Geplanter Sex vs. spontaner Sex

Benutzer71335  (54)

Planet-Liebe ist Startseite
Da ich grade über einen Thread "wie sollte euer nächsten Sex sein" über folgende Aussage gestolpert bin:

Off-Topic:
Ich plane meinen Sex nicht. Das ist mir zu anstrengend...ich liebe die Spontanität und die Überraschungen, die diese mitbringt.:zwinker:


Muss ich echt mal fragen ob Planung beim Sex nicht auch positiv gesehen werden kann, eben nicht als Anstrengung und unspontan, sondern als liebevolle Mühe die man sich gibt und subtil gezüchtete Vorfreude auf den anderen?


Menschen mit Fernbeziehung und Affärensex werden es kennen, man weiß am xy. Nachmittags werde ich sie/ihn wieder sehen und meist läuft sowohl das Kopfkino als auch das Handy heiß mit Wünschen, Plänen und Versprechungen.:zwinker:

Ja auch konkrete Anweisungen und Vorbereitungen (Toys bereitstellen, Gäste, Überraschungen, Umbauten speziell für den Sex, Kleidung) den Ort und den festen zeitlichen Rahmen aussuchen und bereits auf dem Weg dahin läuft einem die Vorfreude den Beinen runter. :grin:

Eigentlich doch perfekt und sehr schön, das sich einer oder beide ganz konkrete Mühe geben, um den anderen anzufixen und schon in die Pläne einzubinden und im Vorfeld einzuweihen, ihn wissen zu lassen was und wann es geplant ist und so sehr konkret auf Wünsche einzugehen.

Anstrengend?- ja, aber das ist ja das, was es auch aufwertet. Letztlich ist das ja nie durchgeplant sondern beinhaltet ja automatisch Überraschungen.

Ist die Planungssicherheit ein abturner oder etwas was den Sex aufwertet oder einen festen Rahmen verleiht, weil man ihm einen konkreten festen und sicheren Platz gibt?

Oder zählt Überraschung oder die Gunst des Augenblicks für euch mehr, das schöpfen aus dem Vorhandenen, die Situationserotik, die Animation vor Ort, die Selbstbestimmung (wobei ich doch hoffe das die bei Planung auch nicht aufgegeben wird) für Art und Weise und Ort und Zeit?
Werden Wünsche dann erst beim Sex geäussert und eben spontan umgesetzt oder doch eher vergessen im Eifer des Gefechts?
Geht das bei allen Wünschen überhaupt? Befürchtet ihr hinter Planung mehr Druck oder Zwang?
Wirkt es krampfig auf euch?

Wie sieht es mit der Überraschung aus? Schließt das negative Überraschungen ein?

Wäre es nicht grade bei Beziehungssex manchmal gut Sex fest einzuplanen, ihm Raum und einen "wertigen" Rahmen zu geben?
Therapeuten empfehlen das ja auch oft bei langen Beziehungen, wo der Sex oft zwischen anderen Dingen des Lebens vergessen wird und keine Spontanität , aber auch keine Planung mehr stattfindet.


Was ist für euch der entscheidende Unterschied zwischen geplanten und spontanen Sex?
 

Benutzer135918 

Sehr bekannt hier
Also , da ich als Autist ja quasi alles durch planen will und Spontanität erst erlerne musste, kenne ich den Unterschied genau. Beides hat sein Qualitäten geplantem Sex fehlt allerdings die Überraschung dieses direkte verlangen nacheinander das sich ungezügelt entfalten kann.
 
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Benutzer10802 

Planet-Liebe Berühmtheit
Gutes Thema. :smile:

Normalen Sex "plane" ich nicht wirklich, weder Zeit noch Ort noch die Art - wobei's natürlich vorkommen kann, dass einem Phantasien im Kopf herumspuken die man mal umsetzen will, oder Praktiken die man mal (wieder) ausprobieren will und der Sex sich dann möglicherweise dementsprechend gestaltet. Ich bin da auch keiner, der damit hinter dem Berg hält und derartiges nicht mit seiner Partnerin bespricht oder signalisiert, konkret planen tu ich's aber halt nicht. Weil der Moment dann gefühlstechnisch dann eben vielleicht doch etwas anderes "verlangt" und ich weder große Erwartungen noch Druck in Richtung "das muss jetzt passieren, so haben wir's besprochen" beim Sex mag.

Was ich ab und an mal "plane" sind kleine Überraschungen oder Situationen mit erotischem Charakter. Und was man ab und an gemeinsam plant, sind eben nicht ganz alltägliche Dinge oder "Events", die ein bisserl Planung erfordern. Wobei gerade bei letzterem gilt, dass Planung einen Rahmen schafft, der dann aber spontan gefüllt wird. Das Ziel der Planung ist da dann - für mich - Ideen zu sammeln, Apettit anzuregen und Möglichkeiten zu erschaffen, ohne dass wirklich ein (zu) genauer Plan, ein zu enges Korsett, ein "jetzt muss das genau so werden wie besprochen und erhofft!", ein empfundenes "Muss" entsteht.

Ansonsten halte ich's aber eher mit "Phantasien, Wünsche, Begierden und Vorfreude auf's nächste Mal oder gewisse Situationen mitteilen wenn ich sie verspüre", rede oder schreibe darüber mit meiner Partnerin - ohne konkretes "genau dann", ohne zu viel Erwartungshaltung, eher als Appetitanreger, Austausch und Einblick.

Ansonsten, zum Thema "Sex vornehmen" - ich denke Paaren, bei denen wirklich jede Spontanität weg ist und deren Alltagsträgheit und "Sexfaulheit" ihr Liebesleben erstickt hat, können feste Verabredungen zu Sex oder als erotisch wahrgenommenen Aktivitäten durchaus helfen - so lange sich da noch ein gewisses Maß an sexueller Anziehung aus den Partnern rauskitzeln lässt. Sowas kann das Sexualleben dann schon wiederbeleben.

Wenn aber einer der Partner sich dafür einfach nur endlos überwinden muss und dann auch beim Sex keinerlei Lust und Spaß an der Sache verspürt, bringen solche Verabredungen und der Versuch sich dazu zu zwingen nichts mehr - im Gegenteil, dann zerstört sowas endgültig die Lust. Wobei sich in diesem Stadium imho die Frage stellt, ob diese Beziehung noch Sinn macht.
 
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Benutzer10855 

Team-Alumni
Ich bin bekennender Fan von Kopfkino und einer der erregendsten Aspekte von Sex ist für mich die damit verbundenen Vorstellungen und "Filme" die sich in meinem Gehirn abspielen. Deshalb mag ich es durchaus, mich mit meiner Gespielin schon etwas konkreter darüber auszutauschen, was sie von mir das nächste Mal zu erwarten hat, wenn wir alleine sind... :link:

Irgendwo ist die Planung so reizend, dass ich es schon als Teil vom Sex bezeichnen würde und ich genieße es, wenn man sich gegenseitig mit schmutzigen Fantasien und Vorstellungen infiziert und gemeinsam schon fast ein Drehbuch schreibt. :zwinker:

Vielleicht haben diejenigen, die geplanten Sex nicht so geil finden, da einfach eine geringere Affinität zu? Sicher, einfach trocken seiner Gespielin die Speisekarte zukommen lassen, wo fein säuberlich aufgelistet ist, welche Stellungen in welcher Reihenfolge um Punkt 22:00 abgearbeitet werden müssen ist alles andere als erotisch. Aber wenn man das mit ein bisschen dirty Flirt verpackt (den man auch in einer festen Beziehung am Leben halten sollte) ist das doch sehr lecker und etwas, auf das ich mich dann zumindest den ganzen Tag über freuen und leidend entgegenblicken kann.

Ist die Ausführung beim Sex dann nicht perfekt deckungsgleich mit der Planung ist das ja auch kein Weltuntergang oder Grund zur Enttäuschung. Hauptsache, jeder hat am Ende seinen Spaß! Macht man den Schmutzkram, den man nicht geschafft hat, eben beim nächsten Mal? Ficken sollte man nie zu ernst nehmen... :thumbsup:

Ein Nachteil von völliger Spontanität ist darüber hinaus, dass man für ein paar fortgeschrittener Techniken vielleicht körperlich (oder sogar mental) nicht genug vorbereitet ist. Das kann einen unter Umständen dann etwas überfordern und man genießt es nicht so sehr. Auch hier wohl eine Typfrage, die sich darum dreht, wie schnell man sich ungeplanten Situationen anpassen kann.

Ich finde, Spontanität hat ihren Platz am besten dort, wo es wirklich physisch zur Sache geht, denn sobald man sich nackt ineinander verkeilt benötigt man auch keine große Planung mehr, sondern muss auf die aktuelle Stimmung der Partnerin/des Partners fix reagieren. Eventuell giert man dann nach einer völlig ungeplanten Stellung und schiebt die eben ein? Kann da dann auch nichts schlimmes dran finden.

Ein gutes Mittelmaß an Planung und Spontanität bleibt für mich wohl das Lustvollste, was man mit mir machen kann: man steckt die Rahmenhandlung gemeinsam ab, macht klar, ob besondere Vorkehrungen gewünscht sind und füttert sich gegenseitig gerade nur so viel Details, dass die Geilheit steigt. Und wenn es dann los geht, lässt man es fließen und alle möglichen schönen Dinge können und werden geschehen. :smile:
 
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Benutzer9517  (31)

Benutzer gesperrt
Ich plane nicht den Sex. Aber ich plane Gelegenheiten zum Sex. Das hat rein praktische Gründe. Ob es zum Sex kommt, ergibt sich dann doch spontan - und wenn die Gelegenheit günstig ist, eigentlich immer positiv.

Ich bin noch im Verliebten-Stadium, und unser Sex besteht bisher vor allem aus Liebkosen und Abtasten. Mein Schatz hat noch ein bisschen Angst, ich bin ihr erster richtiger Freund, ich muss ihr Zeit lassen. Aber das kommt schon! :herz:
 

Benutzer116134 

Planet-Liebe Berühmtheit
subtil gezüchtete Vorfreude
Genau das ist es bei mir :jaa:

Meistens ist es bei uns recht spontan, natürlich in gewissen zeitlichen Rahmenbedingungen, in denen wir uns eben sehen.
Aber manchmal kann die Spontanität bei mir auch zu Unlust führen, wenn ich mich gerade auf etwas ganz Anderes eingestellt habe (z.B. den Abend ohne große sportliche Betätigung ausklingen lassen, in die Decke einkuscheln etc.) und mich eher nach "wie JETZT? wieso jetzt?" fühle. Wenn ich dann schon weiß und einplane, dass es gleich heiß her gehen wird, bin ich in einer ganz anderen Stimmung.
 
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Benutzer71335  (54)

Planet-Liebe ist Startseite
Fuchs Fuchs , wundervoll beschrieben so kenne ich das auch.:smile:

Und ich bin oft die erste die mutwillig das Drehbuch ändert und improvisiert, um das ganze noch zu steigern....das bleibt ja auch immer nach oben offen.

Auch die Vorbehalte hast du wohl richtig erfasst, ich denke viele stellen sich da was extrem krampfiges vor, wenn man Planung in Zusammenhang mit Sex hört.:zwinker:
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Genau das ist es bei mir :jaa:

Meistens ist es bei uns recht spontan, natürlich gewissen zeitlichen Rahmenbedingungen, in denen wir uns eben sehen.
Aber manchmal kann die Spontanität bei mir auch zu Unlust führen, wenn ich mich gerade auf etwas ganz Anderes eingestellt habe (z.B. den Abend ohne große sportliche Betätigung ausklingen lassen, in die Decke einkuscheln etc.) und mich eher nach "wie JETZT? wieso jetzt?" fühle. Wenn ich dann schon weiß und einplane, dass es gleich heiß her gehen wird, bin ich in einer ganz anderen Stimmung.
Das ist glaub ich auch ein ganz wichtiger Grund, man fährt nicht ausversehen die Systeme runter sondern hält die Motivation aufrecht.

Und wie Fuchs schon sagte, es gibt Situationen, da ist es wichtig mehr zu wissen, was auf einen zukommt um sich körperlich drauf einzustellen oder auch nur richtig gekleidet oder vorbereitet zu sein.
 

Benutzer9517  (31)

Benutzer gesperrt
Ich beneide alle, die dem Sex so viel Zeit und Aufmerksamkeit widmen können! Bei uns bleibt es zu oft noch bei geplanten Zeitfenstern, und ich fühle mich manchmal schon ein wenig wie im Starthäuschen beim Skirennen.
 

Benutzer76250 

Planet-Liebe Berühmtheit
Zur Ausgangsfrage: Puh, schwierig.

Sex nach Stechuhr - ist nicht meins. Natürlich kenne ich das von meiner damaligen Fernbeziehung auch, dass ich mich vor und während der Fahrt gefreut und mir vorgenommen hab, meine Olle erstmal nackig zu machen und dann durch die Laken zu ziehen und ihr mächtig was zum Bearbeiten zu geben. Allerdings stand vor der Umsetzung dieser "Planung" eben auch schon die anstrengende Autofahrt am Ende eines anstrengenden Arbeitstages und nicht zuletzt die Frage, ob wir beide nach meiner Ankunft überhaupt Lust haben würden. Und unter dem Aspekt würde ich das dann dennoch unter Spontan-Sex verbuchen, denn ich persönlich funktioniere einfach nicht so, dass sich ein Erregungsniveau ohne Input aufrecht erhalten ließe.

Nerd-mäßig ausgedrückt bin ich RAM und kein Flash. :grin:
 

Benutzer135804 

Planet-Liebe Berühmtheit
ich kann und mag sex nicht planen,weil ich ja nicht vorher wissen kann,ob ich zu einem bestimmten zeitpunkt wirklich lust auf sex habe.that´s it.
 

Benutzer148169  (31)

Klickt sich gerne rein
Ich mag geplanten Sex tendenziell lieber. Gerade, wenn man auf der Arbeit hockt, kann man sich auf etwas freuen. ^^

Allzu viel Nachrichten verschicken wir dann nicht, sondern ich plane und sie wird "überrascht". Da wir uns allerdings verabreden, ist es spontan einfach nicht möglich. Lediglich, wenn wir beim Treffen eine zweite Runde starten, dann ist es nicht geplant.

Toll ist auch, sich quasi in Form eines Feedbacks zu unterhalten und dann für nächste Male auszuprobieren.
 

Benutzer6874  (35)

Benutzer gesperrt
Für mich eine der schwierigeren Fragen. Ich muss mein Leben und meinen Alltag planen, und zwar sehr detailliert, anders geht es einfach nicht. Sonst könnte ichden Tag in 24 Stunden nicht unterbringen.
Meine Freundin wartet auch nicht einfach rund um die Uhr auf mich, bis ich gerade abkömmlich bin. Und wir wohnen auch noch nicht zusammen.

Auf der andern Seite habe ich in der Liebe gern Spontanität, denn das gehört für mich dazu. Sex hat für mich etwas Chaotisches, etwas ganz Urtümliches. Ich fühle mich dann wie ein Stück Natur. Ich staune dann manchmal ab mir und hab mich schon heimlich gefragt "Was machst du da eigentlich?"

Zeit und Spontanität unter einen Hut bringen, das MUSS irgendwie gehen. Das Ergebnis besteht darin dass wir einfach nicht jeden Tag Sex haben. Aber wenn, dann lassen wir den Dingen ihren Lauf!

Ganz ungeplant läuft es aber dann doch nicht ab. Es haben sich starke Rituale entwickelt. Zu, Beispiel ob ich "dran komme". Darüber gibt es dann meist ein Gerangel unten an der treppe. Wer auf der Treppe vor an geht, muss fürs Erste das andere bestimmen lassen.
Am schönsten war für uns der Sex wenn wir nachher erschöpft sind. :jaa:

Natürlich haben wir auch "Kurzprogramme" entwickelt. Beim "Schnell-Sex wenn wir uns auf dem Weg kreuzen" sind wir aber noch nicht angekommen......
 

Benutzer137374  (49)

Benutzer gesperrt
Was ist für euch der entscheidende Unterschied zwischen geplanten und spontanen Sex?
Ich nehme an, Du meinst auch bei Deiner Frage unterschiedliche Formen der "Planung". Du bist ja recht aktiv und wenn ich das richtig verstehe, ist bei Sex mit neuen Bekannten, die speziell dafuer zB ueber das internet u.ae kennengelernt werden, Planung zwingend. Schliesslich trifft man sich deswegen. Ich bin aber auch der Ansicht, dass Planung innerhalb einer Partnerschaft je nach Lebenssituation notwendig ist. Als Student, wenn man alle Zeit und Entspannung der Welt zur Verfuegung hat, ist Spontaneitaet ein erfreulicher Luxus. Ist man erst beruflich gestresst und hat sogar Kinder, kann ich mir diesen Luxus in der Praxis nur selten vorstellen. Kommt A gestresst von der Arbeit oder B ist vom Dauerstillen genervt, ist es wenig lustvoll umsetzbar, wenn nur A oder B gerade in Stimmung ist. Da plant man eben den Samstagabend, weil da die Babysitterin kommt (oh, das ist doppeldeutig :zwinker:. Zum Sitten, damit die Eltern Zeit fuer sich haben. Ich halte es fuer zweckmaessig, wenn sich beide Partner darauf einstellen koennen, um eine gewisse "Befriedigungssicherheit" zu haben und nicht A oder B gerade ueberhaupt kein Interesse an sexuellen Aktivitaeten hat. Ohne Planung fuehrt das meiner Ansicht nach auf Dauer zu Frustration.
 

Benutzer150386  (26)

Benutzer gesperrt
Ich plane Sex nie. Wenn es passiert ist es immer spontan und enthält das, wodrauf wir dann in dem Moment Lust haben^^
 

Benutzer142227 

Sehr bekannt hier
Off-Topic:
Das war dann wohl meine Aussage.:grin:


Ich hasse es, wenn ich weiß: Uh, morgen haben wir ganz sicher Sex. Oder heute Abend noch. Ich liebe es, mit Sex überrascht zu werden bzw. ihn damit zu überraschen - auch nach jahrelanger Beziehung. Was man natürlich abwägen kann, ist die Wahrscheinlichkeit, wann es wieder zum nächsten Mal kommen wird...aber das nicht genaue Wissen finde ich viel reizender als die Gewissheit.:zwinker:

Theoretisch würde ich es auch schön finden, wenn man schon Pläne schmiedet für's nächste Mal, weil dieses Mal so geil war. Aber das möchte ich einfach nicht. Würden wir groß planen und dann hätte doch jemand plötzlich keinen Bock mehr (kurzfristige Vorfälle, Stress, einfach schlechte Laune) würde das nur irgendwie ein flaues Gefühl hinterlassen.

Das ist aber allgemein oft so, dass man sich wahnsinnig auf etwas vorgenommenes freut und dann können die Erwartungen einfach nicht erfüllt werden. Deshalb die Spontanität und es klappt wunderbar.:whoot:
 
A

Benutzer

Gast
Ich seh das ganz ähnlich wie Kuska. Für mich bedeutet Planung nur Druck und ich mag das Gefühl nicht, dass ich genau an dem und dem Zeitpunkt geil und verfügbar sein muss. Und dann denk ich mir je näher der Zeitpunkt kommt nur mehr "Oh Gott warum hab ich das überhaupt ausgemacht" "Ich würd eigentlich viel lieber was Andres machen" und bin dann nur mehr genervt.

Im Gegensatz dazu müsste er mich nur mal spontan verschmitzt anlächeln und ich bin schon absolut bereit :grin:
 

Benutzer97853 

Planet-Liebe Berühmtheit
Ich finde Planung toll.
Wenn man gerade gestresst in der Uni sitzt und gegen 10 Uhr eine SMS eintrudelt mit den Worten "Zieh, wenn du abends zu Hause bist, Unterwäsche XY für mich an und komm' danach sofort zu mir. Weitere Anweisungen folgen.". Da ist doch der ganze Tag gerettet - man ist voller Vorfreude, fragt sich, was einen erwartet und was der Partner geplant hat.
Ich durfte schon geplanten Sex erleben und war mehr als begeistert. Die Aufregung, die sich auch in freudige Erregung verwandelt, finde ich klasse.
Natürlich mag ich auch spontane Nummern, die entstehen, weil man gerade wahnsinnige Lust aufeinander hat.
Ich würde also gerne beides nehmen. :grin:
 

Benutzer90972 

Team-Alumni
Irgendwo ist die Planung so reizend, dass ich es schon als Teil vom Sex bezeichnen würde und ich genieße es, wenn man sich gegenseitig mit schmutzigen Fantasien und Vorstellungen infiziert und gemeinsam schon fast ein Drehbuch schreibt. :zwinker:

Besser hätte ich selbst es nicht formulieren können.
Gerade bei Arrangements auf Distanz, in denen man sich nur selten sieht, ist das für mich ein wesentlicher Bestandteil des gemeinsamen Erlebens. Sehnsüchtig und anrüchig zu gleich, kann es richtig Spaß machen, wenn man einen Partner hat, mit dem man auch sprachlich auf einer Wellenlänge liegt.

Planen im Sinne von "Wir beide wissen, was heute/an Tag X passiert" kann unglaublich anregend und fesselnd sein. Eine Vorfreude die den ganzen Tag und mit jeder Nachricht wächst und sich dann abends oder wann auch immer entladen kann.
Ob man sich dann an das zuvor verfasste "Drehbuch" hält, steht auf einem anderen Blatt. Das ist ja das schöne am Sex - getrieben von Leidenschaft kann man mal ganz fix alles andere vergessen. :zwinker:

Spontaner Sex hat natürlich auch seinen Reiz. Nicht jedes Intermezzo muss von langer Hand geplant oder aufwändig inszeniert werden. Manchmal ist doch das spontane übereinander herfallen viel aufregender.

Man merkt, auch ich bevorzuge eine Mischung aus Spontanität und gezielte Planung/Ankündigung. Wäre doch sonst auch langweilig. :tongue:
 

Benutzer107106 

Planet-Liebe ist Startseite
Redakteur
Mir hat Planung immer gut getan, gerade dann, wenn die Erotik aus verschiedenen Gründen man etwas mauer geworden ist. (Klausurphase, Krankheit, Stress auf der Arbeit, Baby,...) Wenn man sich da mal hinsetzt und sagt: "Morgen Abend lassen wir den TV und den PC aus, bestellen uns Pizza und nutzen den Abend nur für uns zusammen", dann wissen wir, was das bedeutet. Ebenso ist der Satz "Kann das Kind nicht mal wieder bei deinen Eltern schlafen", schon lange das Codeword für "ich habe mal wieder Lust auf eine richtig heiße Nacht ohne Babyphone und Flüsterton!"
Aber Planung und Spontanität schließen sich ja nicht aus. Ich klammere mich nicht an ein Drehbuch und ich kann auch so noch mal "aktiv" werden.
 
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