Geld und Karriere der Frau @ Maenner

Benutzer8918 

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Masterboy1983 schrieb:
Soll aber nicht heißen das die Frauen nur am Herd stehen soll.....das könnt ich glaub noch weniger ausstehen wenn ich alles berappen muß und die macht sich zuhause den ganzen Tag nen Gemütlichen.
Ohja, wie sozial von dir, dass sie nicht hinter den Herd bzw. sich nicht um den Haushalt kümmern soll. Da würde sie ja sowieso die ganze Zeit nur auf der Couch liegen...und die paar Kinder - drauf gepfiffen. :rolleyes2
 

Benutzer15049  (35)

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Quarry schrieb:
Humbug...

Mein Freundeskreis besteht aus Kollegen, Studierten und Studierenden, Selbstständigen, erfolgreich und erfolglos.
Arbeitslosen und Rentnern...
und abiturientinnen :zwinker:

cranberry schrieb:
Ohja, wie sozial von dir, dass sie nicht hinter den Herd bzw. sich nicht um den Haushalt kümmern soll. Da würde sie ja sowieso die ganze Zeit nur auf der Couch liegen...und die paar Kinder - drauf gepfiffen. :rolleyes2


ja genau,das bisschen haushalt *tz* MIT LINKS :zwinker:
 
I

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Gast
@ strenschnuppe

Bei mir ist es aehnlich, ich studiere auch Jura und bin bald in der Examensvorbereitung, habe einen Hiwi Job bei dem Prof. wo ich auch promovieren will und dann moechte ich noch in die Schweiz fuer einen Master. Mein Freund studiert zwar noch, ist aber eher Handwerker und ich denke er schafft sein Studium nicht. Dann wuerde er wieder auf den Bau gehen und ich habe Angst, dass dann die Beziehung an seinem kaputten Ego kaputt geht.
 

Benutzer14766 

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@sternenschnuppe
Kann sehr gut nachvollziehen wovon du da redest. Nich wegen Beziehungen oder so, aber aber ich habe ähnliche Erfahrungen mit Leuten bei der Bundeswehr gemacht. Alleine die absicht, dass ich mal Studieren will hat denen genügt, mich als faulen Nichtsnutz abzustempeln einfach weil sie meiner Meinung nach neidisch waren (mein Chef hatte mir zumindest in meinem Dienstzeugnis etwas anderes gesagt ->nichts mit faul oder so :zwinker: )
Ich Persönlich würde mir inzwischen keine Beziehung mit einer Frau, die mir nicht mindestens ebenbürtig ist vorstellen können, weil mich stumpfe unterhaltungen inzwischen sooowaaas von ankotzen! Am besten sollte meine Partnerinn viel intelligenter sein als ich! Dann steh ich nämlich nicht immer als Klugscheisser da, wenn ich mich mal über was anderes als Arbeit, Urlaub oder Party unterhalten möchte :zwinker: !
 

Benutzer17430  (41)

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Sternschnuppe_x schrieb:
Ich kann dir sagen, bei meinem Ex und mir ist genau die Konstellation schiefgegangen. :rolleyes2

Wir haben uns kennengelernt, als ich 17 war und er 22. Ich damals 11. Klasse, er ausgelernter KFZ-Elektroniker (oder so), eben ein "Arbeiter" (nicht negativ gemeint!). Das ging drei Jahre lang gut - bis ich mein Abi hatte, Schnitt 1,3.

Ich hab mich entschieden, Jura zu studieren, und ich hab mich an der Uni auch auf Anhieb total wohlgefühlt. :smile: Hab viele Leute kennengelernt, es war alles soviel "freier" als an der Schule, ich hatte das Gefühl, ich hab 1000 Möglichkeiten und mir stehen ganz neue Welten offen. Und er? War zu diesem Zeitpunkt eben schon "fertig" mit seiner Entwicklung, mit der Ausbildung, hatte jeden Tag denselben Trott, Arbeit eben, ohne Ehrgeiz, sich da irgendwie noch "weiterzuentwickeln", fortzubilden etc...

Tja, und dann kam die Eifersucht. Er kam absolut nicht damit klar, daß ich studiere. Hat mir mit jedem, von dem ich (harmlos!) erzählt hab, gleich eine Affäre unterstellt, von wegen "Gib's zu, du findest die eh alle viel toller als mich!". Und das war genau das Problem, das du angesprochen hast: Mangelndes Selbstbewußtsein. Er hatte Angst, daß ich da einen "Besseren" kennenlerne, daß er mir nicht mehr genug ist, usw...

Letztendlich haben wir uns ziemlich viel gezofft, über jeden Quatsch. Das ging soweit, daß ich irgendwann gar nichts mehr von der Uni erzählt hab, weil ich keine Lust mehr auf seine Vorhaltungen hatte. Da kam dann "Du läßt mich gar nicht mehr an deinem Leben teilhaben!" - wie denn auch, wenn es bei jeder Erzählung von mir nur wieder Streit gab?! :rolleyes2

Im nachhinein muß ich sagen: Es wäre niemals gutgegangen auf die Dauer. Wir haben mit 17 und 22 zueinander gepaßt, waren da auf einem Level. Aber ich hab mich in den drei Jahren noch ganz entschieden weiterentwickelt (und mache das wohl auch jetzt noch), während er irgendwie "stehengeblieben" ist damals. Ich hätte mir keine Zukunft mit einem Mann vorstellen können, der sich nicht die Tagesschau anschaut, weil das "eh alles so weit weg" ist, dessen Horizont einfach nicht weiter reicht als bis zu seiner täglichen Arbeit und dem Feierabend bzw. Wochenende. Das ist jetzt alles nicht abwertend gemeint, aber so war es eben irgendwie.

Wir hatten völlig verschiedene Perspektiven im Leben. Ich mache irgendwann mal (hoffentlich :zwinker:) mein Staatsexamen, promoviere vielleicht sogar mal, wer weiß? Und er hatte schon ein Problem damit, als ich gerade erst mit dem Studium angefangen hatte. Mich interessieren andere Länder und Menschen und Sprachen und Kulturen - für ihn bedeutete Urlaub eben nur Hauptsache Sand und Sonne und Meer und Palmen.

Das war jetzt nur so ein ganz grober Ausschnitt... mein jetziger Freund hat zwar ursprünglich auch "nur" eine Ausbildung gemacht, aber sich eben noch weitergebildet, nochmal zwei Jahre Schule gemacht, um einen neuen, besseren, interessanteren Job bemüht, hat bewußt gesagt: "Ich will nicht mein ganzes Leben lang so blöde, eintönige Schichtarbeit machen!".

Vielleicht werde ich irgendwann mal auch mehr verdienen, aber wie du schon geschrieben hast, dabei geht es nicht ums Geld. Er interessiert sich für so vieles, ist selbst auch ehrgeizig, will was erreichen und ist stolz auf mich, wenn ich in etwas Erfolg hab (statt eifersüchtig zu sein). Er läßt mir Freiheiten, er hat eine politische Meinung, schaut auch mal über seinen Tellerrand hinaus...

Wir haben uns darüber auch schon unterhalten, genau diese "Problematik", daß Männer da oft ein "Ego-Problem" haben, wenn die Frau erfolgreicher ist. Er meinte - und ich denke, er war auch ehrlich! - das wäre zwar vielleicht ungewohnt, aber er hätte da kein Problem damit, im Gegenteil, er wäre froh, eine intelligente, selbstbewußte, selbständige Frau zu haben.

Nach meiner letzten Beziehung habe ich deutlich gemerkt, wie wichtig mir eine Übereinstimmung in dieser Sache ist. Weil ich eben nicht der Typ Frau bin, der "sowieso irgendwann Kinder kriegt". Ich studiere, ich will (beruflich) was aus meinem Leben machen, ich denke, ich bin relativ intelligent und würde es irgendwie auch als "Verschwendung" ansehen, nach 6 Jahren Studium dann ein Kind zu kriegen und als Hausfrau zu Hause zu bleiben. :wuerg:

Klar, viele schreiben hier jetzt "ist doch alles kein Problem, mir wär das egal". Aber ich glaube, wenn sie wirklich in der Situation wären, sähe das teilweise schon ganz anders aus. Denn ich denke, für die meisten Männer ist es nicht unbedingt leicht, ein stinknormaler Schichtarbeiter zu sein, während die Frau schick angezogen zu Geschäftsessen verschwindet... :schuechte (um's mal übertrieben zu sagen)

Sternschnuppe

Darf ich mich mal einfach so vor diesem Beitrag verneigen? :anbeten:
 

Benutzer14766 

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Hab mir gerade meinen Beitrag nochmal durchgelesen und gemerkt, dass man den auch in den falschen Hals bekommen kann. Also ich selber bin auch Student und mit meinem Leben vollends glücklich. Allerdings wäre ich als Arbeiter sicherlich auch unzufrieden und hätte Probleme damit, dass meine Freundinn den Job hat, den ich gerne hätte (aber für den ich evtl. zu beschränkt bin :zwinker: )
 

Benutzer7645 

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Da "beruflich erfolgreich" und "viel Kohle verdienen" meiner Meinung nach nur bedingt was miteinander zu tun haben, wär mir das von daher gesehen schonmal egal... solange sie kein Workaholic ist und drum keine Zeit mehr für nix hat... wenns nur noch geht "KarriereKohlePostenMacht", dann würde mir das sehr wohl auf die Eier gehen. Nicht weil ich weniger davon hab, sondern weil ich so eine Prioritätensetzung prinzipiell nicht besonders sympathisch finde.
 

Benutzer15754 

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ich fänds geil ich wär gerne hausmann

so mittags einkaufen gehn und jammern das wir ne putzfrau brauchen lol
 

Benutzer10736 

Benutzer gesperrt
@Lenwe: Ja, dieses "ebenbürtig-sein", das ist mir auch sehr wichtig. Ich will keinen Freund, dem ich alles erklären muß oder der mich für "überheblich" hält, nur weil ich mich für vieles interessiere, was nicht unbedingt in die "Unterhaltungs-Sparte" paßt oder weil ich die Fremdwörter bei "Wer wird Millionär" alle kenne... :zwinker:

Bei meinem Freund jetzt hab ich da ein sehr, sehr gutes Gefühl. Wir sind zwar erst ein knappes Jahr zusammen, kennen uns aber schon seit ein paar Jahren. Er ist 8 Jahre älter als ich, und ich hab einfach das Gefühl, er entwickelt sich auch noch weiter und wir können "miteinander wachsen". Zumindest wünsche ich mir das sehr :verknallt, und ich denke, das kann auch klappen bei uns. Weil er mich immer wieder überrascht mit Dingen, für die er sich interessiert, weil er ehrgeizig und oft auch selbstkritisch ist, weil wir in vielen Dingen eine ähnliche Einstellung haben.

Mit 17 hab ich mir einen gesucht, mit dem es im "Jetzt" einfach gepaßt hat, mit dem ich wohlgefühlt hab, Spaß hatte, wo ich mich wohl und geborgen gefühlt hab. Inzwischen hab ich einen Freund, wo ich auch das Gefühl habe, mit dem könnte ich mir eine gemeinsame Zukunft vorstellen. Und das habe ich mir sehr bewußt so ausgesucht, gerade weil ich einmal gemerkt hab, wie so eine Beziehung an unterschiedlichen Erwartungen/Perspektiven/Entwicklungen scheitern kann.

Ich hab gemerkt, daß ich langsam irgendwie in ein Alter komme, wo ich von einer Beziehung mehr erwarte als "nur" Verliebtsein, sich gut zu verstehen und mit dem anderen eine schöne Zeit zu haben. Klar, Garantien gibt es eh keine, aber ich hab einfach ein verdammt gutes Gefühl bei ihm. :schuechte Und ich wäre diese Beziehung wohl nicht eingegangen, wenn ich nicht dieses Gefühl gehabt hätte, daß er in seiner Entwicklung noch genauso "unfertig" in mancherlei Hinsicht ist wie ich...

Sternschnuppe

und @q:steps: Danke für's Verneigen! :smile: Aber eigentlich müßte ich die Hochachtung ja an meinen Freund weiterleiten... :schuechte Hatte ich schon erwähnt, daß ich den tollsten Freund der Welt hab?! :tongue: :zwinker: :verknallt
 
I

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Gast
Es ist sehr schoen, dass ich nicht die Einzige die sich ueber solche Dinge Gedanken macht. Alle Freundinnen, die mein Freund vor mir hatte waren zumindest keine Studentinnen oder Maedchen mit Abitur. Da er selbst vielseitig interessiert ist, konnte er den Frauen immer sagen wo es lang geht und was richtig und was falsch ist.
Dann kam ich ein sehr besserwisserisches Wesen mit einem eigenen Kopf und grosser Lust am diskutieren und debattieren. Das hat ihm ganz schoen verwundert, aber er fand wohl nicht schlecht.
Jetzt sieht es so aus, als ob er sein Studium nicht schafft und er wird immer seltsamer. Ich wuensche mir nichts mehr, als mir mit ihm eine gemeinsame Zukunft aufzubauen, weil ich auch weiss, dass er sich weiterbilden wird und seinen Meister macht um dann den Betrieb seines Vaters zu uebernehmen. Trotzdem habe ich Angst, dass er mit so einer Frau, die so hohe Ziele hat wie ich nicht klar kommt. Er sagt auch hin und wieder mal, dass es wohl zuende gehen wird, wenn er aufhoeren muss.
 

Benutzer23511 

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schwere frage...

also, aus eigener erfahrung wuerde ich sagen, es sollte egal sein...

ich habe ein paar im freundeskreis, bei der er von der ausbildung her durchaus als arbeiter einzustufen ist und sie leitende redaktuerin bei der f.a.z..

man sollte jetzt annehmen, dass der intellektuelle level nicht passt, aber er ist in seinem beruf gluecklich und ausgefuellt (gerade auf dem weg in die selbststaendigkeit mit meisterbetrieb) und sie hat ebenfalls ihren traumberuf verwirklichen koennen. die beiden fuehren eine harmonsiche beziehung und ich habe noch nie mitbekommen, dass geld bei den beiden ein thema zwischen ihnen waere.

meine freundin ist aerztin, ich bin leitender angestellter. sie hat gesellschaftliche anerkennung, mein arbeitgeber wird z.t. als heuschreckenplage bezeichnet. ich koennte nie von mir behaupten, dass meine arbeit einen auch nur annaehernd so sinnvollen beitrag leistet, wie die ihrige, aber ich verdiene das doppelte und das bringe das nutella aufs brot :smile:

zwei beispiele, einmal rund um den intellekt, einmal rund ums geld.

ich denke, das wichtigste ist, das beide gleiche interessen der art besitzen, dass sie durch ihren beruf erfuellung finden. wer beruflich ausgeglichen ist, macht sich keine gedanken um positionsneid oder dergleichen. es muss bzgl. der gemeinsamen ansichten bzgl. des ehrgeizes stimmen (privatleben versus berufseinsatz) und ein klares verstaendnis bzgl. der gegenseitigen erwartungen an die rollen (gleichberechtigung versus traditionelle teilung mann=beruf/frau=haushalt).

also kurzum: es ist einfach zu individuell, als das ich sagen koennte, es gaebe ein geheimrezept das fue alle anwendbar ist. es ist die summe der teilchen der beziehung die das ganze ausmacht :smile:
 

Benutzer32618 

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Hätte ich auch kein Problem mit, wäre dann einfach stolz auf meine Freundin! Gerade das ebenbürtig sein, ist extrem wichtig, nur muss man ja nicht im gleichen Bereich erfolgreich/gebildet sein, der Unterschied macht doch die Würze in einer Partnerschaft aus. In meiner letzten Beziehung war es eben genau so, die Dinge, die ich nicht wusste, wusste sie und anders herum. Stell ich mir schön vor, wenn meine zukünftige Erfolg in ihrem Job hat und vielleicht sogar mehr verdient, als ich. Das einzige, was ich vielleicht(?) als kompliziert erachten würde, wäre, wenn sie in genau meinem Bereich, genau DEN Job kriegt, den ich haben wollte, mich also direkt aussticht. Ich schätze, dass könnte mich vielleicht wurmen, müsste man dann beizeiten sehen. Aber es würde mich in diesem Fall nicht stören, dass sie Karriere macht, oder mehr Geld verdient, sondern dass ich gegen meine Liebe konkurrieren würde/müsste. Das möchte ich gerne vermeiden. Aber das Problem wird sich so nicht stellen, da ich keine Informatikerinnen kenne, die mir gefallen. :grin:

Deus Ex Machina
 

Benutzer18846 

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Ich glaube ich hätte da keinerlei Problem mit, letztendlich ist doch wichtig, dass man sich selber in seinem Beruf wohl fühlt. Und den Beruf der Partnerin akzeptieren kann, also ernstnimmt. Wieviel mwer dabei verdint ist doch dann völlig egal.
Ich würde nie mit einer Partnerin einen Streit über Geld anfangen, weil Geld, zumindest solange man genug davon hat, total unwichtig ist. Es macht vielleicht manches einfacher im Leben, es macht mich aber ganz bestimmt nicht glücklicher.
Und solange man glücklich zusammen ist, ist doch egal wer einem das Geld fürs Leben gibt, obs ihr Arbeitgeber ist oder meiner, Huptsache es reicht.

Gruß koyote
 

Benutzer10736 

Benutzer gesperrt
@Koyote: Es ging doch gerade NICHT ums Geld. Bei mir ist es schon gescheitert, obwohl ich noch weit davon entfernt war, irgendwelches Geld zu verdienen. Da geht es eher um eine Form von "gesellschaftlicher Stellung", um verletzten männlichen Stolz, um ein bestimmtes (vielleicht sogar nur unterbewußtes) Rollenmodell. Ich hab z.B. nur mal im Spaß zu meinem Ex gemeint: "Na ja, wenn du in den nächsten 5-8 Jahren Kinder willst, wirst du wohl zu Hause bleiben müssen...". Und er meinte darauf in vollem Ernst, das käme für ihn mal gar nicht in Frage.

Es ist schwer zu beschreiben... es geht ja nicht darum, daß eine Frau sich eben in Teilzeit mit Tupperparties selbst verwirklicht (überspitzt ausgedrückt) oder einen Job als Rechtsanwaltsgehilfin oder ähnliches hat. Sondern es geht z.B. darum, daß die Frau einen Doktortitel vor dem Namen stehen hat, eben richtig Karriere macht, auch in puncto Kinderplanung IHRE berufliche Zukunft nicht hintenanstellen will... und eben auch entsprechend selbstbewußt und intelligent ist und weiß, was sie will.

Ein Freund von mir, mindestens zehn Jahre älter und verheiratet, sagte mal, als ich mit meinem Ex auseinander war: "Du wirst es nicht leicht haben, einen Neuen zu finden". Ich dachte erst nur "na toll" :grrr:, da meinte er: "Weil die meisten Männer ein Problem damit haben, in einer Beziehung der Unterlegene zu sein. Du brauchst einen, der dir gewachsen ist".

Ich sage nicht, daß ich diesem Klischee der typischen "Karrierefrau" entspreche, ich weiß noch nicht, was aus mir wird. Aber ich weiß, daß ich einen Partner brauche, der mir "ebenbürtig" ist. Natürlich kann und weiß er Dinge, die ich nicht kann bzw. weiß, und umgekehrt ist es genauso. Aber es muß eine grundlegende Ausgeglichenheit in der Beziehung gegeben sein, man muß sich gegenseitig ergänzen, ohne daß einer sich gegenüber dem anderen "minderwertig" (in welcher Hinsicht auch immer) fühlt, das ist zumindest meine Vorstellung von einer Beziehung.

Im Moment hab ich das in meinem Freund gefunden. Nach dem Erlebnis in meiner letzten Beziehung hab ich manchmal Angst, daß mir das wieder so gehen wird irgendwann, daß ich irgendwann auch über ihn "hinauswachse". Aber ich hoffe einfach, daß er "mitwächst". :schuechte Und nach allem, was ich bisher über ihn erfahren habe, kann ich mir das sehr, sehr gut vorstellen. Sonst wäre ich die Beziehung aber auch gar nicht erst eingegangen, denn nach so einer Trennung wird man da erstmal ziemlich vorsichtig und "sensibel" in der Hinsicht und schaut vorher erstmal seeeehr genau hin... :schuechte

Sternschnuppe
 

Benutzer17430  (41)

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Ich muss mich wieder vor Sternschnuppe verneigen!!! Absolut richtig, was du da schreibst.

Es ist absolut korrekt, dass man einen Partner braucht, der einem gewachsen ist. Ebenso wichtig ist es aber auch, dass man selbst dem Partner gewachsen ist. Das ist aber kein Grundzustand sondern ein hartes Stück ständiger Arbeit für beide. Mit der richtigen Einstellung aber durchaus machbar.
 

Benutzer26732 

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Ja aber dann sollte man sich doch auch einmal die Frage stellen, wieso haben soviee Leute Probleme damit, dass der Partner qualifizierter ist? Das kommt alles von der gesellschaft! Ich kenne genug Studenten, die der Meinung sind "Ich gebe mich nur mit Gleichgesinnten/intelligenten Studenten ab und halte nichts von Leuten, die eine Ausbildung machen". Es ist nunmal so, dass in der heutigen Zeit fast jeder studiert, ich habe eine sehr gute Ausbildung gemacht bzw. stecke jetzt gerade noch in der letzten Prüfung und bin stolz darauf, auch ich will mein Abi nachholen und dann evtl. studieren gehen, jedoch komme ich mir trotzdem neben manchen Studenten richtig "dumm" vor! Nicht weil ich es bin, sondern weil sie andere Leute so darstellen.. natürlich ist das nicht der überwiegende Teil aber es gibt viele bei denen es so ist.

Mein Freund hat ein Abi von 1,0 gemacht, ist sehr intelligent und hat auch schon einige Preise in seinen Fachgebieten abgeräumt und steckt mitten im Studium... ich bin sehr stolz auf ihn, jedoch bin ich trotzdem manchmal "neidisch" darauf oder komme mir neben ihm "dumm" vor. Er gibt mir wirklich NIE das Gefühl, er sagt immer, er ist sehr stolz auf mich und kennt nicht viele intelligentere Frauen!! Er unterstützt mich wie er kann und dasselbe mache ich auch, aber das Gefühl, dass er dort vielleicht Frauen kennenlernt, die sich auch für seinen Bereich interessieren (von dem ich keine ahnung habe) lässt in einem die Eifersucht steigen!

Ich habe mich schon immer zu Männern hingezogen gefühlt, die erfolgreich sind und auch mein Exfreund war einer von dieser sorte und ich bin eigentlich sehr zufrieden damit. Ich kann richtige Gespräche aufbauen, nicht nur über oberflächliche Dinge, sondern auch richtig intensive Gespräche über Themen, über die andere Leute gar nicht reden oder nicht mitreden können! Das gefällt mir schon sehr. ich glaube auch nicht, dass ich mit jemandem zusammensein könnte, der sich einfach nicht für andere dinge interessiert. Ich schätze, das beides schwierig ist - man sollte einfach zueinander passen und den anderen akzeptieren in dem, was er tut, sonst hat es keine chance -egal welcher ob frau oder mann mehr geld verdient oder intelligenter ist.
 
D

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Sternschnuppe_x schrieb:
Klar, viele schreiben hier jetzt "ist doch alles kein Problem, mir wär das egal". Aber ich glaube, wenn sie wirklich in der Situation wären, sähe das teilweise schon ganz anders aus. Denn ich denke, für die meisten Männer ist es nicht unbedingt leicht, ein stinknormaler Schichtarbeiter zu sein, während die Frau schick angezogen zu Geschäftsessen verschwindet... :schuechte (um's mal übertrieben zu sagen)
Also wenn er cool wäre, würde er sich in den Blaumann schmeißen und mitgehen zum Geschäftsessen :smile:

Nee, ich denke deine Geschichte ist eine Seite. Klar, es gibt sicher solche "einfachen Menschen" wie dein Ex-Freund.
Ich arbeite selbst in einer Werkstatt und der, mit dem ich dort zusammenarbeite ist auf seinem Fachgebiet super, aber ansonsten ist da nicht viel zu holen.
Trotzdem würde ich mich auch nicht als dumm bezeichnen oder als jemand, der nicht über den eigenen Tellerrand gucken kann.
Ich glaube nicht, dass ein Mensch nur intelligent sein kann, wenn er sich ständig fortbildet. Es gibt auch Berufe, in denen es eben keine Karriereleiter gibt, man aber trotzdem viel wissen muss und sich trotzdem für alles mögliche interessieren kann.
Will damit sagen, dass es vom Einzelnen abhängig ist. In meinem Freundeskreis gibt es alle möglichen Typen und "Stände", vom Juristen über den Briefträger und ich komme mit allen gut zurecht.

Quarry schrieb:
Finde es halt nur merkwürdig, daß Man sich über Kohle definieren muß. So wie die 2te Frage wenn man irgendjemand ob Kerl oder Frau kennenlernt: Was machst du denn beruflich... Als wenn das irgendwas ändert.
Das typische "Schubladendenken" der Menschen :smile:
Ich frage das meistens erst nachdem ich den Gegenüber etwas besser kenne, um dann zu gucken, ob die Schubladen noch stimmen :smile:

Was auch immer ich mache ich gehe morgens aus dem Haus und komme irgendwann wieder...
Es sei denn du hast die Nachtschicht...

Masterboy1983 schrieb:
Frauen können von mir aus gern arbeiten....nur nicht mehr veridienen als ich damit es meinem Ego auch weiterhin gut geht :grin:
Also doch Minerwertigkeitskomplexe.... :smile:
 

Benutzer22966  (43)

Verbringt hier viel Zeit
Das ist ein sehr interessantes Thema an sich, vorallem in der heutigen Zeit wo es nunmal nicht schon von vornherein vorausgesetzt ist dass die Frau zuhause bleibt und die Kinder versorgt.

Meine Freundin hat so wie ich auch, ne Ausbildung gemacht und arbeitet im Büro. Sie Studiert jetzt BWL in der Abendschule (wird bald fertig) und ich bin durch gute Arbeit zum Kaufm. Projektleiter bei einem grossen Konzern geworden. Ich würde uns beider derzeit als ebenbürtig bezeichen, auch wenn ich glaube das sie es noch sehr weit bringen kann und wird (ist sehr klug meine kleine...und dabei auch noch hübsch -- aber das ist was anderes). Sie hat schon studiert als ich sie kennengelernt habe und wusste also das sie bald Dipl. BWLer ist und ich nur mit Ausbildung.

Aber das macht nichts, weil ich sie für ihren ehrgeiz sehr bewundere. Sie arbeitet den ganzen tag und studiert noch nebenbei und das fast vier jahre lang...das verdient einfach meine hochachtung.

Wir haben uns auch mal über das Thema unterhalten wie das ist wenn die Frau mehr verdient als der Mann, oder wer den besseren Job hat, und wir sind zu dem Ergebniss gekommen, dass derjenige der weniger verdient die Erziehungspause macht...

Wir leben nicht mehr im Mittelalter, Frauen sind stärker und ergeiziger als früher und das ist auch völlig in Ordnung. Und ich würde meiner Freundin eine Karriere sehr gönnen und sie immer unterstützen.

LG
Der Graf
 
T

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Gast
Viele schreiben hier so als wäre man ein schlechterer oder nicht so interessanter Mensch wenn man ein normaler Arbeiter ist. Was ist schlecht daran? Warum sollte irgendjemand ein Problem damit haben? Ist es jetzt leicht schon so das wenn man nicht Studiert gleich ein schlechterer Mensch ist. Ich hoffe nicht.

FÜr mich stellt sich die Frage ja gar nicht wer mehr Geld verdient. Oder ob das ein Ego Problem sein kann. Ich mein liebt man den Menschen oder das Geld bzw den Beruf.
 
I

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Gast
Das Thema in dem thread sollte eine Diskriminierung von bestimmten Berufsgruppen nicht zu Ziel haben.
Natürlich hat jeder Beruf Anerkennung verdient, keine Frage.
Es geht lediglich darum, in wie weit eine Beziehung (im Bezug auf das Ego des Mannes - und nicht wegen dem Zeitproblem) unter einer erfolgreicheren Frau leiden könnte.

Danke für die Vielzahl an Antworten.
 
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