Frauenarzt oder Frauenärztin?

Benutzer154731 

Verbringt hier viel Zeit
Ich war jahrelang bei einem alten Arzt, der echt ok, vorsichtig und fair war. Trotzdem hab ich mich bei einem Mann nie wohlgefühlt.
Jetzt bin ich bei einer Ärztin und die ist super! Die ist nicht ganz so feinfühlig wie der Arzt, aber damit kann ich gut leben. Dafür nimmt sie sich immer Zeit wenn ich Fragen hab, ist gründlich, klärt mich richtig gut auf und als ich vor nem Jahr nach einer neuen Verhütung für mich gesucht hab ist sie unvoreingenommen alle Möglichkeiten mit mir durchgegangen und hat mir die Wahl gelassen.
Die ist wirklich toll ich würde nie wieder zu einem Mann wollen. Nichts gegen Männer, aber in der Situation fühl ich mich einfach verletzlich und dementsprechend unwohl bei einem Mann.
 

Benutzer106075 

Meistens hier zu finden
Ich war immer bei einer Frau und auch sehr zufrieden. Dann bin ich in eine neue Stadt gezogen und einfach in eine Gemeinschaftspraxis marschiert, da war's mir dann auch egal, ob ich jetzt den Mann oder die Frau erwische. Es ist wieder die Ärztin geworden, und ich bin wieder sehr zufrieden.
 

Benutzer95608 

Planet-Liebe Berühmtheit
Gehe so selten zum Gyn ... mir ist das egal ob Mann oder Frau.

Als junge Frau hätte ich natürlich lieber eine Frauenärztin gehabt, doch es gab keine in unserer Nähe.
Mit dem Doc war ich ganz zufrieden - die ersten Male waren komisch, aber dann ... es ist ein Arzt, der am Tag zig Schnecken sieht ... also die Scham und Unsicherheit vergingen recht schnell.
 

Benutzer39498 

Planet-Liebe ist Startseite
Ich hatte beides schon. Und ich hatte schon Frauen, die ätzend und unsensibel waren, und Männer, die doof waren - und jeweils genau das Gegenteil.

Der, den ich mir jetzt für die Schwangerschaft ausgesucht habe, ist ein recht schnuckeliger End-30iger, der noch nicht in "das machen wir schon immer so" denkt und einfach Ruhe und Gelassenheit ausstrahlt. Passt prima.
 

Benutzer85763 

Sehr bekannt hier
Ich war früher bei einer Frauenärztin, fand den Gedanken zu einem Mann zu gehen komisch. Sie war ok, im Nachhinein betrachtet nur nicht besonders kompetent. Brauchte dann eine 2. Meinung und bin bei meinem jetzigen Frauenarzt gelandet. Das ist jetzt 11 Jahre her (er war da 35 Jahre alt) und ich bin total zufrieden. Gehe gerne zu meinem Gyn.
 

Benutzer121281  (32)

Planet-Liebe ist Startseite
Mir ist das wumpe, solange die Person halbwegs sympathisch ist und die Arbeit gut gemacht wird.
 

Benutzer153302 

Meistens hier zu finden
Meine präferierte Ärztin hatte damals Aufnahmestopp, also bin ich zu einem Arzt und hatte lange Zeit auch kein Bedürfnis, die Praxis zu wechseln. Während meiner Studienzeit hatte ich dann eine Ärztin, die super sympathisch und einfühlsam war. Sie fragte auch immer nach dem allgemeinen Befinden, also wie es gerade im Studium oder in der Beziehung so läuft. Dadurch fühlte ich mich auch als Mensch wahrgenommen, eben nicht nur als Patient. Inzwischen bin ich wieder bei einem Arzt. Da wir zwischendurch die Verhütungsmethode gewechselt haben hatte ich zunächst Bedenken, man hört ja immer, dass die FÄ sehr erpicht darauf sind, hormonelle Verhütungsmittel zu verschreiben (was ich Aufgrund von Provisionen auch durchaus menschlich finde). Wir führten ein informatives Gespräch, auch im Hinblick auf Kinderwunsch, und dass ich mich dann rechtzeitig vorher bei ihm melde. Im ersten Moment hat mich das ein wenig verwundert, aber nachvollziehbar ist es auf jeden Fall.
Fazit: so wie den meisten hier ist es mir vollkommen egal welches Geschlecht da an Mediziner gerade vor mir steht, sofern derjenige kompetent und freundlich ist. Mag daran liegen, dass ich noch keine schlechten Erfahrungen gemacht habe (mit einem Hausarzt allerdings schon: Grippehochsaison --> Massenabfertigung --> genervter und unfreundlicher Arzt. Habe mir dann einen anderen gesucht).
 
G

Benutzer

Gast
Bisher immer zu einer Frau.

Ich würde mich bei einem Mann nicht wohl fühlen. Käme nicht in Frage, auch nicht als Vertretung.

Ein Mann weiß eben nur theoretisch wie sich Regelmschmerzen anfühlen.
Natürlich muss man kein Krebs gehabt haben um Krebs therapieren zu können, aber keine Ahnung. Ich finde für diese weiblichen Probleme sollte auch eine Frau zuständig sein. Genauso finde ich weibliche Urologen doof.

Außerdem habe ich mich schon immer gefragt, was einen Mann dazu bringt Frauenarzt zu werden. Wacht man da einfach morgens auf und sagt, hey, ich schau mir jetzt den Rest des Lebens Muschis an?
Ein befreundeter Mediziner meinte auch mal zu mir, das wären die schrägsten Vögel und es gibt so tolle Fachgebiete in der Mediza muss man nun wirklich kein Frauenarzt werden.
Tja, sehe ich genauso.
 

Benutzer150539 

Sehr bekannt hier
War bisher nie bei einem Mann - hab einfach n bisschen komische Dinge aus männlichen Mündern gehört. Dies hat allerdings auch mit meinem medizinischen Job zu tun.
Ob die Damen bisher netter oder weniger grob als ihre Kolleginnen waren, kann ich deshalb nicht beurteilen. Ich seh Ärzte als meine Arbeitskollegien und kann ehrlich da langsam nur noch den Mensch dahinter sehen. (Und einige Menschen sind nicht so toll. Gewisse Kollegen würd ich nicht an mich heran lassen wollen)
 

Benutzer96053 

Planet-Liebe Berühmtheit
Aktuell bin ich bei einer Frauenärztin, bei der ich mich auch ganz wohl fühle. Sie ist offen und ehrlich, auch, wenn es um Verhütungsmittel geht, die in ihrer Gemeinschaftspraxis nicht gelegt werden (also bei mir die Kupferkette). Ihre Kollegin, zu der ich aus Vertretungszwecken mal musste, ist da das absolute Gegenteil. Die hat mich blöd angemault, dass man in der Praxis auch eine Spirale hätte legen können, dass das doch viel sinnvoller sei und überhaupt sei ich ja selber Schuld, wenn ich in Zukunft mal Probleme bekäme. :ratlos:

Daher hab ich bei den Damen bisher beides erlebt.

Früher bin ich allerdings auch zu dem Arzt gegangen, der eben in der Nähe war - der war ganz in Ordnung, auch da hab ich mich nicht unwohl gefühlt.

Ich hab generell kein Problem damit, mich aus medizinischen Gründen eben der Behandlung, die dafür vorgesehen ist, zu unterziehen. Das gilt bei der Vorsorgeuntersuchung ebenso wie bei (medizinisch notwendigen) Operationen oder akuten Beschwerden.
Schlussendlich sind es ja alles Ärzte, die sehen jeden Tag sowas und auch noch Schlimmeres. :zwinker:
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Außerdem habe ich mich schon immer gefragt, was einen Mann dazu bringt Frauenarzt zu werden. Wacht man da einfach morgens auf und sagt, hey, ich schau mir jetzt den Rest des Lebens Muschis an?

Das glaube ich gar nicht. Die Mediziner, die ich persönlich kenne, sind zwar mit einer Idee ins Studium gegangen, was sie später mal machen wollen, aber da man im Medizinstudium jeden Fachbereich anreißt, kann da doch auch das Interesse geweckt werden. Find ich überhaupt nicht schlimm. Ich frag mich ja auch, wer auf die Idee kommt, jeden Tag Menschen aufzuschlitzen und zu riskieren, dass diese die OP nicht überleben. Aber schlussendlich ist es toll, dass es so viele Ärzte gibt, die ihre Fachgebiete finden und sich in diesen auch so gut fortbilden, um anderen, die darauf angewiesen sind, zu helfen.
 

Benutzer102673 

Beiträge füllen Bücher
Zweimal bei Ärzten weit über 50. Waren beide viel besser als bei den 3 Frauenärztinnen, bei denen ich schon war. Wobei jetzt keine "schlecht" war.
Ich bin kein Typ für diese Frauen-Komplizenschaft, daher vertraue ich mich Ärzten eig. null mit Privatem an.
 
G

Benutzer

Gast
Das glaube ich gar nicht. Die Mediziner, die ich persönlich kenne, sind zwar mit einer Idee ins Studium gegangen, was sie später mal machen wollen, aber da man im Medizinstudium jeden Fachbereich anreißt, kann da doch auch das Interesse geweckt werden. Find ich überhaupt nicht schlimm. Ich frag mich ja auch, wer auf die Idee kommt, jeden Tag Menschen aufzuschlitzen und zu riskieren, dass diese die OP nicht überleben. Aber schlussendlich ist es toll, dass es so viele Ärzte gibt, die ihre Fachgebiete finden und sich in diesen auch so gut fortbilden, um anderen, die darauf angewiesen sind, zu helfen.

Wie gesagt, aus dem Blickwinkel einer Frau kann ich das nachvollziehen, auch warum man Menschenleben retten will, selbst wenn es schiefgehen könnte.

Aber warum ein Mann ausgerechnet in die Höhlenforschung geht erschließt sich mir nicht. Aber das muss es ja auch nicht. Ich gehe nur zu Frauen.
 

Benutzer151786 

Sehr bekannt hier
Ich bin seit jeher bei einem Mann und werde auch nicht wechseln, wenn es nicht unbedingt sein muss. Der ist einfach top, wirklich mein absoluter Lieblingsarzt, obwohl ich eigentlich nur gute Ärzte habe. :smile:

Von Frauenärztinnen hört man ja öfters mal, dass die besonders grob und -ärzte dafür besonders feinfühlig sein sollen - keine Ahnung, ob das mehrheitlich zutrifft, aber das hatte ich bei meiner Wahl schon im Hinterkopf. Bei einem Mann fühle ich mich irgendwie besser aufgehoben, auch wenn ich es nicht wirklich begründen kann und es ja eigentlich andersrum sein sollte. Aber ich bin sehr zufrieden und da er noch relativ jung ist, hoffentlich auch noch lange seine Patientin.
 

Benutzer152150 

Sehr bekannt hier
Frauenärztin.
Aus zweierlei Gründen.
Einmal haben Ärztinnen meistens schmalere Finger (lacht nicht, für mich ist das ein wichtiger Grund) und zweitens.....ich hab regelmäßig eine in meinem Bett....unsere Partnerin.
Was Kompetenzen angeht, finde ich männliche Ärzte nicht einmal unbedingt schlechter....manche von denen involvieren sich stärker und gleichzeitig distanzierter in die medizinischen Fragen und lassen sich von ihren eigenen Erfahrungen nicht ganz so schnell beeinflussen...

Es war ein männlicher Frauenarzt, der mir damals nach langem Beraten das Verhütungsimplantat empfahl, was er sonst nicht empfehlen würde, aber ob meiner ganzen Probleme mit anderen hormonellen Mitteln dann genau die richtige Entscheidung war...
 

Benutzer59943  (39)

Verhütungsberaterin mit Herz & Hund
ich bin seit über 17 Jahren bei der gleichen Ärztin, habe in dem Sinne keinen Vergleich. Aber ich könnte mir niemals vorstellen zu einem männlichen Frauenarzt zu gehen. Also wirklich nur im absoluten Notfall :grin:
Da bin ich echt verklemmt :grin:
 

Benutzer27629 

Meistens hier zu finden
Die zwei Frauenärzte, bei denen ich länger Patientin bin/war, sind/waren männlich. Die weiblichen, die ich zwischendurch mal hatte, fand ich alle nicht so vorsichtig und einfühlend. Habe jetzt zum Glück wieder einen tollen männlichen FA, auch schon seit Jahren. Für mich sind Männer einfach die besseren Frauenärzte. :grin:
 
B

Benutzer

Gast
Alles Frauen bisher (3). Liegt aber auch daran, dass ich mich da im Umfeld umgehört habe, um in guten Händen zu sein. Gerade in jungen Jahren war der Trend da in Richtung weibliche FA. Nun bin ich so aber auch recht zufrieden. Bei gleichen Kompetenzen weiss eine Frau noch immer besser, was sich wie anfühlt. Einfühlungsvermögen und Skills erwarte ich von Ärzten aber so oder so und mache das nicht am Geschlecht fest.

Als Kriterium ist mir aber das Alter viel wichtiger; habe schlechte Erfahrungen gemacht mit älteren Ärzt*Innen, die nicht mehr up-to-date sind :frown:
 

Benutzer140332  (33)

Planet-Liebe ist Startseite
Ist mir Bratwurst. Hauptsache die Arbeit wird zufriedenstellend gemacht.

Eine gewisse Sympathie ist wünschenswert, aber nicht notwendig. Ich will nicht ewig lang irgendwohin fahren, da mache ich auch Abstriche. (Höhö, Wortwitz. :grin:)
 

Benutzer107106 

Planet-Liebe ist Startseite
Redakteur
Mir ist das echt sehr egal und hatte beides schon. nur als ich kotzend und verschwitzt und ungewaschen in der notaufnahme in meiner ersten schwangerschaft lag, war ich froh, dass mich nicht der süße surferboy, sondern die junge ärztin untersucht hatte. bei späteten untersuchungen fand ich den dann aber auch gut. dann aber geduscht und rasiert.
 
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