Gegen die Frauenquote für alle

Benutzer20579  (37)

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Das sind eben keine persönlichen Vorwürfe, sondern einerseits Feststellungen biolotischer Tatsachen, die alle Frauen betreffen und andererseits Ergebnisse empirischer Studien, die u.A. eben einfach zeigen, dass sich Frauen bei Gehaltsverhandlungen nicht so selbstbewusst verhalten wie Männer und dass das für die schlechteren Aufstiegschancen mit verantwortlich ist.
Naja, und wieso sind es dann persönliche und unsachliche Vorwürfe, wenn man die Männer fragt, ob sie nicht ein Interesse am Erhalt des status quo haben, weil er für sie günstiger ist? Was ist mit den Erkenntnissen über die Bevorzugung von Männern im Rahmen personeller Entscheidungen und Männerseilschaften, die auch bereit sind, schwächere Männer mitzuziehen? Darüber kann man genauso viel lesen- wurde aber permanent abgeschmettert. Im Ergebnis käme man also nach dir und Nachtwächter zu dem Ergebnis, dass Frauen selbst Schuld an ihrer Lage sind und darüber hinaus noch echte biologische Nachteile haben - während die Bevorzugung der Männer doch nur fair ist, da sie es eben besser machen. Wären Frauen nun genauso gut - oder würden sich mehr anstrengen, um es mit Nachtwächter zu sagen - wären sie genau da, wo heute die Männer sind. Und das bezweifle ich eben. Ich glaube sogar, dass Frauen in vielen Bereichen weit mehr leisten müssen, als Männer in der gleichen Position, weil man den Frauen per se weniger zutraut.

Niemand hat dir unterstellt, 50% weibliche Ingenieure auszudenken.
Ich lese die Aussage von Nachtwächter über Realitätsverzerrung und die Frage, wo die Ingenieure herkommen sollen, wenn es nicht genug Absolventen gibt, da anders, als du. Und das kam ja nun auch schon häufiger.

Man sagt, dass es dort, wo es genug Absolventen gibt, Frauenquoten geben sollte. Dann heißt es, es gäbe nicht genug Absolventen. Wenn es dann doch genug Absolventen gibt, soll man wieder keine Frauen nehmen, weil das die Männer benachteiligen würde. Das dreht sich doch im Kreis. Und gegen diesen Zirkelschluss habe ich nun wirklich noch kein stichhaltiges Argument gelesen.

Mich macht es langsam müde, über Seiten die gleichen Sätze tippen zu müssen, damit diese verdreht werden. Vor noch ein paar Seiten hieß es ja auch noch, "wir Frauen" würden meinen, dass wir mit 35 Stunden-Woche und Kind auf dem Arm "mal eben" Vorstand werden. Wenn hier jemand sowas sagen würde, würde ich ihm wohl auch die Welt erklären und ihn belehren. Nur wenn keiner sowas sagt, frage ich mich, woher man das nimmt. Das erweckt in mir den Eindruck, dass hier mancher nur liest, was lesen möchte, damit er dann dagegen wettern kann - ohne zu merken, dass die meisten Postings im Kern ähnlicher Auffassung sind.

Ich bin für Gleichberechtigung und die persönliche Verantwortung dafür, aus seinem Leben das Beste zu machen.
Komischerweise liegt aber keine Gleichberechtigung vor und das beste aus seinem Leben zu machen, mag für Leute, die nicht gleich behandelt werden, wohl etwas hohl klingen. Dass man eine Quote von 40 % für ein Geschlecht, welches im Land mehr als die Hälfte ausmacht, für eine Ungleichbehandlung hält, spricht natürlich auch irgendwo Bände. Und nochmal: Ich rede nicht von den Studiengängen, wo die Quote der Absolventen so niedrig ist, dass man keine 40 % bekommt, sondern von der Quote innerhalb der Vorstände, wo verschiedene Fachgruppen gemischt sind.

Ich glaube auch nicht, dass jemand eine Frauenquote haben wollen würde, wenn die tasächlichen Absolventenzahlen sich bereits in den Jobs widerspiegeln würden. Interessant finde ich es auch, dass sich die Diskussion an den gleichen Haarspaltereien aufreibt, während die wirklich interessanten Fragen (z.B die von diskuswerfer) unbeantwortet bleiben.
 
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Benutzer84435 

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So wie ich das sehe, sitzen in vielen Aufsichtsräten und Vorständen fast nur Männer. Angenommen, man würde den Teil der Männer, die auf wirtschaftliche Berufe entfallen, irgendwann durch Frauen ersetzen, dann wäre das doch unterm Strich gerechter, als wenn dort nur Männer sitzen?

Öhm. Nein?

Ich finde es interessant, dass du dich darüber so aufregst, dass das für die Männer bestimmter Fachgruppen so unendlich ungerecht wäre - wohingegen die Ungerechtigkeit, dass momentan in bestimmten Bereichen super wenige Frauen sitzen, anscheinend nicht so dramatisch ist.

Das ist keine Ungerechtigkeit, sondern Gerechtigkeit. Die beste Person für den besten Job. Egal ob Mann, Frau oder transsexuelles Eichhörnchen.

Die Frage ist dabei ja nicht nur, wie sich die Absolventen verteilen - sondern wie die Geschlechtsverteilung insgesamt in einem Vorstand aussieht.

Man könnte auch die Quote auch nach Absolventen aufteilen - sprich die Gruppe der Mint-Berufe im Verhältnis von 90 % zu 10 % (oder was auch immer) und im Verhältnis der anderen Berufe 60 % 40%. Dann wären unterm Strich insgesamt weniger als 40 % Frauen dort, aber es wäre fairer im Verhältnis zu den Absolventenzahlen.

Könnte man machen. Würde aber an der faktischen Situation nichts ändern, da wir dieses Verhältnis bereits weitgehend erfüllt haben. Kannst du gerne mal bei den 30 größten Dax-Konzernen nachrechnen.


Ja in dem Moment hat man aber doch auch keine gleiche Qualifikation mehr! Ich frage mich, ob wir überhaupt alle von dem gleichen reden, wenn solche Dinge immer noch so durcheinander gebracht werden?

Es redet doch überhaupt niemand davon, dass man besser qualifizierte Männer abweist, wenn man schlechter qualifizierte Frauen hat. Wenn man aber immer wieder da landet, dann dreht sich die Diskussion weiter im Kreis, weil die Diskussionsgrundlagen nicht die gleichen sind. Gleiches gilt dahingehend, als dass man immer wieder da landet, wo unterstellt wird, man würde völlig realitätsfern überall gleich viele weibliche Ingenieure einstellen, obwohl es keine gibt. Ich finde es schade, wenn das immer in solche Schienen gezogen wird, obwohl es dafür keinen Anlass gibt.


Bei der aktuellen Diskussion in der Politik geht es genau darum: 40% Frauenquote ohne Berücksichtigung der Qualifikation.

Aber das ist doch kein objektives Merkmal, was zum Geschlecht gehört, sondern genauso anerzogen, wie andere Sachen auch. Davon abgesehen ist das "typisch männliche" Verhalten in solchen Bereichen auch regelmäßig positiv besetzt. Ich kenne jemanden, der mit Kollegen ausstechen, sexistischen Bemerkungen und Ellbogenmentalität gut voran kommt, weil sowas bei bestimmten Personalstrukturen als angenehm dominant und männlich ankommt. Heißt aber nicht, dass sowas per se ideal ist.

Anerzogen ist ein interessantes Stichwort. Erzieher und Grundschullehrer sind zu 90%+x weiblich. Wie wäre es denn erst mal mit einer Männerquote? :rolleyes:

Dass ein passiveres Auftreten von Frauen als negativer empfunden wird, ist eben auch Frage langwieriger Entwicklungen - und mit Sicherheit auch dem Umstand geschuldet, dass viele Frauen Angst haben, als zickig und unkollegial zu gelten, wenn sie sich durchsetzen. Da diese Begriffe bei Männern mit durchsetzungsstark und selbstbewusst gleichgesetzt werden, ist es nicht verwunderlich, dass Frauen sich weniger trauen. Das heißt aber nicht, dass sie - einmal in bestimmten Jobs angekommen - diese nicht ebenso gut erledigen könnten.

Gibt es dafür auch Belege?

In meinen Augen wäre es sinnvoll, überall zugleich anzusetzen - da damit zwangsläufig ein breiteres Umdenken erforderlich wird. Das kann von mir aus jeder anders sehen, aber viele Argumente, die ich dagegen lese, sind einfach Resulat vorhandener Ungleichbehandlungen - und daraus weitere Ungleichbehandlungen zu erklären, ist für mich nicht nachvollziehbar. Das führt einfach zum Erhalt des status quo und zu Zirkelschlüssen - und am Ende gibt es wenig Gründe für Frauen, sich in männergeprägten Gefilden durchschlagen zu wollen, wenn die Chancen, am Ende da zu landen, wo ein vergleichbarer Mann landet, nicht gleich hoch sind. Ich denke schon, dass das Problem eine Frauenquote lösen könnte - nicht alleine, nicht umfassend, aber immerhin als Bestandteil von einer Veränderung.

Zu dumm, dass diese Aussage schon längst durch die Realität widerlegt wurde. Siehe Norwegen.

Interessant finde ich es auch, dass sich die Diskussion an den gleichen Haarspaltereien aufreibt, während die wirklich interessanten Fragen (z.B die von diskuswerfer) unbeantwortet bleiben.

Welche Fragen sollen nicht beantwortet sein? Ich finde es viel interessanter, dass du hier keine interessanten Fragen beantwortest.

Wo bleibt die Quote für Migranten und Behinderte in Vorständen und Aufsichtsräten? Die sind noch viel weniger vertreten als Frauen.
Wie soll ein Scheitern der Quote wie in Norwegen verhindert werden?[DOUBLEPOST=1348585448,1348583914][/DOUBLEPOST]
glaubt ihr wirklich, dass die vorstände zu 50% aus frauen bestehen würde, wenn die MINT fächer wie alle anderen fächer auch 50+% frauenanteil hätten?

Ja.

bei physik und informatik gibt es tatsächlich keine frauen, aber in der mathematik sind schon über 20% der promovierten frauen. warum sind davon keine in den vorständen? (das mathematik mit informatikern und technikern in einen topf geworfen wird ist sowieso quatsch-50% der mathe studienanfänger sind frauen und in schulen ist mathe auch längst kein jungsfach mehr)

Woher nimmst du die Kenntnis, es gäbe keine promovierten Mathematikerinnen in den Vorständen?

Der fachkräftemangel in einen wenigen fächern spielt sicher eine rolle, aber das ist nicht der hauptgrund. selbst wenn in der informatik 50% frauenanteil herrschen würde, würde sich an der frauenquote trotzdem nicht viel ändern.

Beleg?

der knackpunkt ist nach wie vor "gefahr" des kinderkriegens.

Das spielt eher in der mittleren Führungsetage eine Rolle. Vorstände arbeiten 60-100 Stunden die Woche, da ist sowieso keine Zeit für Familie.
 

Benutzer44981 

Planet-Liebe Berühmtheit
Naja, und wieso sind es dann persönliche und unsachliche Vorwürfe, wenn man die Männer fragt, ob sie nicht ein Interesse am Erhalt des status quo haben, weil er für sie günstiger ist? Was ist mit den Erkenntnissen über die Bevorzugung von Männern im Rahmen personeller Entscheidungen und Männerseilschaften, die auch bereit sind, schwächere Männer mitzuziehen? Darüber kann man genauso viel lesen- wurde aber permanent abgeschmettert. Im Ergebnis käme man also nach dir und Nachtwächter zu dem Ergebnis, dass Frauen selbst Schuld an ihrer Lage sind und darüber hinaus noch echte biologische Nachteile haben - während die Bevorzugung der Männer doch nur fair ist, da sie es eben besser machen. Wären Frauen nun genauso gut - oder würden sich mehr anstrengen, um es mit Nachtwächter zu sagen - wären sie genau da, wo heute die Männer sind. Und das bezweifle ich eben. Ich glaube sogar, dass Frauen in vielen Bereichen weit mehr leisten müssen, als Männer in der gleichen Position, weil man den Frauen per se weniger zutraut.
Ich habe niemals behauptet, Frauen seien selbst schuld daran, in gewissen Bereichen unterrepräsentiert zu sein. Das wäre nun wirklich viel zu einfach.
z.B. das weniger selbstbewusste Auftreten hat sicher viel mit Erziehung, Rollenbildern, usw. zu tun - und so etwas ändert sich eben nicht von heute auf morgen, sondern sehr langsam.
Der geringe Frauenanteil in den meisten MINT-Studiengängen basiert auf ähnlichen Rollenbilder, Vorurteilen, Interessen, die als typisch männlich oder weiblich angesehen werden, usw. - also wieder auf einer Sache, die sich eben nur sehr langsam ändert, aber auf die immerhin z.B. durch guten Schulunterricht mit Lehrern, die derartige Rollenbilder nicht pflegen, Einfluss genommen werden kann.
Und bezüglich der biologischen "Nachteile" der Frauen im Berufsleben bin ich - wie schon mehrfach gesagt - sehr dafür, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf deutlich zu verbessern, damit dieses Thema bei der Jobvergabe nicht mehr so wichtig ist. (Die bessere Vereinbarkeit kommt sogar beiden Elternteilen und den Kindern zugute!) - Allerdings sollte man auch bedenken, dass Familie und Vorstands-Job nie gut vereinbar sein werden, weil das nun mal einfach ein derart aufwändiger und verantwortungsvoller Job ist, der nichts mit einer 40-Stunden-Woche zu tun hat.

Ich bin also definitiv dafür, das Problem des geringen Frauenanteils zu bekämpfen. - Nur nicht mit einer Frauenquote, die nur die Symptome bekämpft und die versucht, durch eine gesetzlich verordnete Ungleichbehandlung zu mehr Gleichheit zu fürhren, sondern eben mit anderen Maßnahmen, die wirklich die Ursachen des Problems angehen und die dafür nur langfristig ihre Wirkung entfalten.

Ansonsten erspare ich es mir, noch mal auf die Dinge einzugehen, die du wiederholt falsch verstehst oder falsch verstehen willst, weil ich mich nur das wiederholen könnte, was ich längst geschrieben habe.
 
1 Woche(n) später

Benutzer29410 

Beiträge füllen Bücher
Das ist keine Ungerechtigkeit, sondern Gerechtigkeit. Die beste Person für den besten Job. Egal ob Mann, Frau oder transsexuelles Eichhörnchen.

Das führt wiederum zu der Annahme, dass es in Deutschland fast ausschliesslich dumme, unqualifizierte Frauen gibt, die nicht auf einen Chefsessel passen, und lauter kluge, bestens ausgebildete Männer, die sich sehr für die Führungsetage eignen. Was ist eigentlich den 51,6% Abiturientinnen passiert, die aus deutschen Gymnasien ins Leben starten?
Verblöden die Frauen irgendwann zwischen 18 und 35? Fallen Männer in dieser Altersspanne in den Zaubertrank? Halt, nee, da muss es einen Haken geben, der sich nicht einfach mit "Die beste Person für den besten Job" erklären lässt, welche nunmal, leider,leider, fast ausschliesslich Männer zu sein scheinen.

Erzieher und Grundschullehrer sind zu 90%+x weiblich. Wie wäre es denn erst mal mit einer Männerquote? :rolleyes:

Gibt es inoffiziell schon. Männer, die sich bei Grundschulen und Kindergärten bewerben, werden unabhängig von ihren Noten absolut bevorzugt eingestellt. Kann ich nachvollziehen, ich würde es meinem Söhnchen auch gönnen, männliche Erzieher und Grundschullehrer zu haben und nicht tagein tagaus nur das Weibsvolk. *gg*

Ich wäre durchaus für eine Männerquote im Erziehungsbereich!

Wo bleibt die Quote für Migranten und Behinderte in Vorständen und Aufsichtsräten? Die sind noch viel weniger vertreten als Frauen.

Auch Behinderte und Migranten sind entweder Männer oder Frauen, auch wenn sie prozentual einen viel geringeren Anteil der Bevölkerung ausmachen. Eine Bevorzugung Behinderter gibt es im übrigen in vielen Führungsetagen. Ein ehemaliger Chef von mir hat seinen Konkurrenten auch mit seinem Behindertenausweis ausgestochen.
 
1 Monat(e) später

Benutzer54399 

Planet-Liebe Berühmtheit
http://www.spiegel.de/wirtschaft/so...frauenquote-fuer-aufsichtsraete-a-867142.html

Der Gesetzentwurf Redings sieht konkret eine Nachweispflicht für Firmen vor, in denen Vertreter eines Geschlechts weniger als zwei von fünf Posten im Kontrollgremium besetzen. In diesem Fall müssen die Unternehmen beweisen, dass sie über die Aufsichtsratsposten allein nach Eignung der Kandidaten entscheiden. Bei gleicher Qualifikation müssen sie den Posten an einen Kandidaten des unterrepräsentierten Geschlechts vergeben - in der Regel eine Frau.

Zurückgewiesenen Bewerbern müssen die Konzerne zudem erklären, warum und nach welchen Kriterien sie sich anders entschieden haben. Die Beweislast liegt bei der Firma. Hält sich ein Unternehmen nicht daran, drohen ihm laut Insidern Strafen: ab 2016, falls der Auswahlprozess nicht gerecht ist, ab 2020 für das Verfehlen der 40-Prozent-Quote.

Da bin ich ja mal gespannt was das wird...
 

Benutzer71015 

Planet-Liebe-Team
Moderator
Das ist doch verrückt... über sowas einen Nachweis zu führen ist pure Bürokratie. Sowas kann man ja gern von Firmen verlangen die wegen dergleichen negativ aufgefallen sind, aber was soll denn das als Standardregelung?
In vielen Berufen gibt es doch gar nicht so viele weibliche Bewerber, dass man da wirklich eine Auswahl hätte und manchmal muss die Person einfach auch ins Team passen, da kann nicht ausschließlich die Qualifikation zählen und sowas lässt sich überhaupt nicht nachweisen, weil es einfach eine zwischenmenschliche Frage ist...
 

Benutzer54399 

Planet-Liebe Berühmtheit
Mir fehlt es da schon an objektiven Bewertungskriterien. Wann ist denn jemand qualifizierter für einen Job in einem Aufsichtsrat als jemand anderer? Ist ja nicht so, dass man eine Ausbildung als Aufsichtsratsmitglied gemacht hat und man einfach die Noten als Kriterium nimmt. :zwinker:
 

Benutzer71015 

Planet-Liebe-Team
Moderator
Richtig - und ist ja noch nichtmal so, dass Noten etwas darüber aussagen würden, wie qualifiziert jemand für eine Stelle ist.
 
D

Benutzer

Gast
Wer gestern abend einmal im TV die "VErkettungen" der "oberen 10.000" gesehen hat, weiss doch, WIE es funktioniert. Das, was die an Gesetze verabschieden ist Augenwischerei.

Wer da wo im Vorstand sitzt und über die EZB, des Transatlantischen Bündnisses, der Regierungen und der Minister in EU, der ganzen Clubs der Banker und Wirtschaftsbosse (einschl. MErkel, ehem. Finanzminister Italiens, Griechenlands, Kommissare der EU us usw usw....) ist schon merkwürdig, wie einige erst in Politik arbeiten und dann in Wirtschaft, andere genu umgekehrt.
Für jeden ist da ein "Pöstchen" drin. Im Prinzip sind es "nur" eine Handvoll Unternehmen, die die Welt beherrschen.

Und GS steht nur auf Platz 18 der 50 weltweit einflussreichsten Unternehmen......

quelle:
http://www.theintelligence.de/index...ehmen-herrschen-ueber-die-weltwirtschaft.html
 

Benutzer105448 

Sehr bekannt hier
Ich weiß nicht ob man den Frauen, die nun in die Aufsichtsräte befördert werden, einen Gefallen tut.
Du wirst ja quasi sofort als Quotenfrau abgestempelt und hast halt immer das Image es nicht selbst geschafft zu haben, sondern nur durch eine gesetzliche Regelung.
 

Benutzer78484 

Planet-Liebe-Team
Moderator
Ach, Aufsichtsräte werden doch schon heute kaum nach Leistung vergeben sondern eher nach dem Teufel_scheisst_auf_den_dicksten_Haufen-Prinzip innerhalb irgendwelcher Seilschaften einander zugeschanzt (Sicherlich nicht alle, aber doch weit verbreitet) und viel beaufsichtigt wird da oft auch nicht. Kann doch durch eine Weiberquote fast nur besser werden.
 

Benutzer123801 

Ist noch neu hier
Ich möchte auch keine Quotenfrau sein.
Halte das für nen absoluten Schwachsinn.
 

Benutzer115309 

Sorgt für Gesprächsstoff
Auch ich halte das für Schwachsinn. Theoretisch müsste man für eine solche Quote andere Dinge zu Grunde legen. Wieso sollen beispielsweise in der IT-Branche, in der geschätzte 80-90% der Absolventen Männer sind, auf einmal 40% Frauen im Management sitzen? Das ist Schwachsinn und hat nichts mit Gleichberechtigung zu tun.

Ebenso müsste man Quoten einführen, dass in typischen Frauenjobs Männer bei gleicher Qualifikation eingestellt würden - ich denke an pädagogische Berufe oder auch Berufe in den "weichen" Wissenschaften.

Und warum sinds eigentlich immer Männer, die bei der Müllabfuhr arbeiten? Da gibts keine Frauenquote? Rosinenpickerei.

Diese Bevorzugung von Frauen unter dem Deckmantel der Emanzipation, die bis zur GLEICH-Berechtigung absolut ihre Daseinsberechtigung hat, geht mir schon seit einiger Zeit ziemlich gegen den Strich.
 

Benutzer117428 

Benutzer gesperrt
Absolut bescheuert. Und anscheinend haben wir in Europa keine anderen Probleme als einen Anteil von Frauen im Promillebereich, die sowieso schon gut verdienen in Aufsichtsräten unterzubringen, die eh meist nutzlos sind. Das ist purer Lobbyismus und Reding kann so tun als hätte sie was für die Frauen in Europa geleistet - die haben aber ganz andere Probleme.
 
S

Benutzer

Gast
Ich weiß nicht ob man den Frauen, die nun in die Aufsichtsräte befördert werden, einen Gefallen tut.
Du wirst ja quasi sofort als Quotenfrau abgestempelt und hast halt immer das Image es nicht selbst geschafft zu haben, sondern nur durch eine gesetzliche Regelung.

Nein, Du hättest es nicht nur durch eine gesetzliche Regelung geschafft. Du müsstest ja erst einmal die geforderte Qualifikation aufweisen, um in die engere Auswahl zu kommen. Ich wiederhole es gerne: Eine Verkäuferin wird es auch durch die Quotenregelung nicht in den Aufsichtsrat schaffen :rolleyes:

Ich persönlich fände es schon sehr frustrierend, wenn ich eine gute Qualifikation besitze, aber aufgrund meines Geschlechts geringere Chancen hätte, eingestellt zu werden. Denn genau diesem Szenario müssen sich Frauen zwischen 25 und 40 tagtäglich stellen: Entweder wird ihnen ein Kinderwunsch unterstellt oder aber sie haben bereits Kinder und sind von daher in beiden Fällen "Risikofaktoren". Auch wenn ich jetzt natürlich in meinem Fall nicht von einer Tätigkeit im Aufsichtsrat spreche: Es würde mich absolut nicht stören, wenn ich in einem Unternehmen arbeite, das mich aufgrund der Quote bevorzugt hat. Ich bin von meiner Kompetenz überzeugt und würde es als Chance sehen, diese zu beweisen. Eine Chance, die ich aufgrund von Geschlechterklischees vielleicht ansonsten nicht bekommen hätte.

@Tobi

Und warum sinds eigentlich immer Männer, die bei der Müllabfuhr arbeiten? Da gibts keine Frauenquote?

Weil Männer für diesen Job nunmal die bessere Qualifikation aufweisen: Sie sind physisch überlegen. Eine Quote soll ja nicht Minderqualifizierte in einen Job befördern.

Außerdem ist so ein Geweine sowieso Quatsch: Es geht ja nicht darum, per Quote Menschen zu bestrafen, die in einem Job sowieso nicht arbeiten wollen. Sondern Menschen eine Chance zu geben, wenn sie zum einen die benötigten Qualifikationen aufweisen und in diesem Job auch arbeiten wollen!!

Für eine gesetzlich geregelte Männerquote im Erzieher-/Grundschullehrerbereich bin ich übrigens nicht, denn diese sehe ich als nicht nötig an. Männer werden in diesem Bereich sowieso schon bevorzugt, auch ungeachtet der Qualifikation. Typisch?! :grin:
 

Benutzer117428 

Benutzer gesperrt
Ich persönlich fände es schon sehr frustrierend, wenn ich eine gute Qualifikation besitze, aber aufgrund meines Geschlechts geringere Chancen hätte, eingestellt zu werden.

Eben darum ist die Frauenquote diskriminierend gegenüber Männern.
 
S

Benutzer

Gast
Eben darum ist die Frauenquote diskriminierend gegenüber Männern.

Achso, weil nicht mehr in 100% der Fälle ein Mann bevorzugt wird? Eine Quote versucht, einen Missstand zu beheben, letztendlich einen Ausgleich herbeizuführen.

(Und bezeichnend, dass dies das einzige ist, was Dir zu meinem längeren Beitrag einfällt, schade. :grin: )
 

Benutzer117428 

Benutzer gesperrt
Achso, weil nicht mehr in 100% der Fälle ein Mann bevorzugt wird? Eine Quote versucht, einen Missstand zu beheben, letztendlich einen Ausgleich herbeizuführen.

(Und bezeichnend, dass dies das einzige ist, was Dir zu meinem längeren Beitrag einfällt, schade. :grin: )

Ich habe schon vorher mehrmals zu dem Thema Stellung bezogen. Die immer gleichen "Argumente" von der Befürworter Seite sind ermüdend. Weil Falsch. Es werden keine Männer bevorzugt weil sie Männer sind. Wenn ein Mann die Stelle bekommt, dann hat das immer Gründe. Gründe die nichts mit dem Geschlecht zu tun haben. Aber wenn ein Mann eine Stelle bekommt anstatt eine Frau, dann muss es bei dir wohl grundsätzlich daran liegen, dass Männer bevorzugt werden und Frauen benachteiligt.
 

Benutzer115309 

Sorgt für Gesprächsstoff
Achso, weil nicht mehr in 100% der Fälle ein Mann bevorzugt wird? Eine Quote versucht, einen Missstand zu beheben, letztendlich einen Ausgleich herbeizuführen.

(Und bezeichnend, dass dies das einzige ist, was Dir zu meinem längeren Beitrag einfällt, schade. :grin: )

Naja, bei gleicher Qualifikation wäre Würfeln wohl das fairste. In dem Fall generell die Frau vorzuziehen, hat sicherlich auch nichts mit Gleichberechtigung zu tun. Das dreht die Ungerechtigkeit nämlich genau in die andere Richtung. Und dass in 100% der Fälle der Mann vorgezogen wird, ist absoluter Quatsch - ich gebe dir aber Recht, dass aktuell häufiger der Mann vorgezogen wird.
 

Benutzer123800 

Öfters im Forum
Ich finde das sich jeder über das Leistungsprinzip für eine gewisse Position qualifizieren sollte. Egal in Frau oder Mann. Derjenige der am besten geeignet ist sollte den Zuschlag bekommen.
 
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