Gründe zum Schlussmachen

Aus welchen (Haupt-)Gründen habt ihr bereits Beziehungen beendet?

  • PartnerIn oder deren Eigenschaften haben genervt

    Stimmen: 20 41,7%
  • Es hat nicht mehr gepasst

    Stimmen: 35 72,9%
  • Misstrauen/mangelndes Vertrauen

    Stimmen: 19 39,6%
  • Sexuelle Probleme

    Stimmen: 19 39,6%
  • Allgemeine Unzufriedenheit

    Stimmen: 19 39,6%
  • Bedeutende Veränderung (bspw. Umzug)

    Stimmen: 3 6,3%
  • Folge externer Probleme (bspw. Todesfall in der Familie)

    Stimmen: 1 2,1%
  • An einem konkreten Streit zerbrochen

    Stimmen: 5 10,4%
  • Sonstige

    Stimmen: 9 18,8%
  • Untreue

    Stimmen: 10 20,8%
  • Eigene neue Liebe

    Stimmen: 9 18,8%
  • Keine Liebe mehr

    Stimmen: 17 35,4%

  • Anzahl der Umfrageteilnehmer
    48

Benutzer151218 

Verbringt hier viel Zeit
Hallo liebe Leute, heute interessiert mich mal die Frage, aus welchen Hauptgründen ihr schonmal Beziehungen beendet habt. Also let's go! :smile:
 

Benutzer129692 

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Off-Topic:

Meiner Ansicht nach fehlt hier noch zwei potentielle Trennungsgründe:
  • Seitensprung des Partners
  • Partner oder man selbst hat sich in jemand anderen verliebt
 

Benutzer91827 

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Ich wollte gerade eine Liste mit meinen Gründen warum ich mich getrennt habe abschicken, dann fiel mir auf, dass der Grund für die Trennung fast immer der selbe war: ich hatte mich neu verliebt. Dass ich mich neu verliebt hatte, lag allerdings an den Gründen, die ich nennen wollte.
1. Freak
2. Kindisch
3. Langweilig
4. hat mich verlassen
5. war ein aufgeblasener Niemand, der tierisch einen an der Klatsche hatte und mich schlecht behandelt hat
6. Sexuelle Probleme
 

Benutzer151786 

Sehr bekannt hier
Meine letzte Beziehung habe ich beendet, weil ich mich nicht mehr geliebt gefühlt habe. Alle konkreten Streitpunkte oder Probleme, die wir sonst noch hatten, hätte ich gerne gemeinsam lösen wollen, aber wenn die Liebe fehlt, ist das ein relativ sinnloses Unterfangen.
 

Benutzer116134 

Planet-Liebe Berühmtheit
Für mich gab es bisher eigentlich nur einen Trennungsgrund, und der war schwindende Gefühle meinerseits. Hier vielleicht am ehesten "es hat nicht mehr gepasst".
 

Benutzer120063 

Planet-Liebe Berühmtheit
"Es hat nicht mehr gepasst" trifft es am besten, obwohl ich nicht sagen würde, dass es eine Veränderung gab - eigentlich ist es eher so, dass bestimmte Sachen nie richtig gepasst haben und für mich einfach wichtiger wurden - job- und ausbildungstechnisch war es bei ihm schwierig. Das könnte man nun als "externes Problem" bezeichnen. Das wäre für mich aber zu lösen gewesen bzw. kein Grund, um Schluss zu machen - nicht zu ertragen war für mich, wie er sich wiederholt in Situationen manövriert hat, bei denen mir von Anfang an klar war, dass dies für Ausbildung/berufliches Fortkommen nicht gut ist - Tipps wollte er nicht hören, natürlich musste ich mir es verkneifen, hinter her "das hätt ich dir gleich sagen können..." zu sagen - aber das zu denken konnte ich nicht verhindern. Ich konnte es nicht ertragen, dauerhaft mit jemandem zusammen zu sein, der bei so wichtigen Dingen in meinen Augen falsche Entscheidungen trifft und mich nicht einbeziehen möchte.

Als Teenager war es okay, aber irgendwann rückt ein gemeinsames Leben und auch Familie immer näher und ich möchte nicht mit jemandem zusammen sein, dem ich nicht genauso viel zutraue wie mir selbst um für die Familie zu sorgen. Insofern hat es dann eben "nicht mehr gepasst", obwohl ich eben nicht von einem "Auseinanderentwickeln" reden würde - ich hab das schon immer gesehen und es hat mich schon immer gestört. Allenfalls hat sich da meine Priorität verschoben bzw. ich habe schlicht beschlossen, dass ich das so nicht (mehr) will.
 

Benutzer135804 

Planet-Liebe Berühmtheit
der letzte war krankhaft eifersüchtig und wollte nicht ernsthaft daran arbeiten-also mangelndes vertrauen seinerseits.ein anderer war leider schwer suchtkrank und wollte keine hilfe annehmen,also hab ichs beende (da hab ich "sonstiges" angeklickt).und ein dritter hat mich übelst beschissen,als ichs endlich mal bewusst mitbekam,hab ich ihm nen arschtritt verpasst (ansich hätt ich mit dem asi erst gar nicht zusammenkommen sollen,war eh ein schlechter witz...)
 

Benutzer6874  (35)

Benutzer gesperrt
Viele werden meine Antwort schon kennen. Zeitliche Reihenfolge:
2. an einem konkreten Streit zerbrochen
1. es hat nicht mehr gepasst

Ich habe die Geschichte schon gefühlte 3x erzählt. Wir wollten zusammen in die Ferien. Nach Kroatien. Ich dachte an Interrail, Bus, Autostopp, Jugi und bei Leuten übernachten. Sicher nicht nur aus Geldmangel. Sie wollte im Flugzeug hin und in Hotels übernachten, auch nicht nur weil sie das Geld dazu hatte
Bei der Diskussion merkten wir definitiv dass wir ungleiche Vorstellungen vom Leben hatten. Eine Menge Äusserlichkeiten, die einen tiefen Gegensatz als Hintergrund hatten.

Der Sex war (nach dem berühnten 1.Mal) immer wunderbar, Untreue war nicht im Spiel. Als wir uns beim letzten Sex trennten, weinten wir :cry:

Off-Topic:
Unsere Mütter sollen nach unserer Trennung auch geweint haben. Aber meine Schwester sagte mir nach der Trenung "das hab ich von Anfang an gewusst, dass Ihr nicht zusammen passt"
 
Zuletzt bearbeitet:

Benutzer121281  (32)

Planet-Liebe ist Startseite
Unterschiedliche Ansichten bzw Emotionen, was Monogamie angeht.
 

Benutzer150418 

Verbringt hier viel Zeit
Bei mir haben da immer mehrere Punkte gleichzeitig zugetroffen.
Ich bezieh mich mal auf meine beiden längsten Beziehen (1/2 Jahr bzw. 2 Jahre)
Bei der ersten Beziehung war der Hauptgrund, dass er gewalttätig war (tägliche körperliche und emotionale Misshandlungen), Drogen genommen hat, mich in jeder Hinsicht behandelt hat wie ein Ding, Abfall. Seine Untreue und vollkommen voneinander abweichenden Lebenskonzepte incl. "hat nicht gepasst" verblassen daneben.

In meiner letzten Beziehung hats auch mehrere Gründe gegeben, die alle sehr gewichtig waren. Ich habe eigentlich einen anderen geliebt, weswegen meine Gefühle nicht mehr ausgereicht haben um eine romantische Beziehung fortzusetzen, sexuell waren wir vollkommen inkompatibel, er war als Partner für mich einfach zu jung und zu unreif. Am Ende waren wir beide unglücklich und unzufrieden und haben uns ungeliebt gefühlt. Inzwischen sind wir gute Freunde. :grin: Das funktioniert einwandfrei.
 
L

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Gast
Vielleicht noch ergänzen:

körperliche Gewalt
seelische Grausamkeit

Natürlich kann man ja alles in sonstiges packen, mich würde das interessieren, man kann ja auch nur abstimmen ohne etwas dazu zu schreiben ...
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:

Benutzer140332  (33)

Planet-Liebe ist Startseite
Bisher zerbrach es an sexueller Inkompatibilität und vor allem an Lebenseinstellungen, die zu konträr waren.
 

Benutzer137839 

Verbringt hier viel Zeit
1. körperliche Gewalt / es passte nicht mehr -> zu unterschiedliche Lebenseinstellungen
2. & 3. mangelndes Vertrauen meinerseits
 
L

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Gast
@.Lisa. : kannst Du auch erklären, was Du an MEINEM persönlichen Interesse an Erfahrungen anderer "anders siehst"?
[doublepost=1470248218,1470248104][/doublepost] BetterThanTomorrow BetterThanTomorrow : falls Du das erklären magst: hatte dann Dein mangelndes Vertrauen etwas mit 1. zu tun?
 

Benutzer149318 

Verbringt hier viel Zeit
Ganz klar Kommunikationsprobleme. Wenn man sich bei Problemen und Unstimmigkeiten - ganz gleich, wer oder was die Ursache ist - schweigend in die Ecke setzt, dann hat jeder irgendwann einfach das Gefühl, man steuere auf eine Wand zu.
 

Benutzer133456  (49)

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Manche machen es sich ganz schoen leicht, eine Beziehung zu beenden, und ich habe fuer solche Faelle nichts als Kopfschuetteln uebrig. Das eine oder andere muss man sich schon gefallen lassen, wenn man weiterkommen will mit sich selbst, und nicht staendig von null neu anfangen muessen will.

Ich rede hier als ueberzeugter, langjaehriger Monogamer. Die folgenden sind fuer mich noch lange keine Gruende zur Aufgabe einer Beziehung, und mir geht geradezu der Hut hoch, wenn ich die hier so als akzeptable, legitime Gruende zum Hinschmiss gelistet sehe - das waere ja noch schoener, wenn mir das bisschen Pipifax was ausmachen ausmachen wuerde, und hier auch weshalb:
  • "nervende Partner-Eigenschaften" - das ist ja wohl zum Lachen; jeder Mensch nervt. Wo soll man denn da einen Strich ziehen. Ich habe schon seit Adam und Eva mit dem Gedanken Frieden geschlossen, dass wir unterm Strich alle einen Knall haben, und so kann man sich auch prima mit allen anderen arrangieren.
  • "es passt nicht mehr" - das ist ja wohl der Gipfel der Oberflaechlichkeit. An sowas arbeitet man! Das ist nicht wie Fernsehen. Man schaltet nicht einfach um, wenn man gelangweilt ist. Man hat es hier mit Menschen, Seelen, und verstrichener Lebenszeit zu tun. Das Gewesene kann man doch einfach nicht so hinknallen. Das ist ein Stueck der eigenen Existenz.
  • "sexuelle Probleme" - also, das waere schon arg auffaellig, wenn das jemanden zum Totalhinschmiss bewegt. "Kein Sex", das wuerde ich als Trennungsgrund verstehen, aber lediglich "Probleme"...? Nee. Die gehen ja auch irgendwann wieder weg.
  • "allgemeine Unzufriedenheit" - da muss man aber schon ganz schoen geschlafen haben, dass es so weit kommt. Wenn unterm Strich wirklich nichts mehr da ist, das einen haelt... also, das kann ich mir ja wirklich gar nicht vorstellen. Zumindest irgendwelche Sandwiches mit Guerkchen wirdse ja noch machen koennen.
  • "externe Probleme" - das waere aber schlimm, wenn gerade eine Partnerschaft an sowas zerbricht; ich bin ja der Meinung, wer einen Partner hat, ist gegen Externes umso gefeiter? Also, bei mir war das immer so. Je mehr, desto Army.
  • "konkreter Streit" - das muesste aber ein verheerender Streit sein, dass der eine Partnerschaft beendet. Also, mir ist bisher noch nichts widerfahren, das so etwas rechtfertigen wuerde. Selbst wenn jemand die Salatplatte an die Wand wirft... nu gut, das bisschen Sauerei. Ueber manchen Dingen muss man echt drueberstehen.
  • "eigene neue Liebe" - wenn ich eine Partnerin waehle, dann ist die bei mir sicher. Neue Liebe zu jemand anderem gibt es bei mir nicht, egal wie grausam das scheinen mag. Das ist ein Commitment, und sollte da eine andere daherkommen, tough. Sich als Vergebener neu zu verlieben, das ist was fuer Dilettanten (oder Leute unter vierzig, und dann verstehe ich's auch - Hormone, und Schwamm drueber).
  • "keine Liebe mehr" - wie oben. Sowas gibt's nicht, da muss man durch. Ein bisschen Charakterfestigkeit muss man ja schon zeigen.
Worueber ich allerdings durchaus Beziehungen abbrechen wuerde und auch schon habe:
  • Betrug - wer mir erzaehlt, sie sei auf einer Fortbildung, ist aber stattdessen in jemandes Bett... tja. Adieu.
  • gegensaetzliche Lebensentwuerfe - wenn sie ins Kloster will, was soll man machen?
EDIT:

Kriminelles, aggressives, oder (selbst-)gefaehrdendes Verhalten ohne Einsicht und Einlenken hatte ich noch als Trennungsgrund vergessen. Hatte das aber bisher noch nie bei Partnern.
 
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Gast
  • "keine Liebe mehr" - wie oben. Sowas gibt's nicht, da muss man durch. Ein bisschen Charakterfestigkeit muss man ja schon zeigen.

Ich bin ja mit dem meisten, das du schreibst nicht einverstanden - aber das hier verstehe ich am allerwenigsten. Wie soll man denn "da durch", wenn keine Liebe mehr da ist? Was soll der Grund sein, wenn man mit jemandem zusammen bleibt, den man nicht mehr liebt? Oder glaubst du, sobald man einmal geliebt hat, wird die Liebe irgendwann wieder kommen? Und bis sie das gefälligst tut, soll man leiden?
 

Benutzer133456  (49)

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Ich bin ja mit dem meisten, das du schreibst nicht einverstanden - aber das hier verstehe ich am allerwenigsten. Wie soll man denn "da durch", wenn keine Liebe mehr da ist? Was soll der Grund sein, wenn man mit jemandem zusammen bleibt, den man nicht mehr liebt? Oder glaubst du, sobald man einmal geliebt hat, wird die Liebe irgendwann wieder kommen? Und bis sie das gefälligst tut, soll man leiden?
Liebe ist fuer mich etwas, das nur wachsen kann. Es gab in meinem ganzen Leben noch nie irgendwen, den ich anfangs liebte und dann irgendwann nicht mehr. So funktioniere ich einfach nicht. Mit genug Zeit liebe ich jeden. Sogar totale Monster, die man zum Mond treten sollte, wenn man nach landlaeufigen Standards handeln wuerde (und zwar nicht nur Partner, sondern auch Ex-Bosse, Amtsaffen, etc.). Liebe ist, Menschen zu erlernen, und sobald man mal jemanden begriffen hat, ist Liebe die einzige moegliche Emotion - fuer mich. Insofern kann ich den Gedanken, dass Liebe nachlassen kann, nicht nachvollziehen. Vielleicht bin ich ein alter Dinosaurier aus der Zeit vor der Wegwerfgesellschaft, vielleicht ein verkappter Religioeser, vielleicht ein Althippie. Als naiv werde ich schon mein ganzes Leben lang bezeichnet. Aber die Menschen mehr und mehr zu lieben, wie sie sind, das lasse ich mir niemals nehmen.
 

Benutzer140332  (33)

Planet-Liebe ist Startseite
Wo soll man denn da einen Strich ziehen.
An dem Punkt, dass man so genervt ist, dass man ungerecht wird. Oder pissig.
Man kann sich ja mal irren, weil man dachte, dass einen bestimmte Charaktereigenschaften nicht so nerven würden und es dann doch taten. Kommt vor, ist nicht dramatisch.
also, das waere schon arg auffaellig, wenn das jemanden zum Totalhinschmiss bewegt.
Hier, ich.:winkwink:

Wenn man wie ich auf Dominanz steht, aber keinen dominanten Partner hat, dann endet das auch mal so.
Man kann viel reden und ändern, aber bestimmte Sachen müssen eben von vorneherein passen.:zwinker:
 
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