gyn. Untersuchung bei Geburt im Krankenhaus?

Benutzer96776 

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Hey ihr Lieben Mamas,

vielleicht könnt ihr mir kurz eine kleine Frage beantworten und mir somit sehr behilflich sein, da ich selbst ja (noch) kein Baby habe und mir deshalb die Erfahrung fehlt.

Folgender Sachverhalt: Eine Bekannte erzählte mir, dass sie kein einziges Mal gynäkologisch untersucht wurde während der ganzen Zeit, die sie anlässlich einer Geburt im Krankenhaus verbrachte.
Weder nach der Geburt (da war sie angeblich erst 2,3 Wochen später dann beim Gyn. zur Nachsorge) noch zuvor oder währenddessen.
Ich kann mir das beim besten Willen nicht vorstellen und wollte nun aus reiner Neugier wissen, ob dies tatsächlich realistisch sein kann, dass keine richtige gynäkologische Untersuchung stattfindet?

Danke im Voraus!
 

Benutzer136760 

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Auch wenn ich keine Mama bin...was verstehst du/deine Freundin unter einer gynäkologischen Untersuchung? Da sie entbunden hat, wird doch die Öffnung des Muttermundes usw. geprüft worden sein.
 

Benutzer96776 

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Auch wenn ich keine Mama bin...was verstehst du/deine Freundin unter einer gynäkologischen Untersuchung? Da sie entbunden hat, wird doch die Öffnung des Muttermundes usw. geprüft worden sein.

Ja, aber wir sprechen hier von einer Untersuchung mit Spekulum und allem drum und dran von einem Arzt.
Der Muttermund kann ja auch von der Hebamme getastet werden...
 

Benutzer71335  (53)

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So mit Spekulum vorher nicht, zumindest nicht mehr im Krankenhaus nur einmal als er mit einer Sonde prüfen wollte ob ich einem hohen Blasensprung hätte, das war aber 24 Stunden vor der eigentlichen Geburt.

Und hinterher auch erst nach den üblichen sechs Wochen, einmal weil da erst der Wochenfluss weg ist und die Geburtsverletzungen halbwegs ausgeheilt.

Ansonsten tatsächlich nur mit Fingern, das aber auch von Äerzten, meist aber nur durch Hebammen stimmt, wenn ich mich recht erinnere, US über den Bauch und CTG und mehrmachen die ja auch nicht.
Den Restmachtman alleine oder mit der Hebamme, eigentlich sollen Ärzte ja auch nur aus versicherungsrechtlichen Gründen direkt bei der Austreibung dabei sein, also wirklich nur die letzten Minuten und dann zum Nähe oder Nachtasten oder wenn dann noch was schief geht.
Darüber habe ich echt noch nie nachgedacht, scheint aber wirklich so zu sein.
 

Benutzer136760 

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Ja, aber wir sprechen hier von einer Untersuchung mit Spekulum und allem drum und dran von einem Arzt.
Normalerweise ist man doch eh alle paar Wochen beim Gyn, was soll da noch im KH untersucht werden? Vermutlich sparen sie sich die Mühe und solange alles ok ist, gibt es ja auch keinen Grund für eine Untersuchung.
 

Benutzer71335  (53)

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Normalerweise ist man doch eh alle paar Wochen beim Gyn, was soll da noch im KH untersucht werden? Vermutlich sparen sie sich die Mühe und solange alles ok ist, gibt es ja auch keinen Grund für eine Untersuchung.
Aber abgerechnet wird es als Untersuchung, da bin ich mir sicher.:grin:
 

Benutzer58054  (39)

Sehr bekannt hier
Bei mir wurde auch nur zurAufnahme eine Tastuntersuchung gemacht. Später prüften die Hebammen die Öffnung des Muttermundes mit der Hand. Nach der spontanen Geburt war eine Ärztin da, die sich um die Verletzungen gekümmert hat. Einen Tag später zur Entlassung wurde ich auch nicht untersucht. Ego gab es auch bei mir keine gyn. Untersuchung im klass. Sinn. Warum auch.
 

Benutzer107106 

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Redakteur
Bei mir wurde vor dem geplanten KS mit dem vaginalen Ultraschall geschaut wie tief das Kind sitzt, mehr nicht.
Am Tag vor der Entlassung hat die Gyn nur geschallt, ob die Gebärmutter und die Narbe gut aussehen.
2 Wochen nach der OP wurde nocheinmal die Narbe per US geschallt und die Gebärmutter vom Bauch aus abgetastet. Vaginal wurde da nichts gemacht, wäre auch ne Sauerei geworden (wegen des Wochenflusses, Periode ist da nichts gegen). 6 Wochen später wurde dann noch einmal geschallt, getastet und auch eine "normale" Untersuchung samt Abstrich gemacht. Damit war das Thema "Schwangerschaft" aus Sicht des Arztes vorbei.
 

Benutzer108391  (39)

Verbringt hier viel Zeit
Bei mir wurde vor dem geplanten KS mit dem vaginalen Ultraschall geschaut wie tief das Kind sitzt, mehr nicht.
Am Tag vor der Entlassung hat die Gyn nur geschallt, ob die Gebärmutter und die Narbe gut aussehen.
2 Wochen nach der OP wurde nocheinmal die Narbe per US geschallt und die Gebärmutter vom Bauch aus abgetastet. Vaginal wurde da nichts gemacht, wäre auch ne Sauerei geworden (wegen des Wochenflusses, Periode ist da nichts gegen). 6 Wochen später wurde dann noch einmal geschallt, getastet und auch eine "normale" Untersuchung samt Abstrich gemacht. Damit war das Thema "Schwangerschaft" aus Sicht des Arztes vorbei.
#Warum denn US? Ich hatte gestern meine nachuntersuchung nach KS, da uwrde nicht geschallt. Nur Abstrich und abtasten. Die Narbe hat sie sich so angeschaut.
 

Benutzer107106 

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#Warum denn US? Ich hatte gestern meine nachuntersuchung nach KS, da uwrde nicht geschallt. Nur Abstrich und abtasten. Die Narbe hat sie sich so angeschaut.
Für innen, ob die Narbe von Innen auch gut verwachsen ist.
 

Benutzer71335  (53)

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Vielleicht ist das ja schon zu lange her bei mir, aber ich glaube, man wurde schon während der Schwangerschaft nicht mehr so oft klassisch untersucht, oder?
Abstriche nur gezielt wenn was anstand oder ansonsten abtasten und Ultraschall, wird ja mehr nach dem Kind geschaut,als nach der Mutter, man ist ja nicht krank.

Abstrich ist auch erst 6 Wochen nach der Schwangerschaft interessant, sollte Krebs während der Schwangerschaft auftreten würde man das dann massiv erkennen und man ist halt auch für HPV Viren kurz nach der Geburt extrem anfällig, deswegen wird da genau geschaut und kontrolliert, gibt aber oft auch falsch positive Abstriche, grade wenn ,an noch stillt, aber da wird man ja auch besonders drauf hingewiesen.
 
1 Woche(n) später

Benutzer32843 

Sehr bekannt hier
Was wäre denn die Indikation für so eine Untersuchung?
Bei meinem Praktikum auf der Gyn wurden Patientinnen während des Spitalaufenthalts auch nicht gynäkologisch untersucht (also das volle Programm).
 
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