Gewaltbereiter Nachbar vermietet Zimmer - Student eingezogen

Benutzer112177 

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Wie der Titel schon verrät - unser Nachbar wohnt alleine in seinem Haus und vermietet Wohnraum.
Ich bin gerade erst hierher gezogen, und weiss dass er seine Frau misshandelt hat, seine Kinder, wenn sie dort waren, zu Gartenarbeit etc. gezwungen hat und zeitweise zu viel trinkt.
Er hat das Sorgerecht für sie verloren, sie sind etwa 15 und 18 Jahre alt.
Letztes Jahr wohnte eine schwarze Familie bei ihm, die hat er vollständig terrorisiert und zu (mir unbekannten) Dingen gezwungen, die sie nicht tun wollten.
Die Familie hat sich dann an die Nachbaren gewendet und um Hilfe gebeten, wenn der Vermieter nicht zu Hause war, jetzt sind sie raus dort.

Heute Morgen stand ein Umzugswagen vor seinem Haus und ein junger Mann aus einem anderen Land, wahrscheinlich Student, hat seine Sachen eingeräumt. Er wird also bei diesem Psychopathen wohnen.

Wir fühlen uns hilflos, weil wir wissen, was auf den jungen Studenten zukommen wird.
Wir haben vor, ihn gelegentlich anzusprechen im Stil von Wilkommen hier, hoffe es gefällt dir hier, wenn du etwas brauchst dann melde dich einfach.

In meiner Stadt herrscht wirklich Wohnungsknappheit, speziell für Studenten. Wir wohnen etwas ausserhalb, daher war es wohl das einzige, was er gefunden hat.
Warum die Behörden diesen Mann nicht stoppen/ihm das Recht, zu vermieten, nehmen?
Ich weiss es nicht.
 

Benutzer105448 

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Ich bin gerade erst hierher gezogen, und weiss dass er seine Frau misshandelt hat, seine Kinder, wenn sie dort waren, zu Gartenarbeit etc. gezwungen hat und zeitweise zu viel trinkt.
Er hat das Sorgerecht für sie verloren, sie sind etwa 15 und 18 Jahre alt.

Und du "weißt" das wahrscheinlich weil die Nachbarn es dir erzählt haben? :rolleyes:

Es gibt da so ein nettes Lied von den Ärzten "Lasse Redn.."

Ich denke mal das der junge Mann durchaus alt genug ist um dann einschätzen zu können wann ihm was nicht passt bzw er "terrorisiert" wird und entsprechende Konsequenzen ergreift. (Polizei usw usw)
 
A

Benutzer

Gast
Auch wenn es ein erwachsener Mann ist, kann man ihm doch durchaus präventiv Hilfe anbieten?

Ich finde, es ist eine sehr nette Idee von euch, dass ihr einfach mal bei ihm vorbeischaut. Auch, wenn dieser Nachbar nicht so furchtbar wäre, ist das doch eine nette Geste - vorallem wenn der Student wirklich erst jetzt nach Deutschland gekommen ist und hier vielleicht gar niemanden kennt. Und gerade auch in so einer Situation kann ihm ein eventuelles Terrorregime seines Vermieters ganz schön zu schaffen machen.
 

Benutzer76250 

Planet-Liebe Berühmtheit
Auch wenn es ein erwachsener Mann ist, kann man ihm doch durchaus präventiv Hilfe anbieten?
(...)
Und gerade auch in so einer Situation kann ihm ein eventuelles Terrorregime seines Vermieters ganz schön zu schaffen machen.
Man sollte dabei nur sehr, sehr vorsichtig sein. Da kann man leicht auf rechtliches Glatteis geraten. Stichwort: § 186 StGB ...
 

Benutzer114120  (29)

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Mich würde auch erstmal interessieren, WER dir das mit dem irren Nachbar gesteckt hat, wie vertrauensvoll die Person ist, ob sie es selber mitbekommen hat oder es selbst nur durch Hören sagen weiß. Nicht, dass am Ende der Nachbar völlig unschuldig ist, denn dann seid ihr es, die IHN terrorisisieren.
 
A

Benutzer

Gast
Man sollte dabei nur sehr, sehr vorsichtig sein. Da kann man leicht auf rechtliches Glatteis geraten. Stichwort: § 186 StGB ...

Sie müssen doch gar nix deswegen sagen, so wie ich die TS verstanden habe, wollen sie ihn doch gar nicht vorwarnen oder ihm Angst machen, sondern einfach sagen "Hey, wenn du mal Hilfe brauchst". Ist doch ein normales nachbarschaftliches Angebot?
Das würde doch so oder so nichts bringen, ihm da irgendwelche Horrorgeschichten zu erzählen, eingezogen ist er eh schon.
 

Benutzer53592 

Planet-Liebe ist Startseite
Hallo,

ob die alle Gerüchte letztendlich stimmen, weiß keiner so genau.
Selbst wenn dieser Mann gewaltbereit ist, (aber wo kein Kläger, auch kein Angeklagter und selbst vorbestraft darf man noch als Vermieter auftreten) kann er seine Wohnungen vermieten...was sollen die Behörden ihm da für eine Genehmigung entziehen?
Es ist sein Privatbesitz und wenn er alles brav versteuert ( so dass ihm das FA nicht auf die Pelle rückt), dann kann man ihn auch diesbezüglich nicht belangen.

Ich finde es wirklich sehr nett von euch, wenn ihr den jungen Mann begrüßen wollt. Das zeugt doch schon einmal von guter Nachbarschaft und sollte eigentlich eine Selbstverständlichkeit sein.
Aber mal ganz ehrlich: Würde es dich bei Wohnungsknappheit und Freude, günstigen Wohnraum gefunden zu haben, den man ggf. gar nicht lange in Anspruch nimmt, tatsächlich als komplett Außenstehender und Ahnungsloser interessieren oder großartig jucken, wenn dir die neuen Nachbarn erzählen, dass ihm jetzt das Sorgerecht entzogen worden und die Frau davongelaufen ist sowie die Exmieter vergrault worden sind.
Das wird er noch bestimmt früh genug erfahren, denn die Dorf-Buschtrommeln werden dafür schon sorgen...so aber wirft es womöglich erst einmal ein schlechtes Bild auf euch, wenn ihr dem neuen Mieter gleich die ganzen "Schandtaten" berichtet, wobei ich jetzt auch nicht den Eindruck gewonnen habe, das du das vor hast. Höchstens so kleine, versteckte Andeutungen... :zwinker:
Und wer weiß? Vielleicht verstehen sich die beiden wider Erwarten auch recht gut und der Vermieter hat ihn gar nicht auf dem Kieker...
 
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Benutzer112177 

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Meine Quellen sind sehr zuverlässig - die schwarze Familie war auch hier bei uns zu Hause und hat mit den Erwachsenen im Haus gesprochen, als ich da war.
Ich habe alle Dinge entweder durch selber mitbekommen oder durch Personen, die da waren, mitbekommen. Kein Hörensagen.
Wie es zu meiner jetzigen Wohnsituation kam ist etwas kompliziert, ich wohne bei der Familie meines Freundes (wegen Fernbeziehung) und wir sind die nächsten Nachbaren dieses Mannes. Die Mutter meines Freundes hat gesehen, wie die Kinder zu Arbeit gezwungen wurden und wie er dagestanden hat und ihnen gedroht hat.
Da ist wirklich kein Hörensagen und Gerüchtezeugs dabei.
Und Dorfklatsch gibt es hier nicht, das Quartier hier ist ziemlich anonym, man kennt das Haus nebenan und gegenüber, fertig.
Es handelt sich übrigend nicht um Deutschland, sondern Schweden.

Und wir sorgen und jetzt um den Jungen.
 

Benutzer18889 

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Na wenn es dem Studenten da zu bunt wird, wird er wohl schleunigst wieder ausziehen, Wohnungsknappheit hin oder her.
 

Benutzer59943  (40)

Verhütungsberaterin mit Herz & Hund
Meine Quellen sind sehr zuverlässig - die schwarze Familie war auch hier bei uns zu Hause und hat mit den Erwachsenen im Haus gesprochen, als ich da war.
Ich habe alle Dinge entweder durch selber mitbekommen oder durch Personen, die da waren, mitbekommen. Kein Hörensagen.
Und inwiefern habt ihr ihn mal angezeigt?
Wenn du Körperverletzung, Kinderarbeit, Bedrohung u.ä. mitbekommst oder dir Leute davon erzählen, dann sag ihnen, sie sollen zur Polizei gehen. Ansonsten vermietet der Herr natürlich weiter, warum auch nicht?
Es wird langfristig sicher wenig bringen, wenn ihr jeden potenziellen Mieter vorwarnt und ihm erzählt, was für ein schlimmer Typ sein zukünftiger Vermieter ist.
Zumal ich wahrscheinlich auch nciht einfach so alles glauben würde, was mir Nachbarn erzählen. Jeder denkt doch erstmal "Na ja so schlimm wirds schon nicht werden", grade wenn der Wohnraum so knapp ist.

Und WENN derjenige dann doch feststellt, dass es so furchtbar ist, dann bleibt ihm ja jederzeit die KÜndigung und der Auszug.


Die Mutter meines Freundes hat gesehen, wie die Kinder zu Arbeit gezwungen wurden und wie er dagestanden hat und ihnen gedroht hat.
Und die Mutter deines Freundes ist daraufhin sicher zur Polizei gegangen oder? :engel:

Es handelt sich übrigend nicht um Deutschland, sondern Schweden.
Auch da dürfte das von dir Geschilderte unter Strafe stehen.

Und wir sorgen und jetzt um den Jungen.
Was für ein Junge? Ist das nicht ein erwachsener Mann? Oder studiert man in Schweden schon mit 6? :engel:
 

Benutzer112177 

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Die Polizei/Gemeindeverwaltung/Flüchlingshilfe, ich weiss auch nicht welche Institution, hat den Auszug oder schwarzen Familie geregelt. Die waren ziemlich eingeschüchtert und hatten Angst, wahrscheinlich auch keine Perspektive, daher wagten sie nicht, etwas selbst zu unternehmen.
Es ist halt kein so tolles Gefühl, anzunehmen, dass es dem Kerl nicht gut gehen wird, obwohl ihr habt Recht, er kann immer ausziehen. Wenn er es schafft.
 
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