Frei.Wild rechts?

Benutzer72433 

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Das eine macht das andere aber ja nicht besser. Und wenn man überhaupt "zu einem Land gehören" kann, definiert sich das über den Personalausweis, oder wie? Der Hardcore-Fan eines Fußballvereins ist nicht selten Vereinsmitglied, gehört also nach so einer Definition sehr wohl zum Verein.
und, was bringt es, vereinsmitglied zu sein? dass man "offiziell fan" ist?

und nein, besser machts das nicht. aber wieso sind fußballfans anerkannt, aber heimatfans nicht? wieso dürfen fußballfans millionen bürger mit stundenlangem gehupe und verkehrschaos stressen, aber eine band nicht über ihre heimat singen? mir erschliesst sich die logik jedenfalls nicht...
 

Benutzer123048  (41)

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Ach du liebe Zeit. Jetzt wirds wirklich dusselig hier.
na da scheinst du ja ein konkretes beispiel zu haben - rück mal rüber, dann ist diese diskussion nicht mehr so theoretisch...

"Südtirol, wir tragen deine Fahne,
denn du bist das schönste Land der Welt,
Südtirol, sind stolze Söhne von dir,
unser Heimatland, wir geben dich nie mehr her.
Südtirol, deinen Brüdern entrissen,
schreit´s hinaus, dass es alle wissen,
Südtirol, du bist noch nicht verlorn,
in der Hölle sollen deine Feinde schmorn"

Landserheftchenlyrik.

was aber wirklich auffällt ist eigentlich, auf welche bereiche meines beitrages du NICHT eingehst :zwinker:
Welche sollen das sein?


Edit: Gerne noch mehr:
"http://szenespalter.blogsport.de/2011/08/02/frei-wild-rechts-rockts-aus-suedtirol/"

"Sprache, Brauchtum und Glaube sind Werte der Heimat
Ohne sie gehen wir unter, stirbt unser kleines Volk"

Hallo??


Und Anhänger der Band geben dann gerne sowas als Persilschein an:
"Wir hassen Faschisten, Nationalsozialisten
Unsere Heimat hat darunter gelitten
Unser Land war begehrt, umkämpft und umstritten
Patriotismus heißt Heimatliebe"

Ist aber genau das, was ich meine. Du kannst dich heute in der rechten Szene problemlos vom SS-Staat lossagen, solange du "patriotisch" denkst, bist du gerne willkommen. Dahingehend hat sich der braune Sumpf geändert.
Erinnert mich an einen aus meinem Dorf, der mir mal in vollem Ernst erzählt hat "Nein, ich bin kein Nazi, ich bin nur Adolf Hitler - Fan."
 
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Benutzer72433 

Planet-Liebe ist Startseite
Ach du liebe Zeit. Jetzt wirds wirklich dusselig hier.
jetzt erst? meiner meinung nach schon länger, aber ich hab mich da eben etwas höflicher ausgedrückt :zwinker:

zu deinem zitierten liedertext - ich sehe nach wie vor nicht wo dein problem ist.
ich finde es nen bisschen niedlich, ich kanns nicht ganz nachvollziehen weil ich diese art von heimatverbundenheit selber nicht verspüre, aber ein problem sehe ich daran nicht, und rechts finde ich es auch nicht.
Welche sollen das sein?
stichwort "metapher" :zwinker:
 
L

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Gast
Nevery schrieb:
und, was bringt es, vereinsmitglied zu sein? dass man "offiziell fan" ist?

Informier dich, und du weißt mehr. Vereinsmitglieder haben ein geregeltes Mitspracherecht und können aktiv am Vereinsleben teilnehmen. Mit dem, was auf deiner Straße passiert, wenn eine WM läuft, hat das allerdings nichts zu tun. Mir erschließt sich nicht, wieso eine Band mit patriotischem Vokabular von der Heimat singen muss. Warum besingt man nicht die Vorzüge ohne dieses ganzen Quatsch von Ehre und Ruhm?

luxxy schrieb:
Ergo darf man eine gewisse Form von Heimatstolz verspüren, wenn man Anteil daran hat, dass sich die Heimat, in welcher Form auch immer, verbessert hat?

Wenn es zum Wohl aller ist? Die Thematik, mit der Frei.Wild sich konkret beschäftigen, scheint aber bestimmte Gruppen ganz bewusst und gewollt auszugrenzen.
 

Benutzer89539 

Planet-Liebe-Team
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Wir diskutieren auf unterschiedlichen Ebenen. Du redest davon, "seine Heimat zu mögen".
Dagegen habe ich gar nix, tu ich auch, ist völlig in Ordnung.
Und weiter oben hast du "Heimatverbundenheit" als Synonym für "Nationalismus" bewertet. Tatsache ist, das erklärt jedes Wörterbuch, dass die Begriffe (und Patriotismus) jeweils eine eigene Bedeutung haben. Tatsache ist auch, dass man mit den Begriffen spielen kann. Viele Nationalisten nutzen tatsächlich "Heimatverbundenheit" als Deckmantel, hinter dem sie ihre Extrem-Rechts-Einstellung kaschieren. Aber dann auf jeden loszugehen, der sich heimatverbunden nennt, unabhängig was für diesen Menschen persönlich in dem Begriff mitschwingt, ist arg undifferenziert. Ich finde Rechte auch zum Kotzen, aber ich glaube nicht, dass Pauschalisierungen irgendwie der Diskussion weiter helfen.

Und zu dem Thema "Was können die dafür, wenn Nazis auch ihre Mucke hören": Wenn ich als deutsche Band WIRKLICH keine Faschos als Fans haben will, dann krieg ich das auch hin.
Ich hab mal mit einem Freund die Diskussion über die Onkelz gehabt, er ist bekennender Fan. Er hat mir u.a. Konzertaufnahmen gezeigt wo die Band gesagt hat "Und die ganzen Fascho-Idioten, die es immer noch nicht kapiert haben, verziehen sich jetzt bitte!" (so in etwa, hab den genauen Wortlaut nicht mehr im Kopf), woraufhin sich tatsächlich einiges braunes Gesocks verkrümelte. Ich glaube die Onkelz sind ein typischer Fall - sie haben einmal in ihrer Jugend scheiße gebaut und ein blödes Lied fabriziert, und von da an hatten sie ihr Etikett weg. Was sollte denn eine Band noch mehr tun, um sich von der Szene zu distanzieren?

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Zum Thema Frei.Wild sage ich mangels Kenntnis mal nichts, obwohl die entsprechenden Liedtext-Zitate für mich schon sehr unsympathisch klingen.
 

Benutzer123048  (41)

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Es geht halt darum, ob ich meine "Heimatverbundenheit" als ach-so-unpolitische Band (die in diesem Punkt VERDAMMT politisch ist :zwinker: ) auch in schön mitschunkeltauglichen Phrasen rausplärren muss. Denn wenn ich das SO tue, habe ich ruckzuck diese "ganz speziellen, nicht ganz Rechten, aber auch ein bißchen Nationalistischen" im Konzert. Und dann muss ich mich als Musiker entscheiden, ob ich das total toll finde oder nicht.
Im Übrigen habe ich einmal eine Diskussion auf Facebook über Sleipnir verfolgt ... da kamen halt die exakt gleichen Relativierungsargumente seitens der Fans. Und wenn man über Frei.Wild durchaus noch debattieren kann, sind Sleipnir so schwarzbraun wie ein im Toaster vergessener Toast.

Was sollte denn eine Band noch mehr tun, um sich von der Szene zu distanzieren?
Die Ärzte hatten anfangs auch Nazis im Konzi -> Sie sind sie losgeworden.
Rammstein hatten Verehrer von Rechts -> Sie sind sie losgeworden.
Da braucht es halt auch mal ein Machtwort OHNE anschließende sofortige Relativierung.
Solange aber auf jede "deutliche Distanzierung" einer Band auch gleich wieder ein Song der Marke "Oh singen wir auf die wundervolle Heimat, meine Brüder!" kommt, bringt das nicht viel.
 
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Benutzer36171 

Beiträge füllen Bücher
Ich bin auch "heimatverbunden", ich mag meine Heimatstadt, aber das ist etwas anderes als das, was die Texte, die ich eben gegoogelt habe, ausdrücken. Ich wedele auch zu WM-Zeiten mit einer Deutschlandfahne herum, aber für mich hat die Fahne in dem Kontext nur mit Fußball und mit Deutschland als Fußballmannschaft zu tun und nicht mit Deutschland als Land, und schon gar nicht mit Ehre, nicht mit Ruhm und nicht mit Stolz oder sonst einem Scheiß. Ich finde das Gedankengut hinter diesem angeblich ganz, ganz gesunden Patriotismus mindestens unsympathisch und das übrigens nicht nur in Deutschland, sondern überall auf der Welt. Ob ein Deutscher, ein Finne, ein Taiwanese oder ein Brasilianer patriotisches Gehabe an den Tag ist völlig egal - das ist alles derselbe Unsinn und alles führt zu getrübter Wahrnehmung. Geht doch mal rüber in die USA und redet mit jemandem, der sich eine USA-Fahne vor die Tür hängt, über die USA. Bestimmt wird das eine ungeheuer vernünftige und neutrale Diskussion... :zwinker: Ich bin sehr froh, dass in Deutschland Patriotismus (noch) nicht (wieder) salonfähig ist.
 

Benutzer40590  (42)

Sehr bekannt hier
Erstens gings da nicht um Gewalt gegen Rechte und zweitens finde ich es ganz allgemein sinnlos zu Gewalt aufzurufen​
Ein Sepp Daxenberger hat in Bayern aber eine noch viel Heimatverbundere Politik betrieben. Der gehörte aber den Grünen an und ihm wurden nie rechte Tendenzen vorgeworfen.

Das es Gewalt gegen rechts sein sollte hab ich nur aus dem Kontext geschlossen ohne mich zu informieren, allerdings finde ich solche Aufrufe auch immer schwachsinnig, ganz egal von wem sie kommen und wogegen es sein soll.Natürlich finde ich das NICHT ehrenwert. Dachte der Kopf/Wand Smiley würde den Sarkasmus verdeutlichen :zwinker:

Rechte Tendenzen sind nichts was grundsätzlich "böse" wäre, das wird es erst wenn es ins radikale oder extreme abwandert. Gleiches gilt für die linke Seite.
Ich verstehe nicht warum "rechts" immer mit üblem Faschismus gleichgesetzt wird.


Das sieht der ein oder andere Diskussionsteilnehmer hier anders.

Sag ich ja ... Aber eben das ist Blödsinn.
Ergo darf man eine gewisse Form von Heimatstolz verspüren, wenn man Anteil daran hat, dass sich die Heimat, in welcher Form auch immer, verbessert hat?

Wenn man nicht deutschstämmig ist - ja. *hust* *räusper*
 

Benutzer123048  (41)

Sehr bekannt hier
Ich verstehe nicht warum "rechts" immer mit üblem Faschismus gleichgesetzt wird.
Was ist denn für dich dann "ein bißchen Rechts"? -> "Ich hab nichts gegen Ausländer, ABER ..." ????
Definiere das doch mal.
Und Frei.Wild und die Onkelz sind doch ein gutes Beispiel dafür, warum "rechts ist okay, solange es nicht extrem wird" nicht wirklich gut funktioniert. Die Onkelz schmeißen Nazis aus ihren Konzerten. Frei.Wild distanzieren und dementieren und erklären ohne Ende ...
Und dennoch finden sich auf Live-Kozerten und Tonträgern der Bands halt immer diese ganz bestimmten Songs und Texte, die in der rechten Szene auf enormen Anklang stoßen. Allen Erklärungen zum Trotz.
Weshalb du als Nazi-Gegner hier im dörflichen Umfeld auch besser hinterm Berg hältst mit deiner Ansicht, solltest du dich mal auf eine der zahlreichen Onkelz-Parties verirren (mag regional etwas variieren).
M.E. ist gerade die rechte Szene darauf konfiguriert, den "ein bißchen Rechten", die ihnen den kleinen Finger hinhalten, gleich mal am Arm zu reißen.
Ich hab jedenfalls noch niemanden getroffen, der im vernünftigen Sinne lediglich "seine Heimat liebt" oder sich "als Patriot sieht" und das auch IMMER WIEDER BETONEN MUSS (am besten noch auf CD ...), ohne auch irgendwo unsoziale und latent ausländerfeindliche Ressentiments in sich zu tragen.
 
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Benutzer58944 

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Das Problem ist nicht Frei.Wild an sich, deren Texte oder ihre (schlechte) musikalische Umsetzung, sondern ihre Zielgruppe die sie bedienen, die Fans, und all das asoziale Gesocks welches sich in aller Regel bei den Konzerten trifft und auf diese Musik abfährt.

Ich bin auch patriotisch eingestellt bin gegen den Islam in Deutschland, Heimatverbunden usw.! Allerdings identifiziere ich mich dabei allein mit der BRD, ihren demokratisch-freiheitlichen Errungenschaften, die gute Außendarstellung des Landes usw. Deswegen bin ich froh und glücklich in Deutschland zu leben. Ein Riesenunterschied zu den Leute dieser Szene, die eine dunkle, vergange Zeit hinterhertrauern und sich anhand dieser schlimmen Zustände damals gegenüber anderen Menschen erhöhen.
 

Benutzer89539 

Planet-Liebe-Team
Moderator
Ich bin auch patriotisch eingestellt bin gegen den Islam in Deutschland, Heimatverbunden usw.! Allerdings identifiziere ich mich dabei allein mit der BRD, ihren demokratisch-freiheitlichen Errungenschaften, die gute Außendarstellung des Landes usw. Deswegen bin ich froh und glücklich in Deutschland zu leben. Ein Riesenunterschied zu den Leute dieser Szene, die eine dunkle, vergange Zeit hinterhertrauern und sich anhand dieser schlimmen Zustände damals gegenüber anderen Menschen erhöhen.
Es gab mal eine Zeit, da war es salonfähig, gegen das Judentum in Deutschland zu sein. Dieser Strang der Geschichte hat in ein Blutbad gemündet, ist daher heute verpönt. Aber viele meinen, heute sei es statt dessen salonfähig, gegen den Islam in Deutschland zu sein. Du meinst, es sei nicht so schlimm, weil du ja für die BRD und die freiheitlich-demokratischen Errungenschaften bist, und nicht für ein Viertes Reich. Allerdings ist es hier leider so, dass sich der Nationalismus und die Xenophobie nur dem Zeitgeist angepasst haben, vielleicht auch insgesamt gemäßigter sind - aber trotzdem wird weiter gegen bestimmte Volksgruppen gehetzt. Und Hetze gegen eine Volksgruppe ist nunmal auch nicht mit der BRD und ihrer freiheitlich-demokratischen Grundordnung vereinbar. Siehe Grundgesetz.

Und ich finde es besteht ein himmelweiter Unterschied zwischen Patriotismus im Sinne von "Ich bin stolz auf mein Land. Wir sind toll!" und Nationalismus im Sinne von: "Unser Land ist eh viel besser als alle anderen." Beim zweiten Punkt wird es sowohl unsympathisch als auch verblendet.
 

Benutzer123048  (41)

Sehr bekannt hier
@ BrooklynBridge: Vielen Dank, genau so ist es!

@ Prof.Tom: Treib dich nicht so viel auf pi-news rum.
Alleine schon "gegen DEN Islam in Deutschland".
Es gibt gar nicht DEN Islam. Der wird fast immer mit den Salafisten a la Pierre Vogel gleichgesetzt, aber es gibt auch Millionen Muslime, die keinerlei Bestrebungen haben, auf Biegen und Brechen die Scharia einzuführen. Und aus einer Bewegung "gegen den Islam und für die BRD" wird GANZ SCHNELL eine Bewegung "gegen alles ausländische und für Faschismus light".
Wer sich da was anderes vormacht, betreibt Augenwischerei.
 
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Benutzer42876 

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Off-Topic:
Ich bin auch patriotisch eingestellt bin gegen den Islam in Deutschland, Heimatverbunden usw.! Allerdings identifiziere ich mich dabei allein mit der BRD, ihren demokratisch-freiheitlichen Errungenschaften, (...)
Da verwickelst du dich in einen Widerspruch. Wenn du dich mit unseren "demokratisch-freiheitlichen Errungenschaften" identifizierst, dann bekennst du dich ja wohl zum Grundgesetz.
Dieses sieht in den Artikeln 4 und 140 ausdrücklich Freiheit und Toleranz gegenüber allen Religionen vor.
 

Benutzer58944 

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Naja, nicht falsch verstehen, gegen friedliche Muslime in Deutschland habe ich natürlich nichts. Allerdings zeigt doch die aktuelle Entwicklung, dass sich weltweit ein Großteil der Menschen mit dieser Religion (weit mehr als die Hälfte) wünscht bzw. es so sieht, dass der Islam die einzige Rechtgrundlage sein sollte und einen Gottestaat anstreben. Wäre es eine Minderheit der Moslems weltweit, die gegen unsere freiheitlichen Werte, Gleichberechtigung von Mann und Frau usw wären, ok dann würde ich sagen es ist nicht das Problem des Islam an sich, sondern das einer jeden Religion, aber selbst im Quran lassen sich genug Handlunsvorschriften bzw Worte Mohammeds finden, die eben widersprüchlich zu unserer Verfassung sind.

Zum Glück sind die meisten Muslime in Deutschland gemäßigt, allerdings steigt auch in den letzten Jahren die Zahl der Islamisten stetig, terroristische Attentate wurden btw auch hier schon getätigt.
 

Benutzer42876 

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Off-Topic:
@Prof_Tom:
Wie willst du deine völlig an den Haaren herbei gezogene Behauptung, eine Mehrheit der Muslime würde einen Gottesstaat anstreben, belegen? :hmm:
Ich glaube, Leute wie du fallen leider einer verzerrten Wahrnehmung anheim. Z.B. werden Meldungen über eine angebliche Terrorgefahr durch Terroristen muslimischen Glaubens in den westlichen Massenmedien gerne als Aufmacher inszeniert. Stellt sich hinterher alles als übertrieben (falsch) heraus, wird darüber nicht mehr in den gleichen, großen Schlagzeilen berichtet, sondern allenfalls unter "ferner liefen". Siehe u.a. hier:
Wer sich solcher Vorgänge nicht bewusst ist, kann schon mal falsche Schlüsse ziehen...
 

Benutzer78484 

Planet-Liebe-Team
Moderator
Off-Topic:
Ja wo sind sie denn alle, die ganzen muslimisch geprägten Länder in denen es super läuft und nicht entweder irgendwelche Mullahverschnitte schon an der Macht sind oder als Rebellen mit durchaus vorhandener Unterstützung größerer Teile der Bevölkerung einen Bürgerkrieg führen, wobei Sharia oder ähnliche Systeme stehts im Raum stehen? :ratlos:

Bin bin ja wahrlich kein Rechter, kein Rassist und kein besonderer Patriot, aber die Entwicklung der muslimischen Welt sehe ich trotzdem sehr sehr kritisch. Von daher kann ich da Prof_Tom (den ich sonst wirklich kein Stück leiden kann :grin: ) verstehen.
 

Benutzer123048  (41)

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Off-Topic:
Die muslimische Welt ist auch von Kulturen geprägt, die niemals ein Zeitalter politischer Aufklärung erlebt haben.
Dass diese Leute andere Wertesysteme entwickeln, war abzusehen. In der BRD allerdings sehe ich die Sache deutlich entspannter, als diverse Gruppierungen mit entsprechenden Agendas uns das weißmachen wollen.
Achja: Die Muslim-Debatte ist nur zum Teil eine "Ausländer-Debatte", da sich gerade den Salafisten auch sehr viele Deutsche anschließen. Der Wunsch nach einem nicht zu hinterfragenden Wertesystem, welches einem fein das denken abnimmt und einem dafür auch noch das Paradies verspricht (manche Christen sind nicht besser ...) ... das zieht halt mehr als "du bist deines Glückes Schmied und Gestalter deines Lebens in einer kaum zu durchschauenden Welt", wie es wirklich ist.
Das hat aber nur noch am absoluten Rande mit dem Thread-Thema zu tun.
 
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