Freundschaft zwischen Mann und Frau?

Benutzer113239 

Sorgt für Gesprächsstoff
GIBT ES WIRKLICH ÜBERHAUPT SO ETWAS WIE ECHTE FREUN DSCHAFT ZWISCHEN MANN UND FRAU?

Also ICH bin der Meinung, nein, niemals und dies sei von natürlichen Gegebenheiten so bestimmt. MEINEN Beobachtungen und Erfahrungen nach sind es meist Frauen, die daran glauben, aber leider kennen sie da die Männer nicht wirklich. Weiterhin habe ich schon unzählige Male miterlebt/gesehen, dass es von einer bestimmten Kategorie Männer der Weg ist, um sich an eine ausgesuchte Frau ran zu machen. Wir sind immer noch Menschen und haben ein Unterbewusstsein, das natürliche Reize einfängt und darauf reagiert. Der Weg "Freundschaft" ist für MICH nur ein Vorwand, um möglichst viel Nähe aufzubauen und eine Vertrauensbasis zu schaffen. Leider steckt aufgrund der Motivation meist aber eher eine richtig miese Hinterlist der Männer dahinter, die ich wie die Pest hasse! Ich bin ein Freund von Ehrlichkeit, Aufrichtigkeit, Loyalität und Treue, von daher stehe ich nicht so auf trojanische Pferde, schon gar nicht, wenn die besagte Frau noch einen Partner hat und der "beste Freund" von ihr versucht, die beiden gegeneinander aufzuhetzen.

Eure Meinung interessiert mich auch dazu....aber bitte nur, wenn ich Fakten auf den Tisch legen könnt bezüglich einer Aussage wie "meine bester Freund/in führen nur eine rein platonische Beziehung, ich weiß 100% dass niemand was vom anderen will". Wenn man es drauf anlegt......kommt dann nährer Kontakt zustande oder bleibt es bei der "Freundschaft"?
 

Benutzer118512 

Öfters im Forum
Eventuell wenn der Mann schwul ist? :zwinker: (realistisch gesehen, nicht unmöglich!)

Ich hab da eigentlich die gleiche Meinung wie du, aber ich kenne viele Männer und Frauen, die nur eine Freundschaft schaffen. Ob da einer verliebt ist, was weiß ich? Jedenfalls lässt er es sich nicht anmerken :smile:

Ansonsten, findet man eine Person des anderen Geschlechts, den man symphatisch findet und dann auch noch Reize entwickelt (ich denke auch sehr viele Frauen sehen es wie du es beschreibst aus den augen des Mannes), fände ich eine gewöhnliche Freundschaft unmöglich.

Und nein, eine Freundschaft mit Sex, ist keine "Freundschaft"
LG :zwinker:
 

Benutzer110436  (36)

Sehr bekannt hier
Ich glaube selbstverständlich, dass es möglich ist, auch wenn meine langjährige beste Freundin nun meine feste Freundin ist :grin: Aber auch an anderen Stellen habe ich erlebt, dass eine Freundschaft zwischen Männern und Frauen möglich ist, ohne dass es da irgendeine sexuelle Anziehung gibt. Man kann trotz der eigenen Ansichten nicht jeden Menschen über einen Kamm scheren. Daher könnte man ebenso gut sagen, dass es auf keinen Fall funktionieren kann, wenn Freunde ein Paar werden. Selbst wenn ich dafür kein Beispiel kennen würde, könnte ich nicht pauschal das Gegenteil behaupten.
 

Benutzer121281  (32)

Planet-Liebe ist Startseite
Geht problemlos, allerdings zumeist eher im Kindesalter oder dann mit Ü20. Bei Teenies ist es tendenziell schwerer.
 

Benutzer111691 

Sorgt für Gesprächsstoff
Finds ein bisschen krass, aber ich danke mit Zustimmung für diese Hinterlist, die ich auch bei vielen sogenannten Freunden beobachten konnte, wie sie mit der Ex plötzlich zu tun haben, nachedem sie erfahren, dass Kontaktstille ist... EXtrem ärmlich eigentlich, aber naja, leider spielen die Weiber manchmal mit und ich danke ihnen dafür, mir einfach zu zeigen, was man eh an ihnen hatte: Das untreue Mistding, wegen dem man zurecht an der Beziehung Zweifel bekam.

Allerdings: Ich kenne auch Frauen, von denen ich mir keinerlei sexuellen Beziehungen wünsche, zu denen ich aber ein freundschaftliches Verhältnis pflege. Es ist aber nicht in dem Rahmen möglich wie die Freundschaft zu einem Mann.
Ausserdem kenne ich auch homosexuelle Männer, die weibliche Freunde haben, somit ist das nicht auf Männer im allgemeinen beziehbar, jedoch teilweise auf (meiner Erfahrung leider auch überwiegend vieler) heterosexuelle Kollegen.
 

Benutzer68775  (36)

Planet-Liebe Berühmtheit
Die Sache mit deinem Pochen auf Moral haben wir doch hier schon mal irgendwo diskutiert? :confused:

Auch wenn es absolut aussichtslos sein wird, werd ich jetzt sagen:
Ich denke das ist individuell, und kann weder pauschal bejaht noch pauschal verneint werden.

Bei MIR gibt es Freundschaftften mit beiden Geschlechtern. Ich hab Freundschaften mit Menschen, nicht mit sekundären Geschlechtsmerkmalen :zwinker:

Und dabei ist es wurscht, wer Single oder vergeben ist. Freunde sind für mich Freunde, basta.

Achja, und nein, bei fast jedem meiner platonischen Freunde ist es so, dass es zwischen uns von keiner Seite auch nur einen Funken sexueller Anziehung gibt.
Man könnte uns nackt aneinander binden, es würde sich nichts regen.
Und bei den wenigen andern wissen das beide Parteien und man lebt damit, und flirtet gegebenfalls ein bisschen vor sich hin.
Ohne jegliches Drama und Herzschmerz und eideidei.

Mir gehts manchmal, aber nur manchmal ein wenig auf die Nerven, dass sich hier immer einer findet, der seinen Trieben so hilflos ausgelifert zu sein scheint, dass sobald das Geschlecht seiner sexuellen Begierde in seinem mentalen Radar auftaucht, dieses auf Begattungstauglichkeit geprüft werden muss - und bei positiven Ergebnis einfach angesprungen werden MUSS. Da kann man GAR NICHTS dagegen tun. NIEMALS.:hmpf:
Und das nicht einfach als ein Problem bei sich erkennt, sondern auch noch von sich auf andere schließt.
Hmpf:kopfwand:
 

Benutzer108129 

Verbringt hier viel Zeit
Glaube ich schon, dass sowas geht. Aber in den meisten Faellen verliebt sich irgendwann, wenn vll auch heimlich, einer von beiden in die andere Person. Ist schwer, aber moeglich!
 

Benutzer91926 

Benutzer gesperrt
Was ein Quatsch.
Natürlich ist Freundschaft zwischen Männern und Frauen möglich. Die einzige Voraussetzung ist, dass die Gebenheiten akzeptiert werden und daraus kein Kasperleteather gemacht wird.

Sich über die "Hintertür Freundschaft" an eine Frau ranschmeißen funktioniert sowieso nicht. Es ist und bleibt die bevorzugte Taktik von Männern, die sowieso keine Frau abkriegen. Klingt hart, ist aber so.
Ein Mann, der ausreichenden Erfolg bei Frauen hat, muss keine Freundschaft vortäuschen. Solche Männer können, ohne Probleme, Freundschaften mit Frauen unterhalten.
Ich verbringe dann Zeit mit ihr, weil ich sie mag... nicht weil ich sie ins Bett kriegen will. Zum Ficken find ich auch eine andere. Auf Männer wie dich, auf die das nicht zutrifft, bleibt der Anäherungsversuch über "Freundschaft", meistens die einzige Möglichkeit überhaupt in die Nähe einer Frau zu kommen.

Edit: Ich würde das, was du beschreibst, nämlich "Freunde sein", um sie ins Bett zu kriegen, auchnicht unbedingt als Freundschaft bezeichnen. Vielmehr ist es ein, zum scheitern verurteilter, Flirtversuch.
Richtige Freundschaft, ist etwas anderes.

ThirdKing
 

Benutzer99630  (34)

Sorgt für Gesprächsstoff
Ich habe unter meinen Freunden etwa gleich viele Männer und Frauen. Einige der Männerfreundschaften stammen noch aus Kindheitszeiten, einige sind neueren Datums.
Ich habe definitiv an keinem meiner Freunde sexuelles oder romantisches Interesse. Wie es umgekehrt aussieht weiß ich natürlich nicht - aber ich hatte noch nie den Eindruck, dass einer von ihnen mehr als Freundschaft von mir will.
 

Benutzer10752 

Beiträge füllen Bücher
Eure Meinung interessiert mich auch dazu....aber bitte nur, wenn ich Fakten auf den Tisch legen könnt bezüglich einer Aussage wie "meine bester Freund/in führen nur eine rein platonische Beziehung, ich weiß 100% dass niemand was vom anderen will". Wenn man es drauf anlegt......kommt dann nährer Kontakt zustande oder bleibt es bei der "Freundschaft"?

Mein allerallerbester Freund ist ein Mann.

Meine daraufhin folgenden etwa ein halbes Dutzend allerbesten Freunde sind Frauen.

Darunter sind zwei Ex-Freundinnen, bei denen von beiden Seiten klar ist, dass wir nichts mehr voneinander wollen, und die ich auch nicht mehr als Partnerinnen haben wollte, ein Teenie-Schwarm, in die ich jahrelang verknallt war, und heute einfach glücklich bin, sie als gute Freundin zu haben und eine sehr gute Freundin aus Uni-Zeiten.

Entscheidend an einer guten Freundschaft ist für mich, ob wir auf einer Wellenlänge sind und gleiche Interessen haben, und nicht das Geschlecht. Und ich kann wunderbar zwischen Kopf und Trieb unterscheiden. Nicht alles, was Brüste hat, muss ich bespringen wollen.

Wenn man mit einigen Frauen einfach sehr gut befreundet ist, bleiben trotzdem noch genug andere übrig. :zwinker:

edit zum edit:

Edit: Ich würde das, was du beschreibst, nämlich "Freunde sein", um sie ins Bett zu kriegen, auch nicht unbedingt als Freundschaft bezeichnen. Vielmehr ist es ein, zum scheitern verurteilter, Flirtversuch. Richtige Freundschaft ist etwas anderes.

Vollste Zustimmung.
 

Benutzer36171 

Beiträge füllen Bücher
Für mich persönlich funktioniert eine enge Freundschaft zu einem anderen Mann nicht. Zumindest bisher. Als ich Single war, ist niemals eine normale Freundschaft enger geworden (ohne dass sich einer verliebt hätte) und jetzt da ich in einer Beziehung bin, würde ich keine engere Freundschaft zu einem Mann wollen. Ich bin aber auch kein Mensch, der viele enge Freunde hat (oder haben möchte).

Ich zweifle dennoch nicht, dass (auch sehr intensive) Freundschaften zwischen Männern und Frauen möglich sind. Warum sollten meine Erfahrungen (oder deine, lieber TS) das Nonplusultra sein?

Edit: Manche scheinen sich den Beitrag nicht ganz durchzulesen, anders kann ich mir das ein oder andere 'Danke' nicht erklären.
 
Zuletzt bearbeitet:

Benutzer90972 

Team-Alumni
Ich habe mehrere männliche Freunde (darunter auch sehr gute) an denen ich definitiv kein sexuelles Interesse habe und ich weiß, dass das auf Gegenseitigkeit beruht.

Ich glaube viel mehr, dass manche Menschen dazu neigen sich in Personen zu verlieben zu denen sie engen Kontakt haben. In meinem Umfeld habe ich mehrfach beobachtet, dass sich jemand wiederholt in eine Person verliebt hat, zu der er zum jeweiligen Zeitpunkt sehr viel Kontakt hatte, auch wenn dies klar platonisch war. Bei Anderen (mich eingeschlossen) ist derartiges nie vorgekommen.
 

Benutzer20579  (37)

Planet-Liebe ist Startseite
Für mich ist für diese These immer die logische Schlussfolgerung: Wenn bei heterosexuellen Menschen keine Freundschaften mit dem anderen Geschlecht möglich sind, dann würde das heißen, dass bisexuelle Menschen überhaupt gar keine Freundschaften haben könnten. Da das für mich notwendig falsch sein muss, bin ich davon überzeugt, dass grundsätzlich jeder Mensch platonische Freundschaften mit Menschen führen kann, die rein sexuell gesehen "ins Raster" fallen.

Dazu kommt, dass ich wirklich schon genügend männliche Freunde im Leben hatte - und es waren auch genügend dabei, die mich nicht hätten haben wollen. Genauso finde ich auch mal weibliche Freundinnen super attraktiv und möchte nichts mit ihnen anfangen - wieso sollte ich auch?

Für mich persönlich sind Aussagen von "Das geht nicht, einer ist immer verliebt" einfach nur Gerede von Menschen, die unsicher sind und Angst haben, wenn z.B. ein Partner Freundschaften mit Personen des anderen Geschlechts unterhält - und das ist meistens ein Problem von Eifersucht und Verlustängsten und von daher nichts, was ich unterstützen möchte.

Davon abgesehen bin ich mir auch ziemlich sicher, dass es Leute gibt, die es überall suchen müssen, die permanent ihren Marktwert überprüfen und jede sexuell kompatiblen Person direkt von oben bis unten abchecken und sich so ihre Gedanken dazu machen - und die vielleicht deshalb wirklich keine Freundschaft ohne Hintergedanken führen können. Und dazu kommen auch die Leute, die so selten Kontakt zum anderen Geschlecht haben, dass sie direkt glauben, der oder diejenige wäre es jetzt - aber das ist eben auch nicht bei allen Menschen so und betrifft häufig doch eher Leute im Teeniealter.

Dass diese Leute sich aber rausnehmen, die Freundschaften anderer Leute abzuwerten und als Fassade abzustempeln, finde ich zumindestens stark vereinfacht, wenn nicht sogar recht vermessen.

Wer selbst weiß, dass er keine platonischen Freundschaften zum anderen Geschlecht führen kann, kann das ja lassen - aber das heißt ja noch lange nicht, dass das andere Leute nicht vielleicht sehr wohl können.
 

Benutzer120370  (28)

Sorgt für Gesprächsstoff
Natürlich geht das :grin: Die meisten meiner Freunde sind Mädchen. (Ich bin übrigens nicht schwul bevor sowas kommt :zwinker:)
Ich versteh mich im Allgemeinen mit Mädchen einfach besser.
 

Benutzer91095 

Team-Alumni
Ich sehe darin kein Problem. Aber persönlich sehe ich auch kein Problem darin, wenn man den anderen grundsätzlich attraktiv findet oder wenn man auch schon mal mit dem im Bett war. Man kann ja trotzdem gut befreundet sein.
 

Benutzer32430  (35)

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Ich sag dazu nur:

Und bevor mich jetzt eine von den üblichen verdächtigen Vorzeigefrauen/männern dafür haut: Jaaa, das ist natürlich nicht wissenschaftlich. Es spiegelt aber meine persönlichen Erfahrungen zT erstaunlich wider.
 

Benutzer10752 

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Jaaa, das ist natürlich nicht wissenschaftlich. Es spiegelt aber meine persönlichen Erfahrungen zT erstaunlich wider.

Es ist halt vor allem auch einfach ein Video, das selbstverständlich mit den passendsten Antworten zusammengeschnitten wurde, um möglichst witzig zu sein. Das merkt man ja auch schon am Auftreten des Moderators.

Im Übrigen würde ich sogar behaupten: Selbst eine Freundschaft, bei der meintwegen der Mann eine Beziehung eingehen WÜRDE, wenn die Frau es ihm direkt anbieten WÜRDE, kann selbstverständlich auch schlicht und einfach eine gute Freundschaft sein und bleiben.

Ich finde diese Trennung zwischen Beziehung und Freundschaft teilweise sowieso künstlich. Eine gute Beziehung ist selbstverständlich im Idealfall auch eine exzellente Freundschaft. (Wir reden jetzt nicht von wildem, heißem, hartem Sex. Wir reden von Beziehung).
 

Benutzer32430  (35)

Meistens hier zu finden
Es ist halt vor allem auch einfach ein Video, das selbstverständlich mit den passendsten Antworten zusammengeschnitten wurde, um möglichst witzig zu sein.

Aber genau das hab ich doch quasi schon geschrieben, aber danke, dass du nochmals auf die mangelnde Wissenschaftlichkeit hinweist. Jemand hätte es andernfalls glatt für eine universitäre Studie halten können.....

Dennoch entspricht das in der Form Dargebotene meinen Erfahrungen und nichts anderes wollte ich ausdrücken.
 

Benutzer96881 

Benutzer gesperrt
Ich hatte schon mehrfach gute männliche Freunde und ich glaube, dass die Theorie nicht stimmt. Männer und Frauen können sehr wohl befreundet sein. Wär ja auch traurig, wenn ich auf einmal die Hälfte aller Menschen nicht als potenzielle Freunde sehen könnte, sonder immer als mögliche Geschlechtspartner sehen müsste.
 

Benutzer10752 

Beiträge füllen Bücher
Aber genau das hab ich doch quasi schon geschrieben, aber danke, dass du nochmals auf die mangelnde Wissenschaftlichkeit hinweist. Jemand hätte es andernfalls glatt für eine universitäre Studie halten können.....

Dennoch entspricht das in der Form Dargebotene meinen Erfahrungen und nichts anderes wollte ich ausdrücken.

"Mangelnde Wissenschaftlichkeit" wäre eine Straßenumfrage von Journalisten gewesen, bei der am Ende halt eine bunte Mischung aus vielfältigen oder interessanten Antworten zusammengeschnitten worden wäre. Oder eine Umfrage, die nur unter 20 Leuten durchgeführt wird. Dann hätte man trotz dieser mangelnden Wissenschaftlichkeit noch darüber diskutieren können, dass ja offenbar eine bestimmte Anzahl von Menschen an einem bestimmten Ort dieser Meinung ist.

Das Video ist etwas völlig anderes, nämlich pointierte Satire. Ein humorvoll gemeinter Beitrag. Die Video-Macher müssen nicht einmal der Ansicht sein, dass ihre These stimmt, sondern sie wollten einfach bloß witzig sein, und ein bekanntes Vorurteil auf humorvolle Art ausschmücken.

Davon abgesehen bin ich sehr wohl auch auf den Inhalt des Videos eingegangen, und hab erklärt, dass die darin gegebenen Antworten letztlich nichts über die Frage aussagen, ob eine Freundschaft zwischen Mann und Frau möglich sein kann, (siehe oben) auch wenn sie mit deinen Erfahrungen übereinstimmen.

Und zuguterletzt sind deine Erfahrungen natürlich völlig unerheblich, weil du, wenn es hochkommt, 0,001 Prozent der deutschen Bevölkerung kennst. Dazu müsstest du 800 Freunde haben. Dank der Erfindung von Facebook wissen wir ja zum Glück alle, wie schwierig es ist, 800 "Freunde" zu haben.

Hier im Thread haben sich ja schon einige Männer gemeldet, und erklärt, es sei sehr wohl möglich. Theoretisch könnte es sein, dass all diejenigen, die der Meinung sind, eine Freundschaft sei NICHT möglich, also zum Beispiel du, und der Threadstarter und noch ein paar andere Leute hier, dass all diejenigen eben "nur" 800.000 Menschen kennen. Was schon eine ziemlich bombastische Zahl wäre.

Alle anderen 79,2 Millionen Deutschen, also 99 Prozent, wären in Wirklichkeit der Meinung, dass Männer und Frauen sehr wohl Freunde sein können.

Ich nehme selbstverständlich nicht an, dass diese Zahl so stimmt, aber ich finde es immer wieder amüsant, wie irgendwelche Leute mit ihrem beschränkten Horizont von ein paar hundert oder vielleicht sogar ein paar tausend Bekanntschaften auf die Idee kommen, ihre Erfahrungen seien in irgend einer Weise auch nur annährend aussagekräftig für 80 Millionen Menschen, und was sie so in ihrem Umfeld erleben, muss demzufolge die realitätsabbildende Wahrheit sein.
 
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