Freiheit vs Sicherheit

Freiheit oder Sicherheit

  • Freiheit

    Stimmen: 32 43,2%
  • wenig mehr Freiheit als Sicherheit

    Stimmen: 12 16,2%
  • Absolutes Gleichgewicht

    Stimmen: 21 28,4%
  • Sicherheit

    Stimmen: 7 9,5%
  • wenig mehr Sicherheit als Freiheit

    Stimmen: 2 2,7%

  • Anzahl der Umfrageteilnehmer
    74

Benutzer24257 

Verbringt hier viel Zeit
Diese Bemerkung finde ich nun allerdings zynisch.

(Es geht um die Freundin meines Bruders, die sich abends in der Stadt allein nicht sicher fühlt :ratlos: )

Wenn du unter Freiheit die Freiheit verstehst, sich aus fehlender Sicherheit in der Bewegungsfreiheit einzuschränken, dann kannst du auch gleich sagen: wer zu wenig zu essen hat, hat die Freiheit, zu verhungern!

ok...daß habe ich mißverstanden. Soweit hab ich nicht gedacht. (war müde und kaputt gestern) Dann ziehe ich die Bemerkung zurück. Bitte um Verzeihung. :schuechte

Daß sind dann sicher auch Fälle, wo mehr Sicherheit sicher wünschenswert wäre. Aber wie soll die aussehen? Polizeipräsenz? Kameraüberwachung? Die verhindert nix, sondern macht im Nachhinein die Ermittlung vielleicht leichter. Hift aber im Vorfeld niemandem. Helen Fingerabdruck und DNA-Datenbanken? Verfutlich auch nciht, wil noch keiner was gemacht hat. Hilft stärkere Überwachung potentieller Täter? Solang es keinen Tatverdacht gibt, ist das echtsstaatich sehr schwer umzusetzen. Kann man jemanden dafür bestrafen, daß er (noch) nichts gemacht hat?

Denk doch mal weiter als von der Tapete zur Wand. Wenn man stets die aktuelle Nummer hat, kann man stets die vorhandenen Daten mit der neuen Nummer abgleichen. Ist zwar mehr Aufwand, aber ist genauso möglich.
ist vielleicht theoretisch möglich, heißt aber noch lange nicht, daß es erlaubt ist.
Außerdem hätte davon vermutlich keiner was. Dann hätte man einen Datensatz mit allen Daten, die aufm Pero stehen und einem Satz alter Personummern dazu. Was bringt einem das? Zumal die Daten nur in einem Passregister und vielleicht noch in einem Melderegister dezentral gespeichert sind. Das widerspricht zudem auch der Zweckbestimmung dieser Register.
Außerdem beachte bitte, daß eine Ausweisnummer schnell selbst generiert werden kann, der Algorithmus liegt offen. Außerdem kann man sich dieses Datensatzes ganz schnell entledigen, indem man einfach seinen Perso verliert.


Blätter mal ein paar Seiten zurück, habe immer gesagt, dass dies nur die Ermittlung der Personen erleichtert, nicht die Ermittlung der Tat ersetzt.
Glaubst du wirklcih, daß diese "Idealvorstellung" nicht von der Bequemlichkeit ersetzt wird? Wie oft werden Telefonüberwachungen und Hausdurchsuchungen schon bei "kleinigkeiten" angeordnet, einfach, weil es bequem ist?

Wieviele Einwohner Deutschlands sind beim BKA beschäftigt? Kein Worst-Case?

wie gesagt, daß muß man gar nicht. Und wie viele Leute haben Ahnung von Technik?
Außerdem zeigen genug Fälle, was zuviel staatlicher Ermittlungswahn und zuviel Überwachung anrichten könnnen. 2 prominente sind der Fall "cicero" (http://www.heise.de/tp/r4/artikel/20/20946/1.html http://www.amnesty-meinungsfreiheit.de/aktuell/cicero.html) und der Fall Andrej H. (http://www.heise.de/tp/r4/artikel/26/26099/1.html)
Solche Fälle zeigen mir, daß in Einzelfällen zumidnest der Worst Case eintritt. Damit bricht deine ganze Argumentationskette m.E. in sich zusammen.


Das Gegenteil bisher auch nicht.

Du betreibst hier eine Beweislastumkehr. Warum müssen Gegner der staatlichen Überwachung immer darlegen, waum man sie eben nicht braucht, warum sie schlecht ist und ob sie was zu verbergen hätten?
Warum müssen die Befürworter sowenig darlegen, warum sie Überwachung und Datenbanken brauchen und warum ihnen Privatsphäre egal scheint?
Zum Thema: Die Vorratsdatenspeicherung ist bestenfalls nutzlos: http://www.vorratsdatenspeicherung.de/content/view/78/86/lang,de/#Eingeschr.C3.A4nkter_Nutzen
und die Onlinedurchsuchungen gehen bei versierten Leuten ins Leere. Das zeigt schon der gesunde Menschenverstand. Truecrypt und Rechner, die nicht am Netz sind helfen da und sind sehr einfach zu bedienen.


Im übrigen schließe ich mich Thomaxx an, daß eine Diskussion bei deinem Stil einfach nicht wirklcih möglich ist.
 

Benutzer6874  (35)

Benutzer gesperrt
ok...daß habe ich mißverstanden. Soweit hab ich nicht gedacht. (war müde und kaputt gestern) Dann ziehe ich die Bemerkung zurück. Bitte um Verzeihung. :schuechte

Daß sind dann sicher auch Fälle, wo mehr Sicherheit sicher wünschenswert wäre.

Dann bin ich beruhigt. :smile:
(Mein Bruder hätte sich schon selber verteidigt:engel: , aber er war längst im Bett)

Das Bedürfnis nach Sicherheit gehört für mich zu den ganz elementaren Dingen, wie auch Nahrung, Unterkunft und Fürsorge für Kinder. Die wenigsten Menschen können sich "auf freier Wildbahn" durchsetzen, da gilt dann bald das Recht des Stärkeren. Für die Freiheit (z.B.Pressefreiheit) darf ich mich selber aufopfern, aber nicht andere.
Darum bin ich auch mit dir nicht ganz einverstanden. Die Diskussion ist mir zu theoretisch. Wir diskutieren in Sicherheit über Freiheit.

Die Gefahr sehe ich auch, dass der Wunsch nach Sicherheit MISSBRAUCHT werden kann, um die Freiheit einzuschränken. Darüber wird bei uns zu Hause oft diskutiert.
 

Benutzer44981 

Planet-Liebe Berühmtheit
Hmm... sehen die Bewerter anders.:cool1:
Hast du schon mal was von Ironie gehört? :zwinker:
Dass das Ignorieren unserer Antworten eben keine gute Diskussionsgrundlage ist, dürfte ja wohl jedem klar sein...

Ich habe es aber sicherlich nicht nötig, jemandem deshalb eine negative Bewertung zu geben, falls du meinst, ich hätte dich bewertet...
(Ich habe die Bewertungsfunktion ehrlich gesagt noch nie genutzt)

Off-Topic:


Ich wundere mich doch sehr, wo es um Sieg oder Niederlage ging?

Ich spreche doch nur aus, was ich sehe. Davor denke ich allerdings genau nach. Versuche alles kritisch zu beurteilen und mir ein eigenes Bild davon zu machen. Und erst, wenn ich den Standpunkt des anderen erklären kann, ihn demnach höchstwahrscheinlich verstanden habe, fange ich an mir meinen Standpunkt zu bilden. Und nach der ganzen Überlegung kann ich fundierte Aussagen treffen. Das dürfte der Unterschied zwischen uns beiden sein. Ich präsentiere Ergebnisse, welche aus langer Beschäftigung mit dem Thema hervorgegangen sind. Du präsentierst den Müll, den jeder durch die Foren brüllt.

Aber dies ist komplett OT, bitte fühl dich frei mich per PN anzufahren, wenn es dir danach besser geht.
Du bist also der Meinung, die Meinungen, die nicht deiner Meinung entsprechen, seien unreflektiert?!?
Du bist der Meinung, Dinge seien nicht wahr, weil sie oft im Internet zu lesen sind?!?
Du unterstellst uns, wir würden uns mit der Thematik nicht auskennen, während du selbst nicht mal weisst, dass man in unserem Grundgesetz alles bis auf drei Artikel ändern kann (obwohl das zu den wichtigsten Dingen gehört, die man in der Schule im Gemeinschaftskunde-Unterricht lernt)?!?

Und noch mal:
[Ironie]Das ist die perfekte, tolle Grundlage für eine Diskussion![/Ironie]

Blätter mal ein paar Seiten zurück, habe immer gesagt, dass dies nur die Ermittlung der Personen erleichtert, nicht die Ermittlung der Tat ersetzt.
Schon der unberechtigte Anfangsverdacht kann für den Betroffenen (fälschlicherweise verdächtigten) ziemlich unangenehm sein...
Wäre es dir nicht ziemlich unangenehm, wenn du auf einmal von der Polizei abgeholt wirst, auch wenn du dir sicher bist, dass du nichts getan hast?
Bestimmt sehen das auch irgendwelche Nachbarn... und denen ist es scheißegal, ob du unschuldig bist oder nicht... nur durch die Tatsache, dass du von der Polizei abgeholt wirst, sieht es schon mal so aus, als hättest du dreck am Stecken. - Die gerüchteküche brodelt und du hast einen schlechten Ruf, den du nie mehr los wirst.
 
1 Monat(e) später

Benutzer83816  (30)

Verbringt hier viel Zeit
Ja wie viele vor mir auch bin ich ebenfals der meinung das man von beidem etwas brauch aber etwas mehr freiheit als sicherheit:smile:
 
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