geht nichtmehr lange gut...

Benutzer28689 

Verbringt hier viel Zeit
jetzt z.B. stecke ich wieder mal in einer Zwickmühle: mein Vater nötigt mich dazu, einen Helfer-Job anzunehmen, den er aufgrund eines Artikels in unserem örtlichen Mitteilungs vermutet. Eben habe ich da mal angerufen. Die Arbeitszeit wäre in vollzeit 5 Tage die Woche, also 5x8 Stunden, und dazu noch nur 5 Euro die Stunde. Das wiederum würde meine Zeitplanung fürs Studium aushebeln.
Es ist mir schon klar, dass meine Kommilitonen auch einen vollen Arbeitstag haben und vielfach noch Familie, die müssen aber alle nicht solch ein rießen Problem mit sich rumschleppen!!
 

Benutzer37284 

Benutzer gesperrt
so, ich habe mir jetzt nochmal den ganzen Thread durchgelesen und ich kann den anderen nur zustimmen.

Im Moment scheinst du wieder etwas befreiter zu wirken aber jetzt mal ehrlich: Niemand der User geht gegen dich und gibt contra, es sind alles ernstgemeinte Ratschläge, die du befolgen könntest. Die Vergangenheit solltest du vielleicht einfach ruhen lassen, dir über deine Eltern keine Gedanken mehr machen...

Du bist immerhin 28 Jahre alt, vielleicht haben deine Eltern früher etwas falsch gemacht, aber jeder macht Fehler in seinem Leben, du kannst daran nichts mehr ändern, es soll vielleicht einfach so sein??!! Andere würden sich wünschen Abitur zu haben, in einem Studium zu stecken und von ihren Eltern unterstützt zu werden, also sehe mal die positiven Dinge an deiner Situation. Andere Eltern hätten dich mit 18 schon rausgeschmissen...

Niemand hackt auf dir rum aber les dir doch einmal deine eigenen Beiträge durch: du nimmst leider keine Ratschläge an!

Immerhin willst du ausziehen, Geld verdienen und auf eigenen Beinen stehen, das ist doch schonmal ein sehr guter Anfang, nur musst du auch Taten sprechen lassen!! Mach dein Diplom, verdiene geld und zieh aus!

Zu deinem letzten Beitrag: Deine Eltern haben dir den Job vorgeschlagen, ob du ihn annimmst oder nicht, ist immernoch deine Sache. Es wäre natürlich eine Möglichkeit Geld zu verdienen, 5 x pro Woche könnte natürlich wegen des Studium knapp werden, sag das deinen Eltern und wenn sie es nicht verstehen, dann verstehen sie es halt nicht. Handle für dich selbst und nicht für deine Eltern!
 

Benutzer28689 

Verbringt hier viel Zeit
San-dee schrieb:
Niemand der User geht gegen dich und gibt contra, es sind alles ernstgemeinte Ratschläge, die du befolgen könntest. Die Vergangenheit solltest du vielleicht einfach ruhen lassen, dir über deine Eltern keine Gedanken mehr machen...
das kommt bei mir aber so an :frown:
Und wie soll ich denn über meine Vergangenheit nichtmehr nachdenken, wenn sie mich ständig wieder einholt, ich zurückgeworfen werde? In meinen letzten zwei Praktika habe ich gegen Ende ja immer gefragt, ob ich weiterbeschäftigt werden könnte, natürlich auch nur zum Lohn eines Praktikanten. Es wurde mir nicht entsprochen und ich war gezwungen, wieder bei meinen Eltern einzuziehen.
San-dee schrieb:
aber jeder macht Fehler in seinem Leben
ja, es kommt aber auf die schwere und vorallem die Konsequenzen an. Meine Eltern haben den schwerstwiegenden Fehler gemacht, dass sie meiner offensichtlichen (vgl. meine Geschwister, die sich völlig anders entwickelt haben) Fehlentwicklung (physisch wie psyschich) tatenlos zugesehen haben; und jetzt beklagen sie sich über die Konsequenzen, die daraus entstanden sind??!
San-dee schrieb:
Andere Eltern hätten dich mit 18 schon rausgeschmissen...
wäre bestimmt nicht das schlechteste gewesen

San-dee schrieb:
du nimmst leider keine Ratschläge an!
[...]
Immerhin willst du ausziehen, Geld verdienen und auf eigenen Beinen stehen, das ist doch schonmal ein sehr guter Anfang, nur musst du auch Taten sprechen lassen!! Mach dein Diplom, verdiene geld und zieh aus!
was soll ich denn machen? Jetzt mit 160 Euro im Monat ausziehn und mir ne Wohnung suchen?? Alles andere tu ich ja schon: ich bringe mein Studium voran, nur eben wie gesagt muss ich mich leider nach externen Vorgaben richten.


San-dee schrieb:
ob du ihn annimmst oder nicht, ist immernoch deine Sache.
leider nich(mehr): mit 28 sind meine Eltern mir nichtmehr unterhaltsverpflichtet. Ich bin also auf ihr "Gut-Will" angewiesen und in dieser Situation sollte ich tunlichst nicht "in die Hand beißen, die mich füttert".
San-dee schrieb:
Handle für dich selbst und nicht für deine Eltern!
s.o.
 

Benutzer13901  (45)

Grillkünstler
So ich hab den ganzen Thread gelesen und mir auch lange überlegt ob ich hier etwas reinschreibe oder nicht.

Du schreibst immer deine Lage ist verzwickt, das kann ich nicht, ich stecke in einer Zwickmühle und und und.

Ich seh irgendwo nicht das deine Lage wirklich verzwickt ist, kann natürlich auch sein, daß ich blind oder blöd bin und es nicht verstehe.

Deine Lage sieht für mich so aus:

Du hast die Möglichkeit gegen Ende des Jahres dein Diplom zu machen. Du wohnst bei deinen Eltern zu Hause. Du bist ein Einzelgänger.

So wo ist diese Situation verzwickt???

Sie es mal so, du schiebst im mom die Schuld auf deine Eltern was dein gutes REcht ist von mir aus, ABER immerhin hast du selber im Studium Mist gebaut so das du exmatrikulierst wurdest und was passierte??

Dein Papa hat dich heim geholt hat dich auf einer privaten FH angemeldet (die mehr kostet als eine normale FH denke ich mal) und dir somit aus der Lage heraus geholfen.
Und da erzaehlst du deine Eltern tuen nichts für dich ?
Ich bin mir auch ohne dich zu kennen ziemlich sicher das es noch mehr solcher Situationen gab wo deine Eltern dir geholfen haben.

Eigentlich sollte es dir ganz gut gehen. Du mußt dir naemlich keine Sorgen machen wo morgen das Geld herkommt um etwas zu essen. Ich bin mir zudem sehr sicher, daß du dich nicht drum kümmern mußt das deine Wäsche gewaschen wird usw.

Beleuchte mal deine Situation aus einem anderen Blickwinkel und du solltest eigentlich drauf kommen,. daß es dir gar net so schlecht geht.
Wenn du dich hier im Forum mal umschaust wirst du sehen das es viele Menschen gibt die jünger sind als du und denen es viel schlechter geht.

Desweiteren hast du auch geschrieben, daß du schon mal ne eigene Wohnung hattest. Wer hat die denn bezahlt?? Ich vermute mal deine Eltern.

Du wirfst deinen Eltern vor sie haetten diene Begabung nicht erkannt und nicht gefördert. Bist du evtl. schon mal auf die Idee gekommen, daß deine Eltern sehr wohl es erkannt haben, aber dich nicht gefördert haben damit du keinem Druck ausgesetzt bist. Du scheinst naemlich nicht sehr gut mit Druck umgehen zu können. (Soll kein Angriff sein sondern nur mein bisheriger Eindruck von dir, der auch daherrührt, wie du auf Beiträge reagierst die dir Druck machen). Es ist ja auch einfacher die Schuld den Eltern zu geben.

Und das deine Eltern dir mit 28 sagen du sollst dir mal langsam zumindest einen nebenjob suchen ist schon verständlich. Nur mal als Frage: Hast du wärend der Schulzeit mal in den Ferien gearbeitet? Und nun erzaehl mir net das wäre aufgrund deiner Behinderung nicht gegangen weil das völliger Unsinn ist. Irgendeinen Job findet man immer und wenn es Zeitungsaustragen ist.

Ich tippe eher auf nein!

Zuden Problemen das schon im Kindergarten kein anderes Kind mit dir gespielt hat und sich das ganze in der Schule fortgesetzt hat kann ich dir nur sagen das du wahrscheinlich zu einem großen Prozentsatz selbst schuld bist, da es schon immer so war, daß man auf Menschen zu gehen muß und die Menschen nicht zu einem kommen. Das scheinst du aber auch nie gemacht zu haben sondern deine Erwartungshaltung ist wohl eher in der Richtung das alle zu dir kommen müssen weil deine bösen Eltern ja schuld sind.
Wieso hast du keinen Freundeskreis? Ich tippe mal drauf, daß du egal ob Schule oder Studium bisher nie zu einem Kommilitonen gegangen bist und gefragt hast: Gehen wir nach der Vorlesung mal nen Kaffee trinken oder am We mal abends nen Cocktail schlürfen?

Achja und zu deinem letzten Post. Wie zwingt dich denn dein Vater dazu?
Und warum sagst du deinem Vater net einfach: Papa hör mal zu ich bin 28 ich such mir jetzt selber nen Nebenjob !

LG

Stonic

edit:tongue:.S.: Deine Lage ist nicht verzwickt du hast nur den falschen Blickwinkel - Ändere ihn!!
 

Benutzer37284 

Benutzer gesperrt
haribob schrieb:
das kommt bei mir aber so an :frown:
Und wie soll ich denn über meine Vergangenheit nichtmehr nachdenken, wenn sie mich ständig wieder einholt, ich zurückgeworfen werde? In meinen letzten zwei Praktika habe ich gegen Ende ja immer gefragt, ob ich weiterbeschäftigt werden könnte, natürlich auch nur zum Lohn eines Praktikanten. Es wurde mir nicht entsprochen und ich war gezwungen, wieder bei meinen Eltern einzuziehen.

Ja, es kommt so an, da du alles immer ins negative ziehst. Wir lesen uns den Thread nicht durch, lachen dich aus und sagen "mach dies, mach das" Wir wollen nur ne Hilfe sein, damit du dir vielleicht auch selbst klar wirst?! Das mit den Praktika wäre ein Anfang gewesen, es ist klar, dass man nicht überall genommen wird, wo man sich bewirbt, deshalb muss man auch weitersuchen :zwinker:

haribob schrieb:
ja, es kommt aber auf die schwere und vorallem die Konsequenzen an. Meine Eltern haben den schwerstwiegenden Fehler gemacht, dass sie meiner offensichtlichen (vgl. meine Geschwister, die sich völlig anders entwickelt haben) Fehlentwicklung (physisch wie psyschich) tatenlos zugesehen haben; und jetzt beklagen sie sich über die Konsequenzen, die daraus entstanden sind??!

Das kannst du jetzt aber nicht mehr ändern, wahrscheinlich haben sie noch nicht einmal einen Fehler darin gesehen. Sie sehen in dir vielleicht nichts falsches, DU schon, also musst DU auch was ändern.

haribob schrieb:
wäre bestimmt nicht das schlechteste gewesen

Du kannst es ändern und jetzt ausziehen. Du sagst selbst, es wäre vielleicht nicht das schlechteste gewesen, damals hättest du auch kein Geld gehabt... Und jetzt haste immerhin bald dein Diplom, kannst dir ne Arbeit/Nebenjob suchen und dann auf deinen eigenen Beinen stehen. Du musst in die Zukunft und Gegenwart blicken, nicht in die Vergangenheit.


haribob schrieb:
was soll ich denn machen? Jetzt mit 160 Euro im Monat ausziehn und mir ne Wohnung suchen?? Alles andere tu ich ja schon: ich bringe mein Studium voran, nur eben wie gesagt muss ich mich leider nach externen Vorgaben richten.

Ja, es gibt auch Jobs bei denen du mehr verdienst als 160 EUR im Monat, du könntest immerhin darauf hinarbeiten und mit dem Betrag anfangen zu sparen.



haribob schrieb:
leider nich(mehr): mit 28 sind meine Eltern mir nichtmehr unterhaltsverpflichtet. Ich bin also auf ihr "Gut-Will" angewiesen und in dieser Situation sollte ich tunlichst nicht "in die Hand beißen, die mich füttert".

Stimmt, sie sind dir nicht unterhaltspflichtig aber du kannst selbst entscheiden, welchen Job du annimmst und welchen nicht! Ich kann mir kaum vorstellen, dass du kein normales Gespräch mit ihnen führen kannst und wenn du glaubst, dass das trotz des Studiums mit dem Job funktionieren würde, dann nimm ihn an :zwinker: Ansonsten sag eben deinen Eltern, dass du dir lieber vorübergehend nen anderen Aushilfsjob suchst und etwas zusammensparst.
 

Benutzer14737  (62)

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Tja...alle Ratschläge die ich dir geben wollte sind schon geschrieben worden.

Aber du willst anscheinend was anders hören so wie ich das sehe.

Tut mir leid, aber ich denk gar nicht dran dir in deinem Selbstmitleid beizupflichten.

Aber einen Tip für deinen Vater hab ich noch.

Er soll dich mal ordentlich übers Knie legen...hätte er vor 25 Jahren schon machen sollen. :rolleyes2
 
G

Benutzer

Gast
warum hast du dir nicht schon längst selber einen nebenjob gesucht? warum erwartest du, dass deine eltern alles für dich zahlen aber schön den mund halten sollen? solange sie dich wie einen jugendlichen voll erhalten, haben sie auch das gleiche mitspracherecht, wie bei einem jugendlichen.
hier gibt es 16 jährige, die wirklich schwere schicksale haben. dein schweres schicksal, dass dir immer alles in den arsch geschoben wurde hat dich davon abgehalten, dein studium in einer einigermaßen annehmbaren zeit zu schaffen. mein bruder(21!) studiert auch informatik. erhält sich zu großen teilen selbst. hat soeben seinen seinen baccelor gemacht. und ist sicher nicht der fleißigste, hat für viele reisen zeit (1/3 des jahres) und geht mehrfach die woche feiern.
und du? ach ja, die musstest dich "selbst finden", weil deine eltern dich ja so verhaut haben.
gott bewahre mich vor einem kind wie dir!

Cora schrieb:
Tja...alle Ratschläge die ich dir geben wollte sind schon geschrieben worden.

Aber du willst anscheinend was anders hören so wie ich das sehe.

Tut mir leid, aber ich denk gar nicht dran dir in deinem Selbstmitleid beizupflichten.

Aber einen Tip für deinen Vater hab ich noch.

Er soll dich mal ordentlich übers Knie legen...hätte er vor 25 Jahren schon machen sollen. :rolleyes2

den geldhahn zudrehen, damit er mal keine zeit mehr für sein selbstmitleid hat
 

Benutzer28689 

Verbringt hier viel Zeit
darf ich nochmal eine Metapher anbringen? wenn nicht, überlest es einfach

Ich studiere Informatik. Das war mir von Anfang an (12. Klasse) an klar. Informatik ist ein hoch (wenn nicht höchst) innovatifer Berufszweig. Stellt (oder stellt es euch vor) dazu jetzt euren linken Arm mit offener und ausgestreckter Hand vor euch auf den Tisch.
Meine Eltern sind stock (weil sie es wirklich boykottieren) konservatif. Dieser Berufszweig ist überholt verliert immer mehr Konkurrenzfähigkeit. Dazu bitte den rechten Arm mit abgewinckelter Hand aufstellen.
Ich habe den Weg des linken Armes eingeschlagen. Er hat etwa vor 15 bis 20 Jahren angefangen (nicht ich, sondern allgemein dieser Berufszweig). Der rechte Arm reicht bis runter in den Keller, soll die letzten 40 bis 50 Jahre veranschaulichen.
Mein Vater hat eine 40-jährige Berufserfahrung, also rechter Arm, weil es den linken ja noch garnicht gab. Von mir erwartet er jetzt, dass ich auf diesem rechten Arm "weitergehe", meine Karriere aufbaue. Er wird aber bald enden!!? Meinem Vater kann das ja ziemlich egal sein, er geht in ein paar Jahren in Rente. Meine Karriere hat bisher nochnichtmal angefangen (man könnte sogar schon sagen: hat Anlaufschwierigkeiten)! Mein Vater sieht aber den linken Arm nicht und will mich auf den rechten ziehen, weil ich eben seiner Sichtweise nach wohl nicht "auf dem Weg" bin.
Und als ob das nicht schon genug wäre: ich stehe mittlerweile auf dem linken Arm an den Fingerknochen, mein Vater auf dem rechten Arm am Handgelenk, wo er mich hinhaben will. Das bedeutet aber, dass ich zurückgehen muss, einige Stufen runter muss! Mir ist klar, dass das überheblich klingen muss, aber nur für jemanden, der auf dem rechten Arm sitzt und nochnicht erkannt hat, dass dieser Weg ja endet (konkret: Arbeitslosigkeit) und dass es höchste Eisenbahn ist auf den linken zu wechseln!

Ging mir grad mal wieder durch den Kopf. Und solche Gedankenspiele (wobei die Bezeichnung "Spiel" nicht dem Ernst der Sache gerecht wird) geistern mir schon ewig durch den Kopf, für alle Lebenssituationen und auch wesentlich komplexer! Das hat mich schwer behindert bei allem was ich getan habe.
 
S

Benutzer

Gast
Sorry nicht dein Vater sondern du stehst dir selber im Weg.

Ist so ein Gefühl von mir hab mir deine gesamten Beiträge hier angeschaut aber du scheinst selber nichts aendern zu wollen wärend andere es hier doch viel schwerer haben. Du hast Eltern die versuchen so seh ich das dich zu unterstützen und idr zu helfen.

Schau dir lieber mal die jungen alleinerziehenden Mütter hier an ich finde die haben es viel schwerer als du.

Solaya

P.S.: Du suchst gerade mit diesen Gedankenspielen Ausreden vor dir selber. Hör auf dich selbst zu belügen sondern sei mal kritisch zu deiner Einstellung
 

Benutzer21472 

Verbringt hier viel Zeit
hi,

objektiv betrachtet steckst du in einer (lebens-)krise
du hast gelebt und stellst plötzlich fest, dass es so nicht weitergehen kann/soll...
Schön!
was jetzt kommt ist veränderung. veränderung bedeutet anstrengung. und anstrengung ist anstrengend...idR
soweit so gut...
du durchläust jetzt alle phasen des änderungsprozesses

Kristallisation der Unzufriedenheit
Wer den Entschluss fasst, sein Leben zu ändern, reagiert damit meist auf eine Krise. Sie kann ganz plötzlich auftreten, etwa wenn eine Partnerschaft durch einen schweren Vertrauensbruch erschüttert wird. Oder sie kann, wie im Fall des Abts Stephan, über Jahre hinweg wachsen. Doch schließlich gipfelt sie unweigerlich in der "Kristallisation der Unzufriedenheit", wie der US-amerikanische Psychologe Roy Baumeister den entscheidenden Moment nennt: Lange Zeit sind einer Ehefrau die häufigen Auseinandersetzungen mit ihrem Mann als ganz normale, in einer Ehe unvermeidbare Spannungen vorgekommen, aber allmählich wird ihr ein Zusammenhang klar. Sie erkennt, wie unglücklich sie mit ihrer Beziehung ist, und entschließt sich zur Scheidung.

Ohne Antrieb keine Veränderung
Ohne diesen Verdruss über sich selbst oder die Umstände ändert sich nichts - und auch nicht ohne den Antrieb, sich zu korrigieren und wieder von vorn anzufangen. Trotzdem reicht das noch nicht aus, um dem Leben eine andere Richtung zu geben und sich selbst gewissermaßen neu zu erfinden. Veränderung fällt nicht so leicht, wie es uns viele Frauen- und Männermagazine, Selbsthilfebücher und Persönlichkeitstrainer verheißen.

Die sechs Phasen der Verhaltensänderung
Mit John Norcross und Carlo DiClemente hat Prochaska an Tausenden von Menschen verfolgt, wie gelungene Veränderungsprozesse ablaufen, und die Ergebnisse zu einem "transtheoretischen Modell" zusammengefasst. Es unterteilt die Metamorphose zum besseren Menschen in sechs Phasen, die einen inneren Weg beschreiben (siehe Kasten Seite 50): Von der anfänglichen Abwehr gelangt er zur Einsicht, dann folgen Vorbereitung, erste zaghafte Veränderungen, das Stadium, in dem es aufs Durchhalten ankommt, und schließlich die Phase der Stabilisierung, ehe man einen Sieg über sich selbst melden kann.

Jeder kann sich ändern
Allen Zweiflern und Zauderern, die meinen, es sei nichts für sie, ihr Leben derart umzukrempeln und übersteige die ihnen in die Wiege gelegten Möglichkeiten, macht der Wissenschaftler Mut. "Jeder kann sich ändern", sagt er. "Dabei kommt es nicht so sehr darauf an, wer man ist - sondern darauf, was man tut und wann man es tut."

hier ist auch noch was:
http://www.psychotipps.com/Lebenskrisen.html

es ist keine schande, in solch einer krise einen psychologen aufzusuchen.
der vorteil ist, dass diese die nötige erfahrung haben. du musst also nicht alles selbst herausfinden und sparst kostbare lebenszeit!

als primärtipp bekommt man meist zu hören: sport und entspannungsübungen
jaja sport geht nich...das musst du für dich entscheiden. sport baut stress ab und steigert das selbstwertgefühl. der preis ist auch hier: anstrengung

zu deiner uni sei gesagt: wenn du depressionen hattest und nun diese krise kannst du mit psychologischer hilfe garantiert deine prüfung auf anderem wege absolvieren (nachteilsausgleich)
auch hier wieder: man müsste sich informieren > anstrengung!

du wirst für dich festlegen, welchen preis du zu zahlen bereit bist.
aus meiner erfahrung kann ich sagen, dass der anfang das schwerste ist. hat man sich erst einmal überwunden, wird das "neue" nach und nach in das verhalten integriert und teil deiner (neuen) persönlichkeit

viele machen durch was du grad durchmachst, manche aber erst später

egal wie du dich auch entscheidest, es wird für dich das richtige sein.
aber: stillstand ist der tod :zwinker:

alles gute

das noch:
http://www.psychotipps.com/Selbstmanagement.html

mit deinen eltern und der erziehung hast du sicherlich recht...wie schon gesagt nützt es dir herzlich wenig, da diese auch nur "opfer" ihrer erziehung sind
übrigens sind nur 40% der persönlichkeit durch erziehung "entstanden", der rest ist das soziale umfeld
für dieses können deine eltern nichts und zu verlangen, dass diese es ja auch beeinflussen hätten können,geht wohl zu weit, da auch deine eltern "ihre" problemchen haben
 

Benutzer30807 

Verbringt hier viel Zeit
Ich verfolge diesen Thread jetzt schon eine ganze Weile. Eigentlich ist es Zeitverschwendung, hier zu antworten, da du deinen Blickwinkel ja doch nicht ändern willst. Du hast deine festgefahrene Meinung, dass alle anderen außer dir selbst an deiner Lebenssituation schuld sind. Frage? Worin besteht eigentlich dein wirkliches Problem? Bevor du jetzt wieder ausholst, mithilfe irgendwelcher Metaphern deinen ach so schwierigen Lebensstand zu beschreiben, gebe ich dir die Antwort darauf: DU bist es, der die Probleme verursacht, nicht deine Eltern, nicht die anderen, wie du immer so schön sagst. Ich will damit jetzt nicht sagen, dass du diese Probleme immer absichtlich verursacht hast, aber im Moment, so sehe ich das, ist es leider so. Du stehst dir selbst im Weg, kommst deshalb nicht voran, beschwerst dich darüber, anstatt mal selbstständig zu werden. Mit 28 kann man an einen Menschen schon die anforderung stellen, ein eigenes Leben zu führen. Du hast dich bis jetzt auch noch nie konkret dazu geäußert, was du nach dem Studium machen willst, welche Ziele du verfolgst. Ausziehen und mit den Eltern brechen zähle ich nicht als Ziel, das ist nur deine Konsequenz.
Und wo ich schon beim Thema ausziehen bin. Du widersprichst dir doch selbst. Einerseits willst du ausziehen, schiebst aber finanzielle Gründe vor, die dich scheinbar jetzt daran hindern, es zu tun. Etwas später erklärst du aber allen Forumsteilnehemern, dass du schon mal allein gewohnt hast während deines studiums. Und dann willst du uns allen ernstes sagen, dass du nicht in ne eigene Wohnung ziehen kannst, weil dir das Geld fehlt, obwohl es zu einem früheren Zeitpunkt mal dagewesen ist? Tut mir leid, ist wieder nur ne Ausrede, zumal Studentenwohnungen nicht die Welt kosten und du zur Not vater Staat anpumpen könntest. Ich denke, dass du gar nicht weißt, was du wirklich willst bzw. eigentlich gar nicht selbständig sein willst.
Zum Thema Depressionen: Hast du dich diesbezüglich jemals von Fachleuten behandeln lassen? Das ist der einzige Punkt, an dem ich deine Meinung, dass du nicht Schuld an deiner Lebenslage bist, rechtfertige. Aber es sind auch deine Eltern daran nicht schuld. Depressionen zu haben ist eine Krankheit, die behandelt werden muss.
Es gäbe hier noch einige Punkte, zu denen ich ganz gern noch meinen Senf dazugeben würde, aber das führt zu weit, da du wie gesagt andere Meinungen sowieso nicht gelten lässt. Zumindest nicht in deinem Lebensbild.
 

Benutzer28689 

Verbringt hier viel Zeit
maikind83 schrieb:
da du wie gesagt andere Meinungen sowieso nicht gelten lässt. Zumindest nicht in deinem Lebensbild.
geht mir doch genauso mit euch, ihr lasst meine Argumente auchnicht gelten :eek4:
 

Benutzer26570 

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@haribob

Was glaubst du eigentlich, warum hier so viele Leute was dazu schreiben? Weil sie denken "Wow, den machen wir jetzt mal fertig"? Ganz bestimmt nicht. "Die anderen" versuhen dir zu helfen, und mittlerweile haben die User viele, viele Stunden damit zugebracht, dir bei deinen Problemen zu helfen und sich gutgemeinte Ratschläge ausgedacht. So langsam werden manche etwas genervt, weil du permanent jeden Beitrag hier negativ siehst.

Wenn du sonst auch so auf Hilfe genauso reagierst wie hier, wird mir einiges klar.
 

Benutzer25480 

Verbringt hier viel Zeit
haribob schrieb:
geht mir doch genauso mit euch, ihr lasst meine Argumente auchnicht gelten :eek4:

Warum ist das wohl so? Deine Argumente sind zum großen Teil an den Haaren herbei gezogen. Du willst keine Hilfe und schon gar keine Ratschläge.

Aber ein sanftes über den Kopf streicheln und dir sagen, du bist ja ein so armer Kerl, darauf kannst du lange warten bei deiner Einstellung.
 

Benutzer37188 

Meistens hier zu finden
Himmel, ich glaube, das hier hat sowieso keinen Zweck mehr.. Wer nicht will, der hat schon und da unser Freund hier keine andere Meinung zulässt und die Scheuklappen nicht ablegt, werden wir nichts erreichen.
Aber man kann nicht sagen, es wäre nicht versucht worden. Solche Leute wie du müssen erst mal richtig auf die Schnauze fallen, um zu begreifen, wie gut es ihnen geht.
Spätestens wenn ich mein Studium anfange, werden meine Eltern mich rauswerfen! Und wenn nicht, gehe ich freiwillig! *murmel* *grummel* Das kann's doch nicht sein.
Vor allem: Wenn du selbst schon so großartig beobachtet hast, dass deine Eltern nichts mehr zu deine Entwicklung tun - warum hast du dich dann nicht selbst entwickelt??

Cheerio
 

Benutzer32811  (34)

...!
Hast du eigentlich schonmal drüber nachgedacht, dass deine Eltern sehr wohl in der Lage waren deine Geschwister selbstständiger zu bekommen als dich? Also so ganz nur ihre Schuld kann dein Lebensweg bestimmt nicht sein.
 

Benutzer28689 

Verbringt hier viel Zeit
meine Ergebnisse aus http://www.psychotipps.com/Lebenskrisen.html

Selbstsicherheits-Test: Sie ziehen oft den Kürzeren und fühlen sich in vielen Alltagssituationen unsicher und gehemmt.
Sie könnten sehr viel mehr aus Ihrem Leben machen, wenn Sie lernen,
sich selbstsicherer zu verhalten.


Selbstwertgefühl-Test: Ihr Selbstwertgefühl ist momentan sehr gering.
Lernen Sie, sich selbst mehr anzunehmen und sich mehr ein Freund
als ein Feind zu sein.
Hierbei könnte Ihnen ein Buch eine wertvolle Hilfe sein.


Depressions-Test: Sie leiden unter einer mittelschweren depressiven Verstimmung.
Sie fühlen sich häufiger überfordert und Ihre negativen Gedanken und Gefühle scheinen immer mehr Besitz von Ihnen zu ergreifen. Ich empfehle Ihnen, einen Ratgeber zum Thema Depressionen zu lesen oder sich im Internet Informationen zu holen. Werden Sie aktiv und nehmen Ihr Leben in die Hand. Auch wenn Sie sich Ihren negativen Gedanken und Gefühlen ausgeliefert fühlen, Sie sind es nicht. Sie haben die Fähigkeit, diese zu überwinden. Von alleine werden diese allerdings nicht verschwinden. Sie können wieder Zuversicht und Freude empfinden, wenn Sie Ihre negativen Gedanken bewältigen.


Einsamkeits-Test: Sie fühlen sich sehr einsam.
Vermutlich leiden Sie auch unter seelischen Tiefs, die Ihr Leben überschatten.
Sie können sich aus dem Gefängnis der Einsamkeit befreien.
Den Schlüssel hierfür haltren Sie in den Händen.


Optimismus Psychotest
Bin ich ein Optimist oder ein Pessimist?: Wenn Sie zwischen 60 und 75 Punkte haben,
dann sind Sie sehr pessimistisch eingestellt.
Dadurch fühlen Sie sich nicht nur häufig sehr schlecht,
Sie haben wahrscheinlich auch kaum Erfolgserlebnisse,
da Sie sich nichts zutrauen.
Da Sie nicht als Pessimist auf die Welt gekommen sind,
sondern gelernt haben, pessimistisch zu sein, können Sie lernen,
sich eine positivere und optimistischere Sicht zuzulegen.
Positives Denken und Optimismus kann man lernen.


Wie kontaktfreudig bin ich?
Testen Sie Ihre soziale Kompetenz: Wenn Sie zwischen 30 und 45 Punkten haben, dann sind Sie eher ein kontaktscheuer Mensch. Sie meiden die Gesellschaft anderer und/oder fühlen sich unwohl. Es fehlen Ihnen vielleicht Strategien, wie man Kontakt aufnimmt und eine Unterhaltung führt und/oder Sie stehen sich selbst im Weg, indem Sie sich ängstliche Gedanken und Vorstellungen machen, was der andere denken oder tun könnte, wenn Sie ihn ansprechen.
Wenn Sie mehr auf Menschen zugehen und sich ungezwungen unterhalten möchten dann schauen Sie einmal in den Ratgeber zum Aufbau von sozialer Kompetenz


Mache ich mir das Leben unnötig schwer?: 40 bis 50 Punkte sind noch befriedigend.

Wie stark stehe ich unter Stress?: Sie kommen derzeit relativ gut mit Ihrem beruflichem und privaten Druck klar.
Zur Zeit stehen Sie nicht oder nur sehr wenig unter Stress


Wie steht es um mein Selbstvertrauen?: Sie sind im Augenblick wohl Ihr größter Kritiker.
Ihr Selbstvertrauen ist bei so viel Kritik und Ablehnung ziemlich klein.
Selbstvertrauen ist etwas, was Sie selbst erschaffen und beeinflussen können. Auch wenn Ihre Kindheit unter einem sehr negativen Stern stand, können Sie lernen, sich selbst anzunehmen und zu unterstützen. Mit einem gesunden Selbstvertrauen steht und fällt alles. Es wird Ihre Basis sein, von der aus Sie Ihrem Leben eine neue Richtung geben können. Im Moment sind Minderwertigkeitsgefühle, Ängste, Wut und Eifersucht wahrscheinlich Ihre täglichen Begleiter. Beim Anblick im Spiegel bombardieren Sie sich mit Vorwürfen und suchen nach dem, was Ihnen nicht an sich gefällt. Frägt man Sie nach Ihren Stärken, fallen Ihnen nur Ihre Schwächen ein. Sich selbst zu loben, halten Sie für eine unerfüllbare Aufgabe. Es fällt Ihnen schwer, mit sich alleine zu sein, denn dann spüren Sie eine innere Leere. Aus Angst vor Ablehnung tun Sie sich schwer, Ihre Gefühle und Ihre Meinung auszudrücken.

Ihren Körper betrachten Sie eher als Feind als als treuen Weggefährten.
Deshalb überhören Sie manchmal auch seine Signale. Sie überfordern ihn, füttern ihn mit Fast Food, zu viel Nahrung, vielleicht auch Beruhigungstabletten oder Alkohol. Zuerst denken Sie an die Bedürfnisse anderer Menschen, dann an sich. Leicht fühlen Sie sich dann als Opfer, mit dem jeder machen kann, was er will. Auf der Suche nach dem Gefühl, liebenswert zu sein, wagen Sie nicht, Kritik zu äußern und Nein zu sagen. Das geringe Selbstwertgefühl hat zwei unterschiedliche Gesichter. Entweder nehmen Sie immer alle Schuld auf sich und machen sich klein oder Sie geben den anderen die Schuld, beharren auf Ihrem Recht und wollen den anderen klein machen. Sie haben einerseits den sehnsüchtigen Wunsch, von anderen anerkannt zu werden, und können andererseits Komplimente nur schwer annehmen. Neuen Aufgaben und unerwarteten Unwägbarkeiten begegnen Sie mit großen Ängsten, weil Ihnen das Vertrauen in Ihre Fähigkeiten fehlt. Ihr Streben nach Perfektion verhindert, dass Sie Aufgaben locker angehen und sich Fehler verzeihen. Alles, was Sie bisher mit sich erlebt haben, ist Resultat Ihres geringen Selbstvertrauens. Sie können heute damit beginnen, Ihr Selbstvertrauen zu stärken. Beginnen Sie damit, sich zu überlegen, was würden Sie von Ihrer besten Freundin oder Ihrem besten Freund erwarten, was sollte diese/dieser für Sie tun und Ihnen sagen. Diese Rolle können Sie in Zukunft selbst übernehmen.


Ist eine Psychotherapie für mich sinnvoll?: Aufgrund Ihrer Angaben könnten Sie von einer psychotherapeutischen Unterstützung profitieren. Ihr Problem scheint Sie in einigen Bereichen Ihres Lebens zu belasten und einzuschränken. Menschen, die sich in ähnlichen Situationen befinden wie Sie, empfinden die Unterstützung eines Psychotherapeuten als sehr hilfreich. Sollten Sie Selbstmordgedanken und gravierende körperliche Beschwerden haben oder öfter zum Alkohol als Seelentröster greifen, dann empfehlen wir Ihnen dringend, einen Arzt bzw. Psychotherapeuten aufzusuchen. Es ist keine Schande, einen anderen um Hilfe zu bitten. Die Kosten werden von der Krankenkasse getragen. Wir sind Ihnen gerne bei der Suche nach einem Therapeuten behilflich.

Leider trifft einiges nicht so zu, weil es z.B. voraussetzt dass[/] ich mich in Gesellschaft befinde.
 

Benutzer10610 

Verbringt hier viel Zeit
haribob schrieb:
Leider trifft einiges nicht so zu, weil es z.B. voraussetzt dass ich mich in Gesellschaft befinde.
Was trifft wo nicht zu? Wo wird das mit der Gesellschaft vorausgesetzt? (Abgesehen davon hast du die Gesellschaft deiner Eltern. Auch wenn die dich stört)
 

Benutzer25480 

Verbringt hier viel Zeit
Schon komisch, was die in dem Test alles so raten, hm?
Kommen dir da nicht viele Dinge bekannt vor? Könnte es sein, dass du viele dieser Ratschläge auch hier von den User bekommen hast?

Aber das willst du ja nicht hören, wir täuschen uns ja alle und haben keine Ahnung vom Leben.
 
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