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Benutzer212438 (31)
Sorgt für Gesprächsstoff
- #1
Hallo Planetarier,
ich war bisher nur stiller Mitleser und eröffne nun mal mein erstes Thema, dabei geht es nicht mal um mich
Ich schreibe für einen guten Kumpel von mir, weil er selbst mit Foren nichts anfangen kann, aber gerade völlig neben der Spur ist und nicht weiß, mit wem er darüber reden soll. Und ich weiß, dass ich hier (hoffentlich) gute Antworten bekomme
Er (28) ist seit 3,5 Jahren mit seiner Freundin (24) zusammen. Die Beziehung läuft eigentlich gut, sie wohnen noch nicht zusammen, planen aber langfristig ihre Zukunft. Es gab keine größeren Krisen, kein Fremdgehen, kein Drama. Bis jetzt.
Vor ein paar Wochen hat sie ihm gesagt, dass sie ein starkes Bedürfnis hat, "nochmal etwas anderes zu erleben". Sie war vor ihm nur mit einem Mann zusammen, lange Beziehung, klassischer Beziehungssex. Er dagegen hatte vor ihr einige Frauen, ONS, Affären, alles schon erlebt.
Sie sagt, sie liebe ihn, wolle die Beziehung nicht aufs Spiel setzen, aber sie habe Angst, später etwas zu bereuen, wenn sie nicht wenigstens einmal unverbindlich mit einem anderen Mann vögeln konnte.
Das Ding ist... es gibt diesen anderen Mann schon.
Ein entfernterer Arbeitskollege von ihr, etwa neun Jahre älter, Single oder offene Beziehung (keine Ahnung), bekannt dafür, dass er viele Frauen hat und gefühlt eine Bucket List mit Mädels führt. Er flirtet seit Monaten mit ihr und hat ihr offen gesagt, dass er sofort mit ihr ins Bett gehen würde, wenn sie denn Lust hätte, auch wenn sie vergeben ist.
Nach vielen Gesprächen hat sie meinem Kumpel jetzt gesagt, dass sie es einmal tun will. Dieses Wochenende. Sie sagt, danach könne sie sich viel entspannter auf die Beziehung einlassen, weil sie dann "weiß, wie es sich anfühlt".
Mein Kumpel ist innerlich völlig zerrissen. Er liebt sie, er will sie nicht verlieren, er will nicht der kontrollierende Freund sein. Gleichzeitig macht ihn der Gedanke fertig, dass sie bewusst mit einem bestimmten Typen schläft, der sie will, der sie reizt, der ihr etwas gibt, was er gerade nicht geben kann.
Er wollte zumindest Regeln: kein Küssen, kein Oralsex, nichts Emotionales.
Sie meint, das sei unrealistisch und würde das Ganze ad absurdum führen. Für sie ist es ja genau dieses "sich fallen lassen", was sie erleben will, nicht ein technischer Akt, sondern mehr oder minder unverbindlich einmal Spaß haben.
Jetzt sitzt er da und merkt, wie sehr ihn die Vorstellung quält:
Wie sie sich für ihn fertig macht (obwohl sie ihm wohl schon sagte, dass sie sich normal kleiden würde), wie sie sich ihm hingibt, wie das Ganze läuft und was, wie sie danach vielleicht anders auf ihn schaut. Er sagt selbst, dass das Kopfkino schlimmer ist als der Gedanke an den Sex an sich.
Er fragt sich:
Lässt man das zu, wenn man jemanden liebt?
Oder ist das der Anfang vom Ende, nur mit Ansage?
Was würdet ihr jemandem in seiner Situation raten?
Danke Euch vorab.
ich war bisher nur stiller Mitleser und eröffne nun mal mein erstes Thema, dabei geht es nicht mal um mich
Ich schreibe für einen guten Kumpel von mir, weil er selbst mit Foren nichts anfangen kann, aber gerade völlig neben der Spur ist und nicht weiß, mit wem er darüber reden soll. Und ich weiß, dass ich hier (hoffentlich) gute Antworten bekomme
Er (28) ist seit 3,5 Jahren mit seiner Freundin (24) zusammen. Die Beziehung läuft eigentlich gut, sie wohnen noch nicht zusammen, planen aber langfristig ihre Zukunft. Es gab keine größeren Krisen, kein Fremdgehen, kein Drama. Bis jetzt.
Vor ein paar Wochen hat sie ihm gesagt, dass sie ein starkes Bedürfnis hat, "nochmal etwas anderes zu erleben". Sie war vor ihm nur mit einem Mann zusammen, lange Beziehung, klassischer Beziehungssex. Er dagegen hatte vor ihr einige Frauen, ONS, Affären, alles schon erlebt.
Sie sagt, sie liebe ihn, wolle die Beziehung nicht aufs Spiel setzen, aber sie habe Angst, später etwas zu bereuen, wenn sie nicht wenigstens einmal unverbindlich mit einem anderen Mann vögeln konnte.
Das Ding ist... es gibt diesen anderen Mann schon.
Ein entfernterer Arbeitskollege von ihr, etwa neun Jahre älter, Single oder offene Beziehung (keine Ahnung), bekannt dafür, dass er viele Frauen hat und gefühlt eine Bucket List mit Mädels führt. Er flirtet seit Monaten mit ihr und hat ihr offen gesagt, dass er sofort mit ihr ins Bett gehen würde, wenn sie denn Lust hätte, auch wenn sie vergeben ist.
Nach vielen Gesprächen hat sie meinem Kumpel jetzt gesagt, dass sie es einmal tun will. Dieses Wochenende. Sie sagt, danach könne sie sich viel entspannter auf die Beziehung einlassen, weil sie dann "weiß, wie es sich anfühlt".
Mein Kumpel ist innerlich völlig zerrissen. Er liebt sie, er will sie nicht verlieren, er will nicht der kontrollierende Freund sein. Gleichzeitig macht ihn der Gedanke fertig, dass sie bewusst mit einem bestimmten Typen schläft, der sie will, der sie reizt, der ihr etwas gibt, was er gerade nicht geben kann.
Er wollte zumindest Regeln: kein Küssen, kein Oralsex, nichts Emotionales.
Sie meint, das sei unrealistisch und würde das Ganze ad absurdum führen. Für sie ist es ja genau dieses "sich fallen lassen", was sie erleben will, nicht ein technischer Akt, sondern mehr oder minder unverbindlich einmal Spaß haben.
Jetzt sitzt er da und merkt, wie sehr ihn die Vorstellung quält:
Wie sie sich für ihn fertig macht (obwohl sie ihm wohl schon sagte, dass sie sich normal kleiden würde), wie sie sich ihm hingibt, wie das Ganze läuft und was, wie sie danach vielleicht anders auf ihn schaut. Er sagt selbst, dass das Kopfkino schlimmer ist als der Gedanke an den Sex an sich.
Er fragt sich:
Lässt man das zu, wenn man jemanden liebt?
Oder ist das der Anfang vom Ende, nur mit Ansage?
Was würdet ihr jemandem in seiner Situation raten?
Danke Euch vorab.