Gesundheitsrisiken bei Sex unter Frauen?

Benutzer42813 

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Das Forum ist ja bekannterweise immer meine erste Anlaufstelle, wenn es um Fragen zum Thema Sex geht.

Ich frag mich also gerade, wie es mit gesundheitlichen Risiken beim Liebesspiel unter Frauen aussieht? Im Umgang mit Männern bin ich ja mit Kondom normalerweise auf der sicheren Seite, aber was gilt eigentlich bei Frauen? Was muss ich da berücksichtigen?
 

Benutzer71335  (53)

Planet-Liebe ist Startseite
Hmm ja grundsätzlich bestehen die selben Risiken wie bei jedem Oralverkehr, bei einigen Viren ist die Wahrscheinlichkeit aber geringer, da das Scheidensekret nicht so virenfreundlich ist, wie es beispielsweise Sperma ist.
Ist ja auch so das sich Frauen bei einem (zb. HIV ) infizierten Mann schneller anstecken können, als ein gesunder Mann bei einer infizierten Frau.

Aber das ist eben nur Wahrscheinlichkeitsrechnung, keine Sicherheit.:zwinker:

HPV ist sowiso von Frau zu Frau optimal übertragbar, da braucht es keinen Mann und auch keinen Sex und auch Kondome helfen da wenig.
Denke mit Herpes und Trichomonaden, Tripper und Syphillis ist es ähnlich.

Der einzige Vorteil bei Frauen, sie sind in der Regel besser untersucht und achten da eher drauf und lassen auch Abstriche machen und nicht nur proforma Bluttests, die schon morgen Schnee von gestern sind. Aber sicher ist da nix.
 

Benutzer46910 

Meistens hier zu finden
Zur Vorbeugung und zur Verhinderung von Krankheiten kann man beim Oralverkehr ein sogenanntes Lecktuch verwenden.

Auszug aus Wikipedia:

Als Lecktuch (auch Kofferdam; engl. dental dam) wird eine Folie bezeichnet, die beim Sex auf die Vulva der Frau oder den Anus des Sexualpartners gelegt wird, um sich beim Oralverkehr vor der Übertragung von krankheitsauslösenden Keimen zu schützen. Das Ansteckungsrisiko für HIV und andere Geschlechtskrankheiten wie Hepatitis B wird durch diese Barriere deutlich vermindert. Beim oralen Vaginalverkehr (Cunnilingus) verhindert das Lecktuch eine Aufnahme von Scheidenflüssigkeit und Menstruationssekreten durch den Sexualpartner. Auch für den oralen Analverkehr (Anilingus) sind Lecktücher eine wichtige Schutzmaßnahme im Sinne von Safer Sex, da bei oroanalen Kontakten der aktive Partner über den Mund neben HIV und Hepatitis B zusätzlichen Infektionsrisiken (z.B. durch Hepatitis A, Darmparasiten oder Darmbakterien) ausgesetzt ist.



Ob das in der Praxis viel Spaß bereitet, muss dann aber jeder für sich entscheiden..
 

Benutzer54961 

Verbringt hier viel Zeit
Ich würde grundsätzlich auf ein Dental Dam nicht verzichten. Auch wenn sie ein HIV-Test hat. Es gibt genug Krankheiten, die häufig ohne Symptome verlaufen oder nicht erkannt werden, vor HPV und Chlamydien hätte ich besonders viel Angst.
 

Benutzer68557  (30)

Sehr bekannt hier
Redakteur
Statistisch gesehen sind Frauen untereinander die geringste Risikogruppe für sexuell übertragbare Krankheiten.
Zur Sicherheit gibt es Lecktücher / Dental Dams und sogar kleine Latexaufsätze für die Finger zum fingern (hihi).. Quasi kleine Fingerkondome.
Wenn man so korrekt ist und ein Dental Dam anwendet, sollte man auch daran nicht sparen. Man kann eben auch eine kleine Verletzung an der Hand haben, durch die Viren in die Blutbahn geraten können.
Habe allerdings von lesbischen Freundinnen gehört, dass es relativ schwer ist an beides (Dental Dam und Fingerhütchen) zu kommen. Da hilft dir wohl so richtig nur das Internet!
 
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