Gitarrespielen lernen

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Gast
Hallo,

vielleicht spricht auch nur die pure Langeweile aus mir, aber ich habe grade total Lust, Gitarre zu spielen - dummerweise hab ich das noch nie getan und besitze auch keine Gitarre. :grin:

Insgesamt bin ich eher unmusikalisch (kann zwar Noten lesen und hab auch mal 3 Instrumente gelernt, aber irgendwann hab ich immer die Lust verloren :ashamed:), daher meine wichtigste Frage:

Ist es arg schwer, das Gitarrespielen zu lernen?

Angesichts der Masse an Leuten, die das zB auf Youtube macht, scheint dem ja nicht so zu sein. :tongue:

Und dann noch ein nicht zu vernachlässigender Aspekt:
Was kostet eine halbwegs gute Einsteiger (Akustik-)Gitarre?
Gibt es da Modelle, die man empfehlen kann? Ich nehme an, dass man die 30 Euro-Dinger aus dem Supermarkt eher vergessen kann? :tongue: Da ich aber auch keine Konzerte spielen möchte, muss es natürlich auch nicht die ultimative Profigitarre sein. :zwinker:

Danke schonmal! :smile:

Riot
 
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Gast
Ich kenne mich damit halt gar nicht aus, sind zB Nylonsaiten gut oder schlecht?

Meine Ambitionen sind sehr bescheiden, ich will nur begleiten können oder halt eine Melodie anstimmen, die man dann hoffentlich auch irgendwann wiedererkennt. Konzerte sind keine geplant. :tongue:
 

Benutzer105995 

Sorgt für Gesprächsstoff
Vorab: Ja, die Supermarkt-Dinger sollteste gleich vergessen. Was Du brauchst in der Entschluß, Gitarre spielen zu wollen und einen guten Musikladen, der Dir zeigt, was der Markt her gibt ohne dir zuviel Geld aus der Tasche zu ziehen. Meiner Erfahrung nach ist Yamaha eine gute Marke für den Einstieg. Wenn es Dir dann doch keinen Spaß macht, kannste das gute Stück für einen guten Preis auch wieder in der Bucht verklopfen.

Ob Gitarre schwierig ist oder nicht, wird sich so pauschal nicht beantworten lassen. Klassische Gitarre und die draus resulierenden Unterkategorien emfinde ich persönlich als sehr zeitraubend, da übungsintensiv. Akkorde schrubben und dabei zu singen (also begleitend) ist wohl die einfachste Form des Gitarrenspiels. Allerdings macht auch hier nur Übung den Meister. Trotzdem sollte es für Lagerfeuerromantik schon nach ein paar Monaten reichen.

Ich spiele jetzt mehr oder weniger seit 20 Jahren und fühle mich ggü. guten Gitarristen immer noch als Anfänger. Wenn Du richtig Lust darauf hast, sollest Du es aber unbedingt ausprobieren. Aber bitte mit einem guten Instrument. Sonst ist die Luft sehr schnell raus.

Viel Spaß!
 

Benutzer70527  (31)

Sehr bekannt hier
Hey Riot,

was man als Laie unter "Akustikgitarre" versteht, sind die mit Nylonsaiten, auch Konzertgitarre genannt. Damit fällt das Spielen als Anfänger leichter als mit Stahlsaiten ("Westerngitarre") und der Klang ist eben weicher - sind zwei verschiedene Gitarrenarten. Wenn du Akustikgitarre sagst, nehme ich an, du möchtest eine Nylongitarre :smile:

Das Billigzeug kann man vergessen. Das taugt meist nichts und nimmt dann eher die Lust am Spielen. Man hört öfter das Argument "Man weiß ja nicht, ob das Spaß macht, daher eher was Billiges". Gegenargument: "Wer billig kauft, kauft zweimal."
Schlechte Gitarren sind schlechter zu bespielen. Der Einstieg fällt schwerer, das Ganze wird frustrierend, man hört auf.

Wenn es dir wirklich ernst ist: Geh in ein anständiges Musikgeschäft (Verzeichnisse mit Erfahrungsberichten findest du in Musikerforen) und lass dich beraten. Auch wenn man noch nie gespielt hat: Ohne Ausprobieren wird kein Instrument gekauft! Tu dir das nicht an!
Ohne einen einzigen Ton zustande zu bringen weißt du schon, ob das Ding gut in der Hand liegt. Ob du den Hals umgreifen kannst (da gibt's viele verschiedene Formen, dicke und dünne), ob die Korpusform dir passt. Mal anfassen, die Verarbeitung checken. Wenn du (ohne eine Saite niederzudrücken) mal die Saiten anschlägst ("Leersaite spielen") und da klingt schon was unsauber (nicht von der Stimmung, vom Klang): Finger weg.

Wenn du einen erfahrenen Gitarrero mitnehmen kannst, ist das natürlich am besten.
 
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Könnt ihr Gitarre-Erfahrenen mir dann sagen, in welcher Preisklasse eine solche Gitarre liegt? Sind die 160 Euro von darkbluesmile realistisch?
 

Benutzer37284 

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Ich hab vor nem halben Jahr angefangen zu spielen - leider darf ich wieder von Vorne beginnen weil ich wegen Prüfungsstress keine Zeit zum Üben hatte. :frown:

Empfehlen kann ich dir erstmal auf jeden Fall die Gitarrenschule von Peter Bursch, für Anfänger echt gut geeignet und nicht zu schwer. Vor allem kann man auch recht schnell schon ein Liedchen spielen :smile:

Ansonsten würde ich mir schon eine Gitarre so ab 200 EUR kaufen, alles andere ist schon recht billig und hat halt auch keinen guten Sound :smile:
 
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Also hast du es dir auch selber beigebracht? Oder hattest du zusätzlich Unterricht?

Achja, doofe Frage, aber hört man so ne Akustik-Gitarre in einem Mietshaus eigentlich in den Nachbarwohnungen? :grin:
 

Benutzer42813 

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Es lohnt sich, sich im Bekanntenkreis umzuhören - darüber kann man für den Anfang gut an eine halbwegs taugliche Übegitarre als Leihgabe kommen.

Gelernt habe ich ein paar Grundlagen von meinem Nachbarn und dann alles andere via Internet, ich konnte allerdings vorher schon Klavierbegleiten und Quintenzirkel und musste vieles nur in Griffe "übersetzen". Übers reine Begleiten bzw. Begleitung zu eigenen Songs entwickeln bin ich nie hinausgekommen, aber es reicht völlig, um sich einfach manchmal für ein oder zwei Stunden mit der Gitarre zurückzuziehen und zu regenerieren.
 

Benutzer96776 

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Wenn du die Noten bereits kennst, dann ist es nicht sehr schwierig.
Die Griffe wohl eher aber Zupfen find ich z.B. ganz easy. Naja ist auch bestimmt individuell verschieden.
Ich habe mal Unterricht genommen und da war das dann nicht so schwer zu lernen.
Man braucht halt auf jeden Fall ein Buch, immer wieder üben, das ist schon wichtig und muss wie bei allen Dingen mit leichten Lieder beginnen.
Ich würde mich da Mal in einem Musikladen erkundigen aber unter hundert Euro wird das wohl nichts werden wenn du auch qualitativ was "Erträgliches" haben willst :zwinker:
Ich weiß nicht meine hat vor Jahren bestimmt um die 200€ gekostet - vielleicht auch etwas weniger...
Viel Spaß falls du dich endgültig dazu entschließt

---------- Beitrag hinzugefügt um 21:23 -----------

Also hast du es dir auch selber beigebracht? Oder hattest du zusätzlich Unterricht?

Achja, doofe Frage, aber hört man so ne Akustik-Gitarre in einem Mietshaus eigentlich in den Nachbarwohnungen? :grin:

prinzipiell würde ich sagen ja außer ihr habt wirklich richtig dicke Wände aber man kann ja auch etwas leiser spielen, das ist kein Problem :zwinker:
Ist ja keine E-Gitarre *haha*
 
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aber es reicht völlig, um sich einfach manchmal für ein oder zwei Stunden mit der Gitarre zurückzuziehen und zu regenerieren.
Ja, so in etwa hatte ich mir das auch vorgestellt. Ich will eher für mich spielen und nicht vor anderen Leuten. :zwinker:
 

Benutzer103008  (31)

Verbringt hier viel Zeit
Ich Spiele seit ca. 12 Jahren Gitarre.Schau dir mal die IBANEZ G5ECE-AM vielleicht gefällt sie dir.

Was ich an der Gitarre gut finde:
Es ist ein Mahagoni Korpus
Palisander Griffbrett
Es hat einen zusätzlichen Tonabnehmer falls du mal was aufnehmen möchtest etc.

Ansonsten kannst du mir auch einfach schreiben und tue was ich kann :smile:
 

Benutzer37284 

Benutzer gesperrt
Also hast du es dir auch selber beigebracht? Oder hattest du zusätzlich Unterricht?

Ja, genau. Ich hatte keinen Unterricht sondern habe es mir anhand von Peter Bursch beigebracht :smile:
Man lernt zu erst einmal die Akkorde und damit kann man schon recht viel anfangen.

---------- Beitrag hinzugefügt um 21:32 -----------

Wenn du die Noten bereits kennst, dann ist es nicht sehr schwierig.

Aber normalerweise lernt ja anfangs nicht nach Noten.

Ich finde es wirklich nicht so einfach, vor allem weil das eine total ungewohnte Haltung ist. Mir hat oft der Arm wehgetan oder die Hand weil ich mich erst noch daran gewöhnen musste.
Dazu kommt dann, dass die Finger wirklich etwas schmerzen auf den oberen Stahlsaiten aber da gewöhnt man sich schnell dran.

Üben muss man allerdings wirklich sehr viel, es ist anfangs etwas mühsam weil es immernur dieselben Griffe sind :grin:
 
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Nö. Ich spiel eigentlich nicht sehr laut, hier hört man rein gar nichts.

Hörst du deine Nachbarn sprechen/husten/ihren Mixer benutzen/fönen?

Manchmal höre ich sie schreien. :tongue:

Normale Geräusche aber nicht...gut, dann hoffe ich mal, die killen mich nicht. Und meine Mitbewohner wissen auch noch nicht Bescheid. :grin:

Danke euch, jetzt hab ich zumindest schonmal etwas mehr Ahnung!
 

Benutzer37284 

Benutzer gesperrt
Mich hat ja immer zur Weißglut gebracht wenn ich nicht rausgefunden habe wieso die Saiten surren anstatt schön zu klingen.
Da hätte ich sie manchmal am Liebsten weggeschmissen :grin:
Umso toller ist es dann aber wenn man einen Song hinbekommt :smile:
 

Benutzer96776 

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Aber normalerweise lernt ja anfangs nicht nach Noten.

Ich finde es wirklich nicht so einfach, vor allem weil das eine total ungewohnte Haltung ist. Mir hat oft der Arm wehgetan oder die Hand weil ich mich erst noch daran gewöhnen musste.
Dazu kommt dann, dass die Finger wirklich etwas schmerzen auf den oberen Stahlsaiten aber da gewöhnt man sich schnell dran.

Üben muss man allerdings wirklich sehr viel, es ist anfangs etwas mühsam weil es immernur dieselben Griffe sind :grin:

Hm.. Also e,a,d,g,h,e und dann eben die ganzen Griffe zu jeder Saite habe ich in der Musikschule zu allererst gelernt (also zupfen)

Das stimmt schon, dass das auch Schmerzen verursachen kann aber ich meinte das auch im Bezug auf Noten spielen und lernen, an sich hat man die Noten schnell gefunden an der Gitarre(den richtigen Ton).
Ich finde Griffe, wo man mehrere Saiten gleichzeitig greifen muss (wenn du weißt was ich meine - sagen wir z.B. a-Moll obwohl der eh einer der leichteren ist) viel schwieriger.
 
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