Gehört ihr zur "Online-Community", "Twitter-Gemeinde" etc.?

Benutzer50955 

Sehr bekannt hier
Hallo zusammen!

In einem manchmal peinlich anmutenden Versuch, total "in" und "hip" zu sein und dabei noch ganz bürgernah und interaktiv zu gelten, zitieren Zeitschriften, Fernsehmagazine usw. gerne mal Internetbeiträge. Da geht es dann darum, was "das Netz" so denkt, wie "die Twitter-Gemeinde" gerade tickt usw. Ausgewählt werden dann meistens die üblichen Verdächtigen, die ihre Meinung immer so allem sagen und dies eher weniger lustig und gewollt bemüht im 140 (oder mehr) Zeichen verpacken. Und dann heißt es "So denken also unsere Zuschauer". Da denke ich mir immer "Ähm...nö." Ich fühle mich nicht angesprochen, wenn irgendwelche Alpha-Kevins dumpf dem aktuellen Shotstorm nachlaufen und sehr einseitige Meinungsn verbreitet werden. Mich stört insbesondere das ständige Negative, das in vielen Beiträgen durchkommt. Diese ständige "Ich muss mich mal eben auskotzen"-Einstellung. Gerade wenn es um Politik geht, ist es doch oft "Die da oben machen eh, was sie wollen" 2.0. Es gibt immer mal wieder Lustiges, Kreatives, Originelles - oft fällt es aber leider nicht auf. Ich habe ohnehin den Eindruck, dass sich zwar im Netz mehr Leute beteiligen (ist halt einfach), der übergroße Teil der Surfer sich aus solchen Debatten eh raushält. Und gerade unter den Twitterern finden sich meiner Meinung nach eh sehr seltsame Leutchen...

Wie sehr Ihr das?

Gehört Ihr zur "Twitter-Gemeinde" etc. dazu?

WIe findet Ihr es, dass ein (sehr selektiver) Teil des Netzes nun eine breitere Öffentlichkeit bekommt?
 

Benutzer78484 

Planet-Liebe-Team
Moderator
Ich gehöre nicht dazu und mir ist der ganze Kram auch völlig egal :rolleyes:

Gerade twitter finde ich eher grenzdebil.
 

Benutzer123446 

Beiträge füllen Bücher
Ich verdrehe oft die Augen, wenn dann die vermeintliche Stimme des Volkes ihren Platz im TV bekommt und dann angepriesen wird... "Auch auf Twitter... blablabla..." und dann wird irgendein Text eingeblendet.

Ich bin sehr internetaffin und nerdig und habe seit Jahren meine Communitys, in denen ich aktiv bin, aber die Verwendung im TV zeugt für mich eher davon, dass die Produzenten der entsprechenden Sendungen eigentlich keine Ahnung vom Netzgeschehen haben.
Politische/... Diskussionen führe ich im Netz zum Beispiel auch nur in ganz bestimmten Kreisen, weil ich das polemische Getippsel, Äquivalent zu Stammtischgrölereien, nicht ausstehen kann.

Was ich an Twitter mag, sind übrigens die von Anne Schüssler auf ihrer Website geposteten Twitterlieblinge. Da sind oft sehr, sehr witzige Sachen dabei.
 

Benutzer10802 

Planet-Liebe Berühmtheit
Twitter ist ein nettes Marketing-Tool, Meinungs-Strömungen und aufkommende Hypes lassen sich damit recht schnell erfassen und News verbreiten sich darüber rasend schnell. Privat mache ich da in der Regel aber einen großen Bogen drum - inhaltlich bringt mich diese 1-Satz-Posterei halt in den allerseltensten Fällen irgendwie weiter. Die wenigsten sind in der Lage in die paar Zeichen etwas wirklich witziges oder Lesenswertes zu quetschen.

Ich habe allerdings weniger den Eindruck, dass über Twitter vorrangig Negativität verbreitet wird - Hypes werden da auch zur Genüge geboren.

Das von Dir erwähnte Aufgreifen dieser Publikumsmeinungen in Print und TV finde ich auch maximal nervtötend. Auf mich wirkt das wie der verzweifelte Versuch mit dem Netz mitzuhalten, "interaktiv" zu wirken und vielleicht noch (siehe Marketing) ein paar Tweets mehr - von Leuten die drauf stehen, im Fernsehen gefeatured zu werden - mit dem relevanten Hashtag zu erhalten. Was in der Regel schlicht völlig inhalts- und überraschungsfrei auf uninteressanteste Art Platz und/oder Sendezeit verschwendet.

Ansonsten bin ich aber durchaus ein Freund von Communities und Internet-Diskussionen - dann allerdings lieber auf geeigneten, spezialisierten Plattformen mit entsprechender Userschar, nicht mit der großen Allgemeinheit bei Facebook oder auf Seiten wie Spiegel.de und Co. - da kann einem angesichts hanebüchenster Stammtisch-Krakelerei nämlich durchaus Angst und Bange werden. Das muss nicht.
 

Benutzer91095 

Team-Alumni
Ich finde Twitter von der Social Media-Perspektive her interessant, aber selbst involviert sein als Privatperson möchte ich nicht. Das finde ich gruselig.
 

Benutzer90972 

Team-Alumni
Ich bin über ein Projekt in dem ich mitwirke künftig über Twitter und Instagram involviert. So ganz begeistert bin ich davon noch nicht. Für das Projekt ist es aber auf jeden Fall zweckmäßig.

Privat halte ich mich bei Twitter raus.
 

Benutzer144387  (27)

Verbringt hier viel Zeit
Ich befasse mich viel mit Themen Rund um die Netzkultur, habe aber mit den ganzen Social Media Seite sogut wie nichts am Hut. FB wird nur als Messenger genutzt, Twitter ist als Privatperson eher uninteressant und Tumblr hat z.T. eine grauenhafte Community.

Dagegen nutze ich das Online Portal Reddit täglich, ab und zu bei Langeweile auch mal auf 4chan unterwegs.
 

Benutzer129018  (27)

Sehr bekannt hier
Ich seh das höchstens als Entertainment :grin: nicht mehr nicht weniger ^^
 

Benutzer102673 

Beiträge füllen Bücher
Ich verdrehe oft die Augen, wenn dann die vermeintliche Stimme des Volkes ihren Platz im TV bekommt und dann angepriesen wird... "Auch auf Twitter... blablabla..." und dann wird irgendein Text eingeblendet.
Oh ja - und das sogar in den "seriösen" öffentlich-rechtlichen Sendungen, wie z.B. dem Morgenmagazin. Damit kann ich auch rein gar nichts anfangen.

Mit Twitter habe ich nichts am Hut.

branie schrieb:
Ansonsten bin ich aber durchaus ein Freund von Communities und Internet-Diskussionen - dann allerdings lieber auf geeigneten, spezialisierten Plattformen mit entsprechender Userschar, nicht mit der großen Allgemeinheit bei Facebook oder auf Seiten wie Spiegel.de und Co. - da kann einem angesichts hanebüchenster Stammtisch-Krakelerei nämlich durchaus Angst und Bange werden. Das muss nicht.
Das kann ich unterschreiben.
 

Benutzer65149 

Meistens hier zu finden
Instagram und Snapchat liebe ich. Twitter hatte ich mal, hab mich dann aber wieder gelöscht, das war mir dann doch zu viel.
 
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