Freundin wird durch die eigene Erziehung gebremst

Benutzer6230 

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Tag

Das ganze Thema dreht sich um meine Freundin (28). Ihr wurde durch ihre Eltern eine sehr intemfreie Erziehung beigebracht. Die Mutter war extrem streng und ne Cholerikerin. Alles was mit Sexualität zu tun hat wurde komplett ignoriert. Intimbereich, etc.... Brauch ich sicherlich jetzt nicht weiter ausholen weil mir auch keine vernünftige Beschreibung einfällt.

Das ganze ist ja sicherlich kein riesen Problem, das ganze bremst sie aber in ihrer eigenen Sexualität aus: Orgasmus kriegen, sich gehen lassen, eigene Sex Wünsche äussern, etc.

Sie ist sich dessen schon bewust dass ihre Eltern da wohl etwas verkorkst haben, aber aus der eigenen Haut kommt ja nicht so leicht raus.

Jetzt frage ich mich wo fängt man an? Ratgeber kaufen? Therapeuten kontaktieren? Selber dran arbeiten? Alkohol (Ironie)?

Hat jemand vielleicht ein paar Ratschläge für mich?
 

Benutzer81313 

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Akzeptier ihre Grenzen.

:smile: Naja, das war etwas zu knapp formuliert.
Es klingt für mich ein bißchen so, als wenn du sie ändern willst (was immer Druck/Gegenwehr erzeugt) und sie deshalb in Diskussionen mit dir schon ihre Eltern als "Sündenbock" vorschieben muß.
 

Benutzer6230 

Benutzer gesperrt
Das geht natürlich von ihr aus, und sie sieht es selber als belastend an. Blos der Sprung aus der eigenen Haut funktioniert nicht.
 

Benutzer83232 

Verbringt hier viel Zeit
Irgendwann taut sie schon auf. Ratgeber suggerieren immer ein Problem, Therapeuten ebenso. Lacht drüber, aber ein bisschen (wirklich, in Maßen (Eszett, nicht ss)) kann Alkohol durchaus förderlich sein...es baut Hemmungen ab, was ja eigentlich genau das ist, was du willst. Sollte aber einfach nicht so viel Alk sein, dass sie es nachher bereuht und das Gefühl hat, sie hätte eine Rauschtat gemacht.
 
C

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Gast
Wenn sie so eine Erziehung "geniessen durfte" nehme ich mal stark an, dass sie auch Probleme hat ueber ihre Sexualitaet zu reden. Vielleicht ist das ja ein Ansatzpunkt. Biete ihr das Gespraech an und vielleicht kommt sie dabei ein bisschen aus sich raus. Vielleicht wird sie auch lockerer, je mehr sie sich traut ueber ihr/euer Sexleben zu sprechen. Dann koennte man ja den naechsten Schritt gehen und versuchen Schritt fuer Schritt ihre neu gewonnene Lockerheit ins Sexleben einzubauen. Das wir sicherlich nicht von heute auf morgen funktionieren und wird ein andauernder Prozess.
Du solltest dich verstaendlich und geduldig zeigen um ihr nicht noch mehr Druck zu machen, als sie sich scheinbar selbst schon macht.
Wichtig, lasst es langsam angehen. So eine Erziehung laesst sich nicht im Nu ausradieren!

Take care
 

Benutzer6230 

Benutzer gesperrt
Das Sprechen über Sexualität hat sich schon gebessert im Laufe der Jahre, langsam aber etwas.
Alkohol hatten wir auch schon als Idee, aber wir beide haben es nicht so mit Alkohol, 1x Glässchen Wein reicht bei ihr dafür auch nicht, und von mehr wird sie sofort müde anstelle gelockert, aufgeheitert oder sonst was.
 

Benutzer83232 

Verbringt hier viel Zeit
Wie lange habt ihr denn eigentlich schon Sex? Also wenn ihr schon seit Jahren Sex habt und sie immer noch verklemmt und verkrampft ist, dann bezweifle ich, dass es mit der Zeit dann schon besser würde. Vielleicht wäre dann doch mal ein Therapeut angesagt, vor allem, wenn sie das Problem auch sieht und lösen will.
 
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