Gelegentlicher Drogenkonsum in Partnerschaft

Benutzer149613  (27)

Benutzer gesperrt
Stellt euch bitte mal folgendes Szenario vor:

Ihr lehnt jegliche Art von Drogen komplett ab, ab um zu Alkohol ist ok, alles andere nicht. Dann gesteht euer Partner euch, dass er in der Vergangenheit in einem sehr überschaubaren Maße Drogen konsumiert hat und dies auch in Zukunft gerne gelegentlich tun würde.

Würdet ihr das tolerieren oder würdet ihr verlangen, dass euer Partner dies vollständig unterlässt? Wäre die Beziehung für euch beendet wenn euer Partner dazu nicht bereit ist? Oder würdet ihr schon Schluss machen weil ihr enttäuscht wärt?
Oder wie würdet ihr reagieren wenn euer Partner euch nie davon erzählt und ihr es durch Zufall rausbekommt?
 

Benutzer150360  (24)

Benutzer gesperrt
Ich würde es tolerieren... solange es natürliche Mittel sind und kein Chemie-Kram. Wenn dein Partner es nicht übertreibt, ist doch alles Ok :smile:

obwohl von Drogen generell abzuraten ist
oldman.gif
 

Benutzer109511  (28)

Planet-Liebe Berühmtheit
Ich fände es ganz und gar nicht gut und es wäre für mich ein Schlussmach-Grund,wenn mein Partner mir offenbaren würde, in der Zukunft Drogen konsumieren zu wollen. Die Vergangenheit würde mich da nicht mal so krass stören, auch wenn ich es nicht gut fände von vergangenem Konsum zu erfahren, so wäre es eben doch Vergangenheit. Und mit der habe ich ja nichts zu tun.
Aber in meinem Leben möchte ich mit Drogen nichts zu tun haben! Ich würde wohl verlangen,dass er es unterlässt welche zu konsumieren oder mich ansonsten trennen, wenn mein Partner zum Verzicht nicht bereit wäre.
Es durch Zufall raus zu bekommen wäre vermutlich eine massive Enttäuschung, die ich u.U. nicht verarbeiten könnte und mich dann ebenfalls trennen würde.
 

Benutzer150418 

Verbringt hier viel Zeit
Obwohl mir selbst Drogenkonsum leider vertraut ist, könnte ichs beim Partner nicht tolerieren.
Wenn es Vergangenheit ist, wie bei mir, ist es okay. Ich weiß aber, wie sehr Drogenkonsum in einer Beziehung zur Belastung werden kann, deswegen verzichte ich, auch wenns mir schwer fällt. Vom Partner erwarte ich das gleiche.

Drogen zu nehmen ist schwach und egoistisch. Ich akzeptiere keinen Menschen an meiner Seite, der emotional derart zerrüttet ist, sich in so etwas flüchten zu müssen, ohne Bereitschaft, sein Glück anderswo im Leben zu finden.

Also, ja: Drogen = Beziehungsende.
Alle paar Jahre zum besonderen Anlass gemeinsam kiffen, das würde ich mir aber nochmal überlegen. :ninja: Wenn wir beide fest im Leben stehen. Nur dann.
 

Benutzer32843 

Sehr bekannt hier
Das wäre überhaupt nichts für mich, und ja, es wäre ein Grund dafür, Schluss zu machen, wenn er das auch in Zukunft vor hat, oder mich diesbezüglich belogen hat.
 

Benutzer10855 

Team-Alumni
Ich möchte keine Partnerin, die dauerbedröhnt ist oder deren Stimmung hauptsächlich davon abhängt, welches Zeug sie sich zuletzt reingeworfen hat. Eine Abhängige kann ich daher nicht dauerhaft als Partnerin akzeptieren, abgesehen davon, dass das auch verdammt unattraktiv, ungesund und dämlich ist.

Nun ist aber nicht gleich jeder, der Drogen konsumiert, abhängig. Ein verantwortungsbewusster, sporadischer und maßvoller Konsum ist eine völlig andere Geschichte. Dort wäre ich wohl nur besorgt, wenn es sich um härtere Substanzen handeln würde. Gelegentlichen Konsum von Alk, Cannabis oder Nikotin stehe ich aber gelassen gegenüber.

Natürlich wäre mir eine Partnerin lieber, die möglichst wenig Drogen konsumiert und sie wird auf mich auch nicht attraktiver dadurch, dass sie raucht, trinkt oder kifft. Schlimm finde ich es aber nun auch nicht. Liegt halt in ihrer Verantwortung, da sie damit klarkommen muss. Meine Toleranz würde ich also als relativ hoch einschätzen. Nur wenn ich merke, dass es negative Folgen für sie oder uns mit sich bringt oder sich das ganze verselbstständigt, würde ich wohl ungemütlich werden.

Mich schockt man auch nicht, wenn man mir von seinen Drogenkonsum erzählt. Ich bin da eher neugierig veranlagt... :zwinker:
 

Benutzer116134 

Planet-Liebe Berühmtheit
Nun ist aber nicht gleich jeder, der Drogen konsumiert, abhängig. Ein verantwortungsbewusster, sporadischer und maßvoller Konsum ist eine völlig andere Geschichte. Dort wäre ich wohl nur besorgt, wenn es sich um härtere Substanzen handeln würde. Gelegentlichen Konsum von Alk, Cannabis oder Nikotin stehe ich aber gelassen gegenüber.

Natürlich wäre mir eine Partnerin lieber, die möglichst wenig Drogen konsumiert und sie wird auf mich auch nicht attraktiver dadurch, dass sie raucht, trinkt oder kifft. Schlimm finde ich es aber nun auch nicht. Liegt halt in ihrer Verantwortung, da sie mit damit klarkommen muss. Meine Toleranz würde ich also als relativ hoch einschätzen. Nur wenn ich merke, dass es negative Folgen für sie oder uns mit sich bringt oder sich das ganze verselbstständigt, würde ich wohl ungemütlich werden.
Würde ich so unterschreiben :smile:
 

Benutzer121281  (32)

Planet-Liebe ist Startseite
Ich kann mir das schlecht vorstellen, da für mich gelegentlicher Konsum absolut in Ordnung ist und ich auch selbst ab und an dazu greife.

Aber wenn etwas völlig konträr zu meiner Lebenseinstellung steht, dann wäre wohl Schluss.
zum Beispiel wenn mir ein Partner sagt, früher ab und an in der rechten Szene unterwegs gewesen zu sein und auch in Zukunft gerne wieder solche Kontakte will.
 

Benutzer149978  (37)

Öfter im Forum
Grundsätzlich stimme ich mit den anderen überein... Mich würde aber seine Motivation auch interessieren, aber bin wohl auch eher tolerant da. Ich würde an deiner Stelle mich auch mal schlau machen, was genau er denn nimmt, und wie genau er die Folgen davon kennt.

Off-Topic:

... ist nicht unbedingt schlechter als "natürliche" mittel. Denke gibt auf beiden Seiten harmlosere sowie solche die man aber sicher mal die finger von lassen soll. :zwinker:
 

Benutzer38494 

Sehr bekannt hier
Würdet ihr das tolerieren oder würdet ihr verlangen, dass euer Partner dies vollständig unterlässt?
kommt auf die droge an. bei kiffen wäre ich beispielsweise da recht entspannt. (selbst nur 2 mal in meinem leben gekifft)
Wäre die Beziehung für euch beendet wenn euer Partner dazu nicht bereit ist?
nein.
ich möchte keinen menschen an meiner seite, der sich nur meinen persönlichen moralvorstellungen unterwirft.
ich möchte einen menschen an meiner seite, der meine moralvorstellungen aufrichtig teilt.
andersrum wäre beispielsweise ab und zu crystal für mich ein nogo.
Oder würdet ihr schon Schluss machen weil ihr enttäuscht wärt?
nein ... ist aber auch eine frage warum ich enttäuscht wäre.
wegen der ehrlichkeit etwa??????
ist eben eine frage, wie man mit seinem gegenüber umgehen möchte und kann.
jeder hat eigene grenzen.
Oder wie würdet ihr reagieren wenn euer Partner euch nie davon erzählt und ihr es durch Zufall rausbekommt?
das wäre allerdings eine wohl heftigste enttäuschung und damit eine sehr sehr sehr heftige tiefe beziehungskrise.
ich lebe erlichkeit, erwarte ehrlichkeit von meinem gegenüber und wenn ich dahin gehend betrogen würde ... das wäre ein sehr tiefer vertrauensmißbrauch, den ich sicherlich nur schwer verdauen könnte.
 

Benutzer96776 

Beiträge füllen Bücher
Puh also was Drogen betrifft, vertrete ich eine Null-Toleranzgrenze!
Das geht gar nicht und ich möchte damit nicht im Geringsten irgendwas zu tun haben.
Generell ist das für mich ein ganz eindeutiger Trennungsgrund.

Wenn es harte Drogen waren, dann würde ich mit ihm gar nicht zusammen sein wollen, selbst wenn er mittlerweile "clean" ist.
Bei "weichen" Drogen könnte ich es auch unter keinen Umständen akzeptieren, dass er den Konsum fortsetzt.
Wenn er in der Vergangenheit weiche Drogen nahm und jetzt nicht mehr - nunja dann wär's schwieriger um käme auch darauf an wie lange die Beziehung bereits besteht usw., aber ich hätte bei der Sache ein sehr mieses Gefühl..
 

Benutzer41990  (31)

Verbringt hier viel Zeit
Und was macht ihr, die Null-Toleranz-Leute, wenn Cannabis auch in Deutschland legalisiert wird? Der gelegentliche Konsum ist nicht schädlicher als der Konsum von Alkohol. Im Gegenteil, für viele Leute mit chronischen Leiden ist Cannabis ein Segen.

Im Übrigen schließe ich mich Fuchs an, ich schätze mich da als relativ tolerant ein. Viele aus meinem Freundeskreis haben schon Drogen konsumiert, abhängig ist aber keiner.
 

Benutzer148656  (33)

Sorgt für Gesprächsstoff
Drogen ein absolutes NoGo. Habe Paare im Freundeskreis die es machen und wenn ich sehen/hören muss das Geld reicht nicht fürs Essen 2erw+1 Kind .
Dann mache ich mir schon meine Gedanken und ich helfe ja immer gerne aber bei Drogen Konsum kaufe ich lieber denen was zu essen bevor ich denen Bargeld gebe.


Das beste ist wenn man sein Partner zur Droge macht :smile:
 

Benutzer100557 

Meistens hier zu finden
Wäre für mich persönlich ein absolutes NoGo, Drogen (mal abgesehen von dem legalen Kram wie Zigaretten & Alkohol) das letzte. Davon ab fehlt mir ohnehin jegliches Verständnis dafür weshalb ein Mensch sowas braucht bzw nimmt!

Ergo, bin ich gegen jeglichen Drogenkonsum und es wäre (sofern der Partner sich nicht davon loslösen kann) ein Trennungsgrund
 

Benutzer147358  (28)

Sehr bekannt hier
Selbst legale Drogen wie Alk oder Nikotin stehe ich kritisch gegenüber.
Mit jemandem der sich jedes wochenende betrinkt könnte ich nichts anfangen. Mit jemandem der mehr Nikotin konsumiert als ein "Partyraucher" auch eher weniger. Ähnlich steht es mit nicht legalen, weichen Drogen.
Es gibt einfach zu viele die behaupten sie könnten jederzeit aufhören und das stellt sich dann als Irrtum raus.

Bei harten Drogen ist für mich der Spaß komplett vorbei. Ich könnte einfach nicht entspannt leben, weil ich das bei jedem Glas Alkohol, jeder Schmerztablette ect. im Hinterkopf hätte, auch wenn er jetzt clean ist.
Ich weiß nicht wie es in der realität wäre, aber erstmal kann ich mir nichtmal eine Ex-Junkie vorstellen. Hält die Sucht noch an ist das ganz klar ein Trennungsgrund, wollte er daran nichts ändern.

Edit: Wenn er was auch immer nimmt und deshalb lügt, scheint mir das mindestens in Richtung Problem zu gehen. Wenn er danach nicht aufhört zu konsumieren oder sollte das nicht klappen einsieht das Handlungsbedarf besteht: Wäre Schluss.



Off-Topic:
Ist das eigentlich eine Umfrage oder ein aktuelles Problem von dir?
 
Zuletzt bearbeitet:

Benutzer140332  (33)

Planet-Liebe ist Startseite
Würdet ihr das tolerieren oder würdet ihr verlangen, dass euer Partner dies vollständig unterlässt?
Ich hab selber in meiner Jugendzeit ein paar Dinge ausprobiert (auch chemische Drogen) und gelegentliches Kiffen finde ich bis heute nicht dramatisch. (Da ich mittlerweile fast nur noch Auto fahre habe ich es ganz gelassen)
Mein Ex war starker Kiffer, ich hab gesehen, dass meine Einstellung zu dem Thema (Ich war selbst Schuld, da ich es anfangs tolerierte - hatte aber auch nicht das Ausmaß vor Augen) ihn nicht umstellen konnte und schlussendlich war es mit ein Grund, warum ich mich getrennt habe.
Ich habe gelernt, dass ich gerne einen Partner an meiner Seite haben möchte, der meine Einstellung zu dem Thema teilt, da ich Verbote in einer Beziehung nicht angebracht finde.
Wäre die Beziehung für euch beendet wenn euer Partner dazu nicht bereit ist?
Wie gesagt, ich kläre das mittlerweile vorher ab, wie diesbezüglich die Meinung ist. Mit einem Partner, der da eine andere Einstellung hat, gehe ich keine Beziehung mehr ein.
Oder wie würdet ihr reagieren wenn euer Partner euch nie davon erzählt und ihr es durch Zufall rausbekommt?
Das wäre schon ein hartes Stück. Ob ich mich trennen würde weiß ich nicht, aber es ist schon ein massiver Vertrauensbruch und ich zweifle dann an der Ehrlichkeit meines Partners - keine guten Voraussetzungen für den Fortbestand der Beziehung.
 

Benutzer49550  (37)

Beiträge füllen Bücher
Und was macht ihr, die Null-Toleranz-Leute, wenn Cannabis auch in Deutschland legalisiert wird? Der gelegentliche Konsum ist nicht schädlicher als der Konsum von Alkohol. Im Gegenteil, für viele Leute mit chronischen Leiden ist Cannabis ein Segen.

Im Übrigen schließe ich mich Fuchs an, ich schätze mich da als relativ tolerant ein. Viele aus meinem Freundeskreis haben schon Drogen konsumiert, abhängig ist aber keiner.
Nur als Denkanstoss: Es gibt genug Leute für die ist auch Alkohol bzw Nikotin ein Ausschlusskriterium in der Partnerwahl.
Eine Frau die sich jedes Wochenende die Kante gibt käme für mich ebensowenig in Frage wie eine die stinkt wie ein alter Aschenbecher.


BTT:
Ich wüsste ehrlich gesagt nicht wie ich reagieren würde. Meine Toleranz ist hier schon ziemlich niedrig. Das ist einfach dem geschuldet was ich im Umfeld mitbekommen habe. Aus gelegentlich einem Joint wurde bei einem Cousin schnell mal eine Haftstrafe. Irgendwann war es nämlich wesentlich mehr als gelegentlich ein Joint und diese mussten finanziert werden...
Bei nem Bekannten vom Verein wurde aus gelegentlich Cannabis letzendlich der goldene Schuss, trotz Entzug.
Sind zwar Extremfälle und mir ist bewusst das die wenigsten so enden aber ich hätte immer diese Bedenken.
Ich möchte auch niemand an meiner Seite der sich für mich anpassen/verstellen muss. Darum wüsste ich echt nicht was ich machen würde.
Wüsste ich vom Drogenkonsom von vorn herein wär jedoch ne Partnerschaft ausgeschlossen
 

Benutzer109402 

Meistens hier zu finden
Drogen sind bei mir schon so ein No-go Thema. Nicht unbedingt auf die Vergangenheit bezogen, aber wenn meine Partnerin aktuell etwas konsumieren wollen würde, würde ich das überhaupt nicht gut finden. In unserem Umfeld gibt es ein paar Menschen, die hin und wieder kiffen und grundsätzlich vertrete ich schon die Einstellung, dass jeder selbst wissen muss, was er tut. Aber in einer Beziehung hänge ich ja irgendwie mit drin und selbst kiffen wäre da für mich ein Problem & u.U. durchaus ein Trennungsgrund. Auf jeden Fall ein Grund für Auseinandersetzungen.
 

Benutzer138371  (41)

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Wäre für mich ein NO-GO.
Will niemanden, der sich mit so einem Sch*** wegschießt.

Entweder kann ich im normalen Zustand auch Spaß haben, oder er ist halt dann nicht der Richtige für mich.
 
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