Freund überzeugen "loszulegen"

Benutzer68742 

Meistens hier zu finden
Hallo zusammen,

ich bin auch eine der hibbelnden Frauen, die noch warten, bis "die Umstände" passen, bevor ich die Pille absetzen will. Mein Freund und ich sind uns einig, Kinder haben zu wollen (mindestens 2, mehr ist wohl in Anbetracht meines Alters auch nicht mehr allzu realistisch) und "eigentlich" war es verabredet/grob angedacht, dass ich nach dem Studium ein Jahr arbeite (Erziehungsgeld usw.) und wir dann loslegen.

Im Sommer 2013 war ich mit meinem Studium fertig, dann ging die Arbeitssuche los.
Irgendwann fand ich dann endlich eine Arbeitsstelle, aber sehr gering bezahlt und auf ein Jahr befristet mit 2 Wochen Kündigungsfrist. Auch kein guter Zeitpunkt, um schwanger zu werden.
Nun ist das Jahr bald um und ich habe eine unbefristete Festanstellung bekommen mit mehr Geld (an der unteren Grenze eines normalen Gehalts, würde ich sagen). Eigentlich ein guter Zeitpunkt.

Mein Freund (36) hat allerdings gerade nur einen saisonbedingten Job, ist womöglich ab Herbst arbeitslos. Was wieder gegen ein Loslegen spricht. Zum Amt rennen, um Geld zu kriegen, aber gleichzeitig Nachwuchs produzieren... Klar, machen viele, aber die Idealvorstellung von "wir werden jetzt eine richtige kleine Familie" ist das in meinen Augen nicht.

Bei meinem Freund schwankt das mit dem "Loslegezeitpunkt" sehr, nicht der generelle Kinderwunsch. Er fühlt sich einerseits "jetzt noch zu jung", was ja totaler Blödsinn ist und er weiß das auch, weil viele seiner Freunde schon längst Väter sind. Zweitens machen ihm die Kosten und die Verantwortung zu schaffen. Und er macht sich insgesamt Sorgen, ob er ein guter Vater werden wird (er ist super mit meinen Nichten/Neffen und freut sich immer total, wenn wir die besuchen:herz:). Ich denke aber, dass das relativ "normal" ist, besonders für Männer, oder?
Na ja, wie gesagt, ich hibbeln jetzt schon länger und wenn's mal wieder schlimm ist, sage ich ihm das auch ("Ich will ein Baby", "ich will endlich schwanger sein"):rolleyes:, nicht mit der konkreten Absicht für die nächsten Tage oder Wochen, die Pille abzusetzen, sondern eher, um ihn einerseits mitzuteilen, was in mir vorgeht, aber andererseits auch, um ihm deutlich zu machen, dass diese Thema keine Laune meinerseits ist, sondern dass das Thema konstant und aktuell bleiben wird.

Ich würde gerne Ende März die Pille absetzen. Bis dahin findet er hoffentlich einen festen Job und wenn nicht... wird das eventuell auch nichts an dem Plan ändern. Irgendwann muss man ja mal anfangen. So konkret habe ich ihm das aber noch nicht gesagt.
Wir hatten auch schon mal ein Gespräch, wo ich meinte "den perfekten Zeitpunkt gibt's vermutlich gar nicht" und er meinte "stimmt, man muss es wohl irgendwann einfach machen". Einmal war auch die leichte "Gefahr" einer unbeabsichtigten Schwangerschaft gegeben (Antibiotikum etc.) und er ist gleich los (freudig erregt), hat einen Test gekauft und war dann bei dem negativem Ergebnis "fast schon enttäuscht", wie er meinte.
Momentan ist er dann allerdings eher wieder in ner anderen Stimmung. Wenn ich sage: ich hab jetzt noch für so und so viele Monate Verhütung im Schrank und dann könnte man ja mal gucken. Dann kommt von ihm so etwas wie, dass ich das doch nicht so entscheiden kann für uns beide oder auch, er würde sich vorkommen, als wäre er nach Unterschreiben irgendeines Arbeitsvertrags dann nur der Spermalieferant oder so etwas. :what: Okay, er hat Jobsorgen und deshalb andere Dinge im Kopf, kann ich auch verstehen. Trotzdem werde ich ja leider älter. :dizzy:

So, langer Rede, kurzer Sinn bzw. Frage:
Wie habt ihr, liebe Schwangere oder bereits Mütter, die einen zögerlichen Freund/Mann hatten, ihn damals überzeugt, endlich loszubasteln?
Oder habt ihr ihn einfach vor vollendete Tatsachen gestellt und er hat sich dann schließlich doch gefreut, Vater zu werden?
Oder (man geht ja gedanklich alle Möglichkeiten durch :ashamed:) habt ihr gar heimlich die Pille abgesetzt und es wurde dann eines dieser ominösen "Tropi"-Kinder draus? (Nein, ich machte das nicht).

Am liebsten wäre mir eine gemeinsame Entscheidung, nun loszulegen. Ich finde es egostisch, das selbst zu entscheiden. Aber es wird wohl darauf hinauslaufen, weil ich mir ein Leben ohne eigene Kinder nicht vorstellen kann.

(Sorry, für den langen Text. Ich weiß, das schreiben viele, aber diesmal ist er wirklich lang geworden...:X3:)
 
Zuletzt bearbeitet:

Benutzer107106 

Planet-Liebe ist Startseite
Redakteur
Theoretisch könnte er doch die Elternzeit machen und du gehst wieder arbeiten? Dann ist das Problem vielleicht nicht mehr ganz so stark?
 

Benutzer58054  (39)

Sehr bekannt hier
Theoretisch könnte er doch die Elternzeit machen und du gehst wieder arbeiten? Dann ist das Problem vielleicht nicht mehr ganz so stark?
Ich finde sowas in der Theorie immer ganz prima, könnte mir selbst aber niemals vorstellen die schöne Babyzeit abzugeben.
 

Benutzer107106 

Planet-Liebe ist Startseite
Redakteur
Ich finde sowas in der Theorie immer ganz prima, könnte mir selbst aber niemals vorstellen die schöne Babyzeit abzugeben.
Die ersten 3 Monate können sie ja zusammen Elterzeit machen und sie arbeitet danach auf 3/4 Stelle oder so. Oder sie macht dei Elternzeit selbst, arbeitet aber eine halbe Stelle und hat so keine finanziellen Einbußen. Der Papa ist ja als Arbeitloser zu Hause. Evtl. kann er ja als 450€-Kraft jobben. Meinem Mann fiel es genauso schwer unser Kind nicht zu sehen, wie mir.
 

Benutzer68742 

Meistens hier zu finden
LULU1234 LULU1234 Theoretisch schon, aber ich will mir Kind am liebsten dann zwei Jahre zu Hause bleiben (notfalls anderthalb). Ich bin überhaupt nicht scharf auf Karriere und all das. Kinder sind das, was (aus meiner Sicht) meinem Leben einen Sinn geben. Ich kann auch Frauen nicht verstehen, die ein Kind kriegen und es mit 6 Monaten in die Krippe geben, um schnell wieder zu arbeiten. Die Arbeit ist für mich nur Mittel zum Zweck. Würde mein Freund genug verdienen, könnte ich auch voll in der Rolle der Hausfrau und Mutter aufgehen.
 

Benutzer107106 

Planet-Liebe ist Startseite
Redakteur
LULU1234 LULU1234 Theoretisch schon, aber ich will mir Kind am liebsten dann zwei Jahre zu Hause bleiben (notfalls anderthalb). Ich bin überhaupt nicht scharf auf Karriere und all das. Kinder sind das, was (aus meiner Sicht) meinem Leben einen Sinn geben. Ich kann auch Frauen nicht verstehen, die ein Kind kriegen und es mit 6 Monaten in die Krippe geben, um schnell wieder zu arbeiten. Die Arbeit ist für mich nur Mittel zum Zweck. Würde mein Freund genug verdienen, könnte ich auch voll in der Rolle der Hausfrau und Mutter aufgehen.
DDann bleibt dir nichts anderes übrig, als zu warten, bis dein Freund durch die Probezeit durch ist. :frown:
 

Benutzer56469  (36)

Beiträge füllen Bücher
An eurer Stelle würd ich einfach nicht mehr verschieben sondern endlich mal loslegen! Du bist 32 dein Freund/Mann 36, ihr verschiebt immer wieder - was wenn ihr dann anfängt und es klappt nicht gleich? Weil irgendwas nicht stimmt bei dir oder deinem Partner?

Ist jetzt nicht böse gemeint aber statt immer wieder neue Ausreden zu finden warum es jetzt nicht passt und dann nicht passt würd ich einfach loslegen! Lebenssituationen können sich immer ändern aber deßwegen dann den Kiwu wieder zu verschieben finde ich persönlich nicht so toll!

Mein Mann und ich haben relativ früh daüber gesprochen wann wir anfangen mit basteln. Das war dann relativ schnell klar! Haben es schon ca. 1 Jahr probiert und wurde dann genau in der Zeit arbeitslos. Haben drüber geredet und uns aber dafür entschieden weiter zu üben. :zwinker: Nach einem Jahr (hab dann schon Ausbildungen gemacht und hatte Praktikas) hatte ich dann eine Fg. Und nochmal ein Jahr später klappte es endlich!

Man weiß NIE was passiert!
[DOUBLEPOST=1438780160,1438780110][/DOUBLEPOST]
LULU1234 LULU1234 Theoretisch schon, aber ich will mir Kind am liebsten dann zwei Jahre zu Hause bleiben (notfalls anderthalb). Ich bin überhaupt nicht scharf auf Karriere und all das. Kinder sind das, was (aus meiner Sicht) meinem Leben einen Sinn geben. Ich kann auch Frauen nicht verstehen, die ein Kind kriegen und es mit 6 Monaten in die Krippe geben, um schnell wieder zu arbeiten. Die Arbeit ist für mich nur Mittel zum Zweck. Würde mein Freund genug verdienen, könnte ich auch voll in der Rolle der Hausfrau und Mutter aufgehen.
Sehe ich genauso! Die Zeit mit deinem Kind kann dir keiner nehmen! Ich bin jetzt auch noch zuhause und er ist schon 2,5 Jahre.
 

Benutzer68742 

Meistens hier zu finden
An eurer Stelle würd ich einfach nicht mehr verschieben sondern endlich mal loslegen! Du bist 32 dein Freund/Mann 36, ihr verschiebt immer wieder - was wenn ihr dann anfängt und es klappt nicht gleich? Weil irgendwas nicht stimmt bei dir oder deinem Partner?

Ist jetzt nicht böse gemeint aber statt immer wieder neue Ausreden zu finden warum es jetzt nicht passt und dann nicht passt würd ich einfach loslegen! Lebenssituationen können sich immer ändern aber deßwegen dann den Kiwu wieder zu verschieben finde ich persönlich nicht so toll!
Danke, ja, genauso sehe ich das auch. Trotzdem tue ich mich schwer damit, meinem Partner jetzt die Pistole auf die Brust zusetzen, obwohl es womöglich darauf hinaus laufen wird. Denn von sich aus wird er wohl nicht sagen "So, nun geht's los, lass uns ein Baby machen" (obwohl ich das toll fände).
Dass es noch ewig dauert nach Absetzen der Pille ist natürlich auch eine weitere Befürchtung meinerseits. Er tut das dann meist ab mit "Ach, du wirst sofort schwanger, du siehst doch noch aus wie Mitte 20". Aber die biologische Uhr von Männern tickt halt anders, die können das nicht nachvollziehen, dass es irgendwann kein "später" mehr gibt bei Frauen.:ups:
 

Benutzer98820 

Sehr bekannt hier
LULU1234 LULU1234 Theoretisch schon, aber ich will mir Kind am liebsten dann zwei Jahre zu Hause bleiben (notfalls anderthalb). Ich bin überhaupt nicht scharf auf Karriere und all das. Kinder sind das, was (aus meiner Sicht) meinem Leben einen Sinn geben. Ich kann auch Frauen nicht verstehen, die ein Kind kriegen und es mit 6 Monaten in die Krippe geben, um schnell wieder zu arbeiten. Die Arbeit ist für mich nur Mittel zum Zweck. Würde mein Freund genug verdienen, könnte ich auch voll in der Rolle der Hausfrau und Mutter aufgehen.
Um Karriere geht es gar nicht, sondern darum, daß es ja mindestens einen Geldverdiener geben sollte. Das bist jetzt halt du. Er bleibt vorerst daheim und kümmert sich.
Keine Sorge, dein Kind löst sich nicht in Luft auf- du siehst es einfach während der Arbeit nicht. Es wird davon aber keine Schäden haben, ebensowenig wie durch Krippenbetreuung.
 

Benutzer68742 

Meistens hier zu finden
Um Karriere geht es gar nicht, sondern darum, daß es ja mindestens einen Geldverdiener geben sollte. Das bist jetzt halt du. Er bleibt vorerst daheim und kümmert sich.
Keine Sorge, dein Kind löst sich nicht in Luft auf- du siehst es einfach während der Arbeit nicht. Es wird davon aber keine Schäden haben, ebensowenig wie durch Krippenbetreuung.
Mal davon abgesehen, dass ich das nicht will (will mindestens 1 Jahr stillen z.B.), will mein Freund das auch nicht. Wir sind bei dem Thema schon recht "klassisch" (wenn man es so nennen will) aufgestellt. Ihm ist es wichtig, eine Familie auch ernähren zu können, genau so, wie endlich einen vernünftigen Job zu haben (auch unabhängig von der Familie).

Ich sag mal so: die Planung wie es grob läuft, wenn das Kind erstmal da ist, steht fest.
Es geht nur um denn "Wir-fangen-jetzt-endlich-an"-Zeitpunkt. Obwohl ich heute optimistischer bin als gestern, dass der vielleicht doch nicht mehr in allzu weiter ferner liegt.:smile:

Ich habe gerade mal etwas Stastiknachforschungsrechnerei betrieben und komme mit Einnahmen (Elterngeld, Kindergeld, Kinderfreibetrag noch mal gar nicht mit eingerechnet) und Ausgaben (Miete, 467€ Durchschnittskosten im Monat für ein Kind bis zu seinem 6. Lebensjahr, Riesterbeitrag, Handy und Bafögrate) auf ein Plus von 49 Euro. Das ist aber nur für mich allein, ohne meinen Freund und eventuelles Gehalt/Arbeitslosengeld miteinbezogen zu haben. Sooo schlecht ist das nicht, finde ich (denn irgendetwas wird er ja so oder so noch beisteuern).
Was sagen die Kinderhabenden zu den 467 € Ausgaben, sind die realistisch? Gerade für ein Säugling kommt mir das zu hoch vor. (Erstausstattung, Kleidung, Kindersitz, Kinderwagen und all das kriege ich aus dem Verwandten- und Bekanntenkreis)
 

Benutzer76802  (30)

Verbringt hier viel Zeit
Ich weiß nicht so recht. Erstausstuungs geld haben wir auch beantragt. das steht einem ja zu. habe damals 500€ glaube bekommen aber so genau weiß ich das nicht mehr ist ja auch schon über 5 jahre her mitlerweile.. davon mussten wir nichts zurückzahlen. die ersten 6 Monate hatte ich die 300€ Elterngeld und 200€ von Menne für André bekommen. Weil er ja die ersten 6 monate noch bei seiner Mutter gelebt hat, durch die Arbeit. Ich bin damit ganz gut gefahren, bzw hatte ich ja auch so unterstützung durch familie. Ich hab mir das eigentlich noch nie wirklich ausgerchnet oder drauf geschaut was ich wie ausgegeben hab für Milch,Pampers,Babypflegeprodukte ganz einfach weil ich es auch nicht gebraucht habe.. nach dem halben Jahr war Menne ja dann bei uns ich bin wieder arbeiten gegangen und hatte mein Ausbildungegehalt und er das Elterngeld.. auch da haben wir nicht wirklich drauf geschaut weil da der Betrag noch höher war.. auch hatten wir keine Ausgaben von Miete etc.. erst als André in die Krippe ging weil ich ja meine ausbildung weiter gemacht habe und mennes 8 Monate auch rum waren, und er arbeiten gehen musste sahs schlechter aus.. mein gesamtes ausbildunggehalt ist für die krippe drauf gegangen...

wir haben nen antrag auf kostenerstattung der Kitakosten beantragt, der abgelehnt worden ist weil wir "zuviel" geld hatten. blöderweise hatten wir auch zu wenig um ausziehen zu können mit unserem Sohn :hmm: das System muss man nicht verstehen. schlussendlich sind wir ja erst knapp ein jahr nach meiner Ausbildung ausgezogen und dann auch gleich ne Eigentumswohnung weil wir damit günstiger fahren, als mit ner Mietwohnung hier im Umkreis.

ich sage es mal so.. Kinder und besondes Babys kosten ne menge geld, aber wenn man zu zweit ist bekommt man das schon hin. Das wir die jahre aber so gut gefahren sind und nie knapp bei kasse waren, hat aber auch viel damit zu tun das wir uns selbst als Mensch nicht wirklich was gönnen.. als Menne und ich, das ganze geld geht für Klamotten,Spielzeug etc pp für André drauf.. wir kaufen uns nur ab und an wenns wirklich nötig ist neue schuhe,klamotten etc pp...
 

Benutzer58054  (39)

Sehr bekannt hier
Meine Meinung zum Thema "Geld". Es ist eine Frage der Ansprüche: man kann ohne teure Wickelkommode (hier Modell selbstgebaut oder wickeln mit Unterlage auf Boden/Couch), Beistellbett (Kind mit ins Bett), neuer Kleidung (Flomarkt, Auftragen), teuren Kinderwagen (mein erster war ein 10 Jahre alter Teutonia - tolle Qualität, 30 Euro), Pflegeprodukte (nimm Muttermilch) ect. leben. Wenn du stillen kannst/willst sparst du auch ne Menge, Babyessen selbst kochen statt Gläschen sparst du auch eine Menge. Pampers kaufe ich nur in den ersten 2 Monaten (new baby), dann gab/gibt es die Aldi-Nord Windeln.
Geld ausgeben lohnt sich für eine Tragehilfe/Tuch - gebraucht für ca 50 Euro - wenn du es gut pflegt bekommst du 40 Euro beim Wiederverkauf. Ich persönlich kaufe/nutze auch gebracuchte Kindersitze. Habe für die 3 Sitze, die ich bisher habe (1 Maxi Cosi, 2 Römer King Plus) insgesamt 100 Euro bezahlt.

Teuer sind Schuhe für Kleinkinder (normale, Sandalen, Gummistiefel, Hausschuhe - vieles 2x da man es jn der Kita auch braucht. M ging in 12 Monaten von 21 auf 26) Und naturlich die Kitagebühren.

Generell finde ich das ein Baby im 1. Jahr nicht teuer ist. Ab Gr. 92 gibts aber nicht mehr so viel gebrauchte Sachen, da die Kleinen die Sachen runtertragen. Kleinkinder sind schon recht teuer :zwinker:

Ich spare hier auch viel und gebe immer mal mehr (viel) Geld für andere Sachen aus. Habe beispielsweise einen Ein- und einen Zweisitzer Chariot-Fahrradanhänger inkl. Buggy, Joggingräder. Die haben aber kaum Wertverlust und ich kann diese fast zum Kaufpreis wiederverkaufen.

Es gibt ja auch Studentenfamilien, die haben auch nicht mehr als ihr. Generell denke ich schon, dass mind. ein festes Einkommen da sein sollte.
 

Benutzer107106 

Planet-Liebe ist Startseite
Redakteur
Wir bezahlen deutlich mehr als 500€ im Monat für unser Kind: 150€ Krippe (klar, entfällt bei euch, aber dafür würdest du vielleicht irgendwelche Kurse (Babymassage, Babyschwimmen, etc), wir wohnen für sie in einer größeren Wohnung (sicherlich + 200€ zu vorher), wir haben ein Auto gekauft, lebten vorher ohne Auto (+300€ im Monat mit Sprit und Versicherung), Windeln und Pflegeartikel ca 50€, extra Ernährung (unser Kind hat diverse Allergien), sicherlich fürs Essen 100€ mehr als früher. Dann kommen Kleidung, Schuhe (!), Spielsachen, Eintritte für Parks und Zoos sowie Mitgliedschaften (Bücherei) und Dauerkarten sicher auch noch mal an die 100€ im Monat, wenn nicht mehr. Wir bekommen Kindergeld und "Herdprämie", solange die noch gezahlt wird...
 

Benutzer68742 

Meistens hier zu finden
Danke für die Antworten bisher. :smile:

Na ja, sparsam sind wir als ehemalige Studenten sowieso. :zwinker: Wohnung bleibt so, Arbeitszimmer wird Kinderzimmer. Wickeldingens (für den Badewannenrand), Autositze, diverse Kleidung für Jungen und Mädchen, Beistellbett, Spielzeug, Tragetuch etc. kriege ich alles von meiner Schwester. Klar sind nachher Schuhe und alles mögliche dran, sobald das Kind größer ist. Aber ich denke schon, dass wir das erste Babyjahr auch "so" rumkriegen werden. Obwohl ich nicht denke, dass es mit der Arbeitssuche meines Freundes noch lange dauert. Für ihn ist es eben ein Hemmnis, jetzt anzufangen, wo er vielleicht bald keinen Job mehr hat. Dabei heißt anfangen ja nicht, dass das Baby dann im nächsten Monat schon da ist. In den 9-10 Schwangerschaftsmonaten wird er auf jeden Fall etwas finden.

Schade, dass mir bisher noch niemand Tipps geben konnte ("Totschlagargumente" :tongue:), um meinen Freund mal etwas "zu motivieren". Denn, wie gesagt: Planung ist eigentlich okay, aber das Aufschieben ist lästig und lässt sich nicht ewig so weiter machen. Will ich auch gar nicht.
 

Benutzer58054  (39)

Sehr bekannt hier
Ich glaube es gibt keine echten Argumente außer eben man will/fühlt sich bereit oder eben nichg. Ich kann deinen Freund gut verstehen, mein Mann hätte in dieser Situation auch kein Kind "gemacht". Ich würde aber auf jeden Fall abklopfen ob es wirklich nur an der Jobsituagion liegt, dann lohnt sich das Warten ja. Wenn er sich allerdings nicht bereit fühlt, weiß ich nicht wann sich das mit 36 ändert. Da weiß @Aliena bestimmt einen Rat.
 
G

Benutzer

Gast
Wenn Dein Freund warten möchte, bis er mit seinem Gehalt (s)eine Familie ernähren kann, dann sollte er bei einer Festanstellung zumindest die Probezeit hinter sich bringen. Generell wäre ich als Frau vorsichtig, was das Thema Kind und Beruf angeht - gerade, wenn Du gedenkst, länger als 6 Monate oder 1 Jahr auszufallen, entpuppen sich da viele Arbeitgeber nicht gerade als kulant. Im Worst Case steht ihr dann beide mit Hartz IV und Kleinkind da. Ich hab schon häufiger mitbekommen (auch hier im Forum), dass man sich da oft auf gar nichts verlassen kann.

Ich will euch sicher nichts mies reden - irgendwann muss man ja mit dem basteln anfangen. Aber, da bin ich ganz bei celavie, ich finde, ein sicheres Einkommen sollte definitiv gegeben sein, wenn man sich an die Kinderplanung macht.
 

Benutzer68742 

Meistens hier zu finden
Mein Arbeitgeber ist sehr panisch, was Frauen, Job und schwanger werden angeht. "Eigentlich" will er aus Prinzip gar keine Frauen unter 40 mehr einstellen. Lustigerweise arbeiten bei uns in der Firma nur Frauen unter 40:tongue:. Eine ist auch gerade aus der Elternzeit zurück und arbeitet jetzt Teilzeit.
Außerdem kann er mir ja schlecht kündigen, nur weil ich in Elternzeit bin.
Nein, sicher kann man sich nie sein, so oder so. Die Kinderplanung noch bis 35 rauszuschieben ist aber auch keine Lösung. Will ja auch mindestens zwei. :ashamed:
 
Oben
Heartbeat
Neue Beiträge
Anmelden
Registrieren