Hälst du dich selber für normal ?

Hälst du dich selber für normal ?

  • w: Ich halte mich für normal.

    Stimmen: 25 17,4%
  • w: Ich halte mich nicht für normal.

    Stimmen: 54 37,5%
  • m: Ich halte mich für normal.

    Stimmen: 11 7,6%
  • m: Ich halte mich nicht für normal.

    Stimmen: 54 37,5%

  • Anzahl der Umfrageteilnehmer
    144

Benutzer37284 

Benutzer gesperrt
Ich halte mich für vollkommen normal und bin auch froh darüber.
Off-Topic:

Mir stellt sich eher die Frage, warum so viele nicht normal sein wollen? Übersteigertes Geltungsbedürfnis?:engel:

Ja, so ist das... viele finden es eben super, sagen zu können, sie sind nicht normal sondern crazy, verrückt, einzigartig^^
Die meisten sind wahrscheinlich dennoch stinknormal.
 

Benutzer67771 

Sehr bekannt hier
"Normal" ist ein wahnsinnig schwer zu definierendes Wort. In dem von dir erfragten Kontext setze ich es mit "der Masse und der am häufigsten auftretenden Norm" gleich, und somit möchte ich mich ganz und gar nicht als "normal" bezeichnen - worüber ich aber auch nicht sonderlich traurig bin.:tongue:
 

Benutzer48572 

Verbringt hier viel Zeit
Und 100% der Schreiber würden 95% der anderen Schreiber als "normal" bezeichnen, weil sie es vermutlich auch einfach sind.
Persönlichkeit hin oder her, der Mensch ist trotz aller Eigenarten immer relativ normal.
Nur weil man sich selbst gerne als etwas besonderes sieht oder einen nicht unerheblichen Teil seiner Energie darauf verschwendet, sich als Individuum möglichst von der Masse abzugrenzen, bleibt man halt doch meist innerhalb der Normalität.

Ist halt auch nichts negatives.
 

Benutzer12616  (32)

Sehr bekannt hier
Nein, ich denke, ich bin nicht normal.
Um meine Antwort zu erläutern, müsste man erst einmal "normal" definieren. Ersetzen wir normal durch "Mainstream", oder besser noch, durch "durchschnittlich" ist meine Antwort korrekt.

Wieso?
- Ich wohne seit meinem 16. Lebensjahr nicht mehr zu Hause
- Wenige Menschen verstehen mich, oft hält man mich für verrückt
- Man nannte mich eine "skurile Persönlichkeit"
- Ich fahre gerne kreuz und quer durchs Land, ohne vorher ein Hotel zu buchen und ohne Geld mitzunehmen, mit und ohne Begleitung, manchmal mit festem Ziel, manchmal ohne Plan - und ich liebe es.
- Ich sage immer meine Meinung, auch, wenn es unangenehm wird und diskutiere mit Freude andere in Grund und Boden.
- Ich höre Punk, Rock, Hip Hop, Electro, Drum 'n' Bass, Gothic, Mittelalterrock, Folk, Indie, Hardcore, Metal...
- Ich sehe nicht "durchschnittlich" aus
- Ich bewege mich in einem fast ausschließlich männlichen Freundeskreis
- Ich bin viel zu kopf-/gedankenlastig
- Ich habe ungewöhnliche Gedankengänge
- Ich bin Leopardenmusterfetischistin :grin:
- Ich habe eine aussergewöhnliche Frisur (teilrasiert)
- Ich habe pinke Haare
- Ich habe 14 Piercings
- Ich habe 2 Tattoos
- Ich habe einen ungewöhnlichen, besonderen, Kleidungsstil
- Ich stehe drauf, wenn sich andere Menschen nach mir umdrehen, egal, ob mit einem begeisterten oder einem missbilligendem Blick, ich ecke gerne an und ziehe auch mit Begeisterung die Aufmerksamkeit Fremder auf mich
- Ich habe mit verschiedenen Drogen experimentiert
- Ich hatte bisher 10 Männer
- Ich habe mehrmals Kaufhausdiebstahl begangen, ohne es zu bereuen
- Ich habe die Schule abgebrochen, ein Jahr nur von Nebenjobs gelebt und beginne nun wieder mit der Erzieherschule und ich halte diese Schritte für eine gute Wahl

Mir fallen noch ein paar Dinge ein, aber das genügt erst einmal.

Und nein, nicht auf alle hier aufgezählten Fakt bin ich stolz, genausowenig betrachte ich sie aber als einen Fehler oder bereue etwas davon.

Im Übrigen bin ich gerne genau so, wie ich bin!
 

Benutzer63135  (32)

Verbringt hier viel Zeit
Ich definiere mich nicht als normal. Gute Frage, was ist normal?

Naja, ich sag zumeist eiskalt meine ehrliche Meinung (und das auch oft sehr undiplomatisch). Hobbymäßig tanz ich auch aus der Reihe.
Was meinen Lebenslauf angeht auch.
Schminken hasse ich wie die Pest (wozu zur Hölle??) und auf die Kleidung achte ich auch kaum (soll praktisch sein, ev. gepflegt aussehen, aber mehr ned).

Wie sagte ein guter Freund neulich? Er ist froh das ich keine 0815-Gesellschaftsbitch bin :zwinker:
 
T

Benutzer

Gast
Off-Topic:
ich halt mich auch nicht für "normal" :tongue:
n bisschen verrückt, kindisch, einfach eigen^^ das ist nicht normal :grin:
...stimmt, bist auch erst die 30. Person in diesem Thread die das über sich sagt :grin:
 

Benutzer16687 

Verbringt hier viel Zeit
Ich mach mir darüber ehrlich gesagt keine Gedanken. Das können andere entscheiden :zwinker:

Normal setze ich eher mit langweilig gleich.

Die Leute, die sich selbst als so anti mainstream sehen, sind in dieser anti-bewegung ja auch wieder normal, nur evtl. bemühter :zwinker:

obwohl ich sagen muss, dass ich so mit 16 jahren auch so war, da wollte ich auch einzigartig sein und war darauf bedacht nach außen hin irgendwie beonders zu sein...aber das ist ja schon ein bisschen her und diese phase habe ich hinter mir :zwinker:
 

Benutzer48909 

Meistens hier zu finden
Ich würde mich als ziemlich normal bezeichnen.
Manchmal bin ich etwas eigen und vielleicht auch anstrengend, aber durchaus noch im Rahmen der Norm würde ich mal sagen.
 

Benutzer73614 

Verbringt hier viel Zeit
Ich finde es eher interessant, wie viele sich hier selbst für unnormal halten :tongue:, nur weil sie "normal" mit langweilig gleichsetzen. So nach dem Motto Nur tote Fische schwimmen mit dem Strom oder wie? Ich finde eigentlich kaum eine von den hier aufgeführten Eigenschaften so ungewöhnlich, dass ich sie unter "unnormal" einstufen würde. Da kommen dann glorreiche Einschätzungen wie "verrückt", "schwierig" oder dergleichen, dabei finde ich das alles andere als ungewöhnlich. Jeder Mensch hat Ecken und Kanten, einen eigenen Charakter, eine eigene Persönlichkeit, doch das macht ihn nicht gleich unnormal. Laut eigener Einschätzung wären über die Hälfte er Leute hier unnormal, was sie doch dann wieder zur breiten Masse, sprich, normal machen würde oder nicht?

Ich denke, jeder Mensch ist etwas einzigartiges, dafür muss er nicht unnormal sein und sich selbst auch nicht für dafür halten. Dazu kommt noch, dass man kaum definieren kann, was "normal" alles ein- oder ausschließt. Imgrunde haben wir doch alle unsere eigene Persönlichkeit und das ist, was in in meinen Augen zählt. Wir sind alle Menschen.
 
A

Benutzer

Gast
[x] so normal, dass es schon fast an langweilig grenzt
aber darauf geb ich nen scheiß
 

Benutzer75021 

Beiträge füllen Bücher
Joa, ich halt mich schon für normal. Seine verrückten Eigenheiten hat doch jeder.
 
C

Benutzer

Gast
Ich finde es eher interessant, wie viele sich hier selbst für unnormal halten :tongue:, nur weil sie "normal" mit langweilig gleichsetzen. So nach dem Motto Nur tote Fische schwimmen mit dem Strom oder wie? Ich finde eigentlich kaum eine von den hier aufgeführten Eigenschaften so ungewöhnlich, dass ich sie unter "unnormal" einstufen würde.

Ich werd nun paar Beispiele aufschreiben.


Ich arbeite täglich meistens mehr als 12 Stunden(Sprich Arbeiten; muss nicht diesselbe Arbeit sein)

Ich höre eigentlich nur Musik die älter als 30 Jahre ist. Nur der kleinste Teil ist neuer, der andere Teil ist 20-10 Jahre alt und etwa ein Prozent ist jünger.

Ich verdiene Geld mit Casino Spielen.

Ich habe kein Problem damit, dass für meinen Luxus andere Leute auf Luxus verzichten müssen.

Ich benutze anstatt Windows nur Linux.(Kann man als nicht-normal bezeichnen, da es nur wenige % an Marktanteil hat :tongue:PP)

Ich mag Wrestling und betreibe es selber.

Bin autodidaktisch veranlagt.

Ich schaue immer was hinter mir geschieht und setze mich oft so hin, dass ich den Eingang von allem sehen kann, so, dass ich weiss, wer reinkommen könnte.

Ich kenne im Bereich Humor keine Pietät oder ähnliches. Selbst wenn ich selber betroffen bin, mache ich Witze drüber, egal wie hart es ist, oder auch nahe Familie.

Weitere Dinge von denen der Staat nicht wissen soll und mit Geld zu tun hat. :tongue:


Setze öfters mein Leben aufs Spiel ohne wirklichen Sinn dahinter.
 

Benutzer81620 

Verbringt hier viel Zeit
Mhm, irgendwie anders, aber doch genauso wie alle anderen... :kopfschue
 

Benutzer37  (36)

im Ruhestand
Nein, ich halte mich definitiv nicht für normal. Nicht nur, weil ich eben wie jeder Mensch meine Eigenarten habe, die vom Durchschnitt abweichen, sondern auch aus anderen Gründen. Nicht nur deshalb, weil meine Freunde ungewöhnliche positive sowie negative Eigenschaften an mir finden (wie wohl jedermanns Freunde), sondern auch aus anderen Gründen.

Ich bin oft sehr schwer verständlich und nahezu jeder Mensch, den ich kenne, bezeichnet meinen Lebenswandel als ungewöhnlich - auch diejenigen, die sich in meinen eigenen Kreisen bewegen. Ich selbst finde mich für gewöhnlich nichtmal sehr besonders - bis ich mich mit anderen vergleiche oder mit ihnen verglichen werde.

Ab und an mag ich das.
Häufiger hasse ich es. Würde lieber auf eine durchschnittlichere und gesündere Art denken, leben, fühlen. Ich hab in meinem Leben schon einige verzweifelte Versuche gestartet, genau das umzusetzen. Um ein Haar meinen Studiengang auf was Bodenständiges gewechselt, die Schauspielerei aus meinem Leben verbannt, mir krampfhaft Ehe-Eigenheim-Kinder - Zukunftswünsche in meinen Kopf geprügelt. Mir durchschnittlichere Freunde und Partner gesucht.

Hat nicht funktioniert. Hat nicht funktionieren können - denn es entspricht mir nicht. In letzter Zeit lerne ich aber, mich so, wie ich bin, etwas besser anzunehmen. Und wenn ich mich frühmorgens nach drei Stunden Schlaf aus dem Bett quäle, meine Augenringe wegschminke, die nächste Stunde im Zug zusammengerollt auf einem Zweiersitz schlafe, mich im viel zu kalten Proberaum auf dem Boden vor der Heizung einrichte und lateinische Texte für die Uni übersetze, solange ich nicht gebraucht werde, während ich im Hintergrund mit "Nathan der Weise" beschallt werde;
wenn ich in der Frühstückspause Unmengen an Cola light zusammen mit meiner zwanzig Jahre älteren Ex-Affäre in mich reinkippe, während mein alkoholkranker Kollege sich das erste Glas Rotwein genehmigt und wenn mir Menschen, die meine Großeltern sein könnten, mir währenddessen erzählen, wer wem die Frau ausgespannt hat und dass sie gestern Abend betrunken gegen Laternenpfähle gelaufen sind;
wenn ich nachmittags in der Uni sitze, mich nicht einzuschlafen bemühe und versuche, Kants Erkenntnistheorie, die ich selbst nicht ganz verstanden habe, in der Kindergartenversion zu erklären, um nachher zur Therapie zu hetzen in der Hoffnung, mit fachlicher Hilfe irgendwie meine zwanghaften Schuldgefühle loszuwerden;
wenn ich abends heimkomme und hier im Forum völlig in den Problemen anderer Leute aufgehe, während ich mich nebenher durch die geöffnete Tür an einer Diskussion in der Küche beteilige oder mir von meinem besten Freund am Telefon die spirituelle Bedeutung der Sommersondenwende erklären lasse;
wenn ich vielleicht nachts noch in einem spontanen Anfall das Haus verlasse und zu irgendeinem abgerotzten Konzert gehe, um mir blaue Flecken bei einer Mischung aus Tanz und Prügelei zu holen;

dann ist das verflucht anstrengend. Aber halt zuhause. Sooft ich versucht habe, mich da umzukonditionieren, es ist zuhause.
Muss ich halt das Beste draus machen.


Normal ist nichts Positives oder Negatives. Kommt halt drauf an, was man draus macht. Wie bei vielen Sachen im Leben.
 

Benutzer22419 

Sehr bekannt hier
Von einigen kleinen Spleens und Abartigkeiten abgesehen bin ich völlig normal. Und wer hat die denn bitte nicht?
 

Benutzer57831  (34)

Verbringt hier viel Zeit
Also ich bin natürlich nicht normal

ich bin Crazy , ich rede mit meinen TV / PC, ich rede mit diversen anderen Dingen.
und vieles mehr.


Also Normal ist das nicht :zwinker:
 

Benutzer3277 

Beiträge füllen Bücher
Ich halte mich NICHT für normal: Ich trinke kein Bier, mag Fußball nicht, hasse alles technische und liebe das künstlerische, habe kein Auto und will auch keins, mag keine Heimwerkerarbeiten, habe kein Handy, bin weder geldgierig noch karrieregeil, usw.
 

Benutzer51063 

Verbringt hier viel Zeit
Normal, denn Unnormal gibt es für mich in diesem Sinn nicht.

Jeder Zweite wird sich hier zwar als Unnormal aus irgendwelchen besonderen Gegebenheiten einstufen, aber diese besonderen Eigenschaften hat letzendlich (in meinen Augen) jeder.
Es ist völlig "normal" auch mal aus der Reihe zu tanzen in bestimmten Lebenssituationen und individuelle Züge an den Tag zu legen.
Jeder Mensch hat was außergewöhnliches, doch aus der Tatsache heraus, dass jeder was außergewöhnliches hat, schließe ich wieder eine gewisse "Norm". Und diese Norm bedeutet für mich nichts Negatives. Die Norm ist ein weites Feld und impliziert nicht automatisch den Begriff 'Kopie'.

Folglich: Ich finde es nicht schlecht normal zu sein, denn nach meiner Definition heißt es nur, dass ich in jedem Menschen ein Individuum sehe.
 

Benutzer75752 

Verbringt hier viel Zeit
Ich halte mich für ziemlich normal :zwinker:

Das liegt aber auch daran dass ich normal sehr weitgefasst definiere. Leute die z.B. jedes Wochenende Party machen finde ich genauso normal wie welche die vielleicht einmal in zwei Monaten weggehen.
 
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