Gymnasium Sinnlos?

Benutzer30831  (31)

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Bei uns wird nix 5mal durchgekaut. Straff immer neue Themen. Ich werd eigentlich den ganzen Tag über mit haufenweise Informationen vollgestopft, kann mich also nicht beklagen, dass es nicht genug gibt :ratlos:
 

Benutzer14828 

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Ich finde das total sinnlos, besonders die ganzen Charakteranalysen und die Mentalität der Menschen reden. So etwas kann man im Leben viel besser lernen, indem man viel soziale Kontakte pflegt und somit automatisch lernt, sie einzuschätzen.

Stimmt, ich gebe dir recht, z.B. über SMS kann man das sehr gut.

Die Leute, die man auch z.B. in Chaträumen trifft, die sind doch viel interessanter als Thomas Buddenbrook, Diederich Heßling, Oskar Matzerath, Lady Macbeth, Wilhelm Tell und das ganze Literaturgesindel.

Schule gehört eh abgeschafft, und zwar nicht erst ab der 11. Klasse!
 

Benutzer57000 

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Stimmt, ich gebe dir recht, z.B. über SMS kann man das sehr gut.

Die Leute, die man auch z.B. in Chaträumen trifft, die sind doch viel interessanter als Thomas Buddenbrook, Diederich Heßling, Oskar Matzerath, Lady Macbeth, Wilhelm Tell und das ganze Literaturgesindel.

Schule gehört eh abgeschafft, und zwar nicht erst ab der 11. Klasse!

Naja,dass Schule abgeschafft werden soll,würde ich nicht befürworten.Aber der Unterschied ist einfach an der Realschule hab ich noch etwas bodenständiges gelernt-all das,was ich auch im Leben anwenden konnte und wirklich gebraucht habe.Aber jetzt am Gymnasium ist eigentlich alles für mich nur pure Theorie.Deshalb bin ich auch so gerne zur Realschule, jetzt gehe ich zum Gymnasium eigentlich nur noch weil ich ja irgendetwas machen muss.Zudem bin ich an unserer Schule nicht der einzige mit der Einstellung-es wird ohne Ende blau gemacht und die Lehrer akzeptieren es einfach.Ob es nun ausschließlich an unserer Schule liegt weiß ich nicht aber besonders motiviert ist eigentlich keiner.Und das zieht natürlich mit runter weil der Unterricht jeden Tag langweilig beginnt und langweilig endet.Mit nichts,was ich z.b. am Nachmittag im Leben brauchen könnte.
 

Benutzer14828 

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Wenn man sich entscheidet, die Oberstufe eines Gymnasiums zu besuchen, sollte man sich eigentlich schon frei gemacht haben von diesem utilitaristischen Denken à la "Und was bringt mir das alles jetzt konkret?".

Wieso sollte denn Schule bitte schön auf den alltäglichen Nachmittag vorbereiten, und vor allem wie? Statt Interpretation von Kafka lieber Kurse, die sich mit der korrekten Handhabung von Ebay beschäftigen?

Ich weiß auch nicht so ganz, was diese Diskussion überhaupt soll. Du willst doch wohl nicht ernsthaft am Fundament unseres ohnehin schon so arg gebeutelten und gescholtenen Bildungssystems rütteln und die komplette Oberstufe in Frage stellen?

Stattdessen solltest du einfach mal noch eine Zeit abwarten, und wenn sich das Gefühl nicht legt, abgehen und irgendwas machen, was in deinen Augen Sinn macht.

Leid würde dir das in einigen Jahren jedenfalls schon tun, darauf kannst du Gift nehmen.
 

Benutzer26155 

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Mit dem Abitur ist das wie mit allen Abschlüssen: Nach dem Lerninhalt sind sie nichts wert. ABER andere legen da Wert drauf. Sie glauben, dass es Wert hat, deswegen schauen sie gerne aufs Abitur. Und deswegen ist es wichtig. Andere sind in dem Fall Uni's, Chefs und Personalsachbearbeiter, die Leute einstellen wollen.

Das gleiche gilt auch für Uniabschlüsse. Den letzten Diplom-Informatiker konnte ich auslachen mit seinem Studium. Aber wenn der einen Job sucht, kann er mich auslachen. Studium wird höher bewertet als Ausbildung.
 

Benutzer9364 

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Mit dem Abitur ist das wie mit allen Abschlüssen: Nach dem Lerninhalt sind sie nichts wert. ABER andere legen da Wert drauf. Sie glauben, dass es Wert hat, deswegen schauen sie gerne aufs Abitur. Und deswegen ist es wichtig. Andere sind in dem Fall Uni's, Chefs und Personalsachbearbeiter, die Leute einstellen wollen.

Das gleiche gilt auch für Uniabschlüsse. Den letzten Diplom-Informatiker konnte ich auslachen mit seinem Studium. Aber wenn der einen Job sucht, kann er mich auslachen. Studium wird höher bewertet als Ausbildung.
Also, entweder war der Diplominformatiker ein Volldepp oder du übertreibst etwas.
Informatik an der Uni hat nicht viel mit Programmieren zu tun.
Es geht um die Vermittlung von Konzepten.

Und wenn ich als Ingenieur hier manche Informatiker sehe, dann finde ich das schon teilweise beeindruckend, wie die ihre Arbeit aufbauen und komplexe Systeme in Gedanken in Module zerlegen.
Du kannst mir nicht erzählen, dass man das ohne Hochschulabschluss schafft.


Naja,dass Schule abgeschafft werden soll,würde ich nicht befürworten.Aber der Unterschied ist einfach an der Realschule hab ich noch etwas bodenständiges gelernt-all das,was ich auch im Leben anwenden konnte und wirklich gebraucht habe.Aber jetzt am Gymnasium ist eigentlich alles für mich nur pure Theorie.Deshalb bin ich auch so gerne zur Realschule, jetzt gehe ich zum Gymnasium eigentlich nur noch weil ich ja irgendetwas machen muss.Zudem bin ich an unserer Schule nicht der einzige mit der Einstellung-es wird ohne Ende blau gemacht und die Lehrer akzeptieren es einfach.Ob es nun ausschließlich an unserer Schule liegt weiß ich nicht aber besonders motiviert ist eigentlich keiner.Und das zieht natürlich mit runter weil der Unterricht jeden Tag langweilig beginnt und langweilig endet.Mit nichts,was ich z.b. am Nachmittag im Leben brauchen könnte.
Klar brauchst du derzeit nicht alles, was an der Schule gelehrt wird, aber später wird sich das ändern. Du lernst derzeit die Grundlagen.
Mathe ist zum Beispiel nur eine Hilfswissenschaft, bei der man den praktischen Nutzen der hohen Mathematik einfach nicht erkennt.
die Anwedbarkeit ergibt sich erst später, wenn du dein mathematisches Wissen in Form von Optimierungen oder Zustandsbeschreibungen am realen Objekt siehst.

Die Leute haben sich schon etwas dabei gedacht, als sie dieses ganze Zeug in den Unterricht aufgenommen haben.
Natürlich wird dir das nichts bringen, wenn du später eh nur Maler oder Maurer werden willst. Dann solltest du dir halt überlegen, ob du nicht das Abitur sein lässt.
Aber mal ehrlich. Wer will schon Maler oder Maurer werden, wenn er die Aussicht hat, einen leichteren und besser bezahlteren Job zu bekommen?
 

Benutzer26155 

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Also, entweder war der Diplominformatiker ein Volldepp oder du übertreibst etwas.
Informatik an der Uni hat nicht viel mit Programmieren zu tun.
Es geht um die Vermittlung von Konzepten.

Und wenn ich als Ingenieur hier manche Informatiker sehe, dann finde ich das schon teilweise beeindruckend, wie die ihre Arbeit aufbauen und komplexe Systeme in Gedanken in Module zerlegen.
Du kannst mir nicht erzählen, dass man das ohne Hochschulabschluss schafft.

Ich hab ne IT-Systemelektroniker Ausbildung und hab das selbe gelernt, wie die Informatikstudenten. Da ich welche kenne, weiß ich, was die Studieninhalte sind. Deckt ziemlich genau mit meiner Ausbildung. Programmieren ist bei fast allen IT-Ausbildungen eher Nebensache. Und das ganze geht ja auch stark über das bloße zusammenstöpseln von Kabeln und Komponenten hinaus. Da ist auch viel Querdenken, Wirtschaft und Softskills gefragt.

Die meisten wissen jedoch nicht, wie die IT-Ausbildungen vom Inhalt her aufgebaut sind. Viele kennen die "neuen" IT-Berufe noch nicht mal und denen muss man dann erst erklären was da an Inhalten vermittelt wird. Die "neuen" Berufe sind dabei aber schon wieder neun Jahre alt.

Und ja, ich will Dir erzählen, dass man für alle IT-Konzepte kein Hochschulabschluß braucht, sondern nur eine fachliche Ausbildung, egal ob Hochschule oder IHK-Ausbildung. Können und Wissen tun sie in der Regel alle das selbe. Problemanalyse und Systemaufbau sind keine Sache des Abschlusses, sondern der Intelligenz und Erfahrung.

Deswegen bleib ich dabei: Abschlüsse sind vornehmlich für andere wichtig. Meistens für die, die für einen selbst wichtig sind, weil sie darüber entscheiden, ob man die Arbeitsstelle bekommt oder nicht.
 

Benutzer57000 

Benutzer gesperrt
Wenn man sich entscheidet, die Oberstufe eines Gymnasiums zu besuchen, sollte man sich eigentlich schon frei gemacht haben von diesem utilitaristischen Denken à la "Und was bringt mir das alles jetzt konkret?".

Wieso sollte denn Schule bitte schön auf den alltäglichen Nachmittag vorbereiten, und vor allem wie? Statt Interpretation von Kafka lieber Kurse, die sich mit der korrekten Handhabung von Ebay beschäftigen?

Ich weiß auch nicht so ganz, was diese Diskussion überhaupt soll. Du willst doch wohl nicht ernsthaft am Fundament unseres ohnehin schon so arg gebeutelten und gescholtenen Bildungssystems rütteln und die komplette Oberstufe in Frage stellen?

Stattdessen solltest du einfach mal noch eine Zeit abwarten, und wenn sich das Gefühl nicht legt, abgehen und irgendwas machen, was in deinen Augen Sinn macht.

Leid würde dir das in einigen Jahren jedenfalls schon tun, darauf kannst du Gift nehmen.

Bist du angehender Leher, hast Angst um deine Zukunft und gehst deshalb gleich so an die Decke wenn man nach der Meinung zur Oberstufe fragt?Ich habe NIE behauptet,dass ich in der Schule nur Sachen lernen will,die mir Spaß machen(wie dein tolles Ebay Beispiel).Nur würde ich motivierter sein,wenn ich auch mal die ein oder andere praktische Anwendungen einer Sache erfahren würde.Und das könnte z.B. einfach mal in Mathe eine Aufgabe sein wo man beispielsweise die optimale Kurve der Schienen berechnen muss oder die Parabel eines Flugzeugs bei der Landung.Aber nicht ständig(extra für dich:ab und zu ist es auch ok und muss sein) nur irgendwelche Gleichungen mit zwei unbekannten wo man etwas berechnet und schließlich an einer Parabel erkennen kann, wo welcher Wert liegt. Außerdem weiß glaube ich jeder,dass man viel schneller und besser lernt wenn man auch mal praktische Beispiele bekommt wo man sich dann mehr vorstellen kann als bei einer fiktiven Parabel ohne eine Anwendung.
 

Benutzer16248 

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Nur würde ich motivierter sein,wenn ich auch mal die ein oder andere praktische Anwendungen einer Sache erfahren würde.

Haben wir bei uns damals regelmäßig gehabt. Vielleicht sind deine Lehrer einfach nur unfähig ?
Das was du beklagst sind nicht Lehrinhalte sonder Methoden und die sind auf keinem Lehrplan festgeschrieben und sind sicher nicht geeignet um die Oberstufe an sich in Frage zu stellen.

Sorry aber du wirkst mir einfach nur ein bisschen frustriert.
 

Benutzer31418 

Sehr bekannt hier
Im Gegenteil, in manchen Fächern war der Oberstufenuntericht bei mir sinnvoller als je zuvor. Der Deutsch-LK war vor allem sehr abwechslungsreich, wir haben alle wichtigen Epochen und alle drei Gattungen ausführlich besprochen und einzelne wichtige Untergattungen wie Novelle, Kurzgeschichte, Komödie, Tragödie ... richtig systematisch mit Erklärungen zu der Entstehung und anschauliche Beispielwerke gelesen. Von den Blättern, die wir bekommen haben, nutze ich manche noch jetzt im Studium zum Nachschauen. Auch das Interpretieren wurde tiefsinniger, wir haben oft mehrere Stunden über ein Gedicht gesprochen und es extrem aufgedröselt, während wir früher manchmal mehrere Gedichte in einer Stunde besprachen.

In Religion ging es auch mehr weg vom Textelesen und -wiedergeben und mehr hin zum Diskutieren.

In Kunst mussten wir auch kreativer sein, die Aufgaben wurden allgemeiner gehalten und wir mussten mehr eigene Phantasie mit hineinbringen.

Gut fand ich auch, dass man, im Gegensatz zu früher, in manchen Fächern zum ersten Mal Klausuren schreiben konnte, wie in Kunst, Religion, Philosophie.
 

Benutzer58933 

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Ich finds auch nicht sinnlos, wir lesen im Halbjahr in Deutsch 8 Lektüren und bequatschen die. Ich finds interessant, dafür nervt mich Mathe unglaublich :angryfire

Naja, non scolae discimus, sed vitae...
 
M

Benutzer

Gast
kommt draufan, was man später machen will. ich war auch 3 jahre dort, gezwungenermassen, darum hatts mir auch keinen spass gemacht. meiner meinung nach, ist es eine illusion zu sagen, dass man bessere chancen auf nen beruf hat, als wenn man gleich ne ausbildung beginnt. klar, man kann studieren. aber das wollen viele gar nicht. und ich kenne genügend leute, die jetzt mit dem gymnasium fertig sind, gute noten haben etc etc aber keinen job finden. nicht mal einen, mit den niedrigsten anforderungen. warum? die leute wollen ne ausbildung sehn. da frage ich mich dann schon, ob es das gymnasium wert war.
zu den fächern.. bei uns wars so, dass auch wenn man das sprachliche gymnasium machte, am meisten mathe hatte.. wirklich jeden hat das gestört, sogar die lehrer selbst.
trotz allem muss ich sagen, bereue ich es nicht, ich hab nicht nur gute freunde dort, sondern auch für mein ganzes leben vieles gelernt, das merke ich jetzt, wo alles vorbei ist.
 

Benutzer1680  (40)

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Ab der 11. ging bei mir das Abi los, also hat alles schon fleißig für die Endnote gezählt. 12/2 war dann mit den ganzen Prüfungen bissel stressig.
Ansonsten fand ich es damals natürlich nicht ganz so toll alles aber aus heutiger Sicht betrachtet hat es bestimmt nicht geschadet.
 
T

Benutzer

Gast
Aus der Sicht einer Firma sind die drei Jahre sicherlich sinnlos. Ich hatte vor kurzem eine Unterhaltung mit unserem Personalchef und er schüttelt nur noch den Kopf. Die Ergebnisse der Einstellungstests für Auszubildene sind katastrophal, die Abiturienten liegen teilweise krass hinter den Ergebnissen der Realschüler von vor 10 Jahren zurück. Vielen wurde, aus welchen Gründen auch immer, das Abitur regelrecht geschenkt.
 

Benutzer17713  (35)

kurz vor Sperre
Programmieren ist bei fast allen IT-Ausbildungen eher Nebensache.

Also bei meiner "IT-Ausbildung" (HTL - EDV) war Programmieren Schwerpunkt. Das Fach mit den meisten Wochenstunden, das schwerste Fach von allen, das Fach in dem die meisten durchfallen.

Viele kennen die "neuen" IT-Berufe noch nicht mal und denen muss man dann erst erklären was da an Inhalten vermittelt wird. Die "neuen" Berufe sind dabei aber schon wieder neun Jahre alt.

Dann erklär mir doch mal was "neue" IT-Berufe sind. Würd mich wirklich interessieren, da das auch mein Bier ist.

Deswegen bleib ich dabei: Abschlüsse sind vornehmlich für andere wichtig. Meistens für die, die für einen selbst wichtig sind, weil sie darüber entscheiden, ob man die Arbeitsstelle bekommt oder nicht.

Das muss ich verneinen. Arbeitgeber suchen Leute mit Berufserfahrung, nicht leute mit Einsen im Zeugnis. Von den 8 oder 9 Firmen bei denen ich mich vorgestellt habe, hat eine EINZIGE einen Blick auf mein Zeugnis geworfen und die eine oder andere Note nachgefragt. Alle andern haben das Zeugnis gar nicht angeschaut sondern nur gefragt wo ich Ferialjobs gemacht habe, was ich dort gemacht habe.
 

Benutzer25170 

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ich hab noch nie in meinem leben so viel gelernt wie in den letzten beiden jahren schule...

selbst in deutsch, was lektüren, erörterungen, textverständis und formulierung angeht hab ich mich wahnsinnig verbessert!

hab sogar chemie gelernt obwohl ich das nicht hatte, aber halt im bio-lk...

hat sich also auf jeden fall gelohnt!

ich find schule sinnvoll und richtig...
 

Benutzer1680  (40)

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Dann erklär mir doch mal was "neue" IT-Berufe sind. Würd mich wirklich interessieren, da das auch mein Bier ist.
Die "neue IT Berufe" sind Fachinformatiker Systemintegration, Fachinformatiker Anwendungsentwickler, Informatikkaufmann /-frau, IT Systemelektroniker und noch einer der mir grad nicht einfällt.
"Neu" deshalb weil es die Ausbildungsberufe halt erst seit Ende der 90er gibt. Vorher war der Fachinformatiker Systemintegration zb der Datenverarbeitungskaufmann.
 

Benutzer26155 

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Die neuen IT-Berufe wurden '97 in Deutschland eingeführt und sind:

- Fachinformatiker
- IT-Systemkaufmann
- IT-Systemelektroniker

Die drei haben da jeweils noch ihre jeweiligen Fachrichtung, wurde oben für den Fachinformatiker bereits genannt. Alle drei Ausbildungen haben zu 50% genau die selben Ausbildungsinhalte und werden teilweise deswegen auch teilweise bei der Ausbildung zusammengelegt. Die anderen 50% gehen dann in die Richtung ihres Faches.
Grob gesagt kann man sagen, dass die Fachinformatiker eher Softwarelastiger sind und in die Richtung Programmierung, Webdesign, Administration und Consulting gehen.
Die Kaufmänner schlagen dann eher in die Richtung Marketing, Beschaffung, Schulung und Vertrieb ein.
Die Elektroniker sind dann bei Netzwerktechnik, Hardware, Planung/Aufbau, Installation und Elektrofachkraft zu Hause.

Zur IT wird neben Computer und Netzwerk auch Funktechnik, Alarm-/Sicherheitstechnik und Telekommunikation gezählt. Entsprechend sehen dann die Fachrichtungen der einzelnen Berufe aus.
Ein klare Aufgabentrennung der drei Berufe gibt es nicht. Da 50% der Ausbildung gleich sind unterscheiden sie sich nur in den Details der jeweiligen Fachrichtung. Es finden sich so auch ITSE's als Admin, Webdesigner oder Consulter wieder. Genau wie sich ITSK's als Netzwerktechniker oder Fachinformatiker als Vertriebler oder Hardwarebastler wiederfinden. Bei den Fachrichtungen Computer, TK, Alarm/Sicherheit und Funkt sieht es ähnlich aus.


Gut kann sein, dass die Unternehmen Berufserfahrung suchen. Belegen lässt sich das aber auch nur wieder durch einen Schein namens Arbeitszeugnis. Erfahrungen aus Selbstständigkeit oder dergleichen sind dann wieder so gut wie nichts, weil nicht Nachweißbar. Es leben der Schein! Gilt allerdings für Deutschland.
Meine Meinung dazu ist, dass sich die Firmen ins gemachte Nest setzen wollen. Kein Mut zur Lücke, selbst wenn das Risiko etwas höher ist, dass Fehler passieren können. Meist wird vergessen, dass die Leute auch nach zehn Jahren noch Fehler machen. Oder in anderen Unternehmen gewonnene Erfahrungen wegen anderer Arbeitsweise und anderem Handwerkszeug nichts nützen.
 

Benutzer34612 

Planet-Liebe Berühmtheit
Redakteur
Ich fand nur die 11. Klasse relativ sinnfrei, da ja dann die ganzen Haupt- und Realschüler dazugestoßen sind und irgendwie nur langweilig wiederholt wurde. Boah, hatte ich da gute Noten!
 
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