Freundin wird immer dicker....

Benutzer56969  (33)

Verbringt hier viel Zeit
Ich lese hier schon die ganze Zeit mit und muss einfach mal loswerden, was für ein toller und einfühlsamer Freund du bist.
Das wird schon alles wieder gut werden, ich bin da fest von überzeugt.
 

Benutzer82592 

Verbringt hier viel Zeit
Ein Freund von mir war mal in einer änlichen Lage. Seine Freundin wurde auch immer dicker in der Zeit, wo sie zusammen waren. Irgendwann hat mein Freund sie dann verlassen, weil er sie nicht mehr attraktiv fand.
Das hört sich hart an, ist aber die beste Entscheidung die er machen konnte. Das empfehle ich auch dir. Wenn du sie irgendwann nicht mehr attraktiv findest, die Lust an ihr verlierst und sie nicht mehr anschauen magst, ist es das beste, wenn ihr getrennte Wege geht. Was bringt das, wenn du auch noch unglücklich wirst?

Das ist schon richtig fies, was dein Freund gemacht hat. Nur weil sie dicker geworden ist, heißt es nicht, dass man nicht glücklich sein kann. Sie bleibt noch die selbe Person.. nur halt ein bissel dicker. Charakter bleibt der gleiche! Man verliebt sich nicht in einen nur, weil er dünn ist bzw. gut aussiehst.
Für mich klingt es so, ob man seinen Patner verlässt nur, weil ihm eine "Kleinigkeit" nicht passt. Was ist das bitte für ne Liebe? (Mit der Einstellung wirste niemanden finden.) Da kann die Freundin nur froh sein, dass die so einen Arsch losgeworden ist!



Jetzt aber mal was zum TS :smile::
Heute hat sie tatsächlich etwas erzählt, wenn auch nur sehr wenig. Sie rief mich vorhin an, und hat dann von sich aus erzählt. Ich weiß nun immerhin, dass da tatsächlich "etwas ist", und dass es wenigstens nichts mit unserer Beziehung zu tun hat. Sie meinte allerdings auch zu mir, dass ich ihr noch etwas Zeit geben möge, da sie noch mit ihrer Mutter darüber sprechen wollte. Es hat wohl etwas mit ihrem vater zu tun....

DU weißst zumindesten was ungefähr los ist, was gut ist. Sie kam auf dich zu und sprach deswegen mit dir. Lass ihr also Zeit bis sie das Problem "verkraftet" hat. Nicht drauf an sprechen. Zeig, dass du für sie da bist, dass du ihr hilfst, wenn sie hilfe braucht, dass du ihr einfach nur zu hörst.
Versuch dich mit anderen Dingen auseinander zu setzen.
Mach mit ihr schöne Tage.. bis sie es dir halt erzählt.
Auch wenn du nicht viel tun kannst, zeige ihr das du für sie da bist (ich weiß, ich wiederhole mich)
Aber noch was zum Schluss... Bleib wie du bist! So einfühlsam und toll. Das ist das Beste was einer Freundin passieren kann!
 
S

Benutzer

Gast
Ich lese hier schon die ganze Zeit mit und muss einfach mal loswerden, was für ein toller und einfühlsamer Freund du bist.

Das finde ich auch, die mehrzahl an männern sollten sich ein beispiel daran nehmen, wie einfühlsam du bist, wie geduldig und auch liebevoll im umgang mit deiner freundin:smile:
 

Benutzer79568 

Benutzer gesperrt
Du hast kein bisschen begriffen was ich mit meinem Post sagen wollte.

Und du hast eine fragwürdige Definitition von Glück, meiner Meinung nach.

Unglücklich wäre ich, wenn ich meinen Freund verlassen würde (der ist nämlich der beste Kerl auf der ganzen weiten Welt), nicht, wenn er nicht mehr so toll aussehen würde wie jetzt. Vielleicht liegt`s einfach daran, dass das Gewicht meines Freundes mir nicht so wichtig ist, vielleicht finde ich mangelnde Disziplin beim Essen und beim Sport nunmal keine Todsünde, pervers wie ich bin. ;-)

Und ICH PERSÖNLICH finde eben, dass Attraktivität und sexuelle Anziehung aus mehr bestehen, als aus einer knackigen Figur.

Schön, dass es mal einer ausspricht, natürlich ist die äußere Erscheinung nur ein Faktor von vielen und auch wenn das hier im Forum nicht viele zugeben wollen, handelt es sich beim Gedanken, man habe mit einem suboptimalen Äußeren beim anderen Geschlecht gar keine Chance mehr einfach nur um limiting beliefs. Entscheidend sind doch die inneren Werte und die Art und Weise, wie man sich selbst betrachtet. Wenns nur aufs Äußere ankommen würde, dann würden ja auch die ganzen PUler nur ihre Zeit verschwenden.
Im Prinzip ist der Kernpunkt des PUs doch ohnehin schon seit tausenden von Jahren bekannt. So heißts zum Beispiel auch in der Bibel "Liebe deinen nächsten wie dich selbst." (Lev 19,18). Entsprechend findet man ähnliche Aussagen auch noch in den meisten anderen geläufigen Religionen.

So, nun hab ichs tatsächlich geschafft in einem Beitrag nicht nur PU sondern auch noch biblische Referenzen anzugeben, ohne direkt auf den TS einzugehen, hoffe aber, dass ich trotzdem mit meiner Meinung zum Thema Oberflächlichkeit hilfreich war.

lg, tornadin
 
F

Benutzer

Gast
Schön, dass es mal einer ausspricht, natürlich ist die äußere Erscheinung nur ein Faktor von vielen und auch wenn das hier im Forum nicht viele zugeben wollen, handelt es sich beim Gedanken, man habe mit einem suboptimalen Äußeren beim anderen Geschlecht gar keine Chance mehr einfach nur um limiting beliefs. Entscheidend sind doch die inneren Werte und die Art und Weise, wie man sich selbst betrachtet. Wenns nur aufs Äußere ankommen würde, dann würden ja auch die ganzen PUler nur ihre Zeit verschwenden.

Sorry, empfinde ich als absolut realitätsfern, bzw. ein Nischenmeinung aus einem Märchenbuch was man kleinen Kindern vorliest. Glauben möchte man dran, wünschen würde man es sich auch, aber die Welt funktioniert nunmal leider nicht auf Postkarten-Romantik.

Jedoch je länger man mit jemanden zusammen ist, umso eher ist man bereit äußere Veränderungen zu akzeptieren, da sich der Fokus der Beziehung immer mehr auf die inneren Werte verlagert. Trotzdem kann einen die Äußerlichkeiten stören.
Zudem alt und grau werden wir alle, somit muss man wohl irgendwann den Verfall akzeptieren oder sehr viel Geld anhäufen.

Gruss
AleX
 

Benutzer79568 

Benutzer gesperrt
Sorry, empfinde ich als absolut realitätsfern, bzw. ein Nischenmeinung aus einem Märchenbuch was man kleinen Kindern vorliest. Glauben möchte man dran, wünschen würde man es sich auch, aber die Welt funktioniert nunmal leider nicht auf Postkarten-Romantik.

Wer redet denn von Postkarten-Romantik, natürlich muss man auch an sich arbeiten, wenn man etwas erreichen will, aber wer bereit ist, sich für seine Ziele ins Zeug zu legen, der wird sie auch erreichen. Egal wie hässlich er/sie ursprünglich auch sein sollte.
 

Benutzer7078 

Sehr bekannt hier
Wer redet denn von Postkarten-Romantik, natürlich muss man auch an sich arbeiten, wenn man etwas erreichen will, aber wer bereit ist, sich für seine Ziele ins Zeug zu legen, der wird sie auch erreichen. Egal wie hässlich er/sie ursprünglich auch sein sollte.
sag das z.b. mal einem brandopfer oder jemandem der gliedmaßen verloren hat etc. da gibt es viele beispiele, da kann man noch so viel an sich arbeiten, man erreicht das angestrebte ziel nie.

und ich finde es ist ein großer unterschied ob man durch eigene nachlässigkeit seine attraktivtät für den partner verliert oder ob sowas unverschuldet bzw. einfach aus natürlichen gegebenheiten geschieht.
 

Benutzer83710  (34)

Verbringt hier viel Zeit
So, nun hat sie mir erzählt, was die ganze Zeit los war. Jetzt ist mir auch völlig klar, warum sie sich in letzter Zeit so zurückgezogen hat. Am Donnerstag hatte sie erst mit ihrer Mutter darüber gesprochen, weil es um ihren Vater ging. Und gestern hat sie es mir erzählt.

Man hat es ihr auch ziemlich angemerkt, dass sie danach richtig erleichtert war. Sie hat mir dann auch gesagt, dass sie im letzten halben Jahr mit sich selbst totale Probleme hatte, aber mit keinem darüber sprechen wollte. Aber jetzt war sie selbst an dem Punkt angelangt, wo sie alleine nicht mehr damit klar kam.
Gestern abend konnte ich nicht einschlafen, und so habe ich mir ein paar Gedanken über die ganze Sache gemacht. Ich kann ihr zwar nicht so wirklich helfen, aber natürlich würde ich ihr gerne so gut wie möglich zur Seite stehen.

Es ist so, dass meine Freundin ihren richtigen Vater recht früh "verloren" hat. Verloren deshalb, weil er Ende 1988 über die innerdeutsche Grenze in Richtung Westen floh (es war ja noch zu Zeiten der DDR). Er hatte in der DDR für sein Leben keine Perspektive mehr gesehen. Für ihre Mutter war das natürlich eine ganz herbe Enttäuschung. Erst über zwei Jahre später haben sie sich wieder gesehen. Meine Freundin war zu der Zeit so um die fünf Jahre alt. Für sie war es natürlich ganz toll, jetzt auf einmal wieder einen Vater zu haben, der eine große Wohnung im schönen Heidelberg hatte. Das war natürlich etwas anderes als die enge Plattenbauwohnung im damals eher tristen Cottbus. So kam es, dass er sie häufiger zu sie nahm, was von ihrer Mutter aber eher geduldet als befürwortet wurde. Ich weiß nicht genau wie lange dass so ging, aber irgendwann hat er ihr dann was schlimmes angetan. Allerdings hat sie darüber jetzt zum ersten mal mit jemandem gesprochen, ihrer Mutter hat sie damals nie etwas davon erzählt.

Jedenfalls hat sie ihren Vater danach nie wieder gesehen. Letztes Jahr im November hat er meine Freundin kontaktiert. Er war eigens dafür nach Cottbus gefahren und hatte sie in ein Restaurant eingeladen. Meine Freundin wollte es wohl bei diesem einen Treffen belassen, aber er hatte wohl so lange auf sie eingeredet, bis sie zu einem zweiten Treffen bereit war. Sie wollte es eigentlich nicht, aber es lag wohl an seiner Art oder seinem Verhalten, dass sie ihm weitere Verabredungen nicht abschlagen konnte. Er sei zwar immer sehr nett und aufrichtig zu ihr gewesen, aber für sie war es auch jedesmal sehr schwer, ihm gegenüber zu sitzen, da in ihr die ganzen Erinnerungen von früher wieder hochkamen. Und in mancher Hinsicht war er wohl auch etwas seltsam. Er hat ihr zum Beispiel immer Geld gegeben, aus welchem Grund auch immer. Vielleicht wollte er damit sein schlechtes Gewissen reinwaschen....:ratlos:

Nun ist es jedenfalls so, dass sie es aus eigener Kraft nicht schafft, den Kontakt zu ihm abzubrechen. Sie bereut es so sehr, dass sie sich damals überhaupt darauf eingelassen hat, und nun ist ein Punkt erreicht, wo sie es nicht mehr schafft, ihm abzusagen.
Natürlich muß sie ganz allein entscheiden, wie sie weiter verfährt. Ich hoffe so sehr, dass sie sich gegen diese ganze Sache entscheidet, da es ihr ja nicht gut tut.

Ich werde ihr auch sagen, dass ich ihre Entscheidung in jedem Falle akzeptieren werde, auch wenn ich merke, wie sie darunter leidet, wenn sie weiterhin Kontakt zu ihm hat. Aber ich werde ihr auch etwas vorschlagen, und es steht ihr völlig frei, den Voschlag anzunehmen. Und zwar würde ich es ihr anbieten, dass wir beide zu ihrem Vater nach Heidelberg fahren, und ihn dort ein letztes Mal besuchen. Und das wir ihm dann beide sagen, dass er sich in Zukunft zurückhält, da er ihr damit wesentlich mehr hilft, als sie mit seiner Gegenwart ständig an die Ereignisse von damals zu erinnern. Das Geld würden wir ihm dabei natürlich auch wieder zurückgeben. Ich denke mir zumindest, dass es ihr wesentlich leichter fällt, wenn sie jemanden dabei hat, und dass es auf ihren Vater eventuell auch eine größere Wirkung hat.

Nunja, ein paar Tage werde ich wohl noch abwarten, wie sie selbst sich entscheidet. Aber insgeheim wünsche ich mir natürlich, dass sie auf meinen Vorschlag eingeht.....:smile:
Was meint ihr dazu?
 

Benutzer7078 

Sehr bekannt hier
erstmal:
siehst du, sie hat sich dir von ganz alleine geöffnet und das ist sehr gut. und du hast die nötige geduld dafür bewiesen, viele andere kerle (aber auch frauen) wären schon längst weggewesen.

Man hat es ihr auch ziemlich angemerkt, dass sie danach richtig erleichtert war. Sie hat mir dann auch gesagt, dass sie im letzten halben Jahr mit sich selbst totale Probleme hatte, aber mit keinem darüber sprechen wollte. Aber jetzt war sie selbst an dem Punkt angelangt, wo sie alleine nicht mehr damit klar kam.
es gibt dinge, die man mit sich selber ausmachen will, eine zeit geht das vielleicht auch gut, manchmal schafft man es auch. aber in diesem fall, war es eben nicht so. aber wie bei deiner freudin kommt häufig der zeitpunkt, wo man dann doch irgendwo um hilfe bittet oder sich einfach nur durch ein gespräch ein wenig luft verschaffen möchte.

Gestern abend konnte ich nicht einschlafen, und so habe ich mir ein paar Gedanken über die ganze Sache gemacht. Ich kann ihr zwar nicht so wirklich helfen, aber natürlich würde ich ihr gerne so gut wie möglich zur Seite stehen.
das solltest du ihr auch genauso klar machen.
das du eben immer für sie da bist. sie in jeder entscheidung unterstützt. sicherlich du kannst ihr vorschläge machen, wie man weiter vorgehen soll, aber diese solltest du vorsichtig und behutsam anbringen, also nicht jede woche einen neuen vorschlag oder darauf beharren, das dein weg der richtige ist. vorschlagen drüber reden, evtl. nochmal nach einer gewissen zeit ansprechen, ob sie sich darüber gedanken gemacht hat und dann darauf beruhen lassen.

Meine Freundin war zu der Zeit so um die fünf Jahre alt. Für sie war es natürlich ganz toll, jetzt auf einmal wieder einen Vater zu haben, der eine große Wohnung im schönen Heidelberg hatte. Das war natürlich etwas anderes als die enge Plattenbauwohnung im damals eher tristen Cottbus. So kam es, dass er sie häufiger zu sie nahm, was von ihrer Mutter aber eher geduldet als befürwortet wurde. Ich weiß nicht genau wie lange dass so ging, aber irgendwann hat er ihr dann was schlimmes angetan. Allerdings hat sie darüber jetzt zum ersten mal mit jemandem gesprochen, ihrer Mutter hat sie damals nie etwas davon erzählt. Jedenfalls hat sie ihren Vater danach nie wieder gesehen.
klar war es für sie zunächst toll, ein papa in heidelberg, der sich kümmert, den sie besuchen kann etc. und ich vermute, die mutter hat solange ja gesagt, wie die tochter eben zum papa wollte. quasi die entscheidung der tochter überlassen.
der verlauf ist aber mal total für den arsch, richtig war das die mutter die entscheidung für besuche der tochter überlassen hat und eben nicht darauf gedrängt hat weiterhin zum vater zu fahren, obwohl die kleine das nicht wollte.
als kind redet man in der regel nicht über solche dinge, zumal häufig ja auch gesagt wird, das darfst du keinem erzählen, das ist unser geheimnis, die mama ist sonst traurig, blabla. also dem kind auch noch versucht hat, weiszumachen, das das richtig ist, was da vor sich geht.
mich wundert allerdings ein wenig, das die mutter damals scheinbar nicht stutzig geworden ist (oder weißt du da noch was?)

Letztes Jahr im November hat er meine Freundin kontaktiert. Er war eigens dafür nach Cottbus gefahren und hatte sie in ein Restaurant eingeladen.
ich kann verstehen, das sie sich mit ihm getroffen hat.
sicher er hat ihr was schrecklichesw angetan. sie hatte beim ersten treffen sicherlich eher den gedanken, das ihr vielleicht hilft, die ganze geschichte zu verarbeiten, da das ganze jahre her ist und er immernoch ihr vater ist. sicherlich aber auch mit der gewissheit, das sie selber jetzt einige jahre älter ist und sich wesentlich besser zur wehr setzen kann.

Meine Freundin wollte es wohl bei diesem einen Treffen belassen, aber er hatte wohl so lange auf sie eingeredet, bis sie zu einem zweiten Treffen bereit war. Sie wollte es eigentlich nicht, aber es lag wohl an seiner Art oder seinem Verhalten, dass sie ihm weitere Verabredungen nicht abschlagen konnte. Er sei zwar immer sehr nett und aufrichtig zu ihr gewesen, aber für sie war es auch jedesmal sehr schwer, ihm gegenüber zu sitzen, da in ihr die ganzen Erinnerungen von früher wieder hochkamen.
auch das kann ich irgendwie nachvollziehen. ein gespräch um mit der geschichte abzuschließen und dann sitzt da der eigene vater, zeigt sich von der besten seite und lullt sie quasi ein.
natürlich ist es für sich schwer, sie hat die geschichte von damals nicht verarbeitet und deswegen kommen die erinnerungen immer wieder hoch, auf der anderen seite ist ihr hass aber auch nicht groß genug um erneut mit ihm zu brechen.

Und in mancher Hinsicht war er wohl auch etwas seltsam. Er hat ihr zum Beispiel immer Geld gegeben, aus welchem Grund auch immer. Vielleicht wollte er damit sein schlechtes Gewissen reinwaschen....:ratlos:
in welchen situationen hat er ihr geld gegeben?
und mit welchen worten?
es kann sein, das er gar nicht sein gewissen erleichtern will, weil er der geschichte von damals gar nicht die bedeutung beimißt.
es kann aber eben auch genauso sein, wie du sagst.

Nun ist es jedenfalls so, dass sie es aus eigener Kraft nicht schafft, den Kontakt zu ihm abzubrechen. Sie bereut es so sehr, dass sie sich damals überhaupt darauf eingelassen hat, und nun ist ein Punkt erreicht, wo sie es nicht mehr schafft, ihm abzusagen.
Natürlich muß sie ganz allein entscheiden, wie sie weiter verfährt. Ich hoffe so sehr, dass sie sich gegen diese ganze Sache entscheidet, da es ihr ja nicht gut tut.
ich kann deine sorgen da vollkommen verstehen und ich denke auch, das es besser wäre, wenn sie den kontakt wieder abbricht.
da solltest du ihr eigentlich die nötige kraft geben, das sie weiß, das sie es schaffen kann, den kontakt abzubrechen.

Aber ich werde ihr auch etwas vorschlagen, und es steht ihr völlig frei, den Voschlag anzunehmen. Und zwar würde ich es ihr anbieten, dass wir beide zu ihrem Vater nach Heidelberg fahren, und ihn dort ein letztes Mal besuchen. Und das wir ihm dann beide sagen, dass er sich in Zukunft zurückhält, da er ihr damit wesentlich mehr hilft, als sie mit seiner Gegenwart ständig an die Ereignisse von damals zu erinnern. Das Geld würden wir ihm dabei natürlich auch wieder zurückgeben. Ich denke mir zumindest, dass es ihr wesentlich leichter fällt, wenn sie jemanden dabei hat, und dass es auf ihren Vater eventuell auch eine größere Wirkung hat.
den vorschlag finde ich sehr gut.

ich wünsch dir und deiner freundin viel kraft.
 

Benutzer20976 

(be)sticht mit Gefühl
Also doch...leider. Einen kurzen Verdacht hatte ich in die Richtung, aber dann lieber verworfen und gehofft, dass es was "Harmloses" ist.

Nun, das Gute ist natürlich, dass Du endlich Bescheid weißt und sie Dir von sich aus von der Sache erzählt hat. Das ist eine schwierige Situation für Deine Freundin. Ich finde gut, was Du ihr anbieten willst, und ich denke, dass Du für sie da bist, sie aber nicht bedrängst, ist auch schon eine große Hilfe. Einfach zu wissen: "er weiß Bescheid, er ist auf meiner Seite, er glaubt mir und hat Verständnis" - das ist für sie sicherlich eine große Unterstützung. Schön, dass Du genügend Geduld hattest!

Ich hoffe, dass ihr Vater sich daran hält, wenn sie ihm eine Absage für weitere Treffen erteilt.
Sie kann sich auch überlegen, sich noch psychologisch beraten zu lassen, was die damalige Geschichte angeht.
 
S

Benutzer

Gast
Und zwar würde ich es ihr anbieten, dass wir beide zu ihrem Vater nach Heidelberg fahren, und ihn dort ein letztes Mal besuchen. Und das wir ihm dann beide sagen, dass er sich in Zukunft zurückhält, da er ihr damit wesentlich mehr hilft, als sie mit seiner Gegenwart ständig an die Ereignisse von damals zu erinnern. Das Geld würden wir ihm dabei natürlich auch wieder zurückgeben. Ich denke mir zumindest, dass es ihr wesentlich leichter fällt, wenn sie jemanden dabei hat, und dass es auf ihren Vater eventuell auch eine größere Wirkung hat.

Der Vorschlag ist toll, ich denke, sei ist froh darüber, dass du das mit ihr gemeinsam durchstehen willst...
Nur ein Tipp, fahrt nach Heidelberg aber trefft euch an einem neutralen Punkt, also nicht in seiner wohnung!
Ist vielleicht nicht so gut, wenn sie die nochmal betritt...
Off-Topic:
ich hab nen guten Freund, den das Jugendamt aus seiner Familie geholt hat, weil sie ihn vernachlässigt haben; zu seinem 18 Geburtstag meldete sich sein Vater nach vielen Jahren wieder, wollte ein treffen vereinbaren...er wollte um keinen Preis in die wohnung, in der er lebt, sondern sich erstmal in nem Cafe mit ihm treffen...meinte er fühlt sich sicherer... zwar ein anderes beispiel u eine andere thematik(trotzdem irgendwo doch die gleiche situation also-treffen u vorher negative erfahrungen), trotzdem denke ich, dass deine Freundin vllt ähnlich damit umgehen könnte
 

Benutzer50843 

Benutzer gesperrt
Also ich finde es auch gut, dass du soviel Einfühlungsvermögen bei deiner Freundin hast. Der Vorschlag ist doch sehr gut, ich denke sie wird es zu schätzen wissen, dass du sie so gut unterstützen willst!
 
3 Monat(e) später

Benutzer83710  (34)

Verbringt hier viel Zeit
Habe mir eben nochmal den ganzen Thread durchgelesen, was im Nachhinein sehr interessant ist. Mittlerweile ist das Problem ja gelöst. Es war also tatsächlich so, dass sie die Beziehung zu ihrem Vater sehr stark belastet hat. Deshalb hat sie sich mir und anderen gegenüber auch immer mehr verschlossen. Die rapide Gewichtszunahme war letztlich nur die Spitze des Eisberges. Rückblickend betrachtet muß ich auch sagen, dass der Threadtitel unglücklich gewählt war :grin:

Zum Glück ist nun alles geklärt. Wir sind beide zu ihrem Vater gefahren und haben uns an einem "neutralen Ort" getroffen. Nach einer Weile hatte sie dann den Wunsch, sich alleine mit ihm zu unterhalten. Sie hat dann noch recht lange mit ihm gesprochen. Auf der Rückfahrt war sie sehr still. Mittlerweile ist unsere Beziehung wieder so, wie sie schon immer war. Ich bin sehr froh, dass sie genug Vertrauen zu mir hatte, um sich mir gegenüber zu öffnen. Und das wir diese Zeit gemeinsam durchgestanden haben.

Ich war damals sehr über die Resonanz auf diesen Thread erstaunt, und es ist schon interessant, die unterschiedlichen Meinungen zu lesen. Letztlich muß ja jeder für sich selbst entscheiden bzw. feststellen, weshalb ma den Partner wirklich liebt. Solange beide Partner damit klarkommen, stellt es sicher auch kein Problem dar. Man kann natürlich nie sagen, dass eine bestimmte Ansicht zu dieser Problematik die richtige und einzig wahre ist. Für jeden spielt die Attraktivität des eigenen Partners eine unterschiedlich große Rolle. Aber trotzdem möchte ich hierzu nochmal ein paar Gedanken aufschreiben:
Es ist ganz sicher nicht verwerflich, den Partner aufgrund gewisser optischer Veränderungen nicht mehr so attraktiv zu empfinden. Andererseits darf man seine eigenen Interessen auch nicht über die des Partners stellen. Einige haben ja im Verlauf dieses Threads die Vermutung gehabt, ich würde hier nur schreiben, weil ich meine Freundin dazu bringen möchte, wieder abzunehmen. Mittlerweile sind gute 3 Monate vergangen, und sie hat auch tatsächlich etwa 8 kg abgenommen. Allerdings hat sie das aus freien Stücken getan.

Ich denke es ist ganz besonders wichtig, dass man seinen Partner so akzeptiert und liebt, wie er ist. Mir war es sehr wichtig, dass meine Freundin wieder mit sich selbst in reine kommt, dass sie mit sich selbst zufrieden ist. Egal, ob sie dabei nun 90 oder 60 kg wiegt. Ich persönlich denke auch, dass eine Beziehung, die vordergründig auf visuellen Vorlieben basiert, keinen langen Bestand haben kann. Daher fand ich insbesondere die Beiträge von Piratin sehr interessant. Natürlich wird niemand sagen, dass er mit seiner Freundin zusammen ist, weil sie so schön schlank ist und sich beim Essen immer brav zurückhält. Aber wenn man die Beiträge einiger User liest, dann kann dieser Eindruck durchaus entstehen. Und ich finde immer noch, dass sich die wahre Stärke einer Beziehung erst dann so richtig zeigt, wenn Probleme auftreten, bei denen beide entsprechend handeln müssen. Wenn eine Beziehung scheitert, weil der eine Partner z.B. mal 12 kg zunimmt, dann kann die Beziehung wirklich nicht so doll gewesen sein. Zumindest auf einer Seite gab es dann ziemliche Defizite.....
Aber das muß jeder für sich entscheiden :engel:
 

Benutzer57292 

Verbringt hier viel Zeit
Ich hatte den Thread damals als Mitleserin verfolgt, deswegen will ich euch erstmal weiterhin alles Gute wünschen!
Schön, dass ihr euch aussprechen konntet, und überhaupt alles gut geworden ist.

Und ich finde immer noch, dass sich die wahre Stärke einer Beziehung erst dann so richtig zeigt, wenn Probleme auftreten, bei denen beide entsprechend handeln müssen. Wenn eine Beziehung scheitert, weil der eine Partner z.B. mal 12 kg zunimmt, dann kann die Beziehung wirklich nicht so doll gewesen sein. Zumindest auf einer Seite gab es dann ziemliche Defizite.....
Aber das muß jeder für sich entscheiden
Schönes Fazit. :smile: (Da stimme ich zu)
 
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