Glaubt ihr an einen Gott?

Benutzer67252 

Benutzer gesperrt
Ich glaub nicht dran.
Finds an sich nicht tragisch wenn jemand glaubt, aber wenn das so ausartet wie in den USA mit der Creationismusscheisse, ne ne:mad: :mad:
 

Benutzer40680  (32)

kurz vor Sperre
Aus meiner Sicht gibt es keinen Gott.
Die Bibel hat zu viele Wiedersprüche.
Zudem glaub ich nur an das, was ich sehe, oder was wirklich bewiesen wurde dass es existiert, bzw. passiert ist.

Aber es wurde auch noch nicht bewiesen, dass es keinen gott gibt oder? :tongue:
 

Benutzer53748 

Meistens hier zu finden
Ich tu mich schwer mit der Antwort, denke viel drüber nach und habe meine Meinung auch schon des öfteren mal geändert wie ich eingestehen muss... aber wenn es etwas für den Menschen im Ganzen so unbegreiflich schönes und tolles gibt wie die Erde mit uns Menschen (klar gibt auch vieeele schlechte Seiten), man sieht wie sich die menschl. Geschichte, einfach alles entwickelt hat, dann ist das für mich unbegreiflich und doch die Realität. Warum soll es dann so etwas wie einen Gott nicht geben? Bestimmt nicht als Mensch, aber als eine Art "Geist" , Kraft, der alles erschaffen hat.


Viel interessanter finde ich die Frage, was nach dem Tod kommt... nichts?!.. War vor dem Leben einer Person also auch nichts und es ist sozusagen das gleiche nichts.. ? Vielleicht ist der Tod so ja auch nur eine Art übergang zu einem neuen Leben, wer weiß das schon. Aber im Himmel ewig leben, das würde ich ehrlich gesagt ungern. Aber wiedergeboren werden, um irgendwann den klimawandel, vllt das Ende der Welt mitzuerleben auch nicht. Vor allem, wenn es die Welt dann nicht mehr gäbe, wohin würden dann die verstorbenen Menschen wiedergeboren werden...?!


Glaubt ihr das der Mensch jemals Antworten finden wird?!

*Biene*
 

Benutzer12370  (34)

Verbringt hier viel Zeit
Aber im Himmel ewig leben, das würde ich ehrlich gesagt ungern.

Mit dem "Himmel" ist es genauso wie mit "Gott".

Gott ist imho keine Person und der Himmel demnach auch kein ort. Die Existens jenseits unserer welt, die von raum und zeit beherrsscht wird ist nicht mit dem leben auf der erde vergleichbar.

Ich glaub du brauchst keine Angst zu haben in ewigkeit in einem weißen kleid auf einer wolke zu schweben und harfe spielen zu müssen :zwinker:
 
C

Benutzer

Gast
Mit dem "Himmel" ist es genauso wie mit "Gott".

Gott ist imho keine Person und der Himmel demnach auch kein ort. Die Existens jenseits unserer welt, die von raum und zeit beherrsscht wird ist nicht mit dem leben auf der erde vergleichbar.

Ich glaub du brauchst keine Angst zu haben in ewigkeit in einem weißen kleid auf einer wolke zu schweben und harfe spielen zu müssen :zwinker:
Off-Topic:
das macht dann meine idee von 'engelchen-schiessen' kaputt :flennen:
 

Benutzer53748 

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@biene

wiso würdest du nicht gern ewig im himmel leben wollen?


Hey, ewig, das ist so ein Begriff.. wie unendlich eben. Ich kann mir genaus wenig wie ich mir vorstellen kann, gar nicht mehr zu existieren, genausowenig vorstellen, für IMMER zu existieren... das passt in meinen Kopf nicht rein :zwinker:. Das ist mir einfach vom Gefühl her zu lang :grin:

Ja, sorry.. Hm... klar gibt es den Himmel als Ort so vllt nicht, aber das ist ja der christliche Glaube und von dem bin ich eben mal ausgegangen. Tja, was macht das Leben denn dann wertvoll wenn irgendwann der Tag kommt an dem man stirbt, ist dann alles für die Katz? Klar, jetzt kann man argumentieren:
Man weiß nicht was nach dem Tod kommt..
Man muss seinen Sinn im Leben finden und das Beste draus machen..
usw., aber das finde ich eben nicht "ausreichend".

Ich für mich will versuchen einfach etwas zu schaffen was auch nach mir existiert, etwas womit mich die Menschen auch lange nach meinem Tod noch verbinden wie ein gutes Buch oder besonderer Einsatz gegen Kriege usw. Einfach was verändern...


*Biene*
 

Benutzer16687 

Verbringt hier viel Zeit
Ich glaube in einer gewissen Art und Weise an Gott und ich finde es auch gut so.

Glaube an sich ist in meinen Augen etwas gutes und dieses Gerede mit Beweisen usw. ist mir einfach viel zu langweilig und deshalb schenke ich dem keine Beachtung :smile:
 

Benutzer40680  (32)

kurz vor Sperre
Hey, ewig, das ist so ein Begriff.. wie unendlich eben. Ich kann mir genaus wenig wie ich mir vorstellen kann, gar nicht mehr zu existieren, genausowenig vorstellen, für IMMER zu existieren... das passt in meinen Kopf nicht rein :zwinker:. Das ist mir einfach vom Gefühl her zu lang :grin:

Ja, sorry.. Hm... klar gibt es den Himmel als Ort so vllt nicht, aber das ist ja der christliche Glaube und von dem bin ich eben mal ausgegangen. Tja, was macht das Leben denn dann wertvoll wenn irgendwann der Tag kommt an dem man stirbt, ist dann alles für die Katz? Klar, jetzt kann man argumentieren:
Man weiß nicht was nach dem Tod kommt..
Man muss seinen Sinn im Leben finden und das Beste draus machen..
usw., aber das finde ich eben nicht "ausreichend".

Ich für mich will versuchen einfach etwas zu schaffen was auch nach mir existiert, etwas womit mich die Menschen auch lange nach meinem Tod noch verbinden wie ein gutes Buch oder besonderer Einsatz gegen Kriege usw. Einfach was verändern...


*Biene*

ja ich glaub ich weiss was du meinst! das wort ewig kann ich mir auch nicht so richtig vorstellen... aber ja ich hoffe trotzdem, dass ich in den himmel komme :engel:
 

Benutzer57585  (33)

Verbringt hier viel Zeit
Hey, ewig, das ist so ein Begriff.. wie unendlich eben. Ich kann mir genaus wenig wie ich mir vorstellen kann, gar nicht mehr zu existieren, genausowenig vorstellen, für IMMER zu existieren... das passt in meinen Kopf nicht rein :zwinker:. Das ist mir einfach vom Gefühl her zu lang
Ich könnte mir vorstellen, dass auch das Konzept von "Zeit", einschließlich der Begriffe wie "ewig", "immer", "(zu) lang" an unsere jetzige Verfasstheit gebunden sind. Was wir hier mit "ewig" bezeichnen, gibt es dann vielleicht gar nicht mehr. So als wenn man, um ein Jahr zu erleben, nicht jeden Tag durchlaufen muss vom 1.1. bis 31.12., sondern das ganze Jahr auf einen Schlag vor sich sieht. Ich glaube, dass man mit dem sog. Tod nicht nur das Konzept des Raumes abstreifen wird, sondern auch das der Zeit. Was für eine Beschaffenheit (von unserer Existenz) dann an die Stelle tritt, wird niemand mit Bestimmtheit sagen können. Alles, was wir jetzt erleben, ist vorläufig und in Raum und Zeit "eingesperrt". Daher können wir nicht anders als die Ewigkeit, die nach dem Tod erfahrbar sein wird, uns jetzt wie etwas vorzustellen, das dauert und dauert und nie aufhört - und mit der Vorstellung werden wir eben nicht recht fertig. Diese Unfähigkeit zu denken, dass so etwas Grundlegendes wie "Zeit" einmal gegenstandslos werden wird, liegt an unserer jetzigen irdischen Natur, glaube ich.

Ja, sorry.. Hm... klar gibt es den Himmel als Ort so vllt nicht, aber das ist ja der christliche Glaube und von dem bin ich eben mal ausgegangen. Tja, was macht das Leben denn dann wertvoll wenn irgendwann der Tag kommt an dem man stirbt, ist dann alles für die Katz? Klar, jetzt kann man argumentieren:
Man weiß nicht was nach dem Tod kommt..
Man muss seinen Sinn im Leben finden und das Beste draus machen..
usw., aber das finde ich eben nicht "ausreichend".
Alles, was uns hier Hochgefühle macht, ist, wie ich glaube, Botschaft von dem "Eigentlichen", auf das wir zugehen. Wer nicht glaubt, meint aber meist, diese Hochgefühle seien schon das Eigentliche, für das man lebt. Mir geht das nicht so. Ich glaube wirklich an mehr als nur das. Da kommt noch was, und wie... :zwinker:
Ich für mich will versuchen einfach etwas zu schaffen was auch nach mir existiert, etwas womit mich die Menschen auch lange nach meinem Tod noch verbinden wie ein gutes Buch oder besonderer Einsatz gegen Kriege usw. Einfach was verändern...
*Biene*

Dito...
 
C

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Gast
also wenn es einen gott gibt, dann ist er genauso wie er im film 'texas' von helge schneider dargestellt wird.

ein herr um die 50, mit einem zopf, grauschwarzen haaren.

einem amerika pullover der in einem wohnwagen wohnt!
 
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Gast
Bert Brecht schrieb:
Einer fragte Herrn K., ob es einen Gott gäbe. Herr K. sagte: " Ich rate dir, nachzudenken, ob dein Verhalten je nach der Antwort auf diese Frage sich ändern würde. Würde es sich nicht ändern, dann könnten wir die Frage fallenlassen. Würde es sich ändern, dann kann ich dir wenigstens noch so behilflich sein, daß ich dir sage, du hast dich schon entschieden: Du brauchst einen Gott."
....
Ich konnte mich eigentlich bisher nie für Brecht begeistern, aber dies hier finde ich wirklich toll und könnte ich glatt unterschreiben.
 
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