Geburtsverlaufsbericht

Benutzer35546 

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...soeben ist er angekommen, hat bei mir also 2 Wochen gedauert!

Es sind Kopien hauptsächlich aus Finjas Akte, eine Kopie vom CTG, die letzten 2o min von der Geburt und der Verlauf!

Es steht aber nichts weiter drin, was ich nicht wusste, es steht nur, dass um 10Uhr die Wehen eingeleitet wurden, ich um 12Uhr die Schmerzspritz bekommen habe, wann und wie der Muttermund war, 14.30Uhr "Pat. steht vor dem Bett", 15.30Uhr "Patientin liegt auf der Seite" 16.00Uhr "Pressversuch in Rückenlage" 16.20Uhr " Kristellerhandgriff durch OA" 16.35Uhr entbunden, Geburt der Plazenta 16.50Uhr!

Die Eröffnungsperiode dauerte 9 Stunden, die Austreibungsperiode 1 Stunde und 5 Minuten, Nachgeburtsperiode 15 Minuten, Gesamtgeburtsdauer 10Std. 20 Minuten

Fruchtblase platzte 12Std und 35 Minuten vor der Geburt.

Die rechnen den Beginn der Geburt ab dem Beginn der natürlichen Wehen um 6.30Uhr! Allerdings muss ich da sagen, dass waren mittelmäßige Regelschmerzen, richtig los ging es mit der Einleitung um 10 Uhr!

In Finjas Akte:

Schwere Entbindung bei Schulterdystonie, unter Geburt auch Fraktur der re.Clavikula, Kind lässt rechten Arm aus der Schulter heraushängen, zeigt aber kräftigen Greifreflex der rechten Hand, links unauffällig, sonst keine äußerlich sichtbaren Fehlbildungen, gute Herzaktion... ... zunächst Wärmebettlagerung.
Postnataler Blutzucker 1,64, sofortige Glucose 10%!

Und naja, so Zeugs halt weiter, aber nicht genau, warum Schlüsselbeinbruch oder sowas!
Und ich habe gelesen, dass Finja BebaStart bekommen hat! Naja, eigentlich klar, ich habe sie ja erst nach knapp 1 1/2 Tagen anlegen dürfen, als sie nicht mehr im Wärmebettchen lag!

Also bei mir nichts, wie ich mich großartig verhalten hab, oder mein Schatz oder so, leider aber auch nicht wirklich etwas aufklärendes, aber interessant!

Lillaja
 

Benutzer69081  (36)

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Sooo, ich hab Sveas auch endlich angefordert. Ist das das gleiche wie der Entlassbrief? Denn das sagte die Schwester mir. :ratlos:

Meinen eigenen habe ich auch schonmal angefordert :grin: bin ja neugierig. Meine Mutter muss nur auch noch da anrufen und ihr OK geben, weil es in ihrer Akte steht
 

Benutzer35546 

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Sooo, ich hab Sveas auch endlich angefordert. Ist das das gleiche wie der Entlassbrief? Denn das sagte die Schwester mir. :ratlos:

Meinen eigenen habe ich auch schonmal angefordert :grin: bin ja neugierig. Meine Mutter muss nur auch noch da anrufen und ihr OK geben, weil es in ihrer Akte steht

Ja, bei mir waren auch die Entlassungsbriefe drin, Finjas und meiner, die kannte ich aber schon! Und eben noch zusätzlich das oben genannte! CTG (ein Stück) Aufnahmebogen, Geburtsverlauf und alles aus Finjas Akte, also APGAR und Blutwerte und sowas.

Ich habe auch mal das Krankenhaus kontaktiert in dem ich geboren bin und da muss meine Mutter das anfordern, ich darf das nicht! Aber sie waren ganz nett!

Meine mutter kann garnicht viel sagen, wie ich auch die Welt gekommen bin! Ich war Beckenendlage, sie wurde in narkose versetzt, ich wurde gedreht und dann geholt, aber nicht per Kaiserschnitt! Jetzt kamen halt fragen auf, wie sowas abläuft! Deshalb wollen wir das gerne anfordern! Mal schauen, ob das klappt und ob die DDR Akten überhaupt noch da sind!

Lillaja
 

Benutzer69081  (36)

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Bei uns ist das etwas unkomplizierter. Ich hab angerufen und schonmal die Daten durchgegeben. Meine Mutter muss nur noch anrufen und ihr OK geben. (die fragte mich allerdings wieso um alles in der Welt ich das wissen will :grin: ) aber die Frau hat schonmal jemanden ins Archiv zum suchen geschickt.
Ist halt alles eine kleinere Gegend, man kennt sich da. Da geht das auf dem etwas kleineren Dienstweg.

Ich hab die Entlassbriefe garnicht gelesen, na ich lasse mich mal überraschen was da kommt.
 

Benutzer79140 

Verbringt hier viel Zeit
aber der entlassbrief ist doch nicht das was die hebammen unter der geburt aufschreiben.
der geburtsbericht ist oftmals seitenlang und sehr detailliert

svea hatte auch einen schlüsselbeinbruch, vielleicht sollte ich den mir auch mal holen...
 

Benutzer35546 

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aber der entlassbrief ist doch nicht das was die hebammen unter der geburt aufschreiben.
der geburtsbericht ist oftmals seitenlang und sehr detailliert

Meiner ist leider nicht ellenlang! Es sind nur viele Zeichen drin und eben das was ich oben aufschrieb!

Ich meinte, dass eben die Entlassungsbriefe auch mit dabei waren! Die sind ja doch recht ausführlich... wenn man denn alles verstehen würde :zwinker:

Lillaja

Soo, jetzt hab ich nochmal mit der Dame gemailt, wo ich den Bericht für meine Mutter herbekommen möchte und das kam als Antwort:

"bzgl. der Ablichtung des Geburtsprotokolls besteht wie ich Ihnen bereits mitgeteilt habe, die Möglichkeit, dass Ihre Mutter hier persönlich vorbeikommt, sich ausweisen kann ( Ausweis nicht vergessen) , unter Aufsicht in die Akte Einsicht nehmen kann und das, was sie kopiert haben möchte kostenpflichtig bekommen kann.

Eine eventuelle Regelung über den schriftlichen Weg ist nur möglich , wenn sich Ihre Mutter notariell mit Stempel und Siegel ein solches Anliegen an uns bestätigen lässt, somit die offizielle Beglaubigung vorliegt, dass sie ein solches Anliegen hat.

Am einfachsten wäre , wenn sich Ihre Mutter mit mir bzgl. eines Termines telefonisch in Verbindung setzt. ( Sekr. 03691/ 698 2401 )"

:eek: Ja, mal eben vorbeifahren, wären es nicht ein paar hundert Kilometer... oder zum Notar! Na meine Mutter wird sich bedanken!

Lillaja
 

Benutzer20976 

(be)sticht mit Gefühl
Auch wenn es bei mir nicht um Geburtsverlaufsberichte ging, klink ich mich kurz ein: Ist ja erstaunlich, wie unterschiedlich das gehandhabt wird. Ich habe vor drei Jahren mal per Mail in dem Krankenhaus angefragt, in dem ich 1981 mehrmals operiert worden bin; ich wollte verfügbare Röntgenbilder und eben Kopien aus der Krankenakte. Ärztenamen, Zeitraum der Behandlung und einige Daten zu mir und damalige Adresse meiner Eltern habe ich genannt.

Ich habe angeboten, zwecks Identitätsüberprüfung eine Kopie meines Personalausweises zu schicken und die Kosten für die Kopien zu übernehmen.

Ich bekam wenige Tage später einen dicken Umschlag per Post mit Unterlagen, Röntgenaufnahmen. Dazu die Erklärung der Sekretärin des Chefarztes, dass der OP-Bericht nicht zu finden ist, er sei vermutlich in den früher genutzten Archivkartons auf dem Dachboden. Ich könnte da bei der Verwaltung einen separaten Rechercheauftrag stellen, falls die Auskünfte aus der Akte nicht ausreichen. Kosten wollten sie nicht erstattet bekommen (vermutlich würde das Verbuchen der paar Euro mehr Zeit und somit Geld kosten als die Kopierkosten wert sind).

War zwar für mich bequem, aber fast schon zu einfach, an diese Patienteunterlagen zu kommen.

Es scheint da sehr unterschiedliche Regelungen zu geben bzw. verschiedene Auslegungen....
 

Benutzer46416 

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In Finjas Akte:

Schwere Entbindung bei Schulterdystonie, unter Geburt auch Fraktur der re.Clavikula, Kind lässt rechten Arm aus der Schulter heraushängen, zeigt aber kräftigen Greifreflex der rechten Hand, links unauffällig, sonst keine äußerlich sichtbaren Fehlbildungen, gute Herzaktion... ... zunächst Wärmebettlagerung.
Postnataler Blutzucker 1,64, sofortige Glucose 10%!

Und naja, so Zeugs halt weiter, aber nicht genau, warum Schlüsselbeinbruch oder sowas!

Lillaja


Hi Lilliaja

die erklärüng warum es zu einem schlüsselbeinbruch kam steht quasi im bericht!
es war eine sogenannte schulterdystokie, das heißt das das kind nach der Kopfgeburt quasi mit der einen Schulter an der symphyse festhängt! man muss in diesem Fall versuchen die schulter unter der symphyse zu lösen! in einigen fällen kann da leider die clavicula brechen! in einigen fällen was bei dir aber anscheinend nicht der fall war muss man die clavicula leider aktiv brechen! es ist schon recht gefährlich wenn dieser zustand zu lange dauert....

ich hoffe aber dasbei deiner kleinen sonst keine weiteren folgen entstanden sind wie eine plexusparäse oder ähnliches! da der Greifrelex erhalten war hört es sich für mich erstmal so an.

lg lachendemaske
 

Benutzer35546 

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Hi Lilliaja

die erklärüng warum es zu einem schlüsselbeinbruch kam steht quasi im bericht!
es war eine sogenannte schulterdystokie, das heißt das das kind nach der Kopfgeburt quasi mit der einen Schulter an der symphyse festhängt! man muss in diesem Fall versuchen die schulter unter der symphyse zu lösen! in einigen fällen kann da leider die clavicula brechen! in einigen fällen was bei dir aber anscheinend nicht der fall war muss man die clavicula leider aktiv brechen! es ist schon recht gefährlich wenn dieser zustand zu lange dauert....

ich hoffe aber dasbei deiner kleinen sonst keine weiteren folgen entstanden sind wie eine plexusparäse oder ähnliches! da der Greifrelex erhalten war hört es sich für mich erstmal so an.

lg lachendemaske

Danke für die Erklärung, das mit der Schulterdystokie habe ich garnicht richtig wahrgenommen! Danke!!

Doch, Finja hat eine Plexusparese im rechten Arm, deshalb hat mich der Bericht so interessiert!

Lillaja
 

Benutzer46416 

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Doch, Finja hat eine Plexusparese im rechten Arm, deshalb hat mich der Bericht so interessiert!

Lillaja

gerne doch *gg*

ui das ist ja nicht gut mit der plexusparese, knn man bei ihr denn was mit Krankengymnastik machen??

lg lachendemaske
 

Benutzer35546 

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Also Finja hat seitdem sie 6 Wochen alt ist Physiotherapie und ich muss sagen, es hat sich bis jetzt viel getan! Es gab spontane Fortschritte, so dass zunächst nicht operiert werden muss!

Wenn man es nicht weiß, sieht man es ihr nicht unbedingt an, vielleicht beim Spielen und jetzt beim "Krobben" Mix aus Krabbeln und Robben, denn sie geht auf die Knie, hat aber nicht genug Kraft im Arm um sich ganz zu stützen! Sie bekommt den Arm noch nicht so weit hoch wie links, sie kann rechts nicht so sicher greifen und die Kraft ist geringer und die Handinnenrotation fehlt noch...

... naja, die Plexuslähmung wird immer ein Teil von ihr bleiben, aber wir versuchen das Beste draus zu machen!

Lillaja
 

Benutzer69081  (36)

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Ich hab jetzt auch Post bekommen und es ist tatsächlich nur der Entlassbrief :geknickt:

Da steht halt viel fachchinesisch drin:
Geburt: Geburtsmodus: spontan aus vHHL; Episiotomie: mediolateral in LA versorgt (ich glaub das war der Dammschnitt, oder?); Plazentaperiode: normal

Kind:
Gewicht 2.945g, Länge 49,00cm, Kopfumfang 34,0cm; AGPAR 9/10/10, pHart 7,16; Vorsorge U2, Vitamin-K-Prophylaxe erfolgt, Stoffwechseltests wurden veranlaßt; Ernährung: voll gestillt; Hörscreening: bds. unauffällig

Wochenbett:
komplikationslos; Blutgruppe Mutter 0 Rh positiv

Entlassung:
Mamma laktierend, Epi o.B., Fundus N/3-4 FEST, Blutdruck 130/75, HB 11,9g/dl

Bis auf das rote habe ich eigentlich alles verstanden. Mal sehen wann ich Lust habe, da nochmal nachzufragen.
 

Benutzer35546 

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vHHL heißt glaube ich vordere Hinterhauptslage!

Epi sagt mir jetzt auch nicht wirklich was! Müsste ich mal nachschauen!

Lillaja

Episiotomie: mediolateral in LA versorgt (ich glaub das war der Dammschnitt, oder?)


Ja, Episiotomie ist der Dammschnitt, steht bei mir nämlich auch! Vielleicht heißt Epi dann einfach nur Episiotomie in Abkürzung :zwinker: ? Denn wenn ich bei mir lese, dann steht da weiter bei der Entlassungsuntersuchung: Episiotomie reizlos, mit kleinem Hämatom!

Ich hab grad geschaut, Finja war auch eine vordere Hinterhauptslage!

Lillaja
 

Benutzer69081  (36)

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vordere Hinterhauptslage klingt wie die ganz normale Geburtslage. Da geht doch zuerst der hintere Teil des Kopfes durch, sofern das Kind kein Sterngucker ist
 
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