Gegen die Frauenquote für alle

Benutzer20345 

Meistens hier zu finden
Eine europaweite Frauenquote, die für alle verbindlich sein soll, wird es nicht geben. Aus zehn Staaten gibt es Gegenwind und Deutschland enthält sich bislang. Laut Gesetzesvorschlag sollten in den großen Unternehmen zwei von fünf Aufsichtsratspositionen von Frauen eingenommen werden. Bei Zuwiderhandlung stünden Sanktionen aus.

Süddeutsche
 

Benutzer117428 

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Die Frauenquote ist völliger Quatsch. Egal ob feste oder flexi-Quoten. Manche Politiker(innen) wollen sich einfach nur profilieren.
 

Benutzer121281  (32)

Planet-Liebe ist Startseite
Da muss ich dem Ritter ausnahmsweise mal zustimmen.[DOUBLEPOST=1347380897,1347380795][/DOUBLEPOST]Da muss ich dem Ritter ausnahmsweise mal zustimmen.
 

Benutzer38570 

Planet-Liebe Berühmtheit
Wollen das die Frauen eigentlich überhaupt?

Ansonsten... Frauenquoten sind für mich persönlich der größte Blödsinn, den sich Politiker einfallen lassen haben...
 

Benutzer89539 

Planet-Liebe-Team
Moderator
Bin auch dagegen. Ich bin nicht strikt unter allen Umständen gegen Frauenquoten, aber in dieser Weise ist es (wie natürlich die in der Initiative enthaltene Männerquote ebenfalls) ziemlicher Unsinn.
 

Benutzer4590 

Planet-Liebe ist Startseite
Was den Vorschlag angeht, bin ich derselben Meinung wie die Kommentatorin der Süddeutschen:


Was die Frauenquote als allgemeines Konzept angeht, so halte ich sie für eine Krücke, die so lange gebraucht wird, bis sich alle dran gewöhnt haben, jeder gesehen hat, dass durch mehr Frauen in Führungspositionen nicht das Abendland untergeht und es völlig normal geworden ist, dass das Geschlechterverhältnis in den höheren Etagen ausgeglichener ist; und dann kann die Quote sofort wieder abgeschafft werden.
 
D

Benutzer

Gast
Ich bin für Männerquoten - sowie die Anpassung der deutschen Sprache!

(Alles, was in irgendeiner Weise negativ besetzt ist, wird nur in maskuliner Form geschrieben:

Täter / Dealer / Raser / Dieb / Straftäter / Drahtzieher / uswuswusw.....)
 

Benutzer117428 

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Was den Vorschlag angeht, bin ich derselben Meinung wie die Kommentatorin der Süddeutschen:



Was die Frauenquote als allgemeines Konzept angeht, so halte ich sie für eine Krücke, die so lange gebraucht wird, bis sich alle dran gewöhnt haben, jeder gesehen hat, dass durch mehr Frauen in Führungspositionen nicht das Abendland untergeht und es völlig normal geworden ist, dass das Geschlechterverhältnis in den höheren Etagen ausgeglichener ist; und dann kann die Quote sofort wieder abgeschafft werden.

Sorry, aber das:
Will die Kommissarin Frauen wirklich helfen, die Stühle an den richtigen Schalthebeln zu besetzen, muss sie deutlich mutiger werden und am besten vorschlagen, die Hälfte der Vorstände weiblich werden zu lassen.
ist ja nur noch bescheuerter als was Reding sagt.
 

Benutzer6874  (35)

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Ich bin für Männerquoten - sowie die Anpassung der deutschen Sprache!

(Alles, was in irgendeiner Weise negativ besetzt ist, wird nur in maskuliner Form geschrieben:

Täter / Dealer / Raser / Straftäter / Drahtzieher / uswuswusw.....)
Off-Topic:
/ Schwiegermutter / Mutter / Tochter / Schwester ........... :tongue:


Frauenquoten haben nichts mit Feminismus zu tun. Sie sind dazu da dass die Männer lernen, Frauen als Vorgesetzte zu ertragen.
 

Benutzer72433 

Planet-Liebe ist Startseite
ich bin dafür, dass jeder job von mann UND frau gemacht werden kann.
und dann, in folge dessen: dass jeder job mit den qualifiziertesten personen besetzt wird, egal ob männlich oder weiblich.
und ich bin tatsächlich der meinung, dass einige jobs sich durchschnittlich besser für frauen eigenen und andere für männer - aber das ist dann in "qualifizierteste person" einbezogen.
 

Benutzer117428 

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Frauenquoten haben nichts mit Feminismus zu tun. Sie sind dazu da dass die Männer lernen, Frauen als Vorgesetzte zu ertragen.​
Ah ja, und solche Männer würden dann eher eine Frau als Vorgesetzte ertragen können, die den Posten durch eine Quote bekommen hat, als eine Frau, die sich den Posten selber durch ihre Qualifikation erarbeitet hat?​
 

Benutzer71015 

Planet-Liebe-Team
Moderator
Ich sag dazu nur: Kindergärtner?, Grundschullehrer?, Horterzieher?, ... Im sozialen Bereich überwiegen imho auch die Frauen in den Führungspositionen (Schulleiterinnen, Heimleitungen, ...)
Frauenquoten sind eine einseitige Betrachtungsweise eines komplexen Gesellschaftsphänomens. In einigen Betrieben mag es sinnvoll sein, wenn z.B. nachweislich besser/gleich qualifizierte Bewerberinnen aufgrund ihres Geschlechts übergangen werden. In anderen Betrieben gibt es überhaupt keine ähnlich qualifizierten Bewerberinnen - wie es eben auch in o.g. Berufsgruppen nur sehr wenige männliche Bewerber gibt. Auch eine Quote würde das kaum ändern. Das ist einfach etwas, worin sich die Gesellschaft und die gesellschaftliche Meinung entwickeln muss und das braucht Generationen, die immer ein bisschen "offener" in der Hinsicht denken - und keine Zwangsquoten mit denen sich niemand identifizieren kann.
 
S

Benutzer

Gast
Ah ja, und solche Männer würden dann eher eine Frau als Vorgesetzte ertragen können, die den Posten durch eine Quote bekommen hat, als eine Frau, die sich den Posten selber durch ihre Qualifikation erarbeitet hat?

Das klingt so, als gäbe es bisher kaum Frauen in hohen Positionen, weil sie nicht die entsprechenden Qualifikationen aufweisen?

Die Frauen, die aufgrund der Quote eingestellt werden, besäßen schließlich "trotzdem" die entsprechenden Qualifikationen. Das ist es auch, was mich an diesen Diskussionen oft stört: Es geht nicht darum, dass z.B. Verkäuferinnen aufgrund einer Quote auf einmal Vorstandsmitglied bei einem DAX-Unternehmen werden...
 

Benutzer117428 

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Die Frauen, die aufgrund der Quote eingestellt werden, besäßen schließlich "trotzdem" die entsprechenden Qualifikationen.

Warum sollte denn ein Unternehmen einen Mann einstellen, wenn die Frau qualifizierter ist? Wenn sie aber einen Mann einstellen, dann weil er besser qualifiziert war. Wäre die Frau besser qualifiziert, wäre die Frau eingestellt worden.
Eine Frauenquote ist nichts anderes als eine Männerdiskriminierungsquote.
 

Benutzer102217 

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Ich glaube diese lächerliche, reflexartige Gegenwehr mancher Männer und leider auch einiger Frauen gegen eine Frauenquote ist nur mit völlig verkrusteten Denkstruckturen zu erklären. Überall in demokratischen Gesellschaften musste irgendwann mit Zwang nachgeholfen werden Gerechtigkeit zu schaffen, bis sich alle dran gewöhnt hatten und es dann völlig normal war. Ich erinnere nur an die Bürgerrechtsgesetze in den USA. Ohne diese stünde die afro-amerikanische Bevölkerung nicht da wo sie heute steht. Und was haben sich die eingefleischten Gesellschaftseliten (und damit meine ich nicht die offensichtlichen weißen Rassisten) nicht dagegen gewehrt Minderheitenquoten zu akzeptieren. Gleiches gilt für die Einführung des Frauenwahlrechts, die Zulassung und auch Förderung von Frauen bei der Polizei/Militär oder eine Behindertenquote.

Überall dort, wo sich verkrustete Strukturen gebildet haben, elitäre geschlossene Kreise, müssen diese, wenn sie sich selber nicht reformieren (und das tun sie in Deutschland nicht) zwangsweise aufgebrochen werden. Skandinavien hat dies geschafft. Frauen werden bei Einstellungen in Führungsetagen benachteiligt oder bemühen sich erst gar nicht darum, weil ihnen auf dem Weg dahin versteckte oder offene Hürden entgegengebracht werden. Das muss aufhören. FRAUENQUOTE JA!
 

Benutzer117428 

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Na, dann aber schnell her mit einer Quote für Schwarze, Behinderte, Deutsche mit Migrationshintergund, Dicke, Homosexuelle usw. in Vorständen und Aufsichtsräten.
Die Skandinavischen Firmen sind ja auch alle soviel erfolgreicher als die deutschen Firmen.
Skandinavien steht für mich mittlerweile für Länder in denen Männer massiv diskriminiert werden.
 

Benutzer102217 

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Hehe, da haben wir ja schon die Reaktion von der ich geredet habe. Hauptsache an die Besitzstandswahrung und den männlichen Machterhalt denken. Traurige Sichtweise.

By the way, ich glaube das Skandinavien ziemlich gut dasteht, egal ob wirtschaftlich oder gesellschaftlich. Und wenn du mit männlicher Diskriminierung meinst, dass Männer sich endlich damit abfinden müssen, dass die Frauen nun endlich gleichberechtigt an ihrer Seite stehen und Männer sich damit abfinden müssen, dass auch mal Frauen sagen wo es langgeht, was wir Jahrhunderte umgekehrt hinnehmen mussten, dann ist diese "Diskriminierung" durchaus sehr positiv.
 
S

Benutzer

Gast
Warum sollte denn ein Unternehmen einen Mann einstellen, wenn die Frau qualifizierter ist? Wenn sie aber einen Mann einstellen, dann weil er besser qualifiziert war. Wäre die Frau besser qualifiziert, wäre die Frau eingestellt worden.

Und wer wird eingestellt, wenn beide gleich qualifiziert wären? Es tut mir leid, aber ich finde Deine Sichtweise ein bisschen naiv.
 

Benutzer117428 

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Und wer wird eingestellt, wenn beide gleich qualifiziert wären? Es tut mir leid, aber ich finde Deine Sichtweise ein bisschen naiv.
Es gibt eigentlich immer einen gewissen Unterschied in der Qualifikation. Die Person die besser auf den Posten passt wird eingestellt. So einfach ist das. Naiv ist es zu denken Frauen würden in Deutschland benachteiligt werden.[DOUBLEPOST=1347703104,1347702984][/DOUBLEPOST]
Hehe, da haben wir ja schon die Reaktion von der ich geredet habe. Hauptsache an die Besitzstandswahrung und den männlichen Machterhalt denken. Traurige Sichtweise.

Das ist eine Unterstellung. Die Person die am besten geeignet ist, soll den Job bekommen. Nicht aufgrund einer Quote. Wenn das eine Frau ist, habe ich kein Problem damit.[DOUBLEPOST=1347703299][/DOUBLEPOST]
Und wenn du mit männlicher Diskriminierung meinst, dass Männer sich endlich damit abfinden müssen, dass die Frauen nun endlich gleichberechtigt an ihrer Seite stehen und Männer sich damit abfinden müssen, dass auch mal Frauen sagen wo es langgeht, was wir Jahrhunderte umgekehrt hinnehmen mussten, dann ist diese "Diskriminierung" durchaus sehr positiv.

Ich habe nichts gegen gleiche Rechte. Aber viele Feministinnen geht es darum gegenüber Männern bevorzugt zu werden und nicht um gleiche Rechte.
 
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