gemeinsames Leben oder zwei Leben nebeneinander-> eine Zeitfrage

Benutzer71015 

Planet-Liebe-Team
Moderator
Nun ja, ihr habt getestet, wie es ist, mit dem Zusammenleben und habt festgestellt, dass es in der momentanen Lage nicht so gut funktioniert, also wartet ihr eben damit, bis die Lage sich bessert. Dann war es doch gut, dass ihr erstmal getestet habt. Ich würde es nicht als Rückschritt betrachten, sondern ihr habt klug gehandelt und könnt jetzt genau austesten, wie viel Freiraum und wie viel Nähe jeder braucht. Gut möglich, dass er auch einfach Gewöhnungszeit braucht oder ihr das richtige Maß finden müsst. Lass dich davon nicht so sehr verunsichern. Ihr habt doch alles richtig gemacht.
Wie alt seid ihr denn eigentlich? Das Alter macht es einfacher einzuschätzen, wie viel Verknüpfung von urpsrünglichem "Leben" und Beziehung man von ihm erwarten kann.
 

Benutzer150895 

Benutzer gesperrt
Hei scobido
Ich würde ihm etwas Zeit lassen und vielleicht mal mit ihm reden und fragen wiso er die ganze zeit seine Meinung ändert. Dass mit seiner Ex hat in womöglich verunsichert aber du solltest ihn mal darauf ansprechen, und schliesslich bist du nicht gleich wie sie.
Noch viel Glück und ich denke das wird schon noch, lass ihm einfach seine Zeit auch wenn es dich verunsichert.
Lg Enila
 
G

Benutzer

Gast
Also zuallererst möchte ich sagen, dass ihr meiner Meinung nach bisher sehr klug gehandelt habt. Ihr habt es ausprobiert, bevor ihr etwas überstürzt. Nun habt ihr herausgefunden, dass es nicht ganz so ist, wie ihr beide euch das vorstellt.

Wie viele Zimmer haben denn eure Wohnungen? Gibt es Rückzugsgebiete wie z. B. ein Büro zusätzlich zu Wohn- und Schlafraum? Das kann nämlich sehr viel ausmachen. Was genau stört ihn nun? Weniger Zeit/Raum für sich zu haben?

Ich habe selbst eine ähnliche Erfahrung gemacht. Wenn du magst, können wir uns auch gerne per PN austauschen.
 

Benutzer6428 

Doctor How
Hi S scobido !

Sag mal...wenn ich das richtig verstanden habt, dann habt ihr bisher das zusammen leben noch NICHT getestet. Scheinbar gab es hier ein Missverständnis bei den anderen Usern...oder hab ich das nicht richtig verstanden?

Jedenfalls kommentiere ich am Besten mal deinen Eingangsbeitrag:

Halli Hallo,

es geht mal wieder um ein "zeit-lassen" thema und vermutlich meine Ungeduld..
Mein Freund und ich sind jetzt ein Jahr zusammen.

Vor 2 Monaten hatte er vorgeschlagen, dass wir zusammenziehen. Ich war erstmal etwas überrascht weil es so schnell ging,weil er sonst immer so seinen Freiraum braucht etc.

Ich habe gesagt dass ich nicht aus bequemlichkeit zusammen ziehen will und das es für mich ein rießiger schritt ist, dass ich erst mal testen will wie wir im alltag funktioniern. (das wir z.b. erst mal ne woche in der einen wohnung sind und mal länger in den urlaub fahren.) Er war aber komplett überzeugt und meinte auch er will nicht aus bequemlichkeit oder kostenersparnis mit mir zusammen ziehen, hat sich aber darauf eingelassen erst mal mein modell zu testen.
Doch jetzt hat er gesagt dass er mehr Freiraum braucht. Das er sich vorstellen kann mit mir zusammen zu ziehen, aber nicht wie er noch vor kurzen vorgeschlagen hat demnächst.
Er sagt es würde an ihm liegen das er einfach manchmal einen rückzugspunkt braucht und der in unseren jetztigen kleineren Wohnungen nicht gegeben ist.
Das klingt so, als wenn dein Freund tatsächlich ein Problem mit Nähe / Distanz hat. Interessant ist der Vorstoß und dann das zurück ziehen danach. Vielleicht will er schon eine Beziehung, die zwangsläufig mit viel Nähe zu tun hat, dann haben ihn vielleicht seine Ängste wieder eingeholt.

Für mich ist es insgesamt das Gefühl das er sein eigenes Leben und unser Beziehungsleben strickt voneinander trennt. Als wäre ich nur ein Extra aber nicht ein Teil seines Lebens.
Das klingt für mich ziemlich kritisch...

er ist sehr liebevoll und zeigt mir durchaus was ich ihm bedeute durch Gesten und dadurch das er für mich da ist. Wenn ich mal wieder im Gefühlschaos versinke holt er mich wieder zurück. Er sagt ich soll mich nicht verunsichern lassen, wenn er mal einen Schritt zurück geht. Ich habe ihm aber schon oft gesagt, dass ich lieber alles mal festigen lasse statt nach vorne zu pirschen und dann enttäuscht wieder zurück zu gehen. Es verunsichert mich trotzdem..
Das kann ich gut verstehen. Sein Rückzug zeigt zumindest mal seine Unsicherheit bei der Sache. In gewisser Weise möchte man sich ja auch auf das verlassen können, was der Partner sagt, sonst muss man ja irgendwie doch alles erstmal anzweifeln was er sagt, weil er das ja wieder zurücknehmen könnte...
Zumindest würde sich bei mir im Kopf so ein Gedanke festsetzen, auch wenn ich das nicht will...

Ich wünsche mir das er sein Leben auch mit mir leben kann. Ich gebe ihm seine Freiräume und wenn wir zusammen sind habe ich nie erwaret das er mich bespasst oder auf seine Freunde verzichtet.Eher im Gegenteil. Er sagt wenn ich da bin dann würde er aber auch irgendwie es nicht so hinbekommen auch mal was mit anderen zu machen oder etwas für sich zu tun. Für mich fühlt es sich so an als wäre er manchmal nur mit einem Bein in der Beziehung, weil er sich mit dem Anderen eine Stütze aufbaut um später mal leichter von mir weg zu kommen um nicht alleine dazustehen.
Das zeigt ja schon, dass du dir mehr Nähe wünschst, als er zu geben bereit ist. Zumindest aktuell. Du scheinst dabei offen für vieles zu sein, aber das Bedürfnis ist da.
Scheinbar gibt er dir auch nicht genügend Sicherheit was das Privatleben angeht. Wieso trennt er dich so strikt von allem ab, was sein sonstiges Leben ausmacht? Der Gedanke liegt nahe, dass damit auch eine Trennung einfacher wäre, weil weder seine Freunde viel davon mitbekommen, noch Bekanntschaften oder gar Freundschaften mit dir dabei drin sind.
Ich weiß nicht ob das so ist, bewußt oder unbewußt. Der Gedanke drängt sich aber ein bisschen auf.

Klären kann man das nur in einem Gespräch...
Nach der letzten Trennung ging es ihm ganz fürchterlich. mir auch.. aber ich denke mir immer er ist ja nicht mein Ex sondern er hat seine eigene Chance verdient.Bei ihm habe ich das gefühl das er nach der Trennung von seiner Exfreundin nicht noch mal sowas an sich zu nah rannkommen lassen möchte, weil es sonst zu weh tut..
Das gibt es durchaus. Wenn aber einer von beiden das nicht weg bekommt, dann scheitert die Beziehung automatisch.

Er ist ein Gewohnheitsmensch. Denkt ihr er braucht einfach nur Zeit oder wird sich das nie ändern? Was kann ich erwarten wie sehr sich jemand auf eine Beziehung einlässt? Ist es nicht irgendwie so dass man entweder zusammen ist oder nicht? gibt es einen breich dazwischen mit dem ihr leben könntet?
Huch..jetzt hab ich tatsächlich das gleiche gedacht wie du, bevor ich deinen Text weitergelesen habe. :grin:
Jap..ich denke auch man ist entweder zusammen oder nicht. Beziehung heißt ja automatisch auch Nähe.

Sicher werden jetzt viele denken und sagen: Das ist bei jedem Paar unterschiedlich...also wie viel Nähe zu welchem Zeitpunkt gewünscht ist. Das stimmt ebenfalls.

Meine Erfahrung sieht so aus: Wenn jemand permanent Anstrengungen unternimmt einen anderen Menschen auf Armeslänge von sich zu halten (und das eigene Privatleben und das Beziehungsleben auseinanderzuhalten IST anstrengend), dann kann er auch nicht in der Beziehung an sich so involviert sein, weil eben ein großer Teil seiner Energie anderweitig verbraucht wird. Dabei zweifel ich noch nicht einmal Liebesgefühle an. Sicher machen das manche Menschen auch, weil sie gar nicht merken, dass es sich bei dem Partner gar nicht um die große Liebe handelt, manche vielleicht sogar bewußt. Manche lieben aber auch tatsächlich und schaffen es nicht ihre Ängste zu besiegen um einen anderen Menschen ins eigene Leben zu lassen. Von Liebe alleine funktioniert aber keine Beziehung und wenn ich einen anderen Menschen nicht in mein Leben lassen kann, dann kann ich auch keine Beziehung führen, zumindest keine "Liebesbeziehung".

Hier sind schon viele viele Threads von Usern eingegangen wo es um das Thema Nähe und Distanz ging. Ich persönlich sehe einfach keinen Sinn in der Distanz. Es tut vielleicht ein bisschen weniger weh, wenn die Beziehung auseinander geht, dafür ist man dann aber auch durchgehend eher allein, als zu zweit. Das gilt sowohl für denjenigen, der die Nähe nicht zulassen kann, als auch für denjenigen, der sie sich wünscht, aber wegen dem Partner nicht haben kann.

Ich habe auch schon mehrfach von dem "Modell" gehört (und es bei Bekannten miterlebt), dass man ja zusammen sein kann und dabei sogar in unterschiedlichen Wohnungen wohnen kann. Wenn dann aber beide realiseren, dass sich eine Familie so nicht managen lässt und dann zusammenziehen, ist die Wahrscheinlichkeit sehr sehr hoch, dass es ganz schnell danach auseinander geht und man...ja..seine Zeit mit jemandem verschwendet hat, während der wirklich passende Partner noch irgendwo da draussen ist. In einem Fall war die Dame dann auch langsam zu alt um noch über Kinder nachdenken zu können, weil sich so schnell kein williger neuer Partner eingestellt hat.

Ich habe mir jetzt erst mal vorgenommen ihm seinen Freiraum zu lassen auch wenn ich darunter zum teil echt leide. Ich weiß nur nicht wie sich das auf unsere Beziehung auswirkt, weil ich mich dann irgendwie innerlich immer etwas distanziere um mich selbst auch etwas zu schüzten. ich befürchte nur das es dann ein teufelskreislauf ist. er wird sich nicht öffnen wenn ich mich zurück ziehe, ich ziehe mich mehr zurück weil er sich nicht öffnet.
Das kann ich durchaus verstehen. Sicher ist es nicht verkehrt noch ein bisschen zu schauen, wie es sich entwickelt. Da ihr aber schon seit einem Jahr zusammen seid, solltest du ihn aber nochmal darauf ansprechen. Einfach um ihm genau das hier zu erklären. Vielleicht kann er dir auch erklären, warum er immer die Distanz sucht. Selbst wenn er sie sucht, dann sollten doch gemeinsame Unternehmungen mit Freunden drin sein...eine Integration in sein Leben.

Nicht zuletzt ist das Ganze ja auch eine Vertrauenssache. Ich vertraue darauf, dass meine Frau mit mir ihre Probleme bespricht und mit mir auch löst. Ich würde das Gefühl bekommen, dass sie mir nicht vertraut, wenn sie mit mir nicht darüber redet. Sowohl das Vertrauen, dass wir gemeinsam Dinge (besser) lösen können (Vertrauen in die Beziehung), als auch Vertrauen in mich, dass ich die Dinge, die sie mir sagt auch für mich behalte, bzw. ihr damit nicht in den Rücken falle. Wenn ich also anfange an ihrem Vertrauen zu zweifeln, dann fange ich automatisch auch an, an ihrer Liebe zu zweifeln, denn Vertrauen und Liebe gehören zusammen. Liebe geht ohne Vertrauen ein. Damit würde mein Vertrauen ihn sie und die Beziehung auch leiden und da haben wir genau den von dir beschriebenen Teufelskreis.

Das Leben ist halt so gestrickt, wie es gestrickt ist. Wenn jemand seine Beziehung nicht pflegt, geht sie kaputt.

Handlung -> Konsequenz

Das Leben nimmt dabei keine Rücksicht auf jemanden, der Angst hat oder der krank ist oder sonstige Probleme hat. Du kannst ja schlecht deinen Gefühlen befehlen, dass sie gefälligst diesem Mann zugewandt bleiben sollen, auch wenn dir essenzielle Dinge für eine Beziehung fehlen.

Deswegen: Redet. Mach ihm klar, dass du so keine Beziehung wirst führen können. Dass ihr miteinander reden müsst und dass du Gründe brauchst. Wenn diese Sache funktionieren soll, dann muss er mir dir zusammen an Problemen arbeiten.
Warten ohne Zukunftsaussicht wird, wenn ich dich richtig verstehe, weder bei dir noch bei mir funktionieren. Deswegen würde ich wohl auch die Sicherheit haben wollen, dass er sich Gedanken macht und es eine Zukunft geben wird..und ich würde Schritte sehen wollen, auch kleine würden mir erstmal reichen. Diese sollten dann aber auch nicht wieder rückwärts angesetzt werden.
Du kannst ihm also auch ruhig sagen, was du dir für deine Zukunft und innerhalb der Beziehung wünschst und du irgendwo auch eine Aussicht benötigst, aber dass du ihm auch die Zeit gibst, die er braucht.
 

Benutzer10855 

Team-Alumni
Hi!

Ein Rückzugspunkt benötigt jeder in seiner Beziehung, das ist normal. Wenn man jedoch zusammenzieht, kann man seine Lebensqualität ungemein steigern und sich meist auch eine Wohnung mit mehreren Räumen gönnen. Von daher finde ich seinen Kritikpunkt seltsam: er sagt, er kann sich vorstellen mit dir zu leben, aber die jetzigen Wohnungen sind zu klein. Meine Reaktion wäre doch: lass uns eine größere/schönere Wohnung suchen?

Bzgl. des eigenen Lebens hört sich das wie das Problem aus deinem alten Thread an. Du unterstellst ihm, dass er den Single-lifestyle nicht aufgeben möchte und bemängelst, dass er (teilweise wohl sehr vehement) seine Unabhängigkeit demonstriert. In Anbetracht seiner Vorgeschichte halte ich so ein Verhalten aber für recht plausibel. An sich würde ich ja auch jedem Menschen raten, sich nicht zu sehr in Beziehungen zu verrennen, insbesondere nachdem man schon einmal so schlechte Erfahrungen gemacht hat.

Einem Partner Freiräume zu geben finde ich im übrigen ein Ding der Unmöglichkeit, bzw. unglücklich formuliert: meine Partnerin kann auch einmal die Woche verschwinden und das dann "Freiraum" für mich nennen. Vielleicht ist das aber überhaupt nicht die Form von Freiraum, die ich brauche? Habt ihr in euren Paargesprächen mal näher definiert, was Freiraum überhaupt für euch jeweils bedeutet?

Ein guter Partner gibt im übrigen nicht Freiraum, er lässt Freiraum (nehmen). Sofern genügend Vertrauen und Ehrlichkeit in einer Beziehung herrscht hat das lassen von Freiraum sogar meist den paradoxen Effekt, dass sich der Partner stärker an einen bindet.

Da es prinzipiell immer problematischer ist, den Partner in seinen Verhalten zu beeinflussen (will man das überhaupt?) denke ich, dass man bei solchen Problemen immer zunächst bei sich selbst ansetzen sollte. Seine Motive klingen plausibel: aufgrund negativer Beziehungserfahrungen und positiver Single-Party-Draufgänger-erfahrungen reagiert er etwas allergisch auf zu viel Verbindlichkeit, die sich dann teilweise in Angst und Ablehnung niederschlägt. Was ist aber mit dir? Woher rühren deine Unsicherheiten? Sind das auch die Altlasten deiner vergangenen Beziehung?

Du beschreibst da einen Teufelskreislauf von "sich nicht öffnen" und "zurückziehen" und das scheint mir dafür zu sprechen, dass du dir schon sehr genau Gedanken gemacht hast. Es ist nämlich in der Tat denkbar, dass sich diese Strategien von euch beiden über lange Zeit nachteilhaft auf euer Verhältnis ausüben können. Wie kannst du also verhindern, dass es dich so reinzieht? Was würde dir mehr Sicherheit geben? Momentan hört es sich so an, als ob du die Beziehung bereits in Frage stellst und dich irgendwo in einer Zwischenwelt befindest. Ist das wirklich so? Das fände ich schon etwas ernst...

Auf der anderen Seite: würde es dir vielleicht nicht sogar gut tun, dich etwas von ihm zurückzuziehen? Ich habe zwar absolut nicht den Eindruck, dass du eine dieser erdrückenden und klammernden Personen wärst (im Gegenteil: du kommst sehr reflektiert und locker rüber) aber man ist in Liebesdingen ja schnell mal emotional sehr involviert. Kannst du das selbstkritisch einigermaßen einschätzen?

Viele Fragen und keine Antworten von mir, aber vielleicht unterstützt es dich ja in deinem Denkprozess... :smile:
 

Benutzer135804 

Planet-Liebe Berühmtheit
ich möchte kurz zu bedenken geben,dass er eben vielleicht eine völlig andere vorstellung vom führen einer beziehung hat als die TE bzw wohl die mehrheit der leute.ich zb mag mein liebesleben auch nicht mit meinem alltag vermischen,sondern dann nur die zweisamkeit genießen,wenn man gemeinsam zeit verbringt.zusammenleben wär auch nichts für mich,generell bin ich gern und viel allein und brauch das auch,um eben den alltag und freizeit organisiert zu bekommen.
und vllt gehts ihm eben genauso?!daher rate ich ja auch immer,all sowas vor beginn einer beziehung ausführlich zu besprechen,dann gibt es solche probleme erst gar nicht.ich würd an deiner stelle wohl mit ihm in ruhe über eure vorstellungen reden (ohne vorwürfe natürlich!) und diese miteinander vergleichen.und entweder ihr werdet euch dann einig bzw findet kompromisse-oder ihr passt halt nicht zusammen.
jedenfalls ist für mich (bezogen auf die überschrift des threads) eine beziehung führen auch nicht das,was ich ein gemeinsames leben nennen würde.die beziehung ist eben nur ein bereich meines lebens,den auch ich nicht groß mit den anderen vermischen mag.anders gesagt:teilhaben am leben des anderen kann man auch,ohne zusammen zu leben,eben durch gespräche und anteilnahme.und das ist eben ganz klar generell nicht nur eine zeitfrage,sondern mMn eher die nach der einstellung der partner.
 

Benutzer6428 

Doctor How
Was auch seltsam ist, er ist ja von Anfang an mit angezogener Handbremse gefahren. Nichtmal in der ersten Verliebtheitsphase hat er dich an sich gelassen, wenn ich das richtig herausgelesen hab...
[DOUBLEPOST=1423230013,1423228675][/DOUBLEPOST]Jetzt hab ich die Nachrichten zwischendrin noch nicht gelesen gehabt...

Ich bin nach wie vor der Meinung, dass man durchaus eine Beziehung zwar führen kann, wenn man an unterschiedlichen Orten wohnt. Eine aktive Teilnahme am Leben des anderen ist dann auch möglich, bedeutet aber, dass man zusammen auch mal weg geht und ein gewisser Austausch statt findet. Ansonsten hat man zwar die Zeit und die Aufmerksamkeit des anderen, nimmt aber nicht an dessen Leben teil. Das ist ein großer Unterschied!
Um es mal ganz böse auszudrücken: Wenn ich eine Frau der verhandelbaren Zuwendung für Sex bezahlen würde, dann hätte sie auch meine Aufmerksamkeit und meine Zeit. Ich kann ihr sogar ein bisschen von meinen Freunden oder Problemen erzählen, aber sie hat nie an meinem Leben teil und ist auch ihrerseits kein wirklicher Teil meines Lebens bzw. nur ein kleiner.

Weiterhin, wenn man nicht zusammen wohnt, wird man niemals die gleiche Nähe und die gleiche Intimität aufbauen, wie ein Paar, dass zusammen wohnt. Der Umkehrschluss ist hier nicht zulässig nur weil es auch unglückliche, zusammen wohnende Paare gibt! Man lernt sich einfach anders kennen und gleichzeitig ist es ein verdammt guter Indikator ob diese Beziehung Bestand haben wird bzw. Bestand haben sollte(!). Man kann durch Distanz nämlich auch Beziehungen aufrecht erhalten, die eigentlich längst tot sind.

Wenn ichs ganz hart auseinander nehme: Was heißt denn "ich brauche Freiheit und ne eigene Wohnung!"? Irgendwo doch ein "Ich kann nicht so lange mit anderen Menschen / mit dir in einem Raum sein." Bzw. "Ich komme mit anderen Menschen / mit dir nicht in einer Wohnung aus".
Es wird da immer gerne viel von Bedürfnissen geredet. Bedürfnisse sind aber eher "zu etwas hin" als "von etwas weg". Wer sagt schon "Ich habe das Bedürfnis nicht zu essen" oder "Ich habe das Bedürfnis nicht aufs Klo zu gehen"?
"Von etwas weg" sind meistens (nicht immer) Ängste, gerade wenn sie gegen ein Grundbedürfnis gehen, wie z.B. essen. Ängste waren aber noch nie ein guter Ratgeber und schon gar kein Beziehungsratgeber.

Ich will gar nicht bestreiten, dass das manchen Menschen genug ist. Manche wollen vielleicht auch nie mit einem anderen Menschen so nahe sein. Nur um eine Famlie zu gründen oder eben eine intime Beziehung zu führen wird einen diese Strategie nicht weit bringen. Wenn ich jemanden liebe, dann will ich ihn nahe haben. Schiebe ich diesen jemand weg, dann ist etwas anderes stärker als diese Gefühle.
 

Benutzer135804 

Planet-Liebe Berühmtheit
Weiterhin, wenn man nicht zusammen wohnt, wird man niemals die gleiche Nähe und die gleiche Intimität aufbauen, wie ein Paar, dass zusammen wohnt. Der Umkehrschluss ist hier nicht zulässig nur weil es auch unglückliche, zusammen wohnende Paare gibt! Man lernt sich einfach anders kennen und gleichzeitig ist es ein verdammt guter Indikator ob diese Beziehung Bestand haben wird bzw. Bestand haben sollte(!). Man kann durch Distanz nämlich auch Beziehungen aufrecht erhalten, die eigentlich längst tot sind.
dem würd ich widersprechen.ich zb habe zu meiner mutter und meiner besten freundin die intimsten und nahsten beziehungen,die man sich nur vorstellen kann.(ja ich weiß,das sind keine romantischen paarbeziehungen;aber auch menschen,die ich liebe und die mich lieben.)und mit meiner besten hab ich nie zusammengelebt,dennoch ist diese beziehung zu ihr genauso intim wie die zu meiner mutter.

Wenn ichs ganz hart auseinander nehme: Was heißt denn "ich brauche Freiheit und ne eigene Wohnung!"? Irgendwo doch ein "Ich kann nicht so lange mit anderen Menschen / mit dir in einem Raum sein." Bzw. "Ich komme mit anderen Menschen / mit dir nicht in einer Wohnung aus".
Es wird da immer gerne viel von Bedürfnissen geredet. Bedürfnisse sind aber eher "zu etwas hin" als "von etwas weg".
nun ja,auch das sehe ich anders.wenn ich zb das bedürfnis nach ruhe und allein sein habe (zb weil ich genau das brauche,um gesund zu bleiben),dann will ich ja hin zur ruhe-und weg von anderen um mich herum.ganz gleich,wie sehr ich diese menschen liebe,das ändert daran nichts.
und ich verstehe nicht,warum es 1.als etwas schlechtes dargestellt wird,wenn man es nicht mag,das immer jemand um einen herum ist (so kommts für mich grad rüber) und 2.wo da ein widerspruch sein soll;man kann jemanden abgöttisch lieben und ihn dennoch nicht ständig um einen herum haben wollen.all das gibt es und das ist auch völlig ok.und nein,mit ängsten hat das nichts zu tun.
 

Benutzer6428 

Doctor How
Off-Topic:
dem würd ich widersprechen.ich zb habe zu meiner mutter und meiner besten freundin die intimsten und nahsten beziehungen,die man sich nur vorstellen kann.(ja ich weiß,das sind keine romantischen paarbeziehungen;aber auch menschen,die ich liebe und die mich lieben.)und mit meiner besten hab ich nie zusammengelebt,dennoch ist diese beziehung zu ihr genauso intim wie die zu meiner mutter.
Das ist tatsächlich nicht mit einer Partnerschaft vergleichbar...

nun ja,auch das sehe ich anders.wenn ich zb das bedürfnis nach ruhe und allein sein habe (zb weil ich genau das brauche,um gesund zu bleiben),dann will ich ja hin zur ruhe-und weg von anderen um mich herum.ganz gleich,wie sehr ich diese menschen liebe,das ändert daran nichts.
und ich verstehe nicht,warum es 1.als etwas schlechtes dargestellt wird,wenn man es nicht mag,das immer jemand um einen herum ist (so kommts für mich grad rüber) und 2.wo da ein widerspruch sein soll;man kann jemanden abgöttisch lieben und ihn dennoch nicht ständig um einen herum haben wollen.all das gibt es und das ist auch völlig ok.und nein,mit ängsten hat das nichts zu tun.
Warum der Superlativ? Warum "ständig"?
Davon hat niemand gesprochen...
 

Benutzer132677  (40)

Meistens hier zu finden
Ich würde es lassen. Lasst euch zeit und jeder soll seine wohnung behalten.
 

Benutzer135804 

Planet-Liebe Berühmtheit
Off-Topic:

Das ist tatsächlich nicht mit einer Partnerschaft vergleichbar...


Warum der Superlativ? Warum "ständig"?
Davon hat niemand gesprochen...
1.das sehe ich eben anders.^^liebe ist und bleibt nun einmal liebe,ob ich nun romantische oder platonische liebe meine.zudem lassen sich diese arten von liebe sowieso selten ganz klar voneinander trennen.
2.ok ständig war vllt nicht der beste begriff.^^allerdings sieht man sich ja nun wirklich ständig,wenn man zusammen lebt.und das und auch sehr häufige treffen mit partnern empfinde ich eben als ständig,darum hab ichs so ausgedrückt.
 

Benutzer6428 

Doctor How
Off-Topic:
1.das sehe ich eben anders.^^liebe ist und bleibt nun einmal liebe,ob ich nun romantische oder platonische liebe meine.zudem lassen sich diese arten von liebe sowieso selten ganz klar voneinander trennen.
Liebe ist aber ungleich (Liebes)Beziehung zwischen Partnern...

2.ok ständig war vllt nicht der beste begriff.^^allerdings sieht man sich ja nun wirklich ständig,wenn man zusammen lebt.und das und auch sehr häufige treffen mit partnern empfinde ich eben als ständig,darum hab ichs so ausgedrückt.
[/QUOTE]
Also doch kein so enges Auskommen..vielleicht noch nicht den / die Richtige dazu gefunden :zwinker:
 

Benutzer135804 

Planet-Liebe Berühmtheit
Off-Topic:

Liebe ist aber ungleich (Liebes)Beziehung zwischen Partnern...


Off-Topic:

Also doch kein so enges Auskommen..vielleicht noch nicht den / die Richtige dazu gefunden :zwinker:
[/QUOTE]
1.nein,für mich eben nicht.und das schrieb ich bereits.ich wiederhole mich ungern.
2.kannst du bitte mal endlich verstehen,dass ich generell partner eben nicht allzu oft sehen mag?!ich hab ein schwaches nähebedürfnis-und das ändert auch niemand,so war ich schon immer.darum schrieb ich ja auch,dass ich selbst die menschen,die ich am meisten liebe,nicht täglich sehen mag.zb hatte ich in der wohnung meiner eltern damals mein zimmer eine etage unter ihrer;und war somit auch nicht ständig nah bei ihnen.und die studienzeit zb wäre undenkbar gewesen,bei ihnen zu verbringen.schließlich hab ich da erst mit lernen begonnen und stand unter leistungsdruck;ohne eigene wohnung hätte ich das nicht geschafft,die abschlüsse zu machen.
 

Benutzer6428 

Doctor How
1.nein,für mich eben nicht.und das schrieb ich bereits.ich wiederhole mich ungern.
Also ich lerne mich jeden Tag neu kennen und habe mit jeder Partnerschaft dazu gelernt...ausschließen kann man das nicht. Hast du dich nie verändert oder aus Beziehungen gelernt? Die falschen Partner gehabt? Meinungen geändert?
2.kannst du bitte mal endlich verstehen,dass ich generell partner eben nicht allzu oft sehen mag?
[/QUOTE]
Hab ich von Anfang an verstanden und widerspricht nach wie vor nicht meinen Aussagen :zwinker:
 

Benutzer147358  (28)

Sehr bekannt hier
kannst du bitte mal endlich verstehen,dass ich generell partner eben nicht allzu oft sehen mag?!ich hab ein schwaches nähebedürfnis-und das ändert auch niemand
Ähm Leute? Ich glaube die TE hat verstanden das es Menschen mit unterschiedlichem Nähebedürfnis gibt :ashamed:

Aber da sie kein geringes nähebedürfnis hat, stellt das ein Problem dar. Sie fühlt sich als wären nur 1 1/2 Menschen in der Beziehung; sie und die Hälfte ihres Freundes.
Besonders weil ihr Freund sie mit seinem hin und her verständlicherweise noch zusätzlich verunsichert.
 
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