Haben die Amis eine eigene Kultur?

Haben die Amis eine eigene Kultur?

  • Ja, sie haben eine eigene Kultur.

    Stimmen: 28 30,1%
  • Nein, sie haben keine eigene Kultur.

    Stimmen: 18 19,4%
  • Ja, wenn man McDonalds & Co. als Kulturträger sieht.

    Stimmen: 42 45,2%
  • Keine Ahnung.

    Stimmen: 5 5,4%

  • Anzahl der Umfrageteilnehmer
    93

Benutzer15922 

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Safer Sephiroth schrieb:
Ich bin den Amis auch nicht wirklich zugeneigt. Aber Rock 'n Roll, Coca Cola, Blue Jeans, Motorradclubs, das war schon 'n ganze besonderes Lebensgefühl. Ob man deshalb aber schon von Kultur sprechen kann?

Habe ein Jahr ähnliche Erfahrungen gemacht und will mich genau dem anschließen.
 

Benutzer15353 

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William James Durant:
"Kultur ist soziale Ordnung, welche schöpferische Tätigkeiten begünstigt. Vier Elemente setzen sie zusammen: Wirtschaftliche Vorsorge, politische Organisation, moralische Traditionen und das Streben nach Wissenschaft und Kunst. Sie beginnt, wo Chaos und Unsicherheit enden. Neugier und Erfindungsgeist werden frei, wenn die Angst besiegt ist, und der Mensch schreitet aus natürlichem Antrieb dem Verständnis und der Verschönerung des Lebens entgegen."


Ich mache Kultur auch an den "banalen" Dingen des Lebens fest. Bei meinen Besuchen in den USA ist mir z.B. aufgefallen, dass auf allen oeffentlichen Toiletten, in Bars und auf Campingplaetzen etc. grundsaetzlich Toilettenpapier vorhanden war. Nun, man mag ueber diese Feststellung laecheln, aber wenn es darauf ankommt...

Zum Vergleich gehe man mal auf einen franzoesischen Campingplatz. Da ist nicht nur grundsaetzlich kein Toilettenpapier vorhanden, da ist haeufig nicht mal eine Schuessel (Stehklos). Und das obwohl Frankreich zu den "Kulturnationen" Europas zaehlt.


Anderes Beispiel:
In den USA sind alle Bordsteine an Strassenkreuzungen abgesenkt. (Fuer Rollstuhlfahrer) Und das selbst in den entlegendsten Kaeffern.

In Europa? Fehlanzeige.

Das koennte man beliebig fortsetzen.

Das sind die kleinen Dinge des Lebens, die aber auch zur Kultur dazugehoeren.
 

Benutzer38341 

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IMHO:

Wenn Kultur = die vielen kleinen & grossen Dinge des Alltags die ein Land von anderen Laendern unterscheidet, dann haben die Amis natuerlich ihre eigene Kultur. Wie fast jedes Land.

Wenn Kultur = Kunst usw., usf. (also "Kultur" im deutschen Sinne), dann haben die US auch SEHR viel zu bieten.

Der Punkt ist, dass die Amis in vielerei Hinsich das "beste" (originell, aufregend, anregend, schoen, echt...) aber eben auch das "schlechteste" (seicht, trivial, langweilig, haesslich, falsch...) zu bieten haben. Z.B.:

- zeitgenoessische "ernste" Musik: John Adams, Steve Reich, etc. (wer will schon Stockhausen hoeren!)

- ganz zu schweigen von Jazz & Pop (punk entstand in NY, nicht in London)

- Kunst

- Film

- TV (sopranos, sex & the city..)

- die besten Konzerthaeuser, aber wahrscheinlich auch die schlechtesten (oder gar keine)

- Architektur: Gehry, Eisenman... (wir leben heute, und nicht mehr in den 20ern)

- die besten Unis, aber eben auch die schlechtesten

- mit die beste Literatur, aber auch die schlechteste

- die besten Restaurants, aber wohl auch die schlechtesten

usw.

Das macht's eben so schwer.
 

Benutzer25654 

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Toffi schrieb:
"Kultur ist die „Gesamtheit der erlernten Verhaltensweisen und der übernommenen Einstellungen, Wertesysteme und Kenntnisse (...), die von Mitgliedern einer Großgruppe geteilt und tradiert werden. ‚Kultur‘ ist sowohl Ausdruck als auch Bedingungsstruktur für das Verhalten der Mitglieder einer bestimmten Gesellschaft.“

das hiesse dass die usa als wilder mix von religionen ethiken etc keine kultur haben ?

whitewolf schrieb:
William James Durant:
"Kultur ist soziale Ordnung, welche schöpferische Tätigkeiten begünstigt. Vier Elemente setzen sie zusammen: Wirtschaftliche Vorsorge, politische Organisation, moralische Traditionen und das Streben nach Wissenschaft und Kunst. Sie beginnt, wo Chaos und Unsicherheit enden. Neugier und Erfindungsgeist werden frei, wenn die Angst besiegt ist, und der Mensch schreitet aus natürlichem Antrieb dem Verständnis und der Verschönerung des Lebens entgegen."

anders gesagt in einem land deren medien wirksame panikmache betreiben kann unmoeglich kultur keimen ?
 

Benutzer12784  (39)

Sehr bekannt hier
die amerikaner haben eine eigene kultur, nur ist sie leider geklaut. in der usa hat sich keine kultur an sich entwickelt, es sind verschiedene aus europa importiert worden durch die einwanderer.
und leider hat vor 60 jahren jemand sehr viele gute künstler und intelligente menschen aus europa vertrieben. ansonsten würde es vielleicht anders aussehen. allerdings währe dann vielleicht ein europa wie heute nie mödlich?
 

Benutzer20202 

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Thomaxx schrieb:
...sorry, aber das ist Schwachfug hoch 3, den wohl prägensten Einfluß hatte das Bauhaus aus Weimar/Dessau mit Ihren Architekten, fast alle erbauten Gebäude des 20. Jahrhunderts unterlagen dem Einfluß, besonders die amerikanischen Großstädte, Chicago z.b. ist stark geprägt vom Bauhausstil
Dessen bin ich mir durchaus bewusst. Und was wurde aus dem Bauhaus nach 1933? Wo lebten und arbeiteten Leute wie Gropius und Van der Rohe denn? Die Tatsache, dass die USA zur idealen Betätigungstätte wurde, zeigt doch dass ihr ihr Schaffen viel mehr Teil der amerikanischen Kultur als der deutschen wurde. Die Tatsache, dass Marco Polo die Spaghetti angeblich aus China mitgebracht hat, heisst ja auch nicht, dass sie nicht Bestandteil der italienischen Kultur sein können. Jede Kultur ist von äusseren Einflüssen geprägt und wie sie mit diesen Einflüssen umgeht ist Teil der jeweiligen Kultur.
 

Benutzer26195  (52)

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columbus schrieb:
....

KEINE Kultur ist für mich die ungehemmte auslebung von animalischen Trieben,die sich negativ auf die person und ihr Umfeld auswirken.

zB
Ignoranz
Terror
Drogen
Gewalt
usw.

Das gibts immer und überall.Leider.

versucht vielmehr Menschen/Kulturen so zu nehmen wie sie sind-Ausnahme die kulturlosen nach obiger definition,also die die Bomben legen, Massenmorde begehen etc. also gegen den Menschen sind.
Grundsätzlich stimme ich ja mit den Meisten deiner Thesen überein. Wenn ich mir allerdings die obigen Aussagen anschaue und mal den Irak-Konflikt betrachte, so trifft das Adjektiv kulturlos wohl auch auf die ganze Bush-Truppe, die Army und die Mehrheit der Amerikaner zu. Animalischer Triebe: Rache für 9.11 (Ein richtiger Sündenbock mußte her. Nur ein paar Zelte in Afghanistan waren zu wenig),.
Sammlertrieb: Geld verdienen durch den Krieg und die Kontrolle über das Öl.

Ignoranz gegenüber den Menschen, deren Lebensweise und den Kulturgütern im Irak. Terror und Gewalt gegenüber den Irakern, während der heißen Phase des Krieges, aber auch danach (Gefängnisse, Straßensperren und Militäraktionen)
Bomben legen (na O.K. Die wurden in der Regel abgeworfen. Der Effekt ist aber nahezu identisch.)
Thema Massenmorde: Der Konflikt hat bisher ca. 39 000 Irakern (Männer, Frauen und Kinder) und ca. 1 957 GI's das Leben gekostet. (Eigentlich sogar eine lausige Quote im Vergleich zu Vietnam (ca. 20:1 gegenüber 257:1)) Die Art der Kriegsführung der Amerikaner (großer Materialeinsatz, Bomben, Marschflugkörper etc.) schließt eine selektive Tötung in vielen Fällen einfach aus. In anbetracht der Tötungswirkung der einzelnen Waffen und deren hemmungsloser Einsatz, auch in Wohngebieten, ist der Begriff Massentötung oder Massenmord hier auch nicht abwegig.
 

Benutzer30217 

Sophisticated Sexaholic
Ich habe mal in den USA gewohnt und kann sehr wohl sagen, dass die Menschen dort ihre ganz eigene Kultur haben, und ich davon überzeugt bin!

>morgen schreibe ich dazu ausführlicheres<
 

Benutzer20202 

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solarfighter schrieb:
Für deinen Bildungshintergrund finde ich diese Aussage recht arm. :geknickt: Ich würde mal behaupten, das allein das dritte Reich wesentlich prägender gewesen ist. Von den anderen Epochen und Ländern mal ganz zu schweigen..
Da würde ich gerne mehr Dir dazu hören, inwiefern war das 3. Reich kulturell prägend, ausser durch die Zerstörung von Kultur. Welche Einflüsse der Kultur des 3. Reiches sind heute weltweit sichtbar? Über den weltweiten Kulturellen Einfluss der USA müssen wir wohl nicht reden, um den zu belegen reichen bereits die Kommentare bezüglich allgemeiner Amerikanisierung der Welt hier im Thread. Zeige mir dich bitte einen ähnlichen kulturellen Einfluss des dritten Reiches. Oder eines beliebigen anderen Landes im 20. Jahrhundert.

solarfighter schrieb:
Wenn ich mir allerdings die obigen Aussagen anschaue und mal den Irak-Konflikt betrachte, so trifft das Adjektiv kulturlos wohl auch auf die ganze Bush-Truppe, die Army und die Mehrheit der Amerikaner zu.
Nach Deiner Definition hatten die alten Römer sicher auch keine Kultur.
 

Benutzer26195  (52)

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Trogdor schrieb:
Da würde ich gerne mehr Dir dazu hören, inwiefern war das 3. Reich kulturell prägend, ausser durch die Zerstörung von Kultur. Welche Einflüsse der Kultur des 3. Reiches sind heute weltweit sichtbar? Über den weltweiten Kulturellen Einfluss der USA müssen wir wohl nicht reden, um den zu belegen reichen bereits die Kommentare bezüglich allgemeiner Amerikanisierung der Welt hier im Thread. Zeige mir dich bitte einen ähnlichen kulturellen Einfluss des dritten Reiches. Oder eines beliebigen anderen Landes im 20. Jahrhundert.
Der größte Einfluss des dritten Reiches liegt zweifellos in der Propaganda, den Masseninzenierungen und der Ästhetisierung des Monumentalen und von athletischen Körpern. Die Filme von Leni Riefenstahl gehören wohl zu den bedeutendsten Filmdokumenten überhaupt. Elemente ihrer Filmkunst befinden sich heute in vielen Reportagen oder Berichten von Monumentalereignissen, wie z.B. den Olympischen Spielen.
Elemente von Hitlers (und Goebbels) Propaganda finden sich heute z.B. in der Politik und den Medien der Staaten USA und BRD (aber wohl wahrscheinlich aller Staaten) wieder.
Beispiel USA: Bush ist hauptsächlich deshalb wiedergewählt worden, weil seine Truppe es geschafft hatte, ihn als gläubigen integren Mann und Kerry als wankelmütigen Schwächling darzustellen. Oder der ganze propagandistische Teil des Irak-Krieges.
Die hier verwendeten Techniken der Information und Desinformation sind zum ersten Mal im dritten Reich entwickelt worden.

Eine Technik ist zum Beispiel eine hemmungslose Parteilichkeit der Journalisten (entgegen dem Berufsethos). Es wird nicht einmal der Versuch unternommen, den Leser/Zuschauer möglichst neutral und objektiv zu unterrichten. Es werden nur die Argumente gebraucht, die die eigene These stützen. Gewisse Floskeln werden gebetsmühlenartig wiederholt, bis diese quasi zu einer Art Wahrheit geworden sind. (Beispiel: Wirtschaftskompetenz der CDU)

Selbst Greenpeace verwendet Techniken, die zum ersten Mal von den Nazis verwendet wurden.

Man kann sich ja darüber streiten, ob dies „wünschenswerte“ oder gute Kulturexporte des 3. Reiches sind. Deren effektive Wirkung ist aber als wesentlich höher Einzuschätzen, als alle Kultur-Exporte der Amerikaner.
P.S:
Was übrigens die Zerstörung von Kultur im 2. Weltkrieg betrifft, waren die Alliierten, hierbei insbesondere die Engländer und Amerikaner, wesentlich effektiver, als die Deutschen.

Trogdor schrieb:
solarfighter schrieb:
Wenn ich mir allerdings die obigen Aussagen anschaue und mal den Irak-Konflikt betrachte, so trifft das Adjektiv kulturlos wohl auch auf die ganze Bush-Truppe, die Army und die Mehrheit der Amerikaner zu.
Nach Deiner Definition hatten die alten Römer sicher auch keine Kultur.
[/QUOTE]
Ich habe mir diese Definition von Kulturlosigkeit nicht zu eigen gemacht, sondern nur auf einen Post geantwortet. Leider muss man wohl sagen, dass jede „große Kulturnation“ auch sehr viele dunkle Seiten hat. Egal, ob es z.B. die Russen, Chinesen, Franzosen, Engländer, Deutschen oder Amerikaner sind. Daher finde ich solche Kriterien letztendlich ziemlich unsinnig. :bier:
 

Benutzer9234 

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Reliant schrieb:
die amerikaner haben eine eigene kultur, nur ist sie leider geklaut. in der usa hat sich keine kultur an sich entwickelt, es sind verschiedene aus europa importiert worden durch die einwanderer.
und leider hat vor 60 jahren jemand sehr viele gute künstler und intelligente menschen aus europa vertrieben. ansonsten würde es vielleicht anders aussehen. allerdings währe dann vielleicht ein europa wie heute nie mödlich?

Geklaut? Vertrieben? Nein, viele sind da sehr freiwillig gegangen. Wie ich gesagt habe: Amerika ist nur ein Haufen Europäer, die ausgewandert sind, um in einem fremden Land ihre ganz eigenen Vorstellungen von Kultur, Moral und Recht durchzubringen.

Was den Kommentar wegen dem 3. Reich anbelangt: Zwischen Prägen und Kultur sehe ich einen himmelweiten Unterschied. Und letzteres dürfte das 3. Reich ja wohl kaum mit sich gebracht haben. Geprägt wird ein Land, besser noch die ganze Welt, durch alles mögliche, aber Kultur ist das sicher nicht.
 

Benutzer18636  (37)

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@ dawn

wenn amerika eine kultur hat müsste das dritte reich auch eine kultur haben du sagtest doch alle haben eine kultur

wenn ich sage es gibt länder ohne eigene kultur sagst du das ist falsch und nun sowas :what: :ratlos:
 

Benutzer9234 

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unbekannte schrieb:
@ dawn

wenn amerika eine kultur hat müsste das dritte reich auch eine kultur haben du sagtest doch alle haben eine kultur

wenn ich sage es gibt länder ohne eigene kultur sagst du das ist falsch und nun sowas :what: :ratlos:

Nun gut, dann gehe ich halt von Ländern aus, die länger als ein paar Jahre existiert haben. Und die Auslöschung von ein paar Millionen Juden bezeichne ich nicht wirklich als Kultur.
 

Benutzer14766 

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Ich denke man sollte den Kulturbegriff nicht von ethischen beurteilungen abhängig machen. Nur weil eine Nation etwas tut, was einem nicht gefällt kann man uhr ihre Kultur nicht absprechen. Insofern hatte das Dritte Reich eine Kultur, genauso wie die Amerikaner (nach diesem Gesichtspunkt, nach anderen sieht es wieder anders aus!)
 

Benutzer35742  (41)

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Lenwe schrieb:
Ich denke man sollte den Kulturbegriff nicht von ethischen beurteilungen abhängig machen. Nur weil eine Nation etwas tut, was einem nicht gefällt kann man uhr ihre Kultur nicht absprechen. Insofern hatte das Dritte Reich eine Kultur, genauso wie die Amerikaner (nach diesem Gesichtspunkt, nach anderen sieht es wieder anders aus!)


Ja, so sehe ich das auch. Wenn man einem Land aus moralisch / ethischen Gründen eine Kultur zu- oder abspricht, dann hatte kein Land dieser Erde jemals eine Kultur. Die alten Griechen haben den Orient überfallen, die Römer wiederum die Griechen und deren "Kultur" übernommen und so zieht sich das durch die ganze Geschichte. Es wurden immer Traditionen und Gebräuche anderer Länder übernommen und verändert oder weiterentwickelt.

Nehmen wir doch nochmal Griechenland als Beispiel. Es war ca. 400 jahre lang von den Türken besetzt. Nun kann man dort griechischen Kaffee trinken, in der Türkei heißt der gleiche türkischer Kaffee. Die Besichtigungsstätten in der Türkei wiederum sind Hinterlassenschaften der Griechen und in Griechenland kann man alte Moscheen besichtigen. In Griechenland kommt ein neues Lied in die Charts, in der Türkei das gleiche Lied, nur auf türkisch. Diese Liste lässt sich beliebig fortsetzen.

Ich habe noch nie gehört, dass jemand einem dieser beiden Länder eine Kultur abspricht. Haben sie nun eine gemeinsame, eine getrennte oder gar keine Kultur?

So nun ist die USA ein Land aus Einwanderern. Diese haben ihre Sitten, Bräuche und Traditionen mit dorthin genommen und teilweise vermischt, verändert oder weiterentwickelt. So wie es eben alle Kulturen irgendwann mal gemacht haben.
 

Benutzer18636  (37)

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ich will noch ergänzen das ich kultur in regionen einteile

also ich spreche keinem land eine kultur zur sondern eine region

in der region wo die usa ist ist die usa aber die region die sich zb von mexiko unterscheidet

ich kann verstehen wenn man unter einer bestimmten definition sagt das usa eine kultur hat aber wie gesagt finde ich das einfach mehr dazu gehört als zu sagen die haben eigene gedichte und lieder sondern eine eigene lebensart

usa haben vielleicht eine eigene lebensart wenn sie den easyway nehmen oder wenn sie ihre supermachtposition ausspielen

allerdings ist die usa größtenteils im ausländischem kulturkreis

dem zu folge hat die usa keinen EIGENEN kulturkreis im meinem sinne

man könnte natürlich aus sagen das durch die globalisierung/amerikanisierung es sich zu einer neuen weltkultur entwickelt und die usa der prägende kontek ist aber so weit möchte ich heute noch nicht gehen
 
F

Benutzer

Gast
Ich verstehe diese ganzen Anfeindungen hier nicht. Es ist doch nach der perönlichen Meinung gefragt, oder habe ich das falsch verstanden? Es gibt auf die Frage, ob Amerika eine eigene Kultur hat, keine ja- oder nein- Antwort, das ist Ansichtssache, folglich kann jeder das empfinden, wie er will.
Ich war selbst ein halbes Jahr dort und kann nun mal nicht finden, dass mir viel Kulturelles begegnet ist, aber wenn andere Leute hier andere Erfahrungen gemacht haben, okay.
Ich denke mal, dass Amerika in hundert Jahren vielleicht so etwas wie eine eigene Kultur haben wird, aber heute ist dieses Land meiner Meinung nach einfach noch zu jung.
 

Benutzer39514 

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Toffi schrieb:
Hallo!

Ich habe die 3. Antwort gewählt. Sie haben eine eigene Kultur, falls man es als Kultur bezeichnen kann andere Kulturen auszulöschen. Mehr möchte ich nicht dazu schreiben sonst sprengt dass das Forum und artet wahrscheinlich nur in Streiterei aus.

LG
Toffi
Muss ich widerstandslos zustimmen.
Manche Dinge lassen sich nur mit einer Pumpgun und einem psychopatischen Lächeln lösen!
 
F

Benutzer

Gast
natürlich gibt es in den usa eine kultur. ich denke, die ganze diskussion hier ist ziemlich sinn- und belanglos.

ich habe in letzter zeit den eindruck bekommen (nicht nur in dieser diskussion), dass es zur zeit sehr in mode ist, sich anti-amerikanisch zu geben. sicher, es muss nicht jeder amerika toll finden, aber andererseits denke ich, dass den amerikanern damit unrecht getan wird. ich kenne persönlich eine ganze menge amerikaner und ihre kultur. mit sicherheit sind dort viele dinge anders als hier in deutschland oder europa oder dem rest der welt. aber diese unterschiede sind nicht nur schlecht, wie viele versuchen dass hier darzustellen. das lästern über die gebräuche und sitten anderer menschen und kulturen halte ich für ein sehr bedenkliches verhalten.

ein bißchen mehr toleranz, weltoffenheit und weitblick würde einigen hier sehr gut tun.

cheers
freshfruit


ps. und bitte denkt doch nochmal nach bevor ihr sagt, dass die amerikaner alles *aus europa* haben. schon mal daran gedacht, dass unter anderem vielleicht auch asiaten und afrikaner nach amerika eingewandert sind?
 
3 Woche(n) später

Benutzer39514 

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Hier ist eine interressante Statistik: Die Nordamerikaner verbringen 11% ihres Lebens vor der Glotze.
Die restlichen 82% mit dem überfall auf andere Länder.
 
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