Freundschaft zwischen Mann und Frau?

Benutzer10752 

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Rein logisch betrachtet gibt es eigentlich auch überhaupt keinen Grund, warum man aus freundschaftlichen Absichten heraus mit Frauen als Mann umgehen sollte. Die Interessengleichheit ist auch einfach viel zu gering.

Um Gottes Willen, deine Partnerin möchte ich aber nicht sein. Nach was suchst du denn deine Beziehungen aus? Etwa nicht nach Interessengleichheit?

Trotzdem möchte ich die Pro-User dochmal bitten, es bei ihrem besten Freund/in des anderen Geschlechtes mal drauf an zu legen, ob da etwas auf sexueller Basis entstehen würde.

Da ich unter meinen sehr guten Freundinnen zwei Ex-Partnerinnen habe, erübrigt sich dieses Spielchen. Wie gesagt: Für mich schließt ein prinzipielles erotisches Interesse keine Freundschaft aus. Wobei ich auch mindestens zwei Frauen aus meinem sehr guten Freundeskreis aufzählen könnte, an denen ich nun so überhaupt nicht erotisch interessiert bin.

Für mich macht es das aus, dass man charakterlich auf einer Wellenlänge ist, dass man so etwas wie große Sympathie verspürt, Zusammengehörigkeit empfindet und bestenfalls auch gemeinsame Interessen hat.

Für mich exakt die Definition einer Partnerschaft.

Körperliche Aspekte haben da absolut nichts verloren. Einen Freund betrachtet man als MENSCH, nicht aber als attraktive "potentielle" Bettgeschichte. Auch der Konjunktiv scheidet da aus. Entscheidend ist doch, was diese beiden Menschen zusammen geführt hat. Wenn es die Attraktivität oder sexuelles Interesse war....was hat das mit Freundschaft zu tun!?

Bedeutet das im Umkehrschluss, du betrachtest deine Freundinnen nicht als Mensch, sondern nur als attraktive potentielle Bettgeschichten?
 

Benutzer120843  (33)

Sorgt für Gesprächsstoff
Ich habe mehrere männliche Freunde (darunter auch sehr gute) an denen ich definitiv kein sexuelles Interesse habe und ich weiß, dass das auf Gegenseitigkeit beruht.

Ich glaube viel mehr, dass manche Menschen dazu neigen sich in Personen zu verlieben zu denen sie engen Kontakt haben. In meinem Umfeld habe ich mehrfach beobachtet, dass sich jemand wiederholt in eine Person verliebt hat, zu der er zum jeweiligen Zeitpunkt sehr viel Kontakt hatte, auch wenn dies klar platonisch war. Bei Anderen (mich eingeschlossen) ist derartiges nie vorgekommen.

Damit ist alles Gesagt! :thumbsup:
 

Benutzer99399 

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Ich finde es irgendwie armselig, jedem Mann, der eine Freundschaft zu einer Frau aufbaut, Hinterlist zu unterstellen. Das klingt für mich sehr nach einem Partner mit mangelndem Selbstbewusstsein, der seine Felle davonschwimmen sieht.
Erinnert mich sehr unangenehm an meinen Ex. Und nicht mein männlicher bester Freund hat uns auseinander gebracht, sondern die krankhafte Eifersucht von meinem Ex, die nach und nach die Beziehung vergiftet hat.

Ich bin der Meinung, dass prinzipiell platonische Freundschaften zwischen den Geschlechtern möglich sind. Solange aber sexuelle Anziehung besteht, wird's schwierig.
 

Benutzer10752 

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Ich finde es irgendwie armselig, jedem Mann, der eine Freundschaft zu einer Frau aufbaut, Hinterlist zu unterstellen.

Ich würde sogar noch einen Schritt weitergehen: Was mir vielleicht mal jemand erklären kann, ist, warum sexuelle Anziehung hier die ganze Zeit als etwas Böses dargestellt wird.

Wenn ich eine Freundin attraktiv finde, und mir eine Beziehung mit mir vorstellen kann, ist das dann etwas verabscheuenswertes? Irgendwie bekommt man den Eindruck, dass gegenseitige amouröse Anziehung in irgend einer nicht näher definierten Weise den Wert von wahrer Freundschaft besudelt.

Ich werde das Gefühl nicht los, dass es hier möglicherweise um zwei völlig unterschiedliche Arten von Männern geht, von denen mir bislang nicht bewusst war, dass sie so gegensätzlich existieren. Die einen sehen offenbar alle Frauen als Sexobjekte, denken nur an wilde Nächte, und erschleichen sich demnach also, so lerne ich es hier, hinterlistig durch die Vorspielung von Freundschaften eine Chance auf eine wilde Nacht. Kurioserweise sind sie auch noch in irgend einer Weise stolz darauf, weil sie breit und öffentlich erklären, eine Freundschaft zu Frauen sei schlicht unmöglich. Demnach sind laut dieser Logik sämtliche Frauen dieser potentielle Sexualpartner (und folglich von Freundschaften ausgeschlossen. Man könnte ja irgendwann Sex wollen. Schließlich haben sie eine Muschi. Da muss Mann ja fickrig werden. Da hat er gar keine Wahl).

Die anderen sehen Frauen einfach als Menschen und sind halt der Meinung, dass nicht alle Frauen Sexualpartner sind, sondern nur die wirklich Besonderen. (Oder meinetwegen, in speziellen Fällen und für spezielle Nächte, nur die ganz besonders Scharfen und Verführerischen).

Mein dumpfes Gefühl ist, dass sich diese beiden Seiten nicht wirklich verstehen werden, und die Diskussion deshalb im Kreis dreht.
 

Benutzer46728 

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Selbstverständlich geht das. Ich habe mehr Kumpels als Freundinnen, das war schon immer so. Viele davon habe ich schon ewig und es ist nie was gelaufen. Meine Kumpels wissen auch alle, dass ich grundsätzlich nichts mit meinen Kumpels habe und mich nie in einen verliebt habe. Natürlich hat sich schon mal der ein oder andere verliebt, das kommt vor, dann ist eben die Frage, ob man damit klarkommt. Wenn nicht, dann ist das halt so. Aber erfahrungsgemäß kommen Männer in meinem Alter damit klar und das funktioniert ohne ernsthafte Kussversuche o.ä.
 

Benutzer68775  (36)

Planet-Liebe Berühmtheit
Ich versteh auch nicht ganz - wie schon mehrfach angemerkt, warum Freundschaft unmöglich sein soll bei Attraktivitätsempfinden?
Ich persönlicch finde alle meine Freunde attraktiv, übrigens. Männliche wie Weibliche. Einfach weil die Attraktivität eines Menschen für mich ganz direkt daran gekoppelt ist, wie gern ich ihn hab.
Grade wenn man Sex und Liebe trennen kann, ist es doch schwachsinnig, zu sagen, den Gegenüber sexuell attraktiv zu finden schließt eine Freundschaft aus.
Ich bin doch nicht explizit mit hässlichen Kerlen befreundet, damit da ja nie irgendein sexuelles Interesse aufkeimen kann. Für mich ist es ein Qualitätsmerkmal einer Freundschaft, wie man mit genau sowas umgeht - dieser Umgang zeigt auch, ob wirklich Interesse an dem andern als Mensch bestand, oder ob dieses Interesse sich primär auf seine Geschlechtsmerkmale bezog.

Ich würde da Mikyo zustimmen, es gibt einfach Leute, die sich in jeden Verlieben, mit dem sie intensiven Kontakt haben - die Gründe dafür sich spekulativ, aber es ist bekannt, dass die einen sich leichter und die andern sich schwerer verlieben.
 

Benutzer115563 

Verbringt hier viel Zeit
freundschaft zwischen mann und frau nicht mäglich? ok dann muss ich wohl davon ausgehen dass meine zwei besten freunde mir seit 12 und 15 jahren nur was vorstellen nur m mich ins bett zu kriegen.... klingt ehrlich gesagt für mich nicht sehr einleuchtent. wie sieht dass dann mit meinem cousin aus ist der dann schon sein ganzes leben auf mich scharf?
und offenbar ist der beste freund meiner mum auch auf sie scharf obwohl er gerade frisch geheiratet hat, ich denke mal nicht dass das ihrem freund so gut gefallen würde, vor allem da sie immer gemeinsam sauna gehn.
ich könnte noch genügend beispiele nennen wo man eindeutig sieht dass freundschaften absolut geschlechtsunabhängig sind und wer so etwas glabt muss wohl eine echt verdrehte weltanschauung haben
 

Benutzer121468  (31)

Sorgt für Gesprächsstoff
Gibts es durchaus bei mir... Habe ein paar Freundinnen mit denen ich auch über alles reden kann und die auch sachen von mir wisen die ich nicht jedem erzählen würde...
 

Benutzer121499  (27)

Sehr bekannt hier
Ich denke wenn man den richtigen Mann als Freund hat kann auch eine Freundschaft funktionieren . Aber ich glaub mittlerweile auch nicht mehr so an die Freundschaft zwischen Mann und Frau . Habe das selbst schon oft genug schlechte Erfahrungen mitgemacht . Viele spielen einem was vor um uns in die Kiste zu bekommen . Männer gehen aufjeden Fall öfters mit anderen Absichten an eine "Freundschaft" als Frauen :zwinker:
 

Benutzer36171 

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Rein logisch betrachtet gibt es eigentlich auch überhaupt keinen Grund, warum man aus freundschaftlichen Absichten heraus mit Frauen als Mann umgehen sollte. Die Interessengleichheit ist auch einfach viel zu gering.
:grin:? Du musst ein ziemlich langweiliges Leben an der Seite von sehr gleichförmigen Menschen führen, wenn die Interessen-Streuung bei deinen männlichen Bekannten so gering ist, dass du zu solch einem verzerrten Realitätsbild kommst...

Entscheidend ist doch, was diese beiden Menschen zusammen geführt hat. Wenn es die Attraktivität oder sexuelles Interesse war....was hat das mit Freundschaft zu tun!?
Und wieso genau sollte das entscheidend sein? :confused: Freundschaft ist ein Jetzt-Zustand und keine Entwicklungsgeschichte. Du kannst doch nicht einfach alles so definieren, wie es dir passt, nur weil du willst, dass es in deine Vorstellungswelt hinein passt. (Nun, du kannst natürlich schon, aber damit haben wir keine Diskussionsgrundlage mehr, weil du über eine völlig andere "Freundschaft" redest, als der größte Teil der restlichen Welt und das bringt ja nichts.)
 
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1 Monat(e) später

Benutzer13137 

Verbringt hier viel Zeit
Ich hatte diese Diskussion vor Kurzem auch mit Freunden und wir haben da auch einstimmig die Meinung vertreten, dass eine Freundschaft zwischen Mann und Frau normalerweise nicht langfristig existieren kann. Es gibt da allerdings Ausnahmen:

a) Beide kennen sich schon von klein auf und sind sozusagen zusammen aufgewachsen und haben dadurch schon fast ein geschwisterliches Verhältnis.
b) Einer von beiden ist Homosexuell.
c) Beide verbringen nur Zeit zusammen, weil sie ein bestimmtes Interesse teilen, wie z. B. Tennis spielen. Allerdings unternehmen sie außerhalb dieses Hobbys nichts miteinander und es besteht somit keine wirkliche Freundschaft.
d) Beide sind Teil einer Clique, in der man meist mit allen gemeinsam etwas unternimmt.

Trifft keiner dieser vier Punkte zu, so haben wir alle festgestellt, dass mindestens einer von beiden mehr möchte. Grundsätzlich ist es sogar meistens so, dass die Frauen eine reine Freundschaft haben können, aber der Mann meist nur mit einer Frau befreundet ist, wenn entweder a-d zutrifft, oder er sich mit der Frau mehr vorstellen könnte. Daher liest man zu diesem Thema in Foren auch häufig die Aussagen von Frauen "na klar geht das", wobei aber wohl häufig davon auszugehen ist, dass die Frau nicht weiß, wie der betroffene Mann das sieht.

Natürlich kann auch eine Freundschaft funktionieren, wenn einer vom anderen mehr möchte, jedoch stellt sich da die Frage, ob diese Freundschaft auch genau so existieren würde, wenn dieses "mehr wollen" nicht vorhanden wäre. Solche Aussagen wie "Na klar geht eine Freundschaft zwischen Mann und Frau. Wir schlafen auch ab und zu miteinander" gehen hier finde ich auch am Thema vorbei, da es ja gerade darum geht, ob REIN platonische Freundschaften funktionieren.

Ich finde das Thema schon seit langer Zeit total interessant, weil ich eigentlich immer der Meinung war, dass das natürlich schon gehen müsste, aber bei genauerer Betrachtung fiel mir auf, dass es doch nicht so einfach zu sein scheint. Ich selbst kann aus eigener Erfahrung sagen, dass ich ebenfalls nie mit einer Frau nur freundschaftlich zu tun hatte. Immer wollte einer mehr, oder a-d traf zu.
 
Zuletzt bearbeitet:

Benutzer89539 

Planet-Liebe-Team
Moderator
Ich frage mich immer, wieso hier so viele Menschen meinen, ihre eigenen Erfahrungen generalisieren zu müssen.
 

Benutzer3336  (37)

Meistens hier zu finden
Off-Topic:
Ich frage mich immer, wieso hier so viele Menschen meinen, ihre eigenen Erfahrungen generalisieren zu müssen.
Das habe ich mich auch gefragt!



Ich weiß aus eigener Erfahrung, dass Freundschaften zwischen Mann und Frau auch mit gemeinsamen Unternehmungen und ohne homosexuell zu sein funktionieren. Warum denn auch nicht?? Es gibt wohl Menschen, für die das unmöglich ist, kann ich jedoch nicht ganz nachvollziehen.
 

Benutzer54399 

Planet-Liebe Berühmtheit
a) Beide kennen sich schon von klein auf und sind sozusagen zusammen aufgewachsen und haben dadurch schon fast ein geschwisterliches Verhältnis.
b) Einer von beiden ist Homosexuell.
c) Beide verbringen nur Zeit zusammen, weil sie ein bestimmtes Interesse teilen, wie z. B. Tennis spielen. Allerdings unternehmen sie außerhalb dieses Hobbys nichts miteinander und es besteht somit keine wirkliche Freundschaft.
d) Beide sind Teil einer Clique, in der man meist mit allen gemeinsam etwas unternimmt.

Das deckt sich eigentlich ziemlich gut mit meinen Erfahrungen von mir selbst und meines Freundeskreises.
 

Benutzer15875 

Meistens hier zu finden
Für mich macht es das aus, dass man charakterlich auf einer Wellenlänge ist, dass man so etwas wie große Sympathie verspürt, Zusammengehörigkeit empfindet und bestenfalls auch gemeinsame Interessen hat.

Da stimme ich absolut zu, allerdings sind genau dies für mich auch Aspekte die mir bei einer festen (sexuellen) Beziehung wichtig sind. Beim Lesen einiger Beiträge hier habe ich echt den Eindruck, dass einige Leute hier entweder unter den o. g. Aspekten befreundet sein ODER Sex haben können. Bzw. müssten demnach ja alle sexuellen Verpaarungen aus Affairen und ONS bestehen.

"Freundschaft" als Vorwand zu benutzen um eine Frau ins Bett zu kriegen, ist in der Tat unschön und wird auch von mir weder praktiziert noch unterstützt. Dennoch bin ich einer, der eine gewisse Vertrauensbasis aufbaut, ehe er in den "sexuellen" Angriff übergeht.

Ich muss allerdings auch sagen dass nach meiner Erfahrung freundschaftliche und sexuelle Anziehung umgekehrt proportional zueinander stehen bzw. eine mir anfänglich weniger attraktiv erscheinende Frau nach näherem Kennenlernen doch auf einmal gewisse sexuelle Attraktivitätsmerkmale aufweist. Weiß nicht ob man da von primärer und sekundärer sexueller Anziehung sprechen kann.
 

Benutzer42813 

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GIBT ES WIRKLICH ÜBERHAUPT SO ETWAS WIE ECHTE FREUN DSCHAFT ZWISCHEN MANN UND FRAU?

Eure Meinung interessiert mich auch dazu....aber bitte nur, wenn ich Fakten auf den Tisch legen könnt bezüglich einer Aussage wie "meine bester Freund/in führen nur eine rein platonische Beziehung, ich weiß 100% dass niemand was vom anderen will". Wenn man es drauf anlegt......kommt dann nährer Kontakt zustande oder bleibt es bei der "Freundschaft"?

Eine Freundschaft zwischen Mann und Frau, in der das Thema Sexualität überhaupt keine Rolle gibt, habe ich noch nie erlebt.

Aber: Freundschaften, in denen das Thema mal auf den Tisch kam, vielleicht sogar eine Zeitlang zu erotischen gemeinsamen Abenteuern führte, bis dann dieser Teil wieder beendet wurde (und bei beiderseitigem Single-Sein wieder aufgewärmt werden könnte) hatte ich definitiv, und da war die Freundschaft trotzdem eine echte Freundschaft, auf die man sich auch verlassen konnte.

Mein jetziger bester Freund... Ganz früher war ich mal scharf auf ihn, aber da war er vergeben, dann war ich mal in einer Notlage und er hat mir geholfen, dann war ich vergeben und er wurde scharf auf mich, jetzt sind wir beide vergeben...

Wenn wir Single wären, würde möglicherweise mehr draus werden - aber wir haben beide unseren Teil an Affären gehabt und mögen auch ganz gerne, dass wir mit dieser Freundschaft eben auch einfach mal eine Freundschaft haben, in der im Zweifelsfall mal über leise sexuelle Spannung geflachst werden kann - und wo es dann trotzdem dabei bleibt und auch noch andere Dinge passen.

Unsere Freundschaft ist also rein platonisch - und das klappt ganz gut, weil wir wissen und ausgesprochen haben, dass wir mit dem anderen was vorstellen könnten, aber weil wir gleichzeitig auch in unserem Leben beide bereits genug Sexualpartner hatten, um dieses Thema eben auch mal sein lassen zu können. Aber dass keiner was vom anderen will und auch nie wollte... Das würde ich nicht sagen.
 

Benutzer10752 

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a) Beide kennen sich schon von klein auf und sind sozusagen zusammen aufgewachsen und haben dadurch schon fast ein geschwisterliches Verhältnis.
b) Einer von beiden ist Homosexuell.
c) Beide verbringen nur Zeit zusammen, weil sie ein bestimmtes Interesse teilen, wie z. B. Tennis spielen. Allerdings unternehmen sie außerhalb dieses Hobbys nichts miteinander und es besteht somit keine wirkliche Freundschaft.
d) Beide sind Teil einer Clique, in der man meist mit allen gemeinsam etwas unternimmt.

Für mich trifft noch folgendes zu:

e) Beide waren mal ein Paar, haben sich getrennt, sind über die Trennung hinweg, haben eingesehen, dass sie sich für eine Beziehung nicht eignen, aber trotzdem sehr viele gemeinsame Interessen haben, und sich außerdem auch durch ihre vorige Beziehung sehr gut kennen, und es deswegen sehr wertvoll und sinnstiftend ist, eine Freundschaft zu haben.

f) Einer fand den anderen mal zu Schulzeiten oder Unizeiten attraktiv, aber es wurde nie was draus, und heute sind beide vergeben und der festen Überzeugung, dass die aktuelle Partnerschaft die deutlich bessere Variante ist. Was nichts daran ändert, dass man weiterhin eine wunderbare Freundschaft haben kann.

g) Beide teilen sehr viele gemeinsame Interessen und könnten sicherlich auch ein passables Paar abgeben, aber als sie sich kennengelernt haben, waren sie schon vergeben, daran hat sich nichts geändert, und deswegen tauchte die Frage einfach nie konkret auf. Aufgrund der wunderbaren gemeinsamen Interessen aber gibt es eine ganz wunderbare Freundschaft.

Davon abgesehen bleibe ich bei meinem Standpunkt, den ich schon mehrmals hier geäußert habe: Freundschaft ist für mich die Voraussetzung einer längerfristigen Partnerschaft. (Im Gegensatz zu Affären und heißen Nächten, da reicht auch ein gutes und unterhaltsames Gespräch an der Bar.) Jede wirklich gute, enge Freundin wäre also selbstverständlich auch theoretisch eine vermutlich passende Partnerin, mit der ich eine stabile Beziehung aufbauen könnte. Das heißt aber nicht, dass diese Theorie dazu führt, dass ich mich heiß und innig in sie verschieße, und sie unbedingt ins Bett zerren will.

Bett Beziehung

Vielleicht liegt das aber auch einfach daran, dass ich genug enge, gute Freundschaften mit Frauen habe, ohne dass ich bei jeder sofort zwangsläufig denken muss, dass sie deswegen die Frau meines Lebens sein könnte und müsste. Bei einigen anderen scheint das offenbar anders.
 

Benutzer119825 

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Also ich habe männliche beste Freunde, mit denen es nie zu was gekommen ist. Ich könnte mir vorstellen, die mal aus Spaß zu küssen oder so, aber ich würde niemals eine Beziehung oder Sex o.ä. von denen wollen. Sie auch nicht von mir, das weiß ich ganz sicher. Wie ich das weiß ist auch schnell erklärt:
Sie hatten alle oft die Chance, haben bei mir übernachtet, als außer uns keiner da war oder bei dem einen gehen wir immer zusammen in die Sauna. Sie alle hatten (teilweise über Jahre) oft die Chance und haben nie irgendetwas versucht. Wenn die Freundschaft tatsächlich nur ein Vorwand wäre, würden sie doch nicht über drei oder manche sogar fünf Jahre warten, um mich anzumachen.
Aber bei Leuten, die dazu neigen, sich bei Nähe schnell mal zu verlieben, kann das natürlich auch anders aussehen.
 
2 Woche(n) später

Benutzer108372 

Benutzer gesperrt
Ehrlich gesagt, wer so mit seinen Freunden umgeht (sich nicht mehr melden, sobald man einen "Ersatz" hat), braucht sich nicht zu wundern, wenn er keine hat.

In der Tat könnte man bei all den Männern, die offenbar nicht zu einer Freundschaft zwischen Mann und Frau fähig sind, mal nachhaken, wie viele wirklich gute Freunde sie denn überhaupt haben, oder ganz allgemein wie sie "Freundschaft" definieren.



Threads werden logischerweise über Probleme eröffnet.

Niemand eröffnet einen Thread mit dem Titel "Hilfe, mein bester Freund ist ein/e Mann/Frau!"

Nun ja, dafür sehe ich zwei Ursachen: Abgewiesen zu werden ist für niemanden angenehm. Dass Man(n) dann erst mal auf Distanz zum Anderen geht ist doch eigentlich normal oder...?

Ich habe außerdem die Erfahrung gemacht, dass man einer Frau NIE 100%-ig das Gefühl geben darf, dass sie die Einzige für einen ist. Es ist ist immer besser, Ersatz zu haben, sonst denken Frauen, sie können über Männer entscheiden wie sie wollen, weil sie dann diejenigen sind die die Entscheidung treffen.
-Es ist wie in einer Marktwirtschaft- auch wenn dieser Vergleich hinkt: Man kann sich immer auch einem Konkurrenzprodukt umschauen und Kontakte zu anderen Anbietern knüpfen. Hat hingegen ein Marktteilnehmer das Monopol (in diesem Fall die Frauen, die ja immer die Entscheidung treffen und die Körbe verteilen wollen ), dann nutzt der Monopolist seine Stellung aus. Allein das Zitat von LilaLotta bestätigt dies in eindrucksvoller Weise. -Entscheidungen über die Männer treffen wollen ja. Aber wenn sich dann ein Mann entscheidet, keinen Kontakt mehr haben zu wollen, dann bricht sehr schnell eine Welt für sie zusammen. Tja liebe LilaLotta, Du bist nicht die einzigste Frau auf dieser Welt. :smile:
 
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