Freundin wird immer dicker....

Benutzer83710  (34)

Verbringt hier viel Zeit
Ich finde es wirklich lobenswert, dass sich der TS so zu seiner Freundin bekennt und ihr auch helfen will, aber nicht immer gibt es "natürliche" Erklärungen über die Ursachen, die dahinterstecken könnten, lässt sich nur spekulieren, denn die wahren Gründe kennt nur die Partnerin, die aber dahinter keine Probleme sieht, sich angeblich wohl fühlt und nicht näher darauf eingehen - sprich darüber momentan keine intensiveren Gespräche möchte, obwohl der Partner gerne Begründungen hätte.
Das gestaltet dieses Thema schwierig und ich weiß nicht, was eher "helfen" könnte: Eine ständig liebevolle, nicht ins Energische gehende Aufmunterung/Hilfe, die eventuell zu nichts führt oder eine leichte "Holzhammermethode"?
Aber nichts mehr zu sagen, ist komplett falsch, denn da werden die Probleme nur unter den Teppich gekehrt und die fehlende körperliche Anziehung deshalb nicht herbeigeholt.
Ich glaube auch, dass ein bisschen verständliche Angst vorherrscht, damit das Ganze weitere Ausmaße annimmt und dass sich der TS mit seinem Verständnis und der Liebe zu ihr mit dem momentanen Gewicht "arrangieren" könnte, aber nicht mit der Tatsache, dass er das Gefühl hat, sie verschließe sich ihm.

Danke, du hast genau das ausgesprochen, was ich auch empfinde. Ich bin mir selbst nicht mehr sicher, was ich noch machen soll. Irgendein Problem hat sie jedenfalls, das merke ich ganz genau. Sie mag es nur nicht zugeben. Dies Gewichtszunahme ist natürlich nur ein Aspekt des ganzen Problems, aber eben auch ein nicht ganz unbedenkliches. Ich spüre es in letzter Zeit immer häufiger, dass sie zwar das Gespräch mit mir sucht, gleichzeitig aber auch schnell wieder abblockt. Ich möchte sie ja auch nicht zu sehr bedrängen. Ihren Freunden erzählt sie auch nichts, und mit ihrer Mutter hat sie auch über nichts gesprochen. Vllt. ist es ja wirklich irgendein innerer Konflikt, den nur sie ganz alleine austragen kann.....:ratlos:
Aber ich würde doch auch so gerne wissen, was sie so beschäftigt....

Falsch. Das was hier scheinbar alle übersehen, ist dass der TS schreibt, er wünscht sich, dass sich seine Freundin ihm wieder öffnet und ihm erzählt, was sie belastet. Er will wissen, was in ihr vorgeht. Langfristig kann es gut sein, dass er sich freuen würde, wenn sie wieder etwas weniger wiegt, aber ich glaube einer der wichtigsten Aspekte hier ist, dass sich der TS Sorgen macht und wissen will, was sie belastet, weil er ihr nur so helfen kann.

Ja, genau das ist es. Denn momentan komme ich mir neben ihr total nutzlos und überflüssig vor....

@TS

Falls ich es überlesen habe, tut es mir leid, aber woher weißt Du so genau, wieviel Deine Freundin wiegt? Oder sind es lediglich Schätzungen?

Sie hat es mir gesagt. Zwar mit dem Zusatz: "Ja, ist etwas mehr als sonst, aber ich war ja vorher auch sehr schlank.", aber sonst hat sie ihre Gewichtszunahme bisher eher gleichgültig wahrgenommen. Und das wundert mich halt so, vor einem Jahr war das noch anders bei ihr.
 

Benutzer25573 

Verbringt hier viel Zeit
Ja, genau das ist es. Denn momentan komme ich mir neben ihr total nutzlos und überflüssig vor....
Aber vielleicht ist es doch wirklich kein ernsthafteres Problem!
Ich würde mich da nicht so sehr drauf versteifen. Rede mit ihr...
Aber dass du es auch so genau festmachen kannst, wann etwas bei/mit ihr passiert sein muss, ich finde, ohne genauere Anhaltspunkte (nicht nur das Gewicht), sollte man solche Theorien nicht aufstellen!

Sie hat es mir gesagt. Zwar mit dem Zusatz: "Ja, ist etwas mehr als sonst, aber ich war ja vorher auch sehr schlank.", aber sonst hat sie ihre Gewichtszunahme bisher eher gleichgültig wahrgenommen. Und das wundert mich halt so, vor einem Jahr war das noch anders bei ihr.
Eben, vielleicht will sie sich "aus dem Schönheitswahn ausklinken" und sie empfindet es nicht als schlimm, dass sie zugenommen hat. hast du sie mal ganz normal gefragt, ob sie sich wohlfühlt?
 

Benutzer20976 

(be)sticht mit Gefühl
Vielleicht könnte sie sich jemand anders öffnen, der ihr nicht so nahesteht? Aber ob sie bereit wäre, sich Hilfe zu suchen, wenn sie eigentlich nicht meintm, Hilfe zu benötigen - das ist natürlich zu bezweifeln. Und es ist auch unbekannt, ob sie wirklich ein tieferes Problem hat oder ob Du das eben nur annimmst. Das können wir nicht beurteilen.

Ich denke, dass Du ziemlich vernünftig bist und dass es Dir um ihr Wohl geht und nicht um "sie ist aber nicht mehr so sexy, deswegen soll sie abnehmen". Hast Du sie schon mal gefragt, ob sie sich an ihre Worte vom Herbst noch erinnert, also dass sie lieber wieder abnehmen wollte? (Was bei 72 kg auf 179 cm nicht nötig wäre.) Da fand sie ja zwischendurch wohl, dass sie zu viel zugenommen hätte. Wenn sie jetzt mit nochmals 18 kg mehr meint, so viel habe sie nicht zugenommen, ist das verwunderlich.

Hab ich es überlesen? Studiert sie, arbeitet sie? Ist sie damit zufrieden?

Kann sie sich denn sonst Dir gegenüber öffnen, redet Ihr ansonsten miteinander? Erzählt sie Dir, was in ihrem Leben los ist?
 

Benutzer83710  (34)

Verbringt hier viel Zeit
Eben, vielleicht will sie sich "aus dem Schönheitswahn ausklinken" und sie empfindet es nicht als schlimm, dass sie zugenommen hat. hast du sie mal ganz normal gefragt, ob sie sich wohlfühlt?

Ja, darauf meinte sie, dass sie sich wohlfühlt und zufrieden ist. Aber ob das immer der Wahrheit entspricht....:ratlos:

Hab ich es überlesen? Studiert sie, arbeitet sie? Ist sie damit zufrieden?

Kann sie sich denn sonst Dir gegenüber öffnen, redet Ihr ansonsten miteinander? Erzählt sie Dir, was in ihrem Leben los ist?

Sie arbeitet. Wir wohnen auch seit 2 Jahren zusammen. Unsere Beziehung lief bisher wirklich ohne Probleme, ich denke schon, dass sie mit mir über ales reden kann und es bisher auch getan hat.
 
L

Benutzer

Gast
Hmmm, vorher hatte sie definitiv untergewicht (ich bin 1,67m hab 55kg und bin schlank, sie ist ja gut 12cm größer, war also definitiv zu dünn mit dem Gewicht), weil sie sehr darauf geachtet hat, was sie isst. Damit hat sie aufgehört, und die Kilos sind nur so raufgepurzelt. Weil der Körper auf einmal ungewöhnlich viele Kalorien bekommen hat und damit quasi überfordet war. Diese zusätzliche Energie konnte der Körper nicht verbrauchen und hat sie gespeichert.

Ich kann mir vorstellen, dass sie nicht weiß, wie sie abnehmen soll. Auch wenn sie sagt, dass sie zufrieden ist.
 

Benutzer12216 

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Ja, darauf meinte sie, dass sie sich wohlfühlt und zufrieden ist. Aber ob das immer der Wahrheit entspricht....:ratlos:

dieser meinung bin ich auch!viele reden sich sowas lange ein und erst wenns fast zu spät is geben si zu das sie ein problem haben!

und das dir das fehlende vertrauen ihrerseits wehtut kann ich sehr gut verstehen!sowas tut meist noch mehr weh als alles andere!
 

Benutzer20579  (37)

Planet-Liebe ist Startseite
Huhu,

also ich denke nicht, dass da zwangsläufig eine Essstörung hinter stehen muss - zwischen den 18 und den 20ern kann sich auch relativ "normal" was am Gewicht tun. Habe selber seitdem gute 17 Kilo zugenommen, wobei ich sagen muss, dass ich trotzdem immer noch nicht zu dick bin - bisschen Bauch, aber der geht jetzt durch Sport weg und besser als das Untergewicht vorher.

Es verändert sich einfach eine Menge - Hüfte, Becken, Bauch - alles Stellen, die vorher noch kein Fett angesetzt haben.

Ansonsten könnte sie auch mal zum Arzt gehen, Schilddrüse, Stoffwechsel - was weiß ich. Gibt ja genügend Möglichkeiten.

Aber prinzipiell kann man ja hier alles erzählen, wenn du meinst, da steckt mehr hinter, und sie aber nichts sagen will.... ist guter Rat halt teuer.

Vielleicht könntest du sie mal zum Essen einladen und ruhig mit ihr sprechen?

Prinzipiell denke ich aber, dass das Gerede im Freundeskreis auch kontraproduktiv sein kann. Wenn man jahrelang dürr ist, sagt keiner was, und kaum ist ein bisschen Bauch da, müssen alles was sagen von wegen man solle "aufpassen" - ist ja auch gesellschaftlich schon komisch. Da läuft eine Frau mit fast 1,80 Jahrelang unter 60 Kilo rum, und keiner wundert sich, und kaum wiegt sie 90, schreien alle :zwinker:

Hm, ich denke, neue Erkenntnisse konnte ich leider auch keine bringen :frown: Schwierige Situation!
 

Benutzer53592 

Planet-Liebe ist Startseite
Ja, darauf meinte sie, dass sie sich wohlfühlt und zufrieden ist. Aber ob das immer der Wahrheit entspricht....:ratlos:

Tja, das kann man(n) nicht wissen und vielleicht sind es Ausflüchte und Verdrängungsmethoden, die gerne angewandt werden, wenn einem zwar bewusst ist, dass was "schief" läuft, aber man einfach noch nicht gewillt ist, etwas zu unternehmen.

Ich muss jetzt zwar wieder zu meiner Geschichte zurückgreifen, auch wenn hier einige der Meinung sind, so was wäre nicht hilfreich, aber mir war z. B. schon klar, dass ich was unternehmen muss und es nicht so weitergehen kann, weil ich mich unwohl fühlte und schlichtweg nicht mehr gefiel. (und da hat mein Freund noch nicht einmal etwas über meine Figur verlauten lassen)
Es haben mich auch andere Leute darauf angesprochen und mein Partner war nicht so sensibel, denn der hat mir mal bei einem weißen, engen T-Shirt, bei dem der einschneidende BH so richtig die Rollen am Rücken zur "Geltung" brachte, in dieselbigen gezwickt und gemeint, ob ich mir nicht was anderes anziehen möchte.
Aber auch das hat mich noch nicht zur Besinnung gebracht, sondern total verärgert, so dass ich zwar immer wieder ein paar Hungertage einlegte, dafür anschließend in regelrechte Fressattacken verfiel, die die Kilos noch weiter haben ansteigen lassen.
Sobald im Bekanntenkreis oder im Fernsehen das Thema Gewicht, Figur u.s.w. fiel, habe ich mich ausgeklinkt, abgeblockt bzw. versucht, da Gespräch in andere Bahnen zu lenken.
Mich hat das Ganze belastet, (ohne irgendwelche anderen Probleme zu besitzen) aber ich habe darüber mit keinem gesprochen, weil ich ja genau wusste, was zu tun ist.

Was ich damit nochmals betonen will: Wenn es bei ihr nicht Klick macht, wirst du nichts ausrichten können, wobei ich deine Angst und die möglichen Überlegungen, wie du weiter vorgehen könntest, wirklich verstehe.

Vielleicht kümmerst du dich einfach vermehrt um den Einkauf eurer Lebensmittel und der Zubereitung, auch wenn das natürlich keine Garantie ist, dass sie außerhalb eurer gemeinsamen Zeit weiter zu viel futtert.

Ich würde dir ja so gerne helfen, denn aus jeder Zeile von dir kann man herauslesen, wie viel dir deine Freundin bedeutet und wie sehr du darunter leidest, dass die Anziehung dadurch verschwindet, was dich ja auch belastet, denn du willst es ja gar nicht und gibst dir sogar ein wenig die "Schuld", dass sie dir nicht mehr ganz so gut gefällt und dadurch eure bisher intakten Beziehung zu leiden droht.
Aber irgendwie bin ich mit meinem Latein am Ende...du kannst wahrscheinlich echt nur hoffen und ihr durchaus nochmals liebevoll - aber nicht ständig - sagen, dass sie mit dir über alles reden kann, du sie in jeder erdenklichen Weise unterstützt und wie gut ihr ein paar Kilo weniger täten...noch fehlt ihr der Ansporn, aber ich sehe keinen Grund, die Flinte ins Korn zu werfen.
 
L

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Gast
Gehört zwar nich wirklich hier her, aber mein Exfreund hat mir damals bei 62 auf 1,64m gesagt, dass ich dick bin. :kopfschue

Das tat damals sehr weh und ich hab mich runtergehungert auf 54, dann wieder rauf auf 58. Nach der Trennung auf 51. Bin jetzt 3 cm größer und hab 55kg. Nur wegen ihm so ein auf und ab.

Klar ich war nie dick. Will damit nur sagen, dass man sowas mit Gefühl machen muss. Er hats nicht korrekt getan, äußerst unsensibel. Hat mir sogar verboten, gewisse Sachen zu essen.:kopfschue
 
S

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Gast
Off-Topic:
Vielleicht war die Freundin ja auch einfach froh darüber, endlich jemanden gefunden zu haben, bei dem sie nicht krankhaft darauf achten musste, eine untergewichtige Figur zu behalten.
War auch einer meiner ersten gedanken

Sie ist auch relativ groß (1,79 m). Irgendwann kurz vor Weihnachten 2006 muß es dann angefangen haben, dass sie langsam aber sicher zunahm. Anfangs ist mir das noch gar nicht so aufgefallen. Inzwischen bringt sie es allerdings schon auf 90 kg, vor 2 Jahren waren es noch 58 kg :kopfschue
Habt ihr vllt. schonmal ähnliches mit eurer Partnerin/eurem Partner erlebt?

Off-Topic:
Ich selbst wiege bei einer körpergröße von 1,80m um die 70 kg...klar, das schwankt und ich habe in letzter zeit auch etwas zugenommen, etwa 4 oder 5kg, und selbst das fällt mir auf, und ich fühle mich nicht wohl..esse aber soooo gerne und die mama von meinem schatz kocht so gut :cool1: aber ich fühle mich so eigentlich nicht wohl und würde gerne etwa abnehmen...


Mein schatz hat auch zugelegt in letzter zeit aber weniger dramatisch...
Du meintest, du hast angst sie zu nerven, beleidigen, kränken (o.ä.) wenn du sie ständig darauf ansprichst...und wenn du nun eher fragst, ob sie irgendein anderes problem hat, und das gewicht außen vor lässt?? ich würde an dieser stelle nachhaken, von mir aus auch nerven, du scheinst ja irgendwie zu denken, es ist um weihnachten was passiert, dass sie so drastisch zugenommen hat... hast du sie explizit gefragt, ob ihr um diese zeit irgendwas wiederfahren ist??

Hatte sie in den letzten 2 jahren öfters mal viel stress?? Irgendwelche familiären probleme?? Probleme im freundeskreis?? Mobbing(kann schließlich auch zur gewichtszunahme führen)??
Einnahme von Medikamenten (über längeren zeitraum)??

Oder vielleicht ist es doch das, was starla angesprochen hat, aber zuallererst würde ich versuchen, alles andere auszuschließen...

lg
 

Benutzer83710  (34)

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Tja, das kann man(n) nicht wissen und vielleicht sind es Ausflüchte und Verdrängungsmethoden, die gerne angewandt werden, wenn einem zwar bewusst ist, dass was "schief" läuft, aber man einfach noch nicht gewillt ist, etwas zu unternehmen.

Was ich damit nochmals betonen will: Wenn es bei ihr nicht Klick macht, wirst du nichts ausrichten können, wobei ich deine Angst und die möglichen Überlegungen, wie du weiter vorgehen könntest, wirklich verstehe.

Vielleicht kümmerst du dich einfach vermehrt um den Einkauf eurer Lebensmittel und der Zubereitung, auch wenn das natürlich keine Garantie ist, dass sie außerhalb eurer gemeinsamen Zeit weiter zu viel futtert.

Ich würde dir ja so gerne helfen, denn aus jeder Zeile von dir kann man herauslesen, wie viel dir deine Freundin bedeutet und wie sehr du darunter leidest, dass die Anziehung dadurch verschwindet, was dich ja auch belastet, denn du willst es ja gar nicht und gibst dir sogar ein wenig die "Schuld", dass sie dir nicht mehr ganz so gut gefällt und dadurch eure bisher intakten Beziehung zu leiden droht.
Aber irgendwie bin ich mit meinem Latein am Ende...du kannst wahrscheinlich echt nur hoffen und ihr durchaus nochmals liebevoll - aber nicht ständig - sagen, dass sie mit dir über alles reden kann, du sie in jeder erdenklichen Weise unterstützt und wie gut ihr ein paar Kilo weniger täten...noch fehlt ihr der Ansporn, aber ich sehe keinen Grund, die Flinte ins Korn zu werfen.

Danke, deine Beiträge sind wirklich sehr hilfreich und zudem auch sehr liebevoll geschrieben! :smile:
Sie ist jetzt für ein paar Tage weg, da sie zu einer Weiterbildung muß. Kurz vorher habe ich ihr halt nochmal gesagt, dass ich das Gefühl habe, dass sie mir etwas verschweigt bzw. dass sie etwas sorgt, und dass sie mir doch ruhig alles erzählen kann, dass ich sie bei allem unterstützen würde. Sie hatte dann auch Tränen in den Augen, meinte aber nur, dass alles gut sei. Als sie aus dem Haus ging, habe ich durch das Fenster sehen können, dass sie geweint hat.....also muß sie doch irgendetwas bedrücken :geknickt:
Sie kommt nächsten Mittwoch wieder, aber sie fehlt mir so sehr :herz:
Ich denke andauernd an sie, sehe sie dauernd vor mir, wie sie mir mit Tränen in den Augen sagt, dass alles in Ordnung sei. Vorhin habe ich mit ihr telefoniert, und zum Abschied meinte sie: "Es ist vielleicht auch ganz gut, wenn ich mal ein paar Tage für mich habe." Danach hat sie aufgelegt. Seitdem mache ich mir nur noch mehr Gedanken :cry:

ich würde an dieser stelle nachhaken, von mir aus auch nerven, du scheinst ja irgendwie zu denken, es ist um weihnachten was passiert, dass sie so drastisch zugenommen hat... hast du sie explizit gefragt, ob ihr um diese zeit irgendwas wiederfahren ist??

Ja, das habe ich schon mehrfach gemacht. Aber entweder hat sie es verneint, oder sie hat auf ein anderes Thema abgelenkt....
 

Benutzer4590 

Planet-Liebe ist Startseite
Sie ist jetzt für ein paar Tage weg, da sie zu einer Weiterbildung muß. Kurz vorher habe ich ihr halt nochmal gesagt, dass ich das Gefühl habe, dass sie mir etwas verschweigt bzw. dass sie etwas sorgt, und dass sie mir doch ruhig alles erzählen kann, dass ich sie bei allem unterstützen würde. Sie hatte dann auch Tränen in den Augen, meinte aber nur, dass alles gut sei. Als sie aus dem Haus ging, habe ich durch das Fenster sehen können, dass sie geweint hat.....also muß sie doch irgendetwas bedrücken :geknickt:
Sie kommt nächsten Mittwoch wieder, aber sie fehlt mir so sehr :herz:
Ich denke andauernd an sie, sehe sie dauernd vor mir, wie sie mir mit Tränen in den Augen sagt, dass alles in Ordnung sei. Vorhin habe ich mit ihr telefoniert, und zum Abschied meinte sie: "Es ist vielleicht auch ganz gut, wenn ich mal ein paar Tage für mich habe." Danach hat sie aufgelegt. Seitdem mache ich mir nur noch mehr Gedanken :cry:

Also das ist ja nun schon mal eine andere Reaktion als das, was bisher bei Gesprächsversuchen von ihr kam, wenn ich das richtig sehe. Dass sie geweint hat, könnte ein Zeichen dafür sein, dass die Mauern bei ihr anfangen zu bröckeln - was auch immer hinter der ganzen Sache steckt, ich hab das Gefühl, allmählich wird sie selbst nachdenklich und lässt das auch zu. Dass sie meinte, ein paar Tage für sich selbst wären vielleicht ganz gut, lässt auch darauf schließen, dass da bei ihr was in Gang kommt. Vielleicht erlebst du eine Überraschung und sie ist gesprächsbereit, wenn sie wieder nach Hause kommt.
 

Benutzer6820 

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Hey,

ich habe mich hier mal angemeldet, weil ich in letzter Zeit ein kleines Problem mit meiner Freundin habe. Wir sind seit Juli 2005 zusammen, und bisher gab es eigentlich nie Probleme zwischen uns beiden. Aber es ist so, dass meine Freundin in der letzten Zeit deutlich zugenommen hat.
Als ich sie kennenlernte, war sie noch sehr schlank und auch sportlich. Sie ist auch relativ groß (1,79 m). Irgendwann kurz vor Weihnachten 2006 muß es dann angefangen haben, dass sie langsam aber sicher zunahm. Anfangs ist mir das noch gar nicht so aufgefallen. Inzwischen bringt sie es allerdings schon auf 90 kg, vor 2 Jahren waren es noch 58 kg :kopfschue
Ich habe sie schon so oft darauf angesprochen, weil ich immer glaubte, dass sie vllt. irgendwelchen Kummer hat, und deswegen so viel isst. Früher hat sie sich sehr bewußt ernährt, aber mittlerweile futtert sie mich locker unter den Tisch. Sie meint dann immer, dass sie halt ihren Appetit entdeckt hätte, und das sie doch kaum zugenommen hat. Auch von unseren Freunden wird sie vermehrt darauf angesprochen, aber es scheint ihr nur wenig auszumachen.
Ich weiß langsam gar nicht mehr, was ich noch machen soll. Wenn sie weiter in dem Tempo zunimmt, wird es ja irgendwann noch gefährlich. Irgendwie habe ich das gefühl, dass sie mir etwas wichtiges verschweigt, und ihre Sorgen darüber verdrängt. Und ich muß auch sagen, dass ich mich körperlich nicht mehr so zu ihr hingezogen fühle wie noch vor einem oder zwei Jahren.
Habt ihr vllt. schonmal ähnliches mit eurer Partnerin/eurem Partner erlebt?

Nun greife ich als erstes mal deine Feststellung auf das Sie für ihre Größe tatsächlich sehr schlank,vernutlich zu schlank war,mir kommt das so vor als hätte Sie sich doch dem herrschenden Weltbild das Frau unbedingt dünn sein muss hingegeben und mit der Zeit festgestellt das es darauf nicht wirklich ankommt und wie Sie so schön sagt Ihren Appetit endeckt hat.Nun,30 Kilo mehr sind schon eine ganze Menge,aber wenn man bedenkt das Sie recht groß ist und selber offensichtlich kein Problem damit hat, solltest Du das, weil Du Sie ja hoffentlich als ganzen Mensch liebst ,nicht mit solchen Oberflächlichkeiten belasten.Sicher kann Übergewicht für manche Krankheiten das Risiko diese zu bekommen erhöhen,aber muss es nicht und außerdem gibt es Studien die belegen das ein paar Kilo mehr (bis BMI 30) besser sind als einige zu wenig.
 

Benutzer12216 

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was ich mich immer bei solch diskusionen frage ist,warum wird man gleich als oberflächlich abgestempelt wenn man möchte das einem der partner auch optisch gefallen sollte!is das nich irgendwie was völlig normales?
 

Benutzer15353 

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Nun greife ich als erstes mal deine Feststellung auf das Sie für ihre Größe tatsächlich sehr schlank,vernutlich zu schlank war,mir kommt das so vor als hätte Sie sich doch dem herrschenden Weltbild das Frau unbedingt dünn sein muss hingegeben und mit der Zeit festgestellt das es darauf nicht wirklich ankommt und wie Sie so schön sagt Ihren Appetit endeckt hat.Nun,30 Kilo mehr sind schon eine ganze Menge,aber wenn man bedenkt das Sie recht groß ist und selber offensichtlich kein Problem damit hat, solltest Du das, weil Du Sie ja hoffentlich als ganzen Mensch liebst ,nicht mit solchen Oberflächlichkeiten belasten.Sicher kann Übergewicht für manche Krankheiten das Risiko diese zu bekommen erhöhen,aber muss es nicht und außerdem gibt es Studien die belegen das ein paar Kilo mehr (bis BMI 30) besser sind als einige zu wenig.
Den Beitrag sollte man in einen Goldrahmen fassen und hier irgendwo aufhaengen!
 

Benutzer7078 

Sehr bekannt hier
Bevor ich auf die aussagen und das problem des ts eingehen möchte ich doch das eine oder andere kommentieren und zum teil mit meinen eigenen erfahrungen belegen, man möge es mir verzeihen.

Ich meine, 58kg bei 1,79m sind nicht gerade viel, oder? Da steckt eiserne Disziplin dahinter und man muss sicherlich viele Abstriche machen (eben nicht dass und die Menge essen, auf die man gerade Lust hat etc.). Ich kenne kein Mädchen, dass nicht eine Phase hat, in der es glücklich ist (auch mit ein paar Kilos mehr), weil sie LEBEN kann!
gibt es auf dieser welt nur ein dünn = eiserne disziplin, salatblatt futtern, nicht richtig essen können / dürfen, nur fasten, sich durch sport jedes gramm wieder runterhungern etc.?
ich kann da jetzt nur von mir reden. Mit 1,76 und 52kg lieg ich unter einem bmi von 18 und? Ich treibe keinen sport (nicht wirklich im moment) ich esse worauf ich lust habe, wann ich lust habe und soviel bis ich pappsatt bin und einfach nichts mehr reinpasst.
ich bin nicht krank, alles schon durchgescheckt und ich fühle mich pudelwohl dabei.

Vielleicht sehe ich das als "Ausnahme" so, aber essen kann Spaß machen, einen bereichern. Es ist schön mit anderen zusammenzusitzen, leckeres Essen zu verspeisen und nicht nur an einem Salatblatt rumzuknabbern weil halt "irgendwas reinmuss".
nur weil man dünn ist, muss man genau auf diese dinge nicht verzichten und sich auch anschließend nicht zwingend dafür bestrafen.
Ich liebe es mit anderen essen zu gehen und ich hasse es salat zu bestellen.

Es ist ein wenig verqueer in unserer Gesellschaft. Zu Marilyn Monroes Zeit hatten die Mädels auf Miss-Wahlen Kleidergröße 42! Die Frauen galten als schön, weiblich, eine Frau die auch eine Geburt übersteht :zwinker:
Heutzutage bist du "fett" mit 42, kriegst selten (schöne und gutsitzende!) Kleidung, alles ist auf diesen "Mager-"Trend ausgelegt.
Eine damalige 42 entspricht nicht der heutigen 42.
Alle paar jahre werden die kleidergrößen neu berechnet, dazu werden unzählige menschen vermessen und durchschnittsmaße neu ermittelt. Eine heutige größe S entspricht einer größe M vor ein paar jahren. Das ganze hat einen zusätzlichen psychologischen effekt, weil frau sich geschmeichelt fühlt, wenn sie in eine kleinere größe passt.
Solche dinge sollte man bei vergleichen immer mit beachten.

also ich denke nicht, dass da zwangsläufig eine Essstörung hinter stehen muss - zwischen den 18 und den 20ern kann sich auch relativ "normal" was am Gewicht tun.
Es verändert sich einfach eine Menge - Hüfte, Becken, Bauch - alles Stellen, die vorher noch kein Fett angesetzt haben.
Warum denn ausgerechnet zwischen 18 und 20?
Sicherlich verändert sich der körper im laufe der jahre und auch noch mal besonders, wenn man in die pubertät hineingeht und auch wenn man sie beendet. Aber eine veränderung des körpers heißt nicht gleich, das man damit automatisch beliebig viel an gewicht zunimmt.
An hüfte, becken, bauch muß sich nicht gleich speck absetzen. Es kann auch einfach nur sein, das sich das becken ein wenig weiblicher formt, ohne das da ein gramm speck mehr ist als vorher.
Mir hat man zb gesagt, das ich mit spätestens 25 ein paar kilo mehr auf den rippen hab und dann auch nicht mehr so essen könnte, wie ich lust hätte. Ja pustekuchen, über die 25 bin ich seit 4 jahren weg.

Ich finde so was immer schwer an verallgemeinerungen darzustellen oder (auch wenn ich es selber gemacht habe) an persönlichen beispielen. Mein beispiel soll eigentlich hier auch nur den gegenpart belegen. Das dünn eben nicht nur krankhaft ist und disziplin erfordert, sondern das alles auch immer noch eine frage der eigenen erbanlagen, veranlagungen, einstellung etc. ist.

Wenn man jahrelang dürr ist, sagt keiner was, und kaum ist ein bisschen Bauch da, müssen alles was sagen von wegen man solle "aufpassen" - ist ja auch gesellschaftlich schon komisch.
bist du dir so sicher, das dünne oder dürre nichts zu hören bekommen?
Ich hab von der palette, ob ich nicht genug zu essen bekomme, ich solle doch mal mehr essen, magersüchtig, gehst gleich auf klo kotzen (nachdem ich ein eis gegessen hab), mein freund soll mich mehr füttern etc. alles durch. Das waren jetzt nur einige beispiele, von eher harmlos bis schon ziemlich drastisch.
Ich bin sowohl von wildfremden, als auch von bekannten und freunden angesprochen worden.

Sicher kann Übergewicht für manche Krankheiten das Risiko diese zu bekommen erhöhen,aber muss es nicht und außerdem gibt es Studien die belegen das ein paar Kilo mehr (bis BMI 30) besser sind als einige zu wenig.
könntest du mir dafür ein paar quellen geben? Mir ist bisher nämlich nicht bekannt, was untergewicht für schlimme auswirkungen hat. Außer evtl. niedriger blutdruck und somit eher kreislaufprobleme und ständiges frieren. Das hat jetzt allerdings weniger damit zu tun, das ich so dünn bin und es anzweifel oder so, sondern ganz einfach, das es mich grundsätzlich interessiert.


So nun aber zum eigentlich thema.
@ ts.
Ich kann dich sehr gut verstehen, das du dir sorgen machst.
Denn wenn man sich die entwicklung ansieht, dann fällt da auch etwas eindeutig auf.
Ende 2006 ca. 60 kg.
Mitte 2007 ca. 65 kg.
Ende 2007 ca. 72 kg.
Heute um die 90 kg.
Die entwicklung bis ende 2007 würde ich jetzt nicht wirklich als bedenklich einstufen, das sind grob 12 kilo in 12 monaten. Mit dem sport aufhören, ernährung umstellen, so wie es deine freundin ja gemacht hat, bring häufig eine solche oder ähnliche entwicklung mit sich. Allerdings und das finde ich sehr bedenklich. Innerhalb von 6 monaten kamen noch mal 18 kg obendrauf und das sind dann 3 kg in jedem monat. Das steht in keinem verhältnis mehr zu der vorherigen entwicklung.
Und damit meine ich jetzt nicht das endgewicht, sondern einfach nur die reine entwicklung der gewichtszunahme und da kann mir niemand mehr erzählen, das es gesund ist, wenn man innerhalb von 6 monaten 18 kg zunimmt.

ich glaube dir auch uneingeschränkt, das du irgendwas anderes vermutest, was dahinter stecken könnte, denn jemand der immer und ewig auf seine figur geachtet hat, gerne sport getrieben hat und plötzlich gewichtsmäßig so in die höhe schnellt (damit meine ich die letzten 18 kg) und angibt es ist im egal, versucht meist irgendetwas damit zu kompensieren. Die frage ist eben nur was es ist.

Zudem hat man als partner ja doch eine antenne dafür, wenn den anderen etwas bedrückt, vielleicht nicht am ersten tag, aber auf dauer lässt sich das eben nicht vor dem partner verstecken und dieser merkt es dann. Weiß nur eben nicht, was es ist.
Auch das deine freundin sich dir gegenüber anders verhält, du dir überflüssig und hilf

Du kannst leider allerdings nichts anderes machen, als mit ihr reden, allerdings solltest du dies doch mit ein wenig nachdruck machen, nur gefühlvoll und behutsam scheint hier nicht mehr zu funktionieren. Allerdings ist die holzhammermethode auch nicht wirklich die richtige.
Denn wie gesagt, ich vermute, die gewichtszunahme ist eine kompensation von problemen. Hier gilt es also ihr schon deutlich zu machen, das dich die gewichtszunahme stört (dies jedoch behutsam angehen) und du einfach nur das gefühl hast, das sie etwas bedrückt, das irgendwas nicht in ordnung ist und dies solltest du auch ruhig mit ein wenig nachdruck angehen. Auf der anderen seite musst du ihr aber auch ganz klar und deutlich machen, also nicht nur durch worte, sondern auch durch taten, das du immer für sie da bist und das sie mit jedem problem zu dir kommen kann. Und hier kannst du auch ruhig anführen, das du das gefühl hast das sich die beziehung zwischen euch ändert, das du denkst sie zieht sich immer mehr zurück etc. dies aber in keinem fall an dem gewicht festmachen.
Es ist eine ziemlich schwere gradwanderung zwischen gefühlvoll und nachdruck an der jeweilig richtigen stelle.

Was mir allerdings spontan eingefallen ist.
Du hast gesagt, sie arbeitet und genau bevor sie auf eine weiterbildung fährt hat sie tränen in den augen. Hat sie evtl. in 2006 eine neue arbeit angefangen? Falls ja, kann es einen zusammenhang mit der arbeit haben?

Andere idee.
Wenn ich das richtig verstanden habe, wohnt ihr seit ca. 2 jahren zusammen.
Ist sie jetzt das allererste mal, seitdem ihr zusammenwohnt für ein paar tage alleine weg?
Es könnte nämlich auch sein, das sie das zusammenwohnen irgendwo überfordert, ihr das alles zu schnell ging, sie ihre freiheiten vermisst und irgendwo angefangen hat zu resignieren.

Ich will dir weiß gott keine angst machen. Das waren nur zwei spontane einfälle, es gibt allerdings noch zig andere ursachen, die in frage kämen.
 

Benutzer74396 

Verbringt hier viel Zeit
sehr schwierige situation...

es wurde das meiste schon gesagt, vieles ist wiederholung. aber ich möchte trotzdem meinen standpunkt erklären.

ich als partner würde mir auch in erster linie sorgen machen. vor allem, wenn es immer wieder indizien gibt, die auf ein problem hindeuten. ich hätte dann den verdacht, dass die zunahme von irgendwelchen verdrängten problemen her kommen könnte. mich würde vor allem die rasche zunahme der vielen kilos am ende beunruhigen.

es geht ja nicht ums prinzip, wieviele kilos es am schluss sind, sondern darum, dass sie gewohnheiten/einstellungen aufgegeben hat. und es stellt sich schon die frage, warum das der fall ist.

und es ist verständlich, warum der ts sich sorgt, es könne so nach oben weitergehen mit dem gewicht.

eine lösung fällt mir dazu leider nicht ein. mit reden hast du es schon versucht, sie weicht dir aus. ihre freunde, familie wissen nichts. vielleicht würde ich es versuchen, indem ich noch einmal mit ein wenig mehr druck mit ihr reden würde. im sinn von, dass du dir sehr grosse sorgen um sie machst, du hast die veränderugen bemerkt etc. und dass sie doch bitte etwas dazu sagen soll und dir nicht ausweichen soll.

ich denke, das empfinden des ts (dass er sie unattraktiv findet) kommt erst nach alldem zum tragen.
 

Benutzer83710  (34)

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So nun aber zum eigentlich thema.
@ ts.
Ich kann dich sehr gut verstehen, das du dir sorgen machst.
Denn wenn man sich die entwicklung ansieht, dann fällt da auch etwas eindeutig auf.
Ende 2006 ca. 60 kg.
Mitte 2007 ca. 65 kg.
Ende 2007 ca. 72 kg.
Heute um die 90 kg.
Die entwicklung bis ende 2007 würde ich jetzt nicht wirklich als bedenklich einstufen, das sind grob 12 kilo in 12 monaten. Mit dem sport aufhören, ernährung umstellen, so wie es deine freundin ja gemacht hat, bring häufig eine solche oder ähnliche entwicklung mit sich. Allerdings und das finde ich sehr bedenklich. Innerhalb von 6 monaten kamen noch mal 18 kg obendrauf und das sind dann 3 kg in jedem monat. Das steht in keinem verhältnis mehr zu der vorherigen entwicklung.
Und damit meine ich jetzt nicht das endgewicht, sondern einfach nur die reine entwicklung der gewichtszunahme und da kann mir niemand mehr erzählen, das es gesund ist, wenn man innerhalb von 6 monaten 18 kg zunimmt.

ich glaube dir auch uneingeschränkt, das du irgendwas anderes vermutest, was dahinter stecken könnte, denn jemand der immer und ewig auf seine figur geachtet hat, gerne sport getrieben hat und plötzlich gewichtsmäßig so in die höhe schnellt (damit meine ich die letzten 18 kg) und angibt es ist im egal, versucht meist irgendetwas damit zu kompensieren. Die frage ist eben nur was es ist.

Zudem hat man als partner ja doch eine antenne dafür, wenn den anderen etwas bedrückt, vielleicht nicht am ersten tag, aber auf dauer lässt sich das eben nicht vor dem partner verstecken und dieser merkt es dann. Weiß nur eben nicht, was es ist.
Auch das deine freundin sich dir gegenüber anders verhält, du dir überflüssig und hilf

Du kannst leider allerdings nichts anderes machen, als mit ihr reden, allerdings solltest du dies doch mit ein wenig nachdruck machen, nur gefühlvoll und behutsam scheint hier nicht mehr zu funktionieren. Allerdings ist die holzhammermethode auch nicht wirklich die richtige.
Denn wie gesagt, ich vermute, die gewichtszunahme ist eine kompensation von problemen. Hier gilt es also ihr schon deutlich zu machen, das dich die gewichtszunahme stört (dies jedoch behutsam angehen) und du einfach nur das gefühl hast, das sie etwas bedrückt, das irgendwas nicht in ordnung ist und dies solltest du auch ruhig mit ein wenig nachdruck angehen. Auf der anderen seite musst du ihr aber auch ganz klar und deutlich machen, also nicht nur durch worte, sondern auch durch taten, das du immer für sie da bist und das sie mit jedem problem zu dir kommen kann. Und hier kannst du auch ruhig anführen, das du das gefühl hast das sich die beziehung zwischen euch ändert, das du denkst sie zieht sich immer mehr zurück etc. dies aber in keinem fall an dem gewicht festmachen.
Es ist eine ziemlich schwere gradwanderung zwischen gefühlvoll und nachdruck an der jeweilig richtigen stelle.

Was mir allerdings spontan eingefallen ist.
Du hast gesagt, sie arbeitet und genau bevor sie auf eine weiterbildung fährt hat sie tränen in den augen. Hat sie evtl. in 2006 eine neue arbeit angefangen? Falls ja, kann es einen zusammenhang mit der arbeit haben?

Andere idee.
Wenn ich das richtig verstanden habe, wohnt ihr seit ca. 2 jahren zusammen.
Ist sie jetzt das allererste mal, seitdem ihr zusammenwohnt für ein paar tage alleine weg?
Es könnte nämlich auch sein, das sie das zusammenwohnen irgendwo überfordert, ihr das alles zu schnell ging, sie ihre freiheiten vermisst und irgendwo angefangen hat zu resignieren.

Ich will dir weiß gott keine angst machen. Das waren nur zwei spontane einfälle, es gibt allerdings noch zig andere ursachen, die in frage kämen.

Hallo,

ich habe deinen Beitrag mit großem Interesse gelesen. Ich selbst bin mir eben auch schon nicht mehr sicher, wie ich noch mit ihr ins Gespräch kommen kann. Die softe Methode scheint jedenfalls nicht mehr viel zu bringen. Als ich neulich mit ihr telefoniert habe, konnte ich zwar merken, dass sie sehr sehr nachenklich ist, aber sie äußerte eben auch die Hoffnung, dass ihr die paar Tage ohne mich ganz gut täten. Möglich, dass sie sich mir dann am Mittwoch von alleine mitteilt, in welcher Form auch immer. Aber das kann ich nur vermuten.

Deine Vermutungen bzgl. ihrer Arbeit etc. fand ich sehr interessant, ich habe mir nämlich auch schon Gedanken darüber gemacht. Bei uns ist es halt so: wir wohnen in Cottbus, das ist eine mittelgroße Stadt in der Niederlausitz. Selbst in den neuen Bundesländern nicht gerade eine Wohlstandsregion. Wir haben beide Arbeit, und es ist beileibe keine Arbeit, die man auch mit einfacher Qualifikation machen könnte. Ich möchte hier keineswegs den vielzitierten "Jammer-Ossi" rauskehren, aber es ist eben auch so: Wir machen beide eine gute Arbeit, jede Woche mindestens 40 Stunden, meist aber eher 45-50. Wir machen unsere Arbeit auch gerne. Aber es ist auf Dauer auch frustrierend, wenn man dabei nur wenig verdient. Bei mir z.B. knapp über 900,- € netto im Monat. Das ist nicht wirklich viel. Bei meiner Freundin ist es nur minimal besser, und ich weiß, dass es sie schon seit langem stört. Sie hat schon oft mit dem Gedanken gespielt, umzuziehen, aber sie hat es dann immer wieder verworfen. Mag sein, dass das auch ein Aspekt ist, der sie so beschäftigt, aber ich kann es mir nicht so recht vorstellen. Denn sie könnte doch jederzeit mit mir darüber reden....:ratlos:
Die andere Sache mit dem Zusammenwohnen kann ich weitestgehend ausschließen, da sie es damals selbst vorgeschlagen hat. Und bis heute betont sie auch imme wieder, dass sie dass nie bereut hat :herz:
 

Benutzer20976 

(be)sticht mit Gefühl
Off-Topic:
dass ihr die paar Tage ohne mich ganz gut täten.
Nur mal als Hinweis: Ich dachte, sie sagte, dass es ihr gut tut, mal ein paar Tage "für sich" zu sein? Das ist für mich schon ein Unterschied :zwinker: - "für sich" oder "ohne Dich"...


Wenn Du selbst wegen der Arbeit bzw. dem nicht so dollen Verdienst trotz viel Anstrengung nicht zufrieden bist - hast DU denn mit ihr darüber mal gesprochen?
Es könnte auch sein, dass Du ihr als der perfekte, schlanke, sportliche, erfolgreiche Mann vorkommst, sie hingegen sieht bei sich einige "Mängel" bzw. Fehler - aber weil Du eben im Vergleich "besser" bist und Dich nicht gehen lässt, ist es ihr "irgendwie" unangenehm, mit ihren Sorgen zu Dir zu kommen? Da könnte es schon helfen, wenn Du mal über Deine eigene Unzufriedenheit mit bestimmten Dingen redest, über Frust... (nicht auf sie, sondern eben Alltagskram, Job, was auch immer bezogen).

Wenn sich einer dauerhaft als "schwach" vorkommt und den anderen als vermeintlich "immer stark" erlebt, dann kann das dazu führen, dass der sich schwach fühlende Mensch sich dem vermeintlich starken Freund nicht öffnen mag.

Meine Schwester z.B. wirkt meist ziemlich stark - sie zeigt Stärke selbst dann, wenn ihr gar nicht danach ist, und oft habe ich erst NACH einer schwierigen Situation von ihr erfahren, dass es ihr dreckig ging. Das hat bei mir unbewusst dazu geführt, dass ich mit Sorgen und Kummer nicht mehr zu ihr gehen mochte, weil ich nicht wieder die kleine schwache heulende Schwester sein wollte, der von der großen tollen starken Schwester geholfen wird... Natürlich war das nicht wirklich sinnvoll, inzwischen seh ich das auch anders bzw. unser Verhältnis ist ausgeglichener.

Natürlich weiß ich nicht, ob Du sonst mit Deinen Sorgen auch zu ihr kommst, dann wäre mein Denkansatz wohl falsch.
 

Benutzer83710  (34)

Verbringt hier viel Zeit
eine lösung fällt mir dazu leider nicht ein. mit reden hast du es schon versucht, sie weicht dir aus. ihre freunde, familie wissen nichts. vielleicht würde ich es versuchen, indem ich noch einmal mit ein wenig mehr druck mit ihr reden würde. im sinn von, dass du dir sehr grosse sorgen um sie machst, du hast die veränderugen bemerkt etc. und dass sie doch bitte etwas dazu sagen soll und dir nicht ausweichen soll.

Ja, ich denke ich muß wohl wirklich zur leichten "Holzhammermethde" greifen. Denn ale bisherigen Versuche verliefen leider erfolglos. Im Stillen hoffe ich ja, dass sie vielleicht am Mittwoch, wenn sie wieder zurückkommt, selbst die Initiative ergreift. Aber wer weiß das schon...:ratlos:
Für den Fall, dass das nicht geschieht, habe ich mir etwas überlegt. Ich werde sie nochmal auf die ganze Sache ansprechen, am besten wohl auch in etwas ernsterem Ton. Sofern sie dann weiterhin nichts sagt, werde ich zu ihr sagen, dass ich sie für ein paar Tage alleine lasse. Dann ziehe ich eben für drei oder vier Tage oder so bei meinen Eltern oder bei Freunden ein. Das sorgt dann zwar auch für Gerede, aber eine bessere Möglichkeit weiß ich nicht mehr.
Es mag ja wirklich sein, dass sie ein schweres Problem hat, dass nur sie alleine betrifft. Aber ich denke mir, dass ich als ihr Freund wohl auch ein Recht darauf habe zu erfahren, was denn da los ist. Denn ich muß ehrlich gestehen, dass mein Vetrauen zu ihr langsam unter der Entwicklung in den letzten Wochen leidet. Jemanden zu lieben bedeutet ja auch, jemanden vertrauen zu können. Und eben das kann ich nicht mehr in dem Maße, wie ich es mir wünsche. Genau das werde ich ihr auch sagen. Hoffentlich bringe ich das auch wirklich fertig.....alles gar nicht so leicht :schuechte
 
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