"Gerade" Laufbahn

K

Benutzer

Gast
Nochmal hallo :zwinker:

Ich wollte mal fragen, ob hier jeder eigentlich eine "gerade" Laufbahn hatte, oder gibt es hier jemanden, der erst einiges ausprobiert und verschiedene Wege gegangen ist, um herauszufinden, was er will und kann?

Damit meine ich z.B.:
Seid ihr nach der Schule gleich arbeiten oder studieren gegangen, oder habt ihr erstmal "Zeit vergeudet" (das ist jetzt anders gemeint) und erst dies und das gemacht und ausprobiert?

Was angefangen und abgebrochen (eine Ausbildung, ein Job), und erst nach "einiger" Zeit (vielleicht auch Jahre) wußtet, was ihr wollt, bzw. könnt? Habt erst das und dies ausprobiert, bis ihr zum "Ergebnis" gelangt seid?

Oder habt ihr das noch?

Wer hatte einen "geraden" Weg? Und wer einen "nicht so geraden"?
 

Benutzer54399 

Planet-Liebe Berühmtheit
Ich wusste schon relativ früh was ich machen wollte, allerdings wusste ich nicht genau, wie ich dort hin komme. Eigentlich war der Weg dorthin relativ gerade, aber mit Stolperstein.

Realschule -> Fachhochschulreife -> Studium, bis dahin lief eigentlich alles super. Das Studium musste ich dann, wegen schlechter Leistung, abbrechen (der Zivildienst der mir nach dem ersten Semester reingedrückt wurde, hat da sicherlich auch mitgeholfen). Dann kam noch ein einjähriges Praktikum, das mir zu meinem Ausbildungsplatz verholfen hat (meinen Beruf kann man studieren oder auch per Ausbildung machen... die ersten verdienen natürlich erst einmal mehr).

Ich wusste also eigentlich immer was ich wollte, hab es aber nicht auf dem direkten Weg geschafft. Verschwendete Zeit waren also etwa 2,5 Jahre (2 Semester, ein Jahr Praktikum (die Qualifikationen für die Ausbildung hätte ich auch ohne Praktikum gehabt, war halt zu spät dran) und Wartezeit zwischen Zivi und Studium.
 

Benutzer20579  (37)

Planet-Liebe ist Startseite
Ja, eigentlich kann ich sagen, dass ich alles "perfekt" gemacht habe. Abi mit ner prima Note, dann ein paar Wochen Geld verdient, sofort im Oktober nach dem Abi an die Uni, da gut durchgekommen - gut, ich habe nicht das Minimum studiert, sondern 5,5 Jahre, allerdings bin ich in meinem Umfeld immer noch einer der schnellsten.

Das Referendariat hat sich jetzt auch angeschlossen und soweit hat alles gut geklappt :smile: Wartezeit war noch im Rahmen, ich hatte mit 9 Monaten gerechnet, es waren dann aber nur 4.

Zeit, die vertrödelt wurde, lag eigentlich nicht an mir - das waren die Wochen, bis ich mein Zeugnis hatte, das Warten von 2 Monaten auf Klausurergebnisse - deswegen war das Studium auch nicht in 8 Semestern durch.

Allerdings ärgert es mich, eine letzte Zusatzqualifikation nicht gemacht zu haben, weil in dem Jahr meine Schilddrüsendosierung verrückt spielte und ich mit der daraus entstehenden Dauermüdigkeit / Antriebslosigkeit / Konzentrationsunfähigkeit (und das in enormen Maße, nicht das, was jeder mal hat...) verbunden mit trockenen Augen und Haut, die dann noch Arztbesuche nach sich zog, einfach nicht mehr zurecht kam. Aber gut, das war eh nur freiwillig.
 

Benutzer87508 

Sorgt für Gesprächsstoff
Gymnasium - Realschule - berufsvorbereitende Bildungsmaßnahme - Arbeitslosigkeit - Fachabitur nicht zur Prüfung zugelassen - Arbeitslosigkeit

Jetzt, wo ich angefangen habe zu lernen und mich nur auf die Schule konzentriere, hole ich grad meine Quali nach, dann weiter Schule auf dem zweiten Bildungsweg (Fachabi), danach FH Studium oder Vollabi.

Und dann mal schauen.

Meine Laufbahn läuft nicht gerade "gerade".
 

Benutzer87573 

Sehr bekannt hier
Meine Laufbahn ist auch nicht gerade.
Hab zwar mein Abi mit einem sehr guten Durchschnitt gemacht und bin danach sofort studieren gegangen, aber ich hab das Studium nach 2,5 Jahren abgebrochen und war dann erst mal ein halbes Jahr mit Kranksein, Arztbesuchen usw. beschäftigt. Wenn es klappt werd ich jetzt ab Oktober wieder studieren.
 
D

Benutzer

Gast
Und wer einen "nicht so geraden"?

Im Prinzip "dümpel" ich heute noch durch das Leben ..... :zwinker:

Die längste, kontinuierliche Phase......ui.....vielleicht 5 Jahre.....dann fängt es an zu "gären" in mir.....ich suche Wege, Auswege.....neue Ziele......Das geht seit dem 15. Lebensjahr so.

Ganz "normal" damals, mit grade 3 Monate 15 Jahre alt...ab in die Lehre...1. abgebrochen.....2. Lehre zu Ende ...Bundeswehr...12 Jahre verpflichtet, nach 3 Monaten Total verweigert....(war nicht einfach da wieder rauszukommen).......Einen weiteren Beruf erlernt..(Brauchte nur 1 Jahr)....ein paar Jahre als Geselle, bis ich wegen der Kohle in die Fabrik gegangen bin....Dann kamen Schichtarbeit und Akkord....Nebenbei Abendgymnasium...... 2 Fernstudiengänge......Alles hingeschmissen - einige Praktika gemacht - gearbeitet von Stadtverwaltung über Krankenhaus bis Kleinbetrieb und "freiberuflich".......Dann wieder Umschulung - 2 Prüfungen in völlig anderen Berufen......einige Jahre gearbeitet in verschiedenen Positionen.....kaufmännische Weiterbildung und völlig fremdes Berufbild seit 7 Jahren...wobe es schon seit fast 3 Jahren brodelt und ich schon wieder auf der Suche nach neuen Aufgaben oder "Input" bin......So genau weiss ich es noch nicht (wieder nicht) was und wo ich hinmöchte......
Also...auf ein Neues..... noch 19 Jahre.....dann winkt die Rente...:smile:

Irgendwas mit Floristik, Garten....oder bei der Müllabfuhr....egal...da hab ich noch nicht gearbeitet.....
Interessant ist ALLES.
 

Benutzer30217 

Sophisticated Sexaholic
Wenn man auf meinen Lebenslauf blickt, dann geht man von einer geraden Laufbahn aus. Ich habe keine Lücken, im Gegenteil: Eine Klasse übersprungen, ein Studium in Rekordzeit abgeschlossen, zwei Jahre Auslandserfahrung. Allerdings weiß keiner, dass ich zuerst Chemie studieren wollte und dann als Au Pair aus Spaß ein paar Fächer studiert habe, die letztendlich dazu geführt haben, meinen Studienwunsch zu ändern. Und nach 2 Semestern habe ich noch mal ein paar Studienfächer hinzugewählt. Da ich derzeit keine Vorlesungen und Seminare belegen muss, weil mein dritter Auslandsaufenthalt vor der Tür steht, habe ich mir ein paar Nebenjobs gesucht. Und auf meinem Lebenslauf wird nie zu sehen sein, dass mir der eine Job so sehr Spaß macht, dass ich am liebsten mein Studium schmeißen würde. Ich wird’s durchziehen, genau wie ich alles andere durchgezogen habe, um einen geraden Lebenslauf erkennbar zu machen.
 

Benutzer13901  (45)

Grillkünstler
Gerader glaub ich kann es kaum sein

Schule normal 13 Jahre
BW Grundwehrdienst 10 Monate
Studium in 8 Semestern (Mindeststudienzeit)
Refrendariat
Selbstständigkeit

Naja es gibt einige Verästelungen die neben dem geraden Weg liefen wie während der Schulzeit schon Selbstständig mit Freunden in der Klamottenbranche
Im Studium Verkäufer für Dessous, Barkeeper und IT-Dienstleister etc pp

Naja und nun bin ihc shcon wieder an was neuem was ich nebenher machen kann
 
R

Benutzer

Gast
Ja, eigentlich kann ich sagen, dass ich alles "perfekt" gemacht habe. Abi mit ner prima Note, dann ein paar Wochen Geld verdient, sofort im Oktober nach dem Abi an die Uni,
Ist bei mir auch so, mein Studium werd ich wohl 1 Semester nach Regelstudienzeit abschließen und dann ein halbes Jahr entweder jobben oder frei haben, bevor es ins Referendariat geht.

Also alles langweilig geradlinig. :zwinker:
 

Benutzer44981 

Planet-Liebe Berühmtheit
Bisher ist meine Laufbahn schon sehr "gerade": Nach der Schule habe ich (T5 sei Dank) direkt mit dem Studium angefangen. Dieses Studium werde ich dann in der üblichen Zeit (1 Semester mehr als Regelstudienzeit) abschließen.
Auch danach spricht dank guter Jobaussichten nichts dagegen, auf der geraden Linie weiter zu gehen.

Nur im Studium selbst klappt nicht alles immer auf Anhieb und ich habe so meine Probleme, weil ich dank Dauer-Unterforderung in der Schule nie gelernt habe, richtig zu lernen.

Im Rückblick bereue ich es aber, dass ich nicht den Umweg über ein FSJ, o.Ä. zwischen Schule und Studium gewählt habe, da mir so etwas sehr gut getan hätte.
 
S

Benutzer

Gast
Meine Laufbahn ist - wie ich finde - "leider" ziemlich gerade...
Gerade Laufbahnen sind irgendwie langweilig und ich sag mir immer, dass sowas eigentlich kein Chef will, aber ändern an meinem Lebenslauf werde ich jetzt auch nichts mehr.

Hab Abi gemacht und wollte danach eigentlich studieren. Aber viele Lehrer, meine Eltern und auch mein Partner waren von meinem Studienwunsch nicht begeistert und meinten, er sei zu schwer. Also hab ich erstmal eine Ausbildung in der "Branche" gemacht und diese durchschnittlich abgeschlossen. Allerdings wusste ich schon nach dem ersten Lehrjahr, dass ich die Ausbildung zwar beende, aber danach nicht in diesem Beruf arbeiten werde. Ich entschloss mich, nach der Ausbildung das Studium doch zu wagen.
So kam es dann auch. Hab direkt nach der Ausbildung das Studium begonnen und bin bisher mit guten Ergebnissen dabei und absolut in der Regelstudienzeit. Wenn alles gut geht, werde ich 2012 mein Examen schreiben und danach ins Referendariat gehen. Und wenn ich dann das zweite Examen hab, werde ich allen die Zunge rausstrecken und sagen: "Ätsch, ich habs doch geschafft!" :grin:
 

Benutzer14969  (34)

Verbringt hier viel Zeit
Bis jetzt alles lückenlos und gerade.

Abitur ohne Ehrenrunden. 1 Woche nach meinem Abiball den Zivildienst angefangen. Zivildienst ging in Aushilfsjob im selben Job den Ich als Zivi gemacht hab über.... dann am 31.7.2007 hab ich noch im Krankenhaus Frühschicht gehabt... am 1.8.2007 hab ich meine Ausbildung angefangen. Die habe ich nun seit Juni mit Vorgezogener Gesellenprüfung rum... jetzt im Moment befinde ich mich in meiner ersten kurzen Pause seit Ich in die Schule gekommen bin. Die Pause ist kommenden Montag vorbei, wenn meine Vorkurse fürs Studium anfangen :smile:
Sollte ich das aus irgendeinem Grund versauen/abbrechen müssen ist der nächste Schritt der Elektromeister. Bis ich 27 bin habe ich durch mein Gesellenprüfungsergebnis Anspruch auf ein Stipendium für den Meister.... mal sehen was kommt :smile:
 

Benutzer50283 

Sehr bekannt hier
Joa, bei mir wars total gerade. Ein umzugsbedingter Schulwechsel, noch ein interessensbedingter Schulwechsel, anschließend ganz normal nach 13 Jahren das Abi. Danach ein Auslandsjahr (was ich schon verlängert aber dann doch nicht durchgezogen hatte), danach Beginn des Studiums und ich wäre voraussichtlich vor der Regelstudienzeit fertig gewesen, wenn ich nicht zum nächsten Semester eine Erweiterung eingebaut hätte. Außerdem mache ich in einem Jahr ein Erasmussemester, wodurch sich das Ganze noch mal etwas verzögern wird. Das ist jetzt nicht mehr ganz so "stringent", aber macht immer noch genügend Sinn und wenn ich deshalb 2 Semester länger brauche, dann wars das definitiv wert. Also, wenn ich so weitermache find ich das ziemlich gut :zwinker:.
 

Benutzer16100 

Meistens hier zu finden
Gute Frage- ich bin mir nicht ganz sicher aber ich denke "gerade" ist schon was anderes.

Ich habe erst meinen erweiterten Realschulabschluß gemacht- dann habe ich 3 Jahre fürs Fachabi gebraucht- also ein Jahr mehr als "normal". Was aber mehr an meinen Erkrankungen und meiner Psyche lag als an meinen schulischen Leistungen.

Dann habe ich ein FSJ angefangen aber wg meiner psychischen Erkrankungen (die damals recht massiv waren) nach 6 Monaten abgebrochen. Danach habe ich ein halbes Jahr gar nichts gemacht aber hatte irgendwie auch mehr als genug mit mir selber zu tun.

Anschließend habe ich mein Studium begonnen, welches ich auch sehr gut abgeschlossen habe. Anschließend war ich 1,5 Jahre zu Hause- auch wieder wg Krankheit.

Nun gehe ich seit 2 Jahren jeden Tag arbeiten und bin nicht wieder "eingeknickt" worauf ich ziemlich stolz bin :smile:
Vor zwei Jahren war ich an der Stelle zu überlegen, noch eine Ausbildung zu machen. Ich denke ich hätte den Ausbildungsplatz auch bekommen- dann habe ich mich aber schweren Herzens für meine jetzige Stelle entschieden. In erster Linie war diese Entscheidung aber bedingt durch die finanzielle Situation. Irgendwie habe ich das Thema immer noch im Hinterkopf- ich bin mir aber der Tatsache bewusst, dass es relativ unwahrscheinlich ist mir diesen "Traum" noch zu erfüllen.
 

Benutzer64981  (33)

Meistens hier zu finden
Hm, einigermaßen geradlinig, würd ich sagen:
1. Klasse übersprungen, 9. Klasse Gymi wiederholt, Abitur 2007
FSJ im Altenbereich,
Ausbildung im pädagogischen Bereich.

Mehr kann ich jetzt noch nich vorweisen :zwinker:
 

Benutzer6874  (35)

Benutzer gesperrt
Meine Laufbahn ist ziemlich gradlinig, weil ich seit ich mich erinnere das gleiche Berufsziel hatte.

Ich wollte schon as kleiner Bub Arzt werden, dann wurde ich zeitweilse unsicher ob ich die Matur schaffe (Sprachen! :eek:), und dachte daran, Pflegefachmann zu werden, schliesslich sogar männliche Hebamme. Da mals hatte ich das Abitur bereits nicht mehr in Gefahr, aber ich merkte, dass ich als Mann in diesem Berf unerwünscht war.

Seitdem studiere ich Humanmedizin, mit dem Ziel Kinderarzt oder Allgemeinpraktiker.

Die Schule ging ohne "Ehrenrunde" ab, obwohl ich 2x haarscharf daran vorbei schrammte. Nach der Volksschule Untergymi ,aus dem ich ans MNG flüchtete (meine Stärken liegen eindeutig in diesem Bereich).
Nebenjobs und Praktikawaren eigentlich mmer auf meinen Beufswunsch ausgerichtet (Babysitter, Alters-Pflegeheim,Spitalpraktikum)
 

Benutzer72433 

Planet-Liebe ist Startseite
konventionelle wege sind öde.
grade? beim besten willen nicht. lückenloser lebenslauf? naja.. mit viel gutem willen.

grade 17 geworden, schule fertig... mal hier, mal da gewohnt, dies und das gemacht, abstecher in die schweiz, jetz wieder in deutschland.. und mich dann mit 24 ganz kurzfristig entschieden, doch mal ne ausbildung zu machen. die zieh ich jetz auch durch.. und danach seh ich weiter.
 

Benutzer49007  (34)

Sehr bekannt hier
sehr kurvig!

3 mal die Schule gewechselt
dann das Gymnasium gemacht, diese dann für ein Jahr unterbrochen und wieder aufgenommen. Zwischen drin eine Zeit lang gearbeitet. Nach dem Gymi wollte ich studieren, hab mich dann aber für eine ganz andere arbeit entschieden, und das mach ich nun.
 
G

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Gast
Bei mir ist das sowas von schnurgerade, eigentlich viel zu langweilig.

Abitur > Berufsausbildung > Studium BA inkl. 2 berufsfeldbezogenen Praktika > Studium MA (fast abgeschlossen).
 
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