Gewaltbereit, ja oder nein?

Benutzer53832 

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so ist es halt. bin halt kein deutscher der sich alles gefallen lässt und einfach weiterläuft. sag zu irgendnem ausländer hurensohn und du kriegst die fresse poliert so ist das sags zu nem deutschen und er guckt auf den boden so ist meine erfahrung..haha
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Benutzer79116 

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so ist es halt. bin halt kein deutscher der sich alles gefallen lässt und einfach weiterläuft. sag zu irgendnem ausländer hurensohn und du kriegst die fresse poliert so ist das sags zu nem deutschen und er guckt auf den boden so ist meine erfahrung..haha
Armselig, echt armselig.
 
A

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Gast
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Ich denke dies ist eher eine Migrationsproblematik. Ein Durchschnittdeutscher hat (früher oder später) seinen Job, seine Familie, sein Haus, sein Auto, sein Schaukelpferdchen, viele Freunde und ist schlicht "zu Haus". Wenn ein dahergelaufener Penner daherkommt und was von Hurensohn faselt, dann denkt er vermutlich eher an Psychoprobleme beim Gegenüber, als sich wirklich beleidigt zu fühlen. Wenn ich da an meinen lieben Freund Oktay denke, würde man ihn als Hurensohn bezeichnen, dann ist das eine tödliche Beleidigung seiner Mutter und natürlich der ganzen Familie. Diese Familienehre und der Familienzusammenhalt ist jedoch die Basis, um in der Ferne überhaupt ein Bein auf den Boden zu bekommen und der Halt, der zum Überleben in einer potenziell und manchmal auch praktisch sozial feindlichen Umgebung notwendig ist.

Viele Ausländer leben in einem Zustand permanenter Demütigung, man hat weniger Rechte, unterliegt faktisch ständigem Rassismus, schlechtere Chancen, anderen sozialen und kulturellen Werten, die zudem oftmals nicht mal verstanden werden. Einer der Fixpunkte ist daher die Familie und die Ehre. Einen Deutschen mit Hurensohn wirklich zu beleidigen dürfte nur gelingen, wenn man sowas nach der 4 Maß im Bierzelt bringt.

Bei einem Durchschnittstürken oder Menschen mit vergleichbarem Migrationshintergrund ist es hingegen eine überschrittene Grenze, eine Beleidigung der beiden Pfeiler, auf deren die gesamte Existenz beruht und das berücksichtigt noch nicht mal die kulturellen Unterschiede. Einen Deutschen vergleichbar zu beleidigen, dürfte vermutlich gar nicht möglich sein. Zumal auch noch klar sein sollte, wer einen mutmaßlichen Ausländer als Hurensohn bezeichnet, sucht in der Regel tatsächlich Stress, will also nicht nur ein bisserl Terz nach ein paar Bier machen.

Zur eigentlichen Frage noch etwas, ich hasse Gewalt, würde aber immer einschreiten bei Gewalt gegen Schwächere. Blöde Anmachen gehen mir am Arsch vorbei, aber ich bin auch nicht der Typ, der blöd angemacht wird, insofern stellt sich die Frage äußerst selten.
LG
 

Benutzer46779 

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Ich wende Gewalt nur in Notsituationen an, um jene, die mir wichtig sind, also auch mich, im Falle einer konkreten Bedrohung zu schützen... Glücklicherweise kam es noch nicht zu solch einer Situation.
 

Benutzer28127 

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Ich denke dies ist eher eine Migrationsproblematik.
das ist ja alles schön und gut. sicher sind deine punkte bei dieser thematik auch zu berücksichtigen und spielen mit rein.
ABER das ist noch lange keine entschuldigung, noch nicht mal eine ausreichende entschuldigung.
denn, was du vergessen hast, es hat definitiv auch kulturelle hintergründe, wie man zur gewalt steht UND ebenso - und das ist eigentlich das entscheidende - charakterliche und erzieherische gründe!!!
ich finde es schwach, wenn immer alles versucht wird mit migration zu erklären. es gibt mehr als genug gegnbeispiele auf beiden seiten - sprich: deutsche assis aus gutem haus und friedliche migranten aus furchtbaren verhältnissen!
 
A

Benutzer

Gast
Nein, Gewalt ist durch nichts zu entschuldigen, aber mir ging es eher um Verständnis. Versteht man die Ursache, kann man daran arbeiten. Denn wer als Migrant hier leben will, muß sich schlicht an die hiesigen Gewohnheiten anpassen und dazu gehört es auch, niemanden totzuschlagen, der seine Mutter beleidigt. Aber sowas ist ein Prozeß der nicht mal in einer Generation zu lösen ist, sowas braucht Geduld und Rücksicht, von beiden Seiten.
LG
 

Benutzer28127 

Benutzer gesperrt
also deine aussage finde ich bedenklich. ich brauche definitiv keine zeit um abzuwarten, ob jemand einen "totschlagen möchte, der seine mutter beleidigt!" das ist für mich töricht!!! scheißegal, ob der nen migrationshintergrund ist oder der deutscheste deutsche von allen...
 

Benutzer11811 

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Ich bin definitiv überhaupt nicht gewaltbereit.
Ist auch besser so, sich überall rauszuhalten und sich selbst unter Kontrolle zu haben!
 

Benutzer79944 

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Was gewaltbereitschaft angeht, liegt es wohl auch am Bildungsstand. In der Grundschule waren Raufereien an der Tagesordnung, da konnt auch ich mich nicht davon verwehren, in der Hauptschule war die Gewaltbereitschaft am größten, da hat mich sogar mal einer auch mitn Messer bedroht, aber nunja, da ich von Gewalt nie was gehalten habe, konnte ich die Problem da immer verbal noch lösen. Realschule was dann etwas besser, da gabs kaum mehr Auseinandersetzungen, FOS gabs gar keine mehr und in der FH steht eh jeder drüber.
Zugegeben, früher war ich hin und wieder auch gewaltbereit, aber das hat sich dann eher an meine Einrichtung wie spinnende Videokassetten und Computer und so gerichtet. Aber nie auf Menschen. Aber mittlerweile ist das auch nimmer und da war ich noch kleiner. ^^
Jedenfalls sollte man wegen verbalen Beleidigungen nicht handgreiflich werden, sondern sein gegenüber wenn dann im Dialog zur Rechenschaft ziehen. Nunja, wenn der andere handgreiflich wird, isses dann eh Notwehr. Und da hab ich bis jetzt eh nur mal jemanden weggeschubst. Ok, dahinter war dann schon relativ viel Kraft gewesen. Mehr als ich eigentlich wollte. :eek:
 
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