Freund und Kiffen

Benutzer84833 

Verbringt hier viel Zeit
Hallo allerseits,

ich selbst kiffe ab und an, seit etwa 9 Jahren. Dementsprechend kenne ich auch viele Kiffer und habe da diverse Beispiele für zwei bis drei Seiten gefunden.

Es gibt Kiffer, die das Kiffen als Genuß betreiben, wie andere ab und an mal einen saufen gehen (dazu gehöre ich selbst, ich trinke höchstens mal einmal im Jahr Alkohol und das Tütchen ist mir allemal lieber), es gibt aber nur wenige, die das über Jahre so halten. Dazu muss man recht gefestigt sein und wissen, wann man es mal lassen sollte - denn die Sucht steht schon im Hintergrund und wenn man ein paar Grenzen mal überschritten hat ist es in der Tat wie mit einem Alkoholiker, man kann nicht zu den Anfängen zurück und einfach mal einen Joint genießen, ohne sich in äußerste Gefahr zu begeben, wieder abzurutschen.
Das Kiffen beeinflußt definitiv das Kurzzeitgedächtnis, verringert die Aufnahmefähigkeit, macht äußerst träge und führt auf diese Weise zu Problemen im Alltag. Es ist also wohl dosiert einzusetzen.

Es gibt einige, sehr wenige Beispiele, die es schaffen täglich zu kiffen und trotzdem ihren Alltag auf die Reihe zu bekommen und aktiv zu bleiben. Davon kenne ich genau zwei - ich selbst bin da nicht eingeschlossen, denn wenn ich jeden Tag kiffen würde, wäre es so sicher wie das Amen in der Kirche, dass ich nichts mehr gebacken bekäme, seien es Unternehmungen oder mein Studium.
Ich bemerke auch, dass ich richtig zäh denke, wenn ich mal etwas länger gekifft habe (beispielsweise mal eine volle Woche in den Ferien) und meine Konzentration sehr schwer zu halten ist.
Für eine Orientierung hinsichtlich der Angabe: ich denke ich komme auf etwa 30-40 Kiffer, von denen ich genug aus eigener Beobachtung weiß, um mir eine Meinung zu bilden.
Diese beiden Ausnahmen sind allerdings schon älter (37 und 30), einmal mit Kindern, einmal so eine gestandene Frau. Sie sind also gefestigte Charaktere und haben zum Teil sehr große Verantwortung.
Sie nutzen das Kiffen vor allem zur Entspannung.

Dann gibt es Kiffer, die wegen des Kicks rauchen. Da geht es auf eine gewisse Weise auch um Spaß, aber der Kick ist dabei im Zentrum. Von ihnen kommen vor allem solche Vorfreudesprüche, wie ich hier einen gelesen haben (erstmal fett einen durchziehen, etc.). Es geht nicht mehr darum nett mit Leuten zusammen zu sitzen in erster Linie und dabei vielleicht einen zu rauchen oder auch nicht. Es geht um das Rauchen an sich und das Umfeld spielt da immer weniger eine Rolle.
Wer wegen des Kicks raucht ist auch, so meine Erfahrung, gefährdeter wegen des Kicks andere Drogen auszuprobieren, wenn das Kiffen nicht mehr den Kick gibt, der angestrebt wird (man gewöhnt sich nunmal auch dran, egal ob man Pausen einlegt). Außerdem gibt es da mehr Neugier auf die Wirkung von anderen Drogen. Ich selbst habe das überhaupt nicht - ich habe auch damals sehr lange darüber nachgedacht, ob ich das Kiffen überhaupt ausprobieren möchte und mir klare Regeln gesetzt, die ich noch immer einhalte.
Ich möchte hier aber nicht unterstellen, dass die Leute auf jeden Fall noch was anderes ausprobieren - ich sage lediglich, dass die Hemmschwelle allgemein in dieser Gruppe etwas niedriger liegt, als in anderen.

Suchtgefährdet sind alle der drei Gruppen, die ich hier genannt habe. Auch unter Leuten, die bereits psychisch abhängig sind, gibt es natürlich Unterschiede im Umgang. Wie gesagt, einige kommen damit zurecht und fühlen sich wohl, erfüllen noch immer die Anforderungen ihres Umfelds und sind vielleicht höchstens dann unerträglich, wenn sie nicht an was zu rauchen kommen. Allerdings können sie das nagende Gefühl dann auch oft genug unterdrücken.
Ich spreche trotzdem von einer Sucht, weil sie versuchen, immer genügend zu rauchen da zu haben und um den "Stoff" sehr bemüht sind. Von den Massen an Geld mal abgesehen, die man da ausgibt.

Wenn es sich allerdings nicht um einen gefestigten Charakter handelt und dazu noch um jemanden, der seine körperliche Entwicklung nicht abgeschlossen hat (ebenso wie die größten Teile der geistigen Entwicklung, auch wenn die natürlich das ganze Leben stattfindet), ist das Kiffen um so gefährlicher.

So.. nach diesen ganzen Ausführungen, die meine persönlichen Erfahrungen darstellen und niemanden verurteilen sollen (ich kann mir vorstellen, dass es da noch viele andere Varianten gibt, ich habe lediglich diese Tendenzen aufgezeigt, um etwas hilfreiches sagen zu können, denn ich glaube sie existieren und zeigen Hauptströmungen an), endlich etwas zu deinem Fall:
Ich glaube, dass dein Freund sich tendenziell in der letzten Gruppe befindet. Das mache ich an seinem Verhalten fest, an den von dir beschriebenen Aussagen (erst sagen er hört auf, es dann zurücknehmen, rauchen obwohl er weiß, dass du ihn gerne sehen würdest und das dann nicht geht und das vor dem Urlaub, etc.) und an meinem Eindruck von seinen Freunden (gemeinsames Freuen auf das Kiffen, scheinbar keine anderen Unternehmungen ohne das Kiffen). Das scheint mir ein typischer Kifferkreis von Jugendlichen bis jungen Erwachsenen zu sein und die halte ich für gefährlich, weil da immer irgendwer was besorgen kann und die Leute nüchtern meist wenig miteinander anfangen können. Das Kiffen steht einfach sehr im Vordergrund.
Ich halte das Kiffen nach wie vor für eine seichte Droge, aber trotz allem eine Droge. Will sagen: es ist nicht so schlimm, wie manch anderes, was er sich einfahren könnte - es ist aber auch nicht ungefährlich.

Nun: Er belügt dich. Er entscheidet sich in wichtigen Situationen für das Kiffen und gegen dich. Er setzt dich unter Druck, als ob du für ihn seine Sucht lösen könntest. Das ist aber nicht der Fall!
Es stehen alle Zeichen darauf, dass es nicht besser werden wird. Er gibt sich nun vielleicht einige Zeit Mühe, aber besonders aufgrund des Lügens, kannst du ihm da nicht vertrauen. Wenn er ehrlich geblieben wäre, dann hätte ich dir vielleicht geraten, es noch einmal abzuwarten und auszuprobieren - auch, ob du vielleicht trotzdem damit leben kannst. Du warst bereit, einen Kompromiss einzugehen, aber er hat ihn sich selbst verdorben.
Deswegen mein Rat:
Beende die Beziehung. Es werden dich immer Zweifel quälen und das zu Recht.
Durch meine Beschreibungen kannst du sehen, dass es nicht "nur am kiffen" liegt, sondern an seiner Umgangsweise damit. Es gibt Menschen die kiffen, mit denen du dich hättest arrangieren können. Das sieht man ja auch an Sonata Arctica und ihrer Beziehung.
Ich fürchte aber, dass das hier nicht der Fall ist, das tut mir leid.

Ich wünsche dir alles Gute und hoffe, dass dir das ein wenig helfen konnte, auch wenn es kein positiver Rat ist.

PS: Ich hoffe auch, dass du deinen Freund an den Beschreibungen selbst etwas besser einschätzen kannst, denn so viel habe ich nun nicht zu lesen bekommen, dass ich das als bombensicher werten würde.
 

Benutzer36193  (34)

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@kierke, danke für deinen beitrag!!!

ich erkenne viel wieder ja... ich mein, ich muss ja sagen,d ass ers ja verringert hat... von täglich auf alle 2 wochen oderso...
heute gabs wieder streit deswegen :frown: ich hab ihm esagt, dass ich denke das er das aufhören nicht ernst meinst, weil er heute wieder so davon sprach : ich hab einfach bock heute eine zu rauchen!

er sagt mir jedesmal ich hätte ja keine ahnung davon, man könnte nicht von heute auf morgen aufhören und man müsse es immer weiter verringern und er würde es mir ja zeigen indem er jetzt 2 wochen nichts geraucht hat....

ich brauch eben eure meinung, streit habe ich oben beschrieben, er wollte mit seinem mitbewohner kiffen, und es war nur noch die frage ob sie noch was bekommen!
jetzt weiß ich aber, dass die freundin vom mitbewohner zu ihm hinfährt- sie ist ebenfalls gegens kiffen..verbietet und redet nicht drüber..
so, und jetzt bekomm ich von meinem freund, dass ich ja noch kommen könnte- meine lust ist aber vergangen, habe gesagt das ich nicht mehr komme.
kam wieder gezicke...wäre ja meine entscheidung blabla, hab dann ( vlt auch mein fehler) geschrieben, dass nur weil er anscheinend kein gras mehr bekommt bzw es ins wasser fällt weil er wohl ( so wie es für mich scheint) auf alleine losfahren gras holen und kiffen kein bock hat, nicht meinen muss das ich dann jetzt zuu ihm komme... dann schrieb er von wegen er könne sich ja was besorgen, aber macht er nicht weil er mich jetzt lieber sehen würde...
das kommt mir aber ziemlich gelogen vor...vorallem weil er jetzt gerade nochmal schrieb, er könne sich ja was holen aber jetzt sei es ihm zu spät... ja was ist denn jetzt der grund, die uhrzeit oder ich????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????
 

Benutzer84833 

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Hallo nochmal Lulane :smile:

Was da nun seine Beweggründe sind, kann ich dir natürlich nicht sagen. Dass du zweifelst sagt aber doch schon einiges zu dem gebrochenen Vertrauensverhältnis.

Wenn er in einer WG wohnt in der regelmäßig gekifft wird, ist die Wahrscheinlichkeit, dass er aufhört wirklich gering.
Das mit dem langsam aufhören ist Mist. Alle die ich kenne, die bisher aufgehört haben, haben einfach aufgehört. Verringern MUSS man da definitiv nicht und ich würde auch sagen, dass das nicht funktioniert.
Wenn ich geraucht habe, dann sind die nächsten Tag die Gedanken an das Kiffen stärker... und ich rauche mitunter Monate gar nicht. Es gibt sich dann nach einigen Tagen, je länger ich am Stück geraucht habe, desto länger dauert es, bis die Gedanken ans Kiffen gar nicht mehr im Alltag auftauchen.
Ich bin daran gewöhnt und ignoriere das einfach, weil ich eben nicht in eine Sucht rutschen möchte. Ich denke das zeigt, warum ich vom "langsam verringern" nichts halte.
 

Benutzer69922 

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Hi
mhh das ist eine wirklich verzwickte Situation.
In meinem Freundeskreis gibt es auch viele Kiffer aber alles eher von der netten sorte siehe Beschreibung von Sonata Arctica.

Ich denke das deinem Freund schon sehr viel an dir liegt, du hast ja geschrieben das er es von täglich auf ca 2 mal im Monat runtergeschraubt hat.
Aber ich denke es ist für ihn auch nicht leicht, er hat wahrscheinlich einen Freundeskreis wo sehr viele Kiffen und auch noch einen Mitbewohner der Kifft, das macht die sache nicht leichter.
Und das er dich anlügt kann ich auch irgendwo nachvollziehen.
Du warst ja nicht dagegen wolltes halt nur nichts damit zu tun haben, was auch nicht falsch ist jeder muss selber entscheiden was er möchte.
Aber das hat ihm ja eindeutig signalisiert das du es "scheiße" findest bzw nicht in Ordnung und das es dir auch höchstwahrscheinlich weh tut wenn er was raucht.
Du hast zwar zu ihm gesagt das er ehrlich zu dir sein soll wenn er was raucht, aber ich denke es gibt keinen Menschen oder nur sehr wenige die dann auch wirklich ehrlich sind, aus angst menschen die sie lieben weh zu tun.
Und dadurch hat er dich belogen in der hoffnung das du es nicht rausfindest um einerseit dir kummer zu ersparen anderer seit auch als selbstschutz weil er befürchtet mit dir streit zu bekommen.

Das du es nun rausgefunden hast verschlimmert natürlich die ganze situation da du dich belogen betrogen und veraten fühlst.
Was ja eigentlich auch stimmt, auch wenn du es meiner Meinung nach unter ebenfalls vertrauenszertörende Methoden herraus gefunden hast (icq verlauf lesen handy lesen etc)
Somit habt ihr beide an der Momentanen Situation schuld.

Das er dich natürlich versetzt hat fürs kiffen ist nicht gerade die feine Englischeart, jedoch typisch für Süchtige.
ER ist süchtig und das war dir schätze ich von anfang an klar,oder ?

Und es ist nicht einfach sollte er es jemalsschaffen daraus zu kommen, vorallem bei seiner momentanen wohnsituation und Freundeskreis.
Es ist halt wie ein Alkoholiker der immer noch in seine Lieblingskneipe geht und ihm jeder einen ausgeben möchte, da ist es sehr schwer nein zusagen.

Ob du ihm hilft in dem du ihm hinterherspioniert gewollt wie ungewollt bezweifle ich.

Du kannst ihm höchstens zeigen wie das leben ohne Kiffen ist bzw mit drastisch vermindertem Konsum.
Leider ist es ja bei einigen Kiffern so das sie nach einer gewissen zeit so gut wie keine Interessen mehr haben.
Vielleicht kannst du ihm ein paar dinge mit ihm unternehmen die ihm neue interessen entstehen lassen. und die ihn vielleicht auch ablenken.

Ob du mit ihm schluss machen sollt oder nicht diese entscheidung kann dir hier niemand im Forum abnehmen das musst du für dich alleine entscheiden.
Du kannst aber versuchen einen gemeinsamen mittelweg zu finden
 

Benutzer36193  (34)

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warum muss alles immer einen haken haben =(((

ja...hmm... ich hab mir jetzt überlegt, mich vlt an die drogen beratung zu wenden...
er meint ja ich hätte keine ahnung davon und ihm wurde ja gesagt man müsse es verringern.... und meint ihr es ist eine gute idee, wenn ich ihm dann von dem kontakt zur drogenberatung erzähle und ihm dann sage- wenn die es mir so sagen- dass das mit dem verringern mist ist?

durch den ganzen ärger, hab ich eignt garkeine lust mehr auf die sache, vorher hab ichs toleriert...aber jetzt kotzt es mich einfach nur noch an...

zur wohnsituation: er möchte mit mir gegen ende des jahres zusammenziehen.... fand ich süß..konnte ich mir auch gut vorstellen...aber jetzt hab ich schiss, dass die drogen dann bei mir zuhause sind und / oder ständig ein bekiffter freund nach hause kommt -_-

achso... kann mir jmd ne anlaufstelle empfehlen, die ich vlt anschreiben könnte?
ich habe zb auch einen alkoholkranken vater, mein stiefvater und meine mum leiten ne blaue kreuz gruppe, für alkoholkranke... ich hab ziemlich viel ahnung in dem bereich, aber mein freund meint ja kiffen sei ja was komplett anderes....
 

Benutzer84833 

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Puh... wegen zweimal kiffen im Monat zur Drogenberatung ist hart.
Ich glaube nicht, dass er dafür Verständnis hätte und er würde es sicherlich als total übertrieben ansehen.
Schlaf nochmal eine Nacht drüber und überleg dir, ob und wie du anderweitig noch daran arbeiten kannst. Du kannst ja zum Beispiel anbringen, dass du mal im Forum nachgefragt hast, weil ihr deswegen immer streitet und es da nicht bestätigt wurde, dass man langsam verringern sollte. Frag ihn doch mal, wieso er das eigentlich glaubt - und mach ihm klar, dass du das nun nicht fragst, um ihn in die Enge zu drängen, sondern weil du das wirklich wissen möchtest, er soll dir also ehrlich antworten.
Das Kiffen hat keine starke körperliche Abhängigkeit zur Folge... mich würde seine Argumentation da wirklich interessieren, denn für mich klingt es eher so, dass er einfach nicht wirklich aufhören möchte und es damit rauszögern kann.
Überleg dir, ob du deine Einstellung wirklich so krass gegen das Kiffen beibehalten musst und möchtest, oder ob du da nochmal einen Mittelweg finden kannst.
Euer Hauptproblem ist nicht wirklich das Kiffen an sich, sondern eure Vertrauensbrüche. Wenn du nun einen für ihn sicherlich so übertriebenen und krassen Schritt machst und zur Drogenberatung gehst, wird es das bestimmt nicht verbessern.
Wenn, dann sprich mit ihm darüber, dass du dich da gerne informieren möchtest und ob es in Ordnung ist, wenn du da hin gehst, oder ob er dann denkt du meinst er sei ein Junkie :zwinker:
 

Benutzer36193  (34)

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mit dem forum würde er mich aber auslachen... blabla..haben alle keine ahnung etc.. ich möchte da nicht ständig als lächerlich und blöd dargestellt werden :frown:

das problem ist einfach bei mir, das ich einmal möchte das er sein wort hält...er hat mich so oft verletzt, obwohl ich es ihm nicht verboten habe... und dann sagt er mir das er aufhört und hält es wieder nicht, versetzt mich lieber an zeitpunkten die nicht gut waren.

ich mein, ich hätte kein problem damit wenn es alle paar monate mal wäre, aber alle 2 wochen ist mir zuviel! zumal ich dann den tag danach die auswirkungen mitbekomme, die mich einfach verletzen...
wie gesagt...alle paar monate ok... könnte ich noch mit umgehen... aber wie mache ich ihm dann klar, dass er mich nicht für sowas hängen lassen kann und mich versetzen kann?

ich mein wenn ich jetzt wieder sage, jaaa okeee...ich akzeptiere es... dann nimmt er mich doch garnicht mehr ernst :frown:
 

Benutzer69922 

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SO wie du ihn beschreibst wirst du es nicht hinbekommen das er in absehbarer zeit nur noch alle paar Monate Kifft.

und ich finde auch das du zu schnell ergebnisse erwartest
es ist eigentlich schonmal ein erfolg das er vom täglichem Kiffer zum alle 2 wochenmal sich gewandelt hat vergiss das nicht.

Aber du kommts nie um ein klärendes Gespräch drumherum.

Und das Gesprächsollte auch nicht hauptlastig darauf bezogen sein " Oh die bösen drogen sind dran schuld"

Es sollte ehr dadrum gehen wie du dich fühlst wie weh es dir tut das er dich versetzt,
wie du dich fühlst wenn er am nächsten Tag noch ein bissle daneben ist
Was für ängste du hast etc
und nicht gleich auf die drogen du musst ihm denke erstmal klar machen das er dir weh tut unbewusst
wenn sich dann keine kleienen betonung liegt auf kleinen besserungen, erwarte nicht zu viel aufeinmal , eintreten vergiss ihn dann kannst du ihn nicht ändern.
ausser du wirst deinen standpunkt ändern und dir ist es dann wurscht das er drogen nimmt, was ich nicht annehme so wie du hier schreibst.
 

Benutzer36193  (34)

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ich denke ich werde dieses gespräch anstreben...ich reagiere mit sicherheit auch nicht toll...oder bestens...er hat mich eben auch sehr viel verletzt... aber ich werde das gespräch so führen, wie du schreibst..wie ich mich fühle... ich hoffe er versteht es endlich ein wenig...weil ich hab das gefühl das das riesen theater ( gab kein geschreie, ich war einfach nur am heulen ) an dem einen freitag wo er mich 2x belogen hat, nicht wirklich weiter ernst nimmt... für ihn ist die sache erledigt, obwohl ich schlussmachen wollte... :frown:
 
1 Monat(e) später

Benutzer36193  (34)

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hallo...

muss hier nochmal was niederschreiben....
also, hab noch einige male mit ihm gesprochen...ohne streit...ohne vorwürfe... ganz in ruhe...und er hat mir immer versichert mich nicht anzulügen und ich habe ihm gesagt, dass ich ihm mehr vertrauen will und er mir das erleichert in dem er zb. wenn er mit seinen jungs was macht, dass wenn wir uns zb zum schlafen danach noch sehen. denn so werde ich mir keine gedanken ums kiffen machen, denn ich gehe davon aus, dass er mir nicht bekifft unter die augen treten würde!

ja... jetzt hab ich am we aber gemerkt, dass es ganz schön schwer ist ihm zu glauben...ich weiß das letzte woche gras im haus war- wohl von seinem mitbewohner.... ich weiß auch, dass es von mittwoch morgen, auf donnerstag weniger war.... ich weiß auch das sein mitbewohner seine freundin da hatte ( da meinte mein freund, das er dann nicht kiffenm würde vorher ) ja...hmm... und wir haben uns den mittwoch nicht gesehen und streit gehabt ( wegen was anderem) und immer wenn wir streß haben, habe ich angst das er kifft....um runter zukommen usw... so... hab ihn donnerstag noch drauf angesprochen...und er meinte, er hätte schon dran gedacht zu kiffen, aber er hat sich nix besorgt..und er wusste angeblich nix davon das gras im haus ist! so..ich habs dann so stehen gelassen... und ihm geglaubt. freitag..hatte er schon früh feierabend und wollte mit seinem mitbweohner zocken und abends was mit seinen leuten machen...wegen seiner art und weise, wie er mir das rpbergebracht hat hatten wir uns wieder in den haaren und ich merkte das er mit meinen sms nicht klar kam irgendwie, er hat mich nie richtig verstanden....fand ich schon wieder sehr merkwürdig... genauso samstag... er kam bei gesprächen nicht mit...hat 2-3 mal das gleiche gefragt usw.... es kam mir sehr komisch vor...
das gras versteck ist jetzt wohl ein anderes..... hat mein freund denke ich mal so veranlasst damit ich nicht mehr nachsehen kann ( habs mir nicht erspioniert...sondern wurde uns mal quasi gezeigt, bevor wir zusammen waren... ) damit ich SO SEINE AUSSAGE ( die er mir nicht gesagt hat, sondern ich weiß das ers so sagen würde ) nichts falsch interpretieren kann!
ja klasse, auf meine frage hin ob er freitag gekifft hätte- wegen dem verpeilten- kam natürlich ein nein.

ja jetzt mein problem.... wenn ich sowas schonwieder mitbekomme, dass er nicht immer alles checkt, verpeilt ist...und dann von ihm ein genervtes nein bekomme... ich weiß nicht woher ich mir die sicherheit nehmen soll um ihm wirklich zu glauben... ich mein solche dinge wie, dass ich danach kommen kann um bei ihm zu schlafen- da kann ich ihm leicht glauben das er nicht gekifft hat... und auch sonst keine anzeichen dafür sind...

aber wenn ich weiß, dass wir viel streß hatten und er dann komischerweise 2 tage lang total verpeilt ist... ist es sauschwer die blöden gedanken rauszubekommen....
vorallem...ich hab einfach nix handfestes! nichts eindeutiges! immer nur sein wort.... und auf der anderen seite die gegenanzeichen.... ja... ich weiß nicht weiter :frown:
 

Benutzer80973 

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Hallo,
ich hab mir das jetzt mal alles durchgelesen und du drehst dich im Kreis und wirst dich auch immer iom Kreis drehen!

Mein Ex hat auch gekifft und entweder man kommt damit klar oder man kommt es halt nicht. Wie Sonata Arctica oder auch Kierke schon passend beschreiben entweder man ist ein Genusskiffer und braucht es nicht um sein leben auf die Reihe zu bekommen oder man kifft halt aus anderen Gründen und bekommt alles nicht so richtig hin und macht andere Menschen mit Handlungen unglücklich. (Dein Freund dich). Ich kenne aber auch genügend Leute, die gar nichts mehr hinbekommen haben.

Mein Ex ist ein genusskiffer, er hat lediglich nur zur entspannung mal einen gepafft und nicht aus frust oder dergleichen. Wenn man nur aus gewohnheit Kifft, spass und so Gründen kifft. (Da seh ich deinen Freund). Ist es verdammt schwirig seinen Konsum überhaupt in den Griff bekommen. Es ist genaus so wie z.b. (blödes Beispiel jetzt :zwinker: ) Wenn dein Freund dir verbieten würde, keinen Kaffee mehr zu trinken. Weil er es blöd findet, es illegal ist und dir schadet. Du trinkst aber schon seit Jahren täglich mindestens 3 Tassen Kaffee. Und willst auch eigentlich gar nicht damit aufhören und alle deine Freunde trinken Kaffee nur du sollst auf einmal keinen mehr trinken?? Was würdest du tun?? Du sagst vielleicht "ach quatsch, ich höre auf!!! Ich liebe meinen Freund da schaffe ich das schon!" Du versuchst es, scheiterst (weil du bei Freund XY warst und dir nen Becher hingestelt hat... da konntest du nicht nein sagen... und außerdem Freud siehts ja nicht).

Was ich damit sagen will... klar verstrickt er sich irgendwie in Lügen und Geschichten. Weils halt einfach nicht so einfach ist!! Es ist fast ne reine Kopfsache!! Wenn der nicht mitspielt kommst du nicht weiter. Er muss es selber wollen! Und auf eine art und weise will er es ja auch immerhin hat er das Kiffen reduziert. Solange du aber total misstrauisch, verbort und alles irgendwie gleich aufs Kiffen bringst, kannes einfach gar nicht klappen und ich denke ab diesen Zeitpunkt musst du gehen, wenn du es nicht mehr ertragen kannst. Dir geht es alles nicht schnell genug, aber kiffen, alk, Zigarretten, whatever sollte man nicht unterschätzen, wenns darum geht andere Leute zum aufhören zu zwingen. Du sagst zwar du verbietest es ihm nicht! Aber eigentlich tust du es doch! Weil du nicht damit umgehen kannst, dass er es tut. Und somit drängst du ihn auch gleichzeitig in eine Ecke. Du willst nicht dass er alle 2 wochen raucht, am besten 2 mal im Monat und allerliebsten gar nicht! Da ist der stress doch vorprogrammiert.
Wenn ich jemandem "nichts verbiete" (was man sowieso schwer kann!) muss ich auch mit den Konsequenzen klar kommen!!

Also, die entscheidung liegt bei dir? Gehen oder bleiben!? Und wenn du bleibst, mach dir klar wie du in Zukunft mit der situation umgehen willst? Dich freu machst von bisherigen Denkweisen oder dabei bleibst? Es wirklich akzeptierst, dass er kifft oder nicht...

Ich wünsch dir was
 

Benutzer36193  (34)

Verbringt hier viel Zeit
ich sag ihm ja nie das er komplett aufhören soll, nur er soll mit mir drüber reden. vor einigen wochen meinte er, er würde es nur noch 2x machen vor der meisterschule, weil er dann selber aufhören will...wegen dem lernen usw.... so und als er es das erstemal gemacht hat, habe ich auch kein theater gemacht, da habe ich ihn machen lassen... ich habe auch letzte woche mit ihm vernünftig drüber geredet... er weiß mitlerweile warum ich darauf so sehr reagiere die letzte zeit: weil ich angst habe wieder so belogen zu werden.

ich will nur, dass er mich nicht anlügt, mehr nicht. den rest muss ich gucken wie ich damit zurecht käme.
 

Benutzer80973 

Verbringt hier viel Zeit
ich versteh dich ja uch irgendwie ganz gut ABER im Hau-Ruck Verfahren wirst du die ganze Sache nicht lösen können. Das ist schon so ein Kreislauf.

Okay, wenn du denkst er lügt nicht mehr im bezug auf das Kiffen und du kommst dann besser damit klar ist ja schon mal irgendwie was bei euch erreicht. Wäre ein anfang darauf aufzubauen! :smile: Beeinflussen ob der Lügt oder nicht kannst du nicht unbedingt, zeig ihm dass er dir vertrauen kann, was die ganze Sache angeht und er wird vielleicht dann ja nicht mehr lügen wollen.
 

Benutzer36193  (34)

Verbringt hier viel Zeit
das ist es ja... ich will es nicht mehr im hau ruck verfahren machen. aber die angst, dass er mich immernoch so belügt ist halt da und macht mich wahnsinnig. :frown:
ich werd das irgendwie in mein kopf einhemmern müssen, dass kiffen mal ganz ausser acht zu lassen...vlt tut sich dann was... auch für ihn... nur wenn ich dann wieder mitbekomme das er so verpeilt ist und die angst wieder hochkommt ist das echt schwer :frown:
 

Benutzer20579  (37)

Planet-Liebe ist Startseite
Huhu,

Off-Topic:
mein freund kifft auch, so gut wie jeden tag, es sei denn wir sind unterwegs.am anfang fand ichs furchtbar.aber mit der zeit hab ich bemerkt, dass alles was ich übers kiffen bis dato wusste auf vorurteilen beruht hat. mein freund ist normal ansprechbar und fähig sich zu unterhalten, besser als jeder betrunkene freund den ich vorher so hatte
ich kenne mittlerweile so ziemlich alle seine kumpels und bei denen genauso.hab nie jemanden gesehen der so breit war, dass man nicht mehr hätte quatschen können.vielleicht überdra,atisierst du das also auch ein wenig, weil du ihn ja nicht siehst, sondern nur am telefon mit ihm sprichst wenn er breit ist.kann das sein?

übrigens ist es schon gut, dass er es einschränkt, wenn er eine freundin hat.da ist lang nicht jeder zu bereit, da hast du noch "glück" würd ich sagen.

vergesslichkeit ist allerdings wirklich so ein problem, mein freund kann sich nix merken, egal ob ichs vor 2 minuten oder vor 2 tagen gesagt hab, er weiß es meistens nich mehr :what:
aber ich hab ihn so kennengelernt und es ist IMMER so ob er grade gekifft hat oder nicht,...also gefährlich ist es schon keine frage, es macht auf dauer blöde, aber das muss man leider gottes selber einsehen, bevor man aufhören kann.
Sorry, aber das schreit doch vor Naivität! Hey, mein Freund kifft, die sind alle sooo nett, leider vergisst er alles, aber sonst ist es total super??


Ich finde es erschreckend, wie manche Leute das hier verherrlichen. Ich kenne mehrere Leute, die durchs Kiffen gar nix mehr auf die Reihe bekommen haben und ALLES verloren haben, einer ist letztendlich sogar gestorben, weil er immer weiter härtere Sachen genommen hat. Vielleicht sollte man nicht so tun, als wäre tägliches Kiffen "halb so wild"... :frown:

Ich kenne die ganze Geschichte nur so gut, habe mit 19 ähnliches "Durchgemacht". Allerdings muss ich dazu sagen, dass ich es damals nicht wusste, ich kann mich damit nicht aus, bin behütet aufgewachsen, und als ich nach 7 Monaten wusste, dass er das jeden Tag mehrmals tut, bin ich aus allen Wolken gefallen.

Ich habe ihm gesagt, dass ich es nicht okay finde, dass ich das nicht möchte. Vor allen Dingen kommen ja auch noch andere "Dummheiten" dazu - sie fahren nach Holland, um sich was zu besorgen, fahren mit dem Auto voller Drogen über die Grenze, fahren bekifft Auto - zumindest bei meinem Ex war das so. Er bekam irgendwann nichts mehr auf die Reihe, es war ihm alles egal, und weil er nichts auf die Reihe bekam, wurde er aggressiv, hat das an mir ausgelassen, mich runtergemacht (Busen zu klein, Hintern zu dick, etc.), bis mein Selbstbewusstsein gar nichts mehr war und ich nur noch deprimiert war. Ich habe versucht, mit ihm zu reden, hatte ihn - so glaubte ich - auch davon überzeugt, dass das so nicht weitergehen kann.

Dann kam irgendwann eine Freundin, die ihm erzählte, dass das alles nicht so schlimm sei, dass er ruhig weitermachen könnte, und dass er sich von seiner blöden Freundin nix sagen lassen soll. Er meinte dann, er wäre sein eigener Herr, könne selber bestimmen. Natürlich hat er mich auch viel angelogen. :frown:

Das zusammen mit dem Rumgehacke auf meinem Ego hat dazu geführt, dass ich mich letztendlich getrennt habe.

Ich denke, dass man mit so einem auf Dauer nicht glücklich werden kann. Das geht immer weiter, sie lügen, machen vielleicht sogar illegale Sachen und das geht immer so weiter. Das ist nicht zu vergleichen mit jemandem, der ab und zu mal kifft und dabei voll im Leben steht. Bei deinem Freund scheint das nicht so zu sein.

Überlege dir, ob du mit jemandem zusammensein kannst, dem du nicht mehr vertrauen kannst - ich könnte es nicht. Und nein, daran ist nicht nur das Kiffen Schuld, sondern die Tatsache, dass er dich anlügt und dein Vertrauen missbraucht.

Sicherlich sind die Einstellungen, was das kiffen angeht, unterschiedlich. Ich kann damit leben, wenn Leute sowas ab und zu mal machen und dabei ihr Leben im Griff haben. Sobald sie aber anfangen, ihr Umfeld zu belügen, illegale Dinge zu machen und sonst alles vernachlässigen... Ich weiß nicht, aber du wirst ihn da alleine nicht rauskriegen, wenn ER es nicht will. Und das ist eben oft der Fall, wenn derjenige nicht einsieht, dass es so nicht weitergehen kann.

Zumal ich nicht glaube, dass Vertrauen so schnell wiederkommt... :frown:
 

Benutzer15049  (35)

Beiträge füllen Bücher
Huhu,

Off-Topic:
Sorry, aber das schreit doch vor Naivität! Hey, mein Freund kifft, die sind alle sooo nett, leider vergisst er alles, aber sonst ist es total super??
wieso denn?was ist daran naiv? er vergisst öfter was und ich denke es liegt am kiffen und denke deshalb, dass es auf dauer wohl doch das gehirn schädigt.aber ich kann ihn nicht zwingen aufzuhören und solange er das nicht selber will.was anderes hab ich doch garnicht gesagt.also wo bin ich naiv? solange ich damit klar komme alles dreimal sagen zu müssen ist das doch wohl ganz allein mein bier, zumal es bei einigen männern, die ich hatte (alles nicht kiffer, soweit ich weiß) auch nciht besonders gut ums kurzzeitgedächtnis gestellt war,...

und zu der TS.

du verhälst dich immer noch nach dem gleichen muster.was willst du? willst du dass er aufhört oder wäre es für dich ok, wenn er (selten! vielleicht 1-2 mal im monat) weitermacht, es dir aber dafür sagt? ich verstehe es immer noch nicht ganz.

dass er so verpeilt ist, kann im übrigen auch am streit liegen.
es kann auch sein, dass er wegen dem streit kifft, um abzuschalten und in ruhe nachdenken zu können, da hast du schon recht.aber was du immer bedenken solltest. er kifft nicht, um dir wehzutun, sondern weil er glaubt sich damit was gutes zu tun.vielleicht hilfts ihm wirklich, ich weiß es nicht.
und ich denke er belügt dich in der hinsicht, weil er glaubt dir so weniger weh zu tun.....männer eben.

auf jeden fall nochmal der apell: du musst entscheiden. kommt du damit klar oder nicht?

Ich finde es erschreckend, wie manche Leute das hier verherrlichen. Ich kenne mehrere Leute, die durchs Kiffen gar nix mehr auf die Reihe bekommen haben und ALLES verloren haben, einer ist letztendlich sogar gestorben, weil er immer weiter härtere Sachen genommen hat. Vielleicht sollte man nicht so tun, als wäre tägliches Kiffen "halb so wild"... :frown:
und nochmal zu dir:
vergleich doch nicht äpfel mit birnen.
wer härtere sachen nimmt ist zum teil wohl selbst schuld. es ist bekannt, dass die meisten anderen drogen durchaus innerhalb von minuten bis stunden töten können, während das marihuana rauchen, wie normales rauchen auch die lunge schädigt und allenfalls langsam tötet.
demnach kannste auch gleich zigaretten und alkohol verbieten lassen, als einstiegsdrogen ebenso perfekt!
ich habe hier auch niemanden gelesen der die sache verharmlost. nur kann man den leuten leider nciht ihre gewohnheiten verbieten und abtrainieren, wenn sie das nicht selber wollen.
es hat ihr ja auch keiner geraten mal selber zu kiffen oder oder ihrem freund ihre vorbehalte komplett vorzuenthalten.
verstehe also deine aufregung wegen der angeblichen "verherrlichung nicht".

deine aufregung wegen der anderen dummheiten, wie autofahren, schmuggeln und dealen, kann ich natürlich verstehen.man sollte schon so verantwortungsbewusst sein und nach möglichkeit keine anderen leute mitreinziehen, sei es im straßenverkehr oder auch bei polizeikontrollen, etc.
nur darf man nciht alle kiffer über einen kamm scheren. es gibt überall solche und solche.zu dem thema gibt es auch sehr interessante reportagen, mal sehen ob ich da noch eine finde.
 

Benutzer20579  (37)

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wieso denn?was ist daran naiv? er vergisst öfter was und ich denke es liegt am kiffen und denke deshalb, dass es auf dauer wohl doch das gehirn schädigt.aber ich kann ihn nicht zwingen aufzuhören und solange er das nicht selber will.was anderes hab ich doch garnicht gesagt.also wo bin ich naiv?

Nein, wenn du das so meinst, dann nehme ich das natürlich zurück. Das klang oben etwas komisch, sorry :smile: Ich könnte halt nicht dabei zugucken, wie sich der Mann, den ich liebe, langsam das Gehirn kaputt schießt - und das ändert auch nichts, wenn er und seine Freunde sonst sehr nett sind.

Ich kenne diese "Kiffergrüppchen", und das läuft z.T. echt immer nach dem gleichen Muster ab.
nur darf man nciht alle kiffer über einen kamm scheren. es gibt überall solche und solche.zu dem thema gibt es auch sehr interessante reportagen, mal sehen ob ich da noch eine finde.

Habe ich doch gar nicht. Aber die Gruppe, zu der der hier genannte Freund gehört, finde ich bedenklich. Ich habe ja differenziert zwischen den Leuten, die sowas ab und zu mal machen und ihr Leben im Griff haben, und den Leuten wo beides nicht mehr klappt.

wer härtere sachen nimmt ist zum teil wohl selbst schuld. es ist bekannt, dass die meisten anderen drogen durchaus innerhalb von minuten bis stunden töten können, während das marihuana rauchen, wie normales rauchen auch die lunge schädigt und allenfalls langsam tötet.
demnach kannste auch gleich zigaretten und alkohol verbieten lassen, als einstiegsdrogen ebenso perfekt!

Ich würde den Leuten EXAKT das gleiche raten, wenn der Freund solches Verhalten unter Alkohol zeigt! Und ich würde genauso von Verherrlichung reden, wenn die Leute, die andere Leute kennen, die täglich trinken und das hier geschilderte Verhalten zeigen, das ein bisschen runterspielen.
Einstiegsdroge kann so ziemlich vieles sein. Sicherlich sind die Verläufe beim Kiffen aber z.T. ebenso typisch, wie z.B. beim Alkohol. Und es gibt genauso Leute, die ab und zu mal kiffen, wie die, denen es irgendwann nicht mehr reicht, und die was Härteres nehmen.

Ich habe da überhaupt nichts gegen, wenn einer das ab und zu mit Freunden mal macht. Genauso wie alles andere eben - in Maßen.

Im Ergebnis reden wir immer noch von dem Freund der TE, und nicht von irgendwelchen "harmlosen" Kiffern - DIESES "Exemplar" hat die Grenze des Zumutbaren m.E. schon lange überschritten. Da nützt es nichts, zu sagen, dass man nicht alle über einen Kamm scheren kann:

Dieser hier jedenfalls dealt, schreit seine Freundin an und lügt. Für eine solche Beziehung sehe ich leider echt keine Zukunft.

Soviel nochmal zur Klarstellung. Und ich möchte echt niemanden angreifen, aber hier scheint genauso eine Gruppierung vorzuliegen, die besorgniserregend ist.
Das Schema kann man vorhersagen:
1. Gespräch mit der Freundin, er zeigt sich einsichtig
2. Er will es einschränken
3. Er merkt, das geht nicht und macht heimlich weiter.
4. Seine Kifferfreunde sagen ihm, er soll sich von der blöden Freundin nix sagen lassen, es ist doch nicht schlimm und sie haben alles im Griff
5. Sie kriegt es raus und ist sauer.
6. Er schreit sie an, sie erzähle Mist und er lasse sich von ihr nix sagen...

Das kann man immer weiterspinnen und es wird wahrscheinlich so weiter gehen, wenn er nicht doch noch einsieht, dass er seine Beziehung retten möchte und was ändern muss.
Nach Dialogen wie den hier geschriebenen wäre ich schon lange weg.
Und selbst wenn man nicht weg ist, glaube ich nicht, dass man das was ändern kann, wenn derjenige es nicht möchte.
 

Benutzer36193  (34)

Verbringt hier viel Zeit
danke für eure ausführlichen beiträge!
nun brauche ich einen aktuellen rat :geknickt:
mein freund wohnt ja mit seinem besten freund zusammen, der auch zu der gruppe der kiffer gehört. ich war eben bei seiner freundin, mich bischen ausquatschen....
dabei kam heraus...das letzte woche samstag ( wo ich ihn nicht gesehen habe, ABER er mir sogar vorgeschlagen hat das ich bei ihm schlafen könne ) wieder gekifft worden ist, da alle jungs die dabei waren...dies machen, kann ich mir kaum vorstellen, dass mein freund da nicht mitgemacht hat:

1. wenn er es gemacht hat, hat er unsere einzige bvertrauensbasis kaputt gemacht: mein entgegenkommen zu sagen, pass auf, wenn ich weiß ich kann später noch zu dir kommen, dann kann ich mir sicher sein, dass du mir nicht bekifft unter die augen treten würdest. ---- selbst dieses hätte er ja somit gebrochen und mir den einzigen strohalm der vertrauensgewinnung genommen... und das finde ich definitiv einfach nur arm und zu heftig!!!

2. hat er mich ja somit wieder belogen und verarscht mich denke ich mal dann die ganze zeit....



man ich hab mir ja jetzt vorgenommen erstmal nix mehr zu mache, das wort kiffen nicht mehr in den mund zu nehmen und ihn nicht mehr unter druck setzen... um das ganze wieder zu kippen und er keinen grund mehr hat mich zu belügen...

aber wenn ich das jetzt wieder höre, ist doch eignt alles fürn arsch..... wie heftig.... ich weiß jetzt nicht was ich tun soll...er weiß0 eignt das ichs chluss mache sobald er mich wieder belügt... und das hat er somit mir wieder ins gesicht wenn er mitgekifft hat ( wovon ich zu 90% ausgehen kann! ) ...
ich weiß jetzt nicht mehr was ich machen soll.... soll ich schluss machen? soll ich es ignorieren, das er mich wieder nach strich und faden verarscht?

hab auch grade die idee bekommen, dass ich vlt mal mit seinem mitbewohner/besten freund quatsche... das hat er mir letzte woche im besoffenen kopp angeboten....

hilfe :cry: :cry:
 

Benutzer73625 

Verbringt hier viel Zeit
Klingt zwar hart aber anscheinend kommst du echt nicht damit klar.
Mach am besten Schluss.Es wird auf dauer nicht klappen.Tut mir leid wenn das ein bisschen hart klingt..
 
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