Großes Rätsel Elterngeld

Benutzer130414 

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Hallihallo.

So. Meine Zukünftige und ich haben gerade ein großes Problem (und bei der Elterngeldstelle geht seit 2 Wochen kein Aast ans Telefon)

Es geht ums Elterngeld.
Erstmal zur Zusammenfassung unserer Situation.
Das Kind wird vorraussichtlich Anfang April das Licht der Welt erblicken.
Seit 01. September 2015 befindet sich meine Freundin im Berufsverbot. (bei schon starken finanziellen Verlusten unsererseits, da logischerweise alle Schichtzulagen etc. entfallen)
Davor waren wir 6 Monate im Urlaub. 5 Davon bei ihr unbezahlt.

Jetzt geben sich uns Rätsel auf, wie das jetzt mit dem Elterngeld ist.
Wenn einfach nur die 12 Monate von vorm Mutterschutz (also ca. 01. März. ich weiß das nicht genau im Moment, zählen,
dann ergeben sich ein Monat mit Vollgehalt, 5 Monate mit 0 und 6 Monate mit 70% Gehalt und davon dann nur 67%
Sprich: Wir haben ein Problem.
So hab ich das zumindest verstanden.

Lieg ich da Falsch? Meine Freundin meint, das kann nicht sein, da man doch werdende Eltern nicht so abstrafen kann, das sie ihr Erspartes mal benutzt haben.

Ach ja. Und zählt bei der Berechnung (in diesem Fall betrifft es ja nur einen Monat) Schichtzulagen etc. mit rein, oder nur das Grundgehalt?

Nach der aktuellen Rechnung würden wir, bei einem zuletzt ausgezahlten Gehalt von 2000€ Netto jetzt noch ein Kindergeld von ca. 650€ bekommen... Das wäre schon ziemlich hart für uns...

Ich hoffe ihr könnt (wie eigentlich immer) mit Rat und Erfahrung helfen

Grüße
DaMax
 

Benutzer58054  (39)

Sehr bekannt hier
Also eines kann ich dir sagen: es zählen tatsächlich die 12 Monate vor Geburt des Kindes. (Daher sollte man, wenn man auf das Elterngeld angewiesen ist, 12 Monate voll gearbeitet haben.) Die Monate wo deine Frau unbezahlten Urlaub hatte werden mit 0 angesetzt.
Wie sich das mit den Schichtzulagen verhält weiß ich nicht genau. Meine aber, dass steuerfreie Schichtzulagen nicht mit einbezogen werden.
 
Zuletzt bearbeitet:

Benutzer157013 

Planet-Liebe-Team
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Also so wie ich das sehe, werden steuerfreie Einnahmen nicht berücksichtigt. Je nach Art der Schichtzulage, werden diese also berücksichtigt oder auch nicht.
 

Benutzer20579  (37)

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Ich verstehe nicht, was bei dir 100 % sind und was 70 % sind.

Außerdem verstehe ich nicht, was du mit
Hallihallo.
Meine Freundin meint, das kann nicht sein, da man doch werdende Eltern nicht so abstrafen kann, das sie ihr Erspartes mal benutzt haben.
meinst?

6 Monate Urlaub ist natürlich keine gute Idee, wenn man die 12 Monate maßgeblichen Zeitraum für die Elternzeit zusammenbekommen möchte. :confused: Zur Not musst du dann eben in Elternzeit. :zwinker:
 

Benutzer130414 

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@Hexe13
mit 100% und 70% meinte ich, das sie jetzt im BV nur 70% ihres "normalen" Durchschnittsverdienstes erhält, da im BV nicht Steuerpflichtige Zulagen wie Keimzulage und Schichtzulagen entfallen. Das ist jetzt auch nicht wertend gemeint sondern einfach blöd gelaufen.

naja. und mit dem Abstrafen.... wir haben halt unseren Urlaub genommen, dafür unser erspartes ausgegeben, weiter Sozialversicherungen gezahlt, aber diese Zeit, wo sie nicht arbeitslos, nicht unversichert oder irgendwas war drückt jetzt das Elterngeld dermaßen massiv.
Sie fühlt sich jetzt ein wenig bestraft dafür, das sie ihr erspartes wieder in den Umlauf gebracht hat... Wir hätten uns ja in der Zeit auch Arbeitslos melden können und ALG 1 abzocken können... Naja... es ist wies ist..

Nagut. wir rechnen jetzt einfach mit dem schlimmsten unbd schauen dann weiter...
@celavie

Hmm. Danke für die Info... das ja wirklich doof.. da arbeitet man sein Leben lang und nimmt sich einmal ne Auszeit (die sich ja auch anbietet, wegen der Entspannung :love:) naja... so ists halt...
Vor 10 Jahren hätten wir auch nicht mehr bekommen...
[doublepost=1455808014,1455807955][/doublepost]
Zur Not musst du dann eben in Elternzeit.
ich war ja auch mit auf der Reise...
Und Elternzeit is bei mir nicht, da ich jaab Oktober ein BA Studium anfangen werde
 

Benutzer58054  (39)

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Ab einem monatlichen Einkommen von 1200 Euro netto bekommt man nur noch 65% Elterngeld ausgezahlt. Nun weiß ich nicht genau, ob man das hier auf alle 12 Monate rechnet. Wenn das so wäre würdest ihr 67% bekommen.

Man bekommt ja lediglich 10 Monate Elterngeld. Die zwei Monate nach Geburt (Mutterschutz) erhält man ja Mutterschaftsgeld von der GKV. Das, plus das Elterngeld, ergibt 12 Monate "Gehaltsausgleich".

Off-Topic:
Da fällt mir auf: Auf meinen Lohnzetteln der Landesfinanzdirektion steht immer noch "ErziehungsURLAUB" :kopfwand:
 
Zuletzt bearbeitet:

Benutzer130414 

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naja, sie hat jetzt 7 Monate halt 1400€ bekommen und 5 Monate lang nix....
Wir bekommen also am Ende laut dem Elterngeldrechner sogar 73%, weil sie im Schnitt signifikant unter 1000€ verdient hat...
Ich hatte nur die Hoffnung, das die 5 Monate mit edm ruhenden Arbeitsverhältnis nicht mit reinzählen.
Beim BV und beim Krankengeld zählen sie ja schließlich auch nicht mit rein
 

Benutzer130414 

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Danke euch allen....
Arg... das heißt dann wohl sparsam leben und Elternzeit so kurz wie irgend möglich halten... Schade
 
T

Benutzer

Gast
In meinem Elterngeld-Hinweisblatt gab es einen Absatz, wo erklärt war, welche Sonderzahlungen mit reinzählen und welche nicht. Ich glaube maßgeblich war, ob es regelmäßige Sonderzahlungen sind (bei mir z.B. ein monatlicher Leistungsaufschlag, sowas zählt mit rein) oder ob es einmalige Zahlungen sind (wie Weihnachtsgeld, zählt nicht mit). Also solltest du wegen der Schichtzulagen nochmal genau nachlesen. Wenn du keinen erreichst bei der Elterngeldstelle, probier es doch mal woanders. Bei uns kann man z.B. auch beim Jugendamt anrufen und Fragen zum Elterngeld stellen. Die kennen sich zwar nicht ganz so gut aus, aber einen Versuch ist es wert. :zwinker:

"Ausklammern" (so schimpft sich das in meinem Merkblatt) kann man bei mir z.B. Monate, in denen schwangerschaftsbedingt der Lohn ausgefallen ist, z.B. ein längeres BV während der Schwangerschaft. Ohne im Detail nachzulesen halte ich es auch für ausgeschlossen, dass man Urlaubsmonate ausklammern kann.

Es heißt übrigens Beschäftigungsverbot und nicht Berufsverbot. :zwinker:
 

Benutzer130414 

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Es heißt übrigens Beschäftigungsverbot und nicht Berufsverbot.
Da hast du natürlich recht...
Leider sitzt bei uns Die Elterngeldstelle im Jugendamt....
Und die Damen.... nein, ich ärgere mich jetzt nicht....
ich werde woh lnächste Woche mal hingehen müssen....

Das mit den Nichtregelmäßigen ist ein sehr guter Tipp. Danke...
da werd ich mal wälzen wie das ist, sie hat(te) da einige. Wenn die Jetzt beim BV nicht mit reingezählt haben, dann kann man da ja vielleicht was machen...

Herjeh.... als ob man sonst nix zu tun hätte :rolleyes:
 
T

Benutzer

Gast
Tröste dich, ich hab auch ewig gebraucht für den blöden Elterngeldantrag, und das Merkblatt fand ich auch nicht immer aufschlussreich... habe selber mehrfach bei der Hotline angerufen, bis ichs dann mal kapiert hatte. :zwinker:
Als Tipp: Heb dir unbedingt eine Kopie oder einen Scan von deinem (fertigen) Antrag auf, dann fällts beim nächsten Kind leichter.
 

Benutzer130414 

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Auf jeden Fall...
Ich heb immer alles auf...
 

Benutzer107106 

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Redakteur
Ich habe damals recht früh auf 450€ Basis wieder gearbeitet, Vlt ist das bei euch auch eine Möglichkeit? Das sind in den meisten Jobs ja 12 Std, also 3*4 Std.
 
3 Woche(n) später

Benutzer159772  (33)

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Hallihallo.

So. Meine Zukünftige und ich haben gerade ein großes Problem (und bei der Elterngeldstelle geht seit 2 Wochen kein Aast ans Telefon)

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Wenn einfach nur die 12 Monate von vorm Mutterschutz (also ca. 01. März. ich weiß das nicht genau im Moment, zählen,
dann ergeben sich ein Monat mit Vollgehalt, 5 Monate mit 0 und 6 Monate mit 70% Gehalt und davon dann nur 67%
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So hab ich das zumindest verstanden.

Lieg ich da Falsch? Meine Freundin meint, das kann nicht sein, da man doch werdende Eltern nicht so abstrafen kann, das sie ihr Erspartes mal benutzt haben.

Ach ja. Und zählt bei der Berechnung (in diesem Fall betrifft es ja nur einen Monat) Schichtzulagen etc. mit rein, oder nur das Grundgehalt?

Nach der aktuellen Rechnung würden wir, bei einem zuletzt ausgezahlten Gehalt von 2000€ Netto jetzt noch ein Kindergeld von ca. 650€ bekommen... Das wäre schon ziemlich hart für uns...

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Grüße
DaMax

Wer hat euch das denn bzgl. der Schichtzulagen so gesagt?
Es kommt sicher auf den Einzelfall an, aber das würde ich nochmals prüfen lassen.
Ich selbst und meine ebenfalls schwangere Freundin bekommen im Beschäftigungsverbot das Durchschnittsgehalt der letzten drei Monate bevor die Schwangerschaft eingetreten ist.
Wir haben unterschiedliche Berufe, das nebenbei. Dazu zählt auch der Durchschnitt der Schichtdienstzulagen bzw. die Zuschlägen von Sonn-/Feiertagen. Ggf. ist die Personalstelle deiner Frau dann schlecht informiert und ich würde mich dann nochmal erkundigen.

Ich weiß, dass man gewisse Monate für die Berechnung des Elterngeldes ausklammern kann. An welche Voraussetzungen das geknüpft ist, kann ich dir allerdings nicht sagen.

Mit dem Urlaub habt ihr das einfach "schlecht geplant", wenn man das so nennen darf. Jemand der nicht arbeiten gegangen ist, der bekommt im schlimmsten Fall halt nur die 300 Euro Sockelbetrag.

Was für einen Beruf hat sie denn? Manchmal ist es auch möglich nach den 8 Wochen Mutterschutz ein Stillbeschäftigungsverbot zu erwirken, in Absprache mit dem Arbeitgeber. Das würde für euch mehr Geld bedeuten, ist jedoch auch an enge Bedingungen geknüpft, wenn es bspw. nicht möglich wäre während der Arbeitszeit Milch abzupumpen oder das Kind zu stillen.
 

Benutzer130414 

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Das mit dem Schichtzuschlag hat uns das Zuständige Amt bestätigt.
Es wird nur das bezahlt, was versteuert wird. Da fallen also Nachtschicht sowie Sonn- und Feiertagszuschlag raus.
Die Monate die man ausklammern kann sind für uns leider nicht zutreffend.
Sie ist Krankenschwester. Das mit dem Stillen geht bei uns auch nicht. Da macht der AG nicht mit und das eskallieren lassen wollen wir auch nicht... Anwalt und so ist dann immer mist...
wir werden wohl mit den 630€ leben müssen
 

Benutzer159772  (33)

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Verstehe. Meine Zulagen sind außer sonntags leider nicht steuerfrei gewesen, das war immer ein Nachteil, für das Beschäftigungsverbot und das Elterngeld dann jetzt nun aber von Vorteil.
Tut mir sehr leid für euch.
 

Benutzer130414 

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nicht nur dafür. Auch für Rente und Arbeitslosengeld 1..
Naja, da müssen wir durch... kriegen wir aber schon hin...
 
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