Fremdgehen - Erfahrungen?

Benutzer95608 

Planet-Liebe Berühmtheit
Der Klassiker! Also ich meine den Klassiker der schlechten Rechtfertigungen. Dass Fremdgehen ein Versehen sein kann, ist eine Selbstlüge. Das einzige, was einen Fremdgänger da beißt, ist das schlechte Gewissen, der eigene Partner ist schlicht egal.

Deshalb stellte ich es Anführung - ich meinte damit eine nicht wissentlich herbeigeführte geplante Aktion.
Das man trotzdem nein sagen könnte, steht auf einem anderen Blatt.

Ich für mich handhabe das mittlerweile so: ich versuche mich nicht in Situationen zu bringen, in den ich schwach werden könnte und sobald sich überraschend in der Richtung was anbahnt, versuch ich zu verschwinden. Da ich sexuellen Versuchungen, auch wenn mir 1000 mal nix fehlt, generell nicht abgeneigt bin, ist es wohl das beste was ich tun kann, um treu zu bleiben. Also es zu "versuchen" ... ;-) - aber ich bin da recht zuverlässig eisern - es ist eine Abmachung zwischen mir und meinem Mann, dass außerhalb unserer Swingerei nichts mit anderen läuft, schon gar nicht im Alleingang und (nachträglich) heimlich schon gar nicht. Sollte es trotzdem - ihm oder mir - passieren, reden wir und sehen weiter, was dann wäre ...

Von daher kann ich mich schon "austoben" und meinen Gelüsten nachgehen und "leicht" wirklich treu sein.
Optimal ... sonst hätte ich wohl eher keine Beziehung, das ist aber ein anderes Thema, das hier in diesem Thread nichts verloren hat.
 

Benutzer71015 

Planet-Liebe-Team
Moderator
Der Klassiker! Also ich meine den Klassiker der schlechten Rechtfertigungen. Dass Fremdgehen ein Versehen sein kann, ist eine Selbstlüge.
Den Punkt seh ich ähnlich. Versehentlich dem Moment erlegen kann man sich vielleicht noch küssen - spätestens dann setzt doch das schlechte Gewissen ein, wenn man denn eins hat (und damit etwas tut, wovon man weiß, dass es dem Partner nicht recht wäre). Bevor ich von diesem Punkt aus weitergehe, setzen doch hunderte Denkprozesse ein und ich treffe noch etliche Entscheidungen, bevor ich tatsächlich mit demjenigen im Bett lande.
Nein, mein Fremdgehen war kein Versehen. Das war geplant, bewusst, durchdacht, gewollt, herbeigeführt.
Meine Beziehung war schon vorher in meinem Kopf beendet. Dass sie das nicht für beide Seiten war, liegt allein daran, dass mich die Situation schlicht überfordert hat. Ich war zu unerfahren, zu verunsichert, von mir aus auch zu feige und zu bequem, um das vorher zu regeln.

An der Stelle passierte tatsächlich ein Reifeprozess, denn ich würde Dank dieser Erfahrung heute anders mit der Situation umgehen bzw. würde so nicht mehr hineingeraten. Das heißt aber nicht, dass jeder diese Erfahrung machen muss. Man sollte nur damit rechnen, dass man Menschen (auch geliebten Menschen) begegnen kann, die es tun - und die deshalb noch lange keine schlechten oder unmoralischen Menschen sind.
 
Zuletzt bearbeitet:

Benutzer75021 

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Auch ich bin erst dann eine "Fremdgängerin" gewesen, wenn die Beziehung quasi schon tot war, mein Partner es an nötiger Aufmerksamkeit dauerhaft fehlen ließ, was bei mir über kurz oder lang eh zum "Entlieben" führt - dann geh ich recht egoistisch meiner Wege. Aber im Umkehrschluss muss ich nicht deshalb zwangslläufig davon ausgehen, dass dies auch die Motivation für das Fremdgehen (m)eines Mannes wäre, also das er mich nicht mehr liebt.

Ein weites Feld - in das ich mich eigentlich nur so reingehängt habe, weil es hier User gibt, die bestreiten, dass "Fremdgehen" eher eine Ausnahme in der Bevölkerung ist. Und ich weiß, dass das so einfach nicht stimmt. Die Motivationen sind natürlicher unterschiedlich - ein großer Bereich der Gehörnten sind ja auch Männer und Frauen, die ihre Partner sexuell verhungern lassen - die dürfen sich dann natürlich auch nicht wundern, wenn das sexuelle Glückden Partner irgendwann in fremde Arme treibt, auch dann wenn der Betrüger gar nicht daran denkt sich zu trennen, weil er ja an der Bequemlichkeit der häuslichen Gemeinschaft festhalten will - oder es andere Gründe gibt, zusammenzubleiben, zum Beispiel Kinder, Geld ...

Da sind wir nun wieder beim Thema "Reife".
Für mich ist es absolut unreif wenn man nicht in der Lage ist Probleme in einer Beziehung anzusprechen und GEMEINSAM nach Lösungen zu suchen!
Dann lieber aus Bequemlichkeit fremdgehen?Sollte man da nicht erst mal versuchen das Problem zu lösen oder die Beziehung fairerweise vorher beenden?!
Meiner Meinung nach muss man auch mit den Konsequenzen leben können (Verlust des Hauses, Kinder etc. halt auf das schöne, sichere Leben verzichten damit man rumvögeln kann ohne den Rest der Familie zu verletzten und belügen).
Wer das alles nicht kann, der sollte keine Beziehung eingehen.
 

Benutzer71015 

Planet-Liebe-Team
Moderator
Für mich ist es absolut unreif wenn man nicht in der Lage ist Probleme in einer Beziehung anzusprechen und GEMEINSAM nach Lösungen zu suchen!
Vielleicht "lernt" man das aber erst in dem Moment.
Vielleicht sind aber auch unzählige Rede- und Lösungsversuche bereits gescheitert und wenn dadurch die emotionale Verbundenheit erstmal fehlt und man in eine entsprechende Situation kommt (sich vielleicht noch verliebt), dann ist "Das macht man einfach nicht." eine ziemlich dünne Eisdecke.
 

Benutzer27534 

Meistens hier zu finden
Ich muss hier Fedora absolut zustimmen. Ich bin auch schon fremdgegangen aus verschiedenen Motivationen heraus, als empfehlenswert würde ich es deswegen nicht unbedingt hinstellen.

Ich war damals auch eher noch zu unreif einfach erwachsen genug zu sein und die Beziehung zu beenden. Für mich war es bei dem einen Mal auch einfach die Bestätigung "wenn du das jetzt bringen kannst, dann hat die Beziehung definitiv keine Zukunft mehr".

Mittlerweile bin ich schlauer und würde erstmal die Probleme angehen bzw. wenn ich keine Lösung sehe die Trennung aussprechen, bevor ich erneut fremdgehen würde.
 

Benutzer117428 

Benutzer gesperrt
Da sind wir nun wieder beim Thema "Reife".
Für mich ist es absolut unreif wenn man nicht in der Lage ist Probleme in einer Beziehung anzusprechen und GEMEINSAM nach Lösungen zu suchen!
Dann lieber aus Bequemlichkeit fremdgehen?Sollte man da nicht erst mal versuchen das Problem zu lösen oder die Beziehung fairerweise vorher beenden?!
Meiner Meinung nach muss man auch mit den Konsequenzen leben können (Verlust des Hauses, Kinder etc. halt auf das schöne, sichere Leben verzichten damit man rumvögeln kann ohne den Rest der Familie zu verletzten und belügen).
Wer das alles nicht kann, der sollte keine Beziehung eingehen.

Fremdgehen hat nicht unbedingt was damit zu tun, dass es Probleme in der Beziehung gibt. Es kann auch alles supi sein und trotzdem geht jemand fremd.
 

Benutzer95608 

Planet-Liebe Berühmtheit
Da sind wir nun wieder beim Thema "Reife".
Für mich ist es absolut unreif wenn man nicht in der Lage ist Probleme in einer Beziehung anzusprechen und GEMEINSAM nach Lösungen zu suchen! Dann lieber aus Bequemlichkeit fremdgehen?Sollte man da nicht erst mal versuchen das Problem zu lösen oder die Beziehung fairerweise vorher beenden?!
Meiner Meinung nach muss man auch mit den Konsequenzen leben können ...

Ja, das wäre die Verhaltens-Musterlösung ... aber bitte, die meisten Menschen sind eben NICHT in der Lage in einer Beziehung Probleme anzusprechen, Dinge zu klären oder gar die Beziehung zu beenden, wenn sie eigentlich wissen erkennen müssten: das wird nie mehr so, wie ich das haben will - fremdgehen ist erstmal wesentlich einfacher ... und es sich gelegentlich bei der Affaire gut gehen zu lassen ist doch total bequem.


Wer das alles nicht kann, der sollte keine Beziehung eingehen.

Oha - dann hätten die wenigsten Menschen eine Beziehung und die jungen schon gar nicht. Die sind noch nicht "ausgereift" ...

Tja die Theorie und die Praxis - wird sie nicht immer wieder zum Verhängnis?
 

Benutzer75021 

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Von ganz jungen Menschen mal abgesehen, die müssen natürlich erst mal "lernen" wie eine Beziehung funktioniert, ist es nicht ziemlich peinlich wenn ein 35 jähriges Paar nicht über Probleme sprechen kann?
In dem Alter sollte man echt in der Lage sein vernünftig nach Lösungen zu suchen und Kompromisse zu finden.[DOUBLEPOST=1372313712,1372313661][/DOUBLEPOST]
Fremdgehen hat nicht unbedingt was damit zu tun, dass es Probleme in der Beziehung gibt. Es kann auch alles supi sein und trotzdem geht jemand fremd.
Selten.
Die wenigsten sind Fremdgeher weil es so lustig ist!
Meistens holt man sich etwas, was man zu Hause nicht bekommt und das könnte man durch Reden auch fair lösen.
 

Benutzer71335  (53)

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Selten.
Die wenigsten sind Fremdgeher weil es so lustig ist!
Meistens holt man sich etwas, was man zu Hause nicht bekommt und das könnte man durch Reden auch fair lösen.
So selten ist das nicht. Die Problemfremdgeher gibt s ganz klar, die nehmen das aber auch oft zu Einleitung einer Trennung, die brauchen das als Erweckungserlebnis. Das sind auch oft die die es beichten und sich dann trennen. Manche vielleicht auch zur Selbstbestätigung.

Die anderen machen das schon aus purem reinem Spaß, Abwechslung und ein Art Wellness, stundenweis abschalten von Frau und Familie, nichts wofür man den Beziehungsfrieden groß stören müsste (es hat eben gar keine weitere Bedeutung) oder gemeinsame Beziehungszeit verschwenden möchte.
Kenne da frisch verliebte mit geilem täglichen sehr ausgefallenen Sex, die dennoch ihre Seitensprünge pflegen.

Klar fragt man sich, warum machen die keine offene Beziehung, ich frage das sogar auch direkt das Paar, auch den betrogenen Teil allin(so dezent wecke ich ja gerne das "risikobewusstsein" bei betrogenen Frauen) - die wollen das ganz bewusst nicht.
Es ist nämlich nochmal ganz was anderes, für viele, viel, viel schwerer als einen evt. Seitensprung zu akzeptieren (die meisten realisieren die Möglichkeit eh), als dass man ständig das Bild im Kopf hat das der Partner das nutzt wann immer er will und eben auch Beziehungszeit dafür einräumt.
Geheimhaltung schränkt ja auch ein und setzt auch gute Grenzen.

Natürlich kann man generell bestimmte Sachen (sind ja nicht immr gleich Probleme) auch nicht wegreden, ein Mann bleibt ja ein Mann und verwandelt sich ja nicht für bisexuelle Anwandlungen seiner Partnerin in eine Frau, egal wieviel sie mit ihm diskutiert, möchte aber vielleicht auch nicht die Bilder im Kopf haben wie seine Partnerin es mit oder ohne ihn mit einer gleichgeschlechtlichen Person treibt.

Natürlich kann man sich da auch trennen, auch immer eine Lösung, nur doof wenn der potentiell betrogene Partner wegen so einer Nebensächlichkeit keine Trennung will und eben keine glückliche Beziehung aufgeben will. Der sagt dann wohl sowas wie" Kannste dir doch woanders holen, lass dich aber nicht erwischen" oder gönnt vielleicht sogar dem geliebten Partner mal Abwechslung oder sehen es als optionale Bereicherung, will das aber sicher nicht Abends aufs Butterbrot geschmiert bekommen "So Schatz, es ist Donnerstag ich geh dann mal ficken, pass schön auf die Kinder auf" :smile:D O-Ton einer Freundin mit offener Beziehung), eine offene Beziehung ist das dann dennoch nicht, zumindest nicht im klassischen Sinne.

Ich glaube da gibt es tausend Schattierungen und Gründe zwischendrinn, das erfährt man echt nur in vielen Einzelgesprächen.
Ist manchmal total interessant sich mit Fremdgehern ernsthaft über die Hintergründe zu unterhalten, es ist natürlich auch schockierend und ernüchternd (selbst für mich noch) und auch sehr sehr verwunderlich, was es da an Gründen gibt und manchmal gibt es eben keine Gründe, manchmal ist es einfach nur Lebenslust.
Man muss auch nicht all Gründe oder übrhauptwelche gut heißen, aber wegschauen und einfach nur aburteilen (hauptsache man wird nicht mehr selber mit der Möglichkeit konfrontiert) oder absprechen hilft halt auch nicht.
Augen aufhalten und Warnsignale (wenn man es denn überhaupt als Bedrohung für die Beziehung empfindet) wahrnehmen, aus "Fehlern" anderer lernen, ist doch da auch für bewusst monogam lebende Leute sicher viel sinnvoller.
 

Benutzer133433 

Ist noch neu hier
Huhu, also fremdgegangen bin ich noch nie. Wenn man sich in einer Beziehung nicht unter Kontrolle hat,sollte man es auch gleich lassen,bevor man noch jemanden verletzt. Wenn man fremdgegangen ist sollte man auch dazu stehen. Ich kenne übrigens mehr Frauen die fremdgehen,aber sowas kann man nicht vom Geschlecht abhängig machen.
 

Benutzer75021 

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So selten ist das nicht. Die Problemfremdgeher gibt s ganz klar, die nehmen das aber auch oft zu Einleitung einer Trennung, die brauchen das als Erweckungserlebnis. Das sind auch oft die die es beichten und sich dann trennen. Manche vielleicht auch zur Selbstbestätigung.

Die anderen machen das schon aus purem reinem Spaß, Abwechslung und ein Art Wellness, stundenweis abschalten von Frau und Familie, nichts wofür man den Beziehungsfrieden groß stören müsste (es hat eben gar keine weitere Bedeutung) oder gemeinsame Beziehungszeit verschwenden möchte.
Kenne da frisch verliebte mit geilem täglichen sehr ausgefallenen Sex, die dennoch ihre Seitensprünge pflegen.

Klar fragt man sich, warum machen die keine offene Beziehung, ich frage das sogar auch direkt das Paar, auch den betrogenen Teil allin(so dezent wecke ich ja gerne das "risikobewusstsein" bei betrogenen Frauen) - die wollen das ganz bewusst nicht.
Es ist nämlich nochmal ganz was anderes, für viele, viel, viel schwerer als einen evt. Seitensprung zu akzeptieren (die meisten realisieren die Möglichkeit eh), als dass man ständig das Bild im Kopf hat das der Partner das nutzt wann immer er will und eben auch Beziehungszeit dafür einräumt.
Geheimhaltung schränkt ja auch ein und setzt auch gute Grenzen.

Natürlich kann man generell bestimmte Sachen (sind ja nicht immr gleich Probleme) auch nicht wegreden, ein Mann bleibt ja ein Mann und verwandelt sich ja nicht für bisexuelle Anwandlungen seiner Partnerin in eine Frau, egal wieviel sie mit ihm diskutiert, möchte aber vielleicht auch nicht die Bilder im Kopf haben wie seine Partnerin es mit oder ohne ihn mit einer gleichgeschlechtlichen Person treibt.

Natürlich kann man sich da auch trennen, auch immer eine Lösung, nur doof wenn der potentiell betrogene Partner wegen so einer Nebensächlichkeit keine Trennung will und eben keine glückliche Beziehung aufgeben will. Der sagt dann wohl sowas wie" Kannste dir doch woanders holen, lass dich aber nicht erwischen" oder gönnt vielleicht sogar dem geliebten Partner mal Abwechslung oder sehen es als optionale Bereicherung, will das aber sicher nicht Abends aufs Butterbrot geschmiert bekommen "So Schatz, es ist Donnerstag ich geh dann mal ficken, pass schön auf die Kinder auf" :smile:D O-Ton einer Freundin mit offener Beziehung), eine offene Beziehung ist das dann dennoch nicht, zumindest nicht im klassischen Sinne.

Ich glaube da gibt es tausend Schattierungen und Gründe zwischendrinn, das erfährt man echt nur in vielen Einzelgesprächen.
Ist manchmal total interessant sich mit Fremdgehern ernsthaft über die Hintergründe zu unterhalten, es ist natürlich auch schockierend und ernüchternd (selbst für mich noch) und auch sehr sehr verwunderlich, was es da an Gründen gibt und manchmal gibt es eben keine Gründe, manchmal ist es einfach nur Lebenslust.
Man muss auch nicht all Gründe oder übrhauptwelche gut heißen, aber wegschauen und einfach nur aburteilen (hauptsache man wird nicht mehr selber mit der Möglichkeit konfrontiert) oder absprechen hilft halt auch nicht.
Augen aufhalten und Warnsignale (wenn man es denn überhaupt als Bedrohung für die Beziehung empfindet) wahrnehmen, aus "Fehlern" anderer lernen, ist doch da auch für bewusst monogam lebende Leute sicher viel sinnvoller.
Mir fällt immer wieder auf das du einen ganz komischen Freundeskreis hast :grin:
Solche Leute gibt es in meinem Umfeld gar nicht.
Die paar, von denen man tatsächlich weiß das sie fremd gehen (oder man vermutet es und tratscht *gg*) haben auch keine glückliche Beziehung.
Ich weiß von keinem/keiner der/die nur aus reinem Spaß fremd geht.
 

Benutzer54399 

Planet-Liebe Berühmtheit
Schon einmal fremd gegangen in einer Beizheung?
Ja.

Wenn ja, mehr als einmal?
Einmal... bzw. öfter, aber mit der gleichen Frau.

Habt ihr es eurer Freundin oder Freund gesagt oder einfach vertuscht?
Ich habe es ihr gesagt, bzw. habe dann auch schnell Schluss gemacht mit meiner Freundin.

Und was war eure Motivation/Grund/Auslöser usw. fremdzugehen?
Eine Mischung aus "Angst etwas zu verpassen", "Angst weil es immer ernster wurde", "Kommunikationsproblemen" und "Freundin ist nur noch mürrisch".

Bereut ihr es?
Das ist schwer zu sagen. Ich bin ja mit meiner Freundin und jetzt Frau wieder zusammen gekommen. Ich habe wirklich heute noch körperliche Schmerzen, wenn ich mich an den Zeitpunkt erinnere, an dem ich es ihr gesagt habe... und das ist jetzt schon Jahre her.
Andererseits weiß ich nicht, ob wir da wären wo wir heute sind, wenn das damals nicht passiert wäre. Es lief ja zu dem Zeitpunkt nicht wirklich, vielleicht hätten sich die negativen Dinge auch weiter aufgestaut und irgendwann wäre es so sehr explodiert, dass es vielleicht nicht mehr zu reparieren gewesen wäre.

Ergebnisorientiert gedacht, kann ich es also eigentlich nicht bereuen. Ich konnte mir noch mal ein wenig die Hörner abstoßen und bin jetzt mit einer Frau zusammen, die ich wirklich sehr liebe und die so gut zu mir passt, dass ich mir kaum vorstellen kann, dass eine andere Frau ihren Platz einnehmen könnte.
 

Benutzer71335  (53)

Planet-Liebe ist Startseite
Mir fällt immer wieder auf das du einen ganz komischen Freundeskreis hast :grin:
Solche Leute gibt es in meinem Umfeld gar nicht.
Die paar, von denen man tatsächlich weiß das sie fremd gehen (oder man vermutet es und tratscht *gg*) haben auch keine glückliche Beziehung.
Ich weiß von keinem/keiner der/die nur aus reinem Spaß fremd geht.
Mein Freundeskreis ist älter und kennt meine Einstellungen zum Fremdgehen, daher sind die logischerweise offener zu mir bei diesem Thema, glaube nicht das die auch jemanden der überzeugt und voller Idealismus an sxuelle Treue festhält ungefragt die Illusionen rauben würde.:zwinker:

Aber ich habe natürlich auch aktiv in dieser Zielgruppe recherchiert.
Ich bin da ja nicht fremd in der Materie:zwinker: , das ist ja kein Geheimnis und auch nicht das ich in diversen Sexportalen (die ja zu über 80% aus bekennenden Fremdgehern bestehen) angemeldet bin und da neugierige Fragen stelle.:grin: Ich finde menschliche "Abgründe" spannend.
Und ich bekomme offene Antworten, direkt, ehrlich unverblümt.

Es sind aber eben grade auch im Umfeld meist Leute von denen man das nie, nie denken würde.
Eben weil sie total glücklich sind, weil man von ihnen weiß, dass sie eine frische Beziehung oder eine sehr vertraute und auch sehr geile Beziehung haben ode rgrade heiraten oder eine Familie aufbauen.
Da kommt ja auch weder der Partner noch das Umfeld drauf, wie auch.

Ich vermute sogar eher (man liest das ja auch hier immer in den "Zuwenig-Sex-in-der-Beziehung--Jammer-Threads) das einige die sexuellen Notstand odr Probleme in der Beziehung haben, sogar treuer sind als der Rest, die sind doch an Duldsamkeit kaum zu übrbieten, eben weil sie voll in der Beziehungsarbeit stecken und gar nicht den Kopf frei haben für Seitensprünge (die fallen ja auch nicht von den Bäumen).
Das sind nicht die, die sich übrmütig ins lustvolle Leben wagen, für die ist Sex schon automatisch mit Einschränkung/Beschränkung im Kopf gekoppelt, die leiden so vor sich hin - vielleicht mal ein finalr Frustfick unter Alkohol.

Wer daheim aber alles hat, ist da viel "wagemutiger" oder sagen wir sexuell selbstbewusster - nur vermuten würde man es da niemals. Eben weil es keinen "echten" Grund gibt.
Die werden auch nicht verdächtigt, glücklich sein ist überhaupt das allerbeste Alibi.
 

Benutzer9517  (31)

Benutzer gesperrt
Ich ging ein Mal fremd, als ich bereits in meinen späteren Schatz verliebt war, aber noch bevor sie überhaupt von meiner Liebe wusste.
Das hat sie mir jetzt übel genommen... :cry:
 

Benutzer71015 

Planet-Liebe-Team
Moderator
Mir fällt immer wieder auf das du einen ganz komischen Freundeskreis hast :grin:
Solche Leute gibt es in meinem Umfeld gar nicht.
Die paar, von denen man tatsächlich weiß das sie fremd gehen (oder man vermutet es und tratscht *gg*) haben auch keine glückliche Beziehung.
Ich weiß von keinem/keiner der/die nur aus reinem Spaß fremd geht.
Findest du es nicht selbst ein bisschen naiv, was du da schreibst?
Du scheinst ja dem Thema gegenüber nicht in hohem Maße aufgeschlossen zu sein. Wieso also sollte dir jemand der das erfolgreich verheimlicht, davon erzählen? Wäre der nicht schön blöd?
Klar, manche müssen es loswerden und vertrauen sich jemandem an und die bei denen es rauskommt, von denen weiß sowieso immer jeder. Von allen anderen weiß man es eben einfach nicht.
Wie viele hast du explizit danach gefragt? Wie viele würden dir eine ehrliche Antwort geben?

Ich ging ein Mal fremd, als ich bereits in meinen späteren Schatz verliebt war, aber noch bevor sie überhaupt von meiner Liebe wusste.
Das hat sie mir jetzt übel genommen... :cry:
Das ist doch einfach affig. Wenn man noch gar nicht zusammen ist, wie kann man dann fremdgehen?
 
S

Benutzer

Gast
Man müsste das Wort "glücklich" erstmal definieren. Für mich ist keine Beziehung "glücklich", in der belogen und betrogen wird. Und wenn man jemanden wirklich liebt (für mich Voraussetzung, um eine glückliche Beziehung zu führen), sollte es einem im Normalfall Magenschmerzen bereiten, den Partner zu hintergehen.

Es bleibt schließlich immer noch die Möglichkeit, über eine offene Beziehung zu sprechen, wenn man Interesse an anderen Personen hat.

Und gerade bei Dir Lollypoppy, kann ich mir vorstellen, dass Dein Mann irgendwann einfach nur resigniert hat, weil er Dir sowieso nicht das bieten kann, was Du Dir wünschst, will Dich aber auch nicht verlieren. Vielleicht spürt er sogar Erleichterung, dass Du ihn mit Deiner extremen Libido auch mal in Ruhe lässt.

Ist das jetzt eine glückliche Beziehung? Nun, es gibt zu jedem Sachverhalt mindestens 2 Meinungen :zwinker:
 

Benutzer75021 

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Findest du es nicht selbst ein bisschen naiv, was du da schreibst?
Du scheinst ja dem Thema gegenüber nicht in hohem Maße aufgeschlossen zu sein. Wieso also sollte dir jemand der das erfolgreich verheimlicht, davon erzählen? Wäre der nicht schön blöd?
Klar, manche müssen es loswerden und vertrauen sich jemandem an und die bei denen es rauskommt, von denen weiß sowieso immer jeder. Von allen anderen weiß man es eben einfach nicht.
Wie viele hast du explizit danach gefragt? Wie viele würden dir eine ehrliche Antwort geben?

Ich führe keine gezielten Interviews über das Sexleben meiner Freunde, Bekannten oder Familienmitglieder.
Aber im Freundeskreis spricht man natürlich auch mal über das Thema.
Hauptsächlich rede ich aber mit meinem Mann darüber, der ist halt die größere Tratschtante und er weiß so ziemlich alles über seine Freunde :grin:
Von daher bekomme ich aus meinen Quellen sehr wohl mit was so ab geht. Da muss ja niemand wissen wie ich über das Thema denke, die bekommen das nichtmal mit.
Vielleicht hat es was mit dem Alter zu tun, vielleicht ist mein soziales Umfeld auch einfach nur anders gestrickt wie das anderer.
Sagen wir es mal so: ich bin am liebsten mit Menschen zusammen die mir ähnlich sind, bei euch ist das sicher auch so.
Von daher komme ich wohl weniger in Kontakt mit sexuell so ausgeflippten Menschen, wie ihr.
Soll kein Vorwurf sein, jeder so wie er mag.

Ich frage mich ausserdem auch, wie schafft man es zeitlich das Fremdgehen und Familie (oft sind es ja verheiratete Paare mit Kindern, so wie ich es bei Lolly raus lese) unter einen Hut zu bekommen?
Mal abgesehen davon das weder mein Mann, noch ich das Interesse an einer Affäre hätten, wir wüssten nichtmal WANN wir uns dafür Zeit nehmen sollten-die ist nämlich durch Arbeit, Kinder so knapp das man dann froh ist wenn man zu zweit (also wir als Ehepaar) einfach nur für sich ist.
Haben andere Leute mehr Zeit? Arbeiten die weniger, oder kommen die dann einfach erst mitten in der Nacht heim?
 

Benutzer113006 

Planet-Liebe-Team
Moderator
Nein, bisher bin ich noch nicht in die Verlegenheit gekommen und auch ganz glücklich darüber. Bisher war die Lust und das Denken an andere Männer eher ein Indikator dafür, die Beziehung zu beenden, was sich natürlich leicht sagen lässt, immerhin hing nicht Haus und Hof an der Beziehung, genauso wenig ist es auszuschließen, dass es mir in Zukunft einmal passieren wird.
 

Benutzer77547 

Planet-Liebe Berühmtheit
Ich frage mich ausserdem auch, wie schafft man es zeitlich das Fremdgehen und Familie (oft sind es ja verheiratete Paare mit Kindern, so wie ich es bei Lolly raus lese) unter einen Hut zu bekommen?
Mal abgesehen davon das weder mein Mann, noch ich das Interesse an einer Affäre hätten, wir wüssten nichtmal WANN wir uns dafür Zeit nehmen sollten-die ist nämlich durch Arbeit, Kinder so knapp das man dann froh ist wenn man zu zweit (also wir als Ehepaar) einfach nur für sich ist.
Haben andere Leute mehr Zeit? Arbeiten die weniger, oder kommen die dann einfach erst mitten in der Nacht heim?

DAS frage ich mich auch immer wieder!!! Selbst wenn ich wollte (was definitiv nicht der Falls ist), wäre es für mich wohl unmöglich eine Affaire so in mein Leben zu "integrieren", dass es nicht zu einem Mega-Chaos und Mega-Stress kommt...und schon gar nicht, wenn ich das auch noch verheimlichen wollen würde. Ich bin mit 1 Frau, 3 Kindern und 1 Job VÖLLIG ausgelastet: Zeitlich und auch emotional. Mehr würde ich definitiv nicht packen :ratlos:. Insofern: ...nix Affaire, ich bin doch nicht blöd und stürze mich und meine Familie ins Chaos für ein bisserl Vögeln.

Nein, ich bin noch nie fremdgegangen, auch nicht bevor ich eine Familie hatte. Ich glaube aber, dass ich - aus relativ banalen Gründen - ziemlich ungefährdet bin:
Ich kann Sex und Liebe nicht wirklich trennen. Das weiß ich. Ich habe einfach kein Bedürfnis mit jemandem Sex zu haben, in den ich nicht zumindest "verliebt" bin und verlieben kann ich mich nur in Leute, die ich auch relativ gut kenne. Irgendwelche ONS z.B. auf Kongressreisen (wo es ja schon - rein zeittechnisch - die Gelegenheit geben würde) kommen deshalb für mich erst gar nicht in Frage. Nur weil jemand nett ist und gut aussieht und ich vielleicht eine Gelegenheit "spüre" empfinde ich noch lange keine Motivation, mit dieser Person jetzt auch in die Kiste springen zu wollen. Ehrlich gesagt, kommt mir das nicht mal in den Sinn...
Außerdem ist Sex sowieso nicht so wichtig in meinem Leben.

Nur weil ich das selbst nie praktiziert habe und wohl auch nicht praktizieren werde (man sollte natürlich niemals "nie" sagen), bin ich aber definitiv NICHT der Meinung, dass Fremdgehen IMMER etwas sein muss, was darauf hindeutet, dass die Beziehung sowieso im A**** ist, man seinen Partner nicht liebt etc. pp. Ich habe schon den Eindruck, dass es sich da MANCHMAL schon um eine relativ banale Sache handelt, die für den Fremdgeher eigentlich gar nicht so eine große Bedeutung (bezogen auf die Beziehung) hat. Da macht das ganze "Gedöns" drumherum erst die Katastrophe. Solche Fälle, sind aber m.E. eher die Ausnahme als die Regel.
 
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Benutzer36171 

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Ich hätte auch niemals Bock neben Beruf, Partner, Familie und Hobbies noch Sexaffären unterzubringen. Ich gehöre zu den Menschen - und ich unterstelle meinem Mann übrigens dasselbe - die in einer solchen Sexgeschichte nichts besonders Tolles oder gar Wellness sehen, sondern nur Stress, Zeitaufwand, Anstrengung, schlechtes Gewissen und mehr sozialen Kontakt als mir lieb ist, ... Für mich ist eine Sexaffäre, selbst wenn ich jegliche emotionale und "Gewissensgründe" komplett ausklammere, nichts Erstrebenswertes, sondern eher eine Horrorvorstellung. :grin:

Es ist ja nicht so, als müsste man nur mit dem Finger schnippen und schon ist der Sexpartner da, und schnippt man noch einmal, ist er wieder weg. Ich bin nicht Dumbledore mit seinem magischen "Ausmacher". Man muss Zeit, Emotionen und Kraft investieren. Man muss den "Kick" mögen und man muss bei fremden Menschen entspannen können. Ein Quickie im Kopierraum würde mir bloß ungeheuer auf die Nerven gehen. Sowas mag ja in der Fantasie ganz nett sein, aber in der Praxis? Uäh, geh weg. :whistle:

Wie Casanis bin ich nicht der Meinung, dass Fremdgehen immer und ausschließlich auf Probleme hinweisen muss. Ich kann schon verstehen, dass für einige Menschen ein One-Night-Stand tatsächlich eine Art Wellness-Behandlung ist. Trotzdem würde ich wissen wollen, wenn mein Partner eine solche "Behandlung" in Anspruch nimmt. Das habe ich mit meinem Mann auch schon besprochen. Ein Partner, der diesen offen ausgesprochenen Wunsch nicht respektiert, respektiert mich als Person nicht und, nach meiner Definition, liebt mich so jemand nicht. ... Wenn man darüber nie gesprochen hat, ist das vielleicht ein bisschen anders.

Mein Mann kann mit mir über alles reden, auch über das Bedürfnis nach fremder Haut. Er weiß das. Wenn er das nicht ausnutzt, sondern mich dennoch hintergeht und belügt, ist ihm auch nicht mehr zu helfen. ... Nicht nur würde ich annehmen, dass er keinen Respekt vor mir hat; ich würde auch jeglichen Respekt vor ihm verlieren.
 
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