Girlie or mature women?

Benutzer10736 

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Na ja, ich bin 21 (im November 22). Nach deiner "Einteilung" 16-20 bzw. 28-34 würde ich also noch eher zur ersten Kategorie gehören.

Ehrlich gesagt fühle ich mich aber nicht "girliehaft" und wirke wohl auch nicht so. Meine erste Beziehung ging von Anfang 17 bis Anfang 20 Jahre, und sie war schon anders als meine jetzige. Es war schön, die "erste große Liebe" eben.

Aber ich hab ziemlich gespürt, daß ich mich speziell seit meinem Abi, seit ich studiere, nochmal sehr verändert, irgendwie einen großen "Sprung" gemacht hab. Beziehungstechnisch, aber auch sonst. Ich bin irgendwie selbstbewußter geworden. Bei meiner ersten Beziehung war's so, daß ich mich total geschmeichelt gefühlt hab, daß sich einer für mich interessiert, ich fand ihn süß, er hat mir gefallen, wir konnten uns gut unterhalten, haben uns verliebt und sind zusammengekommen. Das hat mir damals irgendwie "gereicht". Und es war auch eine tolle Zeit.

Jetzt ist das anders. Meine jetzige Beziehung bin ich sehr viel "bewußter" eingegangen. Ich wußte vorher schon genau, was ich will und was nicht, ich hatte eine viel detailliertere Vorstellung davon, was für eine Art von Beziehung ich führen möchte und was für einen Menschen ich suche. Ich hab mir viel mehr Gedanken gemacht, ob es auch WIRKLICH paßt zwischen uns, auch richtig langfristig gesehen. Ich bin - das Gefühl habe ich zumindest - in den letzten zwei Jahren ein ganzes Stück "erwachsener" geworden, auch "selbstbewußter" (auch in der wörtlichen Bedeutung), meine Ansprüche an eine Beziehung und an einen Partner sind gewachsen.

Es ist schwierig zu erklären. Aber ich fühle mich das Gruppe der "16-20"-Jährigen irgendwie nichtmal mehr annähernd zugehörig. Werde auch (von meiner Art her) eher viel älter geschätzt, als ich tatsächlich bin. Mein Freund ist 29, und ich fühle mich zwischen seinen Freunden sehr wohl, obwohl ich ja deutlich jünger bin. Aber das merkt man eigentlich nicht. Vielleicht liegt es auch daran, daß der Unterschied zwischen einer 16-jährigen Schülerin und einige Jahre älteren Studenten enorm groß ist, während die Unterschiede von über-20-jährigen Studenten zu einige Jahre älteren "Fertigstudierten" nicht mehr sooo enorm sind, zumindest, was das intellektuelle Level angeht.

Wo ich mir trotzdem immer noch sehr jung vorkomme, das ist in Momenten, wo ich merke, daß man mit 8, 9 Jahren mehr eben doch einen Schritt weiter ist im Leben. Zum Beispiel, als sein bester Freund (gerade 30 geworden) ihm erzählt hat, daß er im September heiraten wird und auch schon ein Kind unterwegs ist (Freundin ist 27). Da spüre ich dann, daß mir doch noch einiges fehlt, daß ich soweit dann doch noch nicht bin (sowohl, was die Lebenssituation angeht - mitten im Studium -, als auch, was das innere "Bereit-Sein" angeht).

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