voller Vorwürfe aufgemacht wird, die sich kaum abschütteln lassen.

Don't fuck the Company! Der Rest kann dir zwecks "Abschütteln" ja nicht egaler sein. Aber als kleiner Tipp: Lass sowas nicht beim Date durchblicken - das kommt richtig ungut. Du musst lockerer werden, von mir aus auch Gleichgültiger. Du denkst, das Flirten wäre schon hart - führe mal eine Partnerschaft! Die Emotionen kannst du da nicht kontrollieren. Was machst du, wenn du in der Beziehung mal in den Napf getreten bist?
 

Benutzer161012 

Verbringt hier viel Zeit
Seh ich gar nicht so. In den Kreisen, in denen ich verkehre, ist Erfolg auch im Beruf natürlich etwas gutes. Ebenso, für andere sexuell attraktiv zu sein... Beides ist mEn keineswegs kontraproduktiv in amouröser Hinsicht, im Gegenteil.
Die Einzigen, die mir einfallen, denen das nicht passt, sind Menschen, die selbst kein Selbstbewusstsein und/oder Selbstwertgefühl haben und darum mit dem Erfolg anderer nicht klarkommen... Weil die etwas haben, was sie nicht haben.
Da beziehe ich mich doch eher auf die allgemein nicht unbekannten Tatsachen, dass bei der Partnerwahl ein Mann sich statusmäßig eher nach unten, die Frau nach oben orientiert, und zum Zweiten Frauen, die oft wechselnde Partner haben, schnell einen zweifelhaften Ruf bekommen und eher an Abenteuern interessierte Männer denn ernsthaft an einer Langzeitbeziehung/Ehe Interessierte anlocken.
Also Männer mit Top-Job und Womanizer-Qualitäten sind eher begehrt als Managerinnen und Lebe-Damen.
 

Benutzer165615 

Öfters im Forum
ein Mann sich statusmäßig eher nach unten,

Habe ich nie getan und werde ich nicht. Warum sollte ich mich künstlich klein machen? Mir unterbewusst sagen; "ich reiche nicht für die Schnitte an der Theke" Das ergibt keinen Sinn, ist im übrigen vermutlich auch ein Teil des Problems. Man muss nicht minderwertig sein, im Bezug zu einer Frau. Man muss auf Augenhöhe sein. Klappt nicht, wenn ich mir den hässlichen Ganter als safe Nummer nehme. Erst mal unterstütze ich meine Unfähigkeit/ Angst damit und es ist der Frau halt auch nicht fair. Willst du deiner Königin am Ende sagen; "Ich hab dich nur genommen, weil ich mir sicher war keinen Korb zu bekommen"
 

Benutzer135804 

Planet-Liebe Berühmtheit
Na, wenn man Liebe oder Sex sucht und das einfach nie bekommt. Das meinte ich mit "tragisch".
Viele Menschen bekommen nicht jeden ihrer Wünsche erfüllt - und sehen das dennoch nicht tragisch. Alles eine Frage der Einstellung.
Da beziehe ich mich doch eher auf die allgemein nicht unbekannten Tatsachen, dass bei der Partnerwahl ein Mann sich statusmäßig eher nach unten, die Frau nach oben orientiert, und zum Zweiten Frauen, die oft wechselnde Partner haben, schnell einen zweifelhaften Ruf bekommen und eher an Abenteuern interessierte Männer denn ernsthaft an einer Langzeitbeziehung/Ehe Interessierte anlocken.
Das sind keine Tatsachen, sondern Klischees und noch dazu sexistische. In meinem Umfeld ist niemand so drauf und schon gar nicht sexistisch - da hat keine Frau einen schlechten Ruf, weil sie genauso viel oder wenig fickt wie Männer.
Also Männer mit Top-Job und Womanizer-Qualitäten sind eher begehrt als Managerinnen und Lebe-Damen.
Wie gesagt, nichts davon kann ich bestätigen, im Gegenteil. Erfolg (egal ob beruflicher, monetärer, der beim bevorzugten Geschlecht oder auf die eigenen Weiterentwicklung bezogen) ist in meinem Umfeld etwas durchweg positives.
 

Benutzer39497 

Sehr bekannt hier
Meine Einstellung mag zwar in so manchen Punkten durchaus gemässigter als die von banane0815 sein, wenn es um Leute geht, die in gewisser Weise anders sind, mit sich und der Welt nicht so gut zurecht kommen oder sich nicht so anpassen können, wie der massenkonforme Durchschnittsmensch. Wobei mich hier eher das Gefühl beschleicht, dass seine Äusserungen etwas missverstanden wurden und er aus diesem Grund mit so viel Unverständnis konfrontiert und teilweise auch recht hart angegangen wurde.

Dieser Eindruck drängt sich mir sicherlich auf, weil ich auf meine eigenen Person bezogen eine ähnlich ablehnende Einstellung zum Thema Psychotherapie habe, auch wenn ich es auf der anderen Seite natürlich gut finde, dass es Angebote professioneller Hilfe auf freiwilliger Basis gibt, da ja durchaus eine beträchtliche Anzahl von Menschen in Therapie waren, denen sie laut eigener Aussage offenbar geholfen hat.

Nur ist es, zumindest meiner Meinung nach, im höchsten Masse individuell, ob das, was einem Menschen im Rahmen der Möglichkeiten von therapeutischen Massnahmen angeboten werden kann, für ihn persönlich überhaupt eine Hilfestellung sein kann. Was letztlich auch massgeblich davon abhängig ist, ob der Betreffende überhaupt Hilfe möchte, in der Lage ist diese anzunehmen, also für sich selbst positiv umzusetzen, ob er sich selbst überhaupt als hilfsbedürftig empfindet oder nur von seiner Umwelt eingeredet bekommt Hilfe zu brauchen oder gar krank zu sein und es doch gefälligst mal mit Therapie zu versuchen.

Das ist eben genau mein nächster Kritikpunkt. Ich rede bewusst von Menschen, die mit sich selber oder der Umwelt nicht so gut klarkommen oder anders sind, weil ich ein Gegner des inflationären Gebrauchs von dem Ausdruck „psychisch krank“ bin. Ich finde, zumindest auf mich selbst bezogen, was sicherlich auch für andere gilt, dass diese Pathologisierung und Schubladisierung, die in Psychotherapien, in Gutachten aber auch von Laien in der Gesellschaft munter praktiziert wird, in längst nicht jedem Fall förderlich ist, sondern manche von den Betroffenen nur noch mehr gegen sich selbst und die Gesellschaft aufbringt und in die Isolation treibt.

Ich empfinde die Aussage dass jemand psychisch krank sei nun mal genauso stigmatisierend, wie wenn man behauptet, dass derjenige einen Dachschaden habe. Denn in unserer Gesellschaft ist die Aussage „der ist ja krank“ oder „das ist doch total krank“ nun einmal sehr negativ konnotiert. Insofern versteh ich auch die negative Assoziation von banane0815. Man empfiehlt mir eine Therapie, ergo hält man mich für krank oder zumindest für einen Menschen, mit dem etwas nicht stimmt. Selbst dann wenn ein Therapievorschlag eher als eine Art Coaching gemeint ist, bei dem es darum geht an der eigenen Persönlichkeit zu arbeiten. Es wird einem dadurch quasi unterstellt eine Art „Führung“ durch das eigene Leben zu benötigen, da ein Aussenstehender besser in der Lage sei gewisse Dinge in Bezug auf das eigene Leben zu erkennen, als man selbst das kann. Und es ist durchaus verständlich, dass sich gerade ein analytischer Mensch wie banane mit solch einer Unterstellung, oder die er zumindest als solche empfindet, eher schwer tut.

Allerdings - und in diesem Punkt unterscheide ich mich vielleicht von banane0815 und sicher auch von vielen anderen hier - würde ich z.B. jemanden, der in einem Tief steckt, dem das Leben schwer fällt oder gar Todessehnsüchte hat, genauso wenig als psychisch krank bezeichnen wie jemanden, der z.B. sozial isoliert lebt, nicht fähig ist einem Beruf nachzugehen und gemeinhin vielleicht als autistisch oder soziophob bezeichnet wird. Denn letztlich folgt nach der Aussage „der ist krank“ die Aussage „der braucht Hilfe“ und der Betroffene wird damit schon fast in die gesellschaftlich moralische Verpflichtung genommen, sich eben auch diese entsprechende Hilfe, sei es in Form von Therapiegesprächen, Verhaltenstherapien oder Medikamenten, anzunehmen, die in seinem individuellen Fall womöglich gar keine Hilfe sind, sondern im Gegenteil eher Schaden zufügen, sofern die getroffenen therapeutischen Massnahmen, denen er sich aussetzt, eben nicht wirklich komplett freiwillig, sondern auf Drängen von der Umwelt hin geschehen. So meine ganz persönliche Erfahrung mit mehrjährigen Therapieversuchen.

Um noch kurz etwas einzuwenden, das etwas mehr zum Thema passt: es mag wohl in sehr vielen Fällen zutreffen, dass ein Mann, der nicht flirten kann, durchaus auch nicht fähig dazu ist Entrüstung oder gar das Gefühl von Belästigung bei Frauen hervorzurufen, wenn er dann doch einen (ungeschickten) Ansprechversuch startet. Jedoch ist es durchaus möglich, dass die Unfähigkeit mit Frauen umzugehen und das damit verbundene Leiden, komplett unfähig zur verbalen und nonverbalen Kommunikation zu sein, bei einem betreffenden Mann irgendwann zu Übersprungshandlungen führen kann. So gibt es z.B. Grapscher oder Exhibitionisten, die trotz oder gerade weil sie keinerlei andere Möglichkeit haben mit Frauen in Kontakt zu treten, sich zu ihrem unsittlichen Verhalten hinreissen lassen und sich damit auch Entrüstung oder gar eine Anzeige einhandeln können.
 

Benutzer135804 

Planet-Liebe Berühmtheit
Also gerade "alles eine Frage der Einstellung" ist eine Leerformel, ein Totschlagargument Das kann man immer sagen!
Dass man diese Aussage quasi immer bringen kann, macht sie nicht weniger wahr. Denn schließlich ist es letztlich unsere Einstellung zum Leben und allem, was dazu gehört, die darüber entscheidet, wie erfolgreich und glücklich wir im Leben sind. Wer nur auf das Schlechte fokussiert ist, der kann nur unglücklich sein; wer aber für alles Gute im Leben dankbar ist und sich darauf fokussiert, der kommt auch mit großen Problemen und Schicksalsschlägen besser klar. Weil er aus allem das Beste macht und aktiv sein Leben gestaltet.
Nicht nur ich, sondern auch viele andere erfahren in ihrem Leben genau das, eben weil sie eine positive Lebenseinstellung haben oder sich eine solche erarbeiten.
Der Punkt ist eben: Wie wir Erfahrungen, die wir machen, bewerten, liegt ganz bei uns.
 
Zuletzt bearbeitet:

Benutzer161012 

Verbringt hier viel Zeit
Habe ich nie getan und werde ich nicht. Warum sollte ich mich künstlich klein machen? Mir unterbewusst sagen; "ich reiche nicht für die Schnitte an der Theke" Das ergibt keinen Sinn, ist im übrigen vermutlich auch ein Teil des Problems. Man muss nicht minderwertig sein, im Bezug zu einer Frau. Man muss auf Augenhöhe sein. Klappt nicht, wenn ich mir den hässlichen Ganter als safe Nummer nehme. Erst mal unterstütze ich meine Unfähigkeit/ Angst damit und es ist der Frau halt auch nicht fair. Willst du deiner Königin am Ende sagen; "Ich hab dich nur genommen, weil ich mir sicher war keinen Korb zu bekommen"

Off-Topic:

Vielleicht ein Missverständnis: ich rede vom Status (gesellschaftlich/beruflich), da ist das berufliche Gefälle immer noch der Standard. Das ist Fakt und kann leicht recherchiert werden. Beziehungstechnische "Augenhöhe" habe ich dann als Akademiker auch mit der Barfrau, die ja keineswegs dümmer oder sonst wie "minderbemittelt" sein muss, und mit Sicherheit eine höhere emotionale Intelligenz hat als ich. Es ist nur leider oft so, dass eine Akademikerin gleich am liebsten den Chefarzt datet - und das führt nun mal zu einem Überhang bei Elitepartner und Co und zu einer überproprtionalen Quote von Singlefrauen in höher angesiedelten Berufsgruppen. Aber das ist ein anderes Thema.

Für den hiesigen Fall bedeutet dies vielleicht nur, dass man sich als Mann nicht traut, auf Augenhöhe die Kollegin anzusprechen, und unglücklicherweise mit der Barfrau dann kein gemeinsames Thema findet...
 

Benutzer98820 

Sehr bekannt hier
Nur ist es, zumindest meiner Meinung nach, im höchsten Masse individuell, ob das, was einem Menschen im Rahmen der Möglichkeiten von therapeutischen Massnahmen angeboten werden kann, für ihn persönlich überhaupt eine Hilfestellung sein kann. Was letztlich auch massgeblich davon abhängig ist, ob der Betreffende überhaupt Hilfe möchte, in der Lage ist diese anzunehmen, also für sich selbst positiv umzusetzen, ob er sich selbst überhaupt als hilfsbedürftig empfindet oder nur von seiner Umwelt eingeredet bekommt Hilfe zu brauchen oder gar krank zu sein und es doch gefälligst mal mit Therapie zu versuchen.

Das ist eben genau mein nächster Kritikpunkt. Ich rede bewusst von Menschen, die mit sich selber oder der Umwelt nicht so gut klarkommen oder anders sind, weil ich ein Gegner des inflationären Gebrauchs von dem Ausdruck „psychisch krank“ bin. Ich finde, zumindest auf mich selbst bezogen, was sicherlich auch für andere gilt, dass diese Pathologisierung und Schubladisierung, die in Psychotherapien, in Gutachten aber auch von Laien in der Gesellschaft munter praktiziert wird, in längst nicht jedem Fall förderlich ist, sondern manche von den Betroffenen nur noch mehr gegen sich selbst und die Gesellschaft aufbringt und in die Isolation treibt.
Gedanken der Isolation werden doch hier aber schon selbst geäußert, nicht erst in Reaktion. Und aus einem Dialog, der auf der einen Seite aus Vorschlägen besteht, gehen dann völlig inkonsistente, in sich unlogische Aussagen hervor. Wie wir das jetzt nennen, ist doch fast egal?
Ich meine, wenn jemand von sich aus physische Krankheitssymptome schildert und meine Beobachtung das bestätigt, dann sage ich ihm doch auch "du bist (physisch) krank, geh doch mal zum Arzt". Mag sein, daß es nicht wenige Leute gibt (die dann aber echt arschlochmäßig drauf sind), die "so jemanden" als psychisch krank, nicht weiter ernstzunehmen etc. abqualifizieren- ich glaube aber, daß so eine Einstellung bei weitem nicht in der Mehrheit ist, in banane0815s Umfeld nicht und unter den hier im Forum aktiven Nutzern schon dreimal nicht.

Es wird einem dadurch quasi unterstellt eine Art „Führung“ durch das eigene Leben zu benötigen, da ein Aussenstehender besser in der Lage sei gewisse Dinge in Bezug auf das eigene Leben zu erkennen, als man selbst das kann. Und es ist durchaus verständlich, dass sich gerade ein analytischer Mensch wie banane mit solch einer Unterstellung, oder die er zumindest als solche empfindet, eher schwer tut.
Gerade jemand, der sich so viel auf seinen Verstand und seine Analyse einbildet, sollte aber schon wissen, daß gerade eigene Betroffenheit das Urteilsvermögen trübt. Selbst Anwälten wird geraten, sich vor Gericht selbst einen Anwalt zu besorgen, statt sich selbst zu vertreten.

So meine ganz persönliche Erfahrung mit mehrjährigen Therapieversuchen.
Naja, er hat es ja nichtmals versucht. Seine Begründungen sind unlogisch (siehe oben).

Um noch kurz etwas einzuwenden, das etwas mehr zum Thema passt: es mag wohl in sehr vielen Fällen zutreffen, dass ein Mann, der nicht flirten kann, durchaus auch nicht fähig dazu ist Entrüstung oder gar das Gefühl von Belästigung bei Frauen hervorzurufen, wenn er dann doch einen (ungeschickten) Ansprechversuch startet. Jedoch ist es durchaus möglich, dass die Unfähigkeit mit Frauen umzugehen und das damit verbundene Leiden, komplett unfähig zur verbalen und nonverbalen Kommunikation zu sein, bei einem betreffenden Mann irgendwann zu Übersprungshandlungen führen kann. So gibt es z.B. Grapscher oder Exhibitionisten, die trotz oder gerade weil sie keinerlei andere Möglichkeit haben mit Frauen in Kontakt zu treten, sich zu ihrem unsittlichen Verhalten hinreissen lassen und sich damit auch Entrüstung oder gar eine Anzeige einhandeln können.
Auch wieder unlogisch: Wäre ein solches Verhalten nicht geradezu der Beweis, daß hier irgendwas getan werden muß?
Ich meine, das ist genau der Punkt, an dem ich sauer werde und wo auch mein Verständnis endet- du redest von Übersprungshandlungen (zivilisatorisch in Bahnen gelenkt), banane0815 von elender Existenz, der er ein Ende setzen würde (was ganz klar gegen den Selbsterhaltungstrieb geht).
Wenn man so weit ist, daß man gesellschaftliche Grenzen so sprengt oder sogar eine Grundeigenschaft des Lebewesens Mensch, den Trieb zur Selbsterhaltung, den Überlebenswillen, ins Wanken bringt- ist das nicht der Beweis, daß es hier ein enormes Ungleichgewicht bereits gibt? Bei allem Respekt vor Verstand und Analyse, aber das geht einfach zu weit.
Und nochmal: Die Begründungen dazu sind nicht einmal in sich logisch oder sonstwie überzeugend. Am Ende springt hier jemand vor den Zug, weil er nicht 5 EUR für eine Busfahrt zur Tanzschule ausgeben wollte. Also, neee.
Oh, es gibt natürlich noch eine denkbare Alternative: Das meint er alles gar nicht so. Das wäre allerdings ziemlich geschmacklos.

Sei's drum. Sobald bestimmte Begriffe in den Raum gestellt sind, stehen sie halt da. Und den Schuh ziehe ich mir nicht an.

Außerdem schreiben hier auch einige, die banane0815 persönlich kennengelernt haben, also auch nicht etwa völlig ins Blaue hinein schreiben.
Ich versichere: Es ist für banane0815 völlig unmöglich, so einen Impakt auszulösen, wie er sich das immer ausmalt. Er will das nicht, es paßt nicht zu ihm, die ganze Idee ist einfach völlig abwegig. Wirklich völlig abwegig.
 

Benutzer44981 

Planet-Liebe Berühmtheit
Ja diese Aussage ist beleidigend allen mit psychischen Problemen gegenüber. "Dachschaden" ist eindeutig abwertend, aber es gibt keinerlei Grund, über Menschen mit psychischen Krankheiten herzuziehen. Warum denkst du so? Und redest du auch so über Körperbehinderte oder jemanden mit beispielsweise einer Krebserkrankung?!
Ich käme nie auf die Idee, über andere Menschen so zu reden. Nur wenn ich selbst eine solche Diagnose bekommen würde, würde sich das für mich eben anfühlen, wie ein Dachschaden... und das würde mir viel eher endgültig den Boden unter den Füßen wegziehen, als mich irgendwie näher an eine Lösung der Probleme zu bringen.

:rolleyes: Du merkst schon, dass dein Verstand eben nicht verlässlich ist, wenn du nicht in der Lage bist, psychische Erkrankungen als das sehen zu können, was sie nun mal sind, nämlich Krankheiten, die behandlungswürdig sind, genauso wie physische Krankheiten und dass die Betroffenen dafür genauso wenig können wie für ein gebrochenes Bein?
Ich habe doch niemals behauptet, dass jemand selbst schuld an seiner psychischen Erkrankung ist, oder dass das keine Krankheit ist.
Ich sage nur, dass mich persönlich eine solche Diagnose wohl kaum dazu motivieren würde, irgendwie an mir und ideser Krankheit zu arbeiten, sondern dass mich das viel eher dazu bewegen würde, mich endgültig aufzugeben und entweder völlig motivationslos vor mich hin zu vegetieren, oder der ganzen Sache ein Ende zu setzen (wobei ich dazu wohl nicht egoistisch genug wäre...).

Ähm... Genaugenommen sind die Definitionen nicht deckungsgleich, korrekt. Aber du hast wohl übersehen, dass "Emotion" ein Synonym für "Gefühl" ist. xD
Falsch!
Da die Definitionen nicht deckungsgleich sind, verwende ich diese Begriffe auch nicht synonym.

Hä? Was hat das mit fehlendem Selbstwertgefühl zu tun?! Was im übrigen eher dazu führt, dass man an die Falschen gerät...
Auch mit starkem Selbstwertgefühl (das mEn oft mit starkem Selbstbewusstsein und Selbstvertrauen einhergeht) findet man Partner (und bloßen Sex zu kriegen ist jetzt für die meisten nicht so das Problem), sogar besser als ohne all das, da diese Eigenschaften mEn auf die meisten Menschen anziehend wirken. Gut, oft nicht auf die, die all das nicht haben - aber die wollen Menschen mit diesen Eigenschaften meist auch nicht, weil sie nicht zu ihnen passen würden.
Er hat die These aufgestellt, dass sich fehlendes Selbstwertgefühl bei Männern in einem größeren Maße negativ auf die Partnersuche auswirkt, als bei Frauen. Über die Partnersuche von Menschen mit vorhandenem Selbstwertgefühl hat er dagegen überhaupt nichts ausgesagt.

Süß. Wenn ich da bedenke, was so viele Kranke alles wegstecken... Du tust ja gerade so, als sei eine Diagnose in dem Bereich das Ende der Welt. Lächerlich, sorry. Werd erwachsen.
Höre doch bitte mal damit auf, meine Aussagen, die ich einzig und allein auf mich bezogen habe, auf die Allgemeinheit zu beziehen!
Für viele andere Menschen mag eine solche Diagnose der erste Schritt auf dem Weg in ein besseres Leben sein. Daran möchte ich auch überhaupt nicht zweifeln. Aber für mich wäre eine solche Diagnose viel eher der Anfang vom Ende, weil ich damit einfach nicht zurecht käme. - Und da ich das weiß, werde ich mich aus reinem Selbstschutz auch nicht um eine solche Diagnose bemühen.

Ich verstehe diese Angst überhaupt nicht - vorallem in Verbindung damit einen Korb zu kriegen.
Ich verbinde das doch überhaupt nicht, da ein Korb für mich - wie schon so oft geschrieben - kein großes Problem, sondern nur eine kurzfristige Enttäuschung wäre, während der Ruf, ein schmieriges, übergriffiges Arschloch zu sein, sehr wohl ein massives Problem für mich wäre.

Banane - was würde passieren wenn dein Kind psychisch erkranken würde?
Das wäre wohl eine Situation, die mich massiv überfordern würde.

Ich komme hier ehrlich gesagt aus dem Staunen nicht mehr raus. Wieso sollte eine Frau, die deine Frage nach einem gemeinsamen Kaffee ablehnt, deinen Ruf schädigen? Was denkst du denn, was das für eine abgedrehte Frage ist? Meinst du ernsthaft, das ist so weltbewegend, dass man sich dann gleich das Maul darüber zerreißt und aus dem Lachen nicht mehr heraus kommt? Und was stellst du dir denn vor, leistest du dir darüber hinaus an völlig abstrusem Verhalten, das es wert wäre, dich als aufdringliches Arschloch zu sehen? Du schreibst so oft von dieser Angst, als Arschloch angesehen zu werden - wie und wodurch soll es dazu kommen? Du wirst die betreffende Frau bei einer evtl Frage nach einem Treffen weder anfassen noch ihr ein schmieriges Kompliment machen (nein, du kannst keine schmierigen Komplimente machen. Die könnten höchstens hölzern wirken, aber deswegen zeigt dich keine Frau an). Verlass dich doch da einfach auf deinen Verstand. Du bist unerfahren, aber nicht blöd, stellst dich nur so an und versteckst dich aus Angst vor Zurückweisung vor fadenscheinigen, skurrilen Ausreden. Banane als aufdringliches Arschloch, na klar - in welcher Welt bitte? :zwinker:
So manches, was ich z.B. im Rahmen dieser #Metoo-Geschichte gelesen habe, erweckt bei mir den Eindruck, dass für mache Frauen quasi jeder beliebig harmlose Annäherungsversuch eine schreckliche Grenzüberschreitung ist, wenn er von einem Mann kommt, der ihr nicht gefällt.
Und auch hier im Forum gibt es diverse Frauen, die es richtig übel finden, wenn sie z.B. in der Bahn oder irgendeiner anderen alltäglichen Situation angesprochen werden.

banane0815 banane0815 Wenn du das nächste mal vor dem Spiegel stehst, achte mal auf deine Ohren. Sind sie spitz, könntest du Vulkanier sein. Wenn nicht, dann heißt das wohl dass du Mensch bist.

Dass du ein Mensch bist, heißt dass Gefühle dein Handeln wesentlich bestimmen, dass rein rationale Entscheidungsfindung zu einem guten Teil eine Illusion ist. Darauf deuten auch alle wissenschaftlichen Erkenntnisse hin. Und es ist offensichtlich, dass bei dir das eine oder andere im Argen liegt, das merkst du ja selbst.

Trotzdem weigerst du dich, das in Erwägung zu ziehen, weil du damit nicht klar kämest, weil dein Selbstbild als rationaler Mensch gefährdet wäre. Kleiner Tipp: Wenn du eine Erkenntnis ausschließt, weil sie auf Grund deiner Ängste nicht wahr sein darf, befindest du dich bereits tief drin im irrationalen Bereich. Und weißt du noch was? Das heißt nicht, dass dein Verstand nicht trotzdem in der Lage sein mag, hochkomplexe Formeln zu berechnen o.ä.

Wird Zeit für dich, über den Tellerrand zu schauen. Und ebenso Zeit, dein Selbstwertgefühl auf etwas anderes zu bauen als die Chimäre deines Vulkaniertums. Auf tönernen Füßen lässt sich nämlich kein robustes Haus errichten.
Meine Erfahrung zeigt mir einfach, dass es in den meinsten Lebensbereichen ziemlich sinnvoll und nützlich ist, sich von den rationalen Gedanken leiten zu lassen und die eigenen Gefühle und Emotionen nicht sonderlich ernst zu nehmen.
Da muss es nicht um hochkomplexe Sachverhalte gehen... da reichte sauch, wenn mich mein undiplomatischer Kollege in seinem typischen, harten Tonfall kritisiert und ich damit gut zurecht komme, weil ich vor allem auf den sachlichen Inhalt seiner Kritik achte, anstatt mich von irgendwelchen Gefühlen leiten zu lassen, die diese harte Kritik auslösen könnte.
... oder wenn irgendwo ein Unfall oder medizinischer Notfall ist und ich ruhig und besonnen bleibe, während viele andere Menschen in Panik ausbrechen und nicht mehr klar denken können.
... oder als ich es am Ende einer langen, schwierigen und ohne (professionelle) Hilfe alleine von mir selbst ausgehend geschafft habe, die Hänseleien meiner Mitschüler an mir abprallen zu lassen, bevor sie überhaupt irgendwelche Emotionen, wie Wut in mir auslösen konnten.
usw.
Da gibt es einfach viele Dinge, in denen ich als mein Pseudo-Vulkaniertum als ziemlich großen Vorteil betrachte.
Die einzigen Bereiche, in denen ich das Pseudo-Vulkaniertum als ziemlich hinderlich empfinde, sind die Bereiche Freundschaft und Liebe.

Es ist ebenfalls nicht rational auf irgendwelcher Rufschädigung herumzureiten und sich davor so extrem zu fürchten, obwohl dir hier alle versichern, dass hier keine Gefahr für dich besteht. Ich sag's nochmal: dein Unterbewusstsein verarscht dich gewaltig. Es redet dir diese Gefahr ein, damit du keine Risiken eingehst, weil es Angst vor Zurückweisung hat.
Hier versichern mir alle, dass das total harmlos ist, während woanders ohne nennenswerte Differenzierung propagiert wird, dass jede beliebig kleine Grenzüberschreitung eine furchtbar schröckliche Tat ist. - Und schon bin ich hochgradig verwirrt und weiß überhaupt nicht mehr, was da jetzt richtig ist.

Diese starre Denke von wegen "Mit 40 bin ich zu alt für ein Kind, selbst wenn ich bis dahin vielleicht eine Frau habe - Pech, dann geht es nicht mehr"
Ich schreibe immer, dass ich meine persönliche Grenze irgendwo um die 40 herum sehe... Wenn sich da mit 41 plötzlich eine ganz tolle Chance ergeben sollte, würde ich da vielleicht durchaus noch ja sagen...

"Wer psychisch krank ist, hat einen Dachschaden"
Und schon wieder falsch! Eine psychische Krankheit bei mir empfände ich als Dachschaden, womit ich mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit überhaupt nicht zurecht käme. - Nicht mehr und nicht weniger.

"Alle Psychotherapien bringen grundsätzlich nichts, weil ich als Kind mal aggressiv war, zu einem Therapeuten musste, der mir aber nichts gebracht hat, und dann wurde es von alleine besser"
Und schon wieder falsch! Es wurde eben nicht von alleine besser, sondern weil ich selbst aus eigenem Antrieb heraus über Jahre hinweg hart an mir und meinem Verhalten gearbeitet habe.

"Gefühle sind doof und überflüssig" "Ich bleibe lieber für immer Single, als mal eine Frau anzuflirten, weil ich dann als Arschloch verrufen sein könnte"
Und schon wieder falsch!

Wenn du das jetzt so liest - stehst du dann wirklich immer noch voll und ganz hinter jeder einzelnen Aussage? Fällt dir dabei gar nichts auf?
Wenn ich das so lese, stelle ich fest, dass du meine Beiträge nicht richtig lesen und verstehen kannst, sondern Lieber Dinge in meine Aussagen hineininterpretierst, die ich so niemals geschrieben habe.
Auf dieser Basis zu diskutieren ist nun wirklich nicht zielführend. Von daher gehe ich auf die restlichen haltlosen Unterstellungen in dienem Beitrag auch nicht weiter ein.

Aber immerhin zeigst du gerade sehr deutlich eine weitere Sache auf, mit der ich bei zwischenmenschlichen Dingen nur schwer zurecht komme:
Anstatt sich einfach an das zu halten, was tatsächlich gesagt (oder in diesem Falle eben geschrieben) wird, interpretieren viele Leute alle möglichen und unmöglichen Dinge in diese Aussagen hinein und drehen sie einem im Maul herum.

Alter Schwede...basiert auch deine sonstige Lebensweisheit nur auf Erfahrungen, die du in der Kindheit gemacht hast? :ninja:
Vieles basiert auf Erfahrungen, die ich im Laufe meines Lebens gemacht habe. Dazu gehören dementsprechend Erfahrungen aus allen Lebensphasen, die ich bisher erlebt habe.

Du willst also eine Frau, die sich für dich interessiert, aber findest es so abwegig, wenn sie begehrt werden will?
Ich meinte damit eher den Feuerwerks-Teil deiner Aussage, als das begehren an sich.

All die Freude, die du empfindest, wenn du mit einem Kind interagierst, ist sicherlich nicht deine Rationalität. Und wenn du bereit bist, diese Freude und Wärme mit einem Kind zu teilen, wieso schaffst du es nicht, (oder willst es esplizit nicht) dass bei der Dame zu empfinden?
Oh, ich hab's geschrieben. Empfinden. :zwinker:
Ganz ehrlich: Ich weiß es nicht.
Mit Kidnern ist das irgendwie total einfach. Aber die sind auch nicht so kompliziert, wie erwachsene Menschen. (Da gibt es z.B. viel weniger Diplomatie und viel mehr Ehrlichkeit.)

Banane, was genau magst du denn so im Umgang mit Kindern? In der Regel stehen die ja auf Menschen, die viel lachen, sich selbst nicht so ernst nehmen, albern sind, auf die Hochs und Tiefs der Stimmung des Kindes eingehen und grundsätzlich eher locker sind. Der stocksteife Erklärbär kommt da ja auch nicht so gut an bzw. wird eben schnell langweilig.
Genau diese Befürchtungen hatte ich ja auch, bevor ich mit meinem Ehrenamt angefangen habe. Aber ich wurde eines besseren belehrt und merke immer wieder, dass mich die Kinder genau so mögen, wie ich sie mag.
Auch als ruhiger Erklärbär muss man ja nicht stocksteif sein. So lasse ich den Kindern, die ich betreue z.B. ziemlich viele Freiheiten und gehe im Rahmen meiner Möglichkeiten auf ihre Wünsche ein (bei widersprüchlichen Wünschen muss man dann eben Kompromisse finden...).
Nur wenn es um die Sicherheit der Kinder geht, bin ich dann tatsächlich konsequent und kompromisslos.

Was ich damit sagen will: die o.g. Punkte kommen auch beim Smalltalk mit Erwachsenen oder bei Flirts mit Frauen gut an. Wenn du das also bei Kindern beherrschst, wieso dann nicht auch bei Frauen?
Im Gegensatz zu Erwachsenen sind Kinder viel ehrlicher, direkter und undiplomatischer. Bei ihnen weiß ich einfach viel besser, wo ich dran bin und kann dann entsprechend darauf reagieren.

Ich halte mal fest, dass wir in unserer Entwicklung immer am Anfang stehen. Schon mal gefragt, dich selber, wo du dort den Anfang überschritten hast und "wie"? Das wäre vielleicht ein Weg, ein Schema um es in andere Situationen ähnlich zu machen. Try it! Kann es sein, dass dein Selbstbewusstsein auch sehr an der Bestätigung anderer hängt? Deine Schilderungen, mit der Angst klingen fast so als ob das der eigentliche Grund wäre. Irrationale Angst, du könntest nicht die gleiche Bestätigung haben.
Ich glaube, in manchen Bereichen (z.B. Schule / Studium / Beruf) lief es einfach von Anfang an über einen langen Zeitraum so gut, dass da überhaupt keine Zweifel aufkommen konnten.
(Nach 13 Jahren Schule, die ich locker aus dem Ärmel geschüttelt habe, kanm der erste kleine Dämpfer erst im Studium, das ich nicht mehr aus dem Ärmel schütteln konnte. Abe rauch im Job habe ich dann von Anfang an fast nur gute Erfahrungen gemacht.)
Und in anderen Bereichen (z.B. im Sport) liegt es daran, dass ganz lange immer ein Aufwärtstrend erkennbar war. Ich fing als dürrer Schwächling mit maximal mittelmäßiger Koordination an und konnte mich durch konsequentes Training in allen Bereichen immer weiter verbessern.

Don't fuck the Company! Der Rest kann dir zwecks "Abschütteln" ja nicht egaler sein.
Warum denn das?
Ein neuer Job lässt sich doch viel leichter finden, als ein z.B. neuer Freundeskreis.

Gedanken der Isolation werden doch hier aber schon selbst geäußert, nicht erst in Reaktion. Und aus einem Dialog, der auf der einen Seite aus Vorschlägen besteht, gehen dann völlig inkonsistente, in sich unlogische Aussagen hervor. Wie wir das jetzt nennen, ist doch fast egal?
Was hier hochgradig inkonsistent ist, ist vor allem der hanebüchene Schwachsinn, der in meine Aussagen hineininterpretiert wird, anstatt sich einfach an das zu halten, was ich tatsächlich geschrieben habe.
 
Zuletzt bearbeitet:

Benutzer91095 

Team-Alumni
banane0815 banane0815 : Was ist eigentlich dein Plan, um dein Ziel zu erreichen? Irgendwie hab ich versäumt, was du die letzten Jahre bzgl. des Themas schon unternommen hast und inwiefern du deinem Ziel schon näher gekommen bist. Wie gehst du denn jetzt vor?
 

Benutzer161012 

Verbringt hier viel Zeit
Also eins kann ich dir aus Erfahrung sagen: Frauen wollen begehrt werden, die wollen Feuerwerk und in ihrem tiefsten Inneren erschüttert werden. Weil für alles andere ist ihr männlicher Kumpel da. :smile:
Ich meinte damit eher den Feuerwerks-Teil deiner Aussage, als das begehren an sich.
Wie realistisch ist diese Erwartung denn auf Dauer? Wenn das Feuerwerk erst einmal abgebrannt ist, muss man halt mit dem Rauch und dem Müll klarkommen, den das Feuerwerk unweigerlich hinterlässt. Das erfordert Kumpelqualitäten auch des Partners. Das Ende der Leidenschaft?
Dann mit dem nächsten Feuerwerker was anzufangen, und zu erwarten, dass der die selbe Euphorie hervorruft wie der vorige Zündler? Könnte auch sein, dass diese Erwartung an ein immerwährendes Hochgefühl Enttäuschungen geradezu herauf beschwört.

Am Anfang größte Erwartungen zu schüren führt doch unweigerlich dazu, dass man sich mit jedem weiteren Treffen mehr und mehr entzaubert. Ich fühle mich bei solchen Flirtverläufen wie ein Blender oder Lügner, denn ich weiß (ob selbstbewusst oder nicht), dass ich diese "Show" nicht lange und glaubhaft abliefern kann.

Mir ist es lieber, die Dame meines Herzens erkennt meine (verborgenen, mir selbst nicht bewussten?) Vorzüge nach und nach und lernt sie zu schätzen...
 
G

Benutzer

Gast
Ich sage nur, dass mich persönlich eine solche Diagnose wohl kaum dazu motivieren würde, irgendwie an mir und ideser Krankheit zu arbeiten, sondern dass mich das viel eher dazu bewegen würde, mich endgültig aufzugeben und entweder völlig motivationslos vor mich hin zu vegetieren, oder der ganzen Sache ein Ende zu setzen (wobei ich dazu wohl nicht egoistisch genug wäre...).

Warum würde eine solche Diagnose zur Selbstaufgabe führen? Ist eine solche Reaktion nicht irrational?
 

Benutzer140332  (33)

Planet-Liebe ist Startseite
Wie realistisch ist diese Erwartung denn auf Dauer?
Meine Fresse, ich rede ganz einfach von normalen Verliebtsheitsgefühlen. Nun leg' doch nicht jedes Wort auf die Goldwaage.:rolleyes:

Ich als Mensch habe eben den Anspruch, Schmetterlinge zu spüren, wenn ich jemanden kennen lerne. Und ja, dass brauche ich, um eine Beziehung einzugehen. Deshalb bin ich noch lange nicht naiv und weiß, dass man in längeren Partnerschaften dieses Feuerwerk nicht aufrecht erhalten kann ohne etwas dafür zu tun. Muss man ja auch nicht. Aber ich brauche Emotionen, Gefühle, whichever Synonym da passt - ansonsten könnte ich auch irgendwen daten.

größte Erwartungen
Kennst du meine größte Erwartungshaltung? Ich muss spüren, dass da was zwischen mir und dem Gegenüber ist. Nenne es Knistern, nenne es Schmetterlinge, mir reicht aber kein rationales "Du kannst die Mutter meiner Kinder sein - lass uns zusammen sein."
 

Benutzer150857 

Sehr bekannt hier
So manches, was ich z.B. im Rahmen dieser #Metoo-Geschichte gelesen habe, erweckt bei mir den Eindruck, dass für mache Frauen quasi jeder beliebig harmlose Annäherungsversuch eine schreckliche Grenzüberschreitung ist, wenn er von einem Mann kommt, der ihr nicht gefällt.
Und auch hier im Forum gibt es diverse Frauen, die es richtig übel finden, wenn sie z.B. in der Bahn oder irgendeiner anderen alltäglichen Situation angesprochen werden.
Und weil es so ein paar Hohlbirnen gibt, die sich von einem harmlosen Annäherungsversuch belästigt fühlen, lässt du es gleich ganz. Aha, klingt ja logisch. :tongue: Einfach x-beliebig Frauen in der Bahn ansprechen, wirst du doch sowieso nicht, darum ging es doch gar nicht. Wenn du mal eine fragst, dann nachdem du bereits über Smalltalk abgecheckt hast, ob sie der Kategorie Hohlbirne oder Brauchbar angehört. Du lebst dahingehend viel zu sehr in der Theorie und verwurstelst dich in allen möglichen (unwahrscheinlichen) Szenarien. Das ist einfach Käse, den Punkt mit der Arschlochsorge kannst du getrost abhaken.
 

Benutzer121281  (32)

Planet-Liebe ist Startseite
Ich bin ja nun echt kein Flirt-Profi und werde nie angesprochen. Aber heute war ein wunderbares Beispiel dafür, wie problemlos Flirts inklusive Kontakthaltung im Alltag sind. Konversation grob wiedergegeben da nicht auf Deutsch geführt.

Im Geschäft nach ca 30min Unterhaltung über Comics:

Er: "Danke für das Gespräch, war echt super. Du wirkst sehr cool. In meinem Land gibt's leider nicht so viele Comicfans und ich hab keine Freunde die Comics lesen. Und Danke für die Tipps."
Ich: "Gerne mal wieder! Hier gibt's dafür nicht so viele schnieke Comicleser wie dich. :zwinker: Hat mich wirklich gefreut dich kennen zu lernen."
Er: "Mich ebenso. Dann sieht man sich beim nächsten Schweiz Urlaub von mir!? Fände ich toll."
Ich: (weil vorher gehört dass wir dem selben Zeichner auf Instagram folgen) "Moment, ich schreib dir kurz meinen Insta-Nick und meine Mail-Adresse auf. Wenn du Lust hast zu schreiben, kannste dich gerne melden. Schöne Zeit in Zürich noch!"
Er: "Cool, Danke! Man liest sich!"

Bumm, zack. Komplimente an beide Seiten, keine komplizierten unterschwelligen Signale wie Haare 2 Mal gegen den Uhrzeigersinn drehen, Kontaktdaten gegeben, fertig. Würde er hier wohnen hätte ich direkt meine Nummer gegeben für mal nen Drink und mehr Geek-Talk.
 

Benutzer89539 

Planet-Liebe-Team
Moderator
eine Erfahrung zeigt mir einfach, dass es in den meinsten Lebensbereichen ziemlich sinnvoll und nützlich ist, sich von den rationalen Gedanken leiten zu lassen und die eigenen Gefühle und Emotionen nicht sonderlich ernst zu nehmen.
Da muss es nicht um hochkomplexe Sachverhalte gehen... da reichte sauch, wenn mich mein undiplomatischer Kollege in seinem typischen, harten Tonfall kritisiert und ich damit gut zurecht komme, weil ich vor allem auf den sachlichen Inhalt seiner Kritik achte, anstatt mich von irgendwelchen Gefühlen leiten zu lassen, die diese harte Kritik auslösen könnte.
... oder wenn irgendwo ein Unfall oder medizinischer Notfall ist und ich ruhig und besonnen bleibe, während viele andere Menschen in Panik ausbrechen und nicht mehr klar denken können.
... oder als ich es am Ende einer langen, schwierigen und ohne (professionelle) Hilfe alleine von mir selbst ausgehend geschafft habe, die Hänseleien meiner Mitschüler an mir abprallen zu lassen, bevor sie überhaupt irgendwelche Emotionen, wie Wut in mir auslösen konnten.
usw.
Da gibt es einfach viele Dinge, in denen ich als mein Pseudo-Vulkaniertum als ziemlich großen Vorteil betrachte.
Die einzigen Bereiche, in denen ich das Pseudo-Vulkaniertum als ziemlich hinderlich empfinde, sind die Bereiche Freundschaft und Liebe.
Der Trick ist nicht, immer nur dem Gefühl zu folgen. Der Trick ist aber auch nicht, Gefühle zu ignorieren.

Dein Beispiel mit dem pampigen Arbeitskollegen finde ich da sehr passend: Das klappt für dich ganz gut, und zwar weil du tatsächlich die Gefühle verstanden hast. Dir ist bewusst, dass das Verhalten deines Kollegen einfach seine Art ist, und kannst es deshalb an dir abprallen lassen. Gefühle zu ignorieren hieße, dass du nicht unterscheiden könntest zwischen konstruktiver Kritik die barsch rübergebracht wird, und Kritik die sich tatsächlich gegen dich richten würde (das nicht zu wissen würde dich vermutlich viel mehr verunsichern).

Genauso hast du deine Wut-Reaktionen als Kind soweit ich weiß nicht abgestellt, weil du die Gefühle ignoriert hast, sondern weil du die soziale Dynamik dahinter verstanden hast.

Und ich glaube, ohne dazu Studien o.ä. zu kennen, dass Menschen die in Stresssituationen besonnen reagieren tendenziell auch eher Menschen mit gut ausgeprägter emotionaler Intelligenz sind.

Dementsprechend ist es auch ein wichtiger Schritt für dich selbst überhaupt erstmal zu erkennen, dass dich bei den hier besprochenen Themen diverse Ängste plagen (Angst vor einem Leben ohne eigene Kinder, Angst vor sozialer Ächtung, Angst vor Verlust des Selbstbildes als rationaler Mensch) - aber du lässt dich dennoch von den Ängsten bestimmen.

Wäre es nicht viel sinnvoller, dir mal einen Schlachtplan zu überlegen?

Beispiel:
Du hast kein Gefühl für Flirten, hast Angst dass dein Gegenüber hysterisch reagiert und dir einen schlechten Ruf anhängt. Wie wäre es dann z.B. damit, es mal im Urlaub auszuprobieren? Einfach mal jemanden Anlächeln, oder der Kellnern ein Kompliment machen? Ohne (!) weitere Absichten. Das gibt dir vielleicht etwas Bestätigung, etwas Übung in Flirten, und wird dir zeigen dass das gar nicht so schlimm ist - und wenn der worst case eintritt, kennt sie ja niemanden der dich kennt, also nicht so schlimm.

Beispiel 2: Du hast schlechte Erfahrungen mit Psychotherapie gemacht. Ja, passiert leider. Genauso wie man falsche Diagnosen von Ärzten kriegen kann, oder ein Handwerker an deinem Haus pfuschen kann. Aber was hast du zu verlieren es einfach mal auszuprobieren? Wenn es nix ist, kannst du nach 10 Minuten wieder zur Tür heraus spazieren. Ich vermute, dass wäre für dich tatsächlich erstmal ein zu großer Schritt - aber du kannst dich ja zumindest mal gedanklich damit beschäftigen und dir klar machen, dass das Aufsuchen eines Psychotherapeuten/-logen kein großes Drama ist. (Hat von denen, die das vorgeschlagen haben, überhaupt jemand von "psychisch krank" gesprochen?)
 

Benutzer160853  (34)

Meistens hier zu finden
banane0815 banane0815 Hashtags sind kein Leben und eigentlich dürften die durchschnittlichen Leben nicht bei Twitter stattfinden. Kurz um: Ein Ansprechen einer Frau durch dich, wäre für einen Skandal zu unbedeutend.
Ich wiederhole mich, aber ich würde an deiner Stelle mit kleinen Schritten beginnen: Ansprechen kann man üben und muss manchmal auch sein, dann vielleicht den Dialog mal etwas weiterspinnen und in Phase drei, kannst du dann auch ein Date ausmachen.
Soziale und emotionale Intelligenz sind weit bessere Ratgeber als Hashtags oder Flirtratgeber, die sich darin ergehen, dass das Haare drehen nach links oder rechts stattfinden sollte oder welchen Bein über das andere Bein geschlagen wird.
 
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