Geheimnisse vor dem Partner

Benutzer83807 

Verbringt hier viel Zeit
Einen wunderschönen Abend ihr Lieben und Liebenden :smile:

Mich würde mal interessieren, ob ihr eurem festen Partner wirklich alles erzählt.
Zum Beispiel eure Mitgliedschaft in diesem Forum,
der Typ, der euch auf der letzten Party völlig angegraben habt, ihr ihm aber die kalte Schulter gezeigt habt oder irgendwas völlig anderes.

Seid ihr der Meinung, dass Mann und Frau sich in einer Beziehung alles, aber wirklich alles erzählen müssen?

(Ich rede von solchen Kleinigkeiten und nicht etwa von Fremdgehen.)

Und wenn wir schonmal dabei sind, was habt ihr eurem Partner denn z.B. nicht erzählt?

Gruß,
Tessi
 

Benutzer40734  (37)

Verbringt hier viel Zeit
Nö da gibt es nix was mein Mann nicht wüsste oder wissen dürfte. Dass ich hier schreibe weiss er und er ist ebenfalls hier registriert. Aber erst seit kurzem. Vorher hat er immer nur so gelesen was ich so schreibe mittlerweile schreibt er auch mal selbst was.



Ansonsten bin ich der Meinung, dass das jeder so handhaben soll wie er will. Da hat ja jeder andere Vorstellungen.
 

Benutzer48909 

Meistens hier zu finden
Ich bin nicht der Meinung, dass man in einer Beziehung alles erzählen muss. Beide Partner bleiben Individuen und dürfen natürlich auch ihre kleinen Geheimnisse behalten.
 

Benutzer58449  (32)

Planet-Liebe ist Startseite
Sicher habe ich noch Geheimnisse vor ihm. Ich bin auch der Meinung das man in einer Beziehung seinen Partner nicht in und auswenig kennen muss.

Mein Freund darf auch seine Geheimnisse haben solange es nicht ums fremd gehen geht.
 
M

Benutzer

Gast
Sicher hatte ich in meiner Beziehung mehr als ein Geheimnis. Finde ich aber auch nicht schlimm, wenn es nichts wichtiges ist, was die Beziehung betrifft.

Nur weil ich einen Partner habe, heißt das nicht, dass ich für denjenigen ein offenes Buch bin.
 

Benutzer57857 

Verbringt hier viel Zeit
Also alles weiß meine Partnerin nicht von mir.

Das würde ich auch nicht wollen. Gibt schon kleine Geheimnisse, aber die sind für die Beziehung ansich auch bedeutungslos.

Also keine Geheimnisse, die die Beziehung beeinflussen könnte.
 
L

Benutzer

Gast
er weiß Dinge von mir die sonst kein anderer weiß. Und es gibt auch nichts, wo ich sagen würde, dass es er es nicht wissen darf.

Dh nicht, dass ich ihm alles immer erzähle, dazu reicht die Zeit nicht.
 
R

Benutzer

Gast
Solange die Geheimnisse die Beziehung nicht betreffen, gehen sie meinen Freund auch nix an und ich kann sie ihm guten Gewissens verschweigen. :zwinker:
 

Benutzer20976 

(be)sticht mit Gefühl
Mich würde mal interessieren, ob ihr eurem festen Partner wirklich alles erzählt.
Alles?! Jedes Detail aus meinem Leben? :engel: Wozu?

Zum Beispiel eure Mitgliedschaft in diesem Forum,
Ja, ich erzähl ihm ja auch manchmal von Geschehnissen aus dem Forum. Er hat mich damals ermutigt, als ich mir unsicher war, ob ich Moderatorin werden will oder ablehnen soll :zwinker:. Er ist aber nicht hier angemeldet, ist kein "Forenmensch". Wär aber auch kein Problem, wenn er hier angemeldet wäre. Er meinte mal, das hier ist mein Revier, er würde mir mitteilen, wenn er auch hier mitmachen wollte.
der Typ, der euch auf der letzten Party völlig angegraben habt, ihr ihm aber die kalte Schulter gezeigt habt
Würd ich ihm erzählen, wenns aus meiner Sicht lustig oder buchstäblich "merk-würdig" wär.
Alltagssituationen abstruser Art erzählen wir uns gern. Ich hätte aber nicht das Gefühl, ihm jedes "Angegrabenwerden" erzählen zu müssen, weil das so spektakulär nun auch nicht ist.

Seid ihr der Meinung, dass Mann und Frau sich in einer Beziehung alles, aber wirklich alles erzählen müssen?
Nein. Was für uns beide bezogen auf unser gemeinsames Leben relevant ist, wird auch Gesprächsthema. Wenns sich also darum handelt, dass einer Interesse an anderen hat, sich verknallt etc.: Das geht aus meiner Sicht beide etwas an, das hat mit UNS zu tun.
Gleiches gilt für Themen wie Zeitplanung, Arbeitsbelastung, Urlaubsplanung, Anschaffungen für die Wohnung, Vorkommnisse mit Familie etc...

Aber mein Freund weiß nicht permanent, wo ich wann mit wem bin und was ich da mache. Er bekommt meinen Tagesablauf ja insgesamt mit, aber er kennt nicht alle Leute, mit denen ich zu tun habe, und erfährt nicht jedes Detail aus meinem Alltag. Das hat sich auch mit dem Zusammenziehen nicht geändert. Wir reden viel miteinander, aber wir haben keine Auskunftspflicht über jedes Detail des Lebens.

Ich kündige meinem Freund nicht an, dass ich mich mit Person X zum Kaffeetrinken treffe. Wenns davon dann was zu erzählen gibt, erzähle ich davon, aber es ist nun nicht so, dass ich jeden Anruf von Freunden ihm gegenüber automatisch erwähne.

Ich erwarte das auch nicht von ihm. Wenn Freunde ihn grüßen lassen, erfährt er es, genauso richtet er Grüße z.B. von seinen Exfreundinnen mir aus, aber wir protokollieren nicht, was so los ist und dem anderen alles mitgeteilt werden muss. Das wär doch arg anstrengend...
 

Benutzer72433 

Planet-Liebe ist Startseite
ich bin nicht der meinung dass ich ihm jede kleinigkeit erzählen müsste, aber was er fragt, wird wahrheitsgemäss und nach wunsch auch ausführlich beantwortet.
 

Benutzer59943  (40)

Verhütungsberaterin mit Herz & Hund
Ich bin nicht der Meinung, dass man alles teilen muss.

Allerdings wüsste ich jetzt nichts, was mein Partner nicht von mir weiß. :ratlos:
 
C

Benutzer

Gast
Nein, man muss nicht alles sagen, aber bei einer Frage, sagt man die Wahrheit oder man sagt, man möchte es nicht sagen. :smile:
 
S

Benutzer

Gast
Alles kann man dcoh egtl gar nicht erzählen, das wäre nun wirklich zu viel des guten, oder wozu soll er iwssen, was ich heute auf mien BRot geschmiert habe?:tongue:
Aber mal im Ernst, solange es für die Beziehung nicht relevant ist, finde ich Geheimnisse nicht schlimm, er weiß zb von meinen Forumaktivitäten nichts. Würde er mich aber nach etwas fragen, würde ich ihm das natürlcih sagen. Es gibt nur eine Sache von der ich glaube, dass er sie doch wwissen sollte, konnte mich aber noch nicht zum Erzählen durchringen.
Was mich aber immer wieder zum Nachdenken bringt, dass es etwas in seiner Vergangenheit gibt, dass ihn scheinbar sehr geprägt hat und ihn heute noch belastet, was er mir aber nicht erzählen will bzw als ich gefragt habe nicht wollte und ich habe mich seitdem nicht mehr getraut nochmal nachzufragen.
 

Benutzer20976 

(be)sticht mit Gefühl
Was mich aber immer wieder zum Nachdenken bringt, dass es etwas in seiner Vergangenheit gibt, dass ihn scheinbar sehr geprägt hat und ihn heute noch belastet, was er mir aber nicht erzählen will bzw als ich gefragt habe nicht wollte und ich habe mich seitdem nicht mehr getraut nochmal nachzufragen.
Ich kann verstehen, dass Dich das beschäftigt. Aber wenn er darüber nicht reden will bzw. KANN, ist das zu respektieren - auch wenns Dir ggf. darum geht, ihm beizustehen. Klar kann man der Ansicht sein, dass Verdrängen nicht gut ist und sich rächt - aber ich seh das nur bedingt als wahr an. Bestimmte Dinge sind passiert, aber vergangen, sie haben einen geprägt. Man hat "Narben" mitgenommen, das Erlebnis gehört zu einem. Aber man muss nicht alles "aufarbeiten", manchmal geht das auch nicht, es ist okay, Dinge ruhen zu lassen.

Ich weiß über das Vorleben meines Freundes in Bezug auf Frauen relativ wenig - ich kenne mehrere Exfreundinnen bzw. Exflammen, aber wie lange und wie intensiv da was lief, weiß ich nicht, bei einer war wohl nur Verliebtheit da, aber es wurde nichts weiter draus.
Bei einer anderen gab es üblen Liebeskummer damals, er hat nach Jahren dann mal ein paar Sachen erzählt - aber sehr sparsam. Erstens ist es für ihn vergangen, zweitens gehen Details nur die Beteiligten - ihn und die Partnerin - an, er schweigt dazu also auch Gründen der Diskretion. Das war für mich erst seltsam, weil er über mein Vorleben mehr weiß (hat sich so ergeben) und ich mich zu Beginn auch fragte, ob es da DIE große unerfüllte Liebe gab und ich nur ein kleiner Ersatz bin... ist aber nicht so :zwinker:.

Ich habe auch lange benötigt, um ihm Fragen zu seinem durch Suizid verstorbenen Vater zu stellen. Der Tod ist viele Jahre her - aber er hat es bis auf einmal lange vor unserer Beziehung nie erwähnt. Ich hatte Angst, ihn mit einer Nachfrage zu verletzen. Hab dann mal zögerlich gefragt, und das war okay, er kann ja entscheiden, ob er antworten will und wie viel er erzählt.

Inzwischen gilt: Ich kann alles fragen. Aber ggf. bekomme ich keine Antwort - außer, dass er darüber nicht weiter reden will. Umgekehrt genauso. Es ist in Ordnung, über bestimmte Dinge nicht sprechen zu wollen.
Allerdings kommt es selten vor mittlerweile, dass so eine Situation entsteht, wir kennen uns jetzt zehn Jahre und wissen einfach sehr viel voneinander. Aber nicht alles...

Das wäre ja auch verdammt langweilig.
Auch nach so vielen Jahren entdecken wir immer noch Neues und kennen einander NICHT in- und auswendig. Wir kennen viele Facetten - aber es gibt auch immer noch "unerforschtes Land" und "na sowas, das hast Du noch nie erzählt"-Momente :zwinker:. Find ich schön.
 

Benutzer58933 

Verbringt hier viel Zeit
Natürlich weiß er nicht alles. Es gibt Dinge, die die Beziehung nicht betreffen und die auch nicht zu wissen hat. Ob das nun ist, was ich zum Mittagessen hatte, oder der kleine bedeutungslose Flirt in der Disco... Man muss doch kein offenes Buch für jemanden sein.
 

Benutzer68775  (36)

Planet-Liebe Berühmtheit
Schließe mich mal dem allgemeinen Tenor an...
Mein Partner weiß viel über mich, aber nicht alles.
Also alles was zu Einstellungen etc für eine Beziehung relevant ist, wissen wir voneinander - zumindest den heutigen Stand ;-)

Aber durch die Fernbeziehung kommt es, dass wir uns Alltagsgeschehnisse zum Beispiel meist im Nachhinein erzählen, wenn sie erzählenswert sind. Was ich für Menschen in meinem Umfeld habe und was ich von ihnen halte weiß er auch uneingeschränkt.
Was er nicht weiß sind meistens unerhebliche Dinge, oder Dinge, die mir Freunde im Vertrauen erzählen. Das bleibt bei mir, über ALLES muss man ja auch nicht mit dem Partner reden.

Dementsprechend, erzähltechnisch bekommt er viel mit, einfach weil ich ein mitteilsamer Mensch bin und mir das grad wegen der Ferne wichtig ist mit dem teilhaben lassen, Grundeinstellungen Werte, die Leben und Beziehung betreffen, waren eh in den Jahren in denen wir uns kennen, mal Gegenstand eines Gesprächs, Planungen, die beide betreffen besprechen wir sowieso.
Eigentlich alles andere, also wenn ich mich über Nichtigkeiten ärgere, unnötig gestresst bin, Unialltagsgenervt, mit Freunden Vertrautheiten teile etc halte ich nicht für Bericht-Pflicht.
Was den ganz kleinen Kreis um mein Wesen angeht, weiß denke ich nur mein Tagebuch komplett ungeschönt Bescheid ;-) Doch er is sehr nah dran...
 

Benutzer30217 

Sophisticated Sexaholic
Sich in- und auswendig kennen ist totlangweilig. Also nein, bloss nicht alles erzaehlen.
 

Benutzer83807 

Verbringt hier viel Zeit
Vielen Dank für eure vielen Antworten!

Ich denke genauso, wenn man sich alles erzählt wird die Beziehung schnell langweilig und macht keinen Spaß mehr.
Für mich sind Spannung und Überraschungen in einer Beziehung wichtig.

Der Begriff 'offenes Buch' passt da perfekt. Ich möchte nicht einfach aufgeklappt, gelesen und weggeschmissen werden.
 

Benutzer46728 

Beiträge füllen Bücher
Zum Beispiel eure Mitgliedschaft in diesem Forum,
DAS z.B.: Weiß er nicht, wissen seine Vorgänger und auch die meisten meiner Freunde nicht. Bleibt auch so.

Nein, ich erzähle ihm nicht alles, aber vieles. Einige Geheimnisse bleiben für immer unter Verschluss. Ich erzähle auch wenig von meinen Ex-Beziehungen, auch, weil er ein eifersüchtiger Kerl ist und ich noch mit den Jungs befreundet bin. Grundsachen weiß er, wenn er fragt (fragt eh nix privates über die), dann antworte ich.

Angeblich erzählt er mir mehr als seinen Freunden und ich bin die Person, die ihn immer auf alles ansprechen darf, was auch unangenehm ist und worauf viele keine Antwort bekommen. Aber auch ich weiß nicht alles, wäre ja langweilig.

Ich bin eig so ziemlich die erste Frau an seiner Seite, die einen Einblick in seine Vergangenheit bekommt. Ich weiß Dinge, die die meisten seiner Freunde nie erfahren werden. Aber darüber erzählt er selten, die Vergangenheit macht ihn traurig. Wenn ich aber etwas frage, was in der Vergangenheit war, ist es kein Problem für ihn drüber zu reden, aber von allein macht er s selten.
Seine Eltern wissen das, aber haben schnell (bzw direkt) gemerkt, dass er mir sehr vertraut, und mir vieles selber erzählt, was Vergangenheit und Gegenwart betrifft.
 

Benutzer29290 

Meistens hier zu finden
Aus unserer gemeinsamen Zeit wissen wir so ziemlich alles, weil wir sehr viel reden, aber es gibt eine Menge Dinge von frueher, die wir noch nicht voneinander wissen und vielleicht auch nie erfahren werden. Was uns Freunde vertraulich erzaehlen, erzaehlen wir einander auch nicht weiter.
 
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