gejammer wegen geld

Benutzer7573  (35)

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mir fällt immer wieder auf, dass fast jeder wegen geld jammert. dabei geht es den leuten gar nicht so schlecht. wenn man sich einen urlaub leisten kann, dann sollte man auch nicht immer wieder betonen, wie arm man doch ist. wie seht ihr das? jammer ihr auch? wieso?
 

Benutzer10610 

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mir fällt immer wieder auf, dass fast jeder wegen geld jammert. dabei geht es den leuten gar nicht so schlecht. wenn man sich einen urlaub leisten kann, dann sollte man auch nicht immer wieder betonen, wie arm man doch ist. wie seht ihr das? jammer ihr auch? wieso?
Naja, man hat sich halt an den hohen Lebensstandard gewöhnt. Immer Fleisch auf dem Tisch, 3 Mahlzeiten am Tag, teure Hobbys, dauernd Shoppen, einmal im Jahr Urlaub, teure Handys, anderer technischer Schnickschnack. Wenns dann doch mal finanziell nicht klappt wird gejammert. Obwohl man eigentlich froh über den Luxus sein sollte, den man an sich lebt. Im Vergleich zu dem, was man in anderen Ländern hat, leben selbst einige Hartz4-Empfänger im Paradies. Aber sowas hat man nicht im Hinterkopf.

Ich habe - im Prinzip - nicht zu wenig Geld. Aber ich sage trotzdem oft "Nein, dafür habe ich leider kein Geld übrig", weil ich versuche so viel wie möglich im Monat zu sparen. Ob das auf andere wie Jammern wirkt weiß ich nicht, glaube ich aber eigentlich nicht.
 

Benutzer78109 

Sehr bekannt hier
Ich jammer nur, wenn ich wirklich gar kein Geld habe. Es gab Monate, da hatte ich nicht mal mehr 10 € :schuechte
Im Moment gehts mir finanziell richtig gut, was mir wiederum Angst macht, da ich nicht will, dass das ganze Geld wieder weg ist. Bin es gar nicht gewohnt, so viel auf dem Konto zu haben :schuechte

Ich kann Leute aber auch nicht leiden, die ein regelmäßiges Einkommen haben, sich Urlaube für 700 € leisten können, sich alle 4 Wochen die Fingernägel machen lassen, ein Auto haben und dann noch rumjammern, dass sie kein Geld mehr für ein Bier haben. :rolleyes: Klar, jeder setzt andere Prioritäten, aber dann soll man das halt so sagen.

Ich glaube, dass Leute, die wirklich arm sind, weniger jammern als Leute mit Geld :ratlos:
 

Benutzer8458  (38)

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ich jammere nicht wegen geld

ich bin sehr diszipliniert was das thema angeht. ich war schon ganz unten und kenne das gefühl, wenn man rein gar nichts hat. bedrückend, aber ich hab' ansporn daraus gezogen: "das werde ich ändern!". bis heute eine sehr erfolgreiche taktik - nicht nur wenn's um geld geht
 

Benutzer57831  (34)

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also meine mutter steht leider nun knietief in Schulden, diesen Monat haben wir nicht mal wirklich Geld für Essen oder für Sprit.



sie jammert eigendlich jeden Monat das sie kein Geld hat
und sie hat keine Hobbies wo sie geld ausgibt oder wir sind auhc nie in Urlaub gefahren.

Wir leben auf jedenfall nicht im Luxus.
Ich verdine inmoment mehr geld als sie
 

Benutzer78662  (33)

Meistens hier zu finden
Naja, ich glaub es wird einfach von vielen Leuten gern gejammert, unabhängig davon ob es einem jetzt finanziell schlecht geht oder nicht. Da ist das Jammern keine Folge von Geldmangel, sondern gehört zur Selbstdarstellung. Damit macht man es sich schlicht und einfach leicht, die (wirkliche!) Notlage anderer zu ignorieren, schließlich darf man das, es geht einem ja selber soo schlecht.
Ohne jetzt in Geld zu schwimmen, kann ich mir momentan alles leisten, was ich will, mir würde also nicht einfallen, mich da zu beschweren, andere wären froh wenn es ihnen so gut gehen würde.

EDIT: mißverständlichen Satz neu formuliert, einiges ergänzt
 

Benutzer58933 

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Ich jammere nicht, weil ich im Prinzip genug Geld zum Leben habe. Mein Freund hängt jedoch ständig in den Miesen, kauft sich regelmäßig irgendwelchen technischen Schnickschnack und nervt dann rum, das er ja ach wie arm ist. ich mein, er verdient keine Millionen, er hat unterm Strich ungefähr genausoviel wie ich und auch ähnliche Ausgaben. Und ja, ich hab mri letzten Monat auch nen LCD-TV gekauft und diverses Zeug, dann muss ich aber eben im nächsten Monat mal etwas zurückschrauben und kann eben nicht jedes Wochenende einen Haufen Geld beim Party machen raushauen. :ratlos: Mich nervt sowas leicht, ich mein, andere müssne mit noch weniger auskommen und ich lebe auch nicht sonderlich sparsam und hab am Ende des Monats noch genügend Geld übrig.
 
L

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Gast
ich jammere nicht, habe allerdings auch keinen grund dazu. guter nebenjob, konto sieht gut aus...
 

Benutzer48618 

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ich jammere desöfteren mal wegen Geld - aber nicht, weil ich zu wenig zum Leben habe, sondern weil ich definitiv für meine Berufserfahrung und meine Leistung viel zu wenig Gehalt bekomme.
 
C

Benutzer

Gast
Ich jammere nicht, wenn ich Geld gebraucht habe, habe ich immer wieder mal nen Job gefunden.

Durch Kontakte oder nahe Bekannte die Aushilfe bei der Arbeit gebraucht haben.

Vorallem im BAubereich werden öfters Aushilfen gebraucht und dann kommt man zu schnellem Geld.


Und falls das nicht reicht, gibts andere WEge um mehr GEld zu verdienen, wie Dilli schon gesagt.
 
G

Benutzer

Gast
Ich jammere schon ab und zu mal wegen Geld. Ist halt meist zu wenig da, resp. ich kann mir eigentlich keine größeren Wünsche erfüllen und mehr arbeiten/verdienen darf ich nicht.
 
S

Benutzer

Gast
Ich kann mir keinen Urlaub leisten, habe zu wenig Geld, aber ich jammere trotzdem nicht übermäßig. Ändert ja nichts :grin:

Was ich gar nicht leiden kann, ist, wenn Leute, die einiges mehr als ich besitzen (bzw. wenig Ausgaben haben, weil Mami und Papi alles sponsern), meinen, sie könnten ja gar nicht verstehen, wie man mit wenig Geld nicht gut auskommen kann und dass man ja nur dann den wahren Wert des Geldes zu schätzen wüsste.

Sprachen's und gingen zum Friseur, kauften sich CDs, Spielekonsolen, fuhren in den Urlaub etc.... :grin: :kopfschue
 

Benutzer13006  (38)

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Naja, ich glaub es wird einfach von vielen Leuten gern gejammert, unabhängig ob es einem jetzt finanziell schlecht geht oder nicht. Geht mir auch auf den Senkel. Ich verdiene momentan nur 280 Euro im Monat, aber kann mir trotzdem alles leisten, was ich will, mir würde also nicht einfallen, mich da zu beschweren, andere wären froh wenn es ihnen so gut gehen würde.

Du willst mir doch nicht erzählen, dass du mit 280€ Miete, Essen, und den Rest deines Lebens bestreiten kannst, oder?

Wenn du keine Miete und kein Essen zahlen musst und kein Auto hast, kannste mit 280€ in der Tat locker auskommen. Während des Studiums hab ich auch nur im Schnitt 200€ im Monat ausgegeben, wenn ich aber alles hätte selber bezahlen müssen und den selben Lebensstandard halten hätte wollen, hätten es min. 1100€ netto sein müssen.

@ Topic:

Private Geldsorgen kenn ich nicht. Außerdem kann man in Deutschland immer noch gutes Geld verdienen, wenn man denn will.
 

Benutzer70314  (37)

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Die meisten Leute jammern in der Tat auf hohem Niveau...

Ich habe im Moment am Monatsende nicht viel Geld übrig, aber es reicht zum Leben und ich komme gut über die Runden und kann mir auch ein bisschen Luxus gönnen. Und das sollte reichen. Urlaub ist dieses Jahr z.B. keiner drin, da ich Winterreifen für mein Auto brauche, aber man kann einfach nicht alles haben.

Ansonsten hab ich es auch geschafft mit Lehrlingsgehalt durchzukommen und kenne durchaus das Gefühl, wenn es am Monatsende nur noch Nudeln mit irgendeiner Soße gibt weil kein Geld mehr übrig ist und kann mich daher auch über meine aktuelle finanzielle Situation nicht beklagen.
 

Benutzer22419 

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Ich hab nicht viel zum Ausgeben und übrig bleibt grade mal gar nichts, obwohl ich ein ansehliches Ausbildungsgehalt bekomme als Beamtenanwärterin. Aber ich jammere nicht. Es ist jetzt halt so, ich habs ja so gewollt...
Urlaub ist nicht drin, zumindest nicht mehr als mal übers Wochenende weg. Ist aber okay, das ist wirklich das kleinste Übel.
Ich heule auch nicht wegen der Spritpreise - fahr ich eben Fahrrad und wenn das Auto unvermeidlich ist, langsam.
 

Benutzer26398 

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Die meisten Leute jammern in der Tat auf hohem Niveau...

Sehe ich auch so. Verglichen mit den Lebenssituationen im Kongo oder SierraLeone etc. sind ALLE unsere Lebenssituationen wohl als "paradisisch" zu bezeichnen.:schuechte

Deshalb würde ich es auch als jammern auf hohem Niveau sehen, wir sollten froh sein in Westeuropa geboren zu sein d.h. in eine "privilegierte Gesellschaft".:schuechte
Cassis schrieb:
Ich habe im Moment am Monatsende nicht viel Geld übrig, aber es reicht zum Leben und ich komme gut über die Runden und kann mir auch ein bisschen Luxus gönnen.
Was Luxus ist ist ebenfalls Ansichtssache. Viele Sachen die bei "uns" als selbstverständlich bzw. normal angesehen werden sind anderswo unerfüllbarer Luxus...
 

Benutzer82824  (30)

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Mir fällt das bei den Spritpreisen auf, sogut wie jeder Autofahrer in meinen Freundes - Bekanntenkreis jammert über die hohen Spritpreise, das sie es sich bald nicht mehr leisten können und so, fahren aber trotzdem mim Auto 500m zum Bäcker. Und ab da wirds lächerlich...
 

Benutzer79932 

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Ach solche kenne ich auch, die kriegen nur noch ein müdes Lächeln oder nen blöden Spruch. Eine ehemalige Freundin war regelrecht darauf spezialisiert, sich bei mir Geld zu borgen, danach aber fett auszugehen, 3 Wochen Überseeurlaub zu nehmen etc. - ach und hatte ich erwähnt, dass sie deutlich mehr als ich verdient hat? Tja, nicht umsonst ist sie keine Freundin mehr :grin: Hingegen habe ich eine andere Freundin, die wirklich fast nichts hat, also jetzt ungelogen. Und von ihr höre ich NIE ein Klagewort. Ihr gebührt mein grösster Respekt.

Aber: das ist halt ne Folge dieser übermässigen Konsumgeilheit. Wenn man natürlich durchschnittlich verdient, aber ne 100qm-Wohnung, dreimal Urlaub pro Jahr und ne fette Karre hat, dann bleibt halt nicht mehr viel und dann empfinden die entsprechenden Personen es wohl tatsächlich so, dass sie zu wenig hätten.

Ich verdiene genug Geld, aber nö, ich kann mir selbstverständlich auch nicht alles leisten, das ich gerne hätte. So ist das Leben, das wird sich nie ändern. Das wird sich auch nicht ändern, wenn ich das Doppelte verdienen würde - weil die meisten einfach ihre Lebensumstände dem Einkommen entsprechend anpassen und ich glaube, da wäre ich nicht anders. Ich habe aber auch Zeiten durch, in denen ich sehr wenig gehabt habe und mich wirklich nur knapp über Wasser halten konnte - geschadet hat mir diese Erfahrung zumindest nicht.
 
S

Benutzer

Gast
ich jammere weil ich schlichtweg zu wenig geld habe... bzw. hätte ich grundsätzlich nicht zu wenig, wenn nicht alles immer teurer werden würde. :zwinker:

allerdings würde ich mir nicht - wie hier jemand beschrieben hat - geld von jemandem ausborgen, wenn ich's eigentlich hab. ich borge mir prinzipiell ungern geld aus, mache das nur wenn's gar nicht anders geht und nicht damit ich mir noch zusätzlich was nettes leisten kann. sowas find ich affig.


außerdem kann man ja wohl nicht den lebensstandard von einem reicheren land mit einem ärmeren land vergleichen, finde ich. es gibt auch in europa sehr arme leute und leute die grad so über die runden kommen. und denen geht es auch nicht gut dabei... ein mensch der auf alles schulden hat und ständig existenzängste mit sich herumschleppt, dem geht es in europa genauso schlecht.
 

Benutzer11128 

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Ich hatte immer "genug" Geld.

Und nein, ich wurde nicht auf einer goldenen Decke geboren.

Es ist immer ein sogenanntes "Verteilungsproblem".

Wenn man die Summe X zur Verfügung hat, muss man sich halt genau überlegen, wofür man es ausgibt, bzw. was man sich leisten kann.

Auch als ich damals 10 DM (ja, da gab es noch DM) Taschengeld bekam, war das genug. Ich musste nur wählen, was ich damit anfangen wollte.

Die Begehrlichkeiten sind immer groß, die Selbstdisziplin meistens nicht.

Ich bin auch nicht geizig. Ich gönne mir was, schenke gerne, und lade gerne Menschen ein. Aber immer im Rahmen meiner Möglichkeiten.

Es ist einfach wichtig, sich im Rahmen seiner Möglichkeiten zu bewegen. Auch wenn die Wünsche noch so groß sind ....

*meine meinung*
 
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