Freudin zu Implanon überreden, um bessere Kontrolle zu haben?

Benutzer123180  (35)

Ist noch neu hier
Ich bin mit meiner Freundin seit zwei Monaten zusammen und es ist auch alles wunderschön. Haben immer mit Kondom verhütet obwohl sie eigentlich die Pille nimmt. Nun meint sie, das Kondom würde doch stören und Pille alleine wäre doch auch sicher genug. Mich stört es ja auch ein bischen, aber so schlimm find ich es nicht und ich weiß auch, das die Pille sehr sicher ist, wenn meine sie sie richtig nimmt.
Nun habe ich aber da ein Wenig Angst, man hört ja immer wieder, dass Frauen mal die Pille aus Versehen oder auch absichtlich "vergessen". Nicht, dass ich kein Vertrauen zu ihr hätte, aber ich habe sowas im Bekanntenkreis schon mehrfach erlebt und würde das bei mir gerne vermeiden.

Nun gibt es ja dieses Verhütungsstäbchen Implanon (heißt inzwischen glaub' ich Nexplanon, aber ist ja auch egal) das unter die Haut implantiert wird und dann erstmal für einige Zeit eine Schwangerschaft zuverlässig verhindert. Der Vorteil wäre halt, dass meine Liebste mir nicht verheimlichen kann, wenn sie die Pille absetzt oder so, weil ich ja sehen würde, wenn das Stäbchen entfert wird.
Ich weiß, dass Implanon nicht von allen Frauen vertragen wird, aber man muss ja nicht gleich vom Schlimmsten ausgehen. Ich würde mich sogar an den Kosten (300EUR) beteiligen, schließlich habe ich ja auch was davon. hehe

Also, frage an die Frauen: würdet ihr euch eurem Freund zu Liebe sowas implantieren lassen? und wie würdet ihr reagieren, wenn euch euer Freund sowas vorschlagen würde?

Oder kennt irgendjemand Alternativen an sicheren und sichtbaren(!) Verhütungsmethoden?

Gruß
Johannes
 

Benutzer121281  (32)

Planet-Liebe ist Startseite
Nein, sicherlich nicht.
Entweder er vertraut mir, dass ich mit der Anwendung der Pille vertraut bin und bei Vergessern/Erbrechen/Durchfass/Medikamenteneinnahme usw richtig handele - oder es wird nur mit Gummi gefickt.

Ich komme mit der Pille prima zurecht und würde nicht einem Partner zu Liebe auf eine andere abseits von Gummis umsteigen.
Würde er derlei vorschlagen, würde ich ihn fragen, wie es zu diesem Misstrauen kommt.
 

Benutzer103327 

Sehr bekannt hier
Bist du dir sicher, dass du ihr vertraust?
Hat sie dir den Eindruck vermittelt, sie wäre bei der Pille unzuverlässig?
Hat sie einen starken Kinderwunsch?
Sie hat sich selber für die Verhütung mit Pille entschlossen, warum sollte sie nun eine andere Form wählen wollen?

Zu deiner Frage:
würde mir mein Freund mit so einer Argumentation kommen, würde ich wohl erst mal die sicherste Verhütungsform wählen, die es gibt... :what:
 

Benutzer88899 

Verbringt hier viel Zeit
Naja, der Nachteil ist ja, dass man nicht mehr die Pillenpause hat und durch die durchgängige Hormonabgabe die Pause ausbleiben soll - de facto aber viele Frauen stattdessen Schmierblutungen bekommen, die sehr lästig sein können. Da ist mir die normale Mikropille lieber, bei der ich genau weiß, wann meine Blutung kommt.

Ansonsten würde mich ehrlich gesagt stören, wenn mein Freund mir zutraut, dass ich die Pille heimlich absetze. Das passt für mich nicht in eine Beziehung und ich fände es bedenklich, wenn der Mann der Frau das zutraut oder umgekehrt die Frau dem Mann vielleicht zutraut, dass er heimlich die Kondome mit Löchern versieht. Das Implanon ist auch nicht unbedingt sichtbar, sondern eher ertastbar, wirst du dann täglich den Tast-Test machen, ob sie es noch drin hat? ;-) Hast du denn Grund zur Annahme, dass deine Freundin unbedingt ein Kind will - denn ansonsten müsste es ja auch in ihrem Anliegen sein, dass es zu keiner Verhütungspanne kommt.Und wenn sie dich reinlegen will, kann sie auch vortäuschen, dass sie das Implanon nicht verträgt und mit der Begründung entfernen lassen, das wirst du dann ja nie erfahren, ob es wirklich so wahr oder sie es nur schnell loswerden wollte.

Dass du Angst vor Vergessern hast kann ich zwar einerseits verstehen, aber ich wäre eben auch enttäuscht, wenn mein Freund mir das nicht zutrauen würde. Für manche Frauen ist es okay, wenn der Freund z. B. einmal täglich die Erinnerungs-Sms schreibt, quasi als menschlicher Pillenwecker, aber schon das kann einige nerven.
 
Zuletzt bearbeitet:

Benutzer20579  (37)

Planet-Liebe ist Startseite
Ich würde mich sogar an den Kosten (300EUR) beteiligen, schließlich habe ich ja auch was davon.
Hälfte-Hälfte sollte bei jedem Verhütungsmittel selbstverständlich sein, denke ich. Zumal sie die möglichen Nebenwirkungen ja alleine tragen darf, von daher ist dein Vorteil eh schon immens.

Ob eine Frau das Implanon verträgt, ist immer so eine Sache - und ohne, dass sie vorher eine Pille mit dem Hormon des Implanons nimmt, wäre ein Wechsel eh nicht sinnvoll.

In der Regel läuft das so ab, dass eine Frau eine Weile eine entsprechende Pille nimmt und wenn sie die verträgt, wird ein Implanon gelegt. Bis dahin hättest du also das Problem, dass du dich auf deine Freundin verlassen musst, sowieso.

Wenn du ihr nicht vertrauen kannst, würde ich dir raten, mit Kondom zu verhüten - so lange, bis du ihr traust oder eben die Beziehung nicht mehr besteht.

Wenn du dich mit der Wirkungsweise und der Einnahme der Pille richtig auskennst, dann kannst du auch mitbekommen, ob deine Freundin sie richtig nimmt. Ich habe da meine Partner stets auf dem Laufenden gehalten, damit sie wissen, wie das funktioniert und dass ich es richtig mache. Wenn das alles aber nicht drin ist und du auch noch befürchtest, sie würde dir ein Kind anhängen wollen, würde ich bei Kondomen bleiben - und mir mal Gedanken über die Beziehung machen.

Ich halte es jetzt für nicht unbedingt normal, das Thema "Kind anhängen" in einer 2-monatigen Beziehung gleich präsent zu haben. Spricht irgendwie nicht für die Beziehung, finde ich.
 

Benutzer111070 

Team-Alumni
Oder kennt irgendjemand Alternativen an sicheren und sichtbaren(!) Verhütungsmethoden?

Kondome.

Du kannst natürlich darauf bestehen, doppelt zu verhüten, wenn du deiner Freundin nicht vertraust, dass sie die Pille korrekt einnimmt. Dazu, ihr ein anderes Verhütungsmittel aufdrücken zu wollen, das sie nimmt, hast du allerdings in meinen Augen kein Recht.

Ich würde deinen Vorschlag (mit dem Stäbchen) an Stelle deiner Freundin alles andere als begeistert auffassen und du dürftest dich auf ein ernsthaftes Gespräch gefasst machen - erstens ist deine Argumentation von wegen "nicht, dass ich ihr nicht vertraue, aber..." Mist, denn du vertraust ihr nicht, und dann hab auch den Schneid, ihr das zu sagen.
Offen gesagt würde mir allerdings auch ein bisschen die Galle hochkommen, wenn mein Freund mir anschließend mitteilen würde "Lass dir doch so ein Stäbchen in den Arm jagen, da kann ich wenigstens regelmäßig kontrollieren, dass es noch da ist".
Wie gesagt, als Mann Kondome zu fordern, finde ich in einer Beziehung zwar ziemlich sinnlos, wenn frau die Pille nimmt, andererseits ist es nun mal die einzige Möglichkeit für ihn, selbst für die Verhütung Sorge zu tragen und da ich persönlich die Pille eh nicht nur zur Verhütung nehme, hätte ich mit der doppelten Verhütung kein Problem. Dein Vorschlag ist für mich allerdings was völlig anderes als der reine unschuldige Wunsch, auch was beizutragen.

Wäre ich deine Freundin, müsstest du dir also in naher Zukunft keine Gedanken mehr darum machen, dass ich mit der Verhütung mehr oder weniger (un)absichtlich schlampe, denn ich würde dir keinen Sex mehr zumuten. :zwinker:

Abgesehen davon glaube ich - auch mal ganz abgesehen von deiner zweifelhaften Argumentation - auch nicht, dass sie sich darauf einlässt und ein gut funktionierendes Verhütungsmittel, von dem sie weiß, dass sie es verträgt, gegen ein unbekanntes tauscht.
 

Benutzer91095 

Team-Alumni
Du willst eine sichtbare Verhütungsmethode, weil du Angst hast, deine Freundin will dir ein Kind unterschieben?

uiuiui.

Also wenn sie sehr vergesslich wäre und du dem nicht trauen würdest (und sie sich selbst auch nicht), dann würd ich ja eine Kupferkette oder sowas empfehlen. Aber die sieht man halt auch nicht, die liegt in der Gebärmutter drinnen. Man muss sich halt nicht drum kümmern.

Ich würde dir raten, weiter mit Kondom zu verhüten.
 

Benutzer32843 

Sehr bekannt hier
Würde ich definitiv nicht machen. Ich mag es, meine Pillenpausen so legen zu können wie ich möchte, ausserdem finde ich den Gedanken an Fremdkörper unter der Haut irgendwie abstossend.

Ich hätte aber nichts gegen eine Doppelverhütung mit Kondom.
 

Benutzer72433 

Planet-Liebe ist Startseite
mal ganz ehrlich: würdest du als mein partner mir das so sagen wärest du defintiv mein expartner. und "dir zu liebe" - da muss ich ja schon son bisschen lachen. ganz davon ab dass mir nen partner der mir sowas unterstellt nichts wert wäre würde ich mir sowas ohnehin nicht antun.
 

Benutzer50955 

Sehr bekannt hier
Ich weiß nicht, ob es sonderlich fair ist, ihm fehlendes Vertrauen vorzuwerfen - beide sind schließlich gerade mal 2 Monate zusammen. Das ist eine gewisse Zeit, eine Ewigkeit aber auch mal lange nicht. Nun schlägt sie vor, dass auf Kondome verzichtet wird, was nunmal bedeutet, dass seine Einflussmöglichkeiten in Sachen Verhütung bei 0 % liegen werden. An der Stelle sollte man den Eingangsbeitrag mal genau lesen: Der TS hat im direkten Umfeld einige Male erlebt, dass "einfach mal vertrauen" schief gelaufen ist. Hier lieber auf Nummer sicher gehen zu wollen, finde ich daher verständlich.

Daher würde ich wohl auch bei Kondomen bleiben. Und mal ehrlich: "Du musst ihr aber vertrauen" sagt sich für eine Frau, die die Pille nimmt, leicht - vertrauen muss sie nämlich niemandem, da sie die Kontrolle selber in der Hand hat.
 

Benutzer91095 

Team-Alumni
Sagen wir so: Ich kann verstehen, dass man die Kontrolle nicht ohne weiteres an die Frau abgeben will, eben weil die Einnahme der Pille doch mit einigem Know-how und Verlässlichkeit verbunden ist. Daher würde ich allerhöchstens über alternative Maßnahmen reden, wo die Verhütung von dem Arzt und nicht von der Frau abhängig ist. Oder eben aus diesen Gründen bei den Kondomen bleiben.

Aber was nicht geht: Ich könnte nicht mit jemandem zusammen sein, bei dem ich die Befürchtung hab, dass er mir ein Kind unterschieben will. Das finde ich einfach seltsam.
 

Benutzer103327 

Sehr bekannt hier
Ich weiß nicht, ob es sonderlich fair ist, ihm fehlendes Vertrauen vorzuwerfen - beide sind schließlich gerade mal 2 Monate zusammen. Das ist eine gewisse Zeit, eine Ewigkeit aber auch mal lange nicht. Nun schlägt sie vor, dass auf Kondome verzichtet wird, was nunmal bedeutet, dass seine Einflussmöglichkeiten in Sachen Verhütung bei 0 % liegen werden. An der Stelle sollte man den Eingangsbeitrag mal genau lesen: Der TS hat im direkten Umfeld einige Male erlebt, dass "einfach mal vertrauen" schief gelaufen ist. Hier liebe rauf Nummer sicher gehen zu wollen, finde ich daher verständlich.

Daher würde ich wohl auch bei Kondomen bleiben. Und mal ehrlich: "Du musst ihr aber vertrauen" sagt sich für eine Frau, die die Pille nimtm leicht - vertrauen muss sie nämlich niemandem, da sie die Kontrolle selber in der Hand hat.

Da hast du sicherlich recht.
Aber: wenn man sich noch nicht mit der Verhütung 100 % einig ist, bzw. sich nicht insoweit vertraut, dass sie die Pille solange nimmt, bis beide sich für ein Kind / alternative Verhütungmethode entscheiden, sollte man besser noch keinen Sex miteinander haben, oder eben doppelt verhüten.

Man könnte das ja jetzt weiterspinnen und sagen "was, wenn der Mann einfach mal 'versehentlich' das Kondom perforiert / zu warm lagert, um mich zu schwängern"?
Soll es auch schon gegeben haben...

Es gehört nun mal Vertrauen dazu, um miteinander Sex zu haben und die Verhütung gehört da eben auch dazu.
 

Benutzer119185  (36)

Benutzer gesperrt
Ich weiß nicht, ob es sonderlich fair ist, ihm fehlendes Vertrauen vorzuwerfen - beide sind schließlich gerade mal 2 Monate zusammen. Das ist eine gewisse Zeit, eine Ewigkeit aber auch mal lange nicht. Nun schlägt sie vor, dass auf Kondome verzichtet wird, was nunmal bedeutet, dass seine Einflussmöglichkeiten in Sachen Verhütung bei 0 % liegen werden. An der Stelle sollte man den Eingangsbeitrag mal genau lesen: Der TS hat im direkten Umfeld einige Male erlebt, dass "einfach mal vertrauen" schief gelaufen ist. Hier lieber auf Nummer sicher gehen zu wollen, finde ich daher verständlich.

Daher würde ich wohl auch bei Kondomen bleiben. Und mal ehrlich: "Du musst ihr aber vertrauen" sagt sich für eine Frau, die die Pille nimmt leicht - vertrauen muss sie nämlich niemandem, da sie die Kontrolle selber in der Hand hat.

Dann soll er weiter bei Kondomen bleiben, wenn es ihm bislang schwer fällt ihr zu vertrauen. Dass er aber auf solch schwachsinnige Ideen kommt, ist doch gerade das Hirnrissige dabei.
 

Benutzer50283 

Sehr bekannt hier
[...]
Ich weiß, dass Implanon nicht von allen Frauen vertragen wird, aber man muss ja nicht gleich vom Schlimmsten ausgehen. Ich würde mich sogar an den Kosten (300EUR) beteiligen, schließlich habe ich ja auch was davon. hehe

Also, frage an die Frauen: würdet ihr euch eurem Freund zu Liebe sowas implantieren lassen? und wie würdet ihr reagieren, wenn euch euer Freund sowas vorschlagen würde? [...]
Das ist aber gnädig von dir :grin:. Du tust so, als wäre das ein Entgegenkommen deinerseits - was es aber ganz und gar nicht ist, zumal sie wohl mit der Pille gut zurecht kommt und extra für dich wechseln würde. Eine Beteiligung an den Kosten halte ich für selbstverständlich.
Nein, ich würde mir nicht für jemand anderes was unter die Haut schieben lassen. Da gibt's keinerlei Diskussion, eine Spirale etc. kommt da genauso wenig in Frage wie die Kupferkette o.ä. Selbst die Pille würde ich nicht nehmen.
Ich würde mir anhören, weshalb er gerne möchte, dass ich die Verhütungsmethode wechsele und mich anschließend mit ihm über die Gründe unterhalten/sie probieren zu entkräften. Gleichzeitig würde ich ihm allerdings auch klar sagen, dass sein Wunsch kein Gehör finden wird.
 

Benutzer59943  (40)

Verhütungsberaterin mit Herz & Hund
Klar kann man bzw. frau mit der Pille Fehler machen und ich versteh jeden Mann, der sagt, dass ihm das zu riskant ist. Die logische Konsequenz sind Kondome - bei jedem Sex.
Wenn das deine Freundin stört, ist es ihr Problem, nicht deins.
 

Benutzer102949 

Beiträge füllen Bücher
Ich verstehe gar nicht, warum das so viele persönlich nehmen würden, wenn das ihr Partner vorschlagen würde. Ich könnte das sehr gut verstehen, würde mich aber wahrscheinlich auf das Angebot nicht einlassen, denn die werden normalerweise nur Frauen empfohlen, die keine Kinder (mehr) bekommen möchten. Außerdem seid ihr erst 2 Monate zusammen und das ist in meinen Augen eh noch zu früh sich voll und ganz (blind) auf den anderen zu verlassen. Ihr kennt euch wahrscheinlich noch gar nicht richtig. Ich würde mich an deiner Stelle auf das Risiko nicht einlassen wollen und würde vorübergehend bei den Gummis bleiben.
 

Benutzer123180  (35)

Ist noch neu hier
Ich weiß nicht, ob es sonderlich fair ist, ihm fehlendes Vertrauen vorzuwerfen - beide sind schließlich gerade mal 2 Monate zusammen. Das ist eine gewisse Zeit, eine Ewigkeit aber auch mal lange nicht. Nun schlägt sie vor, dass auf Kondome verzichtet wird, was nunmal bedeutet, dass seine Einflussmöglichkeiten in Sachen Verhütung bei 0 % liegen werden. An der Stelle sollte man den Eingangsbeitrag mal genau lesen: Der TS hat im direkten Umfeld einige Male erlebt, dass "einfach mal vertrauen" schief gelaufen ist. Hier lieber auf Nummer sicher gehen zu wollen, finde ich daher verständlich.

Daher würde ich wohl auch bei Kondomen bleiben. Und mal ehrlich: "Du musst ihr aber vertrauen" sagt sich für eine Frau, die die Pille nimmt, leicht - vertrauen muss sie nämlich niemandem, da sie die Kontrolle selber in der Hand hat.

eben. Besser hätte ich es nicht sagen können, bin nämlich sprachlich nicht so talentiert. Es ist zwar richtig, dass die meisten Frauen nie heimlich die Pille absetzen würden, aber habt ihr schon mal nach "heimlich pille absetzen" gegoogelt? Eine Frau, die schwanger ist, weil sie die Pille vergessen hat oder der böse Mann das Gummi gelocht hat, hat immernoch Alternativen, auch wenn die Entscheidung für eine Abtreibung in Deutschland sehr schwer gemacht wird und einige Frauen das komplett ablehnen. (bitte jetzt nicht tot prügeln)

Von sich auf andere zu schließen halte ich für einfach nur dumm. Und nur weil ich ihr jetzt vertrauen kann, heißt das noch nicht, dass sie es sich nicht in einem Jahr doch noch anders überlegt. Sie hat übrigens gesagt, sie würde gerne später Kinder haben, also wenn sie ein paar Jahre gearbeitet hat (is im Moment im Studium) und so sicher bin ih mir nicht, dass das sie im Moment unter keinen Umständen Kinder will. Das Versprechen die Pille zu nehmen und aufzupassen ist für mich persönlich prinzipiell wertlos. Versprechen sind halt nur Worte.
Ich habe nunmal einen guten sicheren Job und wäre damit das ideale Opfer für eine, die lieber ein Kind bekommt, anstatt zu arbeiten. - sowas solls ja geben und ich will halt nachts beruhigt (mit ihr) schlafen können.

Ich werde mal vorsichtig bei ihr ranfragen.Wenn sie sich dann schnurstracks aus dem Staub macht könnte man das natürlihc auch als "Mist, so kann ich ihm gar kein Kind anhängen und suche mir lieber einen dümmeren." deuten.
Ich habe mir folgendes überlegt: Wenn sie wirklich Sex ohne Kondom will, dann wird sie das Verhütungsstäbchen zumindest ausprobieren, wenn ich ihr klar mache, dass ich der Pille alleine nicht vertraue. Ich würde ihr das Stäbchen ja auch bezahlen. (Pille zahlt sie im Moment alleine) Wenn sie mir aber ein Kind anhängen will oder sich auch nur die Möglichkeit offen halten will dies zu tun, dann wird sie unter allen Umständen darauf bestehen, nur mit Pille zu verhüten.

Vertrauen habe ich zu ihr, aber würdet ihr eurem Freund nach zwei Monaten hunderttausend Euro leihen? Nur mal so als Analogie.
 

Benutzer107106 

Planet-Liebe ist Startseite
Redakteur
Ich kann mich litte Lotte anschließen. Ich würde aber das Implanon an deiner Stelle vergessen und sie fragen, ob sie auf den Nuvaring umsteigen möchte. Das ist ein Ring der in die Scheide eingeführt wird und dort die Hormone abgibt. Nach 3 Wochen zieht man ihn raus und die Frau bekommt eine Blutung. Quasi wie bei der Pille. Klar kann es auch hier Einnahme-Fehler geben (nämlich wenn man nach der Pause vergisst ihn wieder einzulegen), aber ausbrechen, Durchfall und Medikamentenunverträglichkeiten sind gleich null. Der Wirkstoff, also die Hormone, sind die selben wie in der Pille. Vielleicht wäre das etwas für euch??
 

Benutzer88899 

Verbringt hier viel Zeit
Ich kann mich litte Lotte anschließen. Ich würde aber das Implanon an deiner Stelle vergessen und sie fragen, ob sie auf den Nuvaring umsteigen möchte. Das ist ein Ring der in die Scheide eingeführt wird und dort die Hormone abgibt. Nach 3 Wochen zieht man ihn raus und die Frau bekommt eine Blutung. Quasi wie bei der Pille. Klar kann es auch hier Einnahme-Fehler geben (nämlich wenn man nach der Pause vergisst ihn wieder einzulegen), aber ausbrechen, Durchfall und Medikamentenunverträglichkeiten sind gleich null. Der Wirkstoff, also die Hormone, sind die selben wie in der Pille. Vielleicht wäre das etwas für euch??
Naja, wenn ich mir jetzt seinen letzten Beitrag so ansehe, scheint ihn das versehentliche Vergessen ja weniger zu sorgen als eben dass sie ihn vorsätzlich reinlegt. Und das kann sie mit dem Nuvaring ja immer noch.
 
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