Gibt es für euch schwere Prüfungen??

Gibt es für euch schwere Prüfungen?

  • Ja

    Stimmen: 34 77,3%
  • Nee

    Stimmen: 9 20,5%
  • Weiß nicht

    Stimmen: 1 2,3%

  • Anzahl der Umfrageteilnehmer
    44

Benutzer13006  (38)

Verbringt hier viel Zeit
Heute war mal wieder son Tag, da kamen sie alle aus dem Raum und: "Mann, war das schwer!"

Ich denke, es gibt nur zuwenig gelernt, und keine schweren Prüfungen.

Bei uns gibt es eine Matrikelnummer, die hat 4 von 5 Klausuren mit 1.0 bestanden, die mit 80% Durchfallern hat er 1,7, meint ihr für ihn war das jetzt "schwer"?

Auch "Was fragt der denn so eine Scheiße?"
Tja, Hätt'ste mehr gelernt, hätt'ste das auch gewusst...

Mag auch daran liegen, dass man sich nach 3 Semestern dran gewöhnt hat, dass man die Vorbereitungszeit für ne Klausur nicht mehr mit Stunden sondern eher mit Tagen und Wochen kalkuliert...

Dann muss man halt mal ne Woche einplanen, wenn man 500 Seiten durchackern muss. Wenn man das in 3 Stunden schaffen will, DAS ist "schwer" :grin:

Wie sehr ihr das?

EDIT: Meine das auf Theorieprüfungen bezogen, bei praktischen Prüfungen kann doch ne ganze Menge mehr schiefgehen....

Für bei "Theoretischer-Führerscheinprüfung-Durchfaller" hab ich kein Mitleid, bei der praktischen geht sowas ziemlich schnell....
 

Benutzer10487  (35)

Verbringt hier viel Zeit
Mh, hab heute VWL geschrieben und es ging ja noch einigermaßen. Die Zeit war etwas knapp und natürlich musst ich mich mal wieder total vertun. Bei mir ists immer so, dass ich beim Lernen alles kann und dann wenns drauf ankommt, bau ich manchmal den größten Scheiß.
 
C

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Gast
Selbstschutz

Nicht immer ist viel lernen die Garantie für eine 1 oder,
aber wenn man schön jammert, wie schwer das doch war, fühlt sich die drei gleich viel erfolgreicher an.
Wenn man's so sieht ist ja gar nichts schwer, sondern alles nur Leben.
Ist doch bei der Arbeit genauso. Wie oft hört man "was das ein harter Tag" Nun ja, andere haben's an dem gleichen Tag schwere andere leichter gehabt.
Wir Menschen jammern nun mal gerne und verlangen Mitgefühl. Gönn uns das doch, wir fühlen dadurch, dass wir viel mehr geleistet haben. :smile:
 

Benutzer28467 

Verbringt hier viel Zeit
hängt doch immer nur davon ab wie faul ich vorher war :smile:
 

Benutzer8995 

Verbringt hier viel Zeit
oft wird die prüfung schlecht, auch wenn man vorher viel gelernt hat. ursachen kann das viele haben... und liegt sicher oft nicht an der blödheit der leute.

und ja, für mich gibt es schwierige prüfungen.
 

Benutzer7522  (34)

Sehr bekannt hier
erst einmal erscheinen alle Klausuren schwer, wenn man sie noch nicht hinter sich hat bzw. mitten in der Situation ist..

Es gibt Fächer, bei denen einfach Kreativität und schnelle Problemlösungen gefragt sind.. sicher steckt in jeder Idee/ Lösung etwas gutes.. aber das schwere ist doch, das erwartete Niveau des Lehrers zu treffen..

Bei mir in der Schule kann man HÖCHSTENS für Mathe, Deutsch und Englisch lernen..

Manchmal bringen einen auch die technischen Hilfsmittel wie zb. der PC zum verzweifeln :grin:

vana
 

Benutzer631 

Verbringt hier viel Zeit
Das Leben kann einen auch prüfen - das üb mal im Voraus :zwinker:

Ansonsten...tja - mehr lernen, dann klappts auch mit der Prüfung. versteh auch nie, warum die örtlichen Fahrschüler vor der Theoretischen nicht lernen und sich dann wundern, wenn sie durchfallen.
 
G

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Hmm.....also ich fand selten eine Klausur wirklich schwer. Bislang eigentlich sogar gar nicht. :schuechte
 

Benutzer7522  (34)

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Wie wäre es, wenn man mal schwer definiert?

Meint man damit, dass man einfach bei manchen Fragen länger überlegen musste..
.. oder meint man damit, dass der Lehrer komplett neue Problemstellungen beantwortet haben wollte?!

Vom Stoff her, fand ich wenn ich gelernt hatte in der neuen Schule auch keine wirklich schwer.. eher der Zeitdruck der dahinter stand.. ich hab ne richtig ekelhafte sauklaue.. daher muss ich da bei den Klausuren höllisch aufpassen und dementsprechendes Tempo vorlegen oO und bei Audio müssen wir meist noch Bildchen zeichnen und viel Text dazu.. neben dem theoretischen kram.. man glaubt net wie schnell da 90mmin rum sein könnnen oO

vana
 
G

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Eine Aufgabe ist dann schwer, wenn man mit den enthaltenen Anforderungen nicht zurechtkommt. Das kann ja sowohl die Zeitbemessung als auch die Fragestellung betreffen.
 

Benutzer13006  (38)

Verbringt hier viel Zeit
[sAtAnIc]vana schrieb:
Wie wäre es, wenn man mal schwer definiert?

Tja, dabei müsst ihr mir ja helfen!

Habe selber eigentlich nie ne Klausur schwer gefunden, entweder ich hab den Stoff drauf, oder ebend nicht oder nur teilweise.

"schwer" das existiert im meinem Sprachgebrauch eigentlich nur für Gewichte, ansonsten bevorzuge ich "kompliziert"
 

Benutzer8995 

Verbringt hier viel Zeit
[sAtAnIc]vana schrieb:
Wie wäre es, wenn man mal schwer definiert?

Meint man damit, dass man einfach bei manchen Fragen länger überlegen musste..
.. oder meint man damit, dass der Lehrer komplett neue Problemstellungen beantwortet haben wollte?!

eben. sowas hat anspruch, wenn der lehrer ordentlich anspruch hat.

bei theorieprüngen führerschein etc geht es ja nur um stures auswendiglernen, daran is nix schwer, das hat auch kein niveau.

zu schwer: sagt man halt umgangssprachlich so.
 
R

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Gast
ich kenn das. bei uns an der schule wird ständig rumgeheul "herr lehrer das können sie nicht von uns verlangen, herr lehrer das war so schwer, unschaffbar, total viel zu lernen" blablablablabla. da könnt ich auch manchmal aus der haut fahren. boah. wie wollen solche leute bitte ihr leben meistern? in der schule soll man außerdem nicht lernen zu meckern sondern lernen zu lernen, und da habe ich den eindruck dass das die wenigsten können.

invi
 

Benutzer23485  (53)

Chauvinist
Es gibt sicherlich die ein oder andere Prüfung, die zeitaufwendig ist, um dort gut abzuschneiden, oder die ein raffiniertes Arsenal an Täuschungsmanövern benötig um mit dem geringsten Aufwand das bestmöglichste Ergebnis zu erzielen...
.. aber ich find, die Prüfungen, die richtig schwer sind, sind allesamt Situationen, wo man gegen sich selbst antritt. Als ich z. B. das erste Mal meine Vogelspinne mir auf die Hand setzte und sie sich dann langsam auf meine Schulter zu bewegte, das war schwer. Oder als ich im letzten Sommer meine Angst vorm Schwimmen in offenen Gewässern überwand, in dem ich im Unterbacher See in Düsseldorf einfach auf den Holzbalken zuschwamm, der den Schwimmerbereich von den Surfern und Seglern trennt, - das war auch verdammt schwer. Prüfungen, die stures Pauken oder "nur" Denken fordern sind im schlimmsten Fall unangenehm, aber nicht wirklich schwer.
 

Benutzer7522  (34)

Sehr bekannt hier
re_invi schrieb:
ich kenn das. bei uns an der schule wird ständig rumgeheul "herr lehrer das können sie nicht von uns verlangen, herr lehrer das war so schwer, unschaffbar, total viel zu lernen" blablablablabla. da könnt ich auch manchmal aus der haut fahren. boah. wie wollen solche leute bitte ihr leben meistern? in der schule soll man außerdem nicht lernen zu meckern sondern lernen zu lernen, und da habe ich den eindruck dass das die wenigsten können.

invi

den Eindruck hab ich bei mir in der Klasse auch..

oder was ich auch ganz witzig finde, ich gehöre zu den Leuten die sich meistensn Stichwortzettel zum lernen anfertigen.. andere lesen sich den durch und sagen "das brauchen wir net.. kommt net drann.. hab ich net gelernt.. " und am Ende.. da habens den Salat :grin:

vana
 

Benutzer9234 

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Wenn ich etwas ehrlich von mir sagen kann, dann ist es, dass ich mich immer halb zu Tode lerne. Trotzdem krieg ich öfters Prüfungen vorgesetzt, bei denen ich das Gefühl habe, dass sie in keinem Verhältnis zum Unterricht oder dem gelernten Stoff stehen. Meistens stimmt das sogar, sonst müssten bei uns die Dozenten nicht regelmässig die Notendurchschnitte bis Zum-es-geht-nicht-mehr pushen...
Meistens mach ich mir aber zu viele Gedanken und glaube nur, schlecht gewesen zu sein und alles ist nur halb so schlimm, wie ich gedacht habe. Im Endeffekt trennt sich die Spreu durchaus vom Weizen und man merkt in 90% der Fälle immer, wer gelernt hat, und wer nicht...
 

Benutzer20202 

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Henk2004 schrieb:
Ich denke, es gibt nur zuwenig gelernt, und keine schweren Prüfungen.
Ich denk es ist offensichtlich, dass manche Prüfungen deutlich schwerer als andere sind, auch wenn man in zum Beispiel in einem Fach die Prüfungen der letzten Jahre vergleicht, dann fällt einem schon auf wenn eine Prüfung mehr fordert als die anderen. Wenn es aber offensichtlich ist, dass manche Prüfungen schwerer sind als andere, dann ist es auch gerechtfertigt, für diejenigen Prüfungen die schwerer als die allermeisten anderen sind, den Begriff "schwer" zu verwenden.

Ich habe übrigens die letzten Tage meine erste Prüfung korrigiert, war aber nicht sehr schwer.
 

Benutzer10736 

Benutzer gesperrt
Meistens stimmt das sogar, sonst müssten bei uns die Dozenten nicht regelmässig die Notendurchschnitte bis Zum-es-geht-nicht-mehr pushen...
Bei uns wird da nix "gepusht". Wer durchfällt, fällt durch. Und wenn die beste Note bei über 200 Arbeiten eben 11 Punkte (von theoretisch möglichen 18) ist - tja, dann ist das halt so. Und das, obwohl wir echte Überflieger im Semester haben, die dazu noch wirklich lernen.

In der Schule hatte ich auch nicht eine Klausur, die ich als wirklich "schwierig" bezeichnet hätte oder wo ich die Anforderungen zu hoch fand. Und mich hat's auch immer genervt, wenn dann Leute ankamen "Das war aber sooo schwer, das konnten wir doch gar nicht wissen..." :wuerg: Ja, es gab auch mal Klausuren, wo ich nix geblickt hab, in Mathe war's einmal krass. :tongue: Aber wenn ich ehrlich bin, hab ich dann bei der Korrektur immer gemerkt, daß es "eigentlich" ja ganz einfach gewesen wäre und sehr wohl das, was wir im Unterricht gemacht hatten... :zwinker:

Jetzt im Studium... ist das etwas anders. Die Ansprüche sind ganz anders (studiere Jura), und es ist teilweise echt ein Glücksspiel, ob man besteht oder nicht. Ob man das jetzt als "schwer" bezeichnen will, ist Ansichtssache. Aber Tatsache ist, daß es JEDEN schonmal irgendwie "reingerissen" hat. Selbst die, deren Vater BGH-Richter und deren Onkel Strafrechtsprof ist und die wahrscheinlich schon vor dem Abi Jura gepaukt haben und sowohl von der Intelligenz her als auch wissensmäßig echt was drauf haben, haben schonmal 3 oder 4 oder 5 Punkte zurückbekommen. Trotz Lernen, trotz Beherrschen des Stoffes - bei Jura geht's schnell, daß man "auf's falsche Pferd setzt", und dann geht das Durchfallen noch viel schneller. :schuechte
 

Benutzer18029 

Verbringt hier viel Zeit
Sicher gibt es schwere Prüfungen-wenn z.B. bei einer Klausur zu viele Aufgaben gestellt werden, als dass sie in der Zeit lösbar wären, oder wenn in einer mündlichen Prüfung es der Prüfer nur darauf anlegt, die Leute aufs Glatteis zu führen, Fangfragen zu stellen und selbst kleinste Fehler schon als Grund zum Notenabzug ansieht. Grundsätzlich hat man es natürlich schon selbst in der Hand, vernünftig gelernt zu haben, und wenn die Prüfung dann fair ablief, dann wird man sie auch schaffen und als nicht so schwer empfinden. Aber nicht immer sind Prüfungen fair, vor allem bei überlaufenen Studiengängen, wo kräftig ausgesiebt werden muss. Bei so kleinen Studiengängen wie Physik haben wir eben den umgekehrten Effekt, dass haufenweise gute Note vergeben werden, um die Leute alle beisammen zu halten... :madgo:
 
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