Fusionen von Bundesländern

Benutzer12012 

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mhel schrieb:
Also für die obige Autteilung wäre ich nicht. Aber die Stadtstaaten irgendwo einzugliedern fände ich richtig.

warum denn, wenn berlin als stadtstaat mehr einwohner als sein umliegendes bundesland (brandenburg) hat?
und wenn berlin als stadtstaat mehr einwohner als einige andere bundesländer hat?
(siehe mein post mit den ganzen zahlen)

bei den anderen beiden stadtstaaten würde es schon sinn machen.

solarfighter schrieb:
Hältst Du Frankreich für eine Diktatur? :ratlos:
Während andere Länder (zügig) richtige Reformen schaffen, kommen bei uns immer (nach Ewigkeiten ) nur Reförmchen raus. Unser Land erinnert mich immer mehr an die Weimarer Republik (oder besser 1. Berliner Republik), da wurde dann ja mal ein Herr aus Braunau gewählt... :frown:

das war ein wenig übertrieben dargestellt, um zu zeigen, wie sinnlos und falsch ich das finde.


Da gab es doch mal einen Versuch...
:grin:
Meiner Erinnerung nach, ist es aber daran gescheitert, dass die Brandenburger nicht wollten. Aber wer, der bei Sinnen ist, will schon so eine Stadt, wie Berlin. Da kann man ja gleich in den Schuldenturm ziehen. :grin:

stimmt, finanziell gesehen dürfte sich keiner um berlin reißen.
umso besser! :zwinker:
 

Benutzer1680  (40)

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JuliaB schrieb:
warum denn, wenn berlin als stadtstaat mehr einwohner als sein umliegendes bundesland (brandenburg) hat?
und wenn berlin als stadtstaat mehr einwohner als einige andere bundesländer hat?
(siehe mein post mit den ganzen zahlen)

bei den anderen beiden stadtstaaten würde es schon sinn machen.
Ohne jetzt genau Zahlen zu kennen (bin auch zu faul zum suchen) hat doch Berlin mit am meisten Schulden von den ganzen Bundesländern (hat ich glaub mal im TV gesehen).
Außerdem wie Eric schon geschrieben hat, hat Berlin doch keine wirklichen Einnahmen, keine große Industrie, dafür aber 2 Flughäfen, die ganze Verwaltung usw.
Wenn man Berlin, mit was auch immer, zusammenlegt, spart man logischerweise immer.
 
C

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Gast
JuliaB schrieb:
Berlin hat zum beispiel 800 000 einwohner mehr als brandenburg, warum sollte man also berlin in brandenburg eingliedern?
außerdem passen die bundesländer nicht wirklich zusammen...

ganz unwissend muss ch jetzt mal nachfragen, was da nicht wirklich zusammenpasst?
 

Benutzer29321 

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4 Bundesländer würden ausreichen... und ne Masse an geld einsparen.
 

Benutzer3277 

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Wozu brauchen wir überhaupt Bundesländer? Abschaffen, einschl. der Vertretungen in Berlin und Brüssel. Damit könnte man Milliarden sparen, die den Städten und Gemeinden zugute kommen würden.
 

Benutzer8194  (37)

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ehrlich gesagt isses mir wurscht.
bayern ghört endlich unabhängig gmacht!
 

Benutzer18846 

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Eric|Draven schrieb:
Gerne, gleich nachdem ihr alle Subventionen zurückgezahlt habt.

Dann wären die ja genauso Pleite wie zB Berlin.... wenns überhaupt reichen würde :link:
Bin auch dafür, zurückzahlen und abspalten. Wer braucht schon Bayern??? :grin:
Gruß Koyote
PS Dann brauchen auch nicht mehr so viele Bundesländer fusionieren, ist ja schon eins eingespart, dann noch das Saarland an Luxemburg verschachern und da warens schon zwei weniger. Man bin ich kreativ heute :grin:
 

Benutzer9597 

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Da uich die raumordnerischen probelem und gesetzeslücken kenne. Studiere was in der Richtugn befürworte ich die Fusionen. es ist eien Frage des Menschneverstandes. Es sind enorme Kosten, Synergieeffekt werden verhindert, "golbalere" Planung erschwert oder verhindert. Mit negateiven effekten für ganze Regionen. Besonder bertoffen ist hier Berlin und Umland...

planerisch ist das scheitern eine Katatstrophe. Es hätte wfür viele betroffene regionen gelder freisetzen können, die so in Verwaltungen verbrannt werden die doppelt vorhanden sind oder durch zeitraubende Planungsabstimmungen verloren gehen...

Und alles wegen Regionalpatroitismus... eine lokale Identität mit dem Wohnort ist zwar wichtig, aber die wenigsten leute fühlen sich direkt verbunden mit ihrem Budnesland, eher wird gesagt ich bin z.B. hannoveraner oder Flensburger. Danach kommt bei vielen im Bewußtsein direjt der das sie deutscher snind, vielleicht dann noch Europäer...

( die Bayern sind da eher ne Ausnahme :zwinker: )

Fakt ist das Berliner Berliner bleiben. Egal ob als Budnesland oder nicht. Aber das leben drumherum könnte profitieren...

Aber diese Diskussion ist schon 30 Jahre alt....
 

Benutzer12012 

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mhel schrieb:
Ohne jetzt genau Zahlen zu kennen (bin auch zu faul zum suchen) hat doch Berlin mit am meisten Schulden von den ganzen Bundesländern (hat ich glaub mal im TV gesehen).

ja, das kann gut sein.
leider...
merkt man auch an allen ecken und enden...


Außerdem wie Eric schon geschrieben hat, hat Berlin doch keine wirklichen Einnahmen, keine große Industrie, dafür aber 2 Flughäfen, die ganze Verwaltung usw.
Wenn man Berlin, mit was auch immer, zusammenlegt, spart man logischerweise immer.

also ich hab ja von wirtschaft undso wirklich gar keine ahnung, aber hier sitzen viele große firmen.
vielleicht keine riesigen fabriken (obwohls die auch gibt).
das sind doch einnahmen.?


cat85 schrieb:
ganz unwissend muss ch jetzt mal nachfragen, was da nicht wirklich zusammenpasst?

war eher auf die leute, die mentalitäten bezogen, kein rationaler grund :zwinker:

Eric|Draven schrieb:
Klingt für mich fast etwas wie Stolz an der falschen Stelle.

kann schon sein, aber bisher hat meinen verstand auch noch keiner überzeugen können, mein herz wird immer dagegen sein. :zwinker:


Da ist es doch scheißegal wer mehr Einwohner hat. Deswegen heißt doch Berlin nicht gleich Brandenburg :rolleyes2

ich denke schon, dass die einwohnerzahl nicht ganz unerheblich ist, wozu haben wir denn bundesländer?
eine gewisse einwohnerzahl pro land sollte nicht überschritten werden, es ist doch mit sinn aufgeteilt.

außerdem weiß ich nicht, ob man da wirklich so viel verwaltungsgeld sparen würde, denn es bleiben gleich viele menschen in diesem gebiet.


Firmen siedeln sich lieber im Brandenburger Randgebiet als in Berlin selbst an, da dort die Steuern günstiger sind, sie aber enorm von der Berliner Infrastruktur profitieren.
Außerdem nutzen jede Menge Pendler die Berliner Infrastruktur ohne jedoch dort Steuern dafür zu bezahlen. Das tun lediglich die Berliner selber.
Ferner geht das gesamte geld was Pendler in berlin erwirtschaften nicht nach Berlin selber, sondern die Steuern werden in Brandenburg abgeführt und da sich dort meist der Lebensmittelpunkt befindet, wird dort auch ein erheblicher Teil des verdienten Geldes wieder ausgegeben.

gut, da is was dran.

aber es gibt auch viele, die im umland wohnen und in berlin arbeiten, es ist nicht so, dass alle in berlin wohnen und in brandenburg arbeiten.

wär das nicht negativ für die brandenburger, die müssten ja dann unter unseren schulden mit leiden, oder?
 
M

Benutzer

Gast
Also dieses Thema ist mit Abstand eines der beklopptesten was ich seit langem im Forum gelesen habe...wer sich das wieder ausgedacht hat! Ich find absolut nix daran, aber is ja auch egal...

Ach ja, warum eigentlich net die Bayern mit den NRW'lern zusammenwürfeln? Dann wirds erst richtig interessant!

Mutti
 

Benutzer1680  (40)

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JuliaB schrieb:
also ich hab ja von wirtschaft undso wirklich gar keine ahnung, aber hier sitzen viele große firmen.
vielleicht keine riesigen fabriken (obwohls die auch gibt).
das sind doch einnahmen.?
Klar wird es ein paar Firmen geben, aber ein Bundesland was 10x so groß ist hat auch 10x mehr Platz für Firmen.
Sie haben also weniger Einnahmen als die meisten anderen Bundesländer, aber bestimmt mehr Ausgaben.

ich denke schon, dass die einwohnerzahl nicht ganz unerheblich ist, wozu haben wir denn bundesländer?
eine gewisse einwohnerzahl pro land sollte nicht überschritten werden, es ist doch mit sinn aufgeteilt.
Die Bundesländer sind nicht nach Einwohnerzahlen festgelegt wurde sondern sind Geschichtlich bedingt. Es gibt noch ein paar Landkreise die sich für oder gegen ein Bundesland in ner Abstimmung entschieden haben (Torgau fällt mir da jetzt spontan ein, falls das jemand kennt).

außerdem weiß ich nicht, ob man da wirklich so viel verwaltungsgeld sparen würde, denn es bleiben gleich viele menschen in diesem gebiet.
2 Bundesländer = 2 Ministerpresidenten, 2x die ganzen anderen Minister, 2x den Landtag, 2x ein OLG, ...
ich seh da also genug wo man sparen kann.
 

Benutzer14153 

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SunsetLover schrieb:
Richtig... *Saarländer bin und gaaaarantiert kein Pälzer....* :grin:

Ich bin und bliebe Saarländer und eine Fusion mit den Pfälzern kommt für mich überhaupt nicht in Frage !!! :angryfire
 

Benutzer16852 

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mhel schrieb:
2 Bundesländer = 2 Ministerpresidenten, 2x die ganzen anderen Minister, 2x den Landtag, 2x ein OLG, ... ich seh da also genug wo man sparen kann.
Selbst wenn du die Anzahl der Parlamentarier halbieren kannst, der Spareffekt liegt dann vielleicht im Bereich 0,1 Milliarden pro Jahr, wenn wir es auf den einzelnen Bürger runterrechnen werden es vielleicht 1-2 Euro pro Kopf, und dann dagegenhältst was es an ideelem Schaden bringt, glaube ich nicht, dass sich das lohnt. An Bürokratie und Verwaltung fällt dasselbe an wie sonst auch.
Dafür regionale Identität und demokratische Kontroll und Teilnahmemöglichkeiten auszuhebeln und einzuschränken halte ich für einen absoluten Kuhhandel. Der Föderalismus ist schließlich ein wichtiges Element der Gewaltenteilung.
 

Benutzer12012 

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mhel schrieb:
Die Bundesländer sind nicht nach Einwohnerzahlen festgelegt wurde sondern sind Geschichtlich bedingt.

achnee! :rolleyes2
das is mir schon klar, darum gings mir aber nicht.

die bundesländer haben ne lange tradition, wie du ja selbst schreibst, es wär zumindest ideell gesehen ganz schön katastrophal, die irgendwie zusammen zu würfeln.

und ich denke, da wir ja im föderalismus leben, sollte die einwohnerzahl pro land ein gewisses maß nicht überschreiten, das wird zu schwammig, nicht direkt genug, zu unübersichtlich.
 

Benutzer12012 

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Eric|Draven schrieb:
Naja lange Tradition... seit 1949 halt...

vorher, ganz früher waren viele aber auch schon ähnlich aufgeteilt (fürstentümer undso).
die mischungen die hier vorgeschlagen sind, passen einfach teilweise nicht, von den menschen, der kultur und auch der geschichte her.
ich kann mich damit nicht anfreunden.


Das versteh ich net.
Bremen 700.000

Hamburg 1.4 Millionen

NRW 17 Millionen (geschätzt)???

ja und.?
was is daran nicht zu verstehen?

is schon klar, dass einige bundesländer zur zeit viel mehr einwohner haben als andere.
darum gings nicht.
sondern darum, nicht noch mehr zusammen zu schließen, weil so wie es ist schon genug ist.
 

Benutzer16852 

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Eric|Draven schrieb:
Die Grenzen von 1871 haben wir nicht mehr, aber die momentane Länder Aufteilung hat schon eine gewisse Ählichkeit, wenn man die preußischen Provinzen einzeln betrachtet.
 

Benutzer20202 

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Eric|Draven schrieb:
Naja lange Tradition... seit 1949 halt...
1952. Gehe ich recht in der Annahme, dass vielen hier nicht klar ist, warum mein Heimat-Bundesland Baden Bindestrich Württemberg heisst?
Ist also nicht so, dass es Fusione noch nie gegeben hätte.

ALT-F4 schrieb:
( die Bayern sind da eher ne Ausnahme :zwinker: )
Und von denen sind ein Teil sogar Franken.
 

Benutzer16852 

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Trogdor schrieb:
Ist also nicht so, dass es Fusione noch nie gegeben hätte.
Freiwillig aufgrund eines Volksentscheids und das in einer Zeit in der diese Republik gerade im Aufbau war. Ich bezweifle, dass sich das so schnell wiederholt.
 

Benutzer12012 

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Eric|Draven schrieb:
Net wirklich.
Außerdem leben wir in einer Zeit die so große Mobilität erfordert, daß die Bundesländer Bevölkkerungsmäßig eh ziemlich durchmischt werden.

aber das muss man ja nicht noch forcieren...
 
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