Gehört meine Wellenlänge zu einer aussterbenden Art ?

Benutzer77547 

Planet-Liebe Berühmtheit
So ganz verstehe ich das Problem nicht. Ich denke auch, dass Du einfach an den "richtigen" Orten suchen und natürlich tatsächlich etwas Zeit für Beziehung/Partnerschaft reservieren musst.

Es gibt doch auch total engagierte und kluge Studentinnen, die recht ähnliche Interessen haben wie Du. Natürlich schränkt sich da die Auswahl etwas ein. Aber ich kannte und kenne solche.
Das Problem dürfte einfach sein, dass die halt auch nur relativ wenig Zeit haben und man sich gut koordinieren muss.

Wenn Du in so vielen verschiedenen Bereichen aktiv bist, müsste Dir doch ab und zu mal ein solches "Exemplar" über den Weg laufen? Oder engagieren sich bei Euch nur Männer hochschulpolitisch, interessieren sich nur Männer für Philosophie etc. pp. Kann ich mir kaum vorstellen.
 

Benutzer29410 

Beiträge füllen Bücher
Ich kenne das Problem aus der anderen Sicht: ich war das trunksüchtige Partyhuhn unter lauter Strebern. :grin:

Aber ich kann dir aus trunksüchtiger Partyhuhnperspektive mal ein paar Tipps zu meinesgleichen geben. Aufgrund meines ansprechenden Äußeren zog ich so manches Mal die Aufmerksamkeit so genannter Highflyer auf mich und die Dates mit denen waren immer....naja, öde. Ich ging da weg und fühlte mich mies, nachdem mir von den ganzen tollen Projekten und Noten und Hiwistellen erzählt worden war, dass mir fast die Hirnschale wegplatzte. Die fanden sich immer ganz toll, wollten meist gar nicht mehr aufhören zu reden, fragten selten mal nach MEINEN Interessen und wenn dann nur "obligatorisch", ohne sich richtig dafür zu interessieren, und dachten sie hätten nen ganz tollen Eindruck auf mich gemacht.

Abgerundet wurde das ganze noch durch Kritik an meinen Äußerungen (All Inclusive Urlaub, wie proletig, Cosmopolitan statt Spiegellesen, wie trivial etc.) so dass ich mich schnell fühlte wie der letzte Idiot. Wundert`s wen dass ich das Handy in Zukunft klingeln ließ ohne ranzugehen?

Na klar weiss ich, dass sie mir wahrscheinlich nur gefallen wollten, ihre "Schokoladenseite" zeigen wollten etc., aber genau der gegenteilige Effekt ist eingetreten.

Besser kam ich mit lässigen Jungs klar, die mich mich sein ließen, sich für MICH interessierten und bei denen zwar der Hase lief aber die auch mal Niederlagen und Fehler zugeben konnten.

Frag doch mal im Vertrauen einen Freund woran dein Misserfolg liegen könnnte, man selbst kann sich da wirklich nicht gut einschätzen. Harmlose Äußerungen können von anderen Leuten völlig falsch verstanden werden (ich kann da ein Lied von singen, bin selber der Elefant im Porzellanladen ;-) ), das Erzählen einer gelungenen Sache kann in den Ohren wie totale Angeberei klingen.
 
V

Benutzer

Gast
Ich kenne das Problem aus der anderen Sicht: ich war das trunksüchtige Partyhuhn unter lauter Strebern. :grin:
(...)
die Dates mit denen waren immer....naja, öde. Ich ging da weg und fühlte mich mies, nachdem mir von den ganzen tollen Projekten und Noten und Hiwistellen erzählt worden war, dass mir fast die Hirnschale wegplatzte. Die fanden sich immer ganz toll, wollten meist gar nicht mehr aufhören zu reden, fragten selten mal nach MEINEN Interessen und wenn dann nur "obligatorisch", ohne sich richtig dafür zu interessieren, und dachten sie hätten nen ganz tollen Eindruck auf mich gemacht.

tell me about it. :rolleyes: das kommt mir alles sehr bekannt vor und gott war das immer anstrengend. soziale kompetenz gleich null.

eine freundin von mir hat so einen bilderbuchstreber-freundeskreis, der auch ein paar stunden und gläser wein später kein anderes thema als uni kennt. kein wunder, dass ich bei diesen „parties“ überproportional viel zeit auf dem balkon beim rauchen mit einem stets gut gefüllten glas verbringe. :engel:
ich frage mich ja immer, ob solche leute tatsächlich spass daran haben, den ganzen abend nur seriöse themen durchzukauen, oder ob es sich hier schlicht und einfach um bemitleidenswerte profilneurotiker handelt, die angst haben, für mittelmässig und langweilig gehalten zu werden, sobald sie keine pseudo-wissenschaftlichen diskussionen mehr führen dürfen und sich niemand für ihre tollen noten, stipendien und co interessiert.


aber zum thema:

erstmal, lieber ts, solltest du dich von dem vorurteil verabschieden, dass frauen, die keine zwölf stunden täglich in der uni verbringen und auch mal auf parties gehen, zwangsläufig weniger intelligent und interessiert sind. mir fallen einige sehr helle köpfe ein, die sich jede zweite vorlesung schenken, auf parties als letztes nachhause gehen und trotzdem topnoten (nicht, dass noten zwangsläufig so viel über intelligenz aussagen würden...) und ganz nebenbei sogar noch ein leben haben.

versteh mich nicht falsch, es ist toll, dass du ehrgeizig bist, dich engagierst und etwas sinnvolles mit deiner zeit anfängst. aber andererseits: was ist denn schon sinnvoll? ist es zeitverschwendung, zuhause ein gutes buch lesen, eine ausstellung zu besuchen oder einen wochenendtrip in eine tolle stadt zu unternehmen, nur, weil man hinterher kein greifbares ergebnis dieser tätigkeiten präsentieren kann? bei dir hört es sich so an, als ob alles nach kalender geht und möglichst gut auf dem CV aussehen muss. dabei ist es doch gar nicht so schlimm, auch mal etwas gänzliches nutzloses zu tun, wenn es denn spass und entspannung bringt. ein bisschen schlechtes fernsehen, mal ein drink zuviel oder ein vormittag im bett haben noch niemandem die gehirnzellen weggeätzt. ;-) der regelmässige besuch von parties ist übrigens weitaus sinnvoller, als gemeinhin angenommen - ich sage nur networking opportunities und soziale kompetenz. :grin:

komm mal ein bisschen von deinem hohen ross runter: nicht jeder, der sich auch mal weniger hochgeistigen aktivitäten hingibt, ist gleich niveaulos, desinteressiert, antriebslos und ungebildet. wer weiss, vielleicht findest du letztendlich sogar selbst spass daran, ab und an mal ganz ungeniert zeit zu verschwenden und nicht zum nächsten termin hetzen zu müssen.

ich stehe definitiv auf intelligente, ehrgeizige männer, aber nichts ist weniger sexy, als menschen die in ihrer freizeit nicht auch mal abschalten, sich gehen lassen, geniessen können – ganz ohne darüber nachzudenken, ob sie die letzten zwei stunden nicht sinnvoller mit joggen und altgriechisch hätten nutzen können.
ich denke, wenn du in dieser hinsicht mal etwas lockerer wirst, dürfte es kein problem mehr sein, eine freundin zu finden – so wahnsinnig aussergewöhnlich sind deine interessen nun auch nicht, da wird sich schon was passendes finden. :zwinker:



[
Off-Topic:
OT]"Ich war 4 Monate mit (Ex-)LTR (HSE HD Submissiv) zusammen, getrennt haben wir uns aufgrund meines Beta-/ AFC-Verhaltens. Hatte dadurch sämtliche Attraction verloren und sie damit auch. Während der Beziehung entwickelte ich eine OneItIs für sie, u.a. da ich keine anderen HBs gegamed habe. Meine einzigen PU-Schritte außerhalb unserer Beziehung beschränkten sich auf 1 (!!!) Approach."
[/OT]

Off-Topic:
WTF?! piratin, für deine signatur brauche ich einen dolmetscher. sofort einweisen sag ich nur :tongue:
 

Benutzer70864 

Verbringt hier viel Zeit
Ich finde Piratin hat's ganz gut getroffen. Denn genau das, was die Männer bei den Dates mit ihr gemacht haben (von sich erzählen und damit beeindrucken wollen) hast du mit deinem Anfangspost irgendwie auch getan. Und ich kann mir gut vorstellen, dass du auch die ganze Zeit diesen Gedanken im Kopf hast und wahrscheinlich meistens auch auf der Zunge. ;-)
 

Benutzer54603 

Verbringt hier viel Zeit
Ihr macht es mir bei dem Feedback ganz schön schwer, auf alles zu antworten :grin:

@Karry87
Aalso...vielleicht stelle ich (zu) hohe Anforderungen an mich selbst, vielleicht auch an Andere, vielleicht bin ich tatsächlich ein wenig arrogant. Aber was ich bestimmt nicht sein will, ist nicht selbstkritisch-natürlich erlebe ich alles nur aus meiner Perspektive und brauchte deshalb ab- und an auch Meinungen von außen, um etwas daran zu tun. Dass Erfolg allein- und mag er noch so groß sein- nicht notwendigerweise glücklich macht, braucht man gar nicht zu diskutieren.

@Liebesengel
Vielleicht machen wir das in einem anderen Rahmen als hier- es lesen hier wahrscheinlich auch Bekannte mit, die nicht alles zuordnen können müssen :engel:

@banane0815
Ich habe den Begriff Hochbegabung bewusst vermieden, weil heutzutage zu achtlos mit ihm umgegangen wird. "Dein Kind ist schlecht in der Schule ?" -"Ja, aber nur, weil es hochbegabt und unterfordert ist" :ratlos: Ich sehe mich mehr als einen Menschen mit vielen Interessen, der versucht, was Sinnvolles mit dem, was er kann, anzufangen.
Ein Stipendium habe ich schon, ein zweiter Vorschlag läuft gerade- aber bisher habe ich noch keinen -weiblichen- Mitstipendiaten getroffen. Das wäre aber sicherlich ein super Umfeld, jemanden kennenzulernen.

@Flame
Wirklich toll geschrieben, das kommt mir sehr bekannt vor. Falls ich hochbegabt wäre- was ich nicht mit Sicherheit behaupten will- verdient man sich den Neid seiner Mitmenschen nicht wirklich. Man macht dieselben Leichtsinnsfehler, gerät leicht in eine soziale Abseitsstellung und wird nur selten von Freunden, Familie etc. wirklich verstanden. Gerade letzteres kann mit der Zeit an die Nerven gehen.

@metamorphosen
Richtig, das Vorstellungsgespräch ist nötig um dem Leser nahezubringen, mit was für einem "Problemfall" er es gerade zu tun hat. Und, sehr aufmerksam, ich bin im Grunde tatsächlich relativ kritisch gegenüber der Spezies Mensch und seiner meist zerstörerischen, egoistischen und ausschweifenden Lebensweise- auch wenn ich das Andere eigentlich nicht merken lasse. Dieser Vorwurf gilt dem Menschen im Ganzen an sich und nicht den einzelnen Personen, mit denen ich zu tun habe und die ich gern habe. Wenn das mancher trotzdem spürt, haben wir wieder einen Lösungsgrund mehr für mein Dilemma.
Es klingt in den Ohren anderer Leute häufig so, aber es ist im Grunde nicht meine Absicht, mich mit meinen "Talenten" über andere Leute zu stellen. Der Bezug zu zwischenmenschlichen Beziehungen liegt eben da, dass man für viele Menschen ungewollt eine...ich nenne es einmal abstoßende Aura entwickelt, wenn sie sich dir gegenüber unterlegen fühlen. Das tun die Leute nicht, die sich mit dir etwa auf Augenhöhe fühlen.

@casanis
Die gibt es sicher, nur sind die engagierten Mädels, mit denen ich es dabei zu tun habe, eigentlich durch die Bank ein paar Jahre älter und suchen ihre Männer eher gegen die 30.

@Sweet_Seppi
Modelle hab ich auch als Kind gerne gebaut, hier hat aber ein Fotograph bei einer Session mit meinem alten Sportclub vor ein paar Jährchen angefragt. Ich war damals noch viel zu schüchtern für sowas...

@Piratin
Jop, da haben wir ja das perfekte Beispiel dafür, wie befremdlich man auf Mädels wirken kann, (wahrscheinlich) ohne es wirklich zu wollen. Deshalb war der Anlass zu meinem Thread auch die Frage, wo man solche finden kann, die bei solchen Menschen nicht gleich die Flucht ergreifen :zwinker:

@velvet paws, Karry87
Ich versuche zu vermeiden, Sklave meines CV zu werden- auch wenn das heutzutage recht verbreitet ist. Dass ich Nichts mache, was nicht auch einen schriftlich erfassbaren Nutzen hat, würde ich nicht sagen. Musik, Philosophie, Lesen oder Reisen tue ich auch ausschließlich für mich alleine oder zusammen mit einer Handvoll Freunde- nur leider geht das halt nicht besonders oft...
PS: Es gibt wirklich Leute, denen solche hochtragenden Fachgespräche Spaß machen- das liegt daran, dass sie weniger häufig Gelegenheit dazu bekommen, sich so auszuleben. Es ist für sie etwas Besonderes im Gegensatz zum normalen small-talk, der immer möglich ist. Zumindest ich führe solche Diskussionen nicht, um mit Wissen anzugeben, manche Leute interessiert das einfach von Zeit zu Zeit, nicht Flame ? Für andere wirkt das vielleicht eher befremdlich...
 
V

Benutzer

Gast
Es klingt in den Ohren anderer Leute häufig so, aber es ist im Grunde nicht meine Absicht, mich mit meinen "Talenten" über andere Leute zu stellen. Der Bezug zu zwischenmenschlichen Beziehungen liegt eben da, dass man für viele Menschen ungewollt eine...ich nenne es einmal abstoßende Aura entwickelt, wenn sie sich dir gegenüber unterlegen fühlen. Das tun die Leute nicht, die sich mit dir etwa auf Augenhöhe fühlen.

tut mir leid spes, aber diese aussage zeigt eigentlich schon, dass du absolut nichts verstanden hast. dein problem ist nicht, dass du soviel intelligenter, begabter oder gebildeter bist / zu sein glaubst, als alle anderen. dir mangelt es schlicht und einfach an sozialer kompetenz und daran solltest du arbeiten, anstatt von deinem elfenbeinturm auf alle anderen herabzusehen.

so gut wie alle halbwegs intelligenten frauen, finden intelligente und gebildete männer toll und fühlen sich dadurch weder abgestossen noch eingeschüchert (umgekehrt scheint mir das leider deutlich eher der fall). wenn du andere abstösst, liegt das sicher nicht an deiner intelligenz, sondern an deiner art. vielleicht hast du eine unangenehm oberlehrerhafte art oder stellst im gespräch (ohne es zu merken?) andere bloss, statt die eine oder andere bildungslücke gallant zu übergehen.
ich bin bestimmt nicht hochbegabt, aber in ein paar bereichen doch ganz fit und musste mir genau diesen vorwurf schon gefallen lassen, ohne selbst je gemerkt zu haben, dass ich mich irgendwie unpassend klugscheisserisch verhalten hätte. ein freund hat mich mal zur seite genommen und meinte: "ich finde es beeindruckend, was du alles weisst und wie gut du dich in den bereich xyz auskennst und ich lerne auch immer gerne was dazu. aber ist dir eigentlich klar, dass man sich neben dir manchmal wie der letzte mensch vorkommt, wenn du mal wieder schockiert bist, dass man noch nichts von xyz gehört hat? oder auch wenn du nichts sagst, aber man dir trotzdem ansieht, wie du innerlich die augen zum himmel ringst."
ich hatte nie die absicht, irgendwen zu belehren, habe eigentlich nur über dinge geredet, die mich interessieren und mit denen ich mich zufällig gut auskenne. man ist sich leider oft seiner aussenwirkung gar nicht so bewusst und fragt sich dann, warum man nicht gut ankommt, obwohl man sich doch mühe gibt. vielleicht solltest du auch mal ein paar gute freunde fragen, ob das bei dir vielleicht ähnlich wie in meinem beispiel aussieht. :smile:

intelligenz und eine tolle bildung machen noch niemanden zu einem guten und angenehmen gesprächspartner. es gehört auch ehrliches interesse am gegenüber, humor, feingefühl und (ganz wichtig!) vielseitigkeit dazu. ein wahrer konversationskünstler kann über habermas, händel, aber auch über grillhendl diskutieren und hat an allen themen spass.
hochbegabt and hochgebildet zu sein, ist keine entschuldigung für soziale inkompetenz. ich kenne dich nicht, aber der eindruck, den ich hier erhalten habe, lässt vermuten, dass du auch bei den richtig intelligenten mädels ein problem haben dürftest. es gibt nämlich ganz viel hochintelligente, hochgebildete männliche konkurrenz, die deutlich bessere "people skills" besitzt, als das bei dir der fall zu sein scheint.

ansonsten wäre es vielleicht gut, dich auch mal ausserhalb deines fachbereichs nach mädels umzusehen. da vermeidest du dann diesen direkten noten-, wissens- und leistungsvergleich UND du hättest eine partnerin, die viel in einem bereich weiss, mit dem du dich vielleicht nicht so auskennst. kann man also auch noch was lernen...allwissend wirst schliesslich auch du nicht sein. :grin:



Ich versuche zu vermeiden, Sklave meines CV zu werden- auch wenn das heutzutage recht verbreitet ist. Dass ich Nichts mache, was nicht auch einen schriftlich erfassbaren Nutzen hat, würde ich nicht sagen. Musik, Philosophie, Lesen oder Reisen tue ich auch ausschließlich für mich alleine oder zusammen mit einer Handvoll Freunde- nur leider geht das halt nicht besonders oft...

versteh mich nicht falsch, ist ja gut und wichtig, was für den CV zu tun, dass heisst aber nicht, dass man nicht auch mal ein wenig freizeit haben darf. es ist ein verbreiteter irrglaube, dass 16 stunden im büro zwangsläufig besser aussehen als 12.


PS: Es gibt wirklich Leute, denen solche hochtragenden Fachgespräche Spaß machen- das liegt daran, dass sie weniger häufig Gelegenheit dazu bekommen, sich so auszuleben.(...) Zumindest ich führe solche Diskussionen nicht, um mit Wissen anzugeben, manche Leute interessiert das einfach von Zeit zu Zeit, nicht Flame ? Für andere wirkt das vielleicht eher befremdlich...

also die bilderbuchstreber die ich meine, sind ja schon den ganzen tag in der uni, haben hiwi und assistenten stellen und reden eh schon den ganzen tag von nichts anderem. wenn man dann auch noch den ganzen abend dem fachidiotentum frönen muss, hat dass nichts mehr mit niveauvoll, sondern schlicht und einfach mit langweilig zu tun. scheint mir übrigens ein verstärkt deutsches bildungsbürger-problem - woanders ist man sich auch in intellektuellen kreisen nicht zu fein, auch mal in trivialere niederung abzugleiten. so, und jetzt kann ich mich nicht mehr zurückhalten und muss zum abschluss noch ganz unsympathisch klugscheissen: es heisst hochtrabende gespräche, wenn man schon den anspruch erhebt, ausschliesslich solche zu führen. nichts für ungut. :zwinker:
 

Benutzer27369  (35)

Verbringt hier viel Zeit
eine freundin von mir hat so einen bilderbuchstreber-freundeskreis, der auch ein paar stunden und gläser wein später kein anderes thema als uni kennt. kein wunder, dass ich bei diesen „parties“ überproportional viel zeit auf dem balkon beim rauchen mit einem stets gut gefüllten glas verbringe. :engel:
ich frage mich ja immer, ob solche leute tatsächlich spass daran haben, den ganzen abend nur seriöse themen durchzukauen, oder ob es sich hier schlicht und einfach um bemitleidenswerte profilneurotiker handelt, die angst haben, für mittelmässig und langweilig gehalten zu werden, sobald sie keine pseudo-wissenschaftlichen diskussionen mehr führen dürfen und sich niemand für ihre tollen noten, stipendien und co interessiert.

Genau deshalb habe ich mir abgewöhnt, auf studentische Hausparties zu gehen, wo ich weiß, dass viele solche Leute kommen. Läuft immer auf's selbe hinaus.
 

Benutzer54603 

Verbringt hier viel Zeit
Gut- neuer Ansatz- dann tue ich eben speziell etwas für meine Sozialkompetenz...
hm, das sagt sich so leicht. Viel mehr als "üben" kann ich schließlich auch nicht tun, oder doch ? Die Selbstpräsentation und Körpersprache habe ich zumindest in der Theorie gelernt, nur hilft mir das nicht viel weiter...außer zu sehen, wie der Gesprächspartner auf ein bestimmtes Thema reagiert. Aber passt das zusammen, von Kommilitonen als Semestersprecher, der Uni als Vermittler und von einem Stipendium als Auslandsbotschafter gewählt zu werden, wenn man sozial soo inkompetent ist ? Ich zweifle nicht an, dass es da Verbesserungsbedarf gibt...aber wo genau...:hmm: Es könnte daran liegen, dass ich nicht so gerne über "Belangloses" rede, also z.B. Smalltalk betreibe.
 

Benutzer42813 

Beiträge füllen Bücher
@Flame
Wirklich toll geschrieben, das kommt mir sehr bekannt vor. Falls ich hochbegabt wäre- was ich nicht mit Sicherheit behaupten will- verdient man sich den Neid seiner Mitmenschen nicht wirklich. Man macht dieselben Leichtsinnsfehler, gerät leicht in eine soziale Abseitsstellung und wird nur selten von Freunden, Familie etc. wirklich verstanden. Gerade letzteres kann mit der Zeit an die Nerven gehen.

Wirklich verstanden werden... Ha, ha, ha... Wer kommt denn auf die Idee, dass es in dieser Welt darum geht, verstanden zu werden? So ein Quatsch... Akzeptiert werden, darauf kommt es an. Und das ist gar nicht so schwer...

Aber ja, ich bin auch sehr glücklich, wenn ich bei meinem Nachbar mit seinem Sohn und dessen Freundin sitze, wir Oregano-Zigaretten rauchen, Konjak und schwarzen Tee trinken und dann wild über Philosophie und Sozialtheorie quatschen, immer wieder gewürzt mit netten Anekdoten. So was macht wirklich auch manchmal Spaß, und man kann es nicht mit jedem. Genauso wenig wie Musik machen :zwinker:.

So, und zum Thema "Wie lerne ich Sozialkompetenz?"

Nun, zunächst, indem du dir eingestehst, dass da Lücken sind. Habe ich mit 19 erreicht, diesen Punkt. Du kannst es also lernen, es ist möglich. Und ja, sie haben mich vorher auch zur Verantwortliche für dies oder das gewählt - und trotzdem hatte ich keine Ahnung vom Zwischenmenschlichen. Fällt mir manchmal immer noch schwer.

Was hilft? Zuhören. Erst mal schauen, was für Leute offenbar Kompetenzen in dem Bereich haben - und sich mit denen vielleicht ein bisschen kurzschließen. Dort mal andeuten, dass man sich vielleicht fragt, wie bestimmte Leute tickern, warum sie etwas stört. Ansonsten hilft es auch, Leute zu beobachten: Wie verhalten sie sich, wie gehen sie körpersprächlich miteinander um? Wie fühlen sie wohl gerade?

Viel zuhören, wenn Frauen untereinander über andere Leute reden. Dabei kommt ne Menge rum an "So und so ist es eigentlich". Es ist nicht immer und überall so - aber du kriegst zumindest mal mit, in welchen Bahnen man auch denken kann.

Viel schauen. Gar nicht mal so sehr, wie du dich selbst repräsentierst, sondern wie andere sich geben. Wie du dich fühlst, wenn sie sich dir gegenüber auf bestimmte Art verhalten. Wie sie sich untereinander verhalten.

Ich musste das alles auf die harte Tour lernen. Es fällt mir immer noch schwer. Ich habe mich lieber mit intellektuellen Themen auseinander gesetzt, die fielen mir leichter. Aber man kann es lernen. Warum soll man seinen Kopf nicht auch mal einsetzen, um glücklich zu werden? Und damit ich glücklcih sein kann, brauche ich auch Freunde, die mich gernhaben und die ich gern habe. Also ist es doch nur logisch, dass ich meine Kapazität einsetze, um diese Freundschaften zu pflegen!

Sehr viel gelernt habe ich von einem gut befreundeten Handwerker. Er ruht in sich selbst, hat warme Augen und akzeptiert jeden so wie er ist - selbst mich mit meiner Arroganz, die manchmal durchbricht. Bei ihm kann ich mich wirklich entspannen. Meistens stelle ich bei ihm übrigens auch fest, dass man meine ach so komplizierten Gedanken auch ganz einfach darlegen kann, ohne Fremdworte - und wenn ich tatsächlich mal ein Fremdwort brauche, erkläre ich es ihm einfach, wenn es ihn interessiert. Mir gefällt seine Art, die Dinge zu betrachten.

Das ist es letztlich, was Sozialkompetenz ausmacht: Andere Menschen wirklich für das zu mögen, was sie sind. Oder sagen wir so... Das ist der Punkt, an dem ich im MOment für mich selber angekommen bin. Es gibt so viele Menschen, alle so unterschiedlich - und fast jeder hat irgendetwas, was mir gefällt, entweder weil ich es teile oder weil es ihn von mir unterscheidet.
 

Benutzer44072 

Sehr bekannt hier
Gut- neuer Ansatz- dann tue ich eben speziell etwas für meine Sozialkompetenz...

An sich wäre das eine gute Entscheidung, das wird sich allerdings nicht als Tagesordnungspunkt simpel abhandeln lassen.

hm, das sagt sich so leicht. Viel mehr als "üben" kann ich schließlich auch nicht tun, oder doch ?

Meiner Meinung nach geht es gar nicht so sehr darum, irgendetwas zu üben, sondern man sollte versuchen sich persönlich weiterzuentwickeln.

Die Selbstpräsentation und Körpersprache habe ich zumindest in der Theorie gelernt,

Vielleicht versuchst Du es lieber nicht so sehr mit mit Selbstpräsentation und einem bewussten Einsatz von Körpersprache um irgendwelche Ziele zu erreichen.

Was Dir vielleicht fehlen könnte, wären wahrscheinlich Empathie und ein offenes zugehen auf andere. Deine Ziele, Deine Wertmaßstäbe und Deine Sicht der Welt sind für Dich passend und gut, und Du handelst danach und setzt die für Dich gut um.

Aber das bist Du und andere Menschen sind anders, haben andere Talente, eine andere Sichtweise und andere Maßstäbe. Anders heisst nicht zwangsläufig schlechter und selbst wenn das alles für Dich nicht passt, sollte man das zum Teil einfach wertneutraler sehen.

Ich mein, das ist ja nicht so, dass die jetzt Kinder auffressen, sondern zum Teil sind das einfach harmlose und recht unbedeutende Dinge. Ich persönlich kann auch viel von Menschen lernen, hochinteressante Einblicke, sowie sehr nette Gespräche mit Leuten haben, die Du, ich sag das jetzt einfach mal geradeheraus, in der Wertigkeit als niedriger einstufst. Eine solche Wertung empfinde ich als nicht wirklich passend.

Aber passt das zusammen, von Kommilitonen als Semestersprecher, der Uni als Vermittler und von einem Stipendium als Auslandsbotschafter gewählt zu werden, wenn man sozial soo inkompetent ist ?

Das passt glaube ich sehr gut zusammen, weil das einfach verschiedene Anforderungen sind. Kompetenzen die einen dazu befähigen, machen einen nicht gleichzeitig zu einem guten Kumpel mit dem man bei einem Glas zu viel über simple Kleinigkeiten reden kann, die einen persönlich berührt haben. Und das macht einen auch nicht unbedingt zu der Person, die als Liebhaber unter dem Sternenhimmel einfach ein Gefühl von Geborgenheit ausstrahlt, gegen das alle noch so fundierten Vorträge über Astronomie einfach bedeutungslos erscheinen.

Versteh mich nicht falsch, ich fände es unangebracht Dich als einen sozial inkompetenten Menschen hinzustellen, das bist Du sicherlich nicht und das könnte man anhand von ein paar wenigen Zeilen auch gar nicht beurteilen. Aber es gibt sicher noch mehr, als Du Dir im Moment vorstellen kannst.

Lies Dir den Beitrag von velvet paws nochmal durch, da steckt eine ganze Menge drin, auch wenn er recht viel direkte Kritik übt.

Ich zweifle nicht an, dass es da Verbesserungsbedarf gibt...aber wo genau...:hmm: Es könnte daran liegen, dass ich nicht so gerne über "Belangloses" rede, also z.B. Smalltalk betreibe.

Es gibt natürlich wahre Künstler des Smalltalks (ja, auch das ist ein Talent) aber das musst Du ja auch gar nicht werden. Smalltalk ist ja an sich nichts schlechtes, es ist eben eine Ebene auf der sich viele treffen können und es ist auch eine freundliche, offene Geste an andere. Wer hat eigentlich das Recht zu beurteilen, was belanglos ist?

Natürlich kann es nicht nur Smalltalk geben und natürlich sollte man im engen Freundeskreis auch nicht nur Smalltalk führen können. Aber wenn man andere Menschen nicht so kennt, macht es doch Sinn auch über Themen zu sprechen, bei denen jeder mitreden kann. Du würdest Dich auf einer Party doch auch besser fühlen, wenn jemand ein Gespräch mit Dir über ein Thema führt, zu dem Du auch was sagen kannst, wenn Du sonst kaum Überschneidungspunkte hast. Im Idealfall sollte das dann auch auf echtem Interesse beruhen und nicht nur gespielt sein. Aber man kann sich doch auch mal für ein Thema des anderen interessieren, mit dem man selber nicht so viel am Hut hat, wie etwa die Sportart des anderen etc.

Mein Gefühl ist, dass Du zu sehr in Deiner eigenen abgeschlossenen Welt gefangen bist und zu sehr wertest.
 

Benutzer42813 

Beiträge füllen Bücher
Zum Thema Small Talk:

Stell dir das (wie überhaupt die meiste Kommunikation) als etwas vor, bei dem neben Worten noch eine Menge anderer Information ausgetauscht wird: Du verrätst damit etwas über deine eigenen Gewichtungen, wie wichtig dir ein anderer Mensch ist... Du sagst damit "Ich habe Interesse an dir, aber ich möchte mich erst mal nicht aufdrängen".

Und achte wirklich mal darauf, wie Frauen sich unterhalten, gerade Frauen, die keine Studentinnen sind, keine Akademikerinnen. Wie die körpersprachlich miteinander umgehen, sich mit einer Kopfhaltung, Stimme, Schultern drehen, ein kleiner Blick zur Umwelt und dann zurück zur Freundin... Wie die sich mit solchen Sachen gegenseitig mitteilen: Du liegst mir am Herzen. Du. Und niemand anders (zumindest in diesem Moment). Wenn sie dann über andere lästern heißt das nicht, dass sie oberflächlich sind, sondern damit sagen sie: "Wir haben etwas gemeinsam, wir unterscheiden uns von anderen." Wir, nicht ich.

Du hast dich über Körpersprache und Selbstpräsentation schlau gemacht? Vielleicht für Körpersprache und Selbstpräsentation im Vorstellungsgespräch - aber nicht für zwischenmenschliches Informelles. Denk mal drüber nach...

Abgesehen davon: Natürlich dauert es eine Weile, derartige Kompetenzen zu erwerben. Natürlich wirst du nie so gut werden wie andere, denen es in die Wiege gelegt ist, obwohl du mehr Arbeit reinsteckst... Aber du musst ja gar nicht perfekt sein. Steh zu deinen Schwächen. Und schon ein einfaches "Ich bin grad nervös, weil ich einen guten Eindruck machen will und gar nicht so richtig weiß, wie ich das jetzt anstellen soll" wirkt manchmal gut - wenn es denn ehrlich und authentisch gemeint ist und rüber kommt.

Es wird eine Weile dauern. Das schlimmste ist, dass du nie Erfolge sehen wirst - und immer, wenn du glaubst, du hast einen Erfolg errungen, dann wirst du auf einmal wieder arrogant und selbstzufrieden und stehst wieder genau da, wo du jetzt stehst - ohne es zu wollen... Glaub mir, ich weiß, wovon ich spreche. Aber warum solltest du es nicht schaffen?

Eine Stärke hast du, auf die du aufbauen kannst: Deine Selbstwirksamkeitsüberzeugung. Du weißt, dass du in der Lage bist, Dinge zu lernen, zu verändern, dich in Frage zu stellen - und alleine deine Art, hier auf Kritik einzugehen und zu versuchen, sie in Handlungsmöglichkeiten zu übersetzen, zeigt mir, dass du Handlungsbedarf erkennen und umsetzen kannst. Natürlich wird es ein langwieriger Prozess, aber dabei dürfte dir dein Ehrgeiz und dein Durchhaltevermögen gute Dienste leisten.

Wobei da die Schwelle zur Arroganz auch wieder hauchfein ist...

Es sind Nuancen, die den Unterschied machen, keine großen, weltbewegenden Veränderungen. Mach dir das bewusst und fang an, Menschen zu beobachten. Besonders Frauen - denn ganz ehrlich, bei Frauen sieht man eher, wie sie soziale Netze aufbauen, pflegen und anderen Menschen das Gefühl geben, wertgeschätzt zu sein. Männer... Müssen sich in dieser Hinsicht manchmal noch ein bisschen mehr emanzipieren :zwinker:
 

Benutzer68775  (36)

Planet-Liebe Berühmtheit
Ich les hier mit Interesse mit und da ich nicht viel von den Bewertungen halte muss ich einfach sagen
@Flame: wow.

Ich glaube du bist eine seeehr interessante Person, mit der man sehr gut reden kann...

Und damits nicht nur Off Topic ist:
Muss sagen, die Zeilen des TS wirken auf mich nicht unsympathisch, nur ein wenig sehr selbstüberzeugt und Leistungsorientiert. Du misst dich selbst ständig. An dir, an vorgebenem, an andern.
Egal was du tust, würde ich mal tippen...

Versuch auf Flame - und einige andre hier - zu hören und vielleicht so etwas mehr Natürlichkeit auszustrahlen. Das ist etwas was jeder schätzt, bewusst oder unbewusst, Frauen wie Männer. Wir nehmen viel mehr über die Wirkung einer Person von ihr auf als über ihre Worte und ihren Intellekt.
Das dazu, wenn du wirklich an dir arbeiten willst. Aber sei sicher, es ist viel härtere Arbeit gegen sein Wesen an sich zu arbeiten, als alles was du an Leistungen erbringen kannst... wahrscheinlich denkst du dir, "die hat doch keine Ahnung, was ich schon alles geschafft habe" Hab ich auch nicht, aber ich weiß wie man Leistung bringt - und ich weiß was es kostet sich zu ändern und von andern zu lernen.
Und da ist kein Vergleich...

Andererseits kannst du auch einfach so bleiben, wie du bist, weil du augenscheinlich sehr zufrieden mit dir und deinen Erfolgen bist und warten, schließlich bist du jung, ein nettes Mädel dass dich genauso schätzt kann dir sicher über den Weg laufen. Es kann dauern, oder auch nicht.
Lernen auf andre zuzugehen, sie natürlich so anzunehmen wie sie sind und ihnen das auch vermitteln, das WIRD dauern. Aber es ist der nachhaltigere Weg in meinen Augen.

Deine Entscheidung, deine Abwägung - klug wie du bist, wirst du das richtige für dich entdecken....
 

Benutzer42813 

Beiträge füllen Bücher
Off-Topic:
Ich les hier mit Interesse mit und da ich nicht viel von den Bewertungen halte muss ich einfach sagen
@Flame: wow.

Ich glaube du bist eine seeehr interessante Person, mit der man sehr gut reden kann...

*gg* Willst du mich heiraten?
 

Benutzer54603 

Verbringt hier viel Zeit
Okay...ich schätze, ich werde eine Zeit lang brauchen, um diese Anstöße nicht nur zu lesen, sondern wirklich zu verstehen und in die Tat umzusetzen- aber auch die längste Reise beginnt schließlich mit einem ersten Schritt :smile:
Mit Körperprache habe ich mich übrigens wirklich auf der Ebene "Interessensbekundung und Ablehnung beim Flirt" beschäftigt. Viele Leute deuten ihren Gesprächspartner und die Situation ohne zu überlegen intuitiv richtig, da ich mir das einfach schwer fällt, muss ich eben ein klein wenig "analytischer" herangehen, um überhaupt irgendeinen Anhaltspunkt zu haben.

Was ich vergaß zu erwähnen- ich habe einmal ein paar Wochen an einer Sprachschule im Ausland verbracht und war da v.a. mit Leuten aus Südamerika, Italien, Spanien...zusammen. Diese warmherzigen Menschen haben scheinbar eine ganz andere Art, miteinander umzugehen. Die normalen Gespräche kamen mir viel unbefangener und körperbetonter vor, in Deutschland würde man das wohl sofort als Anmachversuch abstempeln. Und dazu hatte ich zu diesen Menschen in der kurzen Zeit eine wesentlich angenehmere Beziehung als zu manchen langjährigen, deutschen Bekannten- sorry, es ist eben so. Vielleicht liegt es auch daran, dass man sich in einer Fremdsprache, die man nicht so super beherrscht, stärker auf die nonverbalen Dinge verlässt, um sich auszudrücken :knuddel:
 

Benutzer42813 

Beiträge füllen Bücher
So, nachdem wir dich jetzt komplett durch die Mangel gedreht haben, noch ein Tipp: Wenn die Richtige kommt, wird all das keine Rolle mehr spielen :zwinker:
 

Benutzer42813 

Beiträge füllen Bücher
Ich bin auch manchmal sehr arrogant - und ich hatte großes Glück: Ich habe Freunde, die mich trotzdem mögen. Also "trotz der Arroganz" und nicht "wegen der ach so tollen Dinge, aufgrund derer ich zu Recht arrogant bin". Und ich hatte Partner und habe im Moment "Interessenten", die mich auch trotzdem mögen.

Warum soll nicht auch ihn jemand trotz seiner Schwächen lieben? Vielleicht ist es ja gar keine Akademikerin, sondern ein nettes, berufstätiges Mädel mit ganz viel Wärme und allem? Wobei, für so eine hat er dann gar keine Zeit...
 
Oben
Heartbeat
Neue Beiträge
Anmelden
Registrieren