freund will sich sterilisieren lassen obwohl partnerin kinder haben will

Benutzer18846 

Verbringt hier viel Zeit
Ich finde es sehr erstaunlich das die Meinung hier fast genau entgegensätzlich zu der des anderen Threads ist.

In dem anderen Thread wurde es fast ausschließlich für richtig befunden wenn alleine die Frau die Entscheidung über eine Abtreibung trifft.
Hier wird aber dem Mann das Recht abgesprochen dass er das alleine für sich entscheiden kann, hier soll er mit seiner Partnerin drüber sprechen, vorher natürlich, und ihre Entscheidung akzeptieren.
Aber die Frau muss die Entscheidung des Mannes für oder gegen eine Abtreibung nicht akzeptieren?

Das passt nicht zusammen, entweder es haben dort beide ein Mitspracherecht, oder jeder macht das für sich alleine aus.

Dann aber bitte mit allen Konsequenzen, und das bedeutet im Falle einer ungeplanten Schwangerschaft dann eben auch das von beiden die Entscheidung hingenommen werden muss.
Dazu gehört dann auch das die Mutter ggf. "Vater unbekannt" angibt.
Alles andere würde bedeuten das die Entscheidung für oder gegen Kinder immer eine Entscheidung der Frau wäre, das passt aber nicht nicht zur überall in den Vordergund gedrängten Gleichberechtigung.

Jeder kann über seinen Körper selber bestimmen, wenn ein Mann der Meinung ist, die sicherste Verhütung ist aus seiner Sicht die Sterilisation, dann darf er sich dafür entscheiden.
Schließlich ist diese Entscheidung jederzeit wieder reversibel, eine einmal getroffene Entscheidung für oder gegen eine Abtreibung allerdings nicht.

Kommunikation sollte in einer Partnerschaft gerade bei so essentiellen Fragen immer an erster Stelle stehen.
Dann braucht man auch gar nicht über sowas zu diskutieren, dann werden Entscheidungen gemeinsam getroffen.

Gruß Koyote
 

Benutzer71796 

Sehr bekannt hier
egoistischen Sack
egoistischer sack??
finde es schon einwenig krass, wie abwertend gewisse darüber schreiben..
Wenn der partner kein kind möchte, soll er sich nicht sterilisieren lassen, da es egoistisch ist? der wunsch des anderen partners nach einem kind und die damit verbunde "mach das nicht" aussage ist genau so egoistisch..

wenn eine frau das kind abtreibt, weil sie keins will ist das ihr recht, wenn der mann sich sterilisieren lässt weil er keine kinder hat ist das falsch?
manchmal verstehe ich gewisse user nicht..
 

Benutzer15499 

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Ich finde es sehr erstaunlich das die Meinung hier fast genau entgegensätzlich zu der des anderen Threads ist.

In dem anderen Thread wurde es fast ausschließlich für richtig befunden wenn alleine die Frau die Entscheidung über eine Abtreibung trifft.
Hier wird aber dem Mann das Recht abgesprochen dass er das alleine für sich entscheiden kann, hier soll er mit seiner Partnerin drüber sprechen, vorher natürlich, und ihre Entscheidung akzeptieren.
Aber die Frau muss die Entscheidung des Mannes für oder gegen eine Abtreibung nicht akzeptieren?


Hier wird von niemandem dem Mann das Recht abgesprochen, für sich alleine zu entscheiden!

es wird lediglich gefordert, daß der Mann die Frau darüber in Kenntnis setzt, mit ihr darüber spricht, daß er den Schritt vorhat und sie dann dementsprechend Konsequenzen ziehen kann, die einem Mann in der Situation natürlich auch zustehen!
 

Benutzer38494 

Sehr bekannt hier
Off-Topic:
wenn eine frau das kind abtreibt, weil sie keins will ist das ihr recht, wenn der mann sich sterilisieren lässt weil er keine kinder hat ist das falsch?
was glaubst du warum ich diesen thread aufgemacht habe? :zwinker:
 

Benutzer55841 

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Ich finde es sehr erstaunlich das die Meinung hier fast genau entgegensätzlich zu der des anderen Threads ist.

In dem anderen Thread wurde es fast ausschließlich für richtig befunden wenn alleine die Frau die Entscheidung über eine Abtreibung trifft.
Hier wird aber dem Mann das Recht abgesprochen dass er das alleine für sich entscheiden kann, hier soll er mit seiner Partnerin drüber sprechen, vorher natürlich, und ihre Entscheidung akzeptieren.
Aber die Frau muss die Entscheidung des Mannes für oder gegen eine Abtreibung nicht akzeptieren?

Das passt nicht zusammen, entweder es haben dort beide ein Mitspracherecht, oder jeder macht das für sich alleine aus.

Wo steht, dass der Mann die Entscheidung der Frau akzeptieren muss? Im Abtreibungsthread wird ja auch darauf hingewiesen, dass ein Gespräch innerhalb einer Partnerschaft natürlich sein muss. Die letzte Entscheidung liegt aber bei der Frau. Und dass daran eine Beziehung zerbrechen kann muss von der Frau dann einkalkuliert werden.

Hier ist das genauso: wenn zwei Menschen zusammen leben und das Thema Kinderwunsch nicht ausgereift ist, und der Mann aber partout keins will und sich deshalb sterilisieren will muss er sich auch im Klaren darüber sein, dass die Beziehung daran zerbrechen kann, weil Frau eben Kinder auf jeden Fall will.
 

Benutzer37900 

Teammitglied im Ruhestand
Ich finde es sehr erstaunlich das die Meinung hier fast genau entgegensätzlich zu der des anderen Threads ist.

In dem anderen Thread wurde es fast ausschließlich für richtig befunden wenn alleine die Frau die Entscheidung über eine Abtreibung trifft.
Hier wird aber dem Mann das Recht abgesprochen dass er das alleine für sich entscheiden kann, hier soll er mit seiner Partnerin drüber sprechen, vorher natürlich, und ihre Entscheidung akzeptieren.
Aber die Frau muss die Entscheidung des Mannes für oder gegen eine Abtreibung nicht akzeptieren?

Ich seh das nicht so wie du. Hier sagen an sich fast alle einstimmig, dass der Mann logischerweise das Recht dazu hat, diese Sterilisation durchzuführen, da es sein Körper ist. Allerdings sollte solch ein Mann dann damit rechnen, dass seine Freundin ihn deswegen verlässt.

Genauso muss die Frau damit rechnen, dass ihr Freund sie verlässt, wenn sie sich für das Kind entscheidet, das er nicht möchte oder sie das Kind abtreibt, das er möchte.

Das sind nunmal die Konsequenzen aus den unterschiedlichen Wünschen.
 

Benutzer31418 

Sehr bekannt hier
Ich finde es sehr erstaunlich das die Meinung hier fast genau entgegensätzlich zu der des anderen Threads ist.

In dem anderen Thread wurde es fast ausschließlich für richtig befunden wenn alleine die Frau die Entscheidung über eine Abtreibung trifft.
Hier wird aber dem Mann das Recht abgesprochen dass er das alleine für sich entscheiden kann, hier soll er mit seiner Partnerin drüber sprechen, vorher natürlich, und ihre Entscheidung akzeptieren.
Aber die Frau muss die Entscheidung des Mannes für oder gegen eine Abtreibung nicht akzeptieren?
Aber im anderen Thread wurde doch nicht einhellig gesagt, dass die Frau nicht mit dem Mann sprechen soll? Sowohl bei der Abtreibung als auch bei einer Sterilisation solls nicht einfach so und hinter dem Rücken des Partners geschehen, klar sollten sich beide zusammensetzen und jeder sagen warum er wie denkt, die letzte Entscheidung haben da aber die Frau und hier der Mann. Ich sehe hier gar nicht so einen großen Unterschied zu dem anderen Thread.
 

Benutzer59943  (40)

Verhütungsberaterin mit Herz & Hund
Sicher darf er sich sterilisieren lassen, aber er muss dann eben mit einer Trennung rechnen.
 

Benutzer18846 

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Es sind doch aber bei beiden Entscheidungen grundlegend andere Konsequenzen.

Die Entscheidung für oder gegen eine Sterilisation (beim Mann) ist lange nicht so entscheidend für das weitere Leben wie die Entscheidung für oder gegen eine Abtreibung.
Davon ganz unabhängig ob es um die aktuelle oder um spätere Partnerschaften geht.
Denn das das alleinige Entscheiden solch wichtiger Dinge zu einer Trennung führt ist ja beinahe klar.
 

Benutzer48246 

Sehr bekannt hier
Das Thema Kinderwunsch ist immer ein wichtiger Punkt in einer Partnerschaft und wenn man da sehr andere Meinungen hat und sich kein Kompromiss finden wird, hat die Partnerschaft vermutlich wenig Sinn. Einer wird nunmal immer unzufrieden sein.
Der mann kann sich natürlich sterilisieren lassen, wenn er möchte, dass das zu ner Trennung führen kann sollte ihm aber klar sein.

Den Vergleich zur Entscheidung über ne Abtreibung find ich ein wenig weit hergeholt.
Die Sterilisation entscheidet ja über die Familienplanung in ZUKUNFT, die Atreibung über den MOMENT. Und das ist nunmal ein Unterschied.

Trotzdem kann jeder selber entscheiden, was mit seinem Körper passiert oder eben nicht.
 

Benutzer79932 

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Ich seh das nicht so wie du. Hier sagen an sich fast alle einstimmig, dass der Mann logischerweise das Recht dazu hat, diese Sterilisation durchzuführen, da es sein Körper ist.

Ich frage mich auch gerade, wo denn bitte "die Mehrheit"/"fast alle" dem Mann das Recht zur Sterilisation abgesprochen habe. Ich sehe das hier nirgends bzw. nur vereinzelt.

Und nein, eine Abtreibung ist keine Grundsatzentscheidung. Sterilisation schon (und jaja, ich weiss schon, dass man das beim Mann theoretisch rückgängig machen kann). Es ist durchaus entscheidend, ob man einmal in einer bestimmten Situation kein Kind will oder sich die Möglichkeit, jemals Kinder zu haben, gänzlich nimmt.

Es steht übrigens auch jedem Mann frei, seine Frau zu verlassen, wenn die gegen seinen Willen abtreibt. Es steht aber genauso jeder Frau frei, ihren Mann zu verlassen, wenn der sich gegen ihren Willen sterilisieren lässt. Die Entscheidung pro oder contra Kinder ist so etwa die einzige Sache, bei der sich keine Kompromisse finden lassen - soll jeder selbst entscheiden, wie er das handhaben möchte. Aber wirklich jeder, egal ob aktiv oder passiv.
 

Benutzer31418 

Sehr bekannt hier
Es sind doch aber bei beiden Entscheidungen grundlegend andere Konsequenzen.

Die Entscheidung für oder gegen eine Sterilisation (beim Mann) ist lange nicht so entscheidend für das weitere Leben wie die Entscheidung für oder gegen eine Abtreibung.
Gut, eine Sterilisation ist nicht so endgültig wie eine Abtreibung, allerdings kann die zumindest nicht zwangsläufig rückgemacht werden und eine Frau hat auch nicht ewig Zeit, auf diese Rückmachung zu warten. Wenn sie z.B. 30 ist und der Partner sich für ne Sterilisation entscheidet, dann wird wohl keine Frau mit nem großen Kinderwunsch die nächsten 5-6 Jahre darauf warten, dass er sich wieder umentscheidet, da ist das Risiko einfach zu groß, dass es entweder doch nicht klappt oder seine Entscheidung nie kommt. Das heißt, in der Praxis wird eine solche Frau wohl die Entscheidung doch als ziemlich endgültig gegen gemeinsame Kinder mit diesem Mann sehen.

Der Unterschied ist für mich auch, dass eine Frau abatreiben muss, wenn sie keine Kinder will und schwanger ist, der Mann sich nicht nicht sterilisieren muss, wenn er keine will, es bleiben ja noch genug andere Möglichkeiten, die nicht so konsequent sind.
 

Benutzer12784  (40)

Sehr bekannt hier
Nun natürlich hat er das Recht dazu, und natürlich hat sie das Recht ihn zu verlassen, analog zu dem was ich im anderen Thread geschrieben habe.

Mann kann ja auch vor der Sterilisation Sperma einfrieren lassen und dann Tiefkühlkinder machen sollte doch noch irgendwann der Wunsch aufkommen, und seine Partnerin damit einverstanden sein.

Ich seh da jetzt wirklich nicht das große Drama.
 

Benutzer11128 

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Um auf den Eingangspost zurückzugehen:
Hier werden Äpfel mit Birnen verglichen.

Eine Abtreibung ist eine Maßnahme, die spätere Kinder nicht ausschließt.

Eine Sterilisation in der Regel schon. Insofern hinkt dieser Vergleich.

Und zu der Fragestellung:
Ich würde BEIDEN raten, sich erst einmal darüber bewusst zu werden, wie sie sich ihre gemeinsame Zukunft vorstellen.
Entweder sie finden einen GEMEINSAMEN Weg, oder auch nicht....
 

Benutzer70315  (32)

Beiträge füllen Bücher
hm ich finde , wenn er denn unbedingt möchte kann er sich sterilisieren lassen. natürlich im einvernehmen mit dem partner. ich denke, wenn man den wunsch des anderen nicht respektiert oder zumindest akzeptiert siehts für die beziehung allgemein schlecht aus.
 

Benutzer66033 

Verbringt hier viel Zeit
Klar darf er das. Aber er sollte es auf jeden Fall vorher mit seiner Partner besprechen und es nicht heimlich machen. Irgendwie können die zwei dann nicht wirklich einen gemeinsamen Weg gehen. Denn sie möchte Kinder, er nicht, also wird sie wohl nicht glücklich werden, wenn er sich sterilisieren lässt und andersrum genauso, wenn er ihr ein Kind macht. Also sollten sie sich ganz genau überlegen, wie sie ihre Zukunft weiter gestalten wollen.
 
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