Gymnasiast + Hauptschüler?

T

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Gast
Good'n'Evil schrieb:
Ich könnte schwören,
dass zu einem Thread, dessen Aussage wäre, dass man nicht so gut mit gebildeten Menschen klarkommt und sich irgendwie unwohl in Gegenwart von Leuten fühlt, die häufiger über Politik oder Wissenschaft sprechen und hierbei Fachausdrücke und Sätze, die über ein Komma hinausgehen, benutzt, SO viele "geht mir auch so" Statements kämen, dass ähnlich viele Seiten wie in diesem Thread gefüllt werden könnten.

Du kannst ja einmal eine Umfrage dazu starten.
Wäre es denn wirklich so schlimm, wenn wirklich "dümmere" Menschen so tatsächlich handeln würden? Die echten Intelligenzbestien könnten sich dann doch endlich ungestört austauschen.


Good'n'Evil schrieb:
Die Leute, die sich hier als eventuell intellektuell unterfordert... (- hey, DAS ist es!! Das ist es, was für mich eine lohnende Beschäftigung, Partnerscahft, Diskussion etc ausmacht. Ich muss GEFORDERT werden! Meine Fähigkeiten sollen ausgereizt werden. Beim Denken, beim Diskutieren, beim Sex, beim Sport, bei der Arbeit! - Schlafen kann mein Geist, wenn ich tot bin!) in der Umgebung mit Menschen deutlich geringerem Bildungsniveau darstellen, werden doch nur aus der Angst, dass tatsächlich jemand geistig fitter sein könnte UND auch noch die FRECHHEIT besitzt, dies öffentlich als kriterienbildenden Faktor in die Partnerwahl einfließen zu lassen, heruntergeputzt.

Ich persönlich kann deren Meinung hinnehmen, ohne mich selber allerdings anzuschließen.

Mich stört ausschließlich die Arroganz der Leute, die von sich behaupten hoch gebildet zu sein. Etwas mehr Bescheidenheit wäre wohltuend.


Good'n'Evil schrieb:
Interessanterweise haben die Leute, die sich weniger eine Beziehung mit jemandem mit schlechterer Bildung vorstellen können, kein Problem damit, dass jemand noch besser sein könnte, als sie selbst. Nein, sie würdigen dies sogar.

Diese Leute sollten sich dann aber bitte nicht beschweren, wenn diese besser gebildeten Leute nicht mit ihnen verkehren wollen.

Good'n'Evil schrieb:
....Aber dieser Thread zeigt deutlich, dass unterschiedliche Bildungsstandards echt aneinander vorbei diskutieren, da bei mangelnden Argumenten ganz schnell auf die Person abgestellt wird. Nur unterstützt so etwas NIE die eigene Meinung, sondern zeugt von ... Dummheit.

Wie hast du es geschafft, vom jeweiligen Beitrag auf den zugehörigen Bildungsstand zu schließen. Sei dir nicht so sicher. Das Abitur ist auch nicht mehr, was es früher einmal war.
 

Benutzer22137 

Verbringt hier viel Zeit
Good'n'EvilDas hier jemandem die Kompetenz abgesprochen wird schrieb:
rein um die partnerin/partner ging es mazen schon lange nicht mehr!

vielleicht liest du dir die postings nochmal durch - ende der durchsage!
 
F

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Gast
BOTD schrieb:
Was Albert Einstein in Mathe hatte, weiß ja wohl jeder :zwinker:

Wenn du auf die 4 anspielst, das ist ein Vergleichsfehler (Umrechnung -> Schulsystem) was aber wohl die wenigsten wissen. Einstein hatte keine schlechte Zensur in Mathe.

Wie man darauf kam ist mir bislang nicht verständlich. Vermutlich um ihn menschlicher zu machen.

AleX
 

Benutzer40421 

Verbringt hier viel Zeit
Nocheinmal kurz zu Leuten des Schlages wie sie Mazen vertritt.

Was ist wenn jemand eine Hochbegabung in sich traegt aber durch psychische Defizite es leider nicht schafft dieses Potential auszuschoepfen?

Und nun sagt nicht das dieser jemand dann selbst schuld daran waere, denn wer mal selbst an schweren, wirklich schweren Depressionen gelitten hat weiss das die wenigsten soetwas nachvollziehen koennen, egal wie intelligent.

Was ist wenn dieser Mensch zB dir, Mazen, im logischen Denken um Welten vorraus waere aber aufgrund seiner seelischen Einschnitte nicht deinen Bildungsstand teilt? Kategoriesierst du Leute ein wie sie reden, wie sie sich bewegen? Ein solcher Mensch wird wohl weniger Fremdwoerter nutzen als du aber allein von der Funktionsweise seines Verstandes waere er mehr als ebenbuertig, behaupte ich mal harsch.

Ich denke er wuerde das gleiche mit dir tun was du mit Leuten machen wuerdest die "unter" deinem Niveau stehen, wenn er merken wuerde wie du reagieren wuerdest.
Jemand der intelligent ist begreift wie man mit Menschen, jedem Menschen umzugehen hat, egal ob gebildet oder ungebildet, behindert oder gesund. Und genau das macht Intelligenz aus, Verstaendnis fuer alle Gruppierungen von Menschen, nicht das selektieren und eingliedern in die beruehmten "Schubladen".

Aber ich will das hier nicht persoenlich werden lassen, es sollte nur ein Ansporn zum denken sein, ein klitzekleiner.

Keine Lust auf eine Diskussion die zu nichts fuehrt, schon oft genug erlebt.

(Wer Rechtschreibfehler findet....tja, liegt vielleicht an meinem Abschluss *verdreht die Augen*)
 

Benutzer16351 

Verbringt hier viel Zeit
bytemare schrieb:
rein um die partnerin/partner ging es mazen schon lange nicht mehr!

vielleicht liest du dir die postings nochmal durch - ende der durchsage!

Deshalb habe ich auch geschrieben: und für eine Diskussion ...ähm...lesen...nochmal...nochmal durchlesen :zwinker:

@ Tilak: Ich finde deine Meinung und wie du sie darstellst gut. Wie schön wäre es, wenn jeder so differenziert mit Aussagen umgehen könnte.
 

Benutzer16921 

Verbringt hier viel Zeit
Good'n'Evil schrieb:
...differenziertere Art und Weise der Argumentation erwartet...

inkonsistent, fehlerbehaftet, schlechte Rhetorik.
...ad personam...

....argumentationstechnischer Rückgriff auf seine Statements....

....Gesprächsteilnehmer argumentativ nicht mehr weiter weiß....

ho! ho! ho!
jetzt hast du mich aber richtig aus der reseve gelockt.
da musste ich doch tatsächlich das eine oder andere wort im duden nachschlagen,
bzw. ich hatte ernsthafte probleme den sinn der wörter oder sätze zu verstehen. :geknickt:
im prinzip leuchtet mir der sinn deines ganzen postings nicht wirklich ein. aber egal!

ich zitiere mal einen mitlerweile "entfernten" (da er in boston lehrt) bekannten (seinerzeit jüngster inhaber eines lehstuhles für wirtschaftswissenschaften in dortmund):
"leute die sich hinter fach- und fremdwörter verstecken, wollen im prinzip nichts anderes als ihre eigenen unzulänglichkeiten überdecken!"

es war damals eine diskussion über das wort "successive", was seinerzeit von vielen leuten zu allen möglichen und unmöglichen zwecken teilweise krampfhaft in sätze eingeschoben worden ist.
ich hatte diesen satz lange zeit nicht mehr im gedächnis gehabt, aber als ich matze´s postings lass und er schrieb das er darüber belustigt ist wenn seine gesprächspartner seine wörter nicht verstehen oder auch das er absichtlich versucht mit fachwörtern gesprächsparter vor die wand laufen zu lassen, fiehl mir der anlass und der satz daraus wieder ein.
danke dafür!

vor ca. 20 jahren hat sich mir der sinn dieser aussage nicht wirklich erschlossen, aber so im laufe der jahre lernt man ja hinzu.

wenn du dir nur ein wenig mühe gegeben hättest mein post wirklich zu lesen, also nicht nur sehen "au was von kerl, der geht mir sowieso auf den sack, da versuche ich jetzt mal was", dann hättest du auch deine von dir vermissten argumente gefunden.
im übrigen auch matze der nicht den hauch einer echten selbstkritik zu kennen scheint.
soviel intelligenz, mal wirklich drüber nachzudenken, hätte ich ihm eigentlich zugetraut.
dir habe ich aber nicht mehr zugetraut als das was tatsächlich von dir gekommen ist.
so durchschaubar ist ja schon fast langweilig.

aber was soll´s?


eg
olaf



ps.
irgendwie muss ich neuerdings immer wieder an den alten bekannten denken.
das war zwar ein fürchterlicher streber und in seinem bereich ein fachideot, aber ansonsten war er sich nicht zu schade mit allen möglichen leuten (sogar mit mir) ein gespräch oder eine diskussion zu führen.
das er keine mühe hatte schwierige vorgänge auch für laien verständlich zu erklären versteht sich von selbst.
 

Benutzer29290 

Meistens hier zu finden
Ausnahmen gibt es immer, aber die meisten Hauptschüler haben nunmal ein geringeres Bildnungsniveau als Gymnasiasten. Wenn man wirklich ehrgeizig ist und was im Leben erreichen will, geht man nicht auf eine Hauptschule oder versucht die Schule zu wechseln. Ich war Gesamtschülerin und habe alles drangesetzt nach der 10. Klasse auf ein gutes Gymnasium zu kommen.

Zum Stichwort Fremdworte: Wenn man ein gewisses Bildungsniveau erreicht hat, schlägt sich das auch in der Sprache nieder. Das hat nichts damit zu tun, dass man absichtlich Fremdwörter benutzt um anzugeben. Ich kann Sachverhalte auch einfach erklären wenn es notwending ist, aber wieso sollte ich mich anstrengen keine Fremdworte zu benutzen wenn ich einen Partner haben kann bei dem ich mich nicht verstellen muss. Es ist schlimm genug, dass ich mich zu meinen Gesamtschulzeiten immer ungebildeter geben musste als ich war um nicht gemobbt zu werden.
 
T

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Gast
Raven48 schrieb:
Ausnahmen gibt es immer, aber die meisten Hauptschüler haben nunmal ein geringeres Bildnungsniveau als Gymnasiasten.

Ich möchte diese Aussage etwas abgewandeln:
"....aber die meisten Hauptschüler haben nunmal ein noch geringeres Bildnungsniveau als Gymnasiasten.


Und Jahre später, nachdem sie die schulische Ausbildung hinter sich gelassen haben, ist dies wieder völlig offen. Das Abitur wird leider unberechtigterweise immer noch tatsächlich als Bildung angesehen. Es ist allenfalls der Einstieg dazu.

Raven48 schrieb:
Wenn man wirklich ehrgeizig ist und was im Leben erreichen will, geht man nicht auf eine Hauptschule oder versucht die Schule zu wechseln. Ich war Gesamtschülerin und habe alles drangesetzt nach der 10. Klasse auf ein gutes Gymnasium zu kommen.
[/COLOR]

Oder man erlernt einen handwerklichen Beruf und erlangt im Nachhinein die Fachhochschulereife, um anschließend an der FH zu studieren, oder der Handwerker bildet sich weiter zum Meister, oder....

Und diese etwas umständlicheren Pfade sind meist weitaus steiniger als der erste Bildungsweg.

Diese Leute, die sich ihre Bildung hart erkämpften, werden später kaum dazu neigen, überheblich und arrogant aufzutreten.


Raven48 schrieb:
Zum Stichwort Fremdworte: Wenn man ein gewisses Bildungsniveau erreicht hat, schlägt sich das auch in der Sprache nieder. Das hat nichts damit zu tun, dass man absichtlich Fremdwörter benutzt um anzugeben. Ich kann Sachverhalte auch einfach erklären wenn es notwending ist, aber wieso sollte ich mich anstrengen keine Fremdworte zu benutzen wenn ich einen Partner haben kann bei dem ich mich nicht verstellen muss.

Mir ist bei öffentlichen Ansprachen oft die unnötige Verwendung von Fremdwörtern unangenehm aufgefallen. Die einen Redner wollen damit nur ihre Dummheit übertünchen, die andern versuchen auf diese Weise, einfache Binsenweisheiten wertvoller zu machen. Die Berater unserer Republik (Berger, Mc Kinsey und Konsorten) praktizieren Letzteres seit Jahren erfolgreich, ohne in der Sache selber allerdings jemals erfolgreich gewesen zu sein. Dies wäre nun allerdings wieder ein eigenes interessantes Thema.

Raven48 schrieb:
Es ist schlimm genug, dass ich mich zu meinen Gesamtschulzeiten immer ungebildeter geben musste als ich war um nicht gemobbt zu werden.

Solche Aussagen wirken auf andere Menschen überheblich, arrogant und abstoßend. Zwischenmenschliche Beziehungen werden dadurch unnötig erschwert. Lese bitte noch einmal den besagten Spruch von Sokrates, auf den ich nun schon mehrfach hingewiesen habe. Als hochgebildeter Mensch solltest du ihn kennen. Dann würdest du allerdings wahrscheinlich solche Aussagen vermeiden. Bitte überdenke einmal deine Einstellung.

Kluge Menschen habe ich immer als bescheidene Leute kennen gelernt, die meistens sehr gut zuhören konnten. Sie werden ihre eigenen Fähigkeiten selber immer nur daran messen, dass es noch sehr viel zu lernen gibt und man am Ende doch nie den Endhorizont des Wissens auch nur halbwegs erreichen kann. Man erkennt sie sehr oft daran, wie sie in einem einzigen kurzen klaren Satz mehr ausdrücken können, als andere in einem kompletten langatmigen Monolog.
 

Benutzer16921 

Verbringt hier viel Zeit
Tilak schrieb:
Kluge Menschen habe ich immer als bescheidene Leute kennen gelernt, die meistens sehr gut zuhören konnten. Sie werden ihre eigenen Fähigkeiten selber immer nur daran messen, dass es noch sehr viel zu lernen gibt und man am Ende doch nie den Endhorizont des Wissens auch nur halbwegs erreichen kann. Man erkennt sie sehr oft daran, wie sie in einem einzigen kurzen klaren Satz mehr ausdrücken können, als andere in einem kompletten langatmigen Monolog.

tilak.... was soll ich sagen?
ich habe dich lieb! :kiss:

jetzt sind wir schon zu zweit. auch ich kann mich nicht über meine "schlauberger"-bekannten und freunde beklagen. was für ein glück!

kennst du die geschichte von "don quichotte" und "sancho panzer"?
lass mich bitte sancho sein. ich bin zwar nicht klein, dafür habe ich aber einen bauch und rauche gern cubanische zigarren gleichen namens. :grin:

ich finde einerseits die unterhaltung sehr interessant, da sie wünsche und ängste einiger user wiederspiegelt.
andererseits finde ich die unterhaltung einfach nur beschämend.
hier outen sich user selbst als intelligent (was ja schon ein wiederspruch in sich ist) und stellen sich teilweise weit über ihre mitmenschen bzw. insbesondere über haupsschüler.
das ganze noch in einer art und weise die erheblich an wirklicher intelligenz zweifeln lässt.

womit ist es angefangen?
mit einer einfachen frage ob denn eine beziehung mit einem funktioniert der äusserlich und charakterlich in ordnung ist, aber nur auf die hauptschule besucht hat.
und dann ging es los. viele die meinten schon immer klüger als andere zu sein gaben ihren senf dazu ohne auch nur im geringsten zu ahnen das sie sich dabei selber offenbaren.
warum? ich kann nur mutmaßen.

vielleicht fühlen sie sich ihren mitmenschen so überlegen das sie sich selber wiederum "unverstanden" fühlen.
wobei das wort unverstanden wörtlich zu nehmen ist wenn in hohen masse (intensiv) fremd- und fachwörter verwendung finden.

vielleicht meinen diese leute auch das intelligenz das einzige im leben ist was zählt. (die erkenntnis das es nicht so ist wird dann irgendwann mal kommen wenn sie nach dem studium mit ihrem türkisch stämmigen arbeitskollegen die reifenbreite ihrer taxis vergleichen. dann plötzlich ist sogar der "ungebildete depp" aus anatolien gut genug für ein gespräch!)

vielleicht sind es auch nur mitmenschen die nicht in der lage sind über ihren eingenen tellerrand zu blicken bzw. das gar nicht zu wollen.

vielleicht ist es ja gerade modern intelligent sein zu wollen, damit man wenigstens etwas hat womit man glänzen kann.

wie gesagt ich weiss es nicht, aber wenn ich hier so lese was der oder die eine so vom stapel lässt, dann kann ich nur dankbar sein das ich so gute freunde habe.
im übrigen einen der elektriker gelernt hat und dann auf notfallmediziner und anästesist "umgeschult" hat.

da frage ich mich gerade ab wann sich die selbsternannten "schlauberger" hier mit ihm unterhalten hätten.
wärend seiner hauptschulzeit, wärend seiner ausbildung zum energieanlagenelektroniker oder erst später als er seinen doktor gemacht hat?

wäre mal interessant dieses zu erfahren. vielleicht bringt es ja auch so manchen der selbsternannten "schlauberger" zum nachdenken.
obwohl dazu sicherlich wahre intelligenz von nöten wäre die ich hier in vielen fällen traurig vermisse.


tg
olaf


ps.
raven48 schrieb:
....Ich kann Sachverhalte auch einfach erklären wenn es notwending ist, aber wieso sollte ich mich anstrengen keine Fremdworte zu benutzen....
du hast dir die antwort selbst gegeben.
wenn es dich tatsächlich anstrengt dann lässt mich das ein wenig an deiner vorgegebenen intelligenz zweifeln. :zwinker:
denk mal drüber nach was genau du da geschrieben hast. denn rest von deinem beitrag kommentiere ich besser nicht.
 

Benutzer28039  (32)

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Nata schrieb:
Du bist lustig, future...

Es geht auch nicht um Gleichungen oder solchen Firlefanz, sondern um gesamtgeistige Reife, die einfach damit wächst, was man "lernt", was wiederum in hohem Maße auch mit der besuchten Schule zusammenhängt.

Wenn jemand behauptet, das Aufnehmen von Wissen würde in den Menschen keine relevanten Unterschiede hervorrufen, könnten wir demzufolge gleich die Leistungsgesellschaft und das Ausdifferenzierungssystem (Spezialisierung zwecks Arbeitsteilung) abschaffen, zumindest ideologisch.


:what: ..

das heisst also du koenntest "grüppchen" machen alle hauptschüler in einen sack packen und alle "gebildeteren" menschen in den anderen..

tut mir leid aber ich finde das sowas von lächerlich und übertrieben .. was soll das ? dann soll sich threadstarter/in doch nen gebildeteren suchen .. mein gott wo is da bitte das problem :what:

und was ihr aufm gym lernt .. sorry DAS IS NIX ANDERES ALS KOMPLIZIERTERE ZAHLEN UND FORMEN IN DER MATHEMATIK !

wie gesagt ihr habt daher vom leben - vorallem wie man es lebt "zumindest nicht im büro" keine ahnung .. :angryfire
 
T

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kerl schrieb:
tilak.... was soll ich sagen?
ich habe dich lieb! :kiss:

Danke für deine Sympathie!
Solange es nur eine platonische Liebe ist, OK :grin:


kerl schrieb:
ich finde einerseits die unterhaltung sehr interessant, da sie wünsche und ängste einiger user wiederspiegelt.
andererseits finde ich die unterhaltung einfach nur beschämend.
hier outen sich user selbst als intelligent (was ja schon ein wiederspruch in sich ist) und stellen sich teilweise weit über ihre mitmenschen bzw. insbesondere über haupsschüler.
das ganze noch in einer art und weise die erheblich an wirklicher intelligenz zweifeln lässt. womit ist es angefangen?
mit einer einfachen frage ob denn eine beziehung mit einem funktioniert der äusserlich und charakterlich in ordnung ist, aber nur auf die hauptschule besucht hat. und dann ging es los. viele die meinten schon immer klüger als andere zu sein gaben ihren senf dazu ohne auch nur im geringsten zu ahnen das sie sich dabei selber offenbaren.

Ich möchte niemanden verurteilen oder maßregeln.

Ein paar Anregungen habe ich dennoch:

Aber genau die Leute, die es ablehnen mit Menschen "niederer Bildung" zu verkehren, sollten einmal darüber nachdenken, dass sie nach ihrem eigenen Verständnis, einem Akademiker gegenüber nur ungebildet sind. Diese Pyramide ließe sich fortsetzen.

Eine Unterhaltung mit einem anderen Menschen kann natürlich irgendwann unbefriedigend sein. Dies kann aber genauso gut ein Akademiker sein, der ausschließlich sein eigenes enges Fachgebiet, als alleiniges Interessengebiet hat. Er erschiene dann als ein beruflich hochgebildeter Fachidiot ohne jede Bildung im eigentlichen Sinn.

Nehmt einfach die Menschen so wie sie sind und versucht keine Schubladen für jeden Einzelnen zu finden.

Es gibt einige dieser „Ungebildeten“, die durch intensives Lesen und ausführliche Diskussionen mit Mitmenschen, ein gerüttelt Maß an Bildung erlangt haben. Vor allen Dingen ist dies dann keine auswendig gelernte Einheitsbildung. Diese Menschen können durch ihr Querdenken zu völlig neuen Lösungsansätze anregen.

Durch Reisen und das damit verbundene Kennenlernen anderer Kulturen kann man mehr lernen, als eine Schule je vermitteln könnte. Andere Sichtweisen tragen sehr dazu bei einmal über den eigenen Tellerrand zu sehen. Irgendwann sollte dann jeder merken, dass seine schulische Bildung nur ein angesammeltes Faktenwissen ist.

Im Beruf mag Bescheidenheit, aus Konkurrenzgründen nicht angebracht sein. Zwischenmenschlich im Privatleben halte ich sie für äußerst wichtig.

Einstein wurde von seinen Mitmenschen zurecht, als Genie bezeichnet. Er selbst war viel zu bescheiden, um solch eine Bezeichnung für sich zu beanspruchen.

Tugenden wie Toleranz, Bescheidenheit und Mitgefühl dem Mitmenschen gegenüber werden leider nicht hoch genug eingeschätzt.
 

Benutzer29290 

Meistens hier zu finden
Tilak schrieb:
Das Abitur wird leider unberechtigterweise immer noch tatsächlich als Bildung angesehen. Es ist allenfalls der Einstieg dazu.
Damit hast du völlig recht. Ich habe auch hauptsächlich dadurch gelernt, dass ich Unmengen Bücher verschlungen habe seit ich klein war.

Tilak schrieb:
Oder man erlernt einen handwerklichen Beruf und erlangt im Nachhinein die Fachhochschulereife, um anschließend an der FH zu studieren, oder der Handwerker bildet sich weiter zum Meister, oder....

Und diese etwas umständlicheren Pfade sind meist weitaus steiniger als der erste Bildungsweg.

Das bezweifelt auch niemand. Es ging mir um Leute, die ihren Hauptschulabschluss machen und keinerlei Interesse haben sich weiterzubilden. Meine Vater musste mit 14 arbeiten weil sich seine Eltern nach dem Krieg nicht leisten konnten ihn weiter zur Schule zu schicken. Er hat sich dann neben der Arbeit in der Abendschule weitergebildet und später Abi nachgemacht und hat heute eine leitende Position. Das bewundere ich sehr weil er sich seine Weiterbildung im Vergleich zu mir schwer erkämpfen musste.

Raven48 schrieb:
Es ist schlimm genug, dass ich mich zu meinen Gesamtschulzeiten immer ungebildeter geben musste als ich war um nicht gemobbt zu werden.
Tilak schrieb:
Solche Aussagen wirken auf andere Menschen überheblich, arrogant und abstoßend. Zwischenmenschliche Beziehungen werden dadurch unnötig erschwert.

Weil ich eine fürchterlich Schulzeit hatte wirke ich arrogant??? Sonst geht's aber noch. Ich war ein extrem schüchternes Kind, das mühelos sehr gute Noten hatte. Ich habe keinem was getan und trotzdem wurde ich von meinen Mitschülern gnadenlos fertig gemacht. Sie konnten es nicht ab, dass ich in der Schule besser als sie war. Ich habe jeden die Hausaufgaben abschreiben lassen und geholfen wenn sie gefragt haben. Das hat leider nichts daran geändert, dass ich verprügelt wurde und sich alle über mich lustig gemacht haben. Also habe ich irgendwann angefangen absichtlich schlechte Noten zu schreiben um etwas Ruhe zu haben. Das kann es ja wohl nicht sein. Wenn hier etwas abstoßend ist, dann ist es das Verhalten meiner ehemaligen Mitschüler.

Nach meinen persönlichen unerfreulichen Erfahrungen umgebe ich mich in meiner Freizeit natürlich lieber mit Leuten, die mich akzeptieren wie ich bin. Das hat nichts mit Arroganz zu tun, ich möchte einfach nur ich selbst sein können und das ist nunmal jemand, der z.B. sehr viel liest und zum Spaß Altgriechisch lernt.

Raven48 schrieb:
....Ich kann Sachverhalte auch einfach erklären wenn es notwending ist, aber wieso sollte ich mich anstrengen keine Fremdworte zu benutzen....

kerl schrieb:
du hast dir die antwort selbst gegeben.
wenn es dich tatsächlich anstrengt dann lässt mich das ein wenig an deiner vorgegebenen intelligenz zweifeln. :zwinker:

Tut es das? Dann kann ich dir leider auch nicht helfen. Man hat nunmal ein anderes Vokabular wenn man z.B. Wissenschaftlerin ist. Das muss man auch weil es zum Job dazu gehört. Wenn ich 90% meiner Zeit in diesem Umfeld verbringe mit Leuten die genauso reden wie ich, muss ich mich schon anstrengen anders zu sprechen. Das liegt einfach daran, dass ich es nicht gewohnt bin und selten tun "muss". Hätte ich einen anderen Beruf ergriffen wäre es heute wahrscheinlich anders.
 

Benutzer16351 

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Man muss bei dieser Diskussion sehr vorsichtig bezüglich Wörtern wie Lebenserfahrung etc. sein. Aus der Sicht eines 55-jährigen macht die Schulbildung nur einen kleinen Teil der Gesamtbildung aus. Für einen gerade 20-Jährigen ist es das, was -im Falle des Abiturs- 3/5 seiner Lebenszeit bestimmt hat! Plus Ausbildung oder Studium!

Das ein solcher Faktor bestimmend für Ansichten, Umfeld und Partnerwahl sein kann, ist für mich mehr als verständlich.

Zudem sollte man nicht Begrifflichkeiten wie "Schule des Lebens" und Erfahrungen mit Bildung im Sinne von Schule und Universität zusammenwerfen und auch noch versuchen, sie gegeneinander aufzuwiegen.
Diese Vorgehensweise ist völlig sinnlos, da man nicht Dinge miteinander vergleichen kann, deren Wert sich völlig individuell bestimmt.

Es ist zudem nicht so, dass ein im Bereich der Wissenschaften gebildeter, eloquenter und an wissenschaftlichen Themen begeisterter Mensch notwendigerweise ein sozialer Krüppel ohne Lebenserfahrung ist.
Diese Behauptung wird -völlig unbegründet-, weil jemand sich mal ausversehen mit einem total verschrobenen Vogelkundler oder Teilchenphysiker unterhalten hat, immer wieder als Argument CONTRA BILDUNG in den Raum geworfen.

Einerseits wird hier denjenigen, die sich als "gebildet" -was auch immer sie damit meinen; vielleicht sollten hier erstmal Begriffsbestimmungen vorgenommen werden- bezeichnen und eher zu "ihresgleichen " tendieren, Hochnäsigkeit und Arroganz vorgeworfen.
Und im nächsten Schritt werden sie mit Hochnäsigkeit und Arroganz von denen, die sich anscheinend herabgewürdigt fühlen -warum auch immer...gibt es da einen Grund, hm? - mit Hochnäsigkeit und verachtender Arroganz wieder klein geredet. Allerdings mit Mitteln, die es nicht vermögen, zum gewünschten Erfolg zu führen, da es zumeist schon an sprachlichen Fähigkeiten fehlt, ein Argument in Worte zu kleiden.

Hier ging es NIE um Menschlichkeit, NIE um den "Wert", den eine Person aufgrund ihrer Bildung hat, sondern um die Frage, ob eine Partnerschaft eher hält, wenn die Partner IN IHREM JUGENDLICHEN ALTER gleiche Bildungsstandards haben.

Da manche aber lesen was sie lesen WOLLEN, erzählen sie etwas davon, dass:

- das Abi nicht mehr das ist, was es war
- es auch dumme Gymnasiasten gibt
- es auch total kluge Hauptschüler gibt
- es sozial inkompetente "Gebildete" gibt.

Die Liste ließe sich beliebig lang fortsetzen OHNE, dass zur INTENTION der Ausgangsfrage auch nur der HAUCH einer Antwort ersichtlich wäre.
Warum? Weil sich viele anscheinend ziemlich schnell in ihrer Persönlichkeit gekränkt fühlen, wenn jemand behauptet, eine gute Bildung zu besitzen.

Man setzt entgegen: "Ey, Gebildete sind fachidioten, ich unterhalte mich lieber mit Menschen über das Leben blabla".
Was hat ein solcher Einwurf mit der Frage zu tun, ob tendenziell gleiche Bildung bessere Voraussetzungen für das Bestehen einer Partnerschaft bietet?
Genau, nix!
Derartige Einwürfe können nur von Personen kommen, die

- sich selbst einer geringeren Bildungsschicht zuordnen und dieses als unangenehm empfundene Gleichgewicht durch Schläge ad personam wieder in die Waage bringen müssen.
- nicht dazu in der Lage sind, den Kern einer Frage zu verstehen
- zwar die Frage verstehen, aber nicht dazu in der Lage sind, etwas sachliches Beizutragen - sei es aufgrund charakterlicher Defizite oder einer sprachlichen Schwäche.

Wie in einer Talkshow stürzen sich alle auf "Das Reiche Kind", "Das Modell" und "Den Streber" um ihm asoziales Verhalten und menschliche Inkompetenz vorzuwerfen, um den befürchteten Klassenunterschied auszubügeln.
Begleitet vom Gejohle des Pöbels (kommt, hängt euch bitte an dem Wort auf).

Gleichzeitig erfährt man Vorwürfe, man verstecke sich hinter Fremdwörtern, sei unintelligent, da man es als anstrengend empfindet, umgangssprachlich zu reden, während im selben Zuge Sprichwörter und Aussagen von Wissenschaftlern nicht als Untermauerung der eigenen Meinung, sondern als nachgeplappertes Argument in den Raum geworfen werden.
Wer versteckt sich hier wo hinter?

Mir bereitet es tatsächlich Mühe, gewisse Fremdwörter wieder in Umgangssprache ohne fachliche Termini zu benutzen, da sie durch meine Studientätigkeiten so fest in meinen Sprachgebrauch eingeflossen sind, dass sie so selbstverständlich benutzt werden, wie "Sonne", "Gras" und "Wasser".

Stellt euch doch einmal vor, dies wären Fremdwörter, bitte umschreibt sie, so dass sie allgemeinverständlich sind, aber TROTZDEM exakt das gleiche beschreiben, was wir gemeinhin mit dem Begriff verbinden. Und? Schwierigkeiten?

___________________________________________________________

Meine Folgerung aus diesem wirklich langen Thread ist:

Sobald sich jemand in dieser Gesellschaft öffentlich als besser darstellt, wird von denen, die sich angegriffen fühlen -der Grund hierfür sei mal dahingestellt-
versucht, wieder ein Gleichgewicht herzustellen.

Mit Angriffen auf die Person und Unsachlichkeit.

Wer Reich ist, muss ein Arschloch sein.
Wer ein schnelles Auto fährt, hat ein kleines Geschlechtsteil.
Wer einen guten Abschluss hat, muss sozial inkompetent sein, und hat keinen Spaß am Leben.
Wer wissenschaftlich erfolgreich ist, muss total verschroben sein und treibt es nur im Dunkeln.
Wer muskulös oder schön ist, muss dumm sein.
Wer viel liest, hat keine Freunde.
Wer Fremdwörter benutzt, versteckt sich hinter ihnen.
Wer jung und erfolgreich ist, hat keine Lebenserfahrung.

Komisch, dass diese Einwürfe immer nur von der Seite kommen, die die entsprechende Eigenschaft nicht hat.

Ich empfinde den Verlauf der Diskussion und ihre Vorhersehbarkeit als traurig. Es macht mich wütend, dass Menschen SO sind. Bloß nicht gönnen, niemandem außer mir.

G'n'E
 

Benutzer40421 

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Der beruehmte Satz von Einstein, wenn wir ihn schon hier reinholen:

"Zwei Dinge sind unendlich, dass eine ist das Universum das andere die Dummheit der Menschen aber bei erstem bin ich mir nicht so sicher"-

Es stimmt komischerweise, Einstein merkt/e man seine Bescheidenheit irgendwie an. (Sprichworte usw)
Intelligenz zeigt sich sehr im Verhalten, zum Glueck.

Zur Threaderstellerin: Wenn du ihn liebst, ihn aber nicht willst wegen der Schule, dann musst du ihn dir aus dem Kopf schlagen.

Zum Schluss noch: Menschen sind die schlimmsten Tiere von allen.

Und ich hole mir nun eine Banane.
 
N

Benutzer

Gast
Wow wow... das tut weh! :kotz: Sorry, aber dieser Text ist mehr als arogannt!

Ok... :angryfire einen Moment, ich muss mich beruhigen... so jetzt!

Ich hab auch nur Quali, ja und? Hab aber eine super Ausbildung und verdiene überdurchschnittlich gut bis sehr gut - und jetzt bist du dran!

Solche Leute wie du verdienen diese Menschen garnicht, such dir einen Student, einen faulen Student dem eigentlich alles egal ist! In meinem Freundeskreis bin ich einer der wenigen die Arbeiten, alle anderen Studieren - hängen immer auf beschissenen Stu-Partys rum, sorry - habe kein Geld.. ich bin ja Student!

Nichts gegen Studieren, aber solch eine Aussage kannst du vergessen! Muss echt aufpassen das ich meinen "Hauptschul-slang" nicht raushängen lass! ;-)

Hast du ein Auto, ein Motorrad, eine Wohnung, viel Spaß im Leben und Freizeit? Meine Karierre-Leiter ist noch da, das mit 21 und nur Quali...

Einen Menschen vom äußerlichen sehen wie eine 1, aber NUR weil DU denkst er sei etwas dümmeres als du ist das arogannteste was ist jemals gehört habe, sorry... such dir einen wie du es bist!!



PS: Weil ich gleich kotzen muss, wenn ich de einen oder anderen Beitrag hier lese... wiederhole noch einmal, bin 21 - habe nur den Quali, bin nicht faul, kann mehr als manch ein anderer... wow... ich hör mich an wie ein Gymnasiast oder ein Student... ich lass es lieber sein... warum komme ich mit "Bauarbeitern" besser aus als mit Studenten??? :bier:

PSS: Bin kein Bauarbeiter, war nur ein Bsp. !

Ach noch was, ich kenne "leider" viele Studenten und Gymnasiasten, aber wenn ich mich mit diesen Leuten unterhalte, sie etwas frage - wissen auch sie nicht alles... Sorry, ihr seit nicht besser, ist seit vielleicht sogar schlechter!

Abi ist nur ein reines lernen... Studieren ist FAUL sein... Ihr sitzt den ganzen Tag in der Uni oder sonst wo und lernt... irgendwann versucht ihr dann auch mal was zu arbeiten, das schlimme ist das ihr nur theoretisch arbeitet, praktisch habt ihr nichts drauf!

Bsp: Bei mir in der Firma gibt es genügend solche Typen, theoretisch müsste das aber funktionieren! Meistens sage ich dann, wie es aussieht aber praktisch nicht!?

Die Praktikanten die wir bekommen sind eigntlich nur zum weinen, alles Studenten für Maschinenbau-Technik, wollen später mal was ganz großes werden... aber wenn ich sie anlerne, ihnen was zeige usw. muss ich leider feststellen das die meisten 2 linke Hände haben!

Was wollt ihr frag ich mich immer wieder...

PS: Zum Thema unterhalten noch einmal, man kann sich mit mir auch unterhalten, auch ein wenig auf Englisch... aber warum soll ich einem Menschen deswegen meine Liebe nicht gestehen nur weil er meine Fachbegriffe und "schlauen" Wörter nicht versteht?

Mann mann.... :kopfschue
 

Benutzer36699 

Verbringt hier viel Zeit
@future

Wie Du von meinem Beitrag abgeleitet hast, dass ich nicht wüsste wie man lebt, kann ich nicht logisch nachvollziehen.

Aber zum Thema Dissonanzreduktion hat g'n'e schon alles geschrieben... ich nenne es mal Arbeitsteilung und wiederhole nicht alles.

@Nopsi

Ich glaube Dir gerne Deine Erfahrungen. Jetzt mal davon abgesehen, dass ich nur eine gesunde Pfote habe, fällt es sicher jedem Theoretiker schwer, praktische Arbeit zu verrichten, da gewisse Prozesse erstmal automatisiert werden müssen - Übung eben. Auch das "Theorien" selten vollständig in der Praxis anwendbar sind, weil eben noch nicht kontrollierbare Randbedingungen existieren, stimmt. Aber ein intelligenter Mensch streitet das auch gar nicht ab, sondern akzeptiert es als Tatsache.
____________________________

Ich finde es echt sozial inkompetent, wie mit der Threadstarterin umgegangen wird... von Leuten, die behaupten, soziale Kompetenz sei ihr höchstes Gut.

Da ist eine junge Frau, die Gefühle für einen Mann hat, ist aber etwas verunsichert, weil er schon Defizite hat. Ihr wird jetzt vorgeworfen, sie würde Hauptschüler diskriminieren... mehr noch... die Leser geilen sich an dem Begriff Hauptschüler richtig auf. Aber wer genau lesen will, würde sehen, dass es dieser Frau um die Defizite in der Kommunikation geht und nicht um irgendeine Bildungseinrichtung. Dieser Frau so über den Mund zu fahren, bis ihr suggeriert wird, sie sei wegen einer offensichtlichen Verschiedenheit/IDifferenz arrogant und habe sich zu schämen... das ist BÖSWILLIG und SOZIAL INKOMPETENT. Ihr habt sie in tiefe Selbstzweifel über ihre eigene Person gestürzt, so dass sie im Kummerkasten von den gleichen kläfferischen Leuten nochmal eins übergebraten bekommt. Bravo, statt einen Ratschlag zu geben habt Ihr jemanden psychisch fertiggemacht, um Euer kleines verkrüppeltes Ego auf ihre Kosten zu streicheln.

Haltet Euch doch an Leute, die sich wehren können, oder traut sich Euer Mundwerk dann nicht?

Edit:

Lonely Stranger (30.7.05|18:22) schrieb:
Das will ich dir mit auf den Weg geben Dilarie:
Beurteile bitte nie wieder Leute nach ihrem Bildungsstand oder sonstigen, sonder immer nur nach dem Menschen, der hinter all diesem Kram steht.
Sonst wirst du nach einer Weile echt einsam werden.


Das hat sie auch gar nicht. Sie hat geschrieben, dass sie nicht gut mit ihm reden kann. Demzufolge ist sie nicht nach einem Fetzen Papier oder irgendeiner Sozialkategorie beurteilt, sondern nach ihrer Erfahrung im Umgang mit ihm. Ihr großer Fehler war lediglich dazuzuschreiben, dass er Hauptschüler ist, denn da gehen bei einigen ignoranten Leuten die roten Lichter an, die vor lauter Affektiviät gar nicht mehr differenziert lesen können.

Edit 2: 1.8.05|1:25

"Arroganz-Analogie"

Ich habe ein gesundes und ein krankes Bein. Ist es jetzt arrogant von dem Gesunden, wenn es den Unterschied zum Kranken bemerkt? Einen Unterschied festzustellen, ist noch nicht übertriebene Selbstverherrlichung (per Definition Arroganz). Nicht die Feststellung eines Unterschiedes kann arrogant sein, sondern wie man mit dieser Differenz umgeht, insbesondere in Beziehung zu anderen Menschen.
Aber wenn das gesunde Bein hypothetisch gesehen aufgrund der Differenz/des Unterschiedes zu dem Kranken nicht harmonisch mit ihm laufen kann, dann ist es nicht arrogant, sondern der Unterschied zu groß.
 

Benutzer40421 

Verbringt hier viel Zeit
Um erhlich zu sein plagt mich nun wirklich ein schlechtes Gwissen.
Das man sich hat hinreißen lassen.

Soll nicht geheuchelt rueberkommen, micht nervt nur das ich so daemlich war.

Hm, nochmals zu dir Dilara-Zoé:
Wenn du ihn wirklich liebst, also echte Gefuehle dann wuerde ich zumindest einen Versuch wagen.
Ich meine man kann ja nicht wissen wie er ist wenn man es nicht "testet".
Einen Versuch ist es immerhin wert.
Die Gedanken das er vielleicht weniger mit dir anfangen kann oder du mit ihm wird sich beim naeheren kennenlernen ja beantworten.

Vielleicht geht es ja doch und der Unterschied macht sich nur auf dem Papier bemerkbar das man am Jahresende bekommt.
Aber pruefe besser nicht auf schriftliche Dinge, teste einfach die Person selbst, kann sich zum posotiven wenden.


Indemfall, wuensche ich dir in der Sache viel Glueck das er auf deiner Wellenlaenge ist ~.^.

P.S.: Tut mir wirklich leid das ich vorschnell gehandelt habe, mal wieder -.-.
Hoffe du hast das hier alles nicht allzuernst auf dich bezogen gefuehlt.
 

Benutzer3391 

Verbringt hier viel Zeit
Ich selbst habe Abi, bin mit Leuten aus unterschiedlichen Bildungssystemen befreundet.
Irgendwie ist es traurig, dass einige solche menschliche Unterschiede machen. Was eine Beziehung betrifft: entweder es funkt oder nicht. Das ist eine Gefühlssache und keine Hirnsache.
Was hilft mir ein Mensch, der mir sämtliche weltliche, politische Ereignisse/Gegebenheiten erklären kann, aber nicht im geringsten versteht, wie ich funktioniere. Dieser Mensch ist für meine Beziehung, in der ich glücklich sein will, wertlos.
 

Benutzer27029  (31)

Verbringt hier viel Zeit
Also dieser Thread is echt zum Kotzen. Wie kann man einen Menschen nur nach seiner Bildung bzw. seinem Schulabschluss beurteilen wollen? Das is das grausamste was man machen kann. Ich hab das auf einer Klassenfahrt miterlebt:
Von unserem Gymnasium unsere 9. und eine 7. Klasse, eine 9. Klasse einer Sonderschule und eine 11. Klasse einer Berufsschule aus Meppen. Unsere 9. is echt gut mit der anderen 9. zurechtgekommen, gab keine Probleme.
Von der 7. Klasse kamen Kommentare wie:"Das sind ja nur Sonderschüler".
Ich hätte denen echt eine reinhauen können. Mein bester Kumpel ausm Dorf is auf der Hauptschule gewesen, und mit dem kann man so ziemlich über alles reden, selbst über Politik! Und manchmal weiss er in einigen Sachen echt mehr als ich. Oder wenn er was nich weiss, dann fragt er mich und lässt sich das von mir erklären.
Das is meine Lebenseinstellung: Ich beurteile Leute NIE nach ihrem Schulabschluss bzw. nach der Schule die sie besuchen. Denn auf der Haupt- oder Realschule gibt es Leute, die total korrekt sind, und auf dem Gymnasium echte Vollidioten.

Oder irgendjemand hat die Rechtschreibung mit ins Spiel gebracht: es ist noch beschissener, Leute nach ihrer Schrift beurteilen zu wollen, als nach ihrem Abschluss. Ich kenne Leute, die sind um einiges schlauer als ich, und haben eine echte Sauklaue.

Man muss nich nur auf die Bildung bzw. den Abschluss oder sonstige "Anzeichen" von Intelligenz achten, sondern immer auch auf den Menschen dahinter.
Das will ich dir mit auf den Weg geben Dilarie:
Beurteile bitte nie wieder Leute nach ihrem Bildungsstand oder sonstigen, sonder immer nur nach dem Menschen, der hinter all diesem Kram steht.
Sonst wirst du nach einer Weile echt einsam werden.

So, das musste jetzt raus.

mfg

Lonely Stranger
 

Benutzer29278 

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Also ich verstehe sie ein wenig. Ich denke ihr geht es ein wenig um die Kultur. Z.b. wenn meine Freundin rülpsen und furzen würde am tisch und schmatzen etc... also keinerlei manieren hätte wäre dass für mich auch schrecklich. In einer Bezioehung muss man am anderen Partner wachsen können wie ich finde! Naja und man geht nunmal oft davon aus, dass Haupschüler oder realschüler einer sozial tieferliegenderen Schicht angehören, was natürlichz oft quatsch ist. Dennoch besteht dieses Denken!
 
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